Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo zusammen,


    wenn ihr die ursprungliche Performance der sehr guten Shure Systeme erhalten wollt, kauft keine billigen Nachbauten. Shure hat ein sehr dünnes Beryllium Rohr und ganze sehr präzis geschliffene Diamanten mit speziellen Geonetrien z. B. Micro Ridge und keine Diamanten "Tips" verwendert.
    Denke da gibts noch andere Details auf die es ankommt, z. B. auf die Shore-Härte der Lagergummis und deren Langzeit - Beständigkeit..
    Es sei denn ihr wollt nur "das was rauskommt", dazu sind aber die V 15 Systeme eigentschlich zu schade !
    Für die meisten Shure Systeme gibts übnrigens Original Einschübe bei der deutschen Shure Vertretung , Firma Audio Export in Heilbronn, Tel. 07131 / 2636-0


    Preise müsst ihr natürlich wie überall vergleichen.


    Gruss,


    Udo (DL 8 WP)

    Also,


    dieses Nadel-Dummy war u.a. auch bei meinem Shure V 15 V MR von 1984 dabei. Ausserdem ein eigener Frequenzgangschrieb zum System.sowie die Einbaulehre.


    Habe mir letzten Samstag auch ein neues V 15 VxMR betellt. Mal sehn was da kommt.


    Habe übrigens eine intressante Entdeckung gemacht. In meiner Anleitung vom alten V 15 V MR ist ein Frequenzgangdiagramm mit einer Streubreite von +/- 2 db dei 20 kHz angegeben (S. 19).
    Auf der Shure Homepage unter V 15 Vx MR wird diese Streubreite inzwischen auf +/- 4 dB "aufgebohrt"...
    Mal sehn, was das neue Sytem kann.
    Habe auch keinen Vergleich zum TTR Index gefunden V 15 V MR zu V 15 VxMR. Den hatte Shure bein V 15 V MR noch angegeben zu den älteren V 15 ...



    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    Also, die Shure TTR 117 Platte:
    für diese gabs früher einen Gutschein mit dem V 15 V MR System



    Seite A:
    1.- Introduction
    2.-Channel Identification
    -Level and Channel Balance
    3.Phasing: Crtridge and Speakers
    4 Skating Compensation (letzter Streifen )


    Seite B.


    1 Sound of Mistracking
    2. Introduction to Trackability Test
    3.Trackability Test , Levels 1 to 6
    4. Resonance Test


    TTR 110


    Gabs mal als Gutschein mit dem V 15 III


    Seite A:


    1.- Introduction
    2.- Level, Balance, Phasing Tests
    3. -Musical Bells Test
    4.- Sibilance Test
    5.- Bass Drum Test



    Seite B:


    1. Violin Test
    2. Musik zum Verlieber (Günter Kallmann Singers)
    3. Excerpt from Orpheus - Music by Lee Holdridge
    4. Mais que Nada Sergio Mendes& Brasil '66



    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Jock,


    das ist Joel alias Violette, der das im E Bay anbietet. Habe ich gerade letzte Woche bestellt und ist gekommen. Sieht alles sehr gut aus und ist nicht teuer. Hatte aber noch keine Zeit es auszuprobieren.
    V 15 V xMR gibts hier


    http://www.netzmarkt.de/thoman…FF=shure+V+15+V&x=10&y=11


    für 249 €., habe das Vorgängermodell seit 1984. und ein V 15 III seit 1978. Kann ich für das Geld uneingescränkt empfehlen. Habe gestern noch ein "X" geordert.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    Ich habe mein altes V 15 V MR auch im TD 126 III mit TP 16 . Das habe ich damals mit der Shure Schablone eingebaut "Plug and Play" sozusagen.


    Um die Höhe (Menge der Thorens Unterlegplättchen) zu ermitteln habe ich die Thorens Lehre genommen.


