Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo Andre,


    da wir hier letzten Endes alle mit "alten Schätzchen" unterwegs sind, finde ich diese Sachen gar nicht so verkehrt....

    Irgendwann trifft es jede ältere TB-Maschine....


    Gruss, Udo

    Hmm, Interessant !


    Sehe ich das richtig, dass die alten Siemensianer kapazitätsmäßig noch deutlich über "Nameplate Capacity" sind ? Zt. sogar übbig drüber ?


    Die neuen Elkos typischerweise deutlich drunter ? (-> Ändert sich das noch, wenn die eine Weile unter Spannung waren ?)


    Zum Thema ESR: Ab wann ist der denn eigentlich als "schlecht" anzusehen ? (habe damit keine Erfahrung)


    Wie sieht es denn mit den Diodenstrecken der Brückengleichrichter aus ? Gibt es da irgendwelche Auffälliglkeiten ?


    Danke für das Einstellen Deiner Messergebnisse !



    Gruss, Udo

    Hallo "jokeramik",


    Gestern ist das 25 € Teil hier angekommen. ....


    .....


    Aber es kommt im Leben oftmals anders als man denkt....


    Heute bin ich über 2 kleine Neumann BS 945 Batterie- Phantomspeisekästchen gestolpert....


    Wenn die noch richtig funktionieren, sollte dann mein Problem wohl gelöst sein.... Andererseits ist da ja wohl nicht viel drin, kriegt man notfalls wieder richtig zum Laufen....


    Warten wir das mal ab, ich werde berichten, wenn die da sind...


    Danke erst mal für Alles +


    Gruss, Udo

    Hallo Jürgen,


    Danke für Deine Antwort !


    Ich hatte meine A 740 Endstufe vor ein paar Jahren mal beim Revox Service Sütterlin und da meinte er diese (großen) Elkos gingen fast nicht kaputt...


    Interessant ist aber der Unterschied im Klang dieser Endstufe zu einer weiteren, die ich später bei derRainer gekauft habe, die aber komplett überholt wurde in Gemeinschaftsarbeit vom Nachfolger Di Benedetto....

    Die haben alles Mögliche ersetzt, was mir nie eingefallen wäre .... inklusive Transistoren und eben Brückengleichrichter....

    Die klingt gegen de Andere richtig "Stramm".... (ist insgesamt schwer zu beschreiben)


    Das Netzteil auf Deinem Bild ist "sehr schön" bestückt mit Elkos .... (gefällt mir ! )


    Mir sind vor ein paar Tagen günstig ein Pärchen Kondensator Mikofone Neumann KH 184 zugelaufen. Bin gerade dabei dafür eine gute (batteriegespeiste) 48 V Phantomspeisung zusammen zu bekommen, die mich nicht "arm" macht -> siehe unter "Studiotechnik" ...


    Wenn die laufen, werde ich wohl ein paar schöne neue Life Aufnahmen zusammen kriegen und dann komme ich wieder in das Kettenpaket ... ;) Uher Report und DAT müssen auch wieder bewegt werden....


    Schönes Wochenende und Gruss,


    Udo

    Hallo "Jokeramik",


    danke noch mal für Deine Hinweise!


    Habe hier noch ein schöne alte Siemens (Wheatstone-) Messbrücke, damit wird das Ausmessen sicher vernünftig funktionieren. Jedenfalls wohl besser als mit den (billigen) digitalen "Schätzeisen". Wobei ich leider keine Angaben zur Genauigkeit der Messbrücke habe. Im kleinsten Messbereich kann sie aber noch Milliohm messen. Die geforderten 48 V +/- 4 Volt werde ich wohl Gleichlaufmäßig (für die Symmetrie) damit hin bekommen.


    Bin mal gespannt, wie sich die Ausgangsspannung nach dem Wandler ändert, wenn die Spannung der 2 x 9 V Batterien zurück geht...


    Einen Kondensator werde auf jeden Fall im Signalweg drin lassen, mal sehen, was da eingebaut ist. Aber 100 "mü" F im Signalweg - ist das nicht ein bisschen viel ? Bipolar ist sicher ein guter Vorschlag.


    Werde auch mal nach dem "Douglas Self" schauen.


