Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo Bebedikt,


    absolut seltsam !


    Also, was hast Du denn für Kleidung Unterwäsche, Socken und Schuhe an ? Sind da irgendwelche Synthetik Fasern drin, die Dich ev. aufladen können ?


    Es gibt zur Vehinderung von Schäden an C-MOS Bauteilen solche geerdeten Armbänder, die den Service Mann auf "Erde" setzten, um Schäden an diesen Bauteilen zu vermeiden.


    Probier doch mal Dir sowas provisorisch zu basteln und schau, ob es dann immer noch solche Aufladungen am Plattenspieler gibt.


    Professioneller wäre so ein kleines Elektroskop, in dem sich 2 Metallplättchen befinden und oben dran eine Elektrode.

    Wenn Du statisch aufgeladen bist, stellen sich die beiden Blättchen in etwa "Quer". Damit könntest Du auf die Suche nach der Quelle gehen....


    Guckst Du mal hier, sowas "in Groß".



    Das gibt es auch "in Klein", müsstest ev. mal auf die Suche gehen danach.... Könnte man auch selbst bauen.


    Hier:



    Gruss, Udo

    Die Dämpferwanne und die Paddles gab es allerdings auch als Zubehör, wenn Du die findest, kannst Du sie auch nachrüsten.


    Allesdings würde ich mir lieber ein richtig gutes altes System mit hoher Compliance (ca. 25 c.u's +) suchen, das dazu richtig passt ohne "Klimmzüge".


    So etwas wie Shure Ultra 500, Shure V 15 V-MR, Elac ESG 796 / 896 HSp .... Damit, und einer sehr guten Phonostufe (die möglichst auch Eingangswiderstände größer als 47 kOhm einstellbar hat, sowie entsprechende Kapazitäten) , spielt der Arm grossartig.


    Das sind allerdings inzwischen alles sehr gesuchte Sammlerstücke, vor allem wenn da noch ein gut intakter Original Nadeleinschub dabei ist.


    Halbwegs akzeptable Kompromisse für die Shures sind dann die Nachbauten der Firma Jico aus Japan. Die haben aber keine Nadelträgerröhrchen aus Beryllium mit hauchdünnen Wandstärken.


    Die Elac Systeme könnte man auch bei van den Hul in Holland mit einer Original vdH Nadel I oder II retippen lassen.

    Ist aber auch nicht ganz billig.


    Gruss, Udo

    Hallo Jürgen,


    ganz genau !


    Man sollte nicht immer nur in der "eigenen Soße" schwimmen, mit Freunden kann man auch mal Geräte austauschen bzw. ausleihen und damit tiefe Einblicke bekommen "was denn noch so ginge"... ;)


    Gruss, Udo

    Hallo "rtw 2912" und Kollegen,


    Dass sich Norbert Lehmann hier mal wieder zu Wort meldet finde ich ausgesprochen schön !


    Ich erinnere mich an das Jahr 2006 als er seinem inzwischen legendären Black Cube ein erstes Update verpasst hatte....


    Damals habe ich diese Phono-Stufen mit anderen Herstellern minutiös verglichen und dabei ganz wesentlich Unterschiede zwischen den einzelnen Entwicklungsstufen und einem damals neuen großen PWX Netzteil hören können.

    Auch bot er damals schon einen sehr preiswerten Update für die alten Black Cubes an.

    Norbert bietet diese Phonostufe immer noch an, zwischenzeitlich gibt es auch ein neues Update zu dem Black Cubes.... und sogar zu seinen Silver Cubes !

    Sowas gibt es bei anderen Phonostufen eher selten oder gar nicht....

    Seit der Zeit von damals habe ich eine Menge weitere Phonostufen besessen, aber seine Phonostufen sind geblieben, sogar ein gebrauchter Silver Cube ist eingezogen....

    Schön, dass es diesen Deutschen Qualitäts Hersteller noch gibt !


    Ich kann nur jedem raten sich mit Phonostufen genau auseinander zu setzen, denn damit lässt sich, sofern es das TA-System auch hergibt, ganz enorm klanglich "Land gewinnen".

    Ich rate jedem weiterhin, die alte Tradition "Analog besucht Analog", zu pflegen, dann da kann man ausgesprochen interessante Erfahrungen machen.


    Mit Phonostufen, "da geht was" !


    Gruss, Udo

    Hallo Benedikt,


    hängt Deine schöne Eigenbau Zarge (Metallarmiert ?) auch am gemeinsamen Schirm an dem Mittelachse und Metallchachis hängen ?

