Posts by analog.digital

    Die Übertragung von Anforderungen aus stark schwingenden Umgebungen aud Home-Hifi kann ich trotzdem nicht nachvollziehen, wobei wir bei Vibrationstests im Fahrzeugbereich das Ziel haben, Kontaktprobleme durch Fretting-Korrosion zu vermeiden.

    Wir haben z.B. zusammen mit einem Chip-Lieferanten Ethernet-Verbindungen (Kabel und Stecker) auf dem Rütteltisch auch elektrisch untersucht, also verändert sich das Signal unter Vibrationen oder nicht. Es tut es nicht und dabei wurden Vibrationen in einer Stärke benutzt, die, wenn man es auf ein Haus übertragen würde, dieses zum Einsturz bringen würde.

    Das Vibrationen Kapazitäten beeinflussen können ist ja nichts Neues. Man nimmt dann einfach dafür geeignete Kondensatortypen und muß möglicherweise auch das Schwingungsverhalten der Platine betrachten. Wir haben das für Elektronikmodule, die auf dem Motor montiert werden sollen gemacht, genauso wie es Neumann, Genelec, MEG, etc. es für ihre Elektronik in Aktivlautsprechern machen.


    Gruß,

    Uli

    Habe In Abhängigkeit von Füssen und Basen die Schwingungen des Leisten Gehäuses (habe eine Sun Leiste verwendet, diese auf Füße und Basen gestellt) gemessen. Anregung durch Luftschall und/oder Rütteltisch.

    Gruss
    Juergen

    Das ist ja interessant, ich habe solche Tests auch vielfach gemacht, allerdings für Kabel und Steckverbinder. Wichtig ist dabei aber vor allen Dingen, ob die Stromübertragung überhaupt negativ beeinflusst wird oder nicht. Also ohne Basis/Füße. Hast du das gemessen?

    Einzig die Betrachtung, ob durch unterlegen von Basen/ Füßen die Schwingungsübertragung auf die Netzleiste geändert wird, hilft ja erst mal nicht weiter.

    Eine Betrachtung der Größenordnung der Schwingungen auf so einem Rütteltisch im Verhältnis zu den Schwingungen in einem Wohnraum mit Beschallung sollte man vielleicht auch mal machen.

    Du wohnst zwar im Rheinland (da gibt es zwar gelegentlich Erdbeben) aber das war es dann schon mit der Vergleichbarkeit Rütteltisch zu Wohnraum. Es sei denn, du erzeugst deinen Strom mit einem Dieselaggregat und hast deine Netzleiste dummerweise auf dem Zylinderkopf abgelegt.


    Gruß,

    Uli

    Ich habe hier einen Akito 1, dessen Horizontallager hakt, allerdings glücklicherweise außerhalb des Schwenkbereichs, wo sich Rillen auf der Platte befinden.

    Die Vertikallager sind allerdings komplett schwergängig, das Ausbalancieren ist nicht möglich.

    Da die Lager wohl in ihrem Sitz geklebt sind, habe ich nicht versucht, sie auszutauschen.

    Ich habe den Akito durch einen Audioquest PT-9 ersetzt.


    Gruß,

    Uli

    Ich habe alles auf einen linearen Frequenzgang eingestellt, es gibt nur die aufstellungsbedingten schmalbandigen Absenkungen. Wenn ich denn wollte, könnte ich noch breitbandigere Korrekturen vornehmen, um den Klang an meinem Geschmack anzupassen, z.B. bei manchen etwas "dünn" klingenden Aufnahmen. Ich kann mir beliebig viele DSP-Einstellungen auf dem Rechner abspeichern.

    Mir gefällt das aber so wie es ist und das heißt vor allem kein dröhnender Bass.

    Bei Vorschlägen zu Klangeinstellungen, die aus den USA kommen, sollte man die dort vorherrschende Bausubstanz in Einfamilienhäusern berücksichtigen.

    Die Wände bestehen aus Holzrahmen mit Spanplattenbeplankung, was ähnlich einem Plattenabsorber im Baßbereich wirkt. Da kann ein wenig mehr Bass nicht schaden.


    Gruß,

    Uli

    Christian,

    diese Delle läßt sich durch einen Ortsfilter nicht ausgleichen, da sie ja durch eine Überlagerung des Direktschalls mit dem von der Wand reflektierten Schall entsteht. Mache ich diese Frequenz lauter, so wird auch die Reflektion dieser Frequenz lauter und ich habe wieder die gleiche Delle.

    Die Delle ist zudem sehr schmalbandig, mit analogen Ortsfiltern wird das schwierig.


    Gruß,

    Uli

    Welche Abtastfrequenz hat denn so eine HQCD im Gegensatz zur „normalen“ 44,1 kHz CD?

    Gerhard

    Dieselben 44,1kHz mit 16Bit.

    Der Unterschied ist das physikalische Medium. Es wird von Toshiba EMI ein angeblich "transparenteres" Polycarbonat eingesetzt, ähnlich wie bei der SHM-CD von JVC Universal.

    Ebenso soll die Reflektivität der Aluminiumschicht verbessert sein.

    Das soll das Auslesen der Daten verbessern und damit auch Klangverbesserungen zur Folge haben.


    Gruß,

    Uli

    Das ist in der Industrie gängige Praxis, wenn man ein prozessoptimiertes Werk hat, kopiert man das möglichst genau bei Neuansiedlungen. Das kenne ich von unserem Unternehmen auch. Da wird allerdings nicht "herumgespielt", das ist deine Interpretation, es gibt Verfahren um so etwas zu untersuchen und die richtigen Stellschrauben zu drehen.


    Zum Thema Raumfahrt, Luftfahrt und Wehrtechnik: Wir haben früher Kabel, Stecker und Verdrahtungssysteme für diese Bereiche produziert, unter anderem für Airbus, Raytheon/Lockheed, Hughes Aircraft. Hughes Aircraft gehörte sogar zu meinem damaligen Arbeitgeber. Ich kenne also die technischen Anforderungen für Stecker und Kabel in dieser Branche und war oft in der entsprechenden Produktion.

    Ich kann dir sagen, das es an einem Flugzeugtriebwerk ziemlich laut ist (lauter als es in einem Lautsprecher oder in einem Hörraum je sein könnte) und das wir bei Satelliten eine Belastung der Kabel mit kosmischer Strahlung haben. Wehrtechnik soll auch noch nach einem elektromagnetischen Impuls (EMP) durch eine Nuklearwaffe funktionieren. Das sind extreme Belastungen und da werden natürlich keine Standardleitungen eingesetzt.

    Im HiFi-Sektor werden gerne vorhandene Effekte aus anderen Bereichen ohne Berücksichtigung der Dimensionen der Parameter für das Auftreten aufgenommen um neue Produkte zu generieren.

    Laien lassen sich da gerne überzeugen und kaufen wieder was Neues.

    Ich würde eine originale Ortofon OM5 E, OM10 oder OM20 kaufen.

    Der Unterschied zwischen der OM 5E und der OM 10 ist die Abtastfähigkeit und die notwendige Auflagekraft. Siehe bei Ortofon

    Der Händler meines Vertrauens wäre Thakker.

    Die oben genannten PRO Nadeln erfordern höhere Auflagekräfte als die HiFi-Nadeln und haben üblicherweise einfache sphärische Nadeln.


    Gruß,

    Uli