Posts by be4

    naja, diese Aussagen gelten immer in der jeweiligen Zeit und Kette!


    in den 70/80: Krell und SwissPhysics an großen Snells oder Apogee's
    in den 90/00: Ayon/MasterSound und Einstein; evt. DartZeel und Nagra


    in allen Fällen: Mono-Blöcke und VV und Boxen mit genug Membranfläche und Tiefgang.


    träumen könnte ich noch von mehr - ist aber dann wirklich nur noch von der Gesamtkettenoptimierung abhängig:


    1) Große Outsider oder Ayon/LumenWhite mit Ayon/MasterSound
    2) Einstein an Hornings
    3) DarTZeel an Tannoys (die ganz dicken) Alternativ: genannte Röhren
    4)Verity bzw. Horning an Nagra oder Einstein
    5) Einmal gehört und nie vergessen - aber in Regionen der Unbezahlbarkeit:
    - VonSchweikert an Boulder (haben wollen - Erlebnis)
    - Wilson an Krell
    - Verity an FMAccoustics (haben wollen - Erlebnis)
    - Kharma an Wavac (D)
    - Kharma an Lamm und an Kron (haben wollen - Lautsprecher und das Haus was man dazu braucht).


    Denn mal sparen oder auf Erbtante hoffen.


    Grüße
    bernd aka be4

    Hallo Thomas, wie erwähnt, zwei Bilder zum Text:


    1 - voll funktionsfähig (mit den gesagten Limits)



    2 ...und jetzt noch ohne Platte:



    Hoffe, das hilft, ansonsten bitte feedback.


    Grüße
    bernd

    Hallo Thomas,


    bei mir läuft der LeTallec in der Stapelung Glas/Filz/Glas/Filz/'plexi'-Glas, letzteres war eine dringende Empfehlung durch Kurt Hecker in der damaligen Zeit. Ich habe auch die Plexiglas/Filz Variante ausprobiert, hat mir nicht ganz so gut gefallen. Außerdem verschraube ich die Platten immer mit der Plattenklemme - das ist die für meine Anlage und Ohren die stimmigste Variante.


    Wenn Dein neues Teil ankommt, checke doch folgende Aspekte:


    Drehzahl des Motors (ich bin erst zufrieden gewesen als ich einen Spannungsregler zwischen Motor und Steckdose geschaltet habe (rießige Kiste von Peter Feldmann).


    Qualität des Antriebsriemens - ich hoffe, daß er stramm sitzt und nicht 'prorös' ist - Nachbeschaffung erwiesenermaßen schwierig.


    Lagerspiel - das große Problem meiner Kiste - Plattenteller steht nicht vertikal zur Grundplatte - das Austauschen der 'Kugel' ist mir bislang noch nicht gelungen. Ich wüßte selbst gern, welches Lager verbaut ist, dann könnte ich dieses Problem wahrscheinlich auch in den Griff kriegen.


    Mal schauen, ob ich ohne größere Aufräumaktion noch ein paar Bilder liefern kann.


    Grüße
    bernd aka be4

    Hallo,


    LeTallec wurde von Kurt Hecker damals vertrieben - ich selbst betreibe momentan noch die S Version, also das kleine Laufwerk....



    werde aber das LW demnächst austauschen.


    Grüße
    bernd


    PS: Falls Interessen da sind, bitte melden (ohne Arm)

    In der letzten Woche touren in Polen - in Krakau -


    # 4 Ziehharmonika Spieler auf dem Hauptplatz. Ich wollte erst vorbei, dann begannen sie Bach zu spielen, grandios. Nach einer Stunde waren die und ich erschöpft, wir um 2 cd's reicher, mein Klavier-spielender Sohn schwer beieindruckt.


    # Klezmer Musik in einem jüdischen Restaurant - schwer beeindruckt - ebenfalls mit cd abgerückt, Wenn das Essen doch nur halb so gut gewesen wäre...


