Posts by hal-9.000

    Also, ich oute mich hier mal als Waschmuffel. Nur bei ganz hartnäckigen Verunreinigungen bei gleichzeitig hohem must habe Faktor benutze ich die gute Knosti. Dann mache ich mal einen Vormittag Wäsche, wenn sich ein paar silcher Exemplare angesammelt haben.

    Solange ich eine Knosti hatte, ging mir das genauso. Lag aber, wenn ich ehrlich bin, an der lästigen Prozedur. Mal schnell nebenbei ne Platte waschen, ist halt damit nicht möglich.

    Ah ok, den Teller hab ich bisher mit Glasscheibe und Murmel in Waage gebracht (Tip von Frank Schröder bei FF), beim Tonarm funktioniert der Laser natürlich deutlich besser (die Murmel gar nicht 😁) ...

    Moin Jo 🍻


    mir ging’s nur um das Klischee des Hörens mit Messgeräten oder was man, wenn man (auch) misst, überhaupt (noch) hört. Man hört natürlich wie jeder andere auch ...


    Messgeräte sind kein Gehörersatz, es sind Werkzeuge, die einen unterstützen (können), sie sind unbestechlich, ihre Ergebnisse sind nicht tagesformabhängig, sie machen sich selbst nichts vor und man kann mit ihnen zielgerichtet(er) arbeiten.
    Wenn ich zB. neue Lautsprecher aufstelle, bin ich mit Messen vergleichsweise schnell am Optimum und kann, sofern ich mich verzettele immer relativ schnell wieder zu einer vorherigen Situation zurückkehren. Ich höre natürlich auch jede Aufstellung, bewerte sie subjektiv und messe nicht nur. Mach ich das nur mit den Ohren, ist das Ergebnis mehr vom Zufall abhängig und ich brauche deutlich mehr Versuche (dazu hab ich keinen Bock, insbesondere je schwerer/unhandlicher die Teile sind).

    Genauso würde ich bei der akustischen Behandlung des Raumes vorgehen, irgendwelche Diffusoren/ Absorber etc. irgendwo hinzustellen ohne das Ergebnis messtechnisch zu prüfen, nojo ...

    Man hat was getan, es ist allgemein anerkannt, dass es sinnvoll ist, man hört nen Unterschied und da man was getan hat, ist das Ergebnis hinterher (natürlich) immer besser als vorher 😉
    Ob’s wirklich gut ist, oder gar schlechter (man wollte ne Bassmode bekämpfen, hat aber die Mode nicht getroffen, sondern ne Auslöschung produziert) oder nicht deutlich besser ginge, weiß kein Mensch.

    Dafür würde ich zB. noch nen Experten mit Erfahrung in solchen Sachen hinzuziehen, da ich davon einfach zu wenig Ahnung und Erfahrung habe.


    Aber du hast recht, das hat mit dem Thema nichts zu tun und ich halte jetzt auch meine Klappe 😁

    Immer diese alberne schwarz/weiß Malerei. Wenn sich jemand beispielsweise damit zufrieden gibt, dass Gerät XY von einem alten Hasen, der schon in den 50gern Geräte entwickelt hat mit Gehör abgestimmt ist, dann ist es doch gut.

    Messen können eh nur die, die es beherrschen und die Geräte dafür haben. Löten/Frickeln/Reparieren ist halt eben auch ein Hobby - und für mich gehört da eine ordentliche Erfolgskontrolle neben "kommt Ton raus und gefällt" dazu (auch wenn ich es leider selbst nicht beherrsche).

    Ich würde aber erwarten (werde idR. aber enttäuscht), dass ein Hersteller sich Ziele setzt (zB. ideale RIAA-Entzerrung*) und die Erreichung der Ziele messtechnisch/objektiv überprüft und dass solche eine Messung den Geräten in den technischen Daten beigelegt wird. Es wird wahrscheinlich nicht gemacht, weil:

    - es nen Großteil der Zielgruppe wie man sieht nicht interessiert (und/oder sie damit nichts anfangen kann)

    - es zusätzliche Kosten verursacht

    - es womöglich manchmal unschmeichelhaft ausfallen würde

    Ich bezweifele sogar, dass manch Hersteller/Manufaktur zu bestimmten Messungen überhaupt in der Lage ist (zB. Rumpel- und Gleichlaufschwankungen).


    Heutzutage interessiert das halt nicht mehr - da muss ein schwurbeliger Erlebnisbericht am besten irgendeines Gurus her, noch ein paar Fotos vom Auspacken und des fertigen Gerätes in schnuckliger Umgebung und alles ist schick.


