Posts by Udo (DL 8 WP)

    Also, zur Lösung von Uwes "Problem" würde ich folgendermaßen vorgehen:


    1. In die Project Phonostufe die alternativen Röhren einbauen und hören.

    Besser ?



    2. Wenn nicht: Mit einem CD Player und höhenreichem CD Programm über den NAD Vorverstärker an die Elac Aktivboxen gehen und hören.

    Ist das OK ?


    3. Wenn nicht: Den CD Player über einem in der Lautstärke reglbaren Ausgang direkt an die Elac Boxen anschließen.

    Besser / Gut ?


    4. Falls der CD Player keinen regelbaren Ausgang hat: Mit der Revox A 700 die Aktivboxen direkt ansteuern und hören wie unter 2.

    (Die A 700 kann Aktivboxen direkt ansteuern)

    Besser / gut ?


    Bemerkung:


    Ich gehe einmal davon aus, dass die Elac Boxen mit vernünftigem kapazitätsarmen NF-Kabel angeschlossen wurden, die nicht einen massiven Höhenabfall verursachen.


    ggf. die Funktion der einzelnen Verstärker in den Aktivboxen prüfen (Ohr bei Betrieb vor den entsprechenden zuständigen Lautsprecher halten -> kommt da was "raus" ? )

    Gibt es an der Box ev. noch einen Stufen-Schalter, mit dem die "Brillanz" geregelt werden kann ?


    An Hand dieser Ergebnisse lässt sich mbMn mit vorhandenen Geräten der "Flaschenhals" / das Problem aufdecken.


    Bem.2: Die A 700 enthält auch eine "ganz brauchbare" MM Phonostufe, mit der Uwe mit seinem Dual Plattenspieler (721 ?), aus dem anderen Zimmer, wenn da im Dual ein MM-System eingebaut ist (wahrschienlich sogar ein recht ordentliches Ortofon M 20 oder Shure V 15 III ?) an die Anlage über den NAD Vorverstärker anschließen könnte und so gegen die Project Phonostufe gegenhören.....

    Das vielleicht noch als Anregung....


    Gruss,


    Udo

    Hallo Jürgen,


    und jetzt mit den ganzen neuen Elkos und andern "el. Freunden", die Du da mühevoll eingebaut hast, sollte das vielleicht sogar noch ein bisschen besser gehen, oder ?


    Hast Du schon mal reingehört und kannst uns berichten, was Dein "Rundumschlag" gebracht hat ?



    Gruss, Udo

    "Versuch macht Kluch"


    oder Uwe tappt in einen Laden und lässt sich was Neues aufschwätzen......

    .... für viel Geld....


    Für mich war aber immer das, was ich selbst herausgefunden habe, ein Erfolgserlebnis.....


    Soll er doch ruhig auch mal mit den Teller-Matten experimentieren.

    Aber nicht vergessen den VTA anzupassen !


    Im Prinzip kommt man nur so vernünftig weiter.

    Systematisch experimentieren....


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    Bei den Plattentellermatten gab es früher mal eine sogenannte "Ringmat", die auch eine sehr interessanten Klang produzierne kann.


    Kommt aber immer auf den Plattenteller an, müsste man versuchen.


    https://www.phonophono.de/phon…er/teller-matten.html?p=2


    Gibt es scheinbar immer noch.


    Ganz ohne Matte weiss ich nicht, da hätte ich Angst, dass mir meine Platten verkratzen.


    Mit den Plattenmatten kannn man auch sehr schön spielen.

    Ist ein weites Feld.


    Auf meinem TD 125/II habe ich eine ganz dünne Wildledermatte, die gefällt mir von Klang her sehr gut.


    Dann habe ich die normale Thorens Matte und die dicke Thorens Gummimatte vom TD 520.

    Weiterhin eine Korkmatte und eine Filzmatte.


    Auch eine alte Ringmat habe ich.


