Posts by analog.digital

    Irgendwie scheint der Amplitudenfrequenzgang dein Hobby zu sein oder warum reitest du immer darauf herum. Keiner behauptet, das dies das absolute Kriterium ist, das "Argument" kommt immer nur von dir.

    Das Märchen, das man mittels Langzeithören Komponenten beurteilen könnte wird leider nur wahr, wenn man entweder wirklich schlechte Geräte hört wie in deinem obigen Beispiel, oder, bei entsprechend guten Geräten, wenn man weiß, was spielt.


    Das man sich auf das Gehör und den Signalprozessor zwischen den Ohren nicht verlassen kann, zeigen übrigens auch Phänomene wie akustische Täuschung (z.B. Shepard).

    Die Signalverarbeitung im Gehirn läßt sich aber nun beeinflussen, durch optische Eindrücke, gelesenes, Werbung, die Aussage des "Hifi-Gurus", Gruppendynamik etc.


    Wenn man sich nur auf das Hören beschränken würde, bin ich bei dir. Dann müßte man aber einen Doppeltblindtest durchführen. Aber das wäre ja wieder zu wissenschaftlich für dieses Forum.


    Was technische Daten (Meßwerte) angeht, gibt es durchaus Korrelationen zwischen diesen Meßwerten und Höreindrücken.

    Meßwerte auf lineare Amplitudenfrequenzgänge zu reduzieren oder Foristen als "Fetischisten" zu bezeichnen ist ziemlich billige Polemik.

    Man kann durchaus in einem gewissen Rahmen den TD147 optimieren ohne den Charakter des Plattenspielers zu verändern und vermeintlich den audiophilen Überflieger bauen zu wollen.

    Den Ansatz mit dem Schopper TP63-Ersatz finde ich sinnvoll, da er eine größere Auswahl an aktuellen Tonabnehmern ermöglicht.

    Eine verbesserte Motorsteuerung, die weiter oben schon angesprochen wurde, wäre meiner Meinung nach auch eine sinnvolle Option. Dazu noch die Cinch-Stecker durch neuere Stecker ersetzen.

    Mehr würde ich dann nicht mehr machen und erstmal ein paar Monate hören.


    Ob sich dann durch Bedämpfung des Subchassis noch positive Veränderungen ergeben, kann man dann ja nochmal ausprobieren. Möglicherweise ist das aber mit dem Schopper-Tonarm schon zuviel des Guten.


    Gruß,

    Uli

    hoerohr

    Ich habe das "Zusammenschalten" so verstanden, das der TE jeweils gegenüberliegende Leitungen als Paar aus Hin- und Rückleiter benutzt hat. Das heißt, das er das Kabel als 4-adriges Kabel und nicht als 2-adriges Kabel für benutzt.

    Das Nebensprechen in diesem Bündel ist gut und im NF-Bereich niedrig genug, speziell wenn wir die prinzipbedingte schlechte Kanaltrennung bei Schallplatte und Tonabnehmer berücksichtigen.

    Ich habe für die verschiedenen Arten von Leitungsaufbauten für differentielle Signalübertragung Messungen gemacht, die das zeigen.


    Gruß,

    Uli

    Matej,

    das SC Symbiotic ist nur zweiadrig. Der TE möchte aber symmetrisch anschließen. Falls doch mal ein MM benutzt werden sollte, wäre auch die Kapazität Ader/Ader mit 95pF/m höher als beim Square mit 65pF/m.


    Gruß,

    Uli

    Ich habe 5 Plattenspieler, davon benutze ich 3, die anderen beiden sammeln Staub:).

    Zwei sind an der Hauptanlage:

    ein Technics SL-1200G mit Hana SL am MC-Eingang der MuFi M1-Vinl,

    ein Linn Basik mit Audioquest PT-9 Arm und AT 540ML am MM-Zweig der MuFi


    Zur Zeit nutze ich die unterschiedliche Klangcharakteristik der beiden Systeme je nach Musikmaterial. Ich könnte natürlich z.B. auf den Linn verzichten und alles mit dem SL-1200G erledigen, der Arm erleichtert ja einen Tonabnehmerwechsel.

    Mir gefällt aber der simple Aufbau praktisch ohne Elektronik und der Eingangsumschalter am MuFi ist ja auch schneller gedrückt als einen Tonabnehmerwechsel am Technics durchgeführt ist.

    Zukünftig soll der Technics auch noch für Schellack-Platten benutzt werden, mir fehlen dazu noch ein passendes System und ein anderer Phono-VV.


    Dreher Nr.3 ist ein Technics SL-1210 MK2 entweder mit AT 120E oder Denon DL-110 an der Zweitanlage (Vintage Yamaha). Den benutze ich u.a. wenn ich am PC sitze.


    Gruß,

    Uli

    Eigentlich ist POM sehr gut für präzise Kunststoffteile geeignet, verwerfen tut sich da nix.. In der Firma wird das bei uns für Vorrichtungen z.B. im Laborbereich benutzt. Bei uns werden die Teile gefräst, aber das sind natürlich keine Plattenteller.

    Die Parameter für den Fräser bzw. die Drehbank müssen halt auf das Material abgestimmt sein. Ist halt anders als z. B. Metall. Ich mache sowas aber nicht selber, sondern gebe einen Auftrag an die Werkstatt.


    Gruß,

    Uli

    Hallo,

    dieses Material ist relativ weich und wäre mit den damals teilweise noch gebräuchlichen Grammophontonabnehmern mit Stahlnadeln und Auflagegewichten von 50g zerstört worden. Deshalb der Hinweis auf Leichttonabnehmer mit Saphirnadel (etwa 5g-8g Auflagegewicht).

    Ein moderner Tonabnehmer kann dafür natürlich benutzt werden. Allerdings ist eine Nadel für Normalrillen notwendig, die einen größeren Verundungsradius hat als die Nadeln für die heutigen Mikrorillen. Nadeln für die aktuellen Mikrorillen können dafür nicht benutzt werden, da sie zu klein sind.

    Es gibt verschiedene aktuelle Magnettonabhehmer, für die entsprechende Nadeln für Schelleckplatten (78er) verfügbar sind, z.B. von Ortofon und Audio Technica.


    Gruß,

    Uli