Posts by Dr.Music

    Interessant zu erfahren, dass es 2 verschiedene 200g Versionen gab. Ich weiss jetzt aber gar nicht mehr, welche ich davon hatte. Jedenfalls war meine 200g nicht ganz plan und in der Leerrille waren dumpfe "Pumpgeräusche" hörbar. Klangunterschiede bei der Musik konnte ich nicht wahrnehmen.

    Die 180g ist tadellos, plan und läuft absolut ruhig.


    Grüße

    Rudi

    Oh, ein ZET 3 mit 2 Armen und 2 Motoren ?

    Lässt sich das mit den 2 Motoren nachträglich umsetzen, wenn man die Standardvariante eines ZET 3 besitzt (so wie ich) ? Der Teller ist auch ein anderer, bei meinem geht die Riemenführung durch die Tellermitte. Wird Deiner über ein Konstant M-2 Netzteil angesteuert?


    Grüße

    Rudi

    Mehr Körper hat hier allerdings die deutsche Pressung auf Polydor International.

    Auch wenn es offtopic ist :sorry: :

    Ich finde Deine Aussage sehr interessant. Habe die Cream-Scheibe selbst noch nie auf Polydor International gefunden, sondern immer nur mit rotem Polydor-Label. Da sollte ich wohl doch nochmal auf die Suche gehen, wobei ich nicht weiß ob sich die Ausgaben dann auch klanglich unterscheiden. Die selbstbetitelte "The Who" LP hab ich auch in beiden Labelvarianten und die sind von der Pressung und Matritzennummer absolut identisch, haben nur unterschiedliche Labels drauf.


    So, und jetzt gerne wieder zurück zu Aqualung, obwohl mir dazu auch nichts Neues mehr einfällt.... :D

    Oder doch: Ich habe die 180g Classic Records der 200g Ausgabe immer vorgezogen, da die 180g Platte (jedenfalls beim direkten Vergleich meiner beiden Exemplare) im Vergleich zur 200g absolut plan ist und ruhiger läuft. Die 200g hatte oich daraufhin wieder verkauft.


    VG

    Rudi

    Etwas seltsam war Helmet vor ein paar Jahren in Stuttgart im Universum.

    Einlass 19 Uhr, Beginn 20 Uhr, zwei Vorbands. Ok, wir waren etwas spät .... aber um 20.45 Uhr erwartet man doch nicht, dass die Hauptband bereits kurz vor den Zugaben ist :wacko:

    Wir hatten dann noch 20 Minuten vom Konzert 8o

    Ich hab Helmet vor ein paar Jahren in Köln gesehen und fand sie super. Das Konzert war nicht besonders lang, das stimmt (65-70 Minuten inkl. Zugaben).

    Dafür konnte man nach dem Konzert vor der Bühne im Luxor noch lange und ohne Zeitdruck mit einem äusserst sympathischen Page Hamilton über Musik und Gitarren plaudern . :thumbup:


    Grüße

    Rudi

    Ich erinnere mich ja viel lieber an die vielen tollen Shows und Konzerte, als an die wenigen negativen Momente. Und dass Künstler auch mal einen schlechten Tag haben, weil sie auch nur Menschen wie wir alle sind, sieht man ja recht deutlich an den unterschiedlichen Erfahrungen, die einzelne von uns gemacht haben.

    Ich werde mich jetzt wieder den schönen Seiten unseres Hobbies widmen. Arlo Parks soll im Oktober auf Clubtour gehen, ob ich mir schon ein,Ticket kaufen soll?



    Grüße

    Rudi

    Moin

    Sugarcubes in Hamburg ende 80er.

    Das erste Ansage : We got your money, go home.

    Wäre ich doch gegangen, dann hätte ich nur das Geld für die Karte verschwendet...

    Grüße Ralf

    Interessant. Ich hab die ebenfalls 3x live gesehen (2x Ende 1989 in Berlin und Frankfurt und 1x 1992) und fand sie immer klasse. Auch Björk später war für mich live immer ein Erlebnis.

    2018 auf dem Traumzeitfestival waren The Jesus & Mary Chain der Headliner am Sonntag und die waren nicht nur schei*e drauf, sondern spielten auch so. Da hatte ich nach 30min. die Schnauze voll und bin gegangen. <X

    Die hab ich 2018 in Darmstadt gesehen und fand sie richtig klasse, war jedenfalls ein tolles Konzert mit Laura Carbone als Support.

