Posts by Dietmar

    Für Nachahmer :das geht !!!

    Man braucht nur 800 mal 1,1mm Löcher in die Sicke fräsen..

    Zum Bohren verwendete ich 'nen kleinen Stirnfräser....da mit normalem Bohrer das Phenolgewebe ausfranst !

    Und ja ...hätte ich beinahe vergessen: da die Membran ja bei tiefen Frequenzen mehr Hub macht und "anschlagen" könnte, musste das Kompressionsvolumen erhöht werden.

    Die Membran wurde daher mit acht 0.4mm Unterlegscheibchen "höhergelegt".

    Dietmar

    die Fleißarbeit liegt eher im Programmieren.

    ... voll daneben... bin eine Computer-Null 8o

    Auf dem (Proxon ) Goniometer ist ein Drehteller befestigt.

    ..darauf ein 80-Zahn Kunststoffzahnrad mit selbstgebastelter Kugelrasterung.

    ...darauf wiederum wird das Diaphragma fixiert.

    Ist das "Startloch" eingestellt und gebohrt, wird jeweils um jeweils einen Zahn weiter gedreht und gebohrt. Nach einer Umdrehung wird mit dem Goniometer nur noch nach Vorhaben "versetzt".

    Grüsse Dietmar

    DSCN1670.JPG

    Bestückt habe ich das Sato letztendlich mit einem modifizierten JBL 2482......

    Puh..... 11,3 Kg, da musste noch ne Stütze drunter

    Klasse Carlos....feine Arbeit!

    Das hohe Gewicht des 2482 Treibers beruhigt das ganze Konstrukt ( bis unter 200Hz) sehr gut....(kaum Materialanregung)

    Leider bricht der Original-2482 unterhalb von 400Hz

    schon weg2482 mod vs orig May. 24 20.28.jpgKlirr 2482 mod at 1W.jpgDSCN1492.JPG

    Damit er auch bei 200Hz (mit Klirr unter 1% ) noch vollen Pegel liefert, musste die Sicke weicher gemacht werden.

    Für Nachahmer :das geht !!!

    Man braucht nur 800 mal 1,1mm Löcher in die Sicke fräsen..

    Natürlich ist der Treiber für 120 Watt PA nicht mehr geeignet, aber ca 30W (mit Gehörschutz getestet) kann er allemal.

    Am SATO braucht er für 118db !!! nur max.1Watt.

    Grüsse Dietmar

    und betreibe sie in der ursprünglich dafür vorgesehenen „klassischen“Aufstellung,

    Hallo Gerhard

    ....das ist ok und letztendlich Geschmacksache.

    Die Bilder aber sagen mir, dass dann die Soundachse (mit seinem Hochtonanteil) des WE15a deine Füsse beschallt =O

    Probiere doch mal, nur die untere Vorderkannte des WE15, um ca 40cm anzuheben, sodass der Hornmund mit ca 15-18 Grad schräg steht..

    Grüsse Dietmar

    Da passte genau das Mikro rein.

    !... das Mikro darf nur ca 1mm ins Rohr hineinragen und muss dicht abschliessen.

    Die Dämpfung im Rohr ist etwas kritisch... da würde ich solange "spielen" bis deine Messung mit der des BMS Treiber-PWT-Pegel-Diagramms übereinstimmt.

    Viel Glück.

    Dietmar

    PS: bin für die nächsten 8Tage nicht erreichbar

    Eine PlaneWaveTube habe ich keine, aber ich schau mal ob ich eine bauen kann.

    Ist eine sehr aufschlussreiche Sache, besonders dann, wenn damit Klirr gemessen wird.

    Aber vorab die Warnung:

    Fast alle Elektretmikros produzieren bei höheren Messpegeln (ca 100dbA) selbst Klirr.

    Nach langem Suchen habe ich mir das nicht billige B&K 1/4" Messmikrophon samt Messverstärker zugelegt.

    Bei zB 1Watt-Messungen entstehen in der PWT je nach Wirkungsgrad der Kompressionstreiber Pegel von über 130dbA !!!

    Grüsse Dietmar

    Kannst du aus solchen Messungen denn mehr entnehmen oder kennst du Horn-Treiber-Kombis die so weit runter noch sauber sind ?

    Verglichen mit meinen bisherigen Messungen verabschiedet sich deine Kombination, zu leisem Pegeln hin- über seinen nutzbaren Frequenzgang, ausgesprochen sauber und gleichmässig .

