Posts by Henning

    Heute gab's unter anderem sehr niveauvollen deutschen Jazz von 1953:
    das "Hans Koller-Quintett" auf zwei Brunswick-Schellacks,
    dann Sammy Davis, jr. und Count Basie auf Verve (V6-8605): "Our Shining Our"
    (eine durchweg stimmige Platte mit Arrangements von Quincy Jones, vielleicht etwas sehr viel Stereo für Fans "naturgetreuer Abbildung"; ist jetzt neu aufgelegt worden)
    und dann noch "Fever" bis zum Abwinken:
    Roof Music aus Bochum bringt zur Zeit Alben (CD und Vinyl) heraus, die nur ein Stück, das aber in den unterschiedlichsten Version enthalten; von Caterina Valente und Buddy Greco bis zu James Brown und Otis Blackwell. (Das gibt's dann auch noch mit "Sunny" [part 1 and 2!] und "Summertime")


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo A.H.,
    es geht auch mit einer normalen Leuchtstoffröhre oder einer Glühlampe mit niederiger Wattzahl.
    Das ist dann zwar meist etwas verwaschen, man kann aber doch gut erkennen, ob die Streifen "stehen" oder nicht.
    Swingende Grüsse
    Henning

    Hallo DuDe,


    im Katalog "RIM electronic '71" ist der B 55 beschrieben (etwas gekürzt):


    "Lenco B 55 ein HiFi Laufwerk - Schweizer Präzision"
    6 Vorteile des Lenco B 55:
    1. Ansteckkopf
    ... zum Einbau sämtlicher Tonabnehmer.
    2. Nadeleinstellehre
    Die Nadelspitze ... kann durch Lösen der Schraube auf minimalen Tangentialfehlwinkel eingestellt werden.
    3. Antrieb
    ... über ein genau geschliffenes Zwischenrad mit einem sehr ruhig laufenden Vierpolmotor.
    ... so daß die Tourenzahl zwischen 30-86 U/min stufenlos reguliert werden kann.
    4. Hydraulik-Absenkvorrichtung
    5. Antiskating
    Stufenlos ... für jedes Auflagegewicht von 0,5-5 p.
    6. Tonarm
    ... ruht horizontal auf 2 absolut spielfreien Schneidenlagern und vertikal auf 2 Spezialkugellagern.
    Der Auflagedruck ... kann mit dem verschiebbaren Gegengewicht genau eingestellt werden.


    Technische Daten:
    Plattenteller aus 2mm-Stahlblech 1,4 kg
    Gesamtgewicht des Plattenspielers 5,5 kg
    Vierpolmotor mit konischer Achse
    Leistungsaufnahme bei 220 v - 50 Hz: 15 VA
    Tonarmlänge 238 mm


    Preis für das Chassis: 149,50 DM
    Plexihaube: 39,- DM
    Luxus-Zarge mit Federeinrichtung: 59,- DM


    zum Vergleich (jeweils Chassis ohne Tonabnehmer):
    Lenco L 75: 249,- DM
    Dual 1209: 259,- DM
    Dual 1219: 394,- DM


    Aufpreise für Systeme:
    ELAC Kristallsystem mit Diamantnadel: 44,- DM
    ADC 220 X HiFi Magnetsystem m. Diam.: 68,- DM
    ADC 990/XE Spitzensystem mit ellyptischer Nadel: 139,- DM
    Shure M 71 M-B: 60,- DM
    Shure M 91 MG-D: 104,- DM


    Swingende Grüsse


    Henning


    PS: Kennt jemand hier die ADC-Systeme?

    >>Es kann allerdings auch sein, dass die Auslieferung sich verzögert, weil der Autor lange Zeit krank war.


    Scheint eine wirklich ernsthafte Krankheit zu sein, da das Lexikon doch (soweit ich mich erinnere) schon für Ende 2001 angekündigt war.
    Ebenso warte ich seit Monaten auf das Buch zur Fernsehserie "Der Kommissar".
    Ich habe kein Problem damit auf ein gutes Buch auch etwas länger zu warten, aber warum müssen die Schwarzköpfe dann einem erst den Mund wässerig reden...?