    (wäre nach meinem Verständnis sinnvoll)


    Gruss, Udo

    Hallo Benedikt,


    guckst Du mal hier, auf Seite 7 ist das recht gut beschrieben. Im V 15 IV wurde das Carbonfaser-Bürstchen eingeführt. In der V 15 V Anleitung steht das nicht mehr so explizit drin, ist aber das selbe Ableit-Prinzip.

    pubs.shure.com › guide › V15-Type-4 › en-USShure V15 Type IV User GuideV15-Type-4_guide_en-US.pdf


    Wenn alles nicht hilft:


    Schneide Dir einen kleinen Streifen ("Butterbrot"-) Alu-Folie ca. 5 mm breit, lege das durch das Millelloch (da drin unterschlagen mit Kontakt zur Achse und dann über die ganze Matte bis zur Aussenkante und dann schlägst Du das da auch unter (Kontakt zum Teller).

    Damit sollte Ruhe herrschen.


    Besser geht das mit selbstklebender Alufolie, wie sie früher für die elektrische Endabschaltung für Spulentonbandgeräte benutzt wurde. Klebt auf der Matte. Ist aber heute nicht mehr einfach zu bekommen.


    Habe ich so bei meinem Revox B 795 gemacht, bei dem das auch hartnäckig auftrat.


    Danach war Ruhe.


    Gruss, Udo





    Gruss, Udo

    Hallo Benedikt,


    wie sieht es mit der Verbindung der System Abschirmung zum grünen Kabel (RG) aus ?



    Und hast Du am SME Arm unten die Abschirmung / Überschub mit an die Erdung angeschlossen ?



    Die Shure Leute hatten den Besen des V 15 - V mit voller Absicht so gebaut, dass auch statische Aufladung abgeführt werden konnte.

    Ich habe von diesen Systemen mehrere und keine Probleme damit.


    Gruss, Udo

    Hallo Benedikt,


    Zunächst einmal solltest Du möglichst antistatische Plattenhüllen verwenden. (Weiterhin könnten sich deine Hausschuhe und Dein Teppich, wenn da irgendwo Kunstfasern oder Kunststoffsohlen im Spiel sind ev. massiv statisch aufladen...)


    Ich sehe folgende mögliche Problemzonen:


    Mit einem Ohmmeter checke zunächst, ob es eine Verbindung der Mittelachse und dem schwarze Erdungskabel gibt. Weiterhin sollte eine Erdung des Metall Chachis mit diesem schwarzen Erdungskabel bestehen. (an Schrauben des Tonarmbretts)


    Du solltest eventuell prüfen, ob in Deinen Phonostufen diese beiden Wege (0-V) und schwarzes Erdungskabel (Chachis Masse) nicht zusammen geführt werden....


    Das schwarze Erdungskabel kannst Du versuchsweise einmal an der Phonostufe anschließen und alternativ auch am Vestärker. Eventuell auch noch mal beide zusammen an das schwarze Erdungskabel anschließen.


    Dann prüfe noch folgendes, wenn das Problem noch nicht gelöst ist: (nach TD 126 III Service Anleitung, eigentlich gegen "Brummen")


    1. Besondere Aufmerksamkeit ist dem verschraubtem Kupplungsübergang zwischen Tonarmrohr und Lagerungseinheit des Tonarms TP 16 zu widmen.

    (-> Hier müssen alle Kontakte im Stecker richtig sauber sein und nicht "angelaufen" ! - Ggf. einen Glasfaser Radierstift einsetzten und vielleicht noch Kontaktspray (Ballistol oder Kontakt 60) auf ein Q- Tip geben und damit die Kontaktstifte reinigen (weniger ist mehr ! -> Nicht baden). Kontakte mehrmals rein und raus schieben)


    Mit einer Mini-Rundfeile ggf, die Kontaktaufnahmen in der Lagereinheit ganz vorsichtig bearbeiten (nicht weiten !) . Mt einer Lupe kontrollieren.


    2. Ggf. besteht eine "Nullschleife", wenn im Plattenspieler die NF Signalweg Erdung fälschlicherweise mit der Chachis Erdung verbunden ist.


    Im TP 16 werden diese beiden Erdungs-Systeme durch den isolierten Übergang zwischen dem Tonarmrohr und dem Tonkopf voneinander getrennt.

