Posts by Dietmar

    Hier mal die komplette Sprungantwort, gemessen in ca 1m Abstand und 48 k Sampling rate

    2.Bild aus Post 186

    Das könnte stimmen: ... wenn die Cursorposition dem Signal des WE15 bei 18,8ms entspricht und der erste Peak dem 2344Treiber bei 6,25ms , dann ist die Differenz Treiber-Treiber 12,55ms.= 4,3m.

    Demnach ist die WE15 Hornlänge ca 4,55m.

    VG Deitmar

    das wäre dann leicht zurückversetzt...

    Der mehrfache Wellenlängenversatz des JBL 2344 gegenüber dem WE15 ist später sowieso nur durch einen DSP korrigierbar.

    Damit der Hochtöner nicht zu weit hinten sitzt, kannst du ihn, mit kaum merklichen Tonqualitätsverlust um eine (=7cm bei 5khz ) oder zwei Wellenlängen (=14cm ) nach vorne versetzt, montieren.

    Dietmar

    Habe mal eben eine Superhochtöner Coral H105 integriert, nur mit 2,7uF angeschlossen, das würde schon auch gehen....

    .... das geht sogar hervorragend, Gerhard.

    Um die störenden , bei horizontaler Bewegung des Kopfes , sowieso enstehenden Kammfiltereffekte nicht zu verstärken , sollte der Hochtöner mittig auf der senkrechten "Aschbacken"achse angeordnet sein.

    Ob der Hochtoner über- oder unterhalb eingebaut wird, ist unkritisch, da unser Ohr (ähnlich wie unterhalb von 200Hz) Tonquellen oberhalb von ca 5kHz kaum mehr orten kann.

    VG Dietmar

    den Effekt sieht man schon, müsste noch weiter daran arbeiten....

    ... man kann auch erkennen, dass der Hochtöner mit Vorwidersand nicht mehr genügend Bedämpfung erfährt, und im Frquenzgang unruhiger wird.

    Will dir keine langen Zähne machen , mit 'nem TAD geht es natürlich etwas besser.: TAD2001 (ohne Korrektur) am JBL 2344 unter 0 und 45 Grad (1m Entfernung) direkt am Verstärker

    2344mod 0 u 45 Grad.jpg


    Klanglich wichtiger ist aber das Impulsverhalten.!


    2344mod an2001.jpg


    VG Dietmar

    Muss halt doch noch einen Hochtöner einsetzen.

    ... noch nicht :

    Dieser durchaus normale Hochtonabfall ist dem JBL 2344 zuzuschreiben.

    Dadurch, dass die Hochtonenergie bei diesem Horn auf fast 100 Grad verteilt wird, ergibt sich natürlich weniger Energie auf Achse.

    Abhilfe: In Serie (in einer Zuleitung) zum 16Ohm Hochtöner einen, erstmal mit ca 3uF überbrückten, 20 Ohm Widerstand einfügen.(= Hochtonanhebung)

    Da dadurch die Gesamtempfindlichkeit des Hochtöners um ca 8db gesenkt wurde , muss er um diesen Betrag wieder lauter "gedreht" werden.

    Einfacher geht es natürlich mi DSP :heul:

    PS: hast du schon den mechanischen Phasenabgleich MIttelton-Hochton gemacht?


    Grüsse Dietmar

    Die grüne Kurve bei etwa 160 Hz zeigt ein "Überschießen" also der Kondensator ist eigentlich zu groß gewählt, aber es macht eine lineareren Verlauf ist das in irgendeiner Weise (Klirr, Impedanz)schlecht?

    Hallo Gerhard

    ...genau so hätte ich es auch gemacht.:meld:

    Die leichte Überhöhung um ca 750Hz wird durch das vorgesetzte Hochtonhorn pegelmässig noch etwas abgeschwächt .

    ! ...dieses wird vermutlich unterhalb von 1 kHz mit 12 bis 18db/okt (ohne Weiche) ! abfallen ... sollte daher nur noch mit 6db/okt "beweicht" werden.

    Ein Kondensator vor dem Hochtöner würde aber die Treiberresonanz (ca 500Hz) nicht genügend bedämfen (Nachschwingen ! ,Klingeln !).

    In diesem Fall würde ich dem Hochtöner ein "Extraverstärkerchen" mit Pegelsteller spendieren ,und an dessen hochohmigen Eingang den 6db/okt Kondensator für ca 1000Hz platzieren.

    Grüsse Dietmar

    Bin schon gespannt.

    Der promovierte Kopf der Truppe ist der Norweger Björn Kolbrek.

    Seine Mannen ,darunter Thomas Dunker als ausgewiesener Praktiker, sind höchst erfinderisch.und werden auch dieses Jahr wieder am ETF teilnehmen.

    Dort hoffe ich ein Horn-Buch zu ergattern und werde berichten.

    VG

    Dietmar

    Hallo Gerhard.

