Posts by Dietmar

    Es geht um ein altes amerikanisches Messgerät der Fa. RFL Universal Gaussmeter 3265.

    Für dieses ,noch mit Germanium-Transistoren bestückte , Gerät habe ich im Netz nichts gefunden.

    Vielleicht bin ich auch zu blöde um Hinweise auf ein Schaltbild zu erkennen.

    Wäre schade dieses mit diversen Sonden für Lautsprecher-Magnetspaltmessungen ausgestattete Gerät zu verschrotten.

    Der östereichische Besitzer und ich halten dieses ansonsten noch gut erhaltene Gerä für "rettenswert"

    Daher der Hilferuf an Spezialisten unter euch.

    Wie kommt mann an ein passendes Schaltbild ?

    Grüsse Dietmar

    Die Papiersicke sollte weicher werden

    Habe ca 5Std mit 4Veff.und einem 200Hz Sinus die Russen-Membran gequält.:


    ScreenHunter_387 Oct. 08 00.03.jpg
    !Abbildungsmasstab auseinandergezogen


    ... und siehe, (man sieht es auf dem linken Diagramm,...rechtes Bild ist Messung vor der "Quälerei" ): bei 300Hz ist der Treiber ca 3db Lauter geworden !...damit etwas breitbandiger.


    :24:

    Dietmar

    das sie ähnlich wie Konustreiber aus Papier/Pappe eine Einspielzeit benötigen.

    Viele Grüsse

    Jürgen

    Ja Jürgen

    Die Papiersicke sollte weicher werden, was sich aber überwiegend in der unteren Grenzfrquenz bemerkbar macht,

    Es wird klanglich hauptsächlich davon abhängen wie tief der Treiber eingesetzt wird .

    Werde mal übernacht mit kräftig Hub laufen lassen.(naturlich mit Messung vor und nach der Prozedur).

    Dietmar

    Hallo SATOfreunde.

    Neugierig wie ich bin, habe ich mir zwei dieser in der Bucht (immer noch, und auch andere Modelle) angebotenen

    Papier-Membranen für 1"JBL Treiber schicken lassen:

    DSCN1766.JPG


    DSCN1767.JPG


    ....probemlos in einen JBL 2420 eingebaut:

    DSCN1765.JPG


    ...und erst mal den Frquenzgang im Vergleich zum Original (an einer PWT) gemessen:

    ScreenHunter_385 Oct. 07 11.17.jpg


    Zwischen den üblicherweise genutzten 400Hz bis ca 16kHz ist der Frequenzgang fast identisch.

    Lediglich bei ca 18kHz ist ein leichtes Nachschwingen der Papiermembran sichtbar.

    Im praktischen Hörvergleich mit rosa Rauschen an einem JBL 2345 Horn (mit 500Hz 24db-Weiche) war aber kein Unterschied zum Original festzustellen.

    Die doppellagigen Kupferspulen haben beide exakt RDC von 5,7 Ohm (es ist auch eine 16Oh Variante bestellbar).

    Überraschend die wirklich hohe Fertigungs-Präzision (da könnten sich Fernost Lieferanten 'ne Scheibe abschneiden).

    Mit ca 70.-€ /Stck halte ich diese hochwertige Membran für preislich angemessen.

    Grüsse Dietmar

    funktioniert eine digitale Chinch- Verbindung auch mit normalem NF-Kabel.

    Hallo Henry

    ...kann...muss aber nicht !

    Eine korrekte Rechteckübertragung (= digital) ist nur per Koaxkabel (meist 75 Ohm) garantiert.

    Sparfüchse konfektionieren Coaxkabel selbst, weil diese sich auch für Nf- Übertragung bestens eignen.:DSCN1739.JPGDSCN1740.JPGDSCN1741.JPGDSCN1743.JPGFür Konfektioniermuffel:P

    ist die Verwendung von BNC-Kabel mit passendem ,wellenwiderstandsangepasstem ! Übergang auf Chinch, empfehlenswert.:DSCN1744.JPG

    Grüsse Dietmar

    Werde öfter gefragt, wie hörbare Aggressivität besonder bei Hornlautsprechern

    verringert werden kann.

    Da unsere Ohren besonders im Bereich zwischen 2kHz und 4kHz empfindlich reagieren ist es sinnvoll diesen Bereich vorsichtig abzusenken.

    ..das lässt sich mit DSP einfach mit parametrischem Equaliser realisieren.

    Bei meinem Hochtöner habe ich dieses Problem passiv (abweichend jadoch für ca 5kHz) gelöst:DSCN1738.JPG

    Ein stark bedämpfter (möglichst wenig Phasendrehung!) Parallelschwingkreis, in Serie in eine LS-Zuleitung geschaltet, ist recht wirkungsvoll.

    Hier die dazugehörige Messung (am Hörplatz) mit- und ohne 5kHz Filter:3khz SenkeSep. 23 17.10.jpg

    ! die Frquenzangaben auf dem Foto stimmen nicht mehr....sie müssen jetzt : 5kHz heissen.

    Liebe Nachahmer:

    Für die gewünschte Frequenz nehme man einfach die Werte einer klassischen

    12db Weiche,...schalte Spule und Kondensator parallel,... dazu parallel am besten ein 20 Ohm Hochlastpoti (5-10W).

    Beispiel:

    Für eine klassische 8Ohm 3kHz , 12db Weiche werden 0,6 mHy und ca 4,7 uF verwendet.

    Wird nun dieser parallelgeschalteten Kombination noch ein 8Ohm Widerstand parallelgeschaltet , so erhält man ein Filter (leichte "Senke" ), welches bei 3kHZ um ca 3-4db dämpft.

    Durch Ändern des Widerstandes kann die Stärke der Senke nach Bedarf eingestellt werden.

