Posts by kriepsch

    Auf Garrard 401 nutze ich einen RDC-Puck (Clearlight Audio) , habe mir hierbei mal eingebildet (?) mehr Ruhe im Klangbild zu bemerken, reduziert sicher Reste von hoffentlich nicht vorhandenen Lagergeräuschen des Tellerlagers und tätschelt beruhigend das Vinyl. Kein deutlicher Unterschied - da habe ich wohl das Laufwerk recht ordentlich aufgearbeitet ... uh-ha.

    Bei anderem Alugewicht (Bren1) - gewählt (vor RDC Puck), da es dem SPU in G-Shell Platz in der Auslaufrille läßt - fielen mir unerwüschte Verfärbungen bei meinem System auf.

    Ein Gewicht war ansonsten von Nöten, damit die Reinigung mit Bürste (Doppelcarbon und Samt) auf der Achromat - Tellerauflage nicht zum Durchrutschen des Vinyls führt.

    Auf jetzt wieder verwendeter Originalmatte 401 nehme ich gerne weiterhin den RDC-Puck, da nicht zu schwer, neutral und funktionell. Bruils "Universal Record Stabilizing Ring" verwende ich nur bei verwellten Scheiben um dem Tonabnehmer ungute

    Gymnastik oder gar den Jens Weißflog (Adler von Oberwiesenthal) zu ersparen.

    Ansonsten eher zu anstrengend im Handling für mich und der klangliche Zugewinn ist für mich nicht hörbar oder wurscht.

    ... bin ich froh :merci:

    Gruß - frank

    tiefempfundenen dank für den tip !
    sehr heißes musik-curry, mit lässig gejazzten tupfern und extrem unterhaltsam.
    für mich die interessanteste platte der letzten monate.
    das stück aus dem anspiel-link erinnerte mich an was aus einer ganz anderen ecke:
    dem dampfenden drecks-blues von gallon drunk aus london mit terry edwards am saxophon.
    stereolab und afrojazz anklänge finde ich jetzt beim hören.


    klatsche begeistert jauchzend in die hände!
    frank

    na da biste ja mit freude dabei ...
    bring den marantz mal wieder richtig in schwung. ich hätte etwas angst vor standschäden. du scheinst ja ne reihe von geräten zu haben.
    wenn ich mir den td124 thread von dir so durchlese ...


    ich würde in einen neuen nadeleinschub fürs m71 mb "investieren" - wenn damit alles perfekt läuft, kannst du immer noch schauen.
    wegen gummiverhärtungen würde ich mir keine grauen haare wachsen lassen. ausprobieren.
    ich habe an einem rek-o-kut 120er arm ein bocksteifes m8d von shure, uralt aber immernoch anstandslos aufspielend.
    ein freund von mir erwarb ein, natürlich gebrauchtes und natürlich altes, weil seit jahrzehnten nicht mehr produziertes v15 III für seinen td147
    und ist seit jahren zufrieden.


    das v15 ist, wenn die amerikaner dies empfehlen, bestimmt eine gute idee, der marantz wurde schließlich eher auf dem überseemarkt angeboten,
    also sitzen da auch die spezis. obwohl ich mich frage , wie der tonarm auf eine hohe horizontale compliance reagiert.
    da wären wir wieder bei der tonarm-mechanik. je perfekter die läuft, desto eher keine probleme.


    die system-aufhängung in der headshell schränkt dich ein, muß aber kein schade sein, so bleibst du nahe an der zeit, was ja auch zu deiner übrigen kette passen könnte. je hochauflösender es wird, desto eher lebt man mit ärger und enttäuschungen über technik und plattenpressungen etc.
    spreche aus eigener erfahrung....


    beneidenswert schönes und faszinierendes stück technik im übrigen, dein marantz.


    hau rein - hab spaß - frank

    hallo fernseheumel,


    wenn die , wie mir scheint, alles andere als triviale Tonarmmechanik einwandfrei und im Sinne des Erfinders funktioniert, sollte auch mit einem
    intaktem MB71 der Klang (auch die Höhen betreffend) weit mehr als befriedigend, wenn auch nicht höchstauflösend highfidelig sein.
    Ich vermute an der Mechanik sitzt wohl eher der Knackpunkt.
    Nachbaunadeln gibt es für das Shure genug. Kosten nicht die Welt . Ausprobieren. Ausbaubar ist es. Wenn ich richtig gesehen habe, wie fast jedes andere Halbzollsystem: 2 Schrauben raus und dann Kontakte abziehen.
    Welches System meinst Du mit "V75" ?
    Gruß - Frank

