Posts by Henning

    Hallo Leines,


    von mir nur kurz etwas zu den Duals:
    Der 728Q besitzt einen ULM-Tonarm, der die Tonabnehmerwahl einschränkt und hat ein Plastik-Gehäuse, dass mbMn ziemlich bescheiden aussieht... 704 und 721 sind sehr solide Dreher mit mittelschweren Armen, die in der Regel auch in einer Plastik-Zarge sitzen, aber ohne weiteres in eine Holz-Zarge eingebaut werden können (gleiche Maße wie 1219/29). Der 721 ist ein Vollautomat, der 704 der entsprechende Halbautomat (bietet also etwas weniger mechanische Angriffsfläche für Defekte). Beides sehr komfortable Geräte, die sich nicht grossartig tunen lassen, das aber auch nicht unbedingt nötig haben.
    Zu Thorens wurde ja schon etwas geschrieben (und es gibt hier noch vieeeeel mehr zu lesen), Luxman und Yamaha kenne ich nicht.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo,


    sooo leicht ist der Arm des 1219er gar nicht. (Ich schätze so 10-12 g.) Spasseshalber hab ich mal ein DL-103 eingebaut, das funktionierte ohne Probleme, klang aber nicht ganz so gut wie in meinem CS 750.
    Jetzt läuft ein Ortofon OM mit je nach Platte Nadel 5, 10, D25M oder 78.


    Swingende Grüsse


    Henning


    PS: Das DL-103 gibt's seit Anfang der 60er. Wie alt sind die SPUs?

    Hallo,


    was ist denn mit der Theorie, dass durch das Aufsetzen der Nadel in der Einlaufrille eine kleine Beschädigung erzeugt wird (besonders bei geringer Nadelnachgiebigkeit), und dadurch eventuell auch vorhandener Schmutz an dieser Stelle auf das Vinyl gepresst wird?
    Ich habe einige Platten, bei denen die Einlaufrille eine regelrechts Prasselfeuerk ist, das dann rapide abnimmt, und spätestens nach einer halben Minute Spielzeit ist die Platte mint...


    Swingende Grüsse


    Henning

    So... hab' heute in der Hochschulbibliothek zwei Aufnahmen gefunden.
    Die Decca-LP, die ich schon vor einigen Jahren mal gehört hatte; es ist allerdings die LXT 2771 mit Georg Solti und dem London Philharmonic Orchestra (ca. 1954). Klang und Interpretation sind etwa so, wie ich sie in Erinnerung hatte.
    Dann noch eine DGG-"Orginals"-CD, Fricsay und das RIAS-SO mit den alten Mono-Aufnahmen. Die ist zwar wieder völlig anders interpretiert, gefällt mir aber sehr gut. Und wenn die Platte jetzt nur annähernd so klingt wie die CD...
    Auf jeden Fall ein neuer Eintrag in meiner Such-Liste.


    Galante Grüsse


    Henning

    Ich glaub', die war das. Soweit ich mich erinnere, hatte die Interpretation recht viel Rubato, war sehr romantisch dabei aber sehr deutsch-britisch (was immer das auch heissen mag...), also eben nicht ungarisch. Es fehlte halt ein wenig feuriger Paprika.
    Die müsste noch in Dortmund in der Hochschulbibliothek stehen - am Montag mal reinhören...


    Noch ein schönes Restwochenende


    Henning

    Hallo,


    kennt einer von Euch eine empfehlenswerte Aufnahme von Zoltán Kodálys "Tänze aus Galanta"?
    Ich hab' hier nur eine ungarische Aufnahme mit dem "Orchestra of the Budapest Philharmonic Society" unter János Ferencsik auf Qualiton (LPX 1194), die ist mir ein wenig zu Streicher-lastig...
    Irgendwann hab' ich mal eine alte Decca-Pressung gehört, die fand' ich interpretatorisch allerdings etwas "aussergewöhnlich", das machen dir Budapester schon "ungarischer". Der Klang war aber besser.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo,


    kennt jemand von Euch eine Seite im Netz, wo ich nach Aufnahmen von Songs suchen kann. Also wo man z. B. "All Of Me" eintippt und dann "alle" Interpreten (womöglich noch mit Aufnahmejahr, Label, Besetzung, usw.) genannt bekommt.
    Ich kenne zwar die MusicInfoDisc, auf der sind allerdings nur die momentan erhältlichen CDs (brrr) verzeichnet.


