Posts by Henning

    Es hilft, wenn man auf die Namen der Begleitorchester achtet. Harry James, Les Brown oder Buddy Cole tauchen eher im Jazz-Kontext auf als Frank DeVol oder Paul Weston. Aber auch da gibt es viele hörenswerte Aufnahmen. (Und nicht alles, was mit den Erstgenannten aufgenommen wurden, würde man heute als Jazz bezeichnen.)

    Alles klar, bei den Vorgängern (CS 750, CS 5000) war das ein häufiges Problem.

    Die Lösung (Tonarmkabel bleiben drin) ist schon etwas sportlich...

    Aber weitere Ideen habe ich auch nicht.

    Man kann aus dem Diagramm in der Bedienungsanleitung die effektive Masse zurückrechnen.

    Aber wie so oft, funktioniert an diesen Armen (auch an denen vom 701, 704, 721, ...) auch ein etwas härteres MC. Ich habe einige Zeit lang auch problemlos ein DL-103 genutzt.

    Ich hatte mal eine ProJect-PhonoBox (1. Serie), die klang dumpf und brummte, mein PP2 machte unauffällig das, was er sollte. Den Umstieg zum gsp-JazzClub habe ich in erster Linie wegen der umschaltbaren Entzerrkennlinien gemacht. Eine deutliche Verbesserung zum PP2 höre ich nicht. (Aber ich kann auch nicht audiophil hören...)

    Ich höre ja nur musikalisch und bin nicht in der Lage, gewisse Parameter (Dynamik, Schnelligkeit etc.) wahrzunehmen.

    Vielleicht könnte man diesen Liga-Begriff mal anders definieren; mit Prozentangaben vielleicht. Viele arbeiten hier doch daran, die Wiedergabegüte ihrer Anlage von 95% auf 96% zu heben. Und das wird dann oft so beschrieben, als ob die 96%-Anlage die andere „an die Wand“ spielt. Und das ist doch absurd, oder nicht?

    Wenn man einfach sagt, dass man durch die oder die Veränderung die Hochtonauflösung, die Knackigkeit des Basses oder die Präsenz der Mitten verbessern konnte, dürfte hier niemand ein Problem sehen.

    Dass aber ein Satz Radmuttern aus einer Oberklasse-Limousine plötzlich ein Gefährt machen soll, das sich wie ein VW-Käfer fährt, nicht mehr fünf sondern nur noch zwei Sitzplätze hat und doppelt so viel Sprit verbraucht, ist schon merkwürdig. Das würde ich aber unter einem Ligawechsel verstehen.

    Die sieht man sogar von außen. (Doc No war schneller.)


    Meine brummt halt. Egal, welcher Plattenspieler dran hängt, welcher Übertrager, welches System; sie brummt. Und da interessiert mich einfach, ob es auch brummfreie Exemplare gibt. Das ist alles.

    Es ist ein 50-Hz-Brummen, dass aus den Lautsprechern kommt. Es hängt nicht damit zusammen, wo das Netzteil steht. Ich habe auch andere Röhren (neu, alt, mit Spanngitter und ohne) ausprobiert. Das Brummen allerdings bleibt.

    Meine hat halt ein leichtes, aber beständiges Dauerbrummen. Egal, wie und wo sie steht und wie die Phase liegt. Etwas hat der Wechsel des Verbindungskabels zum Netzteil gebracht, aber auch dann brummte sie weiterhin...

    Vielleicht liegt's aber auch nur an meinem Exemplar.

    Was schließen wir also daraus?

    Eine deutsche Pressung kann schlechter sein als die amerikanische. Ob es am schlechteren Band, am Equipment oder an den Menschen, die dieses bedienten, lag, kann man nicht mehr herausfinden.

    Man kann aber schon sagen, dass eine schlechte deutsche Pressung nicht unbedingt auf eine schlechte Aufnahme hinweisen muss.


    Die schlechteste Platte überhaupt, die ich besitze ist eine Telefunken: Ravels Bolero vom Orchestre Symphonique de la Radiodiffusion Nationale Belge unter Franz André (TW 30075).

    Öh... Ich höre da immer etwas wie „needle“. Ob da „brain“ oder „green“ zu hören ist, könnte ich jetzt auch nicht beschwören, aber das zweite Wort ist doch eindeutig zweisilbig... „Storm“?

    Aber ich höre ja auch nur nach DIN 45 000 (also knapp über Telefon...).