Posts by be4

    Hallo Kharma,


    wenn auch einige hier mit lesen hören ersetzen wollen, interessiert mich Deine Hörerfahrungen schon sehr stark.


    Für mich war die Vorführung auf der High-End schon sehr beeindruckend, gehörte zu meinen top-3 ganz oben und ich bin ebenfalls ein Röhren und class-A FAn, der D Verstärkung erst über die Verwendung von ICE in MEG8er Serie etwas abgewinnen konnte.


    Was mich auch interessieren würde, ob Du den Verstärker an 'kharma' betreibst, und wie die Kette insgesamt aussieht, vor allem, ob Du Aussagen über die Verwendung und Qualität von DA und Analog Wandlung treffen kannst.


    Danke und einen guten Start in die Woche.


    Grüße
    bernd aka be4

    naja, dann möchte ich auch noch ein paar Punkte in die Diskussion werfen (eine gute Diskussion, btw.):


    • BD wird sich durchsetzen, nicht wegen Audio sondern weil es genug Konsumenten für HD gibt und die Unterschiede sind schon frapierend. Es wäre gut, wenn die Ton-Fraktion auf diesem Zug zumindest entsprechende Qualitätszielsetzungen mit treiben würde. Hält man die Diskussion um 3D für zukunftsträchtig - schaut Euch mal Avatar in 3D an - so benötigt man die Auflösung und entsprechende Medien. Last but not least haben Vergleichstest (man kann hier nicht von Blindtests reden), daß mit HD die Digitaltechnik im Bereich der analogen Kinotechnik angekommen ist.


    • Für uns Konsumenten stellt sich die Frage nach dem Format eigentlich nicht - ich will bestimmt Musik hören (z.B. im Moment Nicolaus Lens - Flamma, Flamma) und das gibt es nunmal nur auf CD. Die Vorteile, die hier die Digitaltechnik (speziell die digitael Speicherung auf (Fest)-Platte bietet, ist die, daß ich in naher Zukunft von der Medienvielfalt unabhängiger werde - ob ich auf meiner Festplatte, NAS - oder vielleicht bald auf einer Musik-cloud (die ich mit anderen Nutzern teilen kann) speichere, ist dann egal. Ich denke, daß hier der Trend zur cloud (öffentlich wie heute schon in facebook, oder youtube oder private (shared webserver zwischen bis zu x usern, um die copyright Rechte zu reflektieren) wird sich weisen.


    • Die Musikindustrie stellt sich auf diese Trends m.E. schon ein, viele der jungen Bands haben schon gar kein 'business model' mehr in der Planung, das auf der Vermarktung von CD's basiert, sie sind ja mit MP3 und sharing aufgewachsen. Sie sehen eher cross-media und vor allem Auftritte, und andere merchandizing Möglichkeiten als realistische Einkommensquelle an. Diese Themen nehmen auch immer mehr Raum in den heutigen 'music-management' Vorlesungen ein. Wenn man es genau nimmt ist analog die ideale Lösung für die Musikindustrie - keine Kopien durch bestes DRM am Markt - aber analog ist halt nicht 'verbraucher-freundlich'.


    • So stark unterscheiden sich die letzten Jahrzehnte doch gar nicht. Wenn ich an meine Jungs und deren Umfeld denke, so sind 90 % + mit MP3 mehr als zufrieden; einige wenige und auch mit zunehmenden Alter gehen mehr auf Qualität, mindestens CDs. Irgendwie erinnert mich das an meine Jungend, viele waren mit mehr oder wenig schlechten Kassettenaufnahmen über ein billiges Deck zufrieden, oft sogar mit der Autoradio-Variante - nur bei Feten und Konzerten mußte es knallen. und dann gabs noch Einzelerlebnisse, ob das Hifi-Läden oder irgendwelche anderen Ereignisse (ich kenn da jemand, der hat eine Klasse-Anlage, da kommt Pink Floyd ganz anders) - komisch, das kommt jetzt im Bekanntenkreis meiner Jungs auch immer mehr vor, bis hin, daß einige Bands ihre Abmischungen mal gegenhören wollen, bevor sie sie auf Facebook in die community jagen. Also, zum Teil sind wir ältern also ein wichtiger Bestandteil der 'Hörerziehung' unser kids und deren Umfeld.


    • Bleibt also das Problem der Qualität. Vorab, ich bin der Überzeugung, daß momentan Analog in den meisten Fällen superior zu digital ist. Nur hilft es überhaupt nicht - digital ist die Zukunft und ich denke wir sollten uns darauf konzentrieren, sicherzustellen, daß die heutigen Limits nach oben verändert werden - zum Ziel der besseren Qualität - sollte der neue Standard 384/32 sind, gut so, auch wenn die Dateigrößen einem momentan die Tränen in die Augen treiben, das Thema ist in ein paar Jahren keins mehr. In diesem Sinne ist analog ein guter Benchmark aber nicht die Lösung.