    Das Heilipot möchte ich nur dann benutzen, wenn meine Schar von Widerständen nicht vernünftig zu selektieren sind (und nicht nahe genug an die geforderte Gleichmäßigkeit ran kommen) . Dann würde ich einen geringeren Wert für den Festwiderstand nehmen und die letzten ca. 500 Ohm .....1 k Ohm, oder so, mit dem Helipot fein einstellen. Je nachdem, was ich an vernünftigen eng tolerierten Widerständen bekomme.


    Die DATs habe ich bisher in Eigenleistung am Laufen halten können.... Toi-Toi-Toi....


    Gruss, Udo

    Hallo "jokeramik" und "Cyrano" ,


    vielen Dank für den Schoeps Aufsatz des Herrn Wuttke !


    Nach Deinen Beschreibungen (Auswechseln der 6,8 kOhm Widerstände in den "billigen" Phantomspeisungen) bin ich mal auf die Suche gegangen und habe eine alte Charge solcher Widerstände (6,81 kOhm) gefunden, jedoch ohne Angabe der Toleranz.


    https://www.ebay.de/itm/20x-vi…3df4aecfff79b19%7Ciid%3A1


    Deshalb habe ich mir 60 Stück geordert und werde die selektieren, mal sehen, ob ich da nicht 4 Stück raus kriege, die mit ihren Werten schön zusammen liegen.....

    Ggf, kriegen die jeweils noch ein Helipot in Serie und dann könnte man das auch noch schön exakt einstellen ..... Die Induktivität (des Helipot) dürfte hier wohl nicht stören, oder ?


    Jetzt stellt sich mir die Frage, was mit diesen "Gleichstrom- Blockierungs / Tonfrequenz-Durchgangskondensatoren" ggf. noch zu machen wäre (?) Austauschen durch Folienkondensatoren ?

    Macht das Sinn / wäre das überhaupt sinnvoll / nötig ?


    Denke dass Werte um 0,1 "mü"F mit etwa 100V in die richtige Richtung gehen dürften ?


    Ich bin mal gespannt auf den Spannungswandler, werde den an den Oszillographen hängen, ob da ev. ein schönes "Dreckspektrum" mit raus kommt...


    OK, die 25 € für das Thomann Gerät hätte mich allein das Gehäuse und die 4 XLR Buchsen im Einzelkauf gekostet...


    Mal hören, ob ich mich da umsonst sorge, oder wie das wird....

    Die 48 V Kondensatormikrofone sind ein neues "Spielfeld" für mich....


    Zu dem Recordern, die mit Speicherkarten arbeiten:


    Ich habe hier noch ein paar schöne Tonbandgeräte A 700, A 77 HS, Uher Report... die ich nicht wirklich aufgeben möchte.


    Dazu noch ein Menge DAT Cassetten, die man vor ein paar Jahren förmlich nachgeschmissen bekam... Dto. DAT Recorder...


    Das Thema "Zeit" ist für mich nicht wirklich relevant, da ich nicht furchtbar viel damit aufnehme, und muss damit auch nicht mein Geld verdienen, bin pensioniert....


    Werde gern weiter berichten, wenn die Sachen da sind.


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    nachdem mir hier keiner wirkliche Erfahrungen zum Thema Qualität (-> ev. Rauschen ? ) einer Batterie versorgten 48 V Phantom Spannungsversorgung geben konnte, habe ich jetzt einfach mal die "Katze im Sack" :) bei Thomann bestellt. Da kann man ja das "Ding" ggf. 30 Tage wieder zurück schicken....


    https://www.thomann.de/de/millenium_pocket_phantom.htm


    Nach dem aufgedruckten Blockschaltbild ist da wohl ein step-down/ -up Wandler drin (18V (-> 2x 9 V Blocks) auf 12V bzw. 48 V) , sowie 2 Widerstände je Kanal (6,8 k Ohm ?) für die Phantom - Spannungsversorgung und die Ausgänge werden durch Kondensatoren Gleichspannungsfrei gehalten.

    Somit kann ich das Ding auch an unsymmetrische Eingänge anschließen....


    Den zusätzlichen Entkoppel-Kondensator im Signalweg finde ich zwar nicht so wirklich spannend, aber warten wir ab,.....


