Posts by kriepsch

    "die" treibens auch bunt und aufwendig!
    unter "BIRR Releases" könnt ihr euch die augen reiben.
    viel aufwand, kleinsteditionen, verwirrend niedrige preise.
    ich werde um eine umfängliche, finanziell irrsinnige bestellung nicht herumkommen, bevor mich der zoll in den tod reissen wird ....arrrgh....
    in die hölle geworfen .... bei der musik!
    endlich mal eine fast vorbildliche labelseite - fast jede scheibe mit etlichen großzügigen (1.30, 2.00, 4.00 min zb) song-ausschnitten.
    "seven that spells - the men from dystopia" wird mein sein, "daniel menche - deluge" - und etliche mehr... welch glitzerndes universum! ...
    z.t. schwer zugängliche , allgemein schwer erhältliche musik.
    danke, beta lactam ring records!

    howdy kaubeu,
    manchmal bastelt man ja auch suchend und zweifelnd in der annahme, es gäbe keine gute fertige lösung. oder sie steht einem nicht vor augen, also sucht man sie nicht.
    ich wollte nur höfliche hilfe leisten, mit dem klaren bewußtsein, und klarem bekenntnis, das es sich um eine luxuslösung handelt.
    eigene versuche machen klüger und die verbesserungen sind einem "näher", kleine erfolge , daß etwas mit kleinen mittel endlich wieder passt und einen mit schönklang und tadelloser funktion belohnt. det macht spaß! meine zarge ist auch aus diversen, ich glaube sonst nicht so üblichen komponenten für einen garrard 401 zusammengestellt. aber es funzt!
    dein beitrag ist ein gutes werk, solche kleinen artikel habe ich zu beginn meiner forumszeit als stiller leser sehr zu schätzen gewußt.
    schnelle hilfe, technische hinweise, verständliche sprache. hilfreich!
    also quatsche ich hier mal nicht länger rum...
    freundlichst - frank

    n´abend,
    weihnachten naht, vielleicht darfs ja auch was von der stange sein ....


    ich kenne das problem von meinem garrard 401, andere wohl u.a. vom technics SL1200 etc.
    ich habe es gewagt, und mir eine achromat aus der bucht kommen lassen. hat bei mir alle matten (original, vinyl harmonicer, garrard 501 gummi/korkmatte) ausgestochen.
    klare klangdurchzeichnung, sehr natürlich, trockenere, sauberere bässe, dynamik hat nicht nachgelassen, eher besser, da alles "sitzt".
    damals war mir zuerst wichtig, eine matte zu bekommen, die ihre aufgabe sehr gut erfüllt und auf jeden fall wieder schwarz ist.
    die garrard 501-matte war schon wirklich gut, nur s.... häßlich.... schwein gehabt, die achromat hat ihre vollmundigen versprechen tatsächlich eingelöst.
    verlockend - und jetzt zu deinem problem - war, daß es eine SL1200-variante geben sollte, die eben genau dieser art teller angpasst sei und für den überstehenden rand eine aussparung vorsähe. laut beschreibung auch für den garrard 401 !
    für mich war sie leider noch nirgends erhältlich, ungeduldig, deshalb normale achromat gekauft und selber schwitzend vorsichtig geschnitzt. passt!
    für mein zweites laufwerk kommt jetzt, weihnachtsgeld sei dank, die "funk firm Achromat 1200", die von vornherein passen soll.
    allerdings nicht ganz billig: 75 harte britische pfund (zb ebay uk).
    aber ohne basteln zu einer klanglich prachtvollen lösung...höhenausgleich und matte in einem. (tonarmhöhenverstellung ist machbar?)
    kieck mal auf die (schlechte) internetseite von funk firm , da scheinen die nutzer verschiedener laufwerke/teller gute erfahrungen gemacht zu haben. ok - herstellerseitenuserwerbung...
    aber ich konnte selber staunen.
    gruß frank

