Posts by analog.digital

    Kannst Du mir mal verraten, warum Du derart auf Krawall gebürstet bist?


    Krawall? Nee, alles gut, meine Wortwahl war nicht ganz angemessen.

    Du hast vorher nur deine Arbeitsweise als Maßstab genommen, wodurch deine Probleme mit den Duals aus meiner Sicht eben dadurch entstehen. Der Satz war mir zu lang.:sorry:

    Für mich z.B. wäre das Anfertigen einer neuen Zarge für den Philips eben nicht "leichte Wartbarkeit".


    Gruß,

    Uli

    Doch, die meine ich. In dieser Serie gibt es keine lauten Motoren, keine verharzten Fette, keine schlappen Kondensatoren, keine lauten Lager, keine maroden Kontakte. Selbst den Riemen habe ich noch kein einziges Mal austauschen müssen.

    Es gibt nur eine verzogene Bodenwanne, einen knarrenden Lifthebel und eine schwache LED für die Endabschaltung. Fertig! Arbeitsaufwand ohne die Bodenwanne sind komplett 10 Minuten.

    Diese Fehler hatte ich nicht bei den Duals.

    Wie reparierst du die verzogene Bodenwanne beim Philips und wie lange dauert das?

    Wenn man das ohne komplette Zerlegung und Reinigung macht, ist man schnell fertig und es mag auch wieder für ein paar Jahre halten. Das ist aber nicht meine Art zu arbeiten.

    Die o.a. 12xx aus dem Verwandten/ Bekanntenkreis laufen mittlerweile seit mehr als 10 Jahren nach meiner Überarbeitung.

    Wenn du bei deiner Arbeit übertreiben willst, dein Problem.

    Spitzenwitz

    Na ja, du meinst aber nicht die Philips-Spieler, wo sich die Kunststoffzarge verzieht?

    Ich hatte neben dem erwähnten 1246 schon verschiedene 1225/ 1226 und 1228 ais der Bekanntschaft/ Verwandschaft zur Instandsetzung hier. Bei allen war nur der Pimpel und die Kondensatoren fällig. Zusätzlich noch Mechanik abschmieren, evtl. neue Nadel und das war's.

    Ich weis ja nicht, wo du deine Geräte her bekommst, das du so viel dran machen musst.

    Die Geräte, die ich hier hatte, gingen an die Besitzer zurück. Die Besitzer waren die Erstkäufer der Geräte und kommen aus einer Generation, wo man noch sorgfältig mit den damals recht teuren Duals umgegangen ist.


    Wenn du sie natürlich, bei der Menge (dreistellig) liegt das nahe, aus kommerziellen Gründen überholst, mag das anders sein. Da wechselt man halt auch mal das Silikonöl des Tonarmlifts, um das Gerät nicht nach einem halben Jahr wieder als Reklamation auf den Tisch zu bekommen.


    Gruß,

    Uli

    Hm, ich habe hier einen Dual 1246 den ich bei einem Spaziergang vom Straßenrand mitnehmen konnte (mit Erlaubnis des Besitzers). Das Gerät hatte längere Zeit nur noch im (Party?)-Keller gestanden.

    Prophylaktisch die rissigen Kondensatoren ausgetauscht, einen Steuerpimpel aus einem Stück Leitungsisolation geschnitzt und die Mechanik etwas gefettet, fertig. Läuft einwandfrei.

    Kompliziert war das nicht.

    Du verwechselst die Alterung von Bauteilen (d.h. Kapazität C [in Farad] beim Kondensator ändert sich) und die zeitliche Änderung der Ladung Q [ in Coulomb oder Amperesekunden] eines Kondensators bei anlegen einer Gleichspannung über einen Serienwiderstand.


    Gruß,

    Uli

    Im Prinzip kann man die Revox B790/ 791/ 795/ 291 ja auch als Automaten bezeichnen, mal abgesehen davon, das man nach auflegen der Platte noch das Armgehäuse über die Platte schwenken muß. Aber beim Technics SL-7 oder -10 muß man ja auch den Deckel mit dem Tonarm schließen.

    Daniel-Kurt,

    das ist/war mal die Terratec 2496, eine der besten Soundkarten die es gab. Nur leider läuft die ab Win7 nicht mehr, bzw. gibt es keine Treiber dafür.

    Ich habe diese zwar unter Win7 zum laufen gebracht, jedoch nicht fehlerfrei.

    Meine Terratec 2496 hatte ich gebraucht für 200 € gekauft.

    Sonnigst Nadja

    Hallo Nadja,

    das sind unterschiedliche Karten, die M-Audio Audiophile 24/96 ist nicht baugleich mit der Terratec.

    Die M-Audio funktioniert auch problemlos unter Windows 7 64Bit, Ich habe sie selber so betrieben, bis ich letztes Jahr auf eine externe (USB-) Lösung umgestiegen bin.


    Gruß,

    Uli

    Danke Uwe,

    ich habe den entsprechenden Satz gefunden. Physikalisch ist es dennoch nicht korrekt, was man bei den typischen Kontaktteilen im Automotive Bereich (F-Crimp) durch Auszugstest auch sieht.


    Gruß,

    Uli

    Kontaktieren von Aluminiumleitern ist eine andere Sache und nicht trivial. In dem Artikel (der eine Pressemitteilung von TE ist) wird sogar noch darauf hingewiesen, das dort ein Unterschied zu Crimpen von Kupferleitungen besteht. Das hast du wohl überlesen. Ich habe es dir mal markiert.

    In meiner Abteilung wurde ein vergleichbares Produkt entwickelt. Aluminiumleitungen sind nicht nur für Batterieleitungen, sondern auch für den Bereich von 2,5mm² ein großes Thema in der Automobilindustrie.

    Das Ganze funktioniert aber nur mit den entsprechenden Kontakten für Aluminium mit den scharfkantigen Serrations, und einer für Kupferleitungen unüblichen Überpresung, ansonsten reicht der Druck nicht.


    Kann es sein, das deine gesammte "Expertise" zu dem Thema nur aus Internetrecherche besteht?

    analog.digital :

    "Führt man einen Salznebeltest der Kontaktzone durch, ändert sich der Kontaktübergangswiderstand. Das Salzwasser diffundiert zwischen die Litzen und der Übergangswiderstand sinkt."


    und warum soll ich mein Zimmer mit Steckdosenleiste durch Salzwasser fluten?

    Anstieg des Meeresspiegels durch die globale Erwärmung?:)


    Du hast recht, das Ganze ist mal wieder Off-Topic geworden. Solange du nicht Hühner oder Schweine in deinem Zimmer hälst, ist eine Crimpverbindung, so sie sachgerecht ausgeführt wurde, hinreichend stabil für die nächsten Jahre.:sorry:

    In einem Hühner- oder Schweinestall wäre die Luft allerdings zu korrosiv für eine ungedichtete Crimpverbindung. Würde aber eine Hifianlage auch nicht lange überleben.

    mach ich ungern, aber schaut euch mal im Internet die Begriffe für Kaltverschweissung und Crimpen an. Vielleicht haben die ja alle unrecht. Und einem führenden Hersteller von Kabeln vorzuwerfen, dass sein Text inkorrekt ist empfinde ich mehr als dreist.

    Welcher Hersteller? Stellt dieser Hersteller auch Kontaktteile nebst entsprechender Verarbeitungstechnik her?