Posts by Dietmar

    durch das Anwinkeln korrigiertst Du die Laufzeiten der beiden

    Chassis. Die 604-Chassis (coaxiale Anordnung) haben man diese Probleme nicht.

    Exakt Björn.... oder wie beim JBL Arschbacken-Monitor zB. der Hochtöner bis ca 1200 Hz "runterläuft". (=kleinere Phasendifferenz in Abhängigkeit vom Abhörwinkel zu tieferen Frequenzen hin)

    Grüsse

    Dietmar

    Hallo Markus

    Habe noch ein Paar Orig. Altec Membranen(Steckanschluss) mit dem Aufdruck 34647, Herstell. Dat.:Jul 2009.

    Bin aber nicht sicher ob exact diese in deinen 804H verbaut sind.

    Grüsse

    Dietmar

    Hallo Markus

    Die Original-Weiche ist werksmässig optimal mit hochwertigen Bauteilen abgestimmt.

    Lediglich die beiden L-Regler oxidieren im Laufe der Jahre, was zu deutlichen Klangeinbussen führen kann.

    Abhilfe : Die Staubschutzdeckel der L-Regler (lassen sich rel. leicht) entfernen.

    Mit kleinen 1000er Polierpapierstreifen alle Schleifer- und Drahtwiderstands-Kontaktflächen .bearbeiten (mit Pinzette durch die Kontaktflächen ziehen) . Danach unbedingt (zB mit Aceton und Holz-Q-Tips) reinigen , und anschliessend mit säurefreiem Öl (Waffen -oder Nähmaschinenöl) leicht ölen.

    Grüsse

    Dietmar

    .... das soll nicht abwertend sein:

    Da sich beim klassischen schmalen Säulenlautsprecher das Klangbild meist (mehr oder weniger weit) hinter dem LS aufbaut, habe ich stets das Bedürfnis mit dem Stuhl immer weiter nach vorne rücken zu müssen.

    Dietmar

    Hier wurde erfreulich kameradschaftlich, und ohne dogmatisch zu werden, für das Anforderungsprofil des Threaderstellers doch , aufklärend viel zu Gunsten des Hornlautsprechers geschrieben:merci:.

    Hat denn der klassische (schmale Highend ) Säulenlautsprecher denn garkeine Vorteile???

    Dietmar

    Es ist für mich schwer vorstellbar, dass Hörner deren Natur die Bündelung ist, einen raumgroßen Sweetspot erzeugen können, der dann noch einen vergleichbaren FG an verschiedenen Hörpositionen hat.

    Das JBL 2344 zB hat einen Öffnungswinkel von ca 100x100 Grad! und bündelt zwischen 1000 und 18000 Hz nicht, nennt sich zwar Horn - ist aber grösstenteils Waveguide.

    Frequenz- und pegelmässig versorge ich bei Hörabstand von 2,8m mit diesem Horn 4 Einzel-Sitzplätze nebeneinander mit annähernd gleichen Klangbild !

    Dietmar

    .aber wäre nicht gerade in einem großen Kinosaal die breite und gleichmäßige Abstrahlung von Bedeutung?

    .... ja ,-das Problem wurde dann meistens mit zwei oder mehreren Höchtönern angegangen.

    Ausserdem waren die Lautsprecher hoch und hinter der Leinwand montiert, und damit ca. 20 bis 30Meter vom Publikum entfernt.

    Das war wohl ausreichend um trotz rel. kleinem Öffnungwinkel die meisten Zuschauer zu erreichen.


    wo meistens doch nur ein Hörer im sweet spot hockt.

    Ich halte es für einen Irrtum zu glauben, dass nur der Hörplatz den optimalen

    Frequenzgang "braucht".

    Viele Hörsitzungen und Vergleiche bei Freunden bestätigen , dass zum entspannten Klangbild ein gehöriger Anteil an Raumreflexionen dazugehört.

    Daher sollte man möglichst wenig Energie aus dem Lautsprecher durch Absorber vernichten , sondern durch richtige Auswahl und Positionierung von Diffusoren u.A. einem "Kleben" des Klangbildes am Lautsprecher entgegenwirken.

    Dietmar

    strahlen diese Hörnchen doch nur bis 14 000 Hz. Sollte das schon der Superhochtonbereich sein?

    Informationen der Tonträger über 14000Hz halte ich persönlich für rel. unwichtig.

    Mit Superhochton ist allgemein der Bereich der letzten Oktave gemeint ( also 10000Hz bis 20000Hz ....ich würde sagen 7500 bis 15000Hz)

    Dietmar

    Strahlt ein 597 zB breit genug?

    Der 597 ist ein toller Weitstrahler, entwickelt für grosse Kinos.

    ... halte ihn aber für Heimbetrieb für völlig ungeeignet, da er besonders in seinem Superhochtonbereich starkbündelnd ( =zu unterschiedliche Dynamik) nur den Hörplatz versorgt.

    Zum natürlichen Klang gehört auch ein, über den gesamten Frequenzbereich, gleichmässiger Reflexionsanteil.

    Das lässt sich im Hochtonbereich mit einem konischen (auch oval) - oder Arschbackenhorn (ca 16x 20cm) am einfachsten bewerkstelligen.

