Posts by be4

    Hallo Leute,


    danke für die hilfreichen Anmerkungen und es ist vollbracht, der Thorens, SME, EMT singt wieder wie erwartet.


    Interessanterweise war es nicht wie vermutet die Kontakte bzw. Verbindungen zwischen Tondose und -arm, sondern die Tatsache, dass der Tonarm nicht richtig auf die Bronze-/Messingplatte verschraubt war. Da war zwar keine Wackler zu erkennen, aber ein Spaltmass und verschobene Schrauben - wir zwei Blinde hatten das nicht gesehen; ein Dritter, Sehender hat es entdeckt und behoben.


    Tausend Dank nochmals.


    Freundliche Grüße und einen Sonntag mit guter Musik.
    Bernd

    Hallo allerseits,


    ich suche Hilfe bei einem Problem was mir nicht mehr selbst erklären kann. Ich habe heute Abend bei einem Freund versucht Musik zu hören, genauer gesagt fiel es aber ins Wasser, da sonst nicht gelungen ist, die Verzerrung, die immer mal wieder auftauchten, zu beheben.


    Der "Übeltäter" scheint entweder der SME3012R oder die daran montierte EMT Tondose zu sein (das ganze ist auf einem Thorens TD124 montiert), Vorvorverstärker und der Rest der Kette wurden überprüft und sind nicht Verursacher des Phänomens.


    Wie sehen denn die Verzerrungen nun aus? Wären das Abspielen von LPs treten die Verzerrungen periodisch aber nicht gleichmäßig auf; es ist wie ein leichtes Rauschen, genauer gesagt, als würde sich eine statische Aufladung selbst entsorgen. Interessanterweise ist es eine bestimmte Musikpassagen gekoppelt und nicht etwa eine typische statische Entladung, deshalb fiel mir nur das Wort Verzerrung ein. Darüber hinaus ist mir zum Abschluss des Fehlersuchens noch aufgefallen, dass wenn man von vorne gegen die Nadel blässt dass das Geräusch über die Lautsprecher wiedergegeben wird (nicht als authentisches Blasen, sondern wir die genannte Verzerrung). Ich stell mir gerade vor wenn ich das lesen würde, würde ich mich auch fragen, ob der Verfasser zu viel getrunken hätte, aber ich kann versichern, dem ist nicht so.


    Wie gesagt, ich wär sehr dankbar, wenn jemand eine Idee hat, wie man diesen Fehler ausmerzen kann.


    1000 Dank und freundliche Grüße
    Bernd

    wenn Du auch an den 'oldies' interessiert sein solltest, dann schau mal auf Flohmärkten nach Pedro Infante. Im Vergleich mit den bislang genannten Bands gehört das aber bestenfalls in die Folk-Kiste, aber es ist original mexikanische Mariachi Musik.


    Grüße, con mucho gusto
    bernd

    Hallo,


    Auch von meiner Seite aus - dringende Empfehlung, vor allem für 'ahnungslose Grobmotoriker' wie ich es in bezug auf Einstellungen im Analog-Bereich einer bin....


    Fasziniert hat mich die saubere Darstellung der Varianz, die sich durch eine nicht sauber geschnittene Tellermatte ergeben hat - minimal aber sichtbar, das hat mich zusätzlich überzeugt.


    Ebenfalls spannend finde ich, daß die meisten, die diese Messung durchgeführt haben eine leicht erhöhte Geschwindigkeit drosseln mußten.


    Grüße
    bernd

    Hallo Thorsten,


    wie gesagt, ich weiß von Andreas Franck, daß es Görlich LS sind, daß sie ggf. modifiziert in Auftrag gegeben worden sind und deshalb die 'Fassung' nicht den Originalen entspricht, habe ich jetzt durch die Beiträge gelernt. Danke für den Tip mit Helmut Rohrwild, ich habe von ihm auch seine Erfahrungen über die Verstärker von Outsider gelesen, die m.W. von einem Forumsmitglieder konstruiert und gebaut wurden.


    @ Frank,


    ich habe mich nicht korrekt ausgedrückt, die Anpassungen sind auf den Lautsprecher und nicht auf die Chassis bezogen, sprich auf der Rückseite kann ich mit einem Drehschalter das Bändchen anpassen und die Varianten der beiden TMT's sind über das Umstecken der Boxenbrückenkabel (2x3 Bananas) erzielbar. Sorry für die Konfusion.


    'Grüße
    bernd

    die Kombination aus zwei 17ern und einem großem Bändchen ist eine gute Ausgangsbasis. Ob es sich hier um Görlichchassis handelt ?( Die typischen Streifen zum Membranmittelpunkt und die Knitterstellen der Alufolie fehlen. In früheren Zeiten gab es nur Blechkörbe.


    Hallo Frank,


    das ist der Aufnahme geschuldet, die von Dir genannten Charakteristiken sind vorhanden. Interessant ist, daß sowohl das Bändchen als auch die TMT 'anpaßbar' sind, die TMT kann man in parallel, push-pull und nur mit einem TMT ansteuern (3 'Eingänge'), damit kann man ein bißchen spielen, aber nicht in dem Maße wie eine spezifische aktive Regelung.