    Die Erdung des NF Signalwegs erfolgt über die grüne Anschlusslitze im Tonkopf. Die Leitung is gezweigt, damit sowohl der Schirmanschluss des Tonabnehmers (0V - rechter Kanal) als auch der Tonkopf mit dem Signal Null verbunden werden können.


    Um die Möglichkeit einer Nullschleife auszuschließen, darf bei nicht angeschlossenen Gerät mit eingebautem TA System keine elektrische Verbindung zwischen der schwarzen Erdungslitze und den NF-Anschlusssteckern (Aussenkontakte) festgestellt werden.


    3. Wichtig ist auch zu kontrollieren, ob die Abschirmung des TA Systems auch geerdet ist. Zur Erdung ist die Abschirmung bei den meisten TA-Systemen mit dem 0-V (kalten) Anschluss des rechten Kanals (grün) intern verbunden.

    Besteht jedoch keine Verbindung mit 0-V, kann sie eventuell über den Tonkopf durch Weglassen des Isolierplättchens und Freilegung des Metalls im Tonkopf durch Kratzen, bzw. durch eine sonstige Verbindung mit der grünen Litze hergestellt werden.


    NAtürlich sollten auch die ANschlüsse des TA Systems und die zugehörigen Kabelschuhe guten Kontakt haben und nicht oxidiert sein. Wenn doch, Behandlung wie oben.


    Check das bitte mal und dann sehen wir ggf. weiter.


    Gruss,


    Udo

    Hallo zusammen,


    die oben geposteten Informationenn von Jico (?) sind interessant.


    Aber: Ist das k2 oder etwa k3, was da gemessen wurde ?


    Zunächst muss man einmal wissen, was man eigentlich an Verzerrungen sowieso in der Kette hat.

    Man nehme mal einen Bass Lautsprecher z. B. der gerne 5% k 3 bringt...


    Dazu schlecht aufgenommene Schallplatten, die von Hause aus Verzerrungen mitbringen (von der Aufnahme her).


    Des weiteren gilt es über den Ansatz nachzudenken, welche Verzerurungen man denn überhaupt höhrt (Frequenzabhängig) .


    Aussedem gibt es noch die schönen Intermodulationen.... die auch schön stören können.....


    Hier gibt es einen interessanten alten Beitrag zu dem Thema von Shure aus einem Shure V 15 V MR cover....



    Zu der ("noch") Qualität von alten Abtastnadeln (Einschübe oder Assemblies in MCs) kann ich nur sagen, dass die Qualität sehr stark von den verwendeten Gummis der Nadelaufhängung abhängt. Wenn diese verhärten oder erweichen gibt es Probleme (sprich (starke) Verzerrungen). Das wussten auch die Hersteller und verwendeten z.T. vorgealterte Gummis in den Aufhängungen der besseren Systeme.

    Ich habe noch Systeme aus den 70-er / 80-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts, die immer noch sehr schön spielen.


    Ein weiteres Thema sind die auf Schallplatten vorhandenen Informationen ( vs. der Frequenz) und mit welcher "Schnelle" (sprich Pegel) die dort aufgenommen wurden. Viele (billigere) Systeme waren (und sind nicht) in der Lage (hohe) Pegel verzerrungsfrei wieder zu geben, wobei auch die effektive bewegte Masse des Nadelträgerröhrchens, das Lagergummi und natürlich der Schliff des Diamanten einen Betrag daran haben.....


    ..... das Thema "Trackability" (Abtastfähigkeit) wurde von Shure (mit dem Ultra 500 und dem V 15 V MR Systemen) auf die Spitze getrieben.

    Was nicht mehr richtig abgetastet werden kann, verzerrt eben.


    Hier nur auf die Abnutzung des Diamanten zu schließen wäre nicht korrekt. Auch Eisenspänchen / Dreck die in den Generator gelangen können hier Ärger machen ( MC Systeme mit offenen Generatoren) .



    Von den Schallplatten die ich besitze sind nur sehr wenige richtig gut, sprich (ordentlich) verzerrungsarm aufgenommen....


    Bei der optischen Beurteilung der Kontaktflächen von Diamanten sollte man ausserdem berücksichtigen, dass man die Kontaktflächen sogar schon poliert hatte um die Rillengeräusche zu reduzieren.....


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    Naturalix hat geschrieben:


    ....

    jetzt gibt es recht aktuell zwei (?) hersteller, deren tonarme eben auch auf bedämpfung und abkoppelung setzten und die nach allen verfügbaren

    berichten sehr gut funktionieren....


    SME hat dagegen nichts unternommen und genauso weiter gebaut,

    wie thorens in den 80-zigern begann......


