Posts by Dietmar

    Wie spielt der AXI2050 im Vergleich zu großen Berrylium TAD oder vielleicht großen Phenolharz JBL?

    Werde mich hüten Äpfel mit Birnen zu vergleichen.

    Nur soviel:

    Werden die Treiber in ihrem "Sahne"-Stück betrieben , werden die Klangunterschiede (richtige Anpassung zu Tief- und Hochtöner vorausgesetzt) immer geringer.

    Dazu würde ich den AXI von 150Hz bis 2000Hz betreiben, den TAD 4001 zwischen 450Hz und 8000Hz und den JBL 2482 zwischen 350 Hz und 2000Hz.

    Gefiltert mit zB Butterworth 24db/oct, sollte der Klang gut auflösend ,durchsichtig und verfärbungsarm sein.

    Dietmar

    Also dann doch eher ein guter Mitteltöner, oder?

    ...Ja , sogar ein excellent breitbandiger Mitteltöner!!!.

    Oft wird vergessen, dass an den Enden ihres Übertragungsbereichs durch Klirr oder Nachschwingen deutlich hörbare Verfärbungen entstehen.

    Deshalb ist es wichtig mit Hilfe von richtig eingesetzten Weichen diese Verfärbungen zu minimieren.

    So ist es, für mich jedenfalls , ein "no go" einen Mitteltöner ohne Weiche "oben rauslaufen" zu lassen.

    Dietmar

    Meine Frage wäre: Ist so ein Einsatz des JBL Horns 2356 mit dem Axi-Treiber ab ca. 150-10.000Hz möglich?

    Gruss

    Rolf

    Hallo Rolf

    Das 2356 ist ein typischer Pa-Mittelton-"Weitwerfer".(300-4000Hz)

    Wie Ulf schon bebildert hat, sind Frequenzgang und Klirr ab 100Hz ( bis ca 3000Hz ) für Heimbetrieb hervorragend.

    Der von Celestion etwas geschönte Frequenzgang im Hochtonbereich verrät zunächts nichts über seine Qualität.

    Die riesige Membran :DSCN1665.jpg

    ... für den Hochtonbereich ist , trotz Titanmembran , mit ziemlich viel Masse behaftet eigentlich ungeeignet, was sich im Wasserfalldiagramm durch kräftiges Nachschwingen (= Verfärbungen !) zeigt:

    axi Wasserfall 63 Jun. 25 13.03.jpg


    Grüsse

    Dietmar

    Hallo Daniel

    Da der, pegelmässig leicht ansteigende, Hochtonanteil überwiegend aus dem unteren Teil des SATO auf einer Soundachse zwischen Punkt B und C austritt, sollte das SATO ja um ca 10-15 Grad nach hinten geneigt werden

    Damit dieser Bereich nicht "behindert" wird , würde ich daher den Hochtöner etwas höher ( ca 5-10cm als auf deinem Bild sichtbar ) montieren , sodass der Hochtonanteil des SATO (ca 1000 bis 4000Hz) störungsfreier "unten durchschlupfen" kann.

    Grüsse

    DietmarSatoFrGang_01 Apr. 18 11.57.jpg

    Hier mal die Treibercover..

    Hallo Daniel.

    ... entfernt man den Original- Deckel des TAD 2001, so kann das gedruckte Teil , ohne Klangverluste ( getestet) , wesentlich kompakter ausfallen.

    ( die rel . grosse, plane Fläche des Original-Deckels reflektiert ins Mitteltonhorn zurück , und macht seinen Frequenzgang "unruhiger".

    Grüsse

    Dietmar

    Sollte ich noch eine lage Sperrholz drauf kleben oder reicht es gut zu bedämmen.

    Die bessere Beruhigung des Horns wäre ein 4- 5mm selbstklebendes Bitumen (nur auf der Rücksete) aus der Autoindustrie.

    ...danach mit Farbe versiegeln.

    Wird die Horninnenseite dunkel gebeizt, wirkt das SATO etwas kleiner und unauffälliger.

    Dietmar

    Könnt wollt ihr mir da helfen?. Es soll ein 2 zoll Treiber angeschlossen werden.

    Hallo Rudi.

    Erstmal Glückwunsch zu diesem Schnäppchen.

    Beim Hornanfang-Übergang von quadratisch auf rund ist Bastelarbeit in Holz oder 3D-Druck angesagt.

    Für Holzarbeiten würde ich bei Norbert Gütte nachfragen,- im Kunststoff-3D Druck ist Christof Martin ( mit viel Erfahrung im Hornbau, Forum: Elysio) fit.


    Als Treiber kann der preiswerte 2" Treiber mit Ferrite Magnet von BMS das Sato gut bedienen .

    Mit seiner schweren Konstruktion bedämpft er das SATO zusätzlich.

    Grüsse

    Dietmar

    das möchte ich nach 35 Jahren Hörerfahrung als DIYler einfach mal sowas von bestimmt ausschliessen.

    ... daran zweifle ich nicht.

    Mit meinem Beitrag habe ich lediglich meine Beobachtung beschrieben, und nicht mehr.

    Am Image von Diskutanten zu kratzen liegt mir fern.

    Interessanter Thread., auch wenn mir zu deiner Problemlösung nichts mehr einfällt.

    Bin hier mal "raus".

    Grüsse

    Dietmar

    aber manchmal war die räumliche Darstellung vermatscht und manchmal scharf umrissen (im A/B Vergleich).