    Für noch genauere Analyse könntest du (unter gleichen Messbedingungen)

    mal ohne- und mit Horn messen !?:wacko:

    Dietmar

    Hallo Jürgen

    Auch wenn die Zeitdomäne im Diagramm stark "gesmootht" ist, macht der Treiber doch einen sehr guten Eindruck.

    Verfärbungen von Horn und Treibern lassen sich aber eher unterhalb von -30db (vertikale Intensitätsachse) gut zuordnen ,

    Da wir ja bei ca 70 bis 80dbA abhören sind Verzerrungen bei-30db ,also 40-50dbA durchaus noch hörbar.

    An der Pane Wave Tube zeigen viele Kompressionstreiber recht gute Werte, die sich bei angeschlossenem Horn oft drastisch verschlechtern.

    Will sagen , dass meistens

    Horn- und seine Materialresonanzen für den "Eigenklang" sorgen.

    Dietmar

    Liebe Hornfuzzis:meld:

    Diesen Hochtöner , seit Jahren unbeobachtet, habe ich nun mal gemessen.

    Mit 12db Weiche einsetzbar ab ca 4kHz ist er durchaus eine Alternative zum JBL 077 ,welcher aber (wegen Klirr) erst ab 8kHz eingestzt werden darf und z.Zt. nicht unter 5-600.-€ zu kriegen ist.

    Pegelmässig richtig abgestimmt ist er völlig unaufdringlich und sorgt durch den rel. breiten Abstrahlwinkel auch für eine natürliche Hochtonreflexion an Seitenwänden.

    Grüsse

    Dietmar

    DSCN1657.JPGDSCN1658.JPGDSCN1664.JPG

    kamen mir aber Zweifel an dem Teil in der Hinsicht, das es zu weich und etwas zu schön klingt, was evtl. an dem recht langen Horn liegt.

    ... Man kann mit AJ-Horn schön simulieren wie sich mit der klassischen Expohornfunktion der Pegel im unteren Frequenzende (fu) verhält.

    In den 60iger Jahren wurden überwiegend praxisgerechte Kurz-Hörner mit grösserem Öffnungsfaktor entwickelt ,die sich aber durch stärkere Restwelligkeit bei fu verabschieden.

    Grundsätzlich beamen alle Expohörner zu hohe Frequenzen hin ...entsprechend weniger werden auch die so wichtigen dazugehörigen Raumreflexionen sein

    Dieses Missverhältniss gegenüber tieferen Frquenzen führt, trotz optimal eingestelltem Frequenzgang , nach meinen bisherigen Versuchen, auffallend schnell zum "harten" Klangbild..

    Daher würde ich an Mikes Stelle mal probieren das WE 22a bei 1500Hz zu trennen und mit einem grösseren 100 Grad Hochtöner (evtll. JBl 2342 o.ä.) zu experimentieren.

    Grüsse Dietmar

    Hallo Mike.

    ....hast du schon mal über soeine 180 Grad Lösung nachgedacht ?

    Lässt sich bei einem quadralischen (aber auch rechteckigen) Hornquerschnitt leicht realisieren.

    Dabei muss der "Spiegel" nicht unbedingt gewölbt sein.

    Dietmar

    Hochtonspiegel 25.01.2012 22-41.jpg

    Hier meine letzte Messung am Hörplatz.

    Hallo Thomas .

    Erstmal Kompliment zu deinem technisch perfekten Mitteltonhorn.

    Auch die Abstimmung mit dem Bass (Diagramm) scheint bruchlos.

    Ist die Messung ohne Hochtöner?

    Grüsse Dietmar

    PS.: für "AAA-Mitteltonhorninteressierte": ich habe noch 3/4" Horntreiber(100-6000Hz) abzugeben.

    Huldigung an JBL oder hast du da selber noch was optimiert?

    Nein ... habe nur mit 'nem stärkeren Magnet ( ca 2,2Tesla im Luftspalt) experimentiert.

    Für mich war interessant, dass sich der Frequenzbereich beruhigt und "obenraus"

    noch zulegt.

    ...grundsätzlich: ein stärkerer Magnet hat eine Mambran eindeutig besser im Griff:thumbup:.

    Hätte es 1960 schon Neodym gegeben ,... JBL hätte es auch eingesetzt.

    Dietmar