    der lagerspiegel ist für das motorlager ... oder siehst du da auch probleme. es wäre ja durch die glattere oberfläche der ersatzlagerspiegel eher eine verbesserung.
    all deine vorherige bedenken bezüglich achse schleifen etc. kann ich gut nachvollziehen.
    trotz aller bastelei am garrard und seinen zargen, bin ich mir jedoch noch immer nicht schlüssig "wo beim pavian die hupe hängt". besonders wenn es um zargenbau geht.
    ein rumpel-meßplatz wird gold wert sein, um gezielt entwickeln zu können. na da bin ich ja schon mal auf neue produkte gespannt...
    vorerst freue ich mich auf das kokomo-Mk2, besonders weil ich bereits mit einer reihe von ata-produkten mehr als gute erfahrungen gemacht habe.
    stimmiges konzept.
    und nachts träume ich von einer phonogen ...
    schönen gruß - frank

    vollstes verständnis, robert!
    so werde ich denn versuchen ein gebrauchtes komplett-tellerlager zu bekommen.
    bis dahin, sie werden ja immer gesuchter - hat nicht ein us-amerikaner bei e..y schon selbstgefertigte edelstahl-austauschlager mal angeboten? -
    auf jeden fall das kokomo mk2 als soforthilfe
    wenn am monatsende weihnachtsgeld kommen sollte, kommt umgehend die bestellung.
    hätte ich doch so die möglichkeit, mit dem momentanen lagerdefekt einstweilen etwas (hydraulisch) beruhigter zu leben.
    wenn ich den motor zusammengebaut haben werde, joel packt die lagerspiegel gerade zusammen, werde ich über die ergebnisse berichten.
    bis dahin
    freundliche grüße - frank

    drazen,
    ich kann dich nur ermuntern, da sich die kosten im rahmen halten.
    ist es ein rückschritt kann man die füße unter anderen komponenten verwenden, bzw wieder verkaufen.
    das bisschen motorboard-holz kann man wohl verschmerzen.
    zur situation vor den maßnahmen noch eins: mit der originalzarge, war mir der klang zu "tot", bei gleichzeitig im vergleich unpräzisen bässen. hatte zwischenzeitlich dünnere platte auf den squashbällen - schon etwas besser.
    ich bin für den rahmen der vinylista-zarge wirklich dankbar und möchte das produkt nicht schmälern, konnte ich mir doch anderes auch kaum leisten...
    preislich sind vinylistas wirklich in ordnung, und sie sind sauber gearbeitet.
    doch wenn man etwas verbessern kann ...
    freundlichen gruß - frank

    n´abend,


    bronzelager zeigt gleiches bild wie deines.
    ich werde erst den motor komplettieren und mich dann dem tellerlager widmen.
    eventuell ergibt sich die möglichkeit von drehbank-arbeiten über einen freund. das einpressen eines lagerspiegels scheint mir die beste lösung.
    selbst wenn unter der tellerachse mal eine kugel war, sagt mir das schadensbild, daß die achse zu weich ist, um langzeitbelastungen gewachsen zu sein.
    eine langfristig haltbare lösung wäre doch wünschenswert.
    robert graetkes motor-lager mal zu sehen, daß wäre schön. wenn es nicht zu viel mühe macht, und die konstruktion nicht ... psssst ....geheim ist....


    euch einen netten abend
    frank

    guten tag,
    vielen dank für das echo und die tips.
    mir waren die artikel zum teil bekannt. die zerlegung des lagers habe ich mir erst nach lesen dieser zugetraut. zu recht, das aufbohren der niete war ein kinderspiel und zum glück auch im "wohnzimmer" machbar.
    jonnys interessanter bericht war mir trotz vorheriger suche (man will ja nicht immer den sleben senf hier durchkauen lassen...) nicht in die hände gefallen.
    diese art von artikel machen forenbeiträge wertvoll. praktisches wissen weitergegeben mit ausführlicher bebilderung. dickes lob.
    über aufkleben eines kleineren und somit durch die obere öffnung platzierbaren lagerspiegels habe ich kurz nachgedacht, doch fürchte ich, durch die dickenzunahme unterhalb der lagerkugel würde die nach oben verschoben und somit das untere motor-sinterlager aus der lagerbuchse heben. unruhigerer lauf droht.
    nach weiterem überlegen und diskussion mit "schraubern" gab ich heute mal butter bei die fische.



