Posts by Andreas K.

    Hallo Fassi,

    ich habe momentan zwei solche Arme in Betrieb. Einer war mit einem Kunststofflager ausgerüstet. Dieser wurde dann mit einem SME-Stahllager ausgerüstet. Das hatte ich hier im Forum einmal für wirklich kleines Geld erstanden und es war mir einen Versuch wert. War wohl nach Umstieg auf ein Bronzelager übrig. Dann ist mir ein zweiter Arm mit einem Bronzelager von Robert Graetke begegnet und so habe ich wohl alle Varianten zum Vergleich vor Ort. Die "Clone" mal außen vor gelassen. Gerade die modischen Bronzelager würde ich nur aus seriösen Quellen kaufen... es gibt viele Nachbauten und die haben teilweise mit präziser Fertigung nicht viel zu tun.

    Das Stahllager solltest Du eigentlich bei SME direkt in England noch bekommen. Es dürften auch einige durch Umrüstung auf Bronze noch in den Schubladen liegen... vielleicht einfach mal eine Suchanfrage starten.

    Mir persönlich ist beim Umbau von Kunststoff auf Stahl besonders aufgefallen, dass störende "Nebengeräusche" (in Leerrillen) sich deutlich reduziert haben. Von den anderen positiven Erscheinungen, die aber wahrscheinlich jeder anders beschreiben würde, einmal abgesehen.

    Viel Erfolg und Spaß bei deinen "Pflegemaßnahmen".


    viele Grüße

    Andreas

    Hallo Fassi,

    wenn bei diesem Arm ein Messerlager aus Kunststoff verbaut ist würde ich auf jeden Fall tauschen. Dabei habe ich auch mit den SME-Stahllagern gute Erfahrungen gemacht. Für mich aber eine deutliche Verbesserung zum Kunststoff.

    Ich habe meine Improved mittels anderer Headshell und Zusatzgewichte auch für die Nutzung mit Tonabnehmern die ein etwas höheres Auflagegewicht erfordern angepasst. Das mag aber nicht jedermanns Sache sein und soll hier auch keine Diskussion auslösen.

    Und schlecht... ist wirklich, wie schon gesagt, absolut relativ ;-).


    viele Grüße

    Andreas

    Warum hier Testreihen mit ungewissem Ausgang einleiten?

    Wenn Robert G. ein Werkzeug dafür hat und sich damit auskennt wäre es doch vielleicht eine Möglichkeit darüber nachzudenken ob er das machen könnte... oder ist das nicht spannend genug?


    kopfschüttelnde Grüße

    Andreas


    Also wirklich nur wechseln wenn es unbedingt sein muß!

    Zunächst mal "herzlich willkommen zurück bei den Mini-Spulen".

    Das oben genannte sind auch meine Erfahrungen. Ich habe mit der "Regeneration" von Andruckrollen mittels Druckwalzen-Pflegemittel oft wesentlich bessere Erfahrungen gemacht als mit "Neuteilen".

    Ärgerlich vor allem wenn an schlecht zugänglichen Stellen nach großem Aufwand gewechselt wird und das neue Teil entweder gleich schlecht arbeitet oder schon nach kurzer Zeit wieder den Dienst verweigert.


    Das NAD kann schon Spaß machen, leider sind die Service-Manuals von NAD bei mechanischen Problemen/Arbeiten nicht wirklich eine Fundgrube... ich kämpfe schon länger mit einem 6100 welches hartnäckig die Arbeit verweigert.

    Aber nun genieße mal dein "neues" Gerät... die NAD sind nicht schlecht und wohl aufgrund ihres schlichten Äußeren meist günstig zu bekommen.

    viel Spaß und Erfolg weiterhin

    Andreas

    Quote

    Leider haben wenige, auch professionelle, Garrard Restauratoren wirklich Ahnung oder sie Verarschen ihre Kundschaft.