    In Kleinanzeigen wird zB. bei CDPlayern inzwischen mit dem Gewicht "argumentiert", was für ein Schwachsinn ... modifiziert, wiegt jetzt 20kg, seitdem Welten/Wände/Vorhänge :D ... ist also doch nicht so, dass Messungen nicht interessieren, müssen halt nur für alle verständlich sein, Gewicht kapiert jeder und Faustformel "schwerer = besser" geht eigentlich immer. Noch ein wenig Silikon/Bitumen auf irgendwelche Bauteile, bringt auch nochmal Gewicht ... :pinch:



    *dass einem eine vom Ideal abweichende Kurve subjektiv besser gefallen kann, steht auf einem anderen Blatt (Geschmacksache)

    Im Grunde genommen wissen wir doch eigentlich alle, dass das ganze höchst subjektiv bewertet wird - selbst solche Adjektive wie „neutral“.

    Eben, aber was hilft einem dann so ein Kommentar? Dann kann ich auch sagen: „ ... nimm einfach die besten Komponenten ...“, klingt zwar nicht so ausgefeilt, der Aussagegehalt ist aber genauso hoch (quasi bei Null). Die Frage wäre dann, was sind die besten und warum?


    Ich meine das nicht böse ... vielleicht hat er ja wirklich den Stein der Weisen gefunden, dann wäre es nett, wenn er diesen auch mal vorstellen würde ...

    Dann werde doch bitte mal konkret:


    Und diese wären? Und warum (nur diese und andere nicht)?


    Wie separiert man die:


    „... Hersteller, welche nicht die eigenen Klangvorstellungen ins Zentrum ihrer Entwicklungen stellen sondern vor allem diejenigen, welche eine möglichst genaue Reproduktion des Originalsignals anstreben.“


    von den anderen? Anhand welcher Kriterien macht man das fest, am Werbetext, an den eigenen subjektiven Vorlieben, den Vorlieben von dir, mir oder ..., Zeitschriftentests ...?

    Das Ziel kann doch nur sein, dass es einem gefällt ... und das bekommt man mE. analog wie digital hin.


    Ich unterscheide nicht in analog/digital sondern in gefällt mir (mehr)/gefällt mir nicht (weniger). Das Medium selbst ist da eher nachrangig.

    Das Thema klingt für mich eher nach - ich brauch mal unbedingt nen "Tapetenwechsel" :sorry:

    Meine Meinung (werden sicher nicht alle teilen):


    was nichts bringt/überbewertet ist:

    • Laufwerkstausch - sofern es nicht rumpelt, Lagergeräusche von sich gibt, der Gleichlauf zu wünschen übrig lässt - mit anderen Worten => defekt ist, nichts taugt oder sich sonst negativ bemerkbar macht ... aber nen analytischeres/klareres Laufwerk, nojo ^^
    • Kabeltausch, es sei denn sie sind für den Einsatzzweck technisch ungeeignet

    ansonsten:

    • Tonabnehmertausch ja, AT könnte in deine Richtung gehen (mir wars zu "brustlos")
    • Tonarmtausch (kann man machen wenn der Wunsch TA zB. nicht mit dem Arm harmoniert)
    • Phonopre (sollte einstellbar/anpassbar sein)

    Das vielversprechendste Potential sehe ich in der TA/Phonoprekombination ... und da gibts dann von 20 Leuten mindestens 40 Tips osä. :D


    Ansonsten kann man hin und wieder natürlich alles mal tauschen nach Lust und Laune ... mache ich so, bin aber auch nicht auf der Suche nach dem heiligen Gral.

    Es gibt 2 Hindernisse dabei:

    • aufgrund seiner Arbeitsplatzsituation weiß ich nicht wie lange die Änderung dauert (bisher wurden kleine private Sachen geduldet, nun ist es unerwünscht) und
    • es geht auch ohne und der Tonarm ist in der richtigen Höhe eingestellt, von daher => Luxusproblem :S

    Ich mache jetzt hier mal weiter im Thread den ich selbst eröffnet hatte. Tatsächlich konnte ich es mir ja nicht verkneifen, die Line-Magnetic LP33 Phonovorstufe mit ihrem abgefahrenen Retro-Look, die mich zu dem Thread-Titel inspiriert hat, heute zu bestellen.


    Zur Produkt Seite auf der Hersteller Homepage: http://en.lm-audio.com/products_detail/productId=92.html

    Der kostet wo, wieviel? Sorry, bin grad zu blöd zum Suchen :sorry:

    Ein schönes/gleichmäßiges Fräsmuster sieht sieht doch aber auch gut aus:thumbup:

    So wars ursprünglich auch angedacht, auf die Idee mit dem Perlstrahlen ist dann mein Bekannter gekommen.


    Wenn ich die Bohrung an der Basis für den SAEC nur nen mm größer gemacht hätte, würde auch mein Easy VTA Lifter reinpassen, da hab ich nicht aufgepasst.;(