    In Frank Wonnebergs "Vinyl Lexikon" sind bei den einzelnen Labels auch die unterschiedlichen Etiketten beschrieben (teilweise auch abgebildet). So war zum Beispiel bei Capitol das Etikett von 1949-53 grün, bis 1958 türkis oder grau, bis 1962 mit Regenbogenrand, Logo links, bis 1969 mit Regenbogenrand, Logo oben, bis 1972 wieder grün, usw...
    Die LP-Nummer blieb dabei immer weitgehend konstant.
    In dem Rock/Pop-Preiskatalog sind auch einige Jazz-Platten, aber nur deswegen lohnt eine Anschaffung mMn nicht.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Oli,


    sehr empfehlenswert finde ich
    "Geschichte der Musik" von Walter Kolneder (Florian Noetzel GmbH, Wilhemlmshaven). Das ist zwar ein "Studien- und Prüfungshelfer", bietet aber in geballter Form (ca. 90 Seiten) für weniger als 10 Euro einen Überblick der gesamten Musikgeschichte von den Anfängen bis etwa 1960. Man findet also über den Minnesang genau so etwas wie über Ernst Krenek.
    Darüber hinaus gefallen mir noch die Führer aus dem Dortmunder Harenberg-Verlag. Die bieten auch konkrete Einspielungs-Empfehlungen.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Hallo Patrick,


    ich habe von dieser Platte bisher nur das Original auf Verve gehört. Und die klang genauso, wie Du die Neuauflage beschrieben hast. Es scheint einfach eine schlechte Aufnahmesitzung gewesen zu sein.
    Es passiert wohl zwischendurch doch mal, dass die Musik höher berwertet wird, als der Klang.


    Swingende Grüsse


    Henning

    ... nur ein paar einzelne Tips:


    WDR 3, Mo-So, 19:30 Uhr: "Jazz"
    "Alles" von Ragtime bis heute. Leider nur eine halbe Stunde, wechselnde Moderatoren, mal eher zum Hören mal eher zum Lernen.


    WDR 4, Mo, 21:05 Uhr: "Go, Götz, Go!"
    "für Menschen, die Easy Listening nicht auf die leichte Schulter nehmen", viel jazzbeeinflusste Unterhaltungsmusik der 40er, 50er und 60er Jahre, sehr informativ, Moderation: Götz Alsmann, der dabei nichts mit dem Mann bei "Zimmer frei" gemein hat.


    WDR 4, Mo, 20:05 Uhr: "Schellack-Schätzchen"
    Vor allem europäische Tanzmusik der Schellack-Ära,
    wechselnde Moderatoren


    Für aktuelle "nicht-jazzoide" Musik weiss ich nichts.

    Hallo Lupo,
    zuerst mal herzlichen Glückwunsch zu Deiner Errungenschaft!
    Ich habe meinen 1019er grad' mal 'rumgedreht...
    Die Hubhöhe der Automatik scheint nicht ganz so einfach justierbar zu sein. Der Arm muss ja so hoch gehen, dass er über zehn dicke Schellackplatten hinwegschweben kann. Und das ist ja ein ziemlicher Stapel.
    Ist auf Deinem denn die Originalhaube?
    Es gäbe natürlich einschneidende Möglichkeiten, wie den Stab zu kürzen, der die Bewegung auf den Arm überträgt, oder das entsprechende Hebelblech im Inneren zu verbiegen. Was eine risikobehaftete Bastelei sein könnte.
    Eventuell ist das aber nur bei meinem Exemplar so, oder jemand anderes findet eine andere Möglichkeit.
    Swingende Grüsse
    Henning

    Hallo Sebastian und Markus,


    auch wenn Fiedlers Aufnahme der "Rhapsody" klangliche Maßstäbe setzt, finde ich sie musikalisch etwas enttäuschend. Da hätte ich mir eigentlich mehr von versprochen, auch Leonard Bernstein auf DGG konnte mich nicht wirklich begeistern. Mein persönlicher Favorit (im wahrsten Sinne) ist ein DGG-Favorit-"Sampler" namens "Rhapsody in Blue", der eine DDR-Aufnahme des Leipziger Gewandhausorchesters unter Kurt Masur aus dem Jahre 1981 enthält. Da sind witzigerweise auch einige Fiedler-BPO-Aufnahmen von Ragtimes mit drauf.
    Klavier spielt bei der "Rhapsody" Siegfried Stöckigt, und die musikalische Herangehensweise ist direkt, frisch und unkompliziert.


    Swingende Grüsse


    Henning

    Bei ebay stehen zur Zeit zwei 491er zur Auktion.
    Allerdings beide mit geradem Arm...