    Also solche Aussagen halte ich, ohne hier konkret zu werden (wie war die genaue Absprache mit dem Kunden? Rechnung mit Beschreibung des Leistungsumfangs? etc.) für sehr gewagt und wenig hilfreich.


    schönen Abend

    Andreas

    Wie oft gab es diese (aller Voraussicht nach) ergebnisoffene Diskussion nun schon ? Um zu entscheiden ob ein Gerät Charme und Qualität hat brauche ich persönlich kein Stethoskop. Sorgsames Überarbeiten und ebensolche Pflege... Oldtimer eben.

    Garrard 301/401, Thorens 124... das mag man oder eben nicht und Möglichkeiten was Teile und wirkliche Fachleute angeht gibt es genug um die Geräte in einen Zustand zu versetzen der keine berechtigte Kritik mehr zuläßt. Das Problem dürfte doch wohl oftmals da begründet sein, dass ein Großteil der Geräte auf ihrer Reise mittlerweile durch die Hände von "Schraubern" gegangen sind und schon einiges erdulden mussten.

    Extrem-Tuning und Abtrainieren der Eigenheiten... nix für mich. Ich würde auch in meinen Käfer keinen Subaru-Motor einbauen... es geht natürlich und es ist auch ein Boxer... die Emotionen sind aber nach Radikalkuren dahin. Meine Meinung. Glücklicherweise gibt es genügend Möglichkeiten und jeder kann tun was er für richtig hält... manchmal aber echt schade um die Geräte.


    schönes Wochenende

    Andreas

    Bei hochwertigen Geräten würde ich Dir zu Riemen von Fred Marrs /USA raten. Allerdings durch die Versandkosten(wenn Du nur einen Riemensatz benötigst, bis 10 Riemensätze identische Versandkosten) eine echte Investition;-). Recht gute Erfahrungen habe ich auch mit den Produkten von Thakker gemacht. Was Andruckrollen und Idler-"Riemen" angeht wird es leider nach meiner Erfahrung wirklich schwer an Material zu kommen was langfristig Erfolg verspricht. Ich hatte hier teilweise mit einer sorgfältigen Aufarbeitung bessere Ergebnisse... hängt natürlich sehr von dem Ausgangszustand der Gummiteile ab.

    viel Erfolg und schönes Wochenende

    Andreas

    @ T.U.F.K.A.U. : bei deinen schlimmen Erfahrungen mit Schreinern wird es Zeit, dass Du mal auf einen "Richtigen" stößt... davon gibt es durchaus einige! ;-)


    ratfink : im Prinzip schon richtig... bei einer durchschnittlichen Zargenhöhe von 10cm wird der Tipp mit der Oberfräse aber schon mal nicht umzusetzen sein. Und eine CNC hat nunmal nicht jeder....

    Persönlich würde ich den Innenteil(wenn ich keine CNC hätte) zunächst mit der Stichsäge ausschneiden und dann per Schablone und Anlaufring den Innenteil mittels Schleifaufsatz an der Tischfräse aushöhlen. Dabei bleibt ein relativ kleiner Radius in den Ecken stehen der bei Zargen in der Regel vollkommen unkritisch ist.


    schönen Tag

    Andreas

    Aber man muß erstmal einen Schreiner finden der diesen Schnitt ohne Verbrennungen macht. Denn dazu nimmt ja am besten ein nagelneues Blatt.

    Die grundsätzliche Vorgehensweise bei der Herstellung einer Zarge dieser Art würde bei Schreinern mit etwas Berufserfahrung von der Nutzung einer Formatkreissäge zum Zweck des "Aushöhlens" aus vielen Gründen absehen.


    schönen Abend

    Andreas

    Hallo Bernd,


    nach meiner Einschätzung sind da gleich mehrere Sachen ungünstig gelaufen.

    Zunächst ist bei Massivhölzern die Lagerzeit zwar ein Kriterium aber nicht besonders aussagekräftig wenn man die Ausgangswerte und Umgebungsbedingungen nicht kennt. Entscheidend ist eine Holzfeuchte-Messung vor der Bearbeitung.

    Zum Wasserstrahl-Schneiden von Massivholz kann man unterschiedliche Meinungen haben. Tolle Technik für Schiefer etc., bei Holz würde ich "herkömmliche" Methoden auf jeden Fall bevorzugen.