    Hallo Henner

    ...den Effekt kenne ich , und konnte ihn auf den Kammfiltereffekt zurückführen, wo er sich besonders hochtonmässig im Millimeter-Bereich eklatant auswirkt.( ist im Stereobetrieb mit rosa (mono) Rauschen auch messbar)

    Seitdem benutze ich beim A/B Abhören ein Mikrofonstativ mit eingespanntem Holzstäbchen , dessen Ende ich vor der Nasenspitze postiere, um nach Modifikationen jeglicher Art die exakte Abhörposition wieder einzunehmen.

    Dietmar

    Wie wäre es denn, das Ganze mit Trafos/ Autoformern zu bewerkstelligen?

    Jedes Chassis will optimal bedämpft werden ,was heisst ,dass der Generatorwiderstand den das Chassis ja "sieht", möglichst klein ist.

    Mit einem Vor-Widerstandsabschwächer wird die Bedämpfung eher verschlechtert.

    Die eleganteste Lösung ist: zB bei einem Hochpass die Spule mit Anzapfungen zu versehen.( schon vor 50 Jahren hat JBL diese Methode angewendet)

    Dadurch wird der Generatorwiderstand durch die Abwärtstransformation (zu gunsten besserer Bedämpfung) sogar noch verkleinert !!!

    Grüsse

    Dietmar

    ...ich hab mal ne Skizze gemacht, sind die klanglichen Auswirkungen zu I, II und III klar beschreibbar?

    ....sieht ja fast nach 'ner Fangfrage aus :pinch:

    Messtechnisch macht das überhaupt nichts aus .

    Auch klanglich darf sich nichts ändern, was mit einem konsequenten A-B Vergleich nachweisbar wäre...doch an diesem hapert es leider in den meisten Fällen.

    Dietmar

    dass wir mit der Verpolmethode die richtighen Werte bekommen.

    ...nochmal: die Verpolmethode ist nur ein Hilfsmittel um die richtige Phasenlage innerhalb eines Wellenzuges zu finden.

    Trotzdem kann man schnell, besonders bei hohen Frequenzen, um einen Wellenzug mehr oder weniger "einfädeln".!!!

    Dietmar

    ...ob "hinter oder vor" der Weiche,: würde ich vom Innenwiderstand der Endstufe abhängig machen.

    Wird vor der Weiche abgesenkt, so geht der Innenwiderstand einer nicht- gegengekoppelten 300B (mit Ri= ca 3,2Ohm) über den gesammten Frequenzbereich mit in die Kalkulation ein.

    In diesem Fall wäre eine Absenkung hinter der Weiche sinnvoller.

    Grüsse

    Dietmar

    ob die Aktivweiche frequenzabhängige Delayunterschiede hat.

    ...hat sie!.

    Weis ich jedenfalls von der ACCUPHASE -DSP-Weiche , die (abschaltbar) bei jeder Weichen- Frequenz unterschiedliche Kompensationszeiten anzeigt.

    Grüsse

    Dietmar

    Probier doch das mal aus.

    .. habe ich:

    Das Delay einfach abschalten geht garnicht:

    Zu einem Vergleich muss sichergestellt sein, dass auch im abgeschalteten Zustand

    die Weiche optimal (wenn auch um mehrere Wellenzüge versetzt) eingestellt ist.

    Dazu darf das Delay zur Phasenkorrektur ruhig benutzt werden .. jedoch nur um die "Delay-0" herum !

    Erst dann ist ein Vergleich zwischen dem optimierten (ca 7ms) Speicherplatz und dem mit "annähernd auf 0-Delay" eingestellten Speicherplatz sinnvoll.
    Trotzdem werden Kammfiltereffekte immer störend sein, was sich schon bei leichtem Bewegen des Kopfes nachweisen lässt .

    Schuld daran sind unsere 2 Ohren und schlimmer noch: 2 Stereotonquellen!

    Fehlerbehebung:

    mit einem zugehaltenen Ohr nur einen Breitbänder hören!!!:heul:

    Dietmar

    Außerdem ist es meiner Ansicht auch wichtig , die Entfernung zum Hörplatz vorher genau zu bestimmen.

    ... wichtiger ist es, während der mech. Justage von Tief -, Mittel- und Höchtöner, die Mikrofonposition nicht zu verändern

    Dietmar

    ..sehe ich auch so , Mike .

    Etliche Hörversuche (auch mit Freunden) ergaben ,dass der subjektive Höreindruck von "mit und ohne Delay" einen nur sehr geringen Einfluss auf die Tonqualität hat.

    Dabei wurde peinlichst genau darauf geachtet, dass ohne Delay, die Weichenfrequenz -Übergänge durch mechanisches Verschieben von Bass und Hochtöner phasenmässig optimiert waren.

    Daher möchte ich "Nicht-delay-Hörer" (egal ob passiv oder besser analog aktiv) ermutigen Ihre Anlage zu optimieren, bevor der (doch immerhin teure und zeitaufwändige) Schritt zur ziemlich komplexen Digitalwandlerweiche gemacht wird.

    :meld:

    Dietmar

    Wenn die Verzögerung von oben genannten Dingen abhängt ist die Einstellung „per Maßband“ nicht genau genug!

    ..Du liegst da richtg.

    Das Massband bestimmt nur erstmal als Hilfsmittel die physikalische Länge des Horns.

    Dietmar