    Schlechte Konzerte habe ich so einige erlebt (kein Wunder bei über 1000 Konzertbesuchen im bishergen Leben) , aber eins vergesse ich nie:


    Ich war mal bei Chuck Berry in Hannover Ende der 80er. Kleine Halle, aber randvoll.

    Nachdem wir nach dem offiziellen Beginn noch rd. 100 Minuten gewartet hatten, erschien Mr. Berry mit seinen Begleitern, spielte recht lustlos rd. 25 Minuten und ging dann von der Bühne. Das war's. Gellendes Pfeiffkonzert. Kippen und Bierbecher flogen auf die Bühne.


    Am nächsten Tag wurde in der Zeitung darüber berichtet. Chuck Berry wollte nur auftreten, wenn er seine Gage im Vorfeld in bar erhalten würde. Da der Saal voll war, und die Fans schon so lange warteten, hatte sich der Veranstalter wohl widerwillig darauf eingelassen. Mr. Berry war das wohl egal, er lieferte ein lustloses kurzes Set und verschwand einfach nach einer knappen halben Stunde, seine Begleitmusiker standen noch auf der Bühne und wussten nicht, wie ihnen geschah. Sie dudelten noch ein paar Minuten vor sich hin und traten dann auch ab, Vereinbart waren 75 Minuten, las ich später. Berry war mit der Kohle in der Tasche einfach verschwunden.

    So ein Arschloch.


    Grüße

    Rudi

    Ein weiterer Daptone-Star hat uns vergangene Woche verlassen, wie das Label gestern auf seiner Seite verkündet hat:

    Naomi Shelton verstarb im Alter von 78 Jahren.

    Aktiv bereits seit Ende der 50er Jahre, war sie zuletzt der Kopf der New Yorker Formation

    Naomi Shelton & The Gospel Queens.


    R.I..P., Naomi.


    https://www.instagram.com/p/CLpCGl7FUlu/


    Hier nochmal ihr größter Erfolg der letzten Jahre, das starke

    „What Have You Done, My Brother?“ aus dem Jahr 2009


    Das mit der Preisentwicklung bei Reineisenbändern (Typ IV) ist wirklich ein Phänomen. Da war ich auch überrascht, aber diese Bänder waren seinerzeit im Handel ja auch mindestens doppelt so teuer, als CR2 Kassetten und die Produktionsmengen waren deutlich (!) geringer, so dass diese Kassetten inzw. auch schwer zu finden sind.

    Doch die Preise für CR2 NOS-Bänder finde ich nicht gerade "irrwitzig", oder was findest du an Preisen zw. 5 und 8 EUR für eine NOS 90er Markenkassette (das dürfte so der Mittelwert für ein hochwertiges Markenband sein) so besonders?



    Grüße

    Rudi

    Puh. :D


    Ich finde dieses Tool auch großartig. Deswegen hatte ich das bei HHV auch mal angeregt - leider nur einen negativen Bescheid erhalten.


    Ich habe den Merkzettel z.B. oft benutzt, wenn ich in meiner Jazz Kneipe saß. Ich hörte Musik, fand sie interessant, schnell via App (die gibt es ja leider nicht mehr) auf den Merkzettel und am nächsten Tag geschaut, was ich denn wirklich bestellen will - meistens dann bei JPC.

    Aber bei hhv.de gibt‘s doch die Wunschliste. Die nutze ich ähnlich, wie den Merkzettel bei jpc.

    Und wenn eine Platte von der Wunschliste (wieder) verfügbar ist, bekommt man eine Nachricht.


    Grüße

    Rudi

    Ich plaudere mal ein wenig aus dem Nähkästchen, da das Thema inzwischen seit 30 Jahren abgeschlossen ist:

    Durch die Verwendung von 1“ und 2“ Agfa Magnetbändern sind in den Archiven von ARD/ZDF und ORF in den 90ern etliche Sendebeiträge rettungslos verlorengegangen. Hunderte Agfa-Bänder mussten aufwendig in speziellen Reinigungsmaschinen umgespult und gereinigt werden, um sie wenigstens zur Sicherung wenigstens noch einmal abspielen zu können.

    Beim bezifferten Schaden ging es um einige Mio DM und es endete in einem Vergleich. Daraufhin hat Agfa die komplette Magnetbandproduktion für immer eingestellt.


    Grund für die Misere war ein im Band befindliches Leitmittel, was mit der Zeit ausgeblüht ist und die Bänder verklebt hat, wie ein Schmierfilm. Das weiße Reinigungsfliess, durch das die Bänder bei der Reinigung umgespult wurden, war nach einmaligem Durchlauf beinahe schwarz. Je nach Befall musste ein einziges Band bis 5-6x durch die Reinigungsmaschine laufen. Studenten waren so monatelang im Archiv mit der Reinigung beschäftigt.