    Derenville hat ein sehr interessante ganz dünne Matte im Angebot....


    Ich habe damit schon lange nicht mehr systematisch gespielt, habe das drauf gelassen was mir am besten gefällt (Wildledermatte, Original Thorens Gummimatte auf dem TD 126 Spezial und die dicher Thorens Gummimatte auf dem TD 520.

    Die RIngmat bringt meiner Meinung nach die stärkste Klangveränderung.


    Ich denke aber Uwe sollte erst mal seine Phonostufe in "trockene Tücher" bekommen.


    Dann schauen wir mal, ob er noch was verändern möchte, wenn de Phonostufe erledigt ist .


    Wenn das alles noch nicht wirklich befriedigt, sollte er vielleicht mal eine schöne "Frequenzgangbügelmaschine" ausprobiieren (Parametrischer Equalizer) ;)


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/25287/


    Vor kurzem habe ich eine andere bekommen, die in der letzten Stufe noch 2 Röhren enthält. Damit soll man den Klang von Halbleiter bis Röhre stufenlos verndern können.

    Kann aber dazu noch nichts sagen, da ich damit noch nicht intensiv "gespielt" habe ....


    Im Prinzip gefällt mir aber meine Anlage komplett linear ohne jede Beeinflussung durch Klangregler.

    Das hat aber lange gedauert bei mir, früher habe ich meistens eine "Badewannenkurve" favorisiert - sowas wie Loudness.


    Gruss, Udo

    Hallo Andre,


    bei einer A 77 hast Du auch Probleme mit der WIedergabekarte bei den hohen Pegeln (eckt an).

    Ich erinnere mich, dass es dafür eine Modifikazion gab.


    Zum Thema heraushören von Vorteilen (hohe Aussteuerung) :


    Wenn Du die Quelle Schallplatte hast, bist Du mit dem Fremdspannungs / Geräuschpannungsabstand sowieso beschränkt.

    45 ...50 dB (?)


    Die meisten Schallplatten sind dazu noch sowas von "kastriert", dass ist absolut traurig.

    Von den Schallplattten die ich besitze, sind leider nur ganz wenige richtig gut aufgenommen.

    Wenn überhaupt, kann man Dynamik mit EInegnaufnahmen ausnutzen. Aber auch hier muss man sich im klaren sein, welche Musik Quelle überhaupt welche Dynamik hat.


    Eine gut eingemessene Spulen Tonband-Maschine mit guten Band sollte sowoeso schon irgendwas zwischen 60 und 70 dB schaffen.

    Die wenigsten Schallquellen haben übehaupt diesen Dynamikwerte.


    CDs wurden ja auch irgendwann "optimal komprimiert".... Was man da heute noch bekommt.... Richtig für den Ghetto Blaster.

    Zu Beginn hatte man sich ja richtig Mühe gegeben.... heute soll man Streamen und bezahlen für meistens doch schlechte Qualität....

    Da kommt man gar nicht an die 60 ...70 dB ran, ausser vielleicht von Masterbändern ....


    Gruss, Udo

    Hallo Ulf und Uli,


    Ich habe hier u.a. auch 2 Revox A 700, beide mit BASF Messband auf 512 nWb/m Wiedergabepegel eingestellt.


    "Volkmar II" hat Spaß daran seine Teac wohl mit nahezu "Volldampf" auszusteuern (was mit modernen Bändern sicher geht, stellt sich mir aber die Frage wie das später mit dem Kopiereffekt aussieht).

    Für ihn ist Aussteuerungspegel gleich Dynamik.


    Sinn und Zweck des festgelegten Wiedergabepegels ist es (war es) wohl, dass man damit Überspielungen mit Studiogeräten (ohne Aussteuerungsinstrumente und Pegelregler) anfertigen kann/ konnte. ohne nochmals über ein Mischpult fahren zu müssen um die Aussteuerung zu kontrollieren / anzupassen.