    Letztlich ist entscheidend für den jetzt entstandenen Fehler, nämlich den kompletten Riss, die zu kleine Fuge. Es gibt klare prozentuale Vorgaben mit welchem Schwundmaß man bei bestimmten Hölzern rechnen muss. Im Grunde kannst du an der Ausdehnung der Riss-Fuge sehen um wieviel die Fuge zu klein war. Ich würde bei der Materialkombination Massivholz-Schiefer immer eine "Schattenfuge" von 2,5 bis 3mm einplanen. Damit ist Ärger dieser Art praktisch auszuschließen... wenn man von ordnungsgemäßer, fachgerechter Trocknung und Verarbeitung(spannungsfrei) des Holzes ausgehen darf.

    Eine Chance zur Reparatur würde ich allerdings sehen. Ausbau der Schieferplatte und verleimen der Fuge. Wenn hier noch alles gut "zusammenpasst" dann kann nach ordentlichem Verschleifen und neuer Oberflächenbehandlung alles noch gut werden.

    Die Schieferplatte läßt sich relativ problemlos an den Rändern nachschleifen um auf das notwendige kleinere Maß zu kommen.


    Soviel mal per Ferndiagnose. Viel Erfolg!


    viele Grüße und schönen Abend

    Andreas

    Hallo zusammen,


    erlaubt mir eine Überlegung wenn es um Langzeitstabilität geht.

    Ist da eine Aussage über eine 30 Jahre oder noch ältere Aufnahme und die mangelnde Höhenpräsenz denn besonders aussagekräftig wenn man oftmals weder weiß welches Tapedeck zur Aufnahme benutzt wurde und ich schon feststelle dass viele Tapedecks schon von Werk aus nicht wirklich optimal eingestellt waren?


    Ich gehe da oftmals davon aus, dass schon die Aufnahme zur damaligen Zeit alles andere als 100%ig war... und ein bisschen Verlust ist ja immer.

    Ich werde auf jeden Fall meine neu bespielten BASF im Auge behalten... und da die Jahre ja immer schneller vergehen, könnte das eine interessante Testreihe werden ;-).


    schönen Sonntag

    Andreas

    Nach meiner Erfahrung ist es bei Gebrauchtkauf immer ein bisschen "Überraschungsei". Ich hatte schon eingeschweißte Cassetten die überraschend schlecht waren, auf der anderen Seite genutzte bei denen Neuaufnahmen wirklich klasse gelungen sind.

    Da spielt mit Sicherheit die Lagerung(oftmals ja Jahrzehnte) und die Art der bisherigen Nutzung die entscheidende Rolle, und das kann man den Cassetten eben oftmals schlecht ansehen.

    Nachdem ein großer Teil meiner Cassetten "verschwunden" waren habe ich nun die Bestände wieder aufgefüllt mit Gebrauchtkäufen der schon immer von mir favorisierten TDK-SA älterer Jahrgänge und Maxell XL-II ebenfalls am liebsten die etwas älteren.

    Wenn man davon ausgeht bei jedem Kauf mal etwas Schwund zu haben den man aussortieren muss dann funktioniert das prima.

    Bisher konnte ich bei den TypIV-Cassetten keinen wirklich großen Vorteil sehen, zumindest keinen der den hohen Mehrpreis gerechtfertigt hätte. Das kann aber auch daran liegen, dass ich hier nur wenige Exemplare besitze und vielleicht die "Richtigen" nicht dabei sind.

    Aber auch die Herangehensweise ans Thema Cassette ist nun eine andere. "Früher"(also in der Zeit als es nix anderes gab;-)) habe ich meine Tapedecks genutzt... heute ist mir wichtig, sie in einen möglichst optimalen Zustand zu versetzen. Schon die Anschaffung von Mess- und Einstellcassetten und Messgeräten hat Spaß gemacht... und da praktisch alle Tapedecks die für mich interessant waren auch eine "Kur" benötigten hat sich das auch gelohnt.

    Erstaunlich ist auf jeden Fall was man aus dem Medium rausholen kann... das erlebe ich immer mal wieder wenn Zuhörer nicht wissen welche Quelle gerade Musik liefert.


    schönes Wochenende

    Andreas

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    Du hast den falschen Wohnort! Oder die falschen Freunde!