    .....mal sehen, wie das dann tönt....


    Die 48 V Spannungsversorgung von Neumann, die mir in der Nase lag (BS 48 i-2), kostet im E... gebraucht immer noch deutlich über 500 €....


    jokeramik : Einen anderen Recorder wollte ich eigentlich nicht kaufen... Noch will ich meine Spulen Tonbandgeräte und DAT Recorder nicht auf den Altenteil schicken ;)


    Der Rycote Windschutz sieht sehr interessant aus, die werde ich mir besorgen ! Vor allem zerbröseln die wohl nicht nach ein paar Jahren wie die Schaumstoff Dinger (?)


    Vielen Dank an alle die versucht haben mir zu helfen, ich werde über die Ergebnisse berichten....


    Beste Grüße,


    Udo

    Mal wieder "Time out",

    deshalb bitte den obigen Beitrag ignorieren....


    Hallo "jokeramik",


    vielen Dank für Deinen Input zu der Sache.


    Der kleine RME 4 Kanal Mischer ist mir eigentlich für meinen Zweck schon zu groß. Das sollte wirklich nur eine batteriebetriebe 48 V Phantomspeisung werden, die ich ggf. in eine kleine Aussentasche an einem Uher Report oder an einem Sony TCD 10 DAT Recorder einlegen kann.... Ansonsten wird das alles total unbeweglich.


    Wenn ich mit mehreren Mikrofonen arbeiten will, habe ich noch ein kleines Stereo Mischpult, das mit Modulen aus dem Sennheiser Reportage Mischpult M 101 arbeitet. Das hat zwar eine Phantomspeisung, aber nur mit 18 V (wenn ich mich richtig erinnere).


    Hier ein Bild der Mono Reportage Version:


    Davon hatte ich mal günstig eine Stereo Version hier im Forum aufgetrieben...


    https://forum2.magnetofon.de/board13-verstärker-phono-decks/board58-alles-andere/17941-übertragungsmischpult-sennheiser-m-101-vorgestellt/


    Ein paar alte Uher Mischpulte gibts da auch noch, mit denen ich mal angefangen habe....


    Sicher alles nicht "Ende der Fahnenstange" ....



    Vielleicht sollte ich auch noch ein bisschen was zu meinen Hintergedanken zu den Aufnahmen sagen:


    Im Prinzip brauche ich mehr oder weniger "halbwegs Universal Mikrofone", zumal ich eben kein großes Budget wie ein Studio habe, aber immerhin eine brauchbare "anhörbare" Qualität möchte.


    Gegenüber den billigen Beipackmikrofonen, mit denen ich in meinen Jugendjahren "gespielt" habe, gab es damit schon ein paar "Quantensprünge" was die Aufnahmequalität betrifft, aber das ist ja bekanntlich wie mit dem anderen Audio Geräten auch alles "nach oben offen" ....


    Das die Meisten Mikrofone ihren speziellen Anwendungsfall haben weiss ich ansatzweise, habe dazu ein bisschen an Literatur gelesen, allerdings war das bei mir immer die Situation, dass ich nicht für die paar Aufnahmen die ich machte, wirklich die richtigen "Spezialisten" hatte.


    Aber man lernt ja nur mit jedem Versuch... und irgendwann bekam ich auch brauchbare Stative für die Aufstellung und entsprechende Kabel zusammen...


    Da waren dann kleine Studenten Jazz-Bands dabei und auch Aufnahmen wie Gewitter, Grillen, Bach (Wasser-) Geräusche, Vogelstimmen.... Meine Söhne beim Geigen und das Schul -Orchester in einem großen Saal der Stadthalle....



    Im Laufe der Jahre haben sich da so ein paar Sachen angesammelt, immer wenn ich was preisgünstig kriegen konnte, habe ich zugeschlagen.


    Ich möchte weitere Aufnahmen in der freien Natur machen und mir sind jetzt die kleinen Neumänner gebraucht und noch bezahlbar über den Weg gelaufen, die ich wohl auf meine "Malerstange" Eigenkonstruktion auftakeln werde....