    Sprich da kommt dann aus dem wiedergebenden Gerät Studiopegel raus und in das aufnehmende Gerät Studiopegel rein. (richtig ausgesteuert)


    Man sollte bei diesen hohen Aussteuerungen vielelicht auch mal über das Thema Klirr nachdenken.


    Das Thema hatten wir aber schon mit Volkmar, als ich auch noch bei dem Kettenband dabei war.


    Gruss, Udo

    seit kurzem ein neues EMT TSD75-S in der "Grammy Edition"


    IMG_5609

    Hallo "Tonkyhonk",


    die offen betriebenen Genaratoren der EMTs setzen sich recht schnell mit "metallischem Dreck" zu. Ich würde das System in ein XSD 15 Gehäuse einpflanzen, dann hast Du ein"Verhüterli" vor dem Generator.

    XSD 15 hat SME Aufnahme und eine Verlängerung (Aquivalent SME Headshell) drin.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/13586/


    Hier im Bild fehlt die "Schutzhaut".


    Hier kannst Du sie sehen (Bild TSD 15) :


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/13585/



    Gruss, Udo

    Hallo,


    vielleicht ist der NAD das Problem - in meiner Erinnerung sind die nicht all zu "billiant". Auch ein Pärchen extra Höchtöner (ab etwa 5 KHz) könnte helfen.

    Hallo Tony,


    Uwe hatte irgendwo geschrieben, dass er schöne Elac Aktivboxen hat. In denen befinden sich sogenannte "Jet Ionenn Hochtöner" ( eine Art Bändchenhöchtöner). Diese sind mbMn mit das Beste was man so kaufen kann. An den Lautsprechern wird es also wohl eher nicht liegen.


    Die NAD Vor-Verstärker haben damals, als sie gebaut wurden, sehr gute kritiken bekommen, erinnere ich mich dunkel. Ich habe zwar noch keinen gehört. aber denke daran kann es eher auch nicht liegen.

    Mit einem CD Player((und einer ansprouchsvollen CD mit Perkussionsmusik) an einem Hochpegeleingang, ist das ja ganz schnell abgecheckt.

    Mein Tip wäre die Project (röhrenbestückte) Phonobox.


    Hi


    ich habe zwei der kleineren Tube box S2. Die Röhren ab Werk habe ich mal ausgemessen, waren recht unterschiedlich. Ich habe ein wenig ausprobiert und habe zwei Telefunken ECC83 (nicht NOS, aber gut) montiert und ein lineares Netzteil statt den billigen mitgelieferten Netzteilen ein doppeltes lineares gekauft: ...

    Hallo Steff,


    ich habe da in der Richtung schon was läuten hören....

    Ich denke Uwe wird uns das noch berichten.....


    Zu dem von Dir verlinkten Netzteil: Das ist jawohl ein reines Gleichstromnetzteil mit nur einer Spannung ?

    Braucht diese Phnostufe nicht eigentlich eine Heizspannung, Anodenspannung, Gittervorspannung ?

    Oder wird das in der Phonostufe selbst noch generiert ?


    Ich kenne den Schaltplan von Project nicht.


    Das mit den Telfunken Röhren sehe ich genau so, ist auch meine Erfahrung, hatte eine ASL Mini Phono und derzeit noch eine kleine Monk Le Petit, da haben die Telfunken Röhren die für mein Gehör die besten Resultate gebracht. Habe diverses probiert.


    Warten wirs mal ab, bin mal gespannt....


    Gruss, Udo

    Hallo Uwe,


    ich komme noch mal auf unterschedliche ECC 83 Röhren zurück.


    Habe da einen alten Beitrag von 2008 ausgegraben, der Dir bei der Röhrenwahl vielleicht helfen könnte.