    Also, wenn Du Dir mal den SME 3009- Arm ansiehst, kannst Du sehen, dass das Gegengewicht mit einem Gummistück entkoppelt ist. Weiterhin hat SME mit verschiedenen Materialien für die Armrohre experimentiert (alter 3009 -> "Schwermetall" und später neuerer 3009 - "Alu" jeweils wohl ein "Alloy" ) dann auch mit dem 3009 III für den er unterschiedliche Armtypen gab, die aus verschiedenen Materialien hergestellt wurden. Auch diverse Headshels wurden gebaut. Zubehörfirmen liefern kleine Zwischen- Unterlagen um das System zu entkoppeln....


    Schau Dir mal die in den Archiven von Shure die diversen Veröffentlicheungen von Studien an, die man damals bei Shure gemeinsam mit SME gemacht wurden.


    Wenn Du Dir einen kleinen Messwertaufnehmer besorgst (kleines Mikrofon) und das entlang des Armrohres (mit Gummiband) führst, kannst Du sehr schön die Resonanzstellen einer Armkonstruktion erkennen (->NF Millivoltmeter, besser Oszillograph) .


    Verschiedene Materialien haben verschiedenen Dämpfungs- bzw. Leiteigenschaften des Körperschalls im Armsystem.

    An den "Stoßstellen" (zu anderen Materialien) gibt es ggf. "Reflexionen", "Dämpfungen" oder "Weiterhleitungen" dieser Körperschallübertragung.


    Bei der Modifikation der Thorens Arme solltest Du vielleicht auchmal einen Frequenzgangschrieb machen um sicher zu stellen, dass Du damit nicht eine (für Dich wohlklingende) Resonazstelle eingebaut hast....

    Mein Freund "Klausi" (auch hier im Forum) hat im EIgenbau sehr lange Arme zusammengebaut, mit dem solltest Du Dich ggf. mal austauschen....


    Aber Josef, in diesem Thread hier sind die tiefergehenden technischen Details eher nicht so gefragt, weil man da drüber nicht so schön "labern" kann .... ;) .....nach dem Motto meiner ist der größte, längste, teurste, glänzendste....sowas ist ganz wichtig für das richtige Marketing ... die dämlichen technischen Details sind dann nicht mehr interessant... und nur für eine gewisse (kleinere) Klientel verkaufsfördernd....


    Gruss, Udo

    Warum denn so eine interessante Mischung aus Metallfilm- und Kohlleschicht Widerständen ?


    Gibt es dafür eine besonderen Grund ?


    Ich habe vor vielen Jahren mal den Konstrukteur der Gibbert Phono-Vorverstärker bei Jürgen Heiliger getroffen.

    Der besorgte sich Geräte in denen noch Kohleschicht Widerstände verbaut waren... um sie in seinen Geräten einzusetzen....


    Gruss, Udo

    Hallo Andre,


    da wir hier letzten Endes alle mit "alten Schätzchen" unterwegs sind, finde ich diese Sachen gar nicht so verkehrt....

    Irgendwann trifft es jede ältere TB-Maschine....


    Gruss, Udo

    Hmm, Interessant !


    Sehe ich das richtig, dass die alten Siemensianer kapazitätsmäßig noch deutlich über "Nameplate Capacity" sind ? Zt. sogar übbig drüber ?


    Die neuen Elkos typischerweise deutlich drunter ? (-> Ändert sich das noch, wenn die eine Weile unter Spannung waren ?)


    Zum Thema ESR: Ab wann ist der denn eigentlich als "schlecht" anzusehen ? (habe damit keine Erfahrung)


    Wie sieht es denn mit den Diodenstrecken der Brückengleichrichter aus ? Gibt es da irgendwelche Auffälliglkeiten ?


    Danke für das Einstellen Deiner Messergebnisse !



    Gruss, Udo

    Hallo "jokeramik",


    Gestern ist das 25 € Teil hier angekommen. ....


    .....


    Aber es kommt im Leben oftmals anders als man denkt....


    Heute bin ich über 2 kleine Neumann BS 945 Batterie- Phantomspeisekästchen gestolpert....


    Wenn die noch richtig funktionieren, sollte dann mein Problem wohl gelöst sein.... Andererseits ist da ja wohl nicht viel drin, kriegt man notfalls wieder richtig zum Laufen....


    Warten wir das mal ab, ich werde berichten, wenn die da sind...


    Danke erst mal für Alles +


    Gruss, Udo