Posts by Henning

    Ich habe einige Röhrenradios und diverse Receiver aus der Zeit, aber so einen Sound produziert keins.

    Vor allem wird es mit dem Grado Prestige Mono und dem SPU 1S dann doch etwas zu viel; aber nur etwas. :)

    Mein eigentliches Steuergerät ist ausgefallen und das hier ist der Ersatz.


    SABA Freudenstadt Stereo.jpg


    Eine ECC83 in der Vorstufe und je eine ECLL800.

    Das ist mal 'n Sound ...

    Warmer, satter Sound ...

    Sehr warmer und sehr satter Sound ...


    Aber das Ding empfängt mit dem Gehäusedipol soviele Sender, wie ich selten gehört habe.


    Und das alles in diesem unsagbar warmen, satten Sound.

    Sind es denn wirklich Fehler oder bewusste Entscheidungen des Bearbeiters?

    Klavier ist nicht Orchester und dann muss der Bearbeiter, wenn er wirklich für Orchester schreibt und nicht einfach nur Noten auf Instrumente verteilt, Änderungen in Dynamik, Artikulation und anderen Vortragsbezeichnungen vornehmen. So wie es auch Komponisten machen, wenn sie ihre eigenen Werke uminstrumentieren.

    Und eine Promenade, die sehr der ersten ähnelt und deutlich länger ist als die anderen Zwischenpromenaden, wegzulassen, würde ich auch als bewusste Entscheidung wahrnehmen und nicht als Fehler.

    Natürlich kann man diskutieren, ob dies Fehl-Entscheidungen sind, aber als unachtsame Fehler würde ich sie nicht bezeichnen.

    Mussorgski ist immer so eine Sache..... Obige Bilder sind sicherlich von Ravel orchestriert. Leider ging Ravel damals von einer grottigen Ausgabe der originalen Klavierfassung aus. Es gibt darin ein paar eklatante Fehler.

    Das höre ich jetzt zum ersten Mal. Ist das irgendwo dokumentiert?

    Als ich das letzte Mal Ravels Fassung (als Bassklarinettist) gespielt habe, waren offensichtliche Fehler im Notenmaterial korrigiert. Ich kann mir kaum vorstellen, dass Orchester dieses Material unkorrigiert spielen.

    Um welche Art von Fehlern geht es?

    Ein kleiner Zwischenstand:

    Nachdem ich in meinem Fundus noch eine fast neue N75-3-Nadel gefunden hatte, habe ich mal ein Shure M75 ausprobiert und fand auch die alte N75BT2-Nadel gar nicht schlecht (die 25er-Nadel hatte ich auch schon).

    Dann gab es einen kurzen Versuch mit einem Grado Prestige MC+, der aber wegen Brummens abgebrochen werden musste.

    Also habe ich mir noch die N75ED „Nude Line“ besorgt und bin von diesem alten Consumer-System durchaus angetan und erstmal wieder gerüstet.


    Kann irgendjemand eine GD-Nadel nachbauen, also ganzer Stein mit konischem Schliff?

    Jetzt weiß ich wieder, warum ich alles, was mit Maschinenbau im Studium zu tun hatte, verdrängt habe und mich heute darüber freue, dass ich mit Zentimetermaß und Spannungsmesser mal eben die spezifische Ladung des Elektrons ermitteln kann. :)

    Bei einem unendlich steifen und ideal haftenden Riemen sollte die Dicke keine Rolle spielen. Da der sich aber in der Realität um den kleinen Pulley winden muss und dabei gequetscht, und gedehnt wird, muss man seine Dicke berücksichtigen.

    Bei meinen Riementrieblern wird entweder die Drehzahl am Teller gemessen (Dual CS-750) oder muss vom Benutzer mittels Stroboskop feinreguliert werden (Dual 510, Thorens TD-125). So können gewisse Riemendickenabweichungen kompensiert werden.

    Habe ich das so richtig verstanden?

    Warum gibt es eigentlich diese extrem aufwendig konstruierten Motordosen, die mühevoll die Drehzahl des Pulleys konstant halten, wenn es sich doch anbietet, die Drehzahl am Teller abzunehmen? :/

    Quote

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    Entschuldigung! Die angeforderte Webseite ist ggf. wg. Neustrukturierung des Webauftritts der Universität unter der verwendeten Adresse nicht (mehr) verfügbar.

    Kurz nebenbei:

    „Absolutes Gehör“ bedeutet: Langzeitgedächtnis für Tonhöhen. Man kann also bei irgendeinem Ton ohne gegebenen Vergleichston sagen, ob das ein c, ein fis oder was auch immer ist. Eine Fähigkeit, die man früh erlernen muss; später geht das nicht mehr.

    Schwankungen zu erkennen, gelingt auch Leuten ohne absolutem Gehör. Das relative Gehör kann auch später noch trainiert werden.

    Parameter wie Räumlichkeit, Feindynamik oder Schwärze spielen für Musizierende in der Regel keine Rolle.

    Erst etwas Fluffiges:


    Cal Tjader - In a Latin Bag.jpg


    und dann wurde es etwas wilder:


    Herbie Fields - A Night at Kittys.jpg


    Das Cover gibt exakt die Musik wieder. In irgendeinem Club klappern Gläser, Gäste unterhalten sich, gelegentlich klingelt ein Telefon, auf der Bühne steht eine Band und ein Mensch im Hintergrund schneidet das mal mit seinem Tonbandgerät mit.

    Herbie Fields spielt diverse Saxophone und Klarinette, freut sich, dass er irgendwann mal Doppelzunge und Slap Tongue geübt hat und setzt diese Spieltechniken ohne Rücksicht auf Verluste ein. Um die Umgebungsgeräusche zu übertönen, werden auch Balladen ins Mikro gebrüllt (Subtone? Wieso?). Und dem Pianisten wurde irgendwie kein (zumindest kein funktionierendes) Mikro gegönnt, aber der gibt sich auch Mühe. Und die ganze Band klingt so, als freuen sie sich einfach, dass sie aufgenommen werden. :-)

    Selten eine Platte gehört, die (zumindest mir) so viel Spaß macht.