Posts by spocky16

    nochmal Höhenanhebung:
    Im Patent "Armature Assembly for Magnetic Type Phonograph Pickup" (Matsushita, 1971), welches einen Nadeleinschub mit Spanndraht beschreibt, ist aufgeführt, das der Druck, der durch das Spannen des Drahtes auf den Dämpfer/das Lager ausgeübt wird den Hochtonfrequnezgang beeinflusst.
    Zu geringer Druck führt zu HT-Anhebung, zu grosser Druck auf einen gedämpften Amplitudengang.


    Den gleichen Effekt hat man auch mit dem VTF. Deshalb ists richtig, wenn die Spule zentriert ist (nahe der Mitte der angegeben Auflagekraft)

    Kennst Du die Soundsmith Strain Gauge Systeme? Leider hierzulande auch teuer, aber die kommen ohne RIAA-Entzerrung aus und man kann die Nadeln selbst austauschen. Ich kenne nur das Soundsmith Sussurro - ein MI und das gefällt mir gar nicht. Ein Bekannter lieh mir das mal für eine Woche, als sein Plattendreher in Reparatur war. Ich hatte es in einem Brinkmann 10.5 und im Rigid. Die Strain Gauge Systeme sind vielleicht mal einen Test wert. Wenn ich irgendwo eines ergattern kann, lass ich es mal bei mir ein paar Tage laufen. Auf jeden Fall tut sich was in Sachen Tonabnehmer (wobei ich auf dfen US-Webseiten gelesen habe, dass es diese Soundsmith-Systeme schon seit ein paar Jahren gibt - ist aber irgendwie an mir vorbeigerauscht vor lauter Miyajima)

    Ob sie als Geberelement für Phono-TA optimal sind? Ich glaube nicht, denn sonst gäbe es sicherlich mehr davon auf dem Markt. Auch hier vermute ich Probleme beim Rauschabstand. Man braucht auch dafür spezielle Vorverstärker.


    Ich hatte mal eins gehört, vor 2 oder 3 Jahren. Nicht in meiner Kette. Das was ich hörte erinnerte mich eher an eine etwas kühle, steril und dünn spielende Digitalsektion. Es hörte sich etwas körperlos (damit meine ich nicht den Bass) und flach an. Die Natürlichkeit, das ausschwingen von Tönen, Textur und Dreidimensionalität fehlte mir.


    Auf Grund einer anderen Kette bin ich hier etwas vorsichtig, eventuell hatte dieser Sound noch andere Ursachen. Mich hatts seitdem nicht mehr interessiert.


    Ich bin auch irgendwie davon überzeugt, dass zu einer guten Analogsektion auch eine gute Phono gehört und diese sind meist etwas aufwendiger. Vielleicht ist hier der Haken und die Entzerrung passt nicht richtig. International scheinen sich diese TAs auch nicht durchgesetzt zuhaben. Dafür gibt es meist Gründe.






    ich habe geschrieben, dass im Prinzip alles resoniert - ich meinte das generell - natürlich muss man Resonanzen bedämpfen, aber man kannes auch sehr schnell damit übertreiben....dann wird es tot.


    Ich denke mit dieser Aussage beisst Du beim Prinzen auf Granit und mMn zurecht. Ich habe diese Mär auch jahrelang geglaubt. Von der Performance gehts bis zu einem bestimmten Punkt und dann ist Feierabend, egal was man anstellt oder an € ausgibt. Ein bisschen hier ein bisschen da an Veränderung, aber keine wirklichen Fortschritte mehr.


    Die Besitzer der 3 oder 4 besten Setups, welche ich je hörte gingen den Weg der rigorosen Vibrations- Resonaz- Bekämpfung, welchen auch ich verfolge (diese Art der Performance hört man nicht beim Händler oder Messen). Das heißt, Teller, Zarge, Arm möglichst tot und komplett von der Umgebung isoliert. Nachdem Motto, nur ein toter Plattenspieler ist ein guter und Voraussetzung für saubere Arbeit des TA. Dazu gehört auch, ein vibrationsfreier Antrieb, welchen es im echten Leben leider nicht gibt. Deshalb weg vom LW. Hier gilt es dann aber wieder andere Hürden zu überwinden und es hilft uns wieder die Physik. Mit Motoren und String ist es nicht getan.