    # als Abschluß eine Hochzeit von Freunden gefeiert. In der Kirche war eine 25 jährige Organistin, die dann ebenfalls gesungen hat. Wahnsinns Stimme, ca 5 Oktaven, nicht die typische Kopfstimme, sondern 'ungepreßt', dazu noch ein Aussehen wie die (sehr) frühe Nina Hagen bzw. Inga Rumpf. Mir ging es wie dem Schriftsteller, der heute in der FAS von seiner Janis Joplin Nachfolgerin Konzertreise schrieb - wäre ich doch ein Produzent.


    So gesehen, schöne Reise mit musikalischen Überraschungen. In Krakau soll es auch einen große und gute Jazz und Club-szene geben - Jazz lief leider nur während dem Wochenende und in die Clubs haben mich meine Jungs nicht mitgenommen - zu alt - schade.


    Grüße
    bernd aka be4


    PS: in Krakau gibt es sehr viele Plattenläden - ohne zu suchen, bin ich allein auf 5 gestoßen, dabei waren 2 die auf Rock- bzw. Jazz spezialisiert waren.

    Beim viel zu frühen Frühstück habe ich heute morgen eine Anzeige zum Hören des neuen LP12 bei einem Frankfurter Händler gelesen - also Tagesordnung umgebogen, Roller statt Auto und mit einigen Platten ausgerüstet ging's los. Ich hatte mit großem Andrang gerechnet, war aber gegen 12 Uhr alleine und konnte fast gleich loslegen.


    Mitgenomme Platten:


    Carolyne Mas - Mas Hysteria
    Rickie Lee Jones - Girl at the volcano
    R.L. Burnside - Come on in
    Kari Bremnes - Svarta Bjorn


    Anlagenkonfiguration:


    2 LP12 - 1x alt und 1x neu in Vollausbau (reel keel + trampolin), gleiche Ärmchen und gleiche Systeme, PrePre, VV und V alles von Linn, leider 'nur' die kleinen Boxen von Linn, obwohl es der Raum hergegeben hätte, eine der anderen Boxen (Wilson, oder sogar die B&W 800) zu hören (am besten an der Nagra Kette, aber dies entspreche bestimmt nicht dem Linn Systemgedanken bzw. der kommerziellen Agenda, aber mein Hörpräferenzen).


    Tja, ich habe mit Rickie angefangen, Seite2 - Under the boardwalk, für mich eine der besten 'natürlichen' Dynamikaufnahmen. Zu diesem Zeitpunkt wußte ich nicht, welcher der beiden LP's der neue war:


    Nr. 1: Oha, Überraschung, klang für meine bisherigen Linn-Erfahrungen sehr akzeptabel, guter Fluß, gute Akzentuierung, in sich geschlossen, aber auch schon anderes als von meiner Anlage her gewohnt. Dann Übergang zu Nr. 2, im ersten Eindruck, angenehmer, aber dann interessanterweise mich zu dem Hören von einzelnen Passagen (Stimme, Klavier,...) treibend, das ganzheitliche Hören gelang mir nicht - wieder zurück, und es gelang.


    Danach war klar welcher der Neue und welcher der Alte war (1;2).


    Daraufhin hat der Vorführer (sorry, nicht nach dem Namen gefragt) zwei Stücke von sich aufgelegt - Kate Bush und Andre Heller - ebenfalls im 1/2 Vergleich - einmal mit 2 und einmal mit 1 beginnend. Die Stücke waren gut ausgewählt und demonstrierten verstärkt vor allem die Vorteile des musikalischen Flusses von 1.