    backofen auf 180°C.



    motorschale in den kalten backofen und langsam erwärmen - bei meinem ofen aus den 70er jahren brauchts schön lang -
    nach erreichen der temperatur noch ca. 10 min werkstück im ofen belassen.
    dann zügig aber vorsichtig mittels 5-6 mm holzdübel und hammer von der rückseite mäßig kräftige schläge auf die lagerspiegel-rückseite geben.
    4 schläge und die lagerbuches war frei. tätä!
    Foto055.jpg Foto056.jpg Foto057.jpg



    der lagerspiegel ist jetzt genau beurteilbar - auffällig ist die rauhigkeit durch in eine richtung parallel laufende bearbeitungsspuren.



    offensichtlich fertigungsbedingt, denn auf der rückseite liegen die riefen in gleicher richtung.
    darauf kann keine lagerkugel wünschenswert ruhig laufen!



    die demontage lief so unkompliziert, daß ich mir keine sorgen um den zusammenbau mache. ... noch!
    die motorschale hat die hitzebehandlung unbeeindruckt überstanden. alles passt, schrauben und bolzen lassen sich problemlos plazieren. nichts scheint verzogen.
    maße des lagerspiegels: Durchmesser 10mm, Dicke: 0,95 mm; also 1mm
    ich bin gespannt, ob nach abschluß der maßnahmen der motor signifikant ruhiger laufen kann.
    die beruhigung des blechpaketes schaue ich mir mal ab, scheint mir eine gute idee zu sein.
    der rotorachse habe ich notwendigerweise ebenfall wieder plangeschliffen und poliert.
    die schadensbilder waren fast exakt wie in jonny´s beitrag zu sehen.
    motor schlecht gepflegt - was macht das tellerlager?
    1 Schaden Tellerachse.jpg
    autsch!
    interessanterweise sah bei meinem 2.Garrard das Lager genauso aus! beide hatten original sinterbronzelager verbaut. da ich ein kokomo-kit
    verbauen wollte, habe ich bei dem anderen lager den achsenboden wieder plangearbeitet.
    jetzt mache ich mir allerdings n´kopp, ob die achse nicht stabilität eingebüßt hat durch den materialabtrag - vielleicht unnütz, denn eigentlich müsste die ganze achse gehärtet sein. irre ich?
    vor einbau eines kokomo-lagers sollte die achse gut vorbereitet sein - was tun? zur not runterschleifen, bis plan, aufpolieren, fertig? oder planschleifen und hartmetallspiegel aufkleben - kleber stimmt mich mißtrauisch, ölige umgebung, wärme und mechanische dauerbelastung ... agressive umgebung!
    man könnte, wenn man kann, den spiegel auf klemmung in die achse einarbeiten, indem man passend eine aufnahme in den boden der achse eindreht.
    drehen kann ich leider nur die daumen und gelegentlich zigaretten ... also wäre ich auf hilfe angewiesen.
    rober g., du hast dich ja schon ganz passend in die diskussion eingeschaltet, was hältst du von der situation? wie bereitet man die achse am besten auf deine lager vor?
    für heute freue ich mich, für ein offensichtlich bisher noch nicht gelöstes problem, der nicht erreichbare lagerspiegel, eine lösung gefunden zu haben.
    wer wagt, gewinnt ab und zu...
    vielen dank für eure antworten.
    freundliche grüße
    frank

    die höhe der vorhandenen eckbrettchen und natürlich auch die der zusätzlich eingeschlagen, wenn sicher, eingeklebten hölzern reicht nicht aus, um einen ebenen abschluß motorbrett/rahmen zu erreichen. hier noch auf der innenseite material aufkleben, oder, teuerer, aus dickem mpx (ich weiß nicht, ob 32 mm reicht) treppenförmig aussägen.