    Gruss, Udo

    .... und da könnte Uwe einen seiner Thorens Plattenspieler als "Experimentier Plattenspieler" ausrüsten . z.B. so ahnlich in der Art :

    damit liessen sich z.B. auch gut Kabelexperimente machen....


    Den alten Thorensen kannst Du glücklicherweise mit 3 Schrauben ein anderes Tonarmbrett verpassen.... und da dann auch einen anderen Arm drauf....


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/14263/


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/15120/


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/28658/


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/41393/


    sowas kann dann vielleicht auch noch ein bisschen ausarten.... (leider nicht meiner) ;)


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/84087/


    nur mal so zum überlegen. Ist nicht unbedingt schön, aber interessant...


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    ich würde an Uwes Stelle erst mal die vorhandene Röhre optimieren.

    Dann hören wie es gefällt. Behalten, wenn es denn gefällt.


    Als 2. Phonostufe würde ich mir eine richtig gute halbleiterbestückte dazu nehmen.


    Dann hätte man beide "Welten" und müsste sich nicht "für oder gegen" Halbleiter / Röhren entscheiden.


    Die beiden würde ich dann abhänngig vom Musiktyp oder Stimmung entsprechend einsetzten. Und das in Kombination mit dem dazu guten System.

    Das könnten auch besondere alte Systeme sein, wie sowas z.B. (altes Elac)

    P1000683 (1)-2.jpg

    und dazu diverse unterschiedlich schwere und auch aus diversen Materialien hergestellte Headshells.


    P1000684.jpg


    Ein altes Elac System z.B. und ein Röhrenverstärker ..... ;) das hat einen gewissen Charme ....


    Gruss, Udo

    Hallo Uwe,


    Ich denke dass die Phonostufe (Project Phonobox mit 2 x ECC 83 Röhren) in Deiner Kette sicher noch optimiert werden könnte.


    Wie ich das an anderer Stelle schon geschrieben habe, wäre es vielleicht einmal sinnvoll zu probieren, was Du aus dieser Phonostufe mit anderen Röhren noch herausholen kannst. In einem 2. Schritt wäre die Frage eines besseren Netzteils zu klären, da solltest Du hier im Forum möglicherweise jemanden finden, der damit schon Erfahrung gesammelt hat.

    So ein Satz (Telefunken z.B.) Röhren kostst Dich vielleicht so um 100 € .

    Das größere Project Netztteil liegt glaube ich irgendwo bei 500 € (?)


    Ich würde mich auch nicht nur auf Geräte versteifen, die mehrere Eingänge haben, sondern für jeden Plattenspieler eine getrennte Phonostufe vorsehen. Und zwar so eine, die explizit und genau auf das jeweils verwendete System eingestellt werden kann, mit der Impedanz für MC Systeme und mit der Kapazität für MM Systeme.


    Das Du zu wenige Eingänge an Deinem Vorverstärker hast habe ich gelesen.


    "Dagegen" gibt es recht gute Umschaltboxen (z.b. von dbx oder Sony) in recht ordentlicher Quallität. Ich muss die Kamera aufladen, dann mache ich Dir ein Foto von "sowas"
    Eine Phonostufe mit der Anpassung "eine für alle Eingänge" käme für mich nicht in Frage.


    Ich habe sehr gute Erfahrungen gemacht mit "Analog besucht Anatog "

    und habe dabei sehr nette Leute getroffen, die mir das Hineinhören in ihre Anlagen ermöglicht haben.

    Auch haben wir hier im Forum und in einem Nachbarforum (das leider nicht mehr existiert, Jürgen Heiliger ist leider verstorben) schon diverse Phonostufen Vergleiche durchgeführt. Sowas bringt ausgesprochen interessante Höreindrücke.

    Ich würde Dir nicht empfehlen auf die Schnelle bzw. "gehörlos" eine andere Phonostufe zu kaufen.