    Swingende Grüsse


    Henning


    PS: Es geht mir im gerade konkret um "Strange Music" (Musik: Robert Wright und George Forrest basierend auf Edvard Grieg)

    Hallo Patrick,


    genau! So ist es bei meinem 1219, 704 und 750 auch. Den Ring etwas lösen und dann vooorsichtig die Schraube im Inneren justieren. "Wackel" dabei etwas mit dem Arm vor und zurück, damit die Spitze der Schraube auch in der entsprechenden Vertiefung landet und nicht irgendwo wild herumkratzt...


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Patrick,


    ich kenn' den 714er nicht persönlich, allerdings ist bei meinen Duals die vermeintliche Schraube oben nur eine Kontermutter. Die eigentliche Schraube liegt in deren Zentrum und kann, wenn man die äussere Mutter gelöst hat, mit einem ganz kleinen Schraubenzieher justiert werden (natürlich nur ganz vorsichtig).
    Vielleicht hilft's?


    Swingende Grüsse


    Henning

    Nach umfangreichen "Umbaumassnahmen" laufen


    - "Christmas with Nat King Cole" (Capitol)
    - "Christmas Greetings from Perry Como" (RCA)
    - Bing Crosby: "White Christmas" (MCA Coral)
    - Pete Fountain: "Candy Clarinet" (Coral)
    - Jackie Gleason "All I Want for Christmas" (Capitol)
    - "Christmastide with Bert Kaempfert" (Polydor)
    - James Last: "Christmas Dancing" (Polydor)
    - Peggy Lee: "Christmas Carousel" (Capitol)
    - "The Sinatra Christmas Album" (Capitol)
    - Hugo Strasser "Swinging Christmas" (Electrola)
    - V.A.: "The Sounds of Christmas" (Capitol)


    Swingende Weihnachtsgrüsse


    Henning


    ... und eine "klassische"
    Tschaikowsky: "Schwanensee - Dornröschen - Nussknacker" (L'Orchestre de la Suisse Romande, Ernest Ansermet, Decca)

    Scheint eine meiner Inselplatten zu werden:


    Skip Martin's Symphony in Jazz:
    "Swingin' with Prince Igor and Tannhäuser"
    auf Somerset SF-16000 von 1959.
    Die Polovetzer Tänze aus Borodins "Fürst Igor" und die Ouverture zu Wagners "Tannhäuser" für Orchester und BigBand.
    "An award winning performance by an all-star Jazz band. Interscored in the symphony with taste and surprise in two of the best of the known classical works. The swinginest driving jazz ever recorded."
    Das ist nicht übertrieben.
    Gute Musiker (u. a. Pete Candoli, Dick Nash, Jimmy Rowles), gute Arrangements, gute Pressung, gutes Vinyl. Das ganze sehr stereophon... Was will man mehr.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Gewisse Aufnahmen (bestimmt die Hälfte aller meiner Mono-Pressungen) sind überhaupt nicht in Stereo erschienen. Oder man hat halt von einer seltenen RCA LSP nur die LPM. Oder es gehen einem die Ping-Pong-Effekte bestimmter Platten so auf die Nerven, dass die Mono-Pressung direkt erholsam ist.
    Oder...


