Posts by Dietmar

    Huldigung an JBL oder hast du da selber noch was optimiert?

    Nein ... habe nur mit 'nem stärkeren Magnet ( ca 2,2Tesla im Luftspalt) experimentiert.

    Für mich war interessant, dass sich der Frequenzbereich beruhigt und "obenraus"

    noch zulegt.

    ...grundsätzlich: ein stärkerer Magnet hat eine Mambran eindeutig besser im Griff:thumbup:.

    Hätte es 1960 schon Neodym gegeben ,... JBL hätte es auch eingesetzt.

    Dietmar

    Mit dem Ringstrahler von JBL (egal ob Alnico oder Ferrite) ist zB eine 6db/oct Weiche kombinierbar:

    Durch eine perfekte Abstimmung von (keinem) Rückkammervolumen, kontrolliert harte Einspannung der Rimgmembran und genau berechnetem Horndurchmesser fällt zB. der Bullit (075 oder 2402) unterhalb von 2,5kHz mit 24db/oct ! ab.


    Grüsse

    Dietmar

    PS:,

    die blaue Linie entspricht dem Pegel nach Umbau von Alnico auf Neodym (Gewinn = +10db ! - beide ohne Weiche gemessen)

    JBL 075 Alnico vs Neod. Mar. 09 22.30.jpg

    Gerade Hornsysteme mit vielen Wegen kommen mit einfachen 6 dB Weichen aus, wenn ich nur den Frequenzbereich nutze, in dem das Horn auch läd.

    Hallo Stefan.

    ....das mag in der Theorie stimmen!

    Praxis-Beispiel Mitteltonhorn:

    1: unterhalb seiner Grenzfrequenz wird das Horn ungewollt zum Kugelstrahler.

    2: dann sieht der Treiber keine akustisch Last , sein Hub steigt enorm ...und damit sein Klirrfaktor.

    3: zum Hochton hin bündeln die meisten Hörner stark!

    4: auch die Membranen der Kompressionsmitteltöner brechen resonant auf.

    Wer meint o.g. Effekte mit 6db/oct Filtern zu eliminieren , ist ziemlich blauäugig.

    Wir hören Musik normalerweise um ca. 80 dbA.

    Ein Fehler des Mitteltöners, selbst wenn er 2 Oktaven von der 6db-Weichenfrequenz entfernt ist , wird also noch mit 78 dbA deutlich hörbar sein.

    Soweit mein Senf :sorry:zur 6db Weiche.

    Dietmar

    Aber dann nochmal eine Rückfrage wegen den Weichen, die ich bei Gelegenheit auch an Dietmar gestellt hätte: Was und worauf korrigiert ihr denn mit aktiven Weichen, was passiv so nicht geht ?

    Nun , ich versuche erstmal ( um später wenig Korrekturen in der Weiche vornehmen zu müssen) möglichst Hörner und das dazu passende Chassis auszugucken, die beide breitbandig sind und möglichst keine lang ausschwingende Resonanzen haben.

    Je breitbandiger, umso einfacher und weniger steil kann die Weiche ausfallen.

    .... das gilt für passiv , aktiv, wie auch Digitalweiche .

    Die für mich wichtigste Korrektur ?: die Übergänge von Hoch- und Tiefpass sollten möglichst die gleiche Flankensteilheit besitzen , damit sich der Phasengang möglichst gut kompensiert. (wichtig für korrekte Räumlichkeit, sowie Natülichkeit von Stimmen und Instrumenten)

    Fällt allerdings der (zB weniger breitbandige)Treiber im gewünschten Trennbereich bereits mit zB 6db/oct ( mit der zugehörigen Phasendrehung) ab, so muss die Weiche auch um 6db/oct weniger steil sein.

    Um diese Korrektur erfolgreich zu machen, kann ich selbst eingefleischten Passivweichenverfechtern ,nur als Einstellhilfe ! eine billige Digitalweiche (zB DCX 2496) empfehlen.

    Dieser Vorgang, mit einem Messprogramm (zB ARTA) kontrolliert, erleichtert die Bauteileoptimierung für eine Passivweiche ungemein.

    Will man allerdings schmalbandige (= lang nachschwingende ) Raumresonanzen pegelmässig verringern , kommt man um den Einsatz von aktiv erzeugten Notchfiltern nicht herum.

    Bitte , nur für mich geltend:

    Primär: der "geschmacklich " pegelangepasste Frequenzgang (je nach Raumbeschaffenheit ab ca 1000Hz leicht abfallend)

    Sekundär: korrektes Zusammenfügen der Weichen

    Und: eigenartigerweise bewertet mein Kopf eine Delaykorrektur als wenig klangbeeinflussend.

    Grüsse

    Dietmar

    Gemessen am Aufwand ist es aber erstaunlich wieweit man kommt – natürlich aktiv mit DSP.

    Hallo Mike

    Den gleichen Versuch am Sato-Trog habe ich auch vor Jahren durchgeführt, und kam zum gleichen Ergebnis.

    Vermutlich kommt es zu Störungen innehalb des Horntrichters.