    Viele Bänder waren jedoch so stark verklebt, dass die Inhalte nicht mehr zu retten waren.

    Auch von BASF waren einzelne Bänder aus der Zeit um 1982/83 betroffen, die Ludwigshafener setzten dieses Leitmittel aber nur für ganz wenige Produktions-Chargen ein, so dass sich der Schaden hier zum Glück in Grenzen hielt. In den 80er Jahren wurden in Deutschland und Österreich in den Sendeanstalte zu 80% BASF und Agfa Magnetbänder eingesetzt, erst später wechselte man und kaufte dann überwiegend Maxell und nur ganz wenig Ampex und Scotch 3M.

    Auch im Konsumerbereich hat Agfa dieses Mittel in den Jahren 1981 bis ca. 1986 wohl in den Magnetbändern ihrer Tonbänder und Kassetten eingesetzt.

    Also besser Finger weg von NOS Agfa-Bändern aus dieser Zeit.


    Viele Grüße

    Rudi

    Ich ärgere mich immer noch, dass ich meine TDK MA-XG irgendwann mal ausgepackt habe. :D

    Ich hatte von der Metal Vertex leider auch nur ein einziges Exemplar. Man darf nicht vergessen, dass die um 1990 herum, als es sie zu kaufen gab, stolze DM 49,90 gekostet hat, das war das teuerste Band auf dem Konsumermarkt und nur ein Jahr lang im Handel.

    Mein Bestand an Typ IV Kassetten umfasste insgesamt auch nur 10-15 Stück. Die anderen waren alle von BASF („Metal Maxima“). Eine davon hab ich neulich noch beim Aufräumen gefunden, auch noch unbespielt aber leider eben auch ausgepackt und ohne Folie. Die werde ich wohl ab 1 EUR in die Bucht werfen, mal sehen was die noch bringt.


    Grüße

    Rudi

    Freunde, was ist mit den Telefunken RC 200/RC 300? Besser Finger weg oder eins zulegen?

    Ich hatte in den 80ern mal das RC 200

    Zu beachten gilt in erster Linie, dass Telefunken seinerzeit kein Dolby C Rauschunterdrückungssystem angeboten hat, sondern das eigene HighCom (nicht kompatibel).

    Bei meinem Gerät hakten dann auch nach einiger Zeit die Räder am Zähllaufwerk (Plastik verschlissen) und die Skalenbeleuchtung fiel aus. Für die techn. Funktion nicht von Belang, aber es soll erwähnt werden. Ansonsten gab es keine Auffälligkeiten, ich hatte das Deck insgesamt aber auch nur 5 Jahre in Betrieb.

    Achso, eins noch: ich empfand die Schaltgeräusche nach Bedienung der Tipptasten immer als viel zu laut.


    Grüße

    Rudi

    Auch ByteFM gedenkt heute in einer Sondersendung an Francoise Cactus:



    [Blocked Image: https://www.byte.fm/media/broa…600%2C500_crop_detail.jpg]

    Ausgabe heute: Pour Messieur – Ted Gaier erinnert an Françoise Cactus

    „Ich kannte Françoise seit dem Silvesterabend 1984/85, wo sie mit ihrer Band Lolitas im einem besetzten Haus in der Potsdamer Straße/West Berlin vor den Bands The Waltons und Die Toten Hosen spielte. Als Schlagzeugerin und Sängerin erschien sie mir wie eine geniale Symbiose von Musikerinnenfiguren wie Mo Tucker, Nico und Françoise Hardy und trotzdem völlig einzigartig. Ich wollte sie unbedingt kennenlernen. Ihr verdanke ich mein sämtliches Wissen über französische Popkultur, kleine Alltagsdinge, die es braucht für einen kultivierten Lebensstil (z. B. das Eau De Toilette Chanel 'pour messieur' oder einen Füllfederhalter mit Stärke B) und vieles vieles mehr.“ (Ted Gaier)



    Am Tag nachdem bekannt wurde, dass Françoise Cactus mit 57 Jahren an Krebs gestorben ist, rief Ted Gaier mich an und fragte, ob wir nicht eine Sendung mit ihrer Musik machen könnten. Schöne Idee, dachte ich, zumal es ja einige Querverbindungen zu seiner Band, den Goldenen Zitronen gibt. Also machen wir das.



