Posts by Henning

    Hallo Volker,


    das D25M ist für die "alten" Mikrorillen, also für die alten Mono-LPs und Singles. Irgendwann (Mitte der 60er?) wurden auch die Mono-Pressungen als einkanälige Stereo-Rillen (15µm) gepresst (wat'n deutsch...).
    Schellacks haen Normalrillen und benötigen eine Spitzenverrundung des Abtaststiftes von etwa 65µm. Diese Nadeln sind wesentlich häufiger (Shure, AT) als die 25µm-Verrundung, die ich nur als SPU oder eben D25M von Ortofon kenne.
    Klanglich lohnt sich das D25M bei alten Platten sehr. Die Nebengeräusche werden deutlich weniger und "Sprünge" machen sich weniger bemerkbar.
    Ausserdem kann man das D25M mit einer Nadel "10" oder besser als entsprechendes "OM Super" benutzen.


    Swingende Grüsse


    Henning


    PS: Das Denon DL-102 hat eine "Stereo-Nadel", gibt aber ein Mono-Signal aus. Man kann sich aber ein DL-103 mit einer 25µm-Nadel ausrüsten lassen.

    Hallo,


    sascha :


    besser...
    Nunja, vielleicht kann ich's so erklären...
    Bei der NAD wird irgendwie einfach die Musik verstärkt und das recht klar und "neutral". Bei den internen Vorstufen war das manchmal etwas muffig und verstockt, und bei der NAD hatte ich einfach nicht mehr den Wunsch, etwas verändern zu müssen.
    Bei der Phono-Box hat mich vor allem ein zwar leises aber dennoch deutliches 50Hz-Brummen gestört und ein etwas verrauschter, nerviger Klang.
    Das kann natürlich alles mit meinen Tonabnehmern, Verkabelungen oder sonstwas zusammenhängen, aber die Phono-Box war einfach die schlechteste Vorstufe.
    schlechter... 8)


    hb :


    Es ist mir klar, dass das Denon nicht für 47kOhm ausgelegt ist. Ich war nur erstaunt, dass da trotz fehlendem Übertrager doch durchaus anhörbare Musik erklang.
    Bei manchen Äusserungen in diversen Foren scheint ja schon eine Abweichung von einigen Ohm oder pF zu einer Wiedergabe zu führen, die absolut nichts mehr mit der Aufnahme gemein hat...


    Swingende Grüsse


    Henning

    Also mein PP-1 klingt besser als die Phonovorstufen meines Pioneers A-656 und meines Technics SU-810; und vor allem besser als die Pro-Ject PhonoBox.
    Das ist natürlich nicht besonders repräsentativ...
    Witzigerweise klingt der PP-1 auch direkt mit dem DL-103 nicht schlecht (halt etwas leise).


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Patrick,


    ist mehr so eine rein persönliche Abneigung, vor allem dadurch bedingt, dass ich meine alten Platten (zu 95% vor 1965) besser mit "schwer aufliegenden" Systemen (z. B. DL-103 oder Ortofon OM D25M) fahren kann. Und das geht mit den ULM-Spielern halt nicht so gut.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Mann, das geht ja schnell...


    markus :
    Es sollte schon eher der U-Sektor sein. Es gibt ja auch genügend scattende Jazz-Sängerinnen.
    Eher so gross-orchestrale Unterhaltungsmusik, bei denen die Stimme als Instrument eingesetzt wird. Und dabei nicht ein Chor wie zum Beispiel bei Henry Mancini, Ray Conniff oder Horst Jankowski sondern eben solistisch.


    Fluecht :
    Stimmt! Du kennst nicht zufällig Orchester und Solistin...