    n´abend,


    ich habe die squashballaufnahmen, nur die aufgeklebten gummiballaufnahme-ringe, entfernt und entsprechend der breite des motorbrettes noch zwei brettchen aus mpx in die umlaufende nut auf der innenseite, die auch die eckbrettchen der squashball-lagerung aufnimmt, eingeschlagen. eine art rippe zwischen den gegenüberliegenden längsseiten wäre sicher noch stabiler...gleiches bei der tonarmeinheit.
    wie im obigen beitrag beschrieben, sind motorbrett und tonarmbrett getrennt. unter das motorbrett sind ssc füße gekommen, zu diesem zweck habe ich messingdübel in das motorbrett eingearbeitet. ebenso bei dem tonarmbrett, nur kommen dort rdc-kegel zum einsatz.
    so, warum nu rdc? weil ich mir bisher nicht mehr ssc leisten konnte, die rdc´s jedoch freigeworden sind. . .
    nicht ganz ...natürlich ist die tonarmeinheit, trotz bleischrotgewicht an der unterseite leichter als das laufwerk und das ssc-material braucht ein gewisses belastungsgewicht , um wirksam werden zu können. meine meinung. hörprobe gab mir recht.
    gefühlsmäßig war das ganze ein geeier.
    werden die schwingungen vom motor ausreichend vernichtet und gelangen nicht doch über den rahmen an den tonarm?
    welches material für die brettchen. wäre schiefer nicht näher am ideal?
    da werde ich sicher noch rumprobieren. momentan nur mpx. momentan passt´s.
    ach ja den rahmen einfach rauf auf ssc-pucks, die einschraubhülsen sind bei dir vielleicht auch vormontiert.
    besser war der klang nie und kaum etwas vibriert.
    schmankerl: am linken rand meiner motorplatten-unterseite sitz eine bleischrotbefüllte kammer die motorvibrationen schluckt. fett!
    unauffälliger, und wie ich glaube fast ebenso wirksam: auf der unterseite der laufwerkseinheit, die ganz linke kammer - die einzelnen gußverstrebungen des chassis bilden ja gekammerte abschnitte - mit schwerfolie bedämpfen. hier gehen die schwingungen des motors fühlbar auf das chassis über.
    man fühlt das sehr gut, solange es noch nicht behoben ist. die genaue lokalisation der schwingungen mag von garrard zu garrard etwas anders sein.
    klar bügelt man hier schwachstellen des motors aus - wenns aber funktioniert...
    hast du eine 12" zarge? hier arbeitet es sich einfach besser und das tonarmbrett hat eine handhabbare breite für die montage der füße.


    noch ein argument für ssc statt squashball: spieler immer im wasser! kein/kaum nachjustieren, wechselintervall vernachlässigbar.


    besten gruß
    frank

    hallo thomas,


    ich kann mir gut vorstellen, daß das normal ist.
    wäre es aber nicht besser, schöner, idealer, der lagerspiegel hielte den kräften stand?,
    ist doch eine möglichst kleine kontaktfläche, also möglichst geringer kraftschluß, zwischen lagerspiegel, lagerkugel und rotorachsenboden das ziel dieses lagers.
    man kann ja , in würdigung dieser beliebten, robusten ingenieurleistung, mal schauen was zu verbessern ist...
    aber deine einschätzung macht mich schon ruhiger....,
    das immernoch vorhandene vibrieren des motors trotz aller bemühungen, jedoch hibbelig...