    Was die Anderen sagen:



    Mascha Jacobs, Mitherausgeberin der Zeitschrift "Pop: Kultur und Kritik", Lektorin, Podcasterin ("Dear Reader") und Redakteurin bei "10 nach 8". Ihre Magisterarbeit hat sie 2004 über die Literatur von Françoise Cactus geschrieben.



    1.Facebooknachricht:



    "'Steh auf Burgunderin, und werde, was du vermisst', sagt eine Stimme zur Ich-Erzählerin in Autobigophonie von Françoise Cactus. Er hat großen Eindruck auf mich gemacht, dieser schöne, einfache Satz. Und er fällt mir immer ein, wenn ich unsicher werde, was ich hier überhaupt mache. Adieu, Adieu, Françoise. Ich trinke heute Whiskey auf Dich."



    2.Facebooknachricht:



    "Habe heute Nacht Whiskey getrunken, Stereo Total gehört und versucht, einen kleinen Text über Françoise Cactus zu schreiben. Auch weil mir einfiel, dass die letzten Zeilen von Autobigophonie mit einem Epitaph enden:



    'Hier liegt sie, so wie sie zu liegen pflegte,



    Nur dass sie, solange sie lebte,



    Den Po dazu bewegte.'"



    Hier geht's zu Maschas kleinem Text.



    Jim Avignon, Künstler, Musiker (Neoangin):



    “Adieu Françoise.



    Die Nachricht von deinem viel zu frühen Tod hat mich sehr traurig gemacht. Ich wollte immer in einer Stadt leben, in der Künstler wie du zu Hause sind. Ich weiß noch, wie ich neben dir hinten im Tourbus saß und du unentwegt Lyrics für neue Songs in dein kleines Buch geschrieben hast. Ich ärgere mich immer noch, dass keiner ein Interview mit dir darüber machen wollte, wie ihr regelmäßig in den 80ern heimlich in Ostberlin gespielt habt und jedes Mal kurz vor Mitternacht wieder zurück sein musstet. Ich war dabei als du als Einzige gemerkt hast, dass auf dem schicken Goetheevent in Singapur die Cocktails mit Wasser statt mit Wodka gemixt wurden. Unvergessen, wie du beim Portraitmalen in der Crystal Ball jedem Portraitierten, egal ob Mann oder Frau, große runde Brüste gemalt hast. Ich bin immer noch dankbar, dass ich als Vorgruppe bei einer eurer Touren dabei sein durfte und ich bin froh, dass ich bei deiner letzten Ausstellung vor genau einem Jahr der Aushilfsbarkeeper sein konnte. Ich wäre gerne dabei, wenn du mit spitzer Zunge und leicht amüsiert, all die Nachrufe kommentierst, die jetzt über dich erscheinen. Leider hab ich es versäumt, mich richtig zu verabschieden. Mach's gut, wo auch immer du gerade steckst. Berlin hat eines seiner schillerndsten Aushängeschilder verloren.



    Adieu”




    https://www.byte.fm/sendungen/…innert-an-francoise-cact/

    Hallo Rudi,

    was wird den mittlerweile für CrO2 und Metall gezahlt?

    Aber Deine Cassetten waren NOS, d.h. noch eingeschweißt, oder?

    Gruß, Claus

    Ja, Claus.

    Alle noch eingeschweisst und trocken über all die Jahre bei Zimmertemperatur gelagert.

    Das Highlight war eine limitierte und numerierte NOS-Maxell Metal Vertex 90 - dafür hat ein Käufer aus Sachsen im Oktober letzten Jahres sage und schreibe 195 EUR geboten und bezahlt. Da war ich schon beinahe erschrocken.

    Die BASF Chromdioxid Super II 90 (auch NOS und verschweisst) hatte ich in der "kleinen Bucht" verkauft und dafür habe ich 6 EUR / Stck. genommen und bekommen. Für die "Maxima" 8 EUR.

    Sind aber inzw. alle weg.

    Ich habe für Kassetten selbst seit Jahren schon keine Verwendung mehr, besitze auch schon lange kein Tapedeck mehr. Aber wie das so ist, ich hab früher die Kassetten vom Großhändler in größeren Stückzahlen im Karton gekauft und da waren eben einige übrig geblieben.

    Die bespielten Kassetten habe ich als Konvolut für kleines Geld abgegeben, das waren kleine Cent-Beträge pro Tape. Da war aber vom Zustand alles dabei, von oft im Auto gespielt bis fast neu, Hüllen beschriftet und ich wollte und konnte nicht jedes Band einzeln prüfen.


    Grüße

    Rudi