    Sowas geht natürlich nur "nach Corona"


    Meine Empfehlung an Phonostufen wären 2:


    1. eine gebrauchte Lehmann Slver Cube Phonostufe. Die bekommst Du (gebraucht) für Dein Budget, hat aber nur einen Eingang.


    https://www.fair-kaeuflich.de/product_info.php?language=de&refID=1&WCF_AMPERSAND¤cy=EUR&info=p11121_Lehmannaudio-Silver-Cube-High-End-MM-MC-Phonovorverst-rker.html&gclid=EAIaIQobChMIt_jA2Zq38AIVENd3Ch1tCgEDEAQYASABEgIJffD_BwE


    (Die meisten Lehmann Phonostufen kann man auch beim Hersteller "updaten" lassen, wenn es da wichtige Neuerungen gibt. Das finde ich ausgesprochen gut)


    Eine Silver Cube Phonostufe habe ich selber (älteres Modell) .


    Hier noch ein paar alte Kommentare aus dem Forum.... (diese Phonostufe gibt es gkaube uich seit 2004 auf dem Markt...)




    2. Die große Monk Phonostufe, die ist von der Frontplatte aus explizit anpassbar, hat mehrere Eingänge und kann auch höhere Impedanzen als 47 k Ohm (interessant für ältere MM Systeme z B. von Shure, Stanton.... ) sowie als "Schmalkerl" noch verschiedene Entzerrungskurven.


    https://www.hifitest.de/test/p…o-phono_preamplifier_4245


    Diese Phonsufe konnte ich mal intensiv bei Rainer Horstmann (Hersteller Derenville Plattenspieler) erleben.

    Die ist ein sehr "schönes Spielzeug" und nicht mal so irre teuer für das, was sie bietet.


    So, ist leider wieder etwas lang geworden.


    Beste Grüße und ein schönes Wochenende,


    Udo


    Edit: Bleib zunächst mal bei einem Projekt. Fang bei der Phonostufe an, und besorg Dir etwas, was so schnell nicht wieder der Engpass in der Anlage wird. Eine Phonostufe ist ganz entscheide d für den "guten Klang".


    Später schaust Du ev. noch mal nach Systemen....

    Hallo zusammen,


    Hmm, Frequenzen so in etwa unter 100 Hz sind ja eigentlich wenig zu orten, auf dieses Phänomen berufen sich ja auch die Subwoofer Konstruktionen.


    Wieso gibt es dann Probleme mit dem Phasengang bei (solchen) tiefen Frequenzen ?


    Nach meiner Erfahrung kann man bei Frequenzen so ab ca. 1000 Hz Minima und Maxima sehr gut sogar "erhören", wenn man seinen Hörort wenige cm aus dem Sweetspot verschiebt.

    (Bürostuhl auf Rollen geht dazu gut)


    Solche Spielchen kann man auch sehr schön mit einem einstellbaren Tongenerator machen.


    Zu hohen Frequenzen hin, werden diese Abstände (zwischen Minima und Maxima) immer kleiner .


    Bei gewissen Frequenzen reicht sogar schon ein Kopfdrehen.


    Vor einiger Zeit gab es auch Lautsprecher-Konstruktionen, die in der Ebene versetzte Mittel- und Hochtöner hatten, um den Phasengang zu korrigieren.


    Interessant ist es auch einen Koaxial aufgebaute Lautsprecher zu hören, wenn man normalerweise klassische 2 oder 3 Weg Systeme gewohnt war, die getrennte Achsen haben und sich erst in gewissem Abstand zusammen finden .....

    (Thema Nahfeld und Fernfeld korrigierte Systeme)


    Diverse "etwas bessere" Phonstufen haben die Möglichkeit Ausgangs- Kondensatoren zu überbrücken (wenn die folgende Vorverstärkerstufe schon eigene C`s eingebaut hat und somit ev. vorhandene Gleichspannungsanteile blockt....)


    Das mit dem Phasengang der tiefen Frequenzen würde mich interesseren.... Wie erklärt Ihr das ?