    Die dynamischen Sennheiser Mikrofone die ich habe, jeweils ein Pärchen (MD 21, MD 421 und MD 440) , sind eigentlich recht schwer und ich verspreche mir von den "richtigen" Kondensator Mikrofonen noch ein bisschen was an Qualitätsverbesserung.

    Mal sehen, wie das mit den Wndgeräuschen wird....


    Meine Electret Mikrofone Sony MCS MS 957 und Sennheiser K3 (mit diversen Modulen) sind recht windempfinglich und da fehlt es deutlich an "Grundton" und auch Bass gegen die o.g. dynamischen Mikofone...

    Interessant auch ein altes (Electret-) Kunstkopf Mikrofon von Sennheiser... Damit konnte ich ein paar schöne Aufnahmen machen




    Und jetzt liefen mir eben die Neumann KM 184 über den Weg...


    Ich denke die werden die Sammlung wohl noch etwas im positiven Sinn bereichern können, oder ?


    Falls Du noch eine Idee hast, für eine brauchbare (kleine, gut tragbare) 48 V Phantomspeisung, würde mich das sehr interessieren.


    Gruss, Udo

    Hallo "jokeramik",


    vielen Dank für Deinen Input zu der Sache.


    Der kleine RME 4 Kanal Mischer ist mir eigentlich für meinen Zweck schon zu groß. Das sollte wirklich nur eine batteriebetriebe 48 V Phantomspeisung werden, die ich ggf. in eine kleine Aussentasche an einem Uher Report oder an einem Sony TCD 10 einlegen kann.... Ansonsten wird das alles total unbeweglich.


    Vielleicht sollte ich auch noch ein bisschen was zu meinen Hintergedanken zu den Aufnahmen sagen:


    Im Prinzip brauche ich mehr oder weniger "Universal Mikrofone"


    Im Laufe der Jahre haben sich da so ein paar Sachen angesammelt.


    Ich möchte weitere Aufnahmen in der freien Natur damit machen und mir sind die kleinen Neumänner über den Weg gelaufen, die ich auf meine "Malerstange" Eigenkonstruktion auftakeln werde....




    Die dynamischen Sennheiser Mikrofone die ich habe (MD 21, MD 421 und MD 440) , sind eigentlich recht schwer und ich verspreche mir von den "richtigen" Kondensator Mikrofonen noch ein bisschen was an Qualitätsverbesserung. Meine Electret Mikrofone Sony MCS MS 957 und Sennheiser K3 sind recht windempfinglich und da fehlt des deutlich an "Grundton" und auch Bass gegen die o.g. dynamischen Mikofone...


    Falls Du noch eine Idee hast, für eine brauchbare (kleine, gut tragbare) 48 V Phantomspeisung, würde mich das sehr interessieren.


    Gruss, Udo

    Soo,


    ich habe da etwas interessantes im Bandmaschienenforum gefunden unter:


    https://forum2.magnetofon.de/board13-verstärker-phono-decks/board59-bastelecke/5408-phantomspeiseadapter-was-ist-drin/index2.html?


    "Phantomspeiseadapter - was ist da drin ?"


    In dem Artikel hat u.a. Phonomax geschrieben und es wurde einige Selbstbau Netzteile vorgestellt.


    So wie ich das dort gelesen habe, wollen die Neumänner 48 V +/- 4 Volt sehen.


    In dem obigen Beitrag wurde auch gesprochen von der (optimalen) Verwendung von 0,1 % Entkoppelungs-Widerständen (@ 6,8 kOhm) für die Einspeisung der 48 V Spannung in die +/- Adern (wegen Symmetrie) .

    Ausserdem wurde Rauschen (in einer Selbstbau-Schaltung) bei 4 kHz beobachtet das offensichtlich von den verwendeten Spannungsreglern stammte (anscheinend 7824 und LM 317 in Kombination) ....


    Die Behringer Mischpulte halten wohl die Spannung (48 V +/- 4 V auch nicht ein ? - da hat man z.T. 35 V gemessen) .


    Das bestärkt mich nicht eine "billige" Phantomspeisung zu kaufen, die mir an Ende das Signal dieser eigentlich schönen Mikrofone (Neumann KM 184) ev. auf ein Niveau unter meinen dynamischen Mikrofonen (MD 441 und...) herunterzieht....