    Anschließend habe ich Carolyn Mas mir angetan, nach kurzem 1/2 Vergleich des Anfangs habe ich dann sittin' in the dark durchgehört - Eindrücke zweierlei: im direkten 1/2 Vergleich hatte ich beim Übergang von 1 auf 2 zuerst den Eindruck, hmm, klingt ruhiger, die einzelnen Instrumente im Fokus und harmonischer, aber das Gesamtbild wollte sich nicht aufbauen. Zum anderen, konnte ich dann im Durchhören des Stückes auf 1 einige Unterschiede ausmachen, die die Linnanlage anders macht, als ich es von meiner Anlage und auch anderen gewohnt war:


    - das Gesamtbild war lang nicht so tief und differenziert wie ich die Aufnahme kenne, der Raum bildete sich manchmal aus, vor allem wenn man das Publikum hörte, fiel aber wieder fast komplett raus, wenn die Band in den Vordergrund kam.


    - einige Soli (speziell das Sax) waren lang nicht so abgegrenzt präsentiert, wie ich es kenne, bei bestimmten Tonlagen/Lautstärken brach die Position im Raum auf und verschwamm.


    - ich fand den rechten Kanal präziser als den linken - das kann natürlich an meinen Ohren, dem Raum, der Verpolung eines Monogerätes in der Kette oder an der LP12 Aufstellung liegen - das mögen die klären, die sich auskennen, aber das war mein Höreindruck.


    - Last but not least, gab es Stellen, wo die Limits der Boxen zu tragen kamen, einmal im Bass, zum anderen in der Höhendarstellung, wo es Neigungen zum Zischen gab - das war wieder eine Bestätigung meiner Hörerfahrung mit Linn Boxen (incl. Accurate einzigste Ausnahme: Komri Aktiv, die aber für ihre Leistung 20 Kilo zu teuer ist) bzw. Elektronik - sie klingt für mich einfach 'digital' im Höhenbereich und ist m.E. nach nicht stabil im Klangbild. Fairerweise muß ich dazu sagen, daß ich selbst Röhre bzw. Aktiv höre und in meinem System im Hochtonbereich ein Bändchen fahre - der geneigte Leser mag selbst urteilen, was davon Vorurteil, Hörgewohnheit oder unausgeglichene Anlagenkonfiguration ist.


    Zu guter Letzt habe ich noch die erste Seite von R.L. Burnsite reingezogen, sie hatte ähnliche Rauscheffekte wie bei mir, aber ansonsten Grundton, Stimmauflösung, timing klasse (es wippte), der Bass wäre ausbaufähig. Danach war Schluß und ich bin noch kurz zu Rod gerollert um das Rauschen der Platte zu debatieren - beim ihm kurz aufgelegt, nix Rauschen oder Knistern, sondern Ruhe und Basswellen, und eine kurze Belehrung, daß das System ggf. einer Neueinstellung bzw. einen Upgrades bedarf, damit und mit der Aussicht auf ein paar HÖrsessions im August dann zurück zum Rasenmähen.


    Doch zurück zum eigentlichen Thema LP12 - mein persönliches Fazit: signifikanter Unterschied zwischen alt und neu, was die interessante Frage für mich aufwirft, wie der Mythos um den alten LP12 so lang sich gehalten hat. Kommt er für mich in Frage, wohl kaum, bei der Preisstellung, jedoch habe ich im Anschluß mit Dieter Kraft gesprochen und er teilte meine Ansicht, daß vor allem mit anderen Boxen viel mehr zu erzielen ist. Mal sehen, ob ich mir mal einen Vergleich mit dem Kuzma Referenz über eine Anlagenkombi gönne, die sich bei RTK aufdrängt - im August ist Urlaub und bis dahin habe ich meine LW Auswahl Entscheidung sowieso aufschieben müssen.


    Auf fröhliches Diskutieren.


    Grüße
    bernd aka be4


    PS: Da in diesem Forum gelegentlich Händlerbashing stattfindet, möchte ich hier mal die Lanze für RTK brechen, so ein 1 zu 2 Vergleich mit wirklich identischen Plattenspieler sieht man nicht oft - Respekt! Das hätte mehr Zuspruch verdient.