    Tschö und ich bin mal gespannt, wohin uns die Reise in 2010 führt - einen guten Rutsch...


    Grüße
    bernd

    Hi,


    ich halte die Option auf den DPS2 zu gehen für sinnvoll, er ist m.E.. der weitaus bessere Spieler und den Tonarm/System kann man dann über die Zeit weiter upgraden.


    Grüße
    bernd


    PS: hatte auch mal Naim (VV, EV, CD, rogers 3/5) aber nur zu der Zeit mit meinem LeTallec und dem Excel und da hat mir der Drive bei analog gefehlt, den ich bei digital (ich weiß, böse, böse) hatte.

    Hallo,


    hatte (habe) ein ähnliches Problem und bei mir war ein zentraler Punkt die Symetrie - das würde in Deinem Fall bedeuten (falls ich die Raumbeschreibung richtig verstanden habe), daß die Boxen unter die Schräge und Dein Sitzplatz vor der 4 M Wand sein könnte. Ich nehme an, daß die beiden aufsteigenden Wände dann rechts und links von Dir plaziert wären, ich nehme weiterhin an, daß die aufsteigenden Wände die längeren Seiten sind, bzw. mindestes quatratisch.


    Grüße
    bernd

    Hallo Doc,


    zu den genannten könnten die Mastersound 300b mono's noch dazukommen - bin auch schon seit einiger Zeit am überlegen, ob und wie ich meinen JJ 322 ablösen soll. mit meinem Mastersound VV komme ich gut klar. Thoeress ist wahrscheinlich für mich die einzigste Alternative (Wavac und Audionote scheiden preislich aus, Shindo gibt es momentan aufgrund von ROHS m.W. nicht mehr).


    Grüße
    bernd


    PS:Ayon und Unison habe ich für mich schon 'weggehört'

    Hallo,


    Problem gelöst, hatte was mit der Neuverkabelung im Keller zu tun, war zwar keine Verpolung, aber nachdem ich die Verkabelung an der Masse nochmals gelöst und wieder angeschraubt hatte, und die Stecker in laufenden Betrieb kurz gezogen und wieder eingesteckt hatte, war das Thema erledigt - es scheint sich hier um einen 'Schwingkreis' gehandelt zu haben - sagt zumindest ein befreundeter Elektriker - hab sowas noch nie gehört, jetzt weiß ich es, nadann.


    Danke für die Tips, speziell der Hinweis, daß es was mit dem Umbau zu tun haben könnte, obwohl es mit den Anlagenstromkreisen gar nichts zu tun haben könnte (dachte ich).


    Grüße
    bernd

    Hallo Ingo,


    genau so ist es. ich hatte erst gedacht es liegt an meinem RöhrenVV, aber es passiert gleichermaßen an meiner Krell VV. Ich habe auch verschiedene Stromanschlüße ausprobiert, gleicher Effekt.


    Im Haus wurden in einem separaten Zählerbereich zwei Steckdosen/Schalter neu verkabelt, aber es erschießt sich mir nicht, wie dieser 'pulsierende Brumm' damit zusammenhängen könnte.


    Grüße
    bernd

    Hallo,


    es ist zum verzweifeln, jetzt hatte ich mal wieder Zeit und Muse zum Hören und dann das:


    - die Anlage brummt und zwar in 3 verschiedenen Sequenzen - leise, mittel, laut, dann wieder leise,...
    - mit Lautstärkeregelung wird auch der Effekt lauter
    - die einzelnen Sequenzen laufen im 5 Sekunden Takt;
    - es liegt nicht am Phono, es ist ebenfalls an anderen Eingängen so;
    - es liegt nicht am Vorverstärker, ich habe meinen Mastersound mit dem Krell ersetzt und es passiert das gleiche;
    - es liegt nicht an der Steckdose (mit eigener Absicherung am Verteilerkasten), da ich weitere Steckdosen über andere Leitungen auch getestet habe;


    hat einer von Euch eine Idee besser noch eine Lösung?


    Danke im Voraus und bis hoffentlich bald.


    Grüße
    bernd

    Hi,


    als FY64s kann ich nur Gutes über Excel (Japan - leider kaputt), DL103, Koetsu Onyx (4 Wochen geliehen bekommen - ein Traum, aber zu teuer) und schlußendlich ein Ortofon SPU Synergy (für mich die beste Kombination zwischen SPU Klang und Auflösung) berichten. Phase Tech hätte mich auch gereizt, aber dann bin ich dem SPU erlegen - das neue Ortofon kenne ich aber nicht - soll aber noch ne Schippe drauflegen.


