Posts by Dietmar

    Muss halt doch noch einen Hochtöner einsetzen.

    ... noch nicht :

    Dieser durchaus normale Hochtonabfall ist dem JBL 2344 zuzuschreiben.

    Dadurch, dass die Hochtonenergie bei diesem Horn auf fast 100 Grad verteilt wird, ergibt sich natürlich weniger Energie auf Achse.

    Abhilfe: In Serie (in einer Zuleitung) zum 16Ohm Hochtöner einen, erstmal mit ca 3uF überbrückten, 20 Ohm Widerstand einfügen.(= Hochtonanhebung)

    Da dadurch die Gesamtempfindlichkeit des Hochtöners um ca 8db gesenkt wurde , muss er um diesen Betrag wieder lauter "gedreht" werden.

    Einfacher geht es natürlich mi DSP :heul:

    PS: hast du schon den mechanischen Phasenabgleich MIttelton-Hochton gemacht?


    Grüsse Dietmar

    Die grüne Kurve bei etwa 160 Hz zeigt ein "Überschießen" also der Kondensator ist eigentlich zu groß gewählt, aber es macht eine lineareren Verlauf ist das in irgendeiner Weise (Klirr, Impedanz)schlecht?

    Hallo Gerhard

    ...genau so hätte ich es auch gemacht.:meld:

    Die leichte Überhöhung um ca 750Hz wird durch das vorgesetzte Hochtonhorn pegelmässig noch etwas abgeschwächt .

    ! ...dieses wird vermutlich unterhalb von 1 kHz mit 12 bis 18db/okt (ohne Weiche) ! abfallen ... sollte daher nur noch mit 6db/okt "beweicht" werden.

    Ein Kondensator vor dem Hochtöner würde aber die Treiberresonanz (ca 500Hz) nicht genügend bedämfen (Nachschwingen ! ,Klingeln !).

    In diesem Fall würde ich dem Hochtöner ein "Extraverstärkerchen" mit Pegelsteller spendieren ,und an dessen hochohmigen Eingang den 6db/okt Kondensator für ca 1000Hz platzieren.

    Grüsse Dietmar

    Bin schon gespannt.

    Der promovierte Kopf der Truppe ist der Norweger Björn Kolbrek.

    Seine Mannen ,darunter Thomas Dunker als ausgewiesener Praktiker, sind höchst erfinderisch.und werden auch dieses Jahr wieder am ETF teilnehmen.

    Dort hoffe ich ein Horn-Buch zu ergattern und werde berichten.

    VG

    Dietmar

    Hallo Gerhard.

    Ich würde den eben beschriebenen Zustnd lassen, und erstmal nach Variieren des Hörabstandes entscheiden :

    Allgemein wird das Horn-Klangbild, bei kleinerem Hörabstand als das geometrische Dreieck, weiter und holographischer (breite Stereobühne) empfunden.

    ...bei etwas grösserem Hörabstand dagegen etwas druckvoller (dynamischer) aus der Mitte, und punktuell besser lokalisierbar.

    In der jetzigen Aufstellung (Schnecke aussen) wird aus dem WE15 (auch unterhalb seiner Weichenfrequenz von ca 1200Hz) aus der "Längerenwegseite" der Schnecke immer noch etwas mehr Hochtonnergie als auf der "Schneckeninnenwandseite" abgestrahlt.

    Das kann genutzt werden, wenn man zu dritt auf dem Sofa sitzt:... da der zum Beispiel links neben dir Sitzende ja aufgrund der grösseren Entfernung zum rechten Horn pegelmässig benachteiligt ist.

    VG

    Dietmar

    ...hier noch ein par Bilder aus dem SATO-Faden:SatoFrGang_01 Apr. 18 11.57.jpgHörplatzSato 27.04.2011 12-49.jpgWE 22a Abstrahkverh.. 26 20.17.jpgWE22a Abstrahl Mar. 05 12.28.jpg

    WOW... du bist ja schneller als die Polizei erlaubt.:)

    Hast' dir auch schon JBL 2344 besorgt!?

    Ich würde die Version 2 bevorzugen und evtll. die Hörner ca 10cm von der Wand abrücken.

    Es gibt da aber noch die klassische, etwas höher(ca 30cm,aber senkrecht (mit ca 15 Grad Neigung nach hinten) aufgestellte, WE-Variante:

    die hätte den Vorteil, dass die Basskisten unter den Hörnern plaziert werden könnten.

    VG

    Dietmar

    Lieber Uli .