    Ergänzend zu den genannten:


    Kraan, Krokodil, 20606 & them - zu der deutschsprachigen Liste


    Canned heat (rideflight (?) boogie), Who, humble pie, Uriah heep (letztere ggf. nur als bootlegs), grand funk railroad, average white band, temptations, talking heads....


    viel spannender: wo bleiben gute neue acts wie Rammstein, RHCP - cd/dvd only?


    grüße, gähn und weg
    bernd aka be4

    Hallo,


    herzlichen Dank für Eure Antworten, leider ist kein Treffer dabei. In der Zwischenzeit habe ich versucht zur fraglichen Zeit die Beiträge der beiden deutschen Sender zu scannen - aber da war nichts. Ich habe es dann wohl auf einer ausländischen Anstalt ggf. vh1, oder so gesehen - war zu diesem Zeitpunkt in Russland, aber das hilft wahrscheinlich auch nicht. (da ich deren Programmzeitschriften sowieso nicht lesen kann).


    Wie gesagt, der Typ sah aus wie aus einer Musik-/strip bar in Austin, Tx. - big and a little mean - könnte ohne Probleme in FFM die Türstehergarde durch pures Auftreten beeindrucken, Weißer, hat einen Bart - Schnauzer + Kinn, aber klassisch, seine Begleitgruppe hat Texas im Namen, aber nicht ganz sicher, da es auch in einer titel-einblendung gewesen sein könnte.


    In der Hoffnung dass....


    Grüße
    bernd aka be4

    Hallo,


    ich war die letzte Zeit viel unterwegs und habe im Hotel eine Aufzeichnung einer texanischen Band. Der Sänger, texanischer Prototyp: rießig, bullig hatte seine weiße e-gitarre auf der Brust liegen, die wirkte wie eine Kinderversion.


    Ich hoffe, das ist in einem deuschen Sender gelaufen, bin mir aber nicht sicher.


    Danke für Eure Hilfe.


    Grüße
    bernd aka be4

    Hallo Carlo,


    möchte Dich nicht verunsichern, aber ich habe mit einem Freund eine ähnliche Verstärkerreise gemacht und schlage vor noch den Mastersound 845 zum anhören vor.
    Gerade bei Lautsprechern mit hohen Ansprüchen an Stabilität (wie einer Focal 7xx) hat die zum einzigsten befriedigenden Ergebnis geführt. Accuphase, EMC, naim, mci, leben, unison, vaic, JJ konnten das nicht - Nachteil: groß = lang und heiß - muß freistehen.


    Wenn Entscheidung gefallen: Glückwunsch und bitte durch meine Zeilen nicht verunsichern lassen.


    Grüße
    bernd

    Ich kann da nur einstimmen, was Rostropowitsch in Kronberg zum Thema Cello-Musiker Entwicklung aufgebaut hat, ist wohl einzigartig. Es war toll, ein paar dieser 'Abschluß'-Aufführungen hören zu dürfen.

    Hallo Thomas,


    wie Du den Begriff H-I-N-H-Ö-H-R-E-N beschreibst und wie Du das auf die Bewertung eines TA überträgst ist grandios und für mich eine präzise Beschreibung dessen, was meine jahrelange Faszination am Thema HIFI ausmacht - DANKE.


    Darüber hinaus ist das endlich mal wieder eine Beschreibung/Erfahrensbericht, der bar jedes 'Meinungsimperialismus'es ist, der hier immer mal wieder die Diskussion dominiert - nochmals DANKE.


    Last but not least ist damit meine Neugierde geweckt, nicht nur was das Thema TA betrifft, sondern auch was Deine Analogkomponenten betrifft. Da ich mich in Deinen unterliegenden Bewertungs- und Beschreibungskriterien wiederfinde, rückt natürlich die Auswahl Deiner Komponenten in mein Blickwinkel, speziell der Kuzma (da der Basis ac. wohl außerhalb meiner momentanen finanziellen Möglichkeiten liegt) und da nur das LW, da the airline ebenfalls unerreichbar ist. Ich würde mich gerne mal melden, wenn ich weniger um die Ohren habe.