    Daher wäre mir an einem Kommentar der "Studio Experten" wie "Technikassic" oder "derainer" und Kollegen, die damit Jahrzehnte Erfahrung haben, sehr gelegen.


    Thema ist nicht eine "Geiz ist Geil" Lösung, sondern etwas "solides" und technisch vernünftiges. Wenns denn sein muss, baue ich mir das auch selbst.


    Was ich suche ist eine gute batteriegespeiste 48 V Phantomspeisung für diese 2 Mikrofone. Dabei sollte es kein "Schrott" sein, aber wenns geht, nicht noch mal den Betrag der Mikrofone kosten.


    Würde mich freuen von Euch zu hören.


    Gruss, Udo

    Hallo Christoph,


    vielen Dank !


    Die Thomann Angebote habe ich gesehen, da gibt es auch ein 2- Kanaligen.

    Dann weiterhin einen 1-kanaligen von AKG, der im Prinzip sowas wie eine Konstruktion "Röhrchen im Kabel" ist.


    Die Meisten Phantomspeisungen arbeiten ja mit sowas wie 9 V Batterien, also muss da wohl auch ein Aufwäts-Spannungs-Wandler drin sein (?) .

    Es stellt sich mir hier die Frage, ob diese Wandler nicht z.T Oberwellen produzieren, die negative Einflüsse auf den Klang haben (Ruschen ?) ...


    Daher meine Fragen zu den Thema an Leute, die hier schon Erfahrungen gesammelt haben.


    Danke + Gruss,


    Udo

    • Hallo zusammen,


    Nachdem ich im Suche Bereich wohl etwas mit dem Thema daneben liege, möchte ich das hier noch mal versuchen.


    Zwischenzeitlich ist mir ein Pärchen Mikrofone zugelaufen, das ich schon lange haben wollte.


    Dafür suche ich einen 48 V Phantom Speise Adapter (Batteriebetrieb).


    Gibt es hier irgendwelche "Qualitätsunterschiede" ?


    Betreiben möchte ich damit ein Pärchen Kleinmenbranmikrofone Neumann KM 184

    an Uher Report Monitor und an portablen DAT Recordern.


    Danke für die Beratung in der Sache und ggf. ein Link oder ein Angebot.


    Beste Grüße,


    Udo

    Hallo Rainer,


    also zunächst einmal sollte klar sein, dass jedes (konventionelle) "Aussteuerungsmeter" ein gewisse "Trägheit" in der Anzeige hat.


    Und genau deshalb hat man (bei Revox) der A 77 (z.B.) in der Anzeige einen gewissen Vorlauf zugewiesen.


    Du must Dir bei Deinem aufzunehmenden Programm im klaren darüber sein, wie viele "Spitzen im Pegel" es hat.

    Nimm mal (z.B.) einen Wellensittich auf und stell die Aussteuerung dafür richtig ein ..... Probier das auch mal mit einem Casettenrecorder und Dolby Systemen....


    Wenn Du die "Spitzen" sehen willst, kannst Du am besten einen 2 Kanal Oszilligraphen mitlaufen lassen.


    Weiterhin musst Du auch noch wissen, ab wann Dein Tonband/ Tonbandgerät die für die (Voll-) Aussteuerung nach entsprechender Norm (Studio- oder HiFi Norm) akzeptable Verzerrung hat (K3 Klirr). Damit hättest Du dann Aussteuerung auf "Volldampf". Und dieser Klirr ist auch wieder von der Frequenz abhängig haha ....


    Wenn Du die modernsten Bänder benutzt, wirst Du deutlich weiter aussteuern können, als Dir das ein Messband im Wiedergabeteil (z.B. 514 nWb) als "Vollaussteuerung" vorgibt.


    Du kannst zwar auf Volldampf aussteuern, aber dann hast Du genau den Effekt, dass z. B. Leute beim Kettentonband eine Übersteuerung "beklagen", die mit dem Wiedergabeteil eines Messbandes ihre Maschine eingestellt haben.


    Zu diesem Thema hat mal der (inzwischen recht alte) Herr Bluthart eine schöne (gut allgemeinverständliche) Schrift verfasst.


