Posts by Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    wer hat diese beiden Systeme gehört (oder besitzt sie) und kann mir Auskunft geben, ob sich da gravierendes (hörbares) getan hat ?
    Habe ein altes V 15 V MR von 1984, das noch sehr gut spielt, aber das V 15 Vx MR reizt mich. Wollte mal hören, ob jemand schon herausgefunden hat ob es da gravierende hörbare Unterschuede gibt.


    Mit hörbar meine ich nicht, ob das neue jetzt einen Level 10 von Audio obstacle course schafft und das alte "bloß" level 9. Das ist für die Praxis eh eher unbedeutend.


    Any comments ?


    Danke + Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Thorsten,


    da hast Du prinzipiell natürlich recht, das man wissen muss, wie die Nadel aussieht, wenn sie neu ist.


    Aber ein Mikroskopbild zeigt zumindest die gravierenden Fälle ganz deutlich.


    Zum "richtig beurteilen" braucht man ja eigentlich ein Auflichtmikroskop. Sowas haben meistens gute Fachhändler, die auch Ersatznadeln verkaufen. In der Regel bekommst Du da Diene Nadel auch kostenlos gechekt. Di esollten eigentlich wissen, wie die NAdel aussehen sollte, oder (???)


    Wenn Du sagst Du ersetzt Deine Systeme alle 5 Jahre meinst Du damit den Nadeleinschub oder lässt Du bei einem teuren MC's das Systen (prophylaktisch) überarbaiten ?


    Oder bist Du der Meinung dass nach 5 Jahren ein komplett neues System besser ist, da sich technologisch gravierende Fortschritte ergeben haben ?


    Gruss, Udo

    An Huitzilopochtli,


    Das mit dem Nadelwechseln ist wohl etwas übertrieben. Mikroskop nehmen und nachsehen...


    Habe ein V 15 V MR von 1984, läuft immer noch sehr gut nit Original Nadel. Wurde allerdings nicht sehr viel strapaziert.
    Habe noch ein V 15 III von 1978. Diese Nadel war auch noch OK, bis ich sie mal mechanisch gelyncht hatte. Shure liefert zu Glück noch Original Nadeln für die meisten Systeme.
    Mach nicht den Fehler und kauf zu einem guten Shure System eine schlechte Nachbau Nadel.
    Erstens tat der Diamant einen besonderen Schliff und dieser sitzt auf einen Beryllium Röhrchen mit hauchdünner Wandstärke. Solche Kleinigkeiten machen aber einen großen Unterschied...


    Gruss, Udo (DL 8 WP).

    Hallo Huitzilopochtli,


    Man sollte sich die Nadel unter einem Mikroskop ansehen. Allein dieser Check sagt, ob der Diamant noch OK ist. Vorausgesetzt der Nadeleinschub ist nicht so uralt, dass das Aufhängegummi total verhärtet ist.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert und alle,


    Glückwunsch zum schönen System !


    Mich würde interessieren wie der Unterschid zum Shure V 15 V MR (ohne x) ausfällt. Das habe ich seit 1984. Hat das jemand einen Hörvergleich machen können ?


    Danke + Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Liebe Anloger,


    vielen Dank für die Info. Ich halte das was ich bisher vonJoel gelesen habe für sehr gut und sicher jeden Pfennig wert. Schön das er sich die Mühe gemacht hat und dieses Wissen zusammen gefasst hat.
    Werde sein Werk ordern.


    Vielen Dank und Gruss,


    Udo (DL 8 WP)

    Hallo Jo,


    da habe ich ja das Glück den Entwickler dieses schönen Stückes auf M 65 Basis selbst dran zu haben !


    Bin wirklich von den Arbeiten auf Deiner Seite beeindruckt, ist nicht nur technisch eine feine Sache, sondern auch optisch sehr ansprechend !


    Sicher hast Du bei Deinen Recherchen auch diesen kleinen Shure M 64 -2 E einmal in den Händen gehabt, bzw, überlegt, ob es sich lohnt... mit Transistoren..


    Kannst Du was dazu sagen ?


    Vergleich M 65 / M 64 ? klangmäßig, was tut sich da an Unterschied wie würdest Du das im wesentlichen beschreiben ?