    Sonntägliche Grüße
    bernd aka be4

    Morsch, nun auch von mir ein paar Punkte:


    - wenn Du seit 20 Jahren ein tonales Dickschiff wie die Vulcan gehört hast, wäre es bestimmt spannend herauszufinden, ob du inzwischen ein anderes Klangbild bevorzugst. Bei meinem Wechsel von einer großen Snell auf die Outsider war ich schon überrascht, wie sich mein 'Soundempfinden' geändert hatte; speziell was 'Wärme' und 'Auflösung' betrifft. Ich habe über die Zeit (ich habe ca. 5 Jahre gesucht) viele Boxen gehört, ca. 15 bei mir zuhause und bin dann bei meiner jetzigen Konstallation geblieben - wenn Dir die Auswahl wichtig ist (i.S. eines ernsten Hobbies) dann lasse Dir die Zeit. Weiterhin wäre ich auch dafür, die Vulcansicken reparieren zu lassen - diese Box ist und bleibt Deine Hörreferenz (ich habe meine Snells auch noch) - die Reparatur ist preiswert und Du hast die beste Referenz schon im Haus;


    - bei 12 qm brauchst Du m.E. keine großen Membranflächen zur Luftanregung, je nachdem wie der Raum noch aufgeteilt ist, ist das ja mehr eine Nearfield Hörangelegenheit, als eine 'typische' Wohnzimmerlandschaft. Es wäre spannend zu verstehen, ob Du die Boxen frei aufstellen kannst, oder sie aufgrund des Platzes irgendwie untergebracht werden müssen. In den meisten Konstellation in solchen Räumen würde ich Monitore bevorzugen - reicht der Bass nicht, kann man mit einem geregelten Sub i.d.R. viel bessere Ergebnisse erzielen, als mit der Auswahl/Aufstellung von Standboxen - die einzigste, die mich von genannten hier überzeugen könnte, wäre eine Sehring.


    - last, Verstärker: ich habe jahrelang in einer ähnlichen, z.T. noch beengteren Hörsituation gelebt und mit ein paar Rodgers 3/5 glücklich Musik gehört - die konnten alles, aber ich hatte z.T. Krell Monoblöcke bzw. Naim Vor-/endstufen dran. Die 3/5 wandnah aufgestellt und die meisten meiner Besucher haben den nicht vorhandenen Subwoofer gesucht - heißt übersetzt, Hier kann man zusätzlich noch etwas machen. Ob Du zu der Boxenwahl Dich auch noch in die Verstärkerwahl einbringen willst, solltest Du finanziell und von der daraus entstehenden Komplexität her abwägen. Was ich jedoch auf alle Fälle empfehle, ist den Verstärkertyp zu bestimmen - in meinem Fall kommen nur class A oder Röhren zum tragen, beide mögen wirkungsstarke Boxen.


    - very last: in Nearfield Hörsituationen bin ich in der Zwischenzeit überzeugt Aktivboxen -Anhänger. Von einer Vulcan kommend schlage ich vor, Dir mal Dynaudio anzuhören, die 6A ist ein guter Standart, die 12 bzw. 14 haben vor allem eine excellent Abstimmung mit einem Subwoofer; alternativ, wenn ein bißchen mehr Auflösung gewünscht ist die neuen Focal SM8 eine klasse Wahl, bzw. Adam; nicht die Tannoy vergessen.


    Summa sumarum:


    Sehring; Sonics oder auch die neuen Geithains passiv, wenn Aufstellung und Verstärkung es zulassen - alle drei sind für mich in puncto Auflösung, tonale Harmonie, Raumabbildung wirklich gut, bedürfen aber z.T. sehr guter Verstärker - Sehring hat den Vorteil der (nachträglichen) Aktivierung. Wenn Raumabbildung ein Thema ist würde ich persönlich noch Audio Physics in Betracht ziehen, sowie Wilson Benesch, beide brauchen excellent, potente Elektronik. Bei wandnaher Aufstellungs-'Zwängen' würde ich Naim empfehlen, m.E. die einzigste Boxen, die dafür konstruiert ist und wenn man sie an eine freie Wand nageln darf, einzigartig.