    Alles was an Resonanzen übrig bleibt, wandert letztendlich zurück in den TA, behindert Ihn bei seiner Arbeit, wird verstärkt und überlagert das was wir eigentlich hören wollen, die Musik, nur leider (simpel ausgedrückt) verschmiert und flach.


    Ein totes LW empfinden die meisten als unmusikalisch, ich auch und deshalb kommt hier ÜT und Phono ins Spiel, wo sich dann sehr schnell die Spreu vom Weizen trennt. ÜT - natürliche Anpassung - gibt es nur wenige gute, sind nicht billig, die teuersten nicht die besten.


    Abschluß ungedämpft 1 Meg. Das ist dann richtig offen, frei und beweglich, ohne dünne Analytik. Der TA klingt dann eben so wie er wirklich ist. Der Prinz macht auch gerade und findets nicht schlecht.
    Ein Freund hat es am Ozi geprüft- passt …

    Jetzt bin ich aber geschockt - das muss ich gleich allen erzählen, die schon bei mir genüssliche Musikstunden geniessen durften - bevor sich in deren Köpfen noch die Meinung breit macht, das sei richtig gut gewesen, was sie da hörten. Danke für den Hinweis!


    Gern geschehen ;)


    Ich rufe auch gleich mal den Herrn Brinkmann an und beschwere mich über die Vibationen im Oasis, dann rufe ich HRS an und klage auf Wandlung für die tonnenschwere Granitbasis, auf welcher der Oasis steht,



    Ähnlich habe ich das früher auch gemacht. Von Ingenieuren aus der Schwingungstechnik werden High Ender dafür belächelt. Heute mach ich es anders und das gab der Wiedergabe einen gewaltigen Ruck.



    Ich kann Dir leider nur einen weniger wertvollen Tip geben, was deine Digitalaffinität


    Meine Tips hole oder diskutiere ich mit Leuten, welche sich mit der analogen Wiedergabe tiefgreifender Beschäftigt haben. Da steht als erstes die Frage, was ist wofür verantwortlich. LW, Tonarm ist im Grunde nichts weiter als Feinmechanik und Physik. Folgt man dieser, ist man auf dem richtigen Weg.


    Ich habe ein paar Jahre überhaupt kein digital mehr gehört, weil es einfach an dem Niveau von Analog nicht herankam. In den letzten Jahren hat sich dann aber doch einiges getan.
    Mein Digital- Setup ist ähnlich dem von Detlef, an ein paar Punkten sogar noch feiner. Damit kann man durchaus ganz gut Musik auf hohem Niveau hören. Was ich dann auch durchaus mache, denn es gibt leider nicht alles auf LP oder ist teilweise richtig schlecht.


    Aber zu 90 % höre und genieße ich Analog. In der heutigen Konstellation ist es dann doch noch einmal eine andere Nummer, obwohl der Anschlag von Analog noch nicht erreicht ist. Ein paar Sachen sind noch in der Mache und hoffentlich bis zum Herbst fertig. Aber nix von der Stange. Custom made ... Gibt es so nicht oder nicht mehr käuflich zu erwerben.



    ich habe nicht direkt mit iTunes gehört (deshalb der Hinweis auf Audirvana).


    Ich hab gelesen. iTunes solo bevorzugt ...
    iTunes solo klingt vergleichsweise unsauber, nervös, flach und hell.

    brandneuer iMac war selbstverständlich, Audirvana-Abspielsoftware bremste den Mist, den Apple über iTunes abgibt.


    Ha, iTunes solo ist ja nun mit Abstand die schlechteste Variante wie man mit einem Mac Musik hören kann.


    Manche klangen wirklich mehr als akzeptabel, z.B. Voodoo Child von Hendrix


    Eine sehr schlechte Aufnahme ...


    Ich habe das entsprechende Equipment, um herauszufinden, was gut oder schlecht ist.


    offenbar nicht ...


    Und ich bleibe dabei: wenn jemand wirklich meint, er könne den "Charakter" oder die "Qualität" eines Tonabnehmers anhand von Digitalfiles verifizieren, kann ich dies nur bewundern


    Hat bislang niemand behauptet ... aber man muss es Analog erstmal besser hinbekommen ...