    Gruss, Udo

    Hallo Matej,


    der alte Thorens TD 320 hatte meiner Meinung nach auch ein auswechselbares Tonarmbrett, sowie ein abnehmbares Headshell.


    Die Qualität des TP 90 Tonarms kannst Du sicher besser beurteilen als ich, da Du den hattest. Ich habe hier nur u.a. den TD 520 mit anderen, nicht Thorens Armen. Vielleicht schreibst Du da noch was dazu ?


    Uwe könnte sicher, wenn er den Experimentierdrang hat, dem vorhandenen TD 320 einen anderen "ordentlichen" 9 Zoll Tonarm spendieren, da gibt es diverse, sehr gute, die ggf. die eventuellen Defizienzen des TP 90 überkommen.


    Der TD 320 sollte wohl auch einen Berger Motor haben, demnach könnte man dort auch noch das große Netzteil des TD 520 (das u.a. einen Trenntrafo enthält) einsetzten, wenn man das wollte, denke ich (?).

    So ausgerüstet sollte zum Laufwerk des TD 1600 wohl wenig Unterschied ergeben....


    Seine Elac Aktiv Boxen mit den "Jet" ( Bändchen-) Hochtönern würden sicher für einiges mehr gut sein, als bisher die einfache Project Röhren Phonostufe zulässt.....


    Soweit ich das sehe, ist am TD 1600 kein einfach auswechselbares Tonarmbrett mehr verbaut, am TP 92 gibt es kein Wechsel Headshell und ist denn der Azimuth einstellbar ?

    Für die Tonarmhöhe hat man wohl die Einstllbarkeit ohne Plätchen vorgesehen, da gibt es hinten anscheinend ein paar Madenschrauben (?).

    Dem Armrohr hat man einen Dämpfer-Ring verpasst, das gibt es offensichtlich Resonanzen, denen man begegnen musste....


    Ohne Wechselheadshell hat man zwar eine Stoßstelle weniger, was Resonanzen betrifft, allerdings würde mich die nicht schnelle Wechselbarkeit von Systemen stören.

    Ausserdem kann man nicht mit unterschiedlich schweren Headshells die effektive Masse eines Arms sehr schön beeinflussen.


    Interessant wäre es, ein Spektrogramm der Tonarmresoanzen zu sehen....


    Ich weiss, hier kommt wohl wieder das Argument, dass dies alles die Zielgruppe für diesen Plattenspieler (wahrscheinlich) nicht interessiert....


    Ich denke leider haben die wenigsten Benutzer ein Gefühl dafür, welchen Einfluss die dritte Stelle nach dem Komma des Gleichlaufs hat, wann ein Klavier oder ein Akkordeon (wegen schlechtem Gleichlauf) anfängt zu jaulen, wie hoch der Klirrfaktor eines Tieftöners in einer Lautsprecherbox tatsächlich ist, wie sich Intermodulationen auswirken und z.B. welche Dinge bei einer Armkonstruktion wichtig sind, die letzten Endes das effektive Klangerlebnis beeinflussen....


    Eine sehr interessante Arbeit zu Headshells und zum Bau von Tonarmen, sowie deren Zusammenwirken habe ich dank der Hinweise eines Mitforisten bei Korf Audio in aus Österreich gefunden.


    https://korfaudio.com/blog46


    Korf hat u.a. diverse Headshells untersucht und auch selbst eine offensichtlich shr resonanzrme Keramik-Headshell entwickelt, die sie derzeit auch anbieten.


    http://korfaudio.com/


    In der Beschreibung gibt es weitere interessante Links.


    Auch die Informationen zu einem Selbstbau-Tonarm sind sehr interessant und erlauben gute Enblicke auf Einfluss Parameter.... .


    http://korfaudio.com/blog


    Ich denke das Thema Plattenspieler bleibt lebendig und interessant.



    Gruss, Udo