    Ich bin nun kein absoluter Purist, oder ein wirklicher Röhren Freak, habe röhrenmäßig (funktionsfähig) nur einen kleinen Rogers R D Cadet II (4 x ECL 86 in der Endstufe, 2 x ECC 83 in der Vorstufe ), den ich für die Badezimmer Beschallung mit 2 Infinity 2- Wege Lautschrechern Decken-Einbau Lautsprechern nutze um am Morgen auch etwas nette Musik zu hören.
    Klingt wirklich schön, was dieser kleine Verstärker da nach 41 Jahren noch so rüber bringt... gespeist von einem DAT Portabel mit meiner lieblings Musik..


    Habe auch früher in meiner Studentenzeit große Röhrengeräte geschlachtet, ich denke da habe ich noch ein paar Kisten unter meinem "Edelschrott" und Amteurfunkrequisitien, wie meine liebe Fau zu sagen pflegt..


    Ansonsten "bastle" ich gern etwas mit älteren Revox Geräten, was mir immer wieder viel Spass und Entspannung bereitet beim Musik horen bereitet.


    Werde demnöächst auch mal auf die Suche nach alten Breitbandlautsprechen gehen, die einen hohen Wirkungsgrad haben und an Röhren gut klingen.
    Meine Revox Symbol B brauchen schon zuviel Leistung um mit dem kleinen Rogers auch größere Lautstarken zu verkraften.


    Danke für Deine Antwort und den Hinweis, bin tief beeindruckt von der professionalität Deiner Kleinserien- Röhren Geräte !



    Viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    habe vor einiger Zeit einen Shure MM Vorverstärker M 64-2E auf einem Flohmarkt gekauft. Der eine Kanal funktioniert derzeit nicht, vermute mal da ist ein (oder mehrere) Elkos vertrocknet.
    Die Beschreibung dieses VV findet sich hier:
    unter www.shure.com/pdf/discontinued/M64.pdf


    Ich glaube vor mehreren Monaten ein Bild hier im Forium gesehen zu haben, wo u.a. diese VV abgebildet war.
    Wer hat diesen Verstärker und kann Angaben machen, wie dieses VV qualitätsmäßig einzustufen wäre ?


    Der Fremdspannungsabstand wird mit 71 dB angegeben, ich denke das ist mehr als jede Platte hergeben kann.


    Wie sieht es mit dem Eigenrauschen aus ?
    (sicher besser als manche heutigen IC - VV ?)


    Interessant ist die Möglichkeit diesen Verstärker sereinmäßig an Batterien zu betreiben (Einstreuungen von Netzbrumm vermeiden)


    Auch können damit längere Leitungslängen bis zum Vor- /Endverstärker überbrückt werden.


    Als Vergleichskriterium wäre bei mir der Serien MM VV des Revox B 251 die Referenz.


    Kann mir da jemand helfen ?


    Viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    vielen Dank für die zahlreichen und vor allem schnellen Antworten.
    Einige Denkanstöße fand ich besonders interessant.


    Als da wären :


    1. "So schlecht ist der TP 16 gar nicht, er wird oft unterschätzt"


    Dazu habe ich mal im meinem Keller nachgesehen und im Hifi Jahrbuch 1974 die Testberichte von Karl Breh in der Hifi Stereophonie über den SME 3009 -2
    und den TD 125 -II mit TP 16 gefünden.


    Es wurden Messungen der Tiefenabtastbarkeit bei 300 Hz mittels dhifi Testschallplatte Nr. 2 und Messungen der Abtastverzerrungen bei 10,8 Khz bei eine Schnittgeschwindigkeit von 29.3 cm / s durchgeführt.


    Bei der m. A. nach für den Praxisgebrauch typischen Auflagekraft von 1 Pond sind die differenzen im Bereich von 10 % und alle auf sehr niedrigem Niveau.


    FIM Verzerrungen wurden leider nur beim SME Arm genessen , für den TP 16 wurden keine Angaben gemacht.


    Tiefentresonanzen liegen beim SME bei 17 bzw. 18 Hz und somit unterhalb des in der Praxis in kleinen Räumen wiedergabemäßig möglichen.


    Beim TP 16 wurden angeblich keine Tiefenresonanzen gemessen.



    Soviel zu Messungen zu den Tonarmen.
    Aber können solche punktuellen Messungen eigentlich alles Aussagen ? Insbesondere wo das nur mit einem Tonabnehmer gemacht wurde ?


