Posts by KonstantinT

    Danke Euch allen für die Tipps!

    Mein Lambda hat sich schließlich wie manche Menschen verhalten. So lange ich mich um ihn gesorgt habe und verzweifelt war, hat er gezickt und mich an der Nase herumgeführt. Als ich mich für Ersatz in Form eines Gamma pro entschieden habe, hat sich der Lambda besonnen und benommen. Konstruktive Eifersucht! Stundenlange Vergleichssitzungen hat der Lambda nicht nur ohne Unterbrechung mitgemacht, sondern auch mit leichtem Vorsprung gewonnen. Somit bleibt er. Wenigstens bis zum nächsten Ausfall, aus welchem Grund auch immer.

    Gruß!

    Konstantin

    Stimmt, der SRD-X ist ein recht kompaktes Transistor-Einsteigergerät. Jedenfalls danke ich Euch, Hartmut und Jörg.


    Gestern habe ich nach mehrtägiger Pause wieder mit dem Stax-Set gehört. Leider hat die Zeit keine Wunden geheilt. Nach etwa 35 Minuten verschwand der Ton auf der linken Seite, auch rechts wirkte es leiser.


    Sobald ich einen günstigen aber behaltenswerten Kopfhörer oder Verstärker finde, werde ich ausprobieren können, wo der Fehler liegt.


    Liebe Grüße!

    Konstantin

    Hallo, allerseits,


    ich habe folgendes Problem mit meinem Stax Lambda Signature Pro (SR404), angeschlossen am (aktiven) Treiberverstärker SRD-X Professional:


    Vor drei Tagen hatte ich den Treiberverstärker über Nacht versehentlich im eingeschalteten Zustand gelassen. Den Kopfhörer lasse ich immer eingesteckt (am "pro bias", 580V), deshalb war auch dieser die ganze Zeit unter Spannung. Am nächsten Abend gab es im linken Kanal kein Signal, auch kein Rauschen, Kratzen oder sonstigen Störgeräusche, sondern einfach Totenstille.


    Einen Tag später - nachdem ich den SRD-X inzwischen natürlich ausgeschaltet habe - konnte ich zunächst ganz gut auf beiden Kanälen hören. Nach ca. 30-40 Minuten ist wieder die gleiche Störung aufgetreten, plötzlich und lautlos, ohne Knackser o.ä.


    Gestern habe ich es mit dem "normal bias"-Ausgang (230V Polarisationsspannung) des SRD-X versucht. Der Verlauf war wieder der gleiche, Stummschaltung des linken Kanals nach einer guten halben Stunde.


    Leider habe ich keine weiteren Stax-Geräte, um auszuprobieren, ob das Problem am Treiberverstärker (z.B. ein langsam sich entladender Kondensator) oder am Kopfhörer (abfallendes elektrisches Feld, Membranablösung) liegt. Kann jemand anhand meiner Fehlerbeschreibung einen Rat geben?


    Dürfte ich bei ausgestöpseltem Kopfhörer die Spannung zwischen den entspechenden Kontakten der Buchse messen, um den SRD-X auf einen Fehler hin zu prüfen?


    Vielen Dank für jeden sachdienlichen Hinweis!


    Bleibt gesund!


    Konstantin

    Ich danke euch allen für die Ratschläge und Urs für das Lob des kleinen Stax-Verstärkers!


    Wie fr.jazbec schreibt, wollte ich mit dem Anschluss an Rec-Out einen möglichst kurzen und einflussarmen Signalweg erreichen. Der Vorverstärker könnte beim CD-Betrieb sogar ausgeschaltet bleiben.

    Schließlich habe ich heute den Stax an die "Normal Out"-Buchsen des NAD (niedrig-normal lauter, geregelter VV-Ausgang mit 220 ohm) angeschlossen. Beide Lautstärkeregler stehen jetzt auf etwa 1/4.


    Liebe Grüße!

    Konstantin

    Hallo, zusammen,

    ich bin glücklicher Besitzer eines elektrostatischen Kopfhörers Stax SR404 Signature Pro, den ich am - in der Stax-Rangordnung tiefer liegenden - Verstärker SRD-X Professional betreibe. Der Stax-Verstärker ist vorschriftsgemäß am Aufnahmeausgang meines NAD-Vorverstärkers angeschlossen.

    Allerdings spielt das Set ziemlich laut, sodass ich die Lautstärke am Stax-Verstärker weit herunterregeln muss, was zu Kanalungleichheiten oder sogar -aussetzern führt. Die mickrige Balance-Einstellschraube am SRD-X hilft hier nicht wirklich.

    Hat jemand einen Rat parat? Darf ich den Stax-Verstärker am geregelten Vorverstärkerausgang (der NAD hat zwei davon) anschließen?

    Danke im Voraus!

    Konstantin

    Hallo, zusammen,


    eigentlich bin ich mit meinem NAD 1155 Vorverstärker voll zufrieden, auch und besonders mit seinem Phonoteil. Nachts höre ich am Liebsten mit elektrostatischen Stax-Kopfhörern, versorgt über einen kleinen Stax-KH-Verstärker, der am Line-Ausgang des NAD hängt.