    Mac Mini gegen Schallplatte?


    Naja, wenn mann sich Dein Analog- Setup anschaut, indem Du nichts für eine Vibrations- Resonanzfreie Wiedergabe getan hast, bin ich mir 100% sicher, dass Du es gegen ein Mac (speziell für Musik) mit ordentlichem Studiowandler, vorsichtig ausgedrückt, ziemlich schwer haben wirst. Gerade was Sauberkeit des Klangbildes, Präzision, Konturenschärfe, Dynamik, räumliche Abbildung/ Staffelung angeht.
    Der Detlef hat da schon nicht unrecht, bisschen Geld ausgeben alleine reicht nicht für Top- Performance.

    der kommt da hin, wo er am besten klingt.


    Genau! Irgendwo in die Ecke ... da, wo es schön bumsig, dröhnig und matschig klingt ...
    man setzte sich dann am besten noch in die gegenüberliegende Ecke ... erhöht den Effekt noch ... :D


    Meine 40er hängen relativ frei auf 1,05 m ... dafür gibt es Gründe ... auch hat sich der Hersteller was bei gedacht ... :whistling:
    Aber man läuft Gefahr, das sich der Bass auflösend, differenziert und beweglich anhört ... :D

    Der KH 810 ist aber darauf optimiert, auf dem Fußboden, bündig mit der Rückseite zur Wand, aufgestellt zu werden. Er besitzt dafür diverse, abstimmbare, Filter.


    Und wo ist der Filter für Boden oder Wandreflexionen? Gibt es nicht ... Gehört und gemessen wird eine Mischung aus Direktschall + Reflexionen. Und die Reflexionen verschmieren das Klangbild. Deshalb kann mann Filter wie man möchte, es bleibt gegenüber einer optimierten Aufstellung/ Raum immer eine Notlösung.


    Nimm mal spasseshalber den Sub, stell Ihn auf ein Hocker zwischen den LS und stell die Filter neu ein ... und höre mal ein paar Tage ...

    Naja, voller Pegel, was ist das? Bei der Raumgröße hörst Du eh im Nahfeld und dafür reicht dann z. B. sowas völlig aus:
    KH 810


    Naja, hängt wohl vom Anspruch ab. Sie schreiben:
    "Höchstmass an Bass-Präzision und Klangneutralität"


    und dann Bassreflex? und Fußbodennähe? ... schließt sich mMn gegenseitig aus.

    Was ich hammerhart finde ist allerdings, dass Tonabnehmer für mehrere tausend Euro schon bei knapp über 10kHz eine Überhöhung von 5dB zeigen. Das ist ganz sicher nicht "Spitzenklasse" in Wiedergabetreue.


    Das nenne dann viele User Auflösung (ist es aber nicht) und ist die Überhöhung im Tiefton, liest man meist was von - der Bass geht tiefer ... :D

    Zu den Gaithain und ähnlichen Konzepten möchte ich anmerken das es dort halt Probleme gibt mit Reflexionen und dadurch wiederum Verzerrungen erzeugt werden.


    Damit dies nicht geschieht, gibt es z.B. bei der ME 901k die Nierenfunktion auch an der offenen Schallwand/ Mitteltöner.

    Aufflägefläche um die Hälfte schrumpft


    Letztendlich kann man es ausrechnen ...
    Ich denke auch, wir reden hier von ...


    bewegt sich im Bereich von vielleicht 1/10000 µm


    Du hast doch auch was von EMT? Von EMT gibt es irgendwo ein Paper, Untersuchung, Diagramm indem steht, das Sie gemessen haben, dass die scharfe Nadel ca. 1/3 weniger Abtastverzerrungen macht als die Rundnadel.

    Klaus R.,


    Deine ganz persönliche subjektive Einschätzung würde mich mal interessieren:
    Glaubst Du für Dich selber, mit Deinem Setup, so wie auf dem Bild aufgebaut, mit Deinem Plattenspieler/ Phonosektion, etc. auf dem gleichen Niveau zuhören wie z.B. der Prinz, welcher ein erheblichen Mehraufwand an allen erdenklichen Stellen des Setups betreibt? Ich möchte das jetzt nicht auf Klirr beschränken ...