Posts by analog.digital

    Eigentlich ist POM sehr gut für präzise Kunststoffteile geeignet, verwerfen tut sich da nix.. In der Firma wird das bei uns für Vorrichtungen z.B. im Laborbereich benutzt. Bei uns werden die Teile gefräst, aber das sind natürlich keine Plattenteller.

    Die Parameter für den Fräser bzw. die Drehbank müssen halt auf das Material abgestimmt sein. Ist halt anders als z. B. Metall. Ich mache sowas aber nicht selber, sondern gebe einen Auftrag an die Werkstatt.


    Gruß,

    Uli

    Hallo,

    dieses Material ist relativ weich und wäre mit den damals teilweise noch gebräuchlichen Grammophontonabnehmern mit Stahlnadeln und Auflagegewichten von 50g zerstört worden. Deshalb der Hinweis auf Leichttonabnehmer mit Saphirnadel (etwa 5g-8g Auflagegewicht).

    Ein moderner Tonabnehmer kann dafür natürlich benutzt werden. Allerdings ist eine Nadel für Normalrillen notwendig, die einen größeren Verundungsradius hat als die Nadeln für die heutigen Mikrorillen. Nadeln für die aktuellen Mikrorillen können dafür nicht benutzt werden, da sie zu klein sind.

    Es gibt verschiedene aktuelle Magnettonabhehmer, für die entsprechende Nadeln für Schelleckplatten (78er) verfügbar sind, z.B. von Ortofon und Audio Technica.


    Gruß,

    Uli

    Nicht alle:

    NAD C165 BEE hat 75Ohm

    Cambridge Azur 851E hat 100Ohm


    Gruß,

    Uli

    Den Funk hatte ich mal zu Hause. Sehr Basslastig ansonsten unauffällig mit mittlerer Auflösung. Probier mal eine Horch 1.2 - mit das Beste für resonables Geld - sehr viel besser als die von Funk. Ab da wird es richtig teuer.

    Lg

    Sascha

    Der MTX Monitor ist basslastig? Seit wann das denn? Vielen Leuten ist er eher zu neutral/ kühl, da nicht gesoundet.


    Gruß,

    Uli

    Mikrofonieempfindliche Elektronik würde ich nicht ohne Zwang in ein Gehäuse zusammen mit einem Basslautsprecher bauen.

    Das tut ja auch keiner.

    Du kannst davon ausgehen, das die Entwickler bei Neumann, Genelec, MEG, etc. die Elektronik so auslegen, das sie nicht auf die Vibrationen durch die Lautsprecherchassis reagiert. Die machen das schon etwas länger und haben die entsprechende Erfahrung.

    Heutzutage gibt aber auch entsprechende Entwicklungswerkzeuge zur Schwingungssimulation dafür.


    Die Elektronik, die bei uns in der Firma entwickelt und produziert wird, muß wesentlich höhere Schwingungsanforderungen erfüllen als die, die in Lautsprechergehäusen auftreten können. Wenn man weiß, was man tut, ist das kein Problem.


    Gruß,

    Uli

    Das ist mir persönlich etwas zu einfach.

    Wenn ich mir Bilder vom Endstufenmodul der Neumänner und eines Symphonic Line ansehe sehe ich da schon Unterschiede im Aufwand.

    Ich hatte dir ja die unterschiedlichen Anforderungen erklärt. Schade, das du die ignorierst.


    Ob man den Preis eines Verstärkers von einem Kleinserienhersteller (Rolf Gemein + wieviel Mitarbeiter?) für die Hifi-Branche mit dem Preis für ein Arbeitsgerät für den Profibereich eines Großserienherstellers (Sennheiser Gruppe mit 2600 Mitarbeitern) vergleichen kann? Absolut nicht.


    Die genauen Kosten kennen wir beide nicht, aber:

    Sennheiser kauft die Bauteile zu anderen Konditionen (große Mengen) ein als Herr Gemein (Mindermengenzuschläge), die Produktionskosten ( Serienproduktion in Irland gegen Manufaktur in Deutschland) unterscheiden sich deutlich voneinander.


    Gruß,

    Uli

    ....gehe ich erstmal davon aus,daß die Qualität der eingesetzten Verstärker in Aktivboxen niedriger ist als die eines sehr guten Vollverstärkers. ....

    Wie kommst du zu dieser Annahme und was verstehst du unter "Qualität eines Verstärkers"?


    Die Anforderungen sind doch ziemlich unterschiedlich und nicht einfach vergleichbar.

    Der Vollverstärker (eigentlich: die Endstufe des Vollverstärkers) muß die unterschiedlichsten Lautsprecher mit entsprechend unterschiedlichen Impedanzverläufen in allen Lastbereichen sicher betreiben können (ohne z.B. zu schwingen) und dabei möglichst immer auch noch gut klingen. Dazu muß auch noch Geld für ein ansprechend aussehendes Gehäuse ausgegeben werden.


    Bei der Endstufe in einer Aktivbox ist dem Entwickler der zu treibende Lautsprecher und dessen Impedanzverlauf bekannt. Entsprechend kann der Verstärker passend ausgelegt werden mit dem zusätzlichen Nutzen, schädliche Betriebszustände sowohl für die Verstärker, als auch fürr die Lautsprecherchassis vermeiden zu können.


    Die Vorstufe kann ich ja beliebig nach meinem Geschmack/ finanziellen Vermögen aussuchen.


    Gruß,

    Uli