Posts by KonstantinT

    Hallo,


    ich betreibe das MC25FL am Onkyo A-8780 (MC 130 ohm). Stöpsle ich die kleinen Ortofon T-5 Übertrager dazwischen (Verstärker dann in MM-Stellung, resultierender Eingangwiderstand 118 ohm), höre ich keinen Unterschied.


    Konstantin

    Bop Till You Drop von Ry Cooder war die erste große kommerzielle Popaufnahme in Digital.

    DIE habe ich auf LP, klingt sehr gut.

    Ich kann daher Digitalaufnahmen nicht verteufeln.

    Will ich auch nicht, ich möchte eben das vermeiden, was du treffend den "Plasticsound" der 80er bezeichnest.

    Da ich bezüglich Pop und Rock eher auf die 60er und 70er stehe, habe ich erst 1995 einen CD-Player gekauft. In meiner - damaligen - Abneigung bestärkt haben mich lieblose Überspielungen von LP-Alben auf CD mit schlechtem Klang, Titelangaben mit "Seite A" und "Seite B" (also keine Anpassung an den neuen Tonträger) oder manchmal zwei LP-Alben in einer CD, wobei ein Titel weggelassen wurde, falls der Platz knapp war.

    Umgekehrt habe manche neuere (hauptsächlich 1980er), digital aufgenommene Alben auf LP, die schlecht klingen nach dem Motto "Auch die paar ewiggestrigen CD-Verweigerer sollen das Album kaufen, aber für ihre Haltung mit schlechtem Klang bestraft werden".


    Ich danke Euch allen für die zahlreichen Antworten!

    Konstantin

    Hallo, zusammen,


    manchmal frage ich mich, ob ich ein bestimmes Album (beispielsweise Black Sabbath "Heaven and Hell" von 1980) unbedingt auf Vinyl-Schallplatte haben muss oder die entsprechende CD genausogut klingt. Alte Alben kaufe ich selbstverständlich in Vinyl, neuere meistens auf CD.


    Zu Beginn des CD-Zeitalters wurden viele klangtechnisch und konzeptionell miserable CD-Neuauflagen alter LPs auf den Markt geworfen. Umgekehrt kenne ich viele schlecht klingende LP-Versionen digital aufgenomenner Alben. Deshalb wage ich die Frage, bis ungefähr zu welchem Jahrgang eine Analogplatte eine Analogplatte ist, die auch den relativ hohen Preis und das RIsiko eines Gebrauchtkaufs lohnt.


    Ich wünsche allen schöne Feiertage!

    Konstantin

    Hallo,


    mein erster richtiger Verstärker war ein NAD 3240PE (1988 neu gekauft für 480 DM). Seine Phonoabteilung (nur MM) hat Vergleiche mit günstigen externen Phono-Vorverstärkern für sich entschieden. Das Gerät hat zudem jahrelang in meiner verrauchten 12m²-Studentenbude störungsfrei funktioniert. Der Vorverstärker NAD 1130 hat ebenfalls eine ausgezeichnete Phonostufe - leider mit festen 47kOhm auch in MC - und sein Kopfhörerausgang kann sogar einen AKG K-501 antreiben.


    Jetzt höre ich dem 30 Jahre alten Onkyo A-8780, kürzlich für nur 100 EUR gekauft, sogar mit störungsfrei funktionierenden Schaltern. In MC-Stellung macht er - zumindest mit normalen MCs wie dem Ortofon MC25FL - günstige Übertrager überflüssig. Die Endstufe ist ein Hammer. Ich weiß nicht, ob ich jemals mehr brauchen werde, außer vielleicht ein weniger stromhungriges Gerät.


    Frohe Feiertage! Wir bleiben zu Hause und genießen unsere Musik!

    Konstantin

    Danke Euch allen für die Tipps!

    Mein Lambda hat sich schließlich wie manche Menschen verhalten. So lange ich mich um ihn gesorgt habe und verzweifelt war, hat er gezickt und mich an der Nase herumgeführt. Als ich mich für Ersatz in Form eines Gamma pro entschieden habe, hat sich der Lambda besonnen und benommen. Konstruktive Eifersucht! Stundenlange Vergleichssitzungen hat der Lambda nicht nur ohne Unterbrechung mitgemacht, sondern auch mit leichtem Vorsprung gewonnen. Somit bleibt er. Wenigstens bis zum nächsten Ausfall, aus welchem Grund auch immer.

    Gruß!

    Konstantin

    Stimmt, der SRD-X ist ein recht kompaktes Transistor-Einsteigergerät. Jedenfalls danke ich Euch, Hartmut und Jörg.