    Alles Andere allein mit der "idiotensicheren" Shure Schablone. Klingt hervorragend. Tastet alle Shure Testplatten sehr gut ab.


    Leider habe ich den Spieler bei meinem Vater
    ( ca. 60 km von hier), sonst könnte ich Dir ein paar Bilder schicken.
    Die Armneigung ist eher unkritischer gegenüber den anderen Parametern (Überhang und vertikaler Spurfehlwinkel). Versuch die Armneigung annähernd zu optimieren.
    Das Shure passt sehr gut zu dem Thorens Arm.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    hast Du das System mit der original mitgelieferten Schablone justiert ?
    Du schreibst das System saß "ganz schon schief". Wenn Du das mit der Shure Schablone richtig justiert muss es schief sitzen !


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    Zu Deinem Problem hätte ich zunächst folgende Fragen:


    1. In welchen Laufwerk / Arm hast Du das V 15 x MR eingebaut ?


    2. Hast Du die Resonanzfrequenz der Arm / Systemkombination schon ermittelt ?
    -> wo liegt sie ?


    3a. Hast Du das System mit der mitgelieferten Montageschablone nach Vorschrift mit dem Justier Nadeleinschub eingebaut ? (So eine Justage Schablone war zumindest bei meinen V 15 V MR von 1984 dabei, damit ersparst Du Dir eine Menge Fummelei - das System steht übrigens "relativ komisch" im Headshell (in Abweichung zu den Armhersteller Justage- Vorschriften), wenn es mit dieser Schanblone "richtig" eingebaut wurde )


    3b. Wenn da keine Schablone mehr dabei ist, hast Du eine anständige Justierschablone (z.B. die Schön Schablone) zum justieren benutzt ?


    3c. Hast Du den Überhang richtig eingestellt, dann den rel. Spurfehlwinkel an verschiedenen Stellen der Platte kontrolliert (iterativ minimiert ) ? Wenn der nicht stimmt bekommst Du Verzerrungen !


    3 d. Hast Du den Kröpfungswinkel kontrolliert, bzw. eingestellt ? (= Verdrehung des Headshell, das S Y S T E M (nicht Headshell) muss parallel zur Platte stehen.


    3e. Hast Du die richtigen (original) Höhenkompensations-Unterlagenplättchen zum Arm verwendet ?
    -> Das System muss voll auf dem Headshell aufliegen(sonst schwingt es) , der Arm muss parallel zur Schallplatte stehen ! Ansonsten Armhöhe anpassen.


    6. Hast Du bedacht, dass die effektive Auflagekraft mit und ohne Stabilizer um 5 mN variiert ?
    -> Optimale Auflagekraft sollte so um 10 - 12,5 mN liegen (ohne Stabilizer) Mit Stabilizer jeweils 5 mN dazugeben.


    7. Hast Du die Verzerrungen immer in linken Kanal ?


    -> Versuch dann mal mit der Skatingkreft zu spielen.
    Hast Du eine Platte mit Leerteil (ohne Rillen )
    wo Du das prüfen kannst ? Die Einstellskalen haben oft "Mondskalen" - Übrigend der Stabiliser beeinflusst auch die Skatingkraft.


    8. Ist der Nadeleinschub ganz drin ?


    Ich habe seit 1978 ein Shure V 15 III in Betrieb, das heute noch gut spielt. 1984 habe ich mir ein V 15 V MR gekauft, das ebenfalls noch einwandfrei funktioniert.
    Ein AT OC 9 ( alter, biradialer Nadelschliff - das ich seit 1995 habe) schafft dazu im Vergleich nicht die Abtastgeschwindigkeiten der Shure V 15 V MR auf den Shure Testplatten. (hat aber eine leicht detailliertere Auflösung -> "luftiger" )


    Ich denke das V 15 V ist über jeden Qualitätszweifel erhaben und muss bei richtigem Einbau deine Platte einwandfrei abtasten können, sofern die Platte nicht eine Macke hat (hat si ja offenbar nicht, da das andere System es besser kann- ist dieses in einem 2. Headshell montiert ? ).