    Bedenke: Solange Du uns nicht mitteilst, bzw. herausbekommen hast, welcher SME-Tonarm montiert ist, macht meiner Meinung nach jede Diskussion
    hinsichtlich gewünschter Tonabnehmer-Kombination mit dem 124er keinen Sinn !
    Wäre wie die Frage in nem Autoforum: Welchen Keilriemen für einen VW ? :whistling:
    Freundlichst- Frank

    tach, schicker player!
    so der tonarm technisch in ordnung ist (lager), scheint er durch die mittelschwere bauart und vielfältige einstellbarkeit
    sicher einiges an tonabnehmern auch höherer qualität zuverlässig und zu deiner freude tragen und arbeiten lassen zu können.
    bedenke nur, dass der tonarm nicht in der höhe verstellbar ist, also der pickup nicht viel höher als das original yamaha-system
    CG-7000 bauen sollte. die auswahlmöglichkeiten werden dennoch vielfältig sein.
    ansonsten kommt es auf bevorzugte musikauswahl, begeisterungsgrad, qualität/eigenschaften der umgebenden elektronik und füllstand des portemonnaies an.


    an die moderatoren: ich schlage eigenen thread für das thema vor.


    guten tag - frank

    tach,


    das system gibt es leicht neu zu kaufen,
    deins ist gebraucht und braucht austausch/reparatur.


    gebrauchtpreis minus preis für günstigste reparatur (elliptisch/Nadelspezialist?, ca 100€?), minus wertverlust durch reparatur/umbau,
    minus gewünschte schnäppchensüßesumme des käufers - kann er sich doch auch ein neues kaufen ...- = möglicher verkaufspreis 8|


    ich würde es retippen lassen und mich stolz dran freuen (bei mir hat es nach verkauf des TD320 III mit TP90 nicht an den verbliebenen kram gepaßt)


    frank

    tach,


    hatte das gleiche problem und mich schonmal hier geäußert:


    "tach,
    ich besaß mal ein at33ptg, da war eines tages, nach eher seltener nutzung, der diamant verschwunden.
    beim "nadelspezialist" wurde über den boronnadelträger ein neuer aluträger mit shibata-nadel geschoben und fixiert.
    klanglich war nach dieser "untat" - die bauliche veränderung war
    schließlich erheblich - gar kein so großer unterschied feststellbar.
    mir kam es etwas saftiger vor. beim setup waren aber auch einige
    änderungen vorgenommen worden. also eher kaum faire beurteilungsmöglichkeiten."


    bevor du bei AT versuchst ein austauschsystem zu bekommen, ist retipping vielleicht die bessere idee.
    man scheint da wohl ein problem mit dem kleber zu haben, habe ich doch schon von verschiedenen seiten von
    abgelösten diamanten beim at33ptg gehört.


    gruß - frank

    cover ist ja mal schicke-ocke!
    doch vinyl total die k.tze.
    ich werds wohl nie verstehen , warum der quatsch mit dem wüsten splatter-klecker-spritz-gemarbled-kram nicht mal weniger wird.
    die klangeinbußen überwiegen deutlich das plus für den schmaus der augen . 8|
    in dem hier besprochenen fall wird mir gar übel beim blick aufs vinyl.
    schade, mag ich doch die krankluftigen "borderline-jazz" -stücke badalamentis.
    frank

    tach,


    hat schon jemand die Optimatte auf einem Garrard 401 getestet?
    solo ohne weitere Unterlage würde mich interessieren, das käme mir von der Tellerhöhe entgegen.
    Momentan verwende ich eine Achromat.
    Rainer, passt die Optimatte denn überhaupt auf den Teller des Garrards? (Randerhöhung)


    grüßle - frank

    tach,


    ab und zu gern, auch auf wunsch der dame, und zum durch die maratze gleiten entspannt


    ky - do mar - vinyl ist erhältlich, link auf anbieter lediglich für klanghappen


    ....wenn es mal weniger stuppiger jazz sein darf, doch immernoch nicht belangloses gepuste.


    frank

    im übrigen, nach meinen seltenen hörerfahrungen, gerade für jazz ein sehr geeigneter plattenspieler.
    gute mischung zwischen farbig präziser klangaufdröselung und verbindlich, musikalisch fließender darstellung -
    schwurbel ....
    hat sich aber so angehört.
    bei verwendung verschiedener, mir nicht erinnerlicher mm-tonabnehmer und wechselnden verstärker und lautsprechern blieb immer diese
    ganz spezielle menschliche, freundliche klangsignatur durch den braun. - schön!

