Posts by asche

    Ach Sven, nun sei mal nicht so. Ich habe mir die von dir geposteten Videos angeguckt und eben festgestellt, dass einiges nicht meins ist. Aber das ist ja auch okay. Ich denke, wir werden hier auch noch eine Schnittmenge finden (wie in so vielen anderen Bereichen auch. Und wenn es nur darum geht, dass sich andere mal mit dem Thema beschäftigen ist doch alles gut.


    Diese hier hatte ich mir gestern mal rausgekramt:


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    Gruß,

    Andreas

    Obwohl ich mich früher auch als Gruftie bezeichnet habe, habe ich wohl in der Rückschau die heute damit assoziierte Musik gar nicht in der Fülle gehört, sondern eher andere in der Szene goutierten Genres wie Industrial, Minimal, EBM; Neo-Folk und Postpunk konsumiert.


    Für mich sind da bei einigen Künstlern die Genres auch nicht so klar festzulegen. Bspw. waren für mich immer The Sisters Of Mercy eine Gothic-Band, sie selbst sahen das irgendwie nicht so. The Cure sehen viele als klassische Gothic Band, was für mich allenfalls auf zwei bis drei Alben zutrifft. Spätestens seit Love Cats war das purer Pop. Ähnliches gilt für Dead Can Dance, deren erstes Album für mich durchaus das Label Gothic verdient hat, aber irgendwie sahen die sich selbst auch nicht dieser "schwarzen" Szene zugehörig, und spätestens mit Spiritchaser wurde manifestiert, dass sie eher Weltmusik machen wollten und eben ein "normaleres", bereits Publikum ansprachen.


    Und was ist mit Siouxsie & the Banchees? Vom Outfit her - wie Robert Smith - die Blaupause für Grufties. Die haben später irgendwie auch eher Pop gemacht.


    Und dann sind da Bands wie Skinny Puppy, Frontline Assembly, Shock Therapy und noch viele weitere, die vom (damaligen) Erscheinungsbild eher dem Gruftie-tum zuzuordnen wären, aber musikalisch in eine andere Richtung marschiert sind obgleich sie in der schwarzen Szene immer eine große Anhängerschaft hatten.

    Als dann viele deutschen Bands anfingen, selbst Gruftie-Musik zu machen, erschien das bis auf wenige Ausnahmen oftmals lächerlich. Das war die Zillo-Zeit, wo jeder noch so unbegabter Gruftie-Künstler zur Stilikone hochstilisiert wurde. Ich fand die fast ausnahmslos peinlich, sorry! Guckt mal heute in den Orkus. Puh, da kenne ich keine Band mehr und wenn ich mir dann mal was anhöre, schaudert es mich.


    Im Fazit geht für mich nichts über alte Sisters of Mercy, Cure, Fields of the Nephilim, Red Lorry Yellow Lorry, ein bisschen The Mission, ein bisschen Christian Death, Rose of Avalanche und noch viele andere Genre-sprengende Projekte, wie The Jesus & Mary Chain, Swans, Xymox, usw.

    Gruß,

    Andreas

    Hatte damals die ersten beiden Alben gekauft - danach kein interesse mehr gehabt. Die 7“ Box hatte ich irgendwann verhökert - wenn ich mir heute die Preise angucke wohl zu früh verkauft:pinch:. Die wurden von mir irgendwann geächtet, weil die sich auf nem Konzert von Twice A Man in Hamburg über die lustig gemacht haben.


    Marc: tolle Reportage - habe herzlich gelacht.

    Ein Freund wohnte damals ca. 50m vom Zwischenfall entfernt, da habe wir uns dann vorher getroffen 8)

    Praktisch, da konnte man sogar zum aufs Klo gehen eben nach Hause gehen ;(

    Und vor allen Dingen, bei dem Döner-Heini gegenüber oder dem Griechen in der Seitenstraße essen gehen/holen.

    Ich habe die Tage eine tolle Blue Note Doku geguckt und mir daraufhin auch die Wayne Shorter LP bestellt - hoffe, die ist noch lieferbar.
    Bin nämlich aufgrund der Ausführungen hier mehr als gespannt.