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Uwe,


    "mil" ist die Abkürzung für 1/1000 Zoll also 0,0254 mm oder 25,4 µm. 0,063 mm sind in der Tat 63 µm oder eben 2,5 mil und entsprechen (wie Holger oben schon erwähnte) der Verrundung der Normalrillen von Schellackplatten.
    Aber die 19 g kommen mir spanisch vor. Sind es vielleicht 19 "Grain". 1 grain sind etwa 0,065 Gramm, damit wären 19 grain etwa 1,2 Gramm. Das wäre dann zwar für ein Schellacksystem sehr wenig, passt aber doch mehr in die "normale" Grössenordnung.


    Sonst noch Fragen?


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Pattie,


    soviel ich weiss, steht eben das "M" für "mono" und das "L" für Longplay (und nicht für "Living").
    Das "S" für "Stereo", das "C" für "Classical", das "P" für "Popular", das "J" für "Jazz".


    Swingende Grüsse


    Henning


    PS: Der Erscheinungstermin von dem Labelkunde-Buch von Wonneberg wurde (natürlich) schon wieder verschoben...

    Hallo,
    die Telarc lief bei meinem DUAL CS-750 (15g-Arm) mit einem DL-103 nur bis zu dem zweiten oder dritten Schuss. Problemlos ging es hingegen mit einem OMB 10. Also scheint hier die Kombination von schwerem Arm mit hoher Nachgiebigkeit der "richtige" Weg zu sein...
    Musikalisch finde ich diese Version ziemlich uninspiriert und langweilig, da macht die ultra-high-fidele RCA-Version mit Morton Gould schon mehr Spass.
    Zum Klang sag' ich als praktizierender Musiker mal nichts, aber meine Audiophil-ausgestatteten Bekannten fanden Räumlichkeit und Dynamik bei den "normalen" Passagen auch eher mittelmässig.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo,


    Platten, die immer wieder auf meinem Teller landen sind unter anderem
    - Les Baxter: "The Passions" (eine der grandiosesten textlosen Stimmen)
    - Frank Sinatra: "Come Dance with Me", Capitol
    - Götz Alsmann: "12 to 6", Roof
    - Ray Anthony: "Like Wild", Capitol
    - Martin Denny: "Exotic Sounds visit Broadway", Liberty
    - Max Greger u.a.: "Mitternacht in München", Brunswick
    - Julie London: "The Good Life", Liberty
    - Louis Prima: "Las Vegas Prima Style", Capitol
    - Della Reese: "Della", RCA


    Swingende Grüsse


    Henning


    Heinz :
    Welche Aufnahmen von Mozerts Klarinetten-Konzert bevorzugst Du? Ich kenn' eigentlich nur die von Sabine Meyer (ganz schlimm) und Benny Goodman (da weiss ich nie, ob ich lachen oder weinen soll)

    Hallo Volker,


    ich taste den grössten Teil meiner Mikrorillen-Platten auch mit dem DL-103 ab; egal ob Mono oder Stereo. Das D25M nehme ich überwiegend beim Digitalisieren für's Auto oder bei Fällen, die mit dem Denon extrem rauschen oder springen. Die Stereo-Nadel taucht halt etwas tiefer ein und "kratzt" eventuell auf dem Rillenboden. Darüber hinaus ist die Mono-Aufzeichnung eine reine Seitenschrift, so dass die Nadelnachgiebigkeit des Monosystems eher für diese Auslenkung ausgelegt ist.
    Einiges bringt es auch, die beiden Kanäle elektrisch zu verbinden (also auf Mono "umschalten").
    Einem DL-103 eine neue Nadel zu verpassen kostet etwa 80 Euro (über PhonoPhono). Die bieten ja auch eine 78er Variante an.


    Swingende Grüsse


    Henning


    Uwe : Auf der Grado-Homepage hab' ich nur den pauschalen Satz gefunden, dass sie alle Tonabnehmer auch in Mono-Ausführung anbieten. Haben die dann auch die andere Verrundung und eine andere Lateral-Compliance?