    Für mich hinterlässt du den Eindruck eines selbsternannten, leider unausgebideten Forumspolizisten.

    Rein analog arbeitet eigentlich nur die "Edisonwalze".

    Heutzutage geht im Audiobereich ohne "aktiv" garnichts.

    Selbst eine wenigstens einstufig verstärkende Rohrenendstufe ist nötig um einem Lautsprecher überhaupt Töne zu entlocken.

    Ob im Mehrwegesystem die Weiche nun niederohmig vor dem Lautsprecher sitzt , hochohmig in die Endstufen , im Vorverstärker integriert ist, oder sogar als eigener verstärkender Baustein in die Abhörkette eingefügt wird, ist volkommen schnurz: ...es ist immer noch analog.!.

    Wenn jemand seine Kette nun teildigitalisieren will, ist das allein seine Sache, nicht verwerflich, und auch nicht forumsschädigend.

    Was deine Bedenken zu diesem Thema mit Jehova verbindet , kann ich nicht nachvollziehen.

    Aus Respekt vor Gerhards so aufwändig und für viele Mitleser auch lehrreich gestaltetem Thread, sollte der "Jehova" -Ausflug hiermit beendet sein.

    Nächtle

    Dietmar

    Ja Detlef.

    Gerhard muss sich schon jetzt über die Weiche Gedanken machen.

    Meine Überlegung: Auch Kompressionstreiber wünschen sich aufgrund ihres z.T. unruhigen Impedanzganges eine möglichst niederohmige Ansteuerung, um ihr gutes Impulsverhalten auch am Ohr ankommen zu lassen.

    In Gerhards Fall halte ich daher einen 6-Kanal-Verstärker kleiner Leistung und eine davor geschaltete Aktivweiche (analog oder auch digital) für sinnvoll.

    Weil : selbst eine gut gerechnete Passivweiche vor einem Chassis (egal ob 8- oder 16 OHM) ist höchst komplex, da sich zu viele Parameter impedanzmässig gegenseitig beeinflussen, und damit auch das Impulsverhalten verschlechtern können.

    VG

    Dietmar

    und Dietmars unbezahlbare Hilfe

    Uli...nu übertreib' mal nicht.:rolleyes:.

    Trotzdem , Danke für die Anerkennung.

    Es liegt wohl nur am Alter.:

    Da meine Anlage zu meiner Zufriedenheit spielt, mich das Hobby aber total interessiert, bleibt wohl ein gewisses Mitteilungsbedürfnis übrig .

    Gebe aber auch einen gewissen Eigennutz zu.: durch meine vielen Versuche und Messungen hat sich ein ordentlicher "Haufen" an unterschiedlichen Mitteltontreibern (stets Paare). angesammelt.

    Daher bin ich froh, einige Treiber, die möglichst professionell für grosse Hörner im Heimbetrieb optimiert sind, zum Selbskostenbetrag abgeben zu können.

    Das hat ja bei Gerhard geklappt.. nun bin ich auch sehr auf seine ersten Hörergebnisse gespannt.

    VG

    Dietmar

    Ich hoffe das wird nicht zu knapp!?

    ... keine Angst (ich höre mit 2,6m Abstand.) , wirst vom Klang überascht sein.

    Unter die Vorderkantedes ersten Segmentes unten, würde ich durchgehend 5mm dicken Filz aufkleben.

    Am inneren Ende des zweiten Segmentes eine vertikal angebrachte (ca 8x8cm) Bohle montieren , die am Boden (stirnseitig ebenfals mit einer Filzplatte beklebt wird.

    Das Ganze lässt sich dann (auch für Putzzwecke ) leicht verschieben.

    Dietmar

    ….bin noch ein par Tage ohne PC am Gardasee.:P

    Ob nun Blei oder Bitumen (am besten Meterware) (auch bei Bleiist letztendlich Geschmacksache.

    Kann mir aber vorstellen, dass selbstklebendes 4-6mm Bitumen ein breitbandigeres Dämpfungsverhalten hat.

    Würde es als vorher angepasste, abgerundete Pads so aufbringen, dass ringsherum jeweils ca 2-4cm Holz sichtbar bleiben. Das sieht gefälliger aus, und bringt auch bedämpfungsmässig nichts mehr.

    Gegen evtlle Geruchsbelästigung bei Bitumen empfiehlt es sich dann die gesamte Hornrückseite ( bei Bleibedämpfung sowieso !) mit einem geruchlosen Klarlack zu versiegeln.