    Habe mir übrigens heute angesichts des super günstigen Preises - Danke Christoph (Vinylmaster) für den guten Tipp- auch ein V 15 xMR bestellt. Bin mal neugierig um wieviel das besser das x ist .


    Lass uns wissen wie Du weiterkommst.


    Gruss, Udo (DL 8WP)

    Hallo wgh52,


    hast Du an Deinem Verstärker mal versuchsweise die Anschlüsse an Phono Eingang L + R vertauscht ? vielleicht liegt es an VV ?


    Den Anschluss am Tonarm könntest Du mit einer kleinen Ultraschall Reinigungsanlage sauber bekommen.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    Jeder bessere Casettenrecorder kann vernünfitg eingemessen werden.(Vormagnetisierung, EQ, Dolby Pegel) Ferner lassen sich die Pegel Vor / Hinterband ebenfalls einstellen.
    Man benötigt dazu ein NF- Millivoltmeter mit Bewertungsfilter, einen NF Generator und zum Abgleich des Dolby Systems eine Dolby Pegel Casette. Eine K 3 Klirrfaktormessbrücke und ein Oszillograf bieten weitere Möglichkeiten. Diese Messgeräte lassen sich in analoger Ausführung (gebraucht) heute billig erwerben.
    Mit dieser kleinen Messausrüstung lässt sich jeder Recorder (oder Tonbandgerät) auf jede beliebige Bandsorte einmessen. Die Original Service Anleitungen sind entweden beim Hersteller oder als Kopie bei darauf spezialisierten Firmen zu bekommen.


    Wer sich für Details interessiert (wies gemacht wird) kann unter Bluthad.de unter "Literatur" und "Casettenrecorder Messtechnik "einige interessante Schriften erwerben, (auch Tonbandgeräte Messtechnik sind sehr gut gemacht)
    Aus diesen Schriften habe ich seinerzeit viel gelernt.
    Offensichtlich hat er die Schriften wieder aufgelegt.


    Viele Grüße Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    wer hat diese beiden Systeme gehört (oder besitzt sie) und kann mir Auskunft geben, ob sich da gravierendes (hörbares) getan hat ?
    Habe ein altes V 15 V MR von 1984, das noch sehr gut spielt, aber das V 15 Vx MR reizt mich. Wollte mal hören, ob jemand schon herausgefunden hat ob es da gravierende hörbare Unterschuede gibt.


    Mit hörbar meine ich nicht, ob das neue jetzt einen Level 10 von Audio obstacle course schafft und das alte "bloß" level 9. Das ist für die Praxis eh eher unbedeutend.


    Any comments ?


    Danke + Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Thorsten,


    da hast Du prinzipiell natürlich recht, das man wissen muss, wie die Nadel aussieht, wenn sie neu ist.


    Aber ein Mikroskopbild zeigt zumindest die gravierenden Fälle ganz deutlich.


    Zum "richtig beurteilen" braucht man ja eigentlich ein Auflichtmikroskop. Sowas haben meistens gute Fachhändler, die auch Ersatznadeln verkaufen. In der Regel bekommst Du da Diene Nadel auch kostenlos gechekt. Di esollten eigentlich wissen, wie die NAdel aussehen sollte, oder (???)


    Wenn Du sagst Du ersetzt Deine Systeme alle 5 Jahre meinst Du damit den Nadeleinschub oder lässt Du bei einem teuren MC's das Systen (prophylaktisch) überarbaiten ?


    Oder bist Du der Meinung dass nach 5 Jahren ein komplett neues System besser ist, da sich technologisch gravierende Fortschritte ergeben haben ?


    Gruss, Udo

    An Huitzilopochtli,


    Das mit dem Nadelwechseln ist wohl etwas übertrieben. Mikroskop nehmen und nachsehen...