    Gestern habe ich nach mehrtägiger Pause wieder mit dem Stax-Set gehört. Leider hat die Zeit keine Wunden geheilt. Nach etwa 35 Minuten verschwand der Ton auf der linken Seite, auch rechts wirkte es leiser.


    Sobald ich einen günstigen aber behaltenswerten Kopfhörer oder Verstärker finde, werde ich ausprobieren können, wo der Fehler liegt.


    Liebe Grüße!

    Konstantin

    Hallo, allerseits,


    ich habe folgendes Problem mit meinem Stax Lambda Signature Pro (SR404), angeschlossen am (aktiven) Treiberverstärker SRD-X Professional:


    Vor drei Tagen hatte ich den Treiberverstärker über Nacht versehentlich im eingeschalteten Zustand gelassen. Den Kopfhörer lasse ich immer eingesteckt (am "pro bias", 580V), deshalb war auch dieser die ganze Zeit unter Spannung. Am nächsten Abend gab es im linken Kanal kein Signal, auch kein Rauschen, Kratzen oder sonstigen Störgeräusche, sondern einfach Totenstille.


    Einen Tag später - nachdem ich den SRD-X inzwischen natürlich ausgeschaltet habe - konnte ich zunächst ganz gut auf beiden Kanälen hören. Nach ca. 30-40 Minuten ist wieder die gleiche Störung aufgetreten, plötzlich und lautlos, ohne Knackser o.ä.


    Gestern habe ich es mit dem "normal bias"-Ausgang (230V Polarisationsspannung) des SRD-X versucht. Der Verlauf war wieder der gleiche, Stummschaltung des linken Kanals nach einer guten halben Stunde.


    Leider habe ich keine weiteren Stax-Geräte, um auszuprobieren, ob das Problem am Treiberverstärker (z.B. ein langsam sich entladender Kondensator) oder am Kopfhörer (abfallendes elektrisches Feld, Membranablösung) liegt. Kann jemand anhand meiner Fehlerbeschreibung einen Rat geben?


    Dürfte ich bei ausgestöpseltem Kopfhörer die Spannung zwischen den entspechenden Kontakten der Buchse messen, um den SRD-X auf einen Fehler hin zu prüfen?


    Vielen Dank für jeden sachdienlichen Hinweis!


    Bleibt gesund!


    Konstantin

    Ich danke euch allen für die Ratschläge und Urs für das Lob des kleinen Stax-Verstärkers!


    Wie fr.jazbec schreibt, wollte ich mit dem Anschluss an Rec-Out einen möglichst kurzen und einflussarmen Signalweg erreichen. Der Vorverstärker könnte beim CD-Betrieb sogar ausgeschaltet bleiben.

    Schließlich habe ich heute den Stax an die "Normal Out"-Buchsen des NAD (niedrig-normal lauter, geregelter VV-Ausgang mit 220 ohm) angeschlossen. Beide Lautstärkeregler stehen jetzt auf etwa 1/4.


    Liebe Grüße!

    Konstantin

    Hallo, zusammen,

    ich bin glücklicher Besitzer eines elektrostatischen Kopfhörers Stax SR404 Signature Pro, den ich am - in der Stax-Rangordnung tiefer liegenden - Verstärker SRD-X Professional betreibe. Der Stax-Verstärker ist vorschriftsgemäß am Aufnahmeausgang meines NAD-Vorverstärkers angeschlossen.

    Allerdings spielt das Set ziemlich laut, sodass ich die Lautstärke am Stax-Verstärker weit herunterregeln muss, was zu Kanalungleichheiten oder sogar -aussetzern führt. Die mickrige Balance-Einstellschraube am SRD-X hilft hier nicht wirklich.

    Hat jemand einen Rat parat? Darf ich den Stax-Verstärker am geregelten Vorverstärkerausgang (der NAD hat zwei davon) anschließen?

    Danke im Voraus!

    Konstantin

    Hallo, zusammen,


    eigentlich bin ich mit meinem NAD 1155 Vorverstärker voll zufrieden, auch und besonders mit seinem Phonoteil. Nachts höre ich am Liebsten mit elektrostatischen Stax-Kopfhörern, versorgt über einen kleinen Stax-KH-Verstärker, der am Line-Ausgang des NAD hängt.


    Stax hatte in grauer Vorzeit voll ausgestattete Vorverstärker als Zuspieler für deren KH angeboten. Einer von denen ist der SRA-12S, den ich evtl. relativ günstig kaufen könnte (nicht vor Ort). Der würde dann als Phono-Vorstufe, Schaltzentrale und spezieller KHV dienen.