    Ich würde den eben beschriebenen Zustnd lassen, und erstmal nach Variieren des Hörabstandes entscheiden :

    Allgemein wird das Horn-Klangbild, bei kleinerem Hörabstand als das geometrische Dreieck, weiter und holographischer (breite Stereobühne) empfunden.

    ...bei etwas grösserem Hörabstand dagegen etwas druckvoller (dynamischer) aus der Mitte, und punktuell besser lokalisierbar.

    In der jetzigen Aufstellung (Schnecke aussen) wird aus dem WE15 (auch unterhalb seiner Weichenfrequenz von ca 1200Hz) aus der "Längerenwegseite" der Schnecke immer noch etwas mehr Hochtonnergie als auf der "Schneckeninnenwandseite" abgestrahlt.

    Das kann genutzt werden, wenn man zu dritt auf dem Sofa sitzt:... da der zum Beispiel links neben dir Sitzende ja aufgrund der grösseren Entfernung zum rechten Horn pegelmässig benachteiligt ist.

    VG

    Dietmar

    ...hier noch ein par Bilder aus dem SATO-Faden:SatoFrGang_01 Apr. 18 11.57.jpgHörplatzSato 27.04.2011 12-49.jpgWE 22a Abstrahkverh.. 26 20.17.jpgWE22a Abstrahl Mar. 05 12.28.jpg

    WOW... du bist ja schneller als die Polizei erlaubt.:)

    Hast' dir auch schon JBL 2344 besorgt!?

    Ich würde die Version 2 bevorzugen und evtll. die Hörner ca 10cm von der Wand abrücken.

    Es gibt da aber noch die klassische, etwas höher(ca 30cm,aber senkrecht (mit ca 15 Grad Neigung nach hinten) aufgestellte, WE-Variante:

    die hätte den Vorteil, dass die Basskisten unter den Hörnern plaziert werden könnten.

    VG

    Dietmar

    Lieber Uli .

    Für mich hinterlässt du den Eindruck eines selbsternannten, leider unausgebideten Forumspolizisten.

    Rein analog arbeitet eigentlich nur die "Edisonwalze".

    Heutzutage geht im Audiobereich ohne "aktiv" garnichts.

    Selbst eine wenigstens einstufig verstärkende Rohrenendstufe ist nötig um einem Lautsprecher überhaupt Töne zu entlocken.

    Ob im Mehrwegesystem die Weiche nun niederohmig vor dem Lautsprecher sitzt , hochohmig in die Endstufen , im Vorverstärker integriert ist, oder sogar als eigener verstärkender Baustein in die Abhörkette eingefügt wird, ist volkommen schnurz: ...es ist immer noch analog.!.

    Wenn jemand seine Kette nun teildigitalisieren will, ist das allein seine Sache, nicht verwerflich, und auch nicht forumsschädigend.

    Was deine Bedenken zu diesem Thema mit Jehova verbindet , kann ich nicht nachvollziehen.

    Aus Respekt vor Gerhards so aufwändig und für viele Mitleser auch lehrreich gestaltetem Thread, sollte der "Jehova" -Ausflug hiermit beendet sein.

    Nächtle

    Dietmar

    Ja Detlef.

    Gerhard muss sich schon jetzt über die Weiche Gedanken machen.

    Meine Überlegung: Auch Kompressionstreiber wünschen sich aufgrund ihres z.T. unruhigen Impedanzganges eine möglichst niederohmige Ansteuerung, um ihr gutes Impulsverhalten auch am Ohr ankommen zu lassen.

    In Gerhards Fall halte ich daher einen 6-Kanal-Verstärker kleiner Leistung und eine davor geschaltete Aktivweiche (analog oder auch digital) für sinnvoll.

    Weil : selbst eine gut gerechnete Passivweiche vor einem Chassis (egal ob 8- oder 16 OHM) ist höchst komplex, da sich zu viele Parameter impedanzmässig gegenseitig beeinflussen, und damit auch das Impulsverhalten verschlechtern können.

    VG

    Dietmar

    und Dietmars unbezahlbare Hilfe

    Uli...nu übertreib' mal nicht.:rolleyes:.

    Trotzdem , Danke für die Anerkennung.

    Es liegt wohl nur am Alter.:

    Da meine Anlage zu meiner Zufriedenheit spielt, mich das Hobby aber total interessiert, bleibt wohl ein gewisses Mitteilungsbedürfnis übrig .

    Gebe aber auch einen gewissen Eigennutz zu.: durch meine vielen Versuche und Messungen hat sich ein ordentlicher "Haufen" an unterschiedlichen Mitteltontreibern (stets Paare). angesammelt.

    Daher bin ich froh, einige Treiber, die möglichst professionell für grosse Hörner im Heimbetrieb optimiert sind, zum Selbskostenbetrag abgeben zu können.

    Das hat ja bei Gerhard geklappt.. nun bin ich auch sehr auf seine ersten Hörergebnisse gespannt.

    VG

    Dietmar