    Stax hatte in grauer Vorzeit voll ausgestattete Vorverstärker als Zuspieler für deren KH angeboten. Einer von denen ist der SRA-12S, den ich evtl. relativ günstig kaufen könnte (nicht vor Ort). Der würde dann als Phono-Vorstufe, Schaltzentrale und spezieller KHV dienen.


    Hat(te) jemand einen Stax SRA im Einsatz und kann etwas zu seinen Phono-Qualitäten schreiben?


    Danke im Voraus und schöne Ostern!

    Konstantin

    Hallo, Oli,

    das Shure M75-6S hat eine Rundnadel mit 0,6mil, also 0,6/1000 Zoll oder 15µm Verrundung und ist somit für normale Stereoplatten geeignet. Dafür gibt es jedoch besser geeignete elliptische Nadeln.

    Such nach dem Nadeleinsatz N75-3. Die "3" steht für 3mil, die Nadel ist also für die deutlich breitere Rillen einer Schellackplatte geeignet. Mit hat dieses System besser gefallen als mein jetziges Nagaoka mit 3.0-Nadel. Deutlich besser und zum schweren Lenco-Arm passend wäre - falls du geduldig suchen und etwa einen Hunderter investieren magst - ein reiner Mono-Tonabnehmer wie General Electric VR2 oder RPX mit Wendenadel für Mono-Mikrorille und Schellack.

    Falls du das Shure M75 behalten und auch für Stereoplatten einsetzen möchtest, kannst du nach "EJ" oder "ED" Nadeln suchen. Erstere sind etwas weniger nachgiebig aufgehängt (der Lenco-Tonarm verlangt nach niedriger Nadelnachgiebigkeit), letztere sind "schärfer" und besser.

    https://www.vinylengine.com/li…artridge-and-stylus.shtml

    Viel Spaß!

    Konstantin

    Hallo, Andreas,

    danke für den Rat! Ich habe einen Grado SR80 (weder "i" noch "e" ) relativ günstig bekommen und bin erstaunt! Er spielt auch lauter als der Sennheiser PX360. An "Glanz" erinnert er mich fast an - Achtung, Sakrileg! - den Stax Signature, natürlich ohne die gnadenlose Detailtreue des letzteren.

    Was mir Sorgen bereitet ist die - fehlende - Stabilitätsanmutung und fehlende Zugentlastung des Kabels am Eingang in die Hörermuschel. Ich hoffe, dass die höheren Grado-Modelle in dieser Hinsicht besser sind, dann weiß ich wie der Nachfolger im Schadensfall heißen wird.

    Gruß!

    Konstantin

    Hallo, allerseits,

    ich bin auf der Suche nach einem offenen, mittelgroßen Kopfhörer, der mir ermöglicht, den großen klassischen Sennheiser-Klang (vgl. HD580, HD600) auf Reisen zu genießen. Für die tägliche Bahnfahrt habe ich bereits den relativ kleinen, geschlossenen PX-360, für lange Hörsitzungen in ruhiger Umgebung wünsche ich mir aber etwas noch feineres, gerne in offener Bauweise, mit größeren Ohrmuscheln, aber noch gut im Koffer zu verstauen.

    Kann jemand ein Modell empfehlen, gerne auch ein älteres, das ich evtl. in gutem Zustand auf dem Gebrauchtmarkt finden könnte?

    Danke im Voraus!

    Konstantin

    Hallo, zusammen,


    ich stimme Dirk zu, obwohl ich als einziges Goldring-MM das 1022GX kenne. Auch deren MCs Eroica und Elite fand ich - damals an einem Ortofon AS212-Arm - sehr stimmenfreundlich.


    Beim Namen Nagaoka fällt mir eher Neutralität - sofern ich es beurteilen kann - als Schmelz ein. Zur Zeit spielt bei mir ein MP20 (elliptisch 0,4x0,7 am Bornadelträger) abwechselnd mit einem Ortofon MC25FL am Sumiko/Jelco-Arm. In der Stimmenwiedergabe und -schönheit hat das Nagaoka eindeutig das Nachsehen.


    Konstantin

    Hallo, zusammen,


    ich höre z.Z. mit einem GramAmp2 Communicator. Nicht, dass ich wirklich unzufrieden wäre, aber die angegebenen 220pF Eingangskapazität sind nicht gerade wenig (Phonokabel ist ein durchgehendes, 1,20m langes von Mario Grözinger).


    Ich spiele mit dem Gedanken, bei günstiger Gelegenheit auf die SE-Version des Gram aufzusteigen (wegen der geringeren Kapazität) oder eventuell zu Schiit Mani zu wechseln.


    Da meine Suche nichts ergeben hat, möchte ich fragen, ob jemand den Wert der Eingangskapazität des Mani kennt. Ich möchte mir die Möglichkeit offen halten, auch richtig kapazitätskritische MM-Tonabnehmer zu betreiben.