    SG, H

    Hallo,


    ich bin zur Zeit auf der Suche nach Aufnahmen von Sängerinnen, deren Stimme aber ohne Text eingesetzt wurde. Bisher habe ich erst
    - Adelaide Hall mit Duke Ellington ("Creole Love Call")
    - Bas Sheva mit Les Baxter
    - Norma French mit Stan Hoffman
    - Karin Menke mit Bert Kaempfert
    Da muss es doch noch mehr geben...


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Sisko,


    wenn der Dual 1218 nichts kostet, dann fang mit dem doch einfach mal an. "Schlecht" an dem ist eigentlich nur der kleine Teller (27 cm) und die Zarge, die war normalerweise so'n Plastik-Teil. Der Arm ist aber sehr gut, irgendwo zwischen leicht und mittelschwer, so dass Du etliche Tonabnehmer einbauen kannst. Und wenn Dich dann das Fieber gepackt hat, kannst Du ja immer noch "richtig" einsteigen.
    Den 505er finde ich persönlich nicht so toll, der geht ja direkt auf die ULM-Reihe zurück, ist aber der wahrscheinlich letzte "amtliche" Dual, der noch erhältlich ist..


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Heinz-Werner,


    das Original stammt von dem amerikanischen Gitarristen, Sänger und Komiker Slim Gaillard, der bereits in den 30er Jahren grosse Erfolge als "Slim & Slam" im Duo mit dem Bassisten Slam Steward feierte mit Titeln wie "The Flat Floot Floogie", "Humpty Dumpty", "Laughin' in Rhythm", "Chicken Rhythm" oder "Boot-Ta-La-Za".
    Legendär ist auch seine "Opera in Vout" vom Herbst 1946 mit "Jazz at the Philharmonic" in Los Angeles.
    "Cement Mixer" (Musik: Gaillard) entstand im Dezember 1945 als B-Seite für Cadet Records.
    Deutsche Aufnahmen kenne ich nur von den "Original Teddies" unter der Leitung von Eddie Brunner aus dem Jahr 1947 und von "Fred P. Kinglee und den King Kols" vom 6. Februar 1949.
    Vielleicht kannst Du Deinem Vater noch nähere Informationen zu der Osterwald-Aufnahme entlocken...


    Und um diesem Beitrag eine gewisse Berichtigung für diesen Thread zu geben: Die besagte "Opera in Vout" (Schellack) habe ich mit viel Wasser, etwas Seife und einer weichen Zahnbürste vorgereinigt und dann mit Mikrofasertüchern getrocknet.


    Swingende Grüsse


    Henning

    ... und wenn die Packung "Weisser Riese" dann aufgebraucht ist, fädeln wir alle Platten auf der Leine auf und lassen sie an der frischen Herbstluft trocknen...


    Henning


    PS: Ich dachte eigentlich Hazy Osterwalds Gesamtwerk zu kennen, hat der auch Slim Gaillards "Cement Mixer" aufgenommen?

    Hallo Christoph,


    als weisse Ortofon-Systeme kenne ich nur die OD-Reihe, die war laut Datenblatt etwas besser als die OMB-Reihe. Die Nadeln kann man zwischen OMB und OD beliebig tauschen, könnte bei dem SG also ebenso gut möglich sein.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Einfach die Transportsicherungsschrauben (was für ein Wort...) soweit herausdrehen, dass sie locker sind. Dann diese Schrauben "nach aussen" kippen, also vom Plattenteller weg ziehen. Dann lässt sich das Chassis herausheben. Es ist manchmal etwas fummelig, geht aber eigentlich ganz gut. Passt auf die Kabel auf, das Stück zwischen Chassis und Zugentlastung ist manchmal recht kurz.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Heute gab's ein paar singende Pianisten:


    "Bobby Troup and his Trio", Liberty LRP-3002 (1955)
    Nat King Cole: "Penthouse Serenade", Capitol EBF-332 (1953)
    Buddy Greco: "My Buddy", Epic LN-3660


    Swingende Grüsse


    Henning


    PS: Auf der "Penthouse"-Platte ist ein Aufkleber "Capitol Records - High Fidelity Recording". Heisst das, dass sich das Aufnahmeverfahren geändert hatte oder wurde einfach nur der Begriff HiFi populär?
    Der Preis klebt auch noch d'rauf: 2,98 Dollar. Und das für eine Doppel-7"-EP im Klappcover. Wundervoll...