    freundlichen gruß
    frank

    hallo, (hallo babak)


    zugegebenermaßen stand mein thorens nicht optimal. das regal war doch zu schwingungsfähig.
    ansonsten waren an der aufstellung neben der gedämmten bodenwanne sicher nicht als außerordentlich geeeignet gerühmte via-blue-spikes beteiligt.
    möglicherweise habe ich mit dem bedämpfen die schlechte basis ausgeglichen.
    allerdings hatte ich den spieler auf diversen anderen ablagen getestet - eine so durchgreifende verbesserung des klangbildes brachte neben der neuverkabelung nur die bedämfung der bodenwanne-
    aufgeräumteres klangbild, genauere räumlichkeit, mehr musik, mehr dynamik. ich schielte irritiert zu meinem bis dahin klar überlegenen garrard401...
    und wußte endlich genau - der thorens, dat is ein feiner plattenspieler!


    ist doch mal schön, oder? und ausprobieren kann man es ja mal bedenkenlos.


    gruß - frank

    guten abend,



    übers wochenende habe ich mich den motorlagern meines garrard 401 gewidmet. zum wiederholten male. vor monaten das nötigste,
    jetzt, mutiger und schlauer, die feinheiten.
    also, neue motorlager aus der bucht gegönnt – feine arbeit, passgenau in sinterbronze-
    rotorachsenboden geschliffen, feiner geschliffen , poliert, …wirbelstrombremsen-scheibe feingeschlifffen und spiegelglanzpoliert,
    steckschlüsselzugänglichkeit der gehäuseschrauben durch vorsichtige schleifarbeiten am motorgehäuse verbessert – damit im
    eingebauten zustand gefühlvoll der punkt der größten laufruhe bei der gehäuseschraubenspannung eingestellt werden kann.
    ölbad und einlaufen lassen.
    allet prima...



    eins blieb unaufgearbeitet – der lagerspiegel.



    dieser findet sich am tiefsten punkt (fast) des motors. von außen ist er am motorgehäuseboden sichtbar.
    im bild die untere motorschale mit passgenau eingedrückter, ich sage mal, „lagerbuchse“,
    die motorschale aus gusseisen(?), die lagerbuchse am ehesten aus dickem stahlblech gedrückt.



    2 Lagerschaden Spiegel Motorachse.jpg



    unter der lagerbuchse, von dieser gedeckelt, der beschädigte lagerspiegel.(deutliche delle, tiefer als im bild ersichtlich, und hitzegebläut)
    nicht dramatisch, aber wenn man den motor schon mal geöffnet hat... ersatz würde mir freundlicherweise „thorens-joel“ passgenau anfertigen.
    herzlichsten dank im voraus!
    Ja, aber wie die lagerbuchse aus der motorschale lösen?
    vorausgesetzt es handelt sich um gusseisen bei dem umgebenden material, könnte man es durch erhitzen ausdehnen und die buchse entfernt und später wieder eingesetzt bekommen.
    also kamikaze... auf die herdplatte und laaangsam erhitzen?
    benutze den herd sonst nur zur genußvermehrung im rahmen von nahrungszufuhr, also bestehen bedenken.
    spannungsrisse, verziehen des materials mit fatalen folgen, sinnlosigkeit des unterfangens...naja.
    hat einer von euch erfahrungen mit problem, material, technologie?







    die lagerkugel? bei dem ursprünglichen zustand der lager sicherlich nicht ungeschoren davongekommen, würde ihr ersatz sicher guttun.
    welches material, welche qualität, woher, verbesserungsmöglichkeiten?
    vielen dank für euer interesse.