    Ich lese des öfteren Testberichte von Tonabnehmersystemen und wundere mich über die Wortwahl der Tester. Ich habe damit allerdings meistens Probleme dies nachzu vollziehen und mir anhand dieser Beschreibungen dann ein genaues Bild davon zu machen "wies wohl klingt" dieses schöne teure System.


    Zumindest, wenn ich diese 4 historischen Messungen von Karl Breh zugrunde lege und meine eigenen Hörerfahrungen mit meinen bisher besessenen Plattenspielern und Systemen zugrunde lege,
    werde ich erst mal folgendes machen:


    Ein Freund hat einen TD 125-II mit SME Arm, den ich ihm vor etwa 10 Jahren gegeben hatte. Damals hatte ich kein besonderes Interesse daran. Den werde ich mir wieder zurückholen, denn der steht eh nur in der Abstellkammer (hört CD'Ss) und werde ihn erst mal richtig justieren und dann ausprobieren. Mal sehen...


    2. Der Vorschlag der Modifikation der Zarge und des Dämpfen des unteren Tellers.


    Danke für die interessanten Links. Da haben sich ja schon manche richtig viel Arbeit gemacht...


    Frage zur Dämpfung der unteren Tellers:


    Da sitzt doch der Ring für die Stroboskop Anzeige drin.
    Der ist sicher herausnehmbar. Aber wie realisiere ich die Beschichtung ohne eine Unwucht in diesen Teller einzubauen ?


    Eine Zargenmodifikation werde ich mal angehen.
    Das ist eine Sache, die mich schon lange interessiert.


    Bei mir sheht der Plattenspieler auf einem Beton U- Stein (offenes Ende am Boden).Unter die Füße habe ich Filz geklebt. Dann habe ich 4 höhenjustierbare Audio Technica Füße auf denen der Plattenspieler "genau im Wasser" steht.


    Würde gern mal mit einer "Sandkiste" experimentieren, in die ich die eigentliche Zarge hineinstelle. Das müsste doch eien schöne Entkoppelung bringen. (Allerdings sicher nicht bei "Direkteinstrahlungen" wie bei meinem B 795 - (siehe weiter unten).


    3. Wenn für mich ein SME 3009 in Frage kommt, dann sicher nur einer mit abnehmbaren Headshells. Möchte relativ schnell TA Systeme auswechseln können (Spieltrieb).



    4. Interessant fand ich auch die Bemerkung der Revox Fans JayK.


    Ja, das OC 9 konnte ich zunächst in meinen B 795 nicht einbauen. Trotz des Revox Tonarmkits mit dem größeren Gegengewicht klappe der Einbau inden B 795 nicht auf Anhieb.
    Ich hatte dieses System bis dato in meinem TD 126 und kannte seine Qualitäten.
    Ich habe den B 795 mit einer ganzen Anlage für sehr sehr wenig Geld (aus der Sperrmüll Zeitung) mit defektem System (AKG...) und einem prellenden Lift Schalter bekommen.
    Daraufhin habe ich mir erst mal die Revox Teile in VS bestellt und eingebaut.
    Lief dann prima, kein Kunststück. Dazu habe ich mir diesen Tonarm Montagekit und die Service Anleitung bestellt.
    Ich konnte das OC 9 zunächst nicht ausbalancieren, da selbst das große im Kit enthaltene Gewicht nicht für ein Austarieren reichte. Nach ein bisschen Nachdenken habe ich mir aus einem Metallstreifen ein entsprechendes kleines Zusatzgewicht (es war nicht viel Differenz) zurechtgefeilt und unter die hintere Befestigugsschraube am Plastikhalter des Tonarms untergelegt. Damit war das OC 9 betriebsbereit und ich konnte die Auflagekraft einstellen. Wenn Du mir Deine Mail Adresse schickst schicke ich Dir ein Foto)
    Mit den Shure Testschallplatten habe ich den Resonanzpunkt bestimmt (das war OK) - ist schon ein paar Jahre her, weiss nicht mehr genau wo die Resonanz lag. Habe damit auch die Abtastfähigkeit, Verzerrungen und die anderen Tests durchgehört, ist meiner Meinung nach OK, alles im sehr hohen Level.
    Verglichen mit dem TD 126 spielt das OC 9 im B 795 m.E. höher auflösend, eine direkten A-B Vergleich kann ich leider nicht machen, da ich nicht 2 gleiche Schallplatten und nicht 2 OC 9 Systeme besitze. So bleibt eben alles subjektiv. Für mein Empfinden gibt es keine Verzerrungen, die nicht schon auf der Platte wären.