    PPS an tonosophie:
    versteh' ich das richtig, die beiden Spuren des Brandenburgischen sind auf je einer Platte? Interessantes Verfahren (Warum hat sich das bloss nicht durchgesetzt? 8-) ).
    "102U/min" steht ja wahrscheinlich für Geschwindigkeit der Plattenteller. Oder kommt bei 78 U/min schon G-Dur heraus?
    Auf jeden Fall sehr strange...

    Hallo Patrick,


    viel weiss ich auch nicht...
    Aber es gab ganz unterschiedlich laute Nadeln. So liefert die Firma Laubscher (über PhonoPhono in Berlin) heute noch sehr leise, leise, mittellaute und laute Nadeln.
    Wichtig ist, dass eine Nadel eigentlich nur für eine Plattenseite gebaut war (deswegen auch die grosse Verpackungseinheit von einigen hundert Stück). Aber es soll sogar Nadeln gegeben haben, mit denen man 8 (i. W. acht) Plattenseiten hören konnte!
    Allerdings ist das Abspielverfahren als solches eher ein spanabhebendes... Also nichts für die echten Schellack-Schätzchen, denn ein einzelner Abspielvorgang hinterlässt auch mit neuer Nadel deutliche Spuren. Da lohnt sich dann schon die Anschaffung eines Spezialsystems (AT78, OM78, SPU...).
    Über den Abtast-Winkel kann ich nicht viel finden. Allerdings sollte die Nadel auch hier wahrscheinlich senkrecht stehen, und die Einstellmöglichkeit der Tondose dient dazu, die Nadellängen auszugleichen, die noch viel weniger genormt waren, als die Verrundungsradien.
    Es gibt im Netz einige Spezialseiten zu finden (z. B. http://www.fox-auf-78.de), DER deutsche Nadelexperte dürfte wahrscheinlich Rainer E. Lotz aus Bonn sein.
    Swingende Grüsse
    Henning

    Hallo,
    der 1225 war zwar nicht eins von Duals Glanzstücken, ist aber ein recht komfortabler und durchaus solider Spieler.
    Das DMS 200 ist ein Magnetsystem mit wahrscheinlich sphärischer Nadel. Wenn für dieses System 2,5 g empfohlen werden, dann ist das so schon ok. Andere Systeme (z. B. Denon DL-103) arbeiten im gleichen Bereich, andere (Ortofon SPU oder OM D25M) mit fast doppelt so viel. Eine einwandfreie Nadel vorausgesetzt (Ersatznadeln gibt's immer noch, z. B. bei PhonoPhono in Berlin), steht dem häufigen Plattenhören eigentlich nichts im Weg.
    Solltest Du dennoch bedenken haben, so kannst Du aber auch ein modernes Magnet-System (von Audio-Technica, Ortofon, Shure,...) einbauen. Die gibt es neu ab etwa 30 Euro.
    Swingende Grüsse
    Henning

    Hallo Vinylanfänger,


    kannst Du uns sagen, welcher DUAL das ist und welches System (das Ding vorne am Tonarm mit der Nadel d'ran) eingebaut ist?


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Tom,


    die "Original-Version" müsste die auf
    "A Portrait of Sammy Davis, jr." (MGM SE-4852) von 1972 sein.
    Daneben ist die Nummer noch auf
    "Sammy" (Sessions Records 1001) von 1976 und
    "The Sound of Sammy" (Warner Special OP 1501) von 1978.


    Allerdings gibt es mehrere Aufnahmen und ich weiss leider nicht, welche auf welcher Platte ist...


    Henning