    Gruß
    bernd


    PS: das ist der Satellit, es gibt noch einen 30er Sub mit aktiver Weiche und A/B Verstärker - es macht Spaß die Kombi mit 300B's zu hören. Druck machen aber andere mehr.

    Hallo Georg,


    ich komme mal auf Deine Ausgangsfrage zurück und hab mir auch mal Deine Bilder angeschaut, auch wenn Du ein Musikzimmer einrichten wirst, nehme ich mal an, daß es kein 40 qm Studio wird, sondern ca. die Hälfte. Das Gute ist, daß Du dann wesentlich weniger Kompromisse bezüglich Stellen, Sitzen und Optik machen mußt, außerdem könnte die Raumakustik optimiert werden, m.E. sinnvoller als über Lautsprecherabstimmung.


    Bezüglich aktiver Laufsprecher an Röhre - auch meine bevorzugte Version - habe ich mich im laufe der Zeit auf folgende 'Kisten' eingehört:


    - ME-Geithain, hier vor allem die K-Serie, da ich die Entwicklung und Umsetzung der Bassniere für eine der hilfreichsten Erfindungen in diesem Bereich halte. In Abhängigkeit von Budget und Raum gibt es da einiges und das neue Hochton-Array ist u.U. auch sehr interessant.


    - wenn vor allem Geschwindigkeit und Hochton-Auflösung ein Thema ist (wie bei mir), dann würde ich mir Adam und den Manger Monitor anhören - Adam kann Pegel bis zum Abwinken, Manger nicht ganz so, prinzipien-bedingt spielt der Monitor für meine Ohren sehr harmonisch und vor allem schnell mit sehr gutem Raum.


    - ATC und neuerdings auch Barefoot (die ich noch nicht intensiv genug hören konnte, deren erster Eindruck aber grandios war - zugegeben in einem optimierten Studio) in die Wahl ziehen.


    - für kleinere Räume und Abstände sind m.E. noch BM, Tannoy und evt. Focal interessant.


    Viele andere sind mir persönlich zu stark als akustische 'Lupe' ausgelegt oftmals mit einer zu starken Präsenz, sowohl vom Kontrast her (ich weiß dann oftmals nicht auf welches der präsentierten Details ich nun hören soll und verliere damit auch den Eindruck des Gesamtwerkes) als auch tonal, ich muß dann nach kurzer Zeit meine Ohren ausruhen - geht mir vor allem bei Genenlec so, (werde ich ggf. im Alter von 70 heranziehen).


    Letzter Punkt, den Du ja heute schon realisiert hast, gut eingeschliffene Sub's können sehr viel verbessern.


    Zu guter letzt, höre ich mit Aktivmonitoren - jein, da geht es mir wie einigen im Forum - siehe vorhergehende Beiträge - nicht nur bin ich zu stark ein Spielkind, bin auch noch nicht auf einen A-Monitor gestossen, der die Auflösung meiner Bändchen HT hat, bin aber einerseits mindestens teilaktiv, manchmal auch aktiv am ansteuern und es geht mir genauso wie einem Vorredner (ich glaube, es war Willi), ich muß dann immer mal ändern, zuguterletzt, muß ich gestehen, daß ich ein Paar Geithains als 'Büro-system' habe.


    Gesagt haben alle, man muß sie bei sich hören - und zwar lange Stunden mit unterschiedlichen Medien und Stilen (einige Monitore habe ich abgehakt, da sie nicht gut, d.h. ohne Gefühl alte Jazz und Bluesaufnahmen abspielen konnten), dann wird schon klar was die können und wo die Unterschiede sind...


    ... gute Geduld bei dem Warten auf das Musikzimmer und dann gute Ohren und eine spannende Zeit.


    Grüße
    bernd

    Ich habe noch eine Snell AII und seit ca. 1 Woche auch wieder in Betrieb mit Krell KMA100 + PAM1b + Technics SL1200 + Meridian 2008 + PC (genauer gesagt, mein Jüngster hat sie annektiert). Ich muß sagen, das tönt immer noch sehr gut oder wie die Kids gesagt haben - wie Kino - spannend diese Vergleiche dieser Tage, aber das wäre ein anderes Thema.


    Laut Deiner Signatur bist Du in FFM - ich knapp daneben - vielleicht können wir das mal im direkten Vergleich durchhören.


    Grüße
    bernd

    Mußte doch etwas schmunzeln, ich habe so eine Kabelvariante noch im Schrank liegen, es war von Fulton und in meinen Anfangstagen zwischen Mono's und meinen Snells genutzt - hochreines Kupfer mit Klemmen die so aussehen als kämen sie von Schiffsdieseln und ich kann mich auch noch erinnern, das die Mono's quer im Raum stehen mußten, weil ansonsten sich die LS Klemmen lösten.


    Aber sie klangen verdammt gut und ich habe erst nach dem Studium genug Geld gehabt, um mir bessere zu kaufen.


    Grüße
    bernd


    PS: damals (Ende der 70iger) war Fulton sehr verbreitet, vor allem die Futterman Fraktion hatte diese Teile an Ihren Klipsch's, das ging ab.