    Grüße
    bernd

    Hi Sam,


    auch ich stand vor dieser Frage, habe NPV, R1, und Kuzma intensiv gehört (auch den neuen Linn upgrade), mit einem EMT gelieb-äugelt und mich für einen R1 entschieden. Gründe, mehrere - einmal Preis, hier war ich hart zu mir selbst (nachdem mein Finanzminister 5 K für alles also mit System für meinen gesetzten FR64 zugestanden hat), hätte ich mehr zur Verfügugn gehabt, wäre die Frage mehr PV, AC oder triple geworden, oder.... schweigen wir lieber - wie gesagt FR64, und der Wunsch nach einem schweren SPU alike System war gesetzt. Zum anderen waren es die 'Eigenheiten' meiner Anlage, meine 'Hörerziehung, -vorstellung' und somit Platten und Hörerwartungen wie etwas zu klingen hat.


    Naja, wo bin ich gelandet, R1 mit FR und Ortofon SPU - paßte ins Budget und ins Gehör. mit der NPV habe ich lang gerungen, ich fand aber die PV wesentlich spannender und immer noch die Inkarnation des Klanges - also wenn schon, dann käme für mich nur eine PV in Frage - klanglich und konzeptionell. Linn flog im Vergleich mit Kuzma sofort raus, ich hatte den Eindruck, Linn wollte die Dynamik zurechtrücken, hat aber für mich nicht gepaßt. Kuzma hat für mich eine zeitlang schon eine interessante Alternative dargestellt, ich gebe zu auch durch den TNT Artikel, der auch mit einem FR bestückt war. Aber das Hören an meiner Anlage hat mir kein Kribbeln hervorgerufen - also weg. R1 hat klanglich gepaßt, ich war fasziniert, was bei Betrieb mit einem Koetso Onyx, den ich mal einige Zeit fahren durfte da noch rausgeholt hat. Also entschieden und nicht bereut....


    Wäre da nicht die Thematik 'Anlagenkompatibilität' - ich bin zwar überzeugter Röhren- und Outsiderhörer und genieße es immer wieder nach sehr guten Vorstellungen anderer Anlagen nach hause zu kommen und diese Signatur zu hören - aber ich hatte mehrere Male die Gelegenheit den Twin/Triple mit Geithain aktiv zu hören - ganz großes Kino und ich werde, da das Geld nicht zur Verfügung steht, gar nicht in die Versuchung kommen, mir das mal zuhause anzutun, vor allem, weil ich dann natürlich auch den AC und die PV hören würde, und wie diese Thematik ausgehen könnte, befürchte ich zu wissen.


    Hoffe, das hilft, ansonsten kannste ja mal hören kommen.


    Grüße
    bernd


    PS: momentan kokettiere ich mit dem Gedanken, ob denn der Hommage oder der neue Pass mal eine Versuchung Wert sein könnten - bis dahin genieße das Jetzt!

    Hm, also das wäre mir aber neu, Apogee und Krell haben schon immer zusammen gehört, und alles was unter 1Ohm ist, dürfte eher eine Domäne von Krell sein ;) . Ich durfte damals die Apogees Scintilla mit 1 Ohm Nennwiderstand an Krell KSA Monoblöcke direkt angeschlossen anhören ohne jegliche Probleme und das konnte damals wirklich nur Krell. :P


    Gruss
    Pierre


    Tja, ein Paar Krell KMA habe ich noch hier stehen, wo ist die Apogee Scintilla zum ausprobieren?


    Grüße
    bernd

    Hallo Gevatter,


    ich komme mal auf Deine Ausgangsfrage zurück - wie Du sehen kannst, habe ich einen R1 und betreibe ihn mit hoher Zufriedenheit mit einem FR 64s (schwer aber doch zu bekommen - alternativ wäre ein FR 66 (12 Zoll) noch schöner) und einem SPU - ich könnte mir vorstellen, daß eine solche Kombination eine Alternative sein könnte, vor allem, wenn Du Jazz präferierst. Ansonsten EMT oder SME.


    Grüße in der Hoffnung die 'Richtungsdebatte' mal wieder auf die Ausgangsfrage zu lenken.
    bernd


    PS: ich bin auch bekennender Grobmotoriker und daher kann ich Deinen Respekt von Filigran-Technologien nur zu gut nachvollziehen.

    An diesem Wochenende lief in Isseborsch das alljährliche Open Doors Festival - 38 Bands ohne Eintritt und es macht nach vielen Jahren immer noch Spaß. Freitag abend Gypsys (Veranstalter Michael Kerscher am Schlagzeug) - immer noch eine meiner liebsten Cover-Bands, daneben ist dieser Auftritt quasi ein Muß. Hervorheben möchte ich aber HaßLiebe, 'Hard-Rock' Newcomer aus Bayern und vor allem Cashma Hoody, 'Hard-Reggae', da haben mich meine Jungs zum hopsen mitgenommen, meine Güte ging da der Punk ab.


    Auf alle Fälle mal wieder gut Musik live zu hören, vor allem in einer Halle, in der ich vor 35 oder so Jahren Bands wie Uriah Heep oder Humble Pie hören konnte - hach ja das Alter.... aber vielleicht kommt damit auch mal jemand im Forum auf die Idee, daß es nicht immer konzertant und hochauflösend sein muß.


    Grüße an die Gemeinde...