    Gruß,

    Andreas

    Die Sisters hätte man zwischen 1980 und 1985 sehen müssen. Mein erstes Konzert war '93 und das war schon eine Katastrophe :D

    Genauso ist es und ist auch anhand der Vielzahl der Bootlegs nachzuvollziehen. Hatte sie 1990 in Hamburg bei der ersten Reunion/Neuauflage gesehen und da war ich schon als riesengroßer Sisters-Fan super enttäuscht und konnte gar nicht fassen, wie schlecht das war. Dann noch ein oder 2 Jahre später in Münster gesehen und das war auch superschlecht (total besch*ssene Vorband und haben ewig auf sich warten lassen) - das war's dann für mich gewesen. Die neueren Konzerte habe ich auf You Tube angeguckt und verschiedene Reviews gelesen - allesamt im Tenor: das brauch man sich nicht mehr antun. Und seien wir mal ehrlich: Singen konnte er eigentlich auch nur durch die tolle Plattenabmischung und Verlangsamung der Vocal-Tonspur.

    Gruß,

    Andreas

    Was meinst Du mit "ordentlich auf die Schippe genommen". Das hat sich alles so zugetragen ;). Den Film musst Du unbedingt gucken.


    Auch die Bücher von Heinz Strunk kann ich empfehlen - da lacht man sich auch in die Ecke.

    Mann, da musste ich schon heftig grinsen! Da Das Ich sich damals wie heute schon sehr wichtig genommen haben, ist das einfach nur eine lustige Anekdote. Ich kannte den damaligen Veranstalter in Osnabrück und der wusste zu berichten, dass sie angeblich durch einen Kurzschluss die PA gehimmelt haben und sich hinterher beschwerten, wie kacke die PA wäre.

    Poesie Noire hatte ich nach der Love Is Colder Than Death live gesehen - war okay, aber hätte ich mir nicht nochmal live angesehen.

    War gerade mal im Keller und habe meine alte Konzertticketsammlung durchgeguckt. Ich habe Neon Judgement 1995 in Waregem (Belgien) live gesehen. Wie Sven schon schrieb, war da die gute Zeit schon vorbei. Und ja, die haben da schon voll den dicken Max auf der Bühne gemacht. Das war echt peinlich. Als "Support" waren The Arch da, das war auch echt nicht gut. Qntal und Deine Lakaien hatte ich da auch gesehen. Letztere fand ich damals auch grottenschlecht.


    Habe dabei festgestellt, dass ich sogar 1991 in Hannover auf dem Grenzwellen- Festival war und FLA dort spielten. Musste lange in meinem Gedächtnis kramen bis ich drauf gekommen bin: Unser Fahrer hatte keinen Bock mehr und wir sind daher früher abgehauen :(.


    Aber da waren auch so grausame Konzerte wie Das Ich, Invisible Limits (in der Zeit nach Thomas Lücke) und Pink Turns Blue dabei. Cat Rapes Dog waren auch live immer ziemlich schlecht, obwohl die ein paar gute Sachen auf dem ersten Album hatten. Aber auch welche, die live immer überzeugen konnten: mehrmals Cassandra Complex, Laibach, Borghesia, Dive oder Front 242.

    So einen Freund möchte ich auch mal haben, nur: dass er seine Platten nicht zurück bekommen würde😎

    Und: Jau, passt hier mE voll gut rein. Die frühen Sachen finde ich sm besten. Live fand ich die hingegen lächerlich.

    Und durch Alex' schönem Flyer vom Logo inspiriert läuft nun diese hier bei mir

    (Doppler Effect - Hard At Work)

    Doppler Effect

    Auch so ein Klassiker aus der Sturm- und Drangzeit :).

    Gruß,

    Andreas

    Habe SP leider nie live gesehen. Auch FLA hat sich irgendwie auch nie ergeben. Den SP Bootleg hatte ich irgendwann mal für ein Heidengeld verhökert und mir einen eigenen Bootleg vom Bootleg gemacht. Gehört habe ich die seitdem aber auch nicht mehr :/.


    Nochmal zur Click Click Box: habe die komplett durchgehört und finde die Bonus CD sehr interessant. Da sind Instrumental-Demos drauf, die echt ganz gut sind.


    Gruß,

    Andreas

    Bei Bandcamp kann man in alles reinhören bzw. durchhören (nicht nur unter Click Click, sondern auch unter Rotorbabe Recordings suchen!)

    Alex: Ja, Rorschach Testing ist wohl in der Gesamtheit das beste Album von Ihnen. Habe nun auf der Rotorbabe Recordings Bandcamp Seite gelesen, dass die das Ding leider nie re-releasen konnten, weil unsicher ist wer die Rechte an den Songs besietzt. Daher haben sie dort eine "Rorschach Ressurected" eingestellt.


    Ich arbeite mich mal durch die Sachen durch.


    Gruß,

    Andreas

    Hey Sven, das (Rats in my bed) nenne ich mal 'nen Kracher. Ich habe mit Shadowblack mein Interesse an Click Click verloren. Müsste ich mich vielleicht nochmal mit beschäftigen.

    Gruß,

    Andreas