    Die Zarge sieht so aus wie die, die in den Siebzigern bei den kleineren 1200ern (1216/18) dabei waren. Vorne etwas Holz, hinten viel Kunststoff.
    Die Zargen von meinem 1019, 1219 und 1229 sind dagegen ganz aus Holz.


    @DuDe: erzähl doch, wenn Du das Teil hast, was das alles kann (neben DD und zwei Geschwindigkeiten), es scheint ja eher ein ungewöhnlicheres Modell zu sein.


    Swingende Grüsse
    Henning

    Hallo Andreas,
    hat der Golden 1 nicht auch diese geschwindigkeitsabhängige Tonarmabsenkung, die erst dann funktioniert, wenn der Teller richtig "auf Touren" ist. Wenn dann der Riemen ausgeleiert ist, dann kann das schon dauern.
    Und wenn während des Abspielens irgendetwas passiert (Stromschwankungen, leichtes Erdbeben...), dann fährt der Lift wieder hoch. In der Bedienungsanleitung stand dazu "Automatische Spielunterbrechung zur Schonung von Platte und Nadel"
    Swingende Grüsse
    Henning
    PS: Mein CS 750 mit Denon DL-103 hat heute den Telarc-1812-Test nicht bestanden...

    Der CS 5000 ist schon ein gutes Teil und meiner Meinung auch einer der besten. Er hat grosse Ähnlichkeit mit dem CS 750, der schon einen recht schweren (15 g) und vernünftigen Arm hat. Die ganzen Automatikfunktionen der "alten" Duals wurden bis auf die Endabschaltung reduziert.
    Also ein robuster, recht bequemer und zuverlässiger Dreher, allerdings wieder ohne grosse Tuningmöglichkeiten.
    Allerdings würde ich für das reine Laufwerk maximal 150 Euro bezahlen.

    Auch wenn es vielleicht nicht nötig ist: Der Arm ist höhenverstellbar. Unter der Schraube, mit der man das Gewicht lösen kann ist ein kleines Rädchen. Der Spielraum ist zwar nicht gross, aber immerhin.


    Und in einem alten Shure-Prospekt (der ist auch irgendwo herunterladbar) steht als Auflagegewicht 0,75 bis 1,25 g, Optimum: 1g, ohne Besen.

    Hallo Pekade,
    ich habe mir nur die Nadel D25M kommen lassen, bei PhonoPhono in Berlin für 49,70 Euro, da ich noch ein recht neues Super OM 10 hatte. Das System (OM D25M) steht in der Liste mit 60,80 Euro. Die Compliance von diesem Nadelträger liegt bei 7 µm/mN, läuft aber in meinem Dual 1219 ohne Probleme. Als Auflagekraft empfiehlt Ortofon 4 (vier) Gramm...
    Swingende Grüsse
    Henning

    So, die Endabschaltung ist aufgetaucht...
    Das ist ähnlich wie bei Thorens durch zwei Lichtschranken gelöst, durch die ein dünnes Blech geführt wird. Dieses ist über ein Plastik 8o Teil mit dem Gelenkteil des Arms verbunden und nicht justierbar. Man könnte höchstens das Blech herausreissen und die beiden Lichtschranken mit Klebeband oder ähnlichem "kurzschliessen", so dass ein Dauerbetrieb entsteht. Dann müsste man den Dreher über das Netzkabel ein- und ausschalten.
    Wäre zumindest eine Möglichkeit.
    Die "Spezial-Schrauben" haben einen T-10 Thorx-Kopf.
    Die Bedienungsanleitung ist wirklich nicht toll, da kommt so ein bisschen der "typische" Dual-Benutzer als Zielgruppe durch (Platte auflegen und auf Start drücken, das war's).
    Welches System benutzt Du für die Schellacks, Doc?


    Swingende Grüsse
    Henning


    PS: Holger, wieso sprichst Du von einem Leightweight-Dual?

    ...so stand's auch 1991 in der Hifi-Vision. Hab grad mal nachgemessen: Der Arm hat eine Wandstärke von etwa 1,3 mm. Bei einem Aussendurchmesser von 8 mm und einer Länge von 265 mm wiegt das Alu-Rohr also absolut fast 17 g. (Bei meinem 1219 komme ich bei gleicher Rechnung auf etwa 6,5 g.)
    Dann nehm' ich den Rest auch mal ausseinander und errechne mal die effektive Masse... Vielleicht finde ich dabei ja auch die Endabschaltung...