    Grüsse Dietmar

    Sprich man dreht möglichst so weit auf (in diesem Fall wohl in Richtung "0") ohne das es zu hörbaren Verzerrungen oder Brummen kommt. Wenn das der Fall wäre müsste ich den Pegel wieder leicht absenken. Liege ich da richtig?

    ... nein: Der Eingangspegelsteller der Endstufe wird , je nach Empfindlichkeit der Lautsprecher und Ausgangspegel des verwendeten Vorverstärkers, angepasst.

    In der Praxis sollte (wegen besserer Einstellgenauigkeit) der Lautstärkeregler ( seine Markierung) des Vorverstärkers bei mittlerer Abhörlautstärke auf ca 12 Uhr stehen.

    Am besten zuerst den Input-Level Regler der Endstufen auf grösste Abschwächung stellen, dann den VV-Lautstärkeregler auf 12 Uhr stellen, und erst dann mit "Musik" den Input-Regler langsam aufdrehen bis sich gute Abhörlautstärke einstellt.

    Diese Prozedur verspricht den besten Signal-Störabstand deiner Anlage und schützt auch teilweise vor versehentlicher Übersteuerung der Lautsprecher.

    Grüsse

    Dietmar

    Ich habe sogar noch eine weitere Abschirmung aus Kupferblech hinzugefügt.

    Hallo Gerhard

    Kupfer hat natürlich keine magnetische Abschirmwirkung., und nicht alle Hersteller von Nf -Übertragern verwenden dickes Mu-Metal.

    Wenn Irgendetwas auf die Übertrager einstreut, dann ist es der Netztrafo.

    Besonders EI-Blech-Trafos (was ich in deinem Netzteil vermute) haben ein rel. hohes Streufeld..

    Da hilft nur eine möglichst geschlossene Eisenblechabschirmung ( ca 1mm) um den streuenden Netztrafo herum, oder noch besser eine aus Mu-Metal.

    Falls du da was machen möchtest , kann ich in meinem Fundus nach einer passenden Grösse stöbern.

    Grüsse

    Dietmar

    Hattest Du auch mal einen Radian oder JBL Treiber mit BE-Membrane in der Hand und kannst etwas dazu sagen?

    ... hatte mal die 1" Radians mr BE-Membran.

    Die hatten aber einen stärkeren Hochtonabfall als mit Original Alu Membran....habe sie deswegen gleich weiter verhökert.

    Persönlich würde ich 100mm BE-Membrantreiber mit 'nem echten Hochtöner kombinieren , da auch grosse BE-Membranen im Hochton hörbar etwas "aufbrechen".

    Wenn aber sowieso ein Hochtöner eingesetzt wird , ist es sinnvoll den klassischen 100mm-Mitteltöner mit Alumembran (bessere Eigendämpfung als Titan oder Beryllium)

    zu nutzen.

    Dietmar

    Frage an die Experten


    Sind die Chassis und Treiber von TAD wirklich so überragend gut,

    dass das die hohen Preise irgendwie rechtfertigt ?

    .... eindeutig. Ja!

    Fertigungsqualität und - Toreranzen sind unübertroffen.(gebrauchte Einzelstücke sind problemlos kombinierbar)

    Hatte schon viele 2001 und 4001 "zwischen den Fingern".

    Davon ist für Hifi-Zwecke im Heimbetrieb der 2001 der Interessantere.

    Er ist extrem breitbandig ( Klirr = kleiner 1% bei 200Hz !!! und 1 watt) und sehr verfärbungsarm, weshalb er auch mit leichter Anhebung im Hochton , einen zusätzlichen Hochtöner fast überflüssig macht.

    Dietmar

    Theoretisch müsste man auch etwas unter das Minimum gehen können

    ... ist natürlich möglich.

    Aber Vorsicht ;

    die max. Leistung geben die PA -Treiber Hersteller für den mittleren Frequenzbereich an .

    !!! Am unteren Frequenzende schaffen vieleTreiber nicht einmal 1/10 ! ihrer max. Belastung.

    ...soeben gemessenes Beispiel:

    Der JBL2420 wird mit 30 Watt (500 bis 20khz) angegeben.

    !... bei 400Hz beginnt er bereits bei 1,6 Watt (=5Veff.)kräftig zu Klirren !

    Dietmar

    Ist ja auch schön, wenn man dann passiv nicht mehr so viel oben rum korrigieren muss.

    ... aber Vorsicht: ...ein Mindest-Vorkammervolumen (=der Abstand zwischen Membran und Phaseplug) sollte man nicht unterschreiten.

    Da der Hub der Membran zu teifen Frequenzen hin sich pro Decade auch um das Zehnfache erhöht, leidet auch die Aussteuerbarkeit (mit steigendem Klirrfaktor!) bei tiefen Frequenzen .

    Die Membran wird also vorzeitig anschlagen....was aber nicht soooo kritisch ist, weil wir den PA-Treibern im Heimbetrieb eh nur in par Watt abverlangen.

    Im Übrigen verhält sich das Vorkammervolumen (im el.Ersatzschaltbild ) wie eine in Serie geschaltete Induktivität : Mit steigendem Volumen steigt die Induktivität und die obere Grenzfrenz sinkt (Höhenabfall)....und umgekehrt !

    Dietmar

    Nach letzten Erkenntnissen soll das M2-Horn wohl ein Diffraktionshorn sein, bei dem die Diffraktion diagonal über die Ecken läuft. Jürgen B.

    ....ufff... schwer vorstellbar.

    Für mich ist das ein eingangsseitig optimiertes konisches Horn.

    jedenfalls Danke für die Adressen ...werde gleich mal stöbern.

    Dietmar