    Grüsse

    Dietmar

    Kann man die wirklich zufriedenstellend in kleineren Wohnräumen (20-40qm bzw. 40-120Kubikmeter Volumen, also keine Kinosäle!) als 3-Wegkonzept empfehlen?

    .....dazu sollte man erstmal so ein aufgewickeltes Schneckenhorn als wohnzimmertaugliche Skulptur akzeptieren.:pinch:

    Implantiert man nun einen breitstrahlenden Hochtöner(am besten Waveguide) im Schneckenhornmund, so steht einem kleinen Hörabstand nichts im Wege .

    Dietmar

    Hallo Hornfreunde.

    In letzter Zeit habe ich mich bei Klirrmessung über den hohen K3 Anteil, besonders unterhalb von 1000Hz, gewundert, den ich aber erst mit Inbetriebnahme meiner neuen Plane Wave Tube beobachte .

    my Driver Dist% vor Rep 285 Apr. 11 14.09.jpg

    Nach längerer Suche fand ich die Ursache,

    .... jetzt ist die Welt wieder in Ordnung:K3 im Tieftonbereich ist nun um ca 20db geringer.My Driver nach Rep % 31 Feb. 14 20.26.jpg .. und was war's???:

    ....eine winzige Öffnung beim Eintritt in die WPT.

    Will damit nur erinnern wie wichtig eine gute Abdichtung zwischen Treiber und Horn ist.

    Grüsse Dietmar

    Wolfgang: Warum sollte es so schwierig gemacht werden,

    Michael: Dietmar, habe ich deinen Gedankengang so richtig verstanden?

    ... so ist es .

    Danke Euch für die klärenden Antworten.

    og. Gedanken sind im Freundeskreis diskutiert worden, wozu ich aber keine Antwort wusste.

    Für mich allerdings soll die Stereoanlage so einfach wie möglich und so kompliziert wie nur unbedingt nötig sein.:

    Vorverstärker NAKAMICHI CA7e;

    meinen DSP benutze ich, wegen des 6m langen WE15a Horns, nur zur Zeitkorrektur und als 3 Wege-Weiche (= 4 Flanken);

    Bassendstufe Nelson Pass 2x20Watt, Mittelton und Hochton je 2x3Watt

    EL84 Pentode (Eigenbau).

    Grüsse

    Dietmar





    analog-forum.de/wbboard/cms/index.php?attachment/87729/

    Hallo Wolfgang.

    ...abgebildete Phase gehört zum "unbehandelten" Signal wie sie am Tonabnehmersystem anliegt.

    Nach Entzerrung im analogen RIAA -Vorverstärker werden der Frequenzgang ja linearisiert und die Phase zu 0-Grad kompensiert.

    Diese RIAA Entzerrung kann man auch im DSP mit entsprechenden IIR Filtern bewerkstelligen..

    Vorausgesetzt dass die DSP-Software auch FIR-Filterung zulässt, könnte man doch auch diese verwenden.

    Bekantlich haben FIR-Filter aber keinen Phasengang.(linear-phase), sodass am analogen Ausgang des DSP zwar ein lineares Signal anliegt, jedoch noch mit oben abgebildeten Phasengang.


    Meine Frage: sehe ich das so richtig, und ist es überhaupt sinnvoll FIR Filter einzusetzen?

    Ich hätt' da mal ne Frage:

    Bekantlich liefert die Platte eine analog erzeugte "RIAA - verzerrte" Spannung mit entsprechendem Phasengang.

    Die (spiegelbildliche) RIAA-Entzerrung findet dann im TA Vorverstärker mit umgekehrtem Phasengang statt.

    Oder: Schaltet man eine RIAA und eine AntiRIAA in Reihe und speist diese Kombination mit einem linearen Signal ( zB 20-20000Hz Sinus ), so misst man am Ausgang ebenfalls einen linearen Frequenzgang ohne Phasengang.

    Was passiert aber wenn nur die Entzerrung auf digitaler Ebene mit sog.phasenfreien FIR-Filtern (im gegensatz zu IIR- Filtern ,die ja einen Phasengang haben) erzeugt wird?

    Grüsse Dietmar

    Ich denke, wer negative Äusserungen über Hörner macht, hat noch nie ein gutes Horn gehört!!!

    ... dem kann ich nur zustimmen.

    Allerdings ist ein Breitbandlautsprecher mit einem kleinen Hochtonhörnchen bestückt für mich kein Hornlautsprecher.

    Die positiven Dynamikeigenschaften entwickelt ein Hornsystem überwiegend im Mitteltonbereich (also der Bereich zwischen 200 und 2000 Hz , mit dem unser Ohr am häufigsten "beschossen" wird).

    Um aber ab ca 200! Hz in den Genuss eines richtenden Horns zu kommen, bedarf es leider eines rel.grossen- und damit auch deutlich teureren Mitteltonhorns .

    Reicht die "Kohle" dafür nicht , kann man auch mit einem gut abgestimmten koventionellen Lautsprecher richtig glücklich werden.

    Grüsse

    Dietmar