    Habe ein V 15 V MR von 1984, läuft immer noch sehr gut nit Original Nadel. Wurde allerdings nicht sehr viel strapaziert.
    Habe noch ein V 15 III von 1978. Diese Nadel war auch noch OK, bis ich sie mal mechanisch gelyncht hatte. Shure liefert zu Glück noch Original Nadeln für die meisten Systeme.
    Mach nicht den Fehler und kauf zu einem guten Shure System eine schlechte Nachbau Nadel.
    Erstens tat der Diamant einen besonderen Schliff und dieser sitzt auf einen Beryllium Röhrchen mit hauchdünner Wandstärke. Solche Kleinigkeiten machen aber einen großen Unterschied...


    Gruss, Udo (DL 8 WP).

    Hallo Huitzilopochtli,


    Man sollte sich die Nadel unter einem Mikroskop ansehen. Allein dieser Check sagt, ob der Diamant noch OK ist. Vorausgesetzt der Nadeleinschub ist nicht so uralt, dass das Aufhängegummi total verhärtet ist.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert und alle,


    Glückwunsch zum schönen System !


    Mich würde interessieren wie der Unterschid zum Shure V 15 V MR (ohne x) ausfällt. Das habe ich seit 1984. Hat das jemand einen Hörvergleich machen können ?


    Danke + Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Liebe Anloger,


    vielen Dank für die Info. Ich halte das was ich bisher vonJoel gelesen habe für sehr gut und sicher jeden Pfennig wert. Schön das er sich die Mühe gemacht hat und dieses Wissen zusammen gefasst hat.
    Werde sein Werk ordern.


    Vielen Dank und Gruss,


    Udo (DL 8 WP)

    Hallo Jo,


    da habe ich ja das Glück den Entwickler dieses schönen Stückes auf M 65 Basis selbst dran zu haben !


    Bin wirklich von den Arbeiten auf Deiner Seite beeindruckt, ist nicht nur technisch eine feine Sache, sondern auch optisch sehr ansprechend !


    Sicher hast Du bei Deinen Recherchen auch diesen kleinen Shure M 64 -2 E einmal in den Händen gehabt, bzw, überlegt, ob es sich lohnt... mit Transistoren..


    Kannst Du was dazu sagen ?


    Vergleich M 65 / M 64 ? klangmäßig, was tut sich da an Unterschied wie würdest Du das im wesentlichen beschreiben ?


    Ich bin nun kein absoluter Purist, oder ein wirklicher Röhren Freak, habe röhrenmäßig (funktionsfähig) nur einen kleinen Rogers R D Cadet II (4 x ECL 86 in der Endstufe, 2 x ECC 83 in der Vorstufe ), den ich für die Badezimmer Beschallung mit 2 Infinity 2- Wege Lautschrechern Decken-Einbau Lautsprechern nutze um am Morgen auch etwas nette Musik zu hören.
    Klingt wirklich schön, was dieser kleine Verstärker da nach 41 Jahren noch so rüber bringt... gespeist von einem DAT Portabel mit meiner lieblings Musik..


    Habe auch früher in meiner Studentenzeit große Röhrengeräte geschlachtet, ich denke da habe ich noch ein paar Kisten unter meinem "Edelschrott" und Amteurfunkrequisitien, wie meine liebe Fau zu sagen pflegt..


    Ansonsten "bastle" ich gern etwas mit älteren Revox Geräten, was mir immer wieder viel Spass und Entspannung bereitet beim Musik horen bereitet.


    Werde demnöächst auch mal auf die Suche nach alten Breitbandlautsprechen gehen, die einen hohen Wirkungsgrad haben und an Röhren gut klingen.
    Meine Revox Symbol B brauchen schon zuviel Leistung um mit dem kleinen Rogers auch größere Lautstarken zu verkraften.


    Danke für Deine Antwort und den Hinweis, bin tief beeindruckt von der professionalität Deiner Kleinserien- Röhren Geräte !



    Viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)