    Guckst Du mal hier: (-> IF 21)


    https://www.bluthard.de/index.php?literatur


    Die Inhalte dieser kleinen Schrift solltest Du beherzigen, wenn Du mehr als eine schöne "Lichtorgel" haben willst.....


    Das "Ding" von Thomann hört bei 0 dB auf, prinzipiell willst Du aber auch Anzeigen bis (mindestens) + 6 dB haben wollen und das möglichst noch mit einem "Peak Hold".


    Auch eine RTW Anzeige hat hinten drin ein Potentiometer (pro Kanal) , das Du zunächst mal auf den richtigen Pegel kalibrieren musst. (Nicht Eichen, das macht nur ein Eichamt...) Dazu wiederum brauchst Du auch einen vernünftigen Tongenerator und ein NF Millivoltmeter.


    "Wer viel misst, misst Mist" ist ein schon recht alter Spruch und da ist noch immer was dran.


    Zunächst einmal musst Du wissen was Du misst, was die verwendete Anzeige überhaupt anzeigen kann und mit welchem Fehler diese Anzeige behaftet ist.


    Die "richtige" Aussteuerung ist durchaus ein kleine Wissenschft für sich.


    Gruss, Udo

    Hallo Joachim,


    ich habe u.a. die Shure Testplatte (TTR 110) die mal mit dem Shure V 15-III heraus kam und da ist ein "Sibilance Test" drauf, der genau dieses "Mais que Nada" Stück in 5 Leveln verwendet.

    Auf der Rückseite auch das ganze Stück normal geschnitten mit 5 cm /sec drauf in bester Qualität. Somit habe ich 2 Referenzaufnahmen zu dem MP3 Stück das ich bekam mit den Sili.


    Die Speakers Corner Platten habe ich nicht, kann mir deshalb auch keinen Reim darauf machen, wir gut oder schlecht das reissuing gelungen ist.

    Das System ist wohl inzwischen noch mal bei Herrn Dusch gelandet, mal sehen was der mit dem Shibata Schliff machen kann.

    Anscheinend gab es zu den Pegelabweichungen L/R auch noch eine massive Höhenanhebung. Ein Frequenzgangdiagramm hat der Kollege allerdings nicht dazu. Bin mal gespannt.


    Gruss, Udo

    Hallo Joachim,


    der Kollege hat wohl viele alte Platten, dafür hat er sich auch dieses System mit 15 Grad vertikalem Abtastwinkel besorgt.


    Mit meinen Micro Ridge Nadeln (Shure) habe ich die Erfahrung gemacht, dass die ganz dezidiert "einrasten" müssen (Armhöhe, Senkrechtstellung der Nadel) für den besten Klang.

    Bei den SFL Schliffen ist das ähnlich.


    Shibata Nadeln hatte ich bisher noch nicht. Ich weiss nur von den alten CD 4 Systemen (die wohl auch Shibata Nadeln waren (?)), dass die sehr genau justiert werden mussten.


    Allerdings hat das EMT System des Kollegen bei höheren Frequenzen (über 12 kHz) auch massive Kanalabweichungen (größer 6 dB) , so dass ich da noch andere Probleme vermute ... möglicherweise hat der freie Retipper bei ihm nicht sauber gearbeitet (?).

    Die Frequenzgangschriebe meiner EMT Systeme sind alle sehr gleichmäßig auf beiden Kanälen.


    Meine TSD 15 mit SFL Schliff arbeiten in weiten Bereichen sehr gut, verzerrungsfrei und auch Sillibanten sind kein Problem.


    Die MP3 Datei (Sergio Mendes & Brasil 66 "Mais que Nada") die er mir geschickt hatte klang, in den Fortissimo Stellen, wie eine übesteuerte Eingangsstufe und die S-Laute "rissen" förmlich.

    Ist wohl ein reissue von Speakers Corner. Ich habe hier nur ein alte englische Pressung, die allerdings nahezu komplett sauber abtastet.


    Sowas (an Verzerrungen) hatte ich noch nicht mal bei einem spärischen TSD 15, das in den letzten Platten-Bändern schon mal Sillibanten unsauber abtastet. Aber eben noch sehr dezent.


    Gruss, Udo