    Ich bin mir nicht sicher ob wir das vom gleichen Standpunkt aus betrachten. Ich hatte hier durchaus die Sichtweise eines gewerblichen Handwerkers im Blick. Privat und unter Freunden dürfte/sollte sich das anders verhalten.

    Wenn Du da den Osten vorne siehst, OK. Ich bin mit der Wahl meines Wohnortes wirklich ganz zufrieden... und es wird maximal noch weiter in den Süden gehen;-).


    schönen Abend

    Andreas

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    den Hersteller kenne ich, wenn man aber nur für eine Base von 60x40cm Material braucht, kauft man keine ganze Platte, schon garnicht bei dem Kurs. Kennst du auch jemanden bei dem man es in Zuschnittgröße bekommen kann?

    Das wird schon deshalb nicht oft zu finden sein weil eben das Material sehr teuer ist, man es in verschiedenen Stärken lagermäßig vorhalten muss und die Sache dann nach Berücksichtigung von Verschnittzuschlag, Werkzeugverschleiß etc. so teuer für den Endkunden wird, dass es sowieso kaum einer kauft.

    Die Verarbeitung dieses Materials lohnt sich nur wenn man es ständig einsetzt und möglichst wenig Verschnitt anfällt. Selbst viele große Holzhändler bestellen nur auf Anfrage.


    Du kannst bei ebay regelmäßig reinschauen... manchmal werden da "Abfallstücke" angeboten. Wobei deine gewünschte Größe da mit Sicherheit schon selten sein dürfte... und wenn die Größe nicht genau passt brauchst Du wieder Hilfestellung von einem Verarbeiter.

    Ach Ronny,

    das grundsätzliche Prinzip von "Geben und nehmen" ist mir vertraut. Das gab es nämlich nicht nur im Osten! Wenn man als Erfahrung aber nun mal die Einbahnstrasse hat ist die Schlussfolgerung irgendwann klar... ansonsten nennt man das "Ausnutzen" und das ist eine Sackgasse.


    schönen Abend

    Andreas

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    für einen kleinen Beitrag in die Kaffeekasse schneidet auch eine Schreinerei so Kleinigkeiten zu, fragen kostet da nichts

    diese Aussagen bringen mich immer wieder ins Grübeln...


    warum sollte ein Handwerker der viel in seinen Betrieb investiert ihm unbekannten Leuten für Klimpergeld einen Gefallen tun die oftmals Tausende für Plattenspieler und Tonabnehmer ausgeben???

    Jetzt mal ernsthaft... sicher haben wenige Handwerker etwas dagegen Arbeiten entgegen zu nehmen denn davon leben sie... das hängt aber durchaus auch von Situation und Tonfall ab... oder tut ihr permanent Leuten die bei euch reinschneien für 5Euro in die Kaffekasse einen Gefallen?

    Die Kosten für die Kleinigkeiten die das Führen eines Betriebes so mit sich bringt, wie z.Bsp. Schärfen von Sägeblättern, Hobelmessern und so vieles mehr, hat anscheinend praktisch niemand auf dem Schirm.


    Ich spare mir weitere Erläuterungen dazu weil es nichts ändern wird... einfallen würde mir aber so einiges.


    schönen Abend

    Andreas

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    Auf jeden Fall. Davon habe ich auch noch mehrere Platten, Problem ist nur, ich finde hier niemanden der in der Lage ist, das Panzerholz ohne Verbrennungsflecken zu schneiden. Da lass ich's lieber erstmal.

    Das ist kaum nachvollziehbar. Mit scharfem hartmetallbestücktem Werkzeug kein Problem (bis zu einer Materialstärke bis 40mm hab ich das regelmäßig auf der Säge). Und das sollte in jeder Tischlerei nun wirklich zum Standard gehören.

    Im Übrigen ist Panzerholz, meiner Meinung nach, nicht soo hübsch dass man es "natur" lassen möchte. In der Regel ist da Oberflächenbehandlung gefragt.


    viele Grüße

    Andreas