    Hat(te) jemand einen Stax SRA im Einsatz und kann etwas zu seinen Phono-Qualitäten schreiben?


    Danke im Voraus und schöne Ostern!

    Konstantin

    Hallo, Oli,

    das Shure M75-6S hat eine Rundnadel mit 0,6mil, also 0,6/1000 Zoll oder 15µm Verrundung und ist somit für normale Stereoplatten geeignet. Dafür gibt es jedoch besser geeignete elliptische Nadeln.

    Such nach dem Nadeleinsatz N75-3. Die "3" steht für 3mil, die Nadel ist also für die deutlich breitere Rillen einer Schellackplatte geeignet. Mit hat dieses System besser gefallen als mein jetziges Nagaoka mit 3.0-Nadel. Deutlich besser und zum schweren Lenco-Arm passend wäre - falls du geduldig suchen und etwa einen Hunderter investieren magst - ein reiner Mono-Tonabnehmer wie General Electric VR2 oder RPX mit Wendenadel für Mono-Mikrorille und Schellack.

    Falls du das Shure M75 behalten und auch für Stereoplatten einsetzen möchtest, kannst du nach "EJ" oder "ED" Nadeln suchen. Erstere sind etwas weniger nachgiebig aufgehängt (der Lenco-Tonarm verlangt nach niedriger Nadelnachgiebigkeit), letztere sind "schärfer" und besser.

    https://www.vinylengine.com/li…artridge-and-stylus.shtml

    Viel Spaß!

    Konstantin

    Hallo, Andreas,

    danke für den Rat! Ich habe einen Grado SR80 (weder "i" noch "e" ) relativ günstig bekommen und bin erstaunt! Er spielt auch lauter als der Sennheiser PX360. An "Glanz" erinnert er mich fast an - Achtung, Sakrileg! - den Stax Signature, natürlich ohne die gnadenlose Detailtreue des letzteren.

    Was mir Sorgen bereitet ist die - fehlende - Stabilitätsanmutung und fehlende Zugentlastung des Kabels am Eingang in die Hörermuschel. Ich hoffe, dass die höheren Grado-Modelle in dieser Hinsicht besser sind, dann weiß ich wie der Nachfolger im Schadensfall heißen wird.

    Gruß!

    Konstantin

    Hallo, allerseits,

    ich bin auf der Suche nach einem offenen, mittelgroßen Kopfhörer, der mir ermöglicht, den großen klassischen Sennheiser-Klang (vgl. HD580, HD600) auf Reisen zu genießen. Für die tägliche Bahnfahrt habe ich bereits den relativ kleinen, geschlossenen PX-360, für lange Hörsitzungen in ruhiger Umgebung wünsche ich mir aber etwas noch feineres, gerne in offener Bauweise, mit größeren Ohrmuscheln, aber noch gut im Koffer zu verstauen.

    Kann jemand ein Modell empfehlen, gerne auch ein älteres, das ich evtl. in gutem Zustand auf dem Gebrauchtmarkt finden könnte?

    Danke im Voraus!

    Konstantin

    Hallo, zusammen,


    ich stimme Dirk zu, obwohl ich als einziges Goldring-MM das 1022GX kenne. Auch deren MCs Eroica und Elite fand ich - damals an einem Ortofon AS212-Arm - sehr stimmenfreundlich.


    Beim Namen Nagaoka fällt mir eher Neutralität - sofern ich es beurteilen kann - als Schmelz ein. Zur Zeit spielt bei mir ein MP20 (elliptisch 0,4x0,7 am Bornadelträger) abwechselnd mit einem Ortofon MC25FL am Sumiko/Jelco-Arm. In der Stimmenwiedergabe und -schönheit hat das Nagaoka eindeutig das Nachsehen.


    Konstantin

    Hallo, zusammen,


    ich höre z.Z. mit einem GramAmp2 Communicator. Nicht, dass ich wirklich unzufrieden wäre, aber die angegebenen 220pF Eingangskapazität sind nicht gerade wenig (Phonokabel ist ein durchgehendes, 1,20m langes von Mario Grözinger).


    Ich spiele mit dem Gedanken, bei günstiger Gelegenheit auf die SE-Version des Gram aufzusteigen (wegen der geringeren Kapazität) oder eventuell zu Schiit Mani zu wechseln.


    Da meine Suche nichts ergeben hat, möchte ich fragen, ob jemand den Wert der Eingangskapazität des Mani kennt. Ich möchte mir die Möglichkeit offen halten, auch richtig kapazitätskritische MM-Tonabnehmer zu betreiben.


    Danke im Voraus!

    Konstantin