    Bei Betrieb des Horns bis ca. 1500Hz hinauf ist übrigens eine Bedämpfung der schmalen Seitenteile kleiner als ca. 10cm Breite wirkungslos.

    So.... gehe wieder Windsurfen.:heul:

    Grüsse Dietmar

    Hallo Carlos .

    Erstmal Glückwunsch zu den wunderbaren JBL Teilen, die im 3-Wege modus bestimmt gut harmonieren.

    Der Bass wird sich, schon wegen der Sandfüllung, erstklassig verhalten:

    Der Mitteltöner , vermutlich ein JBL LE 175 ist ein weich und feinzeichnender Genosse ,der die Schwächen des Tieftöners oberhalb von ca 1000Hz deutlich besser ersetzen kann .

    Obwohl ich sehr viel vom Bullit halte , schied er für mich im Heimbetrieb jedoch aus , da er ,selbst wenn er leiser gestellt wird , wegen seiner starken Richtwirkung, immer noch "vorderfotzig" spielte.

    Wegen nötiger natürlicher Reflexionen besonders im Hochtonbereich, sollte das Augenmerk vielleicht auf einen Schlitzstrahler wie JBL 2405( oder entsprechender Beyma) gelenkt werden.

    Das Diagramm zum 3Weger sieht ja vorbildlich aus .

    Mein (unbedeutender) persönlicher Geschmack für ein stressfreies Hörbild wäre: den Höchtöner gegenüber ca 1000Hz um ca 4db leiser machen .

    ...aber viel wichtiger;... viel Hören:thumbup:

    VG

    Dietmar

    WE555 ist kein 1 Zoll Treiber, oder doch?) generell und am WE15 welche Auswirkungendas 91 cm längere metallische Anfangsstück bei Verwendung von 1 Zoll Treiber hat.

    Um das WE15 als Breitbänder zu betreiben musste die Membran (für gute Hochtonwiedergabe) klein genug sein.

    Daher wurde von WE der 3/4" (= ca 2,5 qcm) -Anschluss Treiber entwickelt.

    Damit wurde immerhin ein Frquenzbereich von ca 100Hz bis ca 9 kHz bedient.

    Wenn du nun mit einem 1" (=5qcm) Treiber arbeiten willst ,kannst du das 91cm Stück auf 45,5cm kürzen.

    Bei Verwendung eines 2" (=20qcm) Treibers kannst du auf das 91cm Stück komplett verzichten.

    Wichtig für einen gleichmässigen Ladungswiderstand ist also ,dass Treiberausgang und Horneingang die gleiche Fläche aufweisen.

    Der Übergang von rund auf quadratisch, bei dir im Falle des 2"Treibers , ist unkritisch und macht kleine Störungen erst oberhalb von 10kHz.

    Es spricht absolut nichts dagegen einen 2" Treiber anzuflanschen.

    Die Tonqualität wird ohnehin überwiegend von Frquenzgang und Klirr des Treibers selbst bestimmt.

    Nebenbei: erst oberhalb von ca 1kHz beginnt das WE15 auf seiner Soundachse zunehmend zu beamen.

    Daher würde ich für heutige Bedürfnisse einen Hochtöner "spätestens" ab 2Khz einsetzen.

    VG Dietmar

    Mir geht es hier als darum, etwas eigenes zu bauen, meine Erfahrung zuteilen, nicht das fertig werden steht im Vordergrund sondern der Weg dorthin.

    Hallo Gerhard

    ..... kann dich zu deinem mutigen Vorhaben nur beglückwünschen.

    Betreibe seit Jahren die Erstversion des WE15 von LAMAR-Audio, und möchte so ein Breitband-Mitteltonhorn nicht mehr missen.

    Wenn es letztendlich um die WE15-Peripherie geht ( Bedämpfung ,Treiberanschluss, Kompressionstreiber, Aufstellung, nutzbarer Frequenzbereich, Messungen ), kann ich gerne meine gemachten Erfahrungen zur Diskussion stellen.

    Bis dahin viel Erfolg beim Bauen.

    LG Dietmar

    Alles zusammengebaut....funktioniert einwandfrei.

    Habe auch die 3 Motorgummis durch Federn ersetzt.

    Ebenso die 4 knüppelhart gewordenen Gummis zwischen Chassis und Zarge:

    ! nun an Beiden (mit Stethoskop gegenüber anfänglichem Abhören) jetzt nur minimales, ganz regelmässiges Rumpelgeraüsch ohne wiederkehrende Frequenz, wahrgenommen.

    Dietmar