    tach,
    sehr attraktiver dreher mit beeindruckender technik ....


    und da haste auch schon das mögliche problem.
    der kombinationsantrieb bietet viele störstellen,
    die öldruckdämpfer sind schwierig in pflege/reperatur,
    bei einigen geräten - habe ich, obwohl ich es erst grad garnicht glauben wollte, mit eigenen augen gesehen - hat sich das gußchassis verzogen,
    was zu einer schiefstellung des tonarms führt. katastrophal (ok, naja ..) für eine gute wiedergabe und nicht zu richten. 8|


    genaue auswahl/begutachtung vor kauf und ein starker wille, den plattenspieler zu warten und genau einzustellen vorausgesetzt,
    und du wirst ein schönes stück technik mit tollem klang und klarem bekenntnis zu klassischem design besitzen.
    ach ja, der tonarm schränkt bei verwendung der original-headshell etwas die tonabnehmerauswahl ein - es sei denn, man bastelt da etwas rum.


    guter geschmack! - viel spaß bei der suche ... oder steht er schon bei dir ? "Braun PS 500 mit Audio Technica AT 120 eb"
    gruß - frank

    hallo,
    bevor man sich die Einzelausgaben gebraucht zulegt, in gutem zustand, zzgl Porto ... 8|
    mir scheinen die Boxen ein grad noch gutes Angebot.
    Bei der First and Last and Always kam bei mir immer der Wunsch nach mehr Klangqualität auf,
    entsprechend habe ich verschiedene Ausgaben gehört.
    Selbst die MFSL schafft es nicht Aufnahmeschwächen durch Remastering auszugleichen.
    Klingt immer, als hingen Plastikeimer vor den Boxen.
    Wird bei der Neuauflage als Box sicher kaum anders sein.


    Aber wer braucht diesen "Bin nicht Goth"-Poser-Mist überhaupt noch -


    wer den nicht eh schon geil findet ...so wie ich :D
    frank

    Tach,
    Dein Einstellen mit der Schablone ist bestimmt in Ordnung.
    Vorausgesetzt der Tonabnehmer wurde korrekt gefertigt und in der Headshell gerade montiert:
    Gehäusekanten parallel/ rechtwinklig (je nach Schablone) zu den Markierungen ausrichten
    und ne Punktlandung auf Markierungspunkte ausführen - Fertig.
    Da es verschiedene Normen gibt, die die Abtastung verschiedener Bereiche einer Schallplatte optimiert ermöglichen sollen, würde ich mich da nicht gezwungen sehen, mich all zu pedantisch zu gebärden.


    Bei den SME der 30XXer Reihe ist der Azimut nicht immer der Definierteste -
    da ist Bewegung in der Verbindung Tonarmrohr/Headshell möglich.
    Hier würde ich nach Gehör einstellen (Kopfhörer vorhanden?).
    Nicht immer ist genau waagerecht auch klanggerecht.
    Für festen Sitz der Verbindung sorgen!


    Ich nehme an, mit der Tonarmhöhe hast Du auch schon rumprobiert -
    hier würde ich auch ausschließlich dem Gehör vertrauen.


    Auflagekraft? Ausprobieren... Lieber etwas höher als zu niedrig.
    Ausprobieren nach Gehör - Leider auch Zusammenhang mit Tonarmhöhe. :D
    Ausprobieren.


    Teste/leiste Dir vielleicht (ich empfehle es) eine andere Headshell. Ortofon? Yamamoto?
    Das ist ja das Schöne an der SME-Kupplung, man kann bis in den Irrsinn rumspielen.
    Ich habe deutliche Unterschiede verschiedener Kombinationen feststellen können.
    Von grausam bis perfekt, soweit bekannt.


    Und , aus eigener Erfahrung: teste ne Bronzebasis.
    Veränderte bei mir grundsätzlich die klangliche Performance.
    Von Wurst zu Steak!
    (Habe allerdings den Tonarm mit Bronzebasis, im Gegensatz zu Dir, auf Multiplex montiert. Bei Spanplatte war der Unterschied genauso erfreulich)


    Vielleicht haste ja noch Bock, dem alten Tonarm weiter eine Chance zu geben.
    Sei stark für SME :D , es lohnt sich
    ....eventuell !
    Was neues kann auch fantastisch sein:
    moderne Lager, Carbon, Resonazoptimierung, pipapo.


    Spielspaß!
    Frank (bisher bei SME hängengeblieben, also ohne erhellende Wechselerfahrungen)