    Aber halt, da war noch was.


    Ich hatte den B 795 früher auf den oben beschriebene U Stein mit den 4 justierbaren AT Füßen relativ nah an einer meiner meiner Revox Symbol B stehen (30 cm TT + 30 cm Passivstrahler). Da gab es im Bassbereich Körperschallübertragungen auf die Zarge des B 795. Das schaukelte sich bei höhern Lautstärken (im Bassbereich) auf.
    Durch "Festdrücken" der Aussenzarge mit der Hand auf den U Stein war Ruhe. Ich denke der B 795 könnte noch dringender eine massivere Zarge vertragen als der TD 125...
    Ich habe sowieso meistens die für mich interessanten Stücke auf Band aufgenommen (A 77 HS) oder auf DAT (Pfui werden da manche Anlogfans schreien ??). Somit hatte ich da bei geringen Lautstärken oder über Kopfhörer keine Resonanzprobleme. Und von der Bandmaschine konnte ich mir dann alles mit schöner Lautstärke anhören...


    Danke übrigens für die Links zur Revox Fan Seite.
    In den Tonband und Technik Seiten hatte ich schon gelegentlich mal geschmökert...


    Morgen ist mein Urlaub auch wieder rum und ich "darf" wieder arbeiten gehen.


    Danke nochmals an alle und viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    möchte hier mal zu folgender Frage Eure Meinung hören:


    Habe einen alten Thorens TD 125 MK 2 (von 1973), der mit einem TP 16 Tonarm ausgerüstet ist.. Darin habe ich derzeit ein Shure V 15 III (von 1978), mit neuen eliptischen Nadelträger (O- Shure). (Justiert ist er, neues Lageröl und Riemen hat er auch)


    Würde gern Eure Meiniung zu folgenden Themen hören:


    1. Lohnt es sich den TD 125 II auf einen SME Tonarm umzurüsten ?


    2. Welcher SME Tonarm ist dafür ggf . optimal ?


    Habe da einen 3009 II (improved?) im Auge, habe aber auch 3009 Series III Arme im E-BAy gesehen, die mir aber vom "Hinterbau" etwas suspekt erscheint (wird da die Scatingkraft und Auflagekraft mittels Federn bewerkstelligt, oder was beherbergt der große Aufbau ? -> Ist das die SME Offensive gegen das Massenträgheitsgesetz ?)
    Habe vom Series III leider keine Beschreibung in Vinyl Lebt oder woanders gefunden.


    3. Was kann ein SME Tonarm besser als ein Sereinarm und wie wirkt sich das Eurer Meinung nach hörmäßig aus ?


    4. Welche Systeme (Compliance und Eigengewicht ) harmonieren da gut um mit der Eigenresonanz des Arms im "grünen Bereich" zu bleiben ?
    (Entsprechenden Unterbau vorausgesetzt)


    5. Was muss / darf man für eine gebrauchten, ordentlichen SME Arm bezahlen ?
    3009 -2, 3009-2 Improved, 3009-3)


    6. Bringt die nach hinten gesetzte (oder weggelassene) Headshell Befestigungsschraube (hörbare) Vorteile ?


    7. Bekommt man ggf. noch alle SME- Ersatzteile, wenn man eine Arm in Fragmenten kauft ?


    Zum Hintergrund: Habe auch noch einen Thorens TD 126 IV mit Sereinarm und Shure V 15 V MR (System von 1984), sowie einen Revox B 795, mit einem AT OC 9 (System von 1998) (-> Kritik an der Kombilnation ?). Spielen alle noch "prima".


    Gegen diese beiden "Rivalen" möchte ich den TD 125 "hochrüsten". Lohnt sich das, oder habe ich damit vergebliche Liebesmühe und sollte gleich in Richtung Masselaufwerke (oder EMT-> da ist man ja von den TA Systemen her eingeengt) gehen um einen weitern "Quantensprung" zu erreichen ?


    Bei der Beