Posts by Mario F.


    Audio Note gibt seine Endstufen mit 8 - 9 Watt an. Es soll auch schon mal von wahren Röhrenfressern die Rede gewesen sein.....


    Gruß


    Mario

    Vielleicht auch noch ein paar Erfahrungen zum Thema 300 B speziell Audio Note.


    Ich hatte gut 1 Jahr lang eine Audio Note M2 Phono und war mit meiner Kette (McIntosh MC 275 und Martin Logan Scenario) nicht sehr glücklich. Die Kombi passte nicht. Was lag da näher als es mal mit einer Triode zu versuchen. Damals noch sehr unerfahren hab ich mich vom allgemeinen Run auf die 300 B anstecken lassen. Ich kann mich da auch noch an ein paar Telefonate mit Rodney und dem AN Vertrieb erinnern wo mir die Vorteile von Hochwirkungsgrad LS und Trioden vermittelt wurden.... In Düsseldorf konnte ich dann erstmals LS von AN hören. Diese gefielen mir aber weder klanglich noch optich. In der Zeitschrift Hörerlebnis wurde zu dieser Zeit die Duevel Bella Luna sehr bejubelt weshalb ich mir diesen LS einmal anhörte. In einem kleinen Raum mit einem Chinesichen Paralel Single Ended Verstärker gefiel mir die Box dann auch so gut, dass ich mir so ein Teil gekauft habe. Mit angegebenen 92 db Wirkungsgrad war ich mir auch sicher, dass er auch triodentauglich war. Zuhause ging dann das Drama los. Ingesamt um die 10 Verstärker wurden ausgeliehen und ausprobiert. Darunter mindestens 5 Kleinleistungsverstärker. Diese Wunderdinger mit dem tollen Triodenklang, der gerade für Klassik und Jazz hörer der "wahre Weg" sein sollte. Ein Ayon strich schon nach 3 Instrumenten die Segel, nur noch Klangbrei. Eine Röder 300 B schaffte es schon mal bis zu einer Besetzung von 8 Musikern aber spätestens bei einem kompetten Orchester war auch hier schluss. Gekauft habe ich dann letzendlich eine gebrauchte Audio Note P4. Lag ja auch nahe, passte perfekt zur Vorstufe und dann auch noch eine P4, die hatte laut Liste immerhin mal über 7000 Euro gekostet. Wie gesagt ich war ziemlich unerfahren und stellte erst nach gut zwei Wochen fest, dass diesen riesiegen Särgen mit ihren jeweils 2 x 300 B Röhren in meinem 24 qm Raum auch viel zu früh die Puste ausging. X( Mein Glaube an Triode ging dann so weit, dass ich die Komplette Vor-Endkombi auch noch für teueres Geld in einer Audio Note Werkstatt habe tunen lassen.


    Nach gut 2 Monaten nach dem Tuning glimmten in der rechten Endstufe nur noch 2 Fäden einer 300 B, die andere war schon komplett dunkel.... Nach einem Röhrenwechsel lief die Enstufe dann zwar problemlos, ich konnte mich aber nicht mehr richtig aufs Musikhören konzentrieren, da ich alle halbe Stunde voller Sorge nach den Röhren schaute.... Es folgte an Monatelanges Ringen mit mir selbst, bis ich die ganze Anlage nach nur einem Jahr, nach dem Kauf der Endstufen und er Boxen wieder verkauft habe. Finanziell hat das richtig weh getan.


    Für mich ist seit dem das Thema 300 B erledigt. Übrigens haben von 5 Leuten, die sich mehr oder weniger zeitgleich mit mir in das Abenteuer 300 B gestürzt haben, 4 ihre Trioden wieder abgegeben. Einer hört noch mit Röhren, die anderen mit Trasistoren. Ich bin bei einer kräftigen Röhre gelandet. Wenn ich auch sagen muss, dass die AN Kombi bei kleinen Besetzungen und mit den LS in dem kleineren Nebenraum traumhaft spielte. Wurde es dann lauter und komplexer brach dann aber schnell das Klangbild zusammen.


    Die hier erwähnten AN Lautsprecher konnten mich auch während meiner "300 B AN Phase" nie überzeugen. Meiner Meinung nach spielten die daran laufenden hauseigenen Verstärker fast immer im Klipping. Wenn schon Triode und wenn denn auch um Gottes Willen eine 300 B, dann käme für mich nur ein großes Horn aller VOT in Frage.


    Einige mögen da anderer Meinung sein, aber ich bin so was von auf die Schnautze gefallen, dass ich diese Erfahrung keinem hier wünschen würde.


    Gruß


    Mario

    Vor gut drei Jahren hatte ich so einiges an Endstufen bei mir zuhause. In guter Erinnerung geblieben sind mir folgende:


    Audio Note P 4
    EAR 509 MK II
    Graaf GM 100



    Für die P4 habe ich mich damal entscheiden. Sie begeisterte mit tollen Klangfarben, Feinauflösung und klasse Stimmen. Für meine damaligen LS in einem 24 qm Raum mangelte es aber an Leistung, weshalb ich sie später wieder verkauft habe. Trotzdem, an LS mit hohen Wirkungsgrad sind sie ein Erlebnis.


    Die 509 dagegen spielt nüchterner, ehrlicher, stracker insgesamt eher wie ein Transistor. Der Bass war ein Erlebnis, knallte wie hölle und ging sehr tief in den Keller.


    Im Bass mindestens genau so gut spielte die Graaf OTL, die aber von allen Enstufen noch dazu mit abstand die schnellste war und jedes noch so kleinste Detail aus dan Aufnahmen holte. Letzteres war mir aber auf Dauer zu anstrengend, vor lauter Details ging die Musik verlohren. Imput overload....


    Ebenfalls in guter Erinnerung ist mir die Omtec CA 60 geblieben. Allerdings nur in Verbindung mit der Omtec Vorstufe. Überhaupt nicht nervig, obwohl eher etwas heller abgestimmt, läuchtete sie die Aufnahmeräume problemlos aus. Gerade große Orchester wurden zum Erlebnis.


    Gelandet bin ich dann doch mehr oder weniger bei der EAR 509, wenn auch mit doppelter Leistung.


    Alle diese Endstufen spielen für mich auf dem gleichen hohen Level. Wirklich besser finde ich nur die schon mehrmals erwähnte Kronzilla, die für mich perfekte Endstufe.


    An Vorstufen konnte ich noch nicht so viel hören. Hier würde mich irgendwann die große Nagra, Jadis PA 80 oder Audio Research SP 10 interessieren.


    Gruß


    Mario

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    Wer Quad ESL als nicht neutral ansieht, dem darf man gratulieren. Er kann sofort mit diesem Hobby aufhören. :D :D :D


    Im Ernst, diese Dinger sind seit Jahrzehnten dafür bekannt, viele Dinge richtig zu machen. Wenn man die falschen Endstufen hinhängt, kann man es wohl kaum dem Lautsprecher anlasten. OTL treiben die Dinger maximal.


    Kann ich nur zustimmen!


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    Die 275er Mäcks polarisieren wie wie viele andere Endstufen auch. Man muss einfach den passenden LS dafür haben, aber das gilt für sehr viele andere Röhrenverstärker auch. Ich habe die Neuauflage allerdings nie gekauft, die Preise dafür waren komplett wahnsinnig. Einer meiner damaligen Audiophilen Bekannten ist ein absoluter Mäck Freak, er kennt sich wirklich sehr gut aus und hat bei denen auch viel Erfahrung, er meinte damals, sie würden nicht so klingen, wie seine Originale. Er hat dann die Neuauflage verkauft.

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    Ich hatte die Neuauflage. Das Gerücht, dass die alte Version besser war, hält sich seit Jahren. Allerdings dürfte es zumindest in Europa schwierig sein noch eine zu finden. Als ich meine damals gekauft habe, gab es über fast ein Jahr eine alte Mac in der Schweiz. 4000 Euro wollte der Verkäufer damals haben.


    Gruß


    Mario

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    So kanns gehen. Ich würde sagen, da waren die Endröhren am Ende ihrer sinnvoll nutzbaren Lebensdauer angelangt oder schlechte Exemplare montiert.


    Ne, die Enstufenröhren waren nicht am Ende. Meine wahren neu und die von meinem Kumpel habe ich jetzt schon öfters mit den veschiedensten Röhren gehört. Das Ergebnis war das gleiche.


    Die ESL ist mit sicherheit nicht der richtige LS für die Mac, da gebe ich dir recht. Aber die kleine ML ist nicht besonders schwierig zu betreiben. Erstens ist die Fläsche recht klein, zweitens hat sie unten einen einen dynamichen Bass, der ebenfalls recht klein ist.



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    Von Sound kann bei einer Mac gar keine Rede sein, und Quad ESL in Werksabstimmung sind für ich alles, nur nicht neutral.


    Da muss ich doch sehr schmunzeln. Der Begriff "Mac Sound" dürfte ja eigentlich allgemein bekannt sein. Und die ESL gilt nicht umsonst als einer der neutralsten LS überhaupt. Deshalb wird er ja auch heute noch als Monitor zur Abstimmung von Klassikaufnahmen verwendet. Bei MDG zum Beispiel. Dementsprechend klingen auch deren aufnahmen.


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    Wer solche Wirkungsgradmonster wie ML oder Quad an so einen Amp hängt, muss sich allerdings über das Resultat nicht wundern...


    Nun ja, man könnte auch sagen, die Quad zeigt die Schwächen der Mac, sowohl was die Leistung, als auch die Entlarfung ihres Sounds.... Vor gut zwei Wochen haben wir die EAR 549 an die ESL gehangen. Das war eine ganz andere Welt.


    Gruß


    Mario

    Hi Vince,


    kann Michael auch nur zustimmen. Bin vor 3 oder 4 Jahren auch dem optichen Reitzen der 275 erlegen. Habe sie dann an meine damalige Martin Logan Scenario gehangen und war entteucht. Der Bass wummerte im Hochton fehlte es an Strahkraft. Mir fehlte damals zu alten "Audiomarkt Forums Zeiten" die Erfahrung. Das kann doch nicht sein, dass eine solche Legende an meinen LS schlechter spielt als meine vorherige Rotel Endstufe.... Bin dann mit der anlage in einen größeren Raum umgezogen. Da wummerte es dann zwar nicht mehr, dafür kam jetzt überhaupt kein Bass mehr.... Insgesamt spielte die Endstufe in beiden Räumen auch eher müde, andere würden sagen dezent relaxt.... Ich habe sie bei einem Freund an dessen Quad ESL 63 gehört. Das ging auch nicht besonders. Wieder eher gemächlich, lahm im Hochton auch zurückhaltend, außerdem ging sie wie bei mir an der ML bei Orchestern in die Knie. Der Mac Sound war an der neutralen Quad jedenfalls klar heraus zu hören. Ich habe meine dann verkauft, war absulut nicht mein Ding, auch wenn ich heute noch anfange zu träumen, wenn ich mal eine sehe... Mein Kumpel hat seine übrigens heute noch. Sie betreibt jetzt eine Tannoy. Aber auch diese Kombi gefällt mir nicht.


    Gruß


    Mario

    Das währe super.


    Ich finde eine eine schwarz eloxierte Platte einfach schöner, als eine pulverbeschichtete und Nextel ist zu empfinlich habe ich gehört, wobei das säh natürlich noch geiler aus....


    Gruß


    Mario

    Hallo zusammen,


    hat jemand Erfahrungen zu diesem Thema? Ich hab hier ein geperlte Alufrontplatte, die ich gerne schwarz eloxieren lassen möchte.


    Wer hat schon mal sowas machen lassen?


    Gruß


    Mario

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    Original von Phio
    1) Die Trappo: 96dB, 8 Ohm, sehr neutrales Klangbild mit sehr hohem Auflösungsvermögen. Untere Grenzfrequenz 60Hz/24dB.


    Hi Carsten,


    sei mir nicht böse, aber unter einem neutralen Klangbild verstehe ich nicht nur Hochton.... und Auflösungsvermögen ist relativ leicht zu erziehlen, wenn man den Hochtöner einfach ein paar DBchen lauter stellt. Leider nervt das aber auf die Dauer.


    Gruß


    Mario

    Hi Joschi,


    wie schon jemand geschrieben hat, würde ich auch die Lautsprecher ein paar cm auswinkeln, dass kann Wunder bewirken.... Wenn das System eingespielt ist, kannst du die ja gegebenenfalls wieder einwinkeln, die Benz Systeme sind ja dafür bekannt, dass sie eine längere Einspielzeit benötigen.


    Gruß


    Mario