    Aktiv ist die Alternative: Auswahl siehe oben, ich empfehle Dynaudio wg. 'Wärme' bzw. Focal SM8 - beides mit entsprechendem Sub ist gnadenlos gut und schlägt die meisten klassischen Kompromisse in 12 qm. Aufrüstungen sind hier natürlich auch denkbar, die Geithain 904 oder 903, eine sauber eingepegelte K&H auch - in beiden Fällen, speziell aber bei K&H ist dies ein ganz anderes tonales Bild als bei der Vulcan.


    Bei Lottogewinn (es waren ja schließlich 9 mio im jackpot) reden wir weiter....

    Hallo,


    gestern zum verspäteten Abendessen im Fernsehen (neben der klasse Aufzeichnung von Foramen magnum in 3SAT) auf den Eurovision contest geschaltet, dort wurde gerade eine Performance aus Finnland angesagt mit Cellisten - als blieb ich drauf,


    Was dann dort abging fand ich grandios - heavy cello + Bühnenshow der Sonderklasse.


    Also meine Frage, hat jemand weitere Info's zu den Künstlern, bzw. gibt es das auf schwarzen (oder auch silbernen) Scheiben?


    Grüße
    bernd

    Hallo,


    danke Frank für die Korrekturen, ich sollte doch inzwischen auch privat meine Arbeitsregel - nichts wichtiges vor 10 - anwenden.


    @ frank - ich halte EM auf keinen Fall für weichgespült, aber einige andere Kulturaktivitäten dieser Tage in FFM - manchmal traut sich der Mousonturm etwas, aber es ebbt ab


    @ markus - mit Captain Beefheart hat es einige bootlegs, u.a. mit den Mother's - ich muß mal ziemlich tief in meinen Kassetten (hab noch einige) graben, .... die halte ich z.T. wesentlich besser als trout mask replica...


    bitte um die Details zu den John Cage Einspielungen - Merci


    @ yukka - youtube sticks


    Gute Nacht
    be4 aka bernd

    Ahh, nun reden wir Musik:


    - meine Aufgabe: Mars Volta besorgen;
    - mein Vorschlag: Rip Rick & Panic, evt- noch Dead Kennedys (und ihre Nachfolger nicht von der reinen Punkseite, sondern die anderen, die auf Grundlage einer oder mehrerer speed-streams komplexe Ornamente draulegen - Problem, die gibt's meistens nur auf CD - oder besser in den Kellern von FFM)
    - meine Alternative: mothers of invention mit Meister Zappa aber nur vor den 80gern; uralte Captain Beefhearts und in seinen Fußstampfen stehenden (oft auf Ryko verlegt und ich suche Platten noch heute
    - weitere Alternative mehr im klassischen: hier haben mich lokal das Frankfurter Art Ensemble (so heißen die nicht, aber ich zu faul jetzt zu schauen - es sind die, die auch mit Zappa - Yellow Fish gemacht haben). Auf alle Fälle fasziniert mich, was die an modernen nicht klassischen Hörstück herauszaubern - nicht alles ist gemäß obigen Kriterium, aber....
    - ja und dann gibt es noch den (Free-)Jazz: als Frankfurter fängt das mit den Mangelsdorfern an, u.s.w.


    Ich hoffe, Ihr fühlt Euch animiert, mir gehts so wie Markus - ich bin noch lange nicht satt


    Grüße
    bernd


    ---der immer noch dem TAT der 70/80 nachtrauert, da gab's John Cage, Edgar Varese,..... life......heute nicht mehr - alles weichgespült - Zeichen der Zeit - political ähh mucisal correctness ....heul