    freundlichst - frank

    tach,
    meinen mittlerweile aus vernunftgründen verkauften 320 mkIII hatte ich noch eine bedämpfung der bodenwanne zukommenlassen.
    vorher kabelwechsel (dringend empfohlen, und wenn du einen lötkolben benutzen kannst leicht durchführbar) und joel-update des tellerlagers.
    ich war erstaunt, welchen einschneidenden einfluß die bedämpfung mit schwerfolie auf den klang hatte - ganz klarer schritt nach vorn!! :thumbsup:
    würde ich jedem 320er mit blechwanne gönnen. billig , schnell machbar und der erfolg sofort hörbar.
    (so gut, daß er meinem garrard401 konkurrenz machen konnte, der nur bei der dynamik des klanges noch ein schippchen drauflegen konnte. der vorher klare unterschied war deutlich geschrumpft!)
    ob eine gleichgute bedämpfung durch punktuelle auflage auf 5 sorbothan-nippel errreicht werden kann?
    aber schick sehen die absorberplatten schon aus, gerade bei schwarzem plattenspieler. hätte ich noch einen, ich würde ihm eine zu weihnachten schenken -
    und gegbenenfalls die bodenwanne zusätzlich bedämpfen.
    gruß - frank

    tachchen,


    ich habe in den letzten jahren viel an meinem 401-"Zuhause" herumprobiert.
    augenblicklicher stand und klanglich so sauber und schier atemberaubend wie nie zuvor:


    keine bodenplatte !
    motorboard von tonarmbrett getrennt (je 24 mm mpx)
    vinylista-zarge 12", ca 4cm eichenrahmen (squashball-lagerung gegen ssc und rdc - unter jetzt bleischrotbeschwertem tonarmbrett - gewechselt)
    ssc unter rahmen
    laufwerk/motorplatte mit bleischrot und schwerfolie gezielt bedämpft , um die letzen motorvibrationen zu eliminieren (die es trotz motorrevision leider immer noch gab)


    letzte maßnahme: standstabilisierung. den ganzen spieler,statt direkt auf das regal, auf 24 mm mpx-platte , die wiederum auf 4 korkscheiben (aufgeschnittener weinkorken) gelagert.
    das gab nochmal eine deutliche verbesserung der wiedergabe (durchzeichnung, ruhe, "schwärze")


    also vielleicht das geld für eine bodenplatte anders investieren. schiefer als standfläche ....?


    andererseits: audio kreativ wird auch probiert und sich schließlich etwas bei der auswahl von material und materialstärken gedacht haben. hoffe ich ... bei preisen, die anständiges handwerk erwarten lassen.
    der garrard ist eine diva, was seine kleidchen angeht. jede kleine veränderung an aufstellung und material verändern die klanglichen eigenschaften. was die vermutung nahelegt, daß es mehrere wege gibt zu befriedigendem klang.
    trotz aller basteleien (zu beginn eine sme 2000 zarge mit verschiedenen motorplatten) bin ich mir noch nicht schlüssig, wie sich welche maßnahmen genau auf den klangcharakter auswirken, um wirklich gezielt eine optimale zarge entwickeln zu können. da müsste man wohl viele der existierenden varianten im vergleich hören können.
    um so glücklicher bin ich mit dem augenblicklichen stand, da ich mit der original vinylista-zarge (squashballzarge und motorbrett stärker als 3cm) nicht sehr zufrieden war.


    also: viel glück beim probieren...


    gruß frank


    (garrard 401, sme 3012R)

    tachchen,


    vielleicht hilft dieses: ich hatte ähnliche probleme, zudem waren die schalen durch fertigungsbedingte presskanten teilweise so "scharf", daß beim ausreichend fest zudrehen schäden an den labeln auftraten (farbabrieb).
    die nicht 100%ig plan gearbeiteten kanten der labelabdeckschalen waren auch die ursache der undichtigkeit.


    wat machen? platt machen!
    plan schleifen, indem man die einzelnen schalen (die in der einen seite steckende achse lässt sich entfernen)
    kreisend über schleifpapier bewegt,
    erst gröberes korn (höchstens 120er, eher noch feiner) dann mit feinerem das finish vollenden (800er, 1200er ...)


    vorsichtig, langsam, gleichmäßig und nur soviel wie nötig!


    bei mir schnurren nun die label und bleiben schön trocken - wenige tropfen, die immer auf die papiere laufen, wenn man die platte nach dem waschen senkrecht in den trockenständer stellt, haben noch kein label beschädigt.


    gruß frank