    Danke im Voraus!

    Konstantin

    Hallo, Hollinger,

    meines Wissens haben die MMs der1000er Reihe eine höhere Nadelnachgiebigkeit als die MCs Eroica und Elite.

    Als Anhaltspunkt folgende eigene Erfahrungen:

    Ich hatte früher das 1022GX mit Gyger I Schliff. Am Thorens TP90 Arm (etwas schwerer als der Ur-TP16) ging es noch gut. Für den Original-Arm des Lenco L75 dagegen war das Goldring extrem weich, der Wummerbass hätte als Geräuschkulisse in einem billigen Horrorfilm getaugt.

    Das Elite II spielte an einem Ortofon AS212 (ich weiß, dass der Tonarm einige Klassen unter dem Goldring liegt) schön und problemlos.

    Konstantin

    Herzlichen Glückwunsch, Rolf!

    Ich habe vor fünf oder sechs Jahren den kleinen Bruder TD535 (Chassis dem TD320 ähnlich, jedoch wie der TD524 mit Direktantrieb und drei Drehzahlen) mit dem guten TP90 in einer Ebay-Auktion für weniger als 100 Euro gekauft!!! Ohne Außenteller und ohne Haube, das lässt sich aber verschmerzen. Arm gegen Sumiko MMT ausgetauscht (weil ich bereits mehrere SME-Typ-Headshells besaß) und der TD535 ist - hoffentlich - mein Plattenspieler fürs Leben geworden. Knackiger, stabiler Klang, absolut ruhiger Lauf. Ich habe keinen Moment dem TD160, dem TD320MkII oder dem Lenco L75 nachgetrauert.

    Viel Spaß!

    Konstantin

    Hallo, Denis,


    ich kenne die Phonostufe des Rotel nicht. Jedenfalls bietet gerade der Gebrauchtmarkt eine riesige Auswahl an Vorverstärkern, auch mit Phonoeingang und Kopfhörerausgang. Immer eine Empfehlung wert sind z.B. NAD-Geräte. Mit 500 EUR in der Tasche kannst du gewiss nach oben greifen.


    Welchen Kopfhörer hast du? Einige Modelle, beispielsweise viele Sennheiser, klingen über den (hochohmigen, mit Widerständen bzw. Spannungsteiler ausgeführten) KH-Ausgang eines Vollverstärkers so gut, dass ein reiner KHV nicht zwingend erforderlich ist. Andere klingen an dem (meist niederohmigen) KH-Ausgang eines klassischen Vorverstärkers besser. Mein Sennheiser HD580 war nicht wählerisch. Der AKG K-500 klang dagegen am Vollverstärker besch***** und am Yamaha C60 Vorverstärker befriedigend. Erst an einem reinen KH-Verstärker (früher ein DIY-Röhrengerät, später ein Matrix M-Stage) konnte ich den AKG genießen.


    Die Lösung Nr. 2 beschert dir (wie auch mir seit Kurzem) zwar mehrere kleine, unterschiedlich aussehende Geräte und einen Kabelsalat, bietet dir aber die größtmögliche Flexibilität für künftige Änderungswünsche.


    Die Lösung Nr. 3 (Tonabnehmertausch) würde ich nicht als Alternative zu den anderen, sondern als Bedingung ansehen. Ich war ein platonischer Grado-Liebhaber bis ich selber eins gekauft hatte, das Prestige Silver. Vielleicht lag es am mittelschweren Thorens TP90-Tonarm, jedenfalls klang es matt und langweilig.


    Dein TD145 MkII hat wahrscheinlich einen leichten Arm, den TP16MkII oder MkIII, der mit dem Grado eher zurecht kommt. Falls du an die Anschaffung eines reinen Phono-VV denkst, wäre jedoch ein besserer Tonabnehmer fällig. Im Folgenden ein älterer Beitrag zum Thema.


    Welchen Tonabnehmer für Thorens TD 145 MK II ?


    Gruß!

    Konstantin

    Hallo, Rainer,

    der Lenco bietet dir antriebsseitig die Möglichkeit, auch Schellackplatten abzuspielen, falls du irgendwann auf den Geschmack kommst. Für Nagaoka und besonders für ältere Shure (SC35, M44, M55 uvm.) gibt es - für Shure teils "neu" zu horrenden Preisen, teils als Nachbau - unterschiedliche Nadelformen, -schliffe und -qualitäten, von konisch 4mil (100µm) für Schellacks über weniger oder mehr scharfe Ellipsen, bis superelliptisch.

    Das Dämpfungsbürstchen (Besen) des Shure M97xE kann, wie Stefan bereits geschrieben hat, resonanzmäßig unpassendes passend machen. Das habe ich jedenfalls mit einem Shure V15V am Jelco/Sumiko MMT erlebt.

    Meine Erfahrung mit Nagaoka (MP11, MP15, MP20) ist, dass sie entgegen einigen Rechenergebnissen auch an schwereren Tonarmen gut gehen.

    Viel Erfolg bei der Suche und vor Allem Spaß!

    Konstantin