    Das klarere Klangbild lieferte eindeutig das Mittelton-Breitbandhorn mit Kompressionstreiber.

    Grüsse

    Dietmar

    Man kann es auch so probieren wie Bottlehead vor ca 20 Jahren.

    Zwei 1N914 von der 5V AC /( 300b) Heizung über ca 2-3 uF auf die +-Hälfte des Gitterableitwiderstand.

    ...das funzt , ..dafür entsteht aber ein Restbrumm bei 200Hz und 400Hz, der noch ekelhafter hörbar ist.

    Die meisten 300B u.Ä. haben intern zwei Heizfäden elektrisch parallel und räumlich in Serie angeordnet, sodass Wärmehaushaltsfehler und Emisionsfehler

    minimiert werden..

    Mir wäre zu Gunsten längerer Lebensdauer ein sanftes Hochfahren der Heizung durch einen stromgereglten zB LM 317 wichtiger.

    Dietmar

    Jaja, mit eigenem kleinem Trafo und dann über Poti dosiert ins Gitter injizieren geht bestimmt.

    ... Das funktionirt leider nur mit dem 50Hz Anteil, der sich aber ausreichend gut mit dem Symetrierpoti kompensieren lässt

    Es geht aber um den 100Hz-Anteil, der dennoch störend bleibt.

    Es liegt vermutlich im mechanisch-symetrischen Aufbau im Röhrensystem.

    An dessen elektrischer Kompensation habe ich mir als Elektroniker schon öfter die Zähne ausgebissen.

    Bin zum Schluss gekommen , dass sich der restliche 100Hz-Anteil nur über einen kleinen Kathodewiderstand detektieren lässt.

    Um das Audiosignal nicht zu beeinflussen, muss die Betriebsspannung (Ub)

    mit dem verstärkten detektierten 100Hz-Signal in Betrag und Phase moduliert werden.

    ... und das wollte ich mir dann doch nicht antun.:rolleyes:

    Dietmar

    Die Möglichkeit der gegenphasigen Auslöschung besteht bei beiden Arten des Brumms,

    ...ja Markus

    Den Anodenspannungsbrumm (egal ob 100Hz Sägezahn oder phasenverschobene Drosselsiebung) mit Hilfe des Rest-Heizungsbrumm zu kompensieren ist schwierig.

    Daher bezog ich mich in post241 ausschliesslich auf eine 50Hz Heizversorgung, unter der Voraussetzung, dass die Anodenstromversorgung durch ausreichend Siebung bereits brummfrei ist.

    Ziel sollte es letztlich sein ,(durch eine Kompensation zwischen Kathode und Gitter) einen unmodulierten Anoden.Ruhestrom zwischen Gitter und Anode der Endröhre zu erzeugen.

    Dietmar

    das damit eine Kompensierung des Restbrumms auf der Anodenspannung gemeint ist.

    ... so ist es.: im (mit Symetrierpoti) abgestimmten Zustand bleibt an der Kathode ein Restbrumm von 100Hz.

    Wird dieser um180 Grad phasenverschoben (mit der richtigen Amplitude) dem Gitter der Endröhre zugeführt, so wird die Anode (und damit der Lautsprecherausgang) brummfrei..


    Grüsse

    Dietmar

    Carsten .R schrieb: "Wenn man zb unter 10 Herz bleibt, gibt es keine Brummprobleme"

    ...ich glaube, das ist Augenwischerei :das Ohr wird diese Frequenzen zwar nicht mehr wahrnehmen, aber das Klangbild wird wegen schwankender Emission der direktgeheitzten Röhre moduliert.

    Der Wärmespeicher des normalerweise gesättigten Wolfram-Heizfadens reicht nicht aus und wird wegen zu starker Temperaturänderung beim Umpolen mit 10Hz den Anodensrtrom schwanken lassen.

    Besonders die AD1 , die mit wenig Heizenergie (2,5W = kleiner Wärmespeicher) auskommt wird darunter leiden... weniger eine 300B mit 6W Heizleistung.

    Meine Versuche mit russischen 2A3 (2,5V 2,5A Heizung) ergaben, dass sie sogar noch mit 1,7V Wechselstrom-Beheizung einwandfrei funktionierten und sich zudem perfekt auf ein Brumm-Minimum abgleichen liessen: (0,5mV am 8Ohm Ausgang)

    Grüsse Dietmar

    durch das Anwinkeln korrigiertst Du die Laufzeiten der beiden

    Chassis. Die 604-Chassis (coaxiale Anordnung) haben man diese Probleme nicht.

    Exakt Björn.... oder wie beim JBL Arschbacken-Monitor zB. der Hochtöner bis ca 1200 Hz "runterläuft". (=kleinere Phasendifferenz in Abhängigkeit vom Abhörwinkel zu tieferen Frequenzen hin)

    Grüsse

    Dietmar

    Hallo Markus

    Habe noch ein Paar Orig. Altec Membranen(Steckanschluss) mit dem Aufdruck 34647, Herstell. Dat.:Jul 2009.

    Bin aber nicht sicher ob exact diese in deinen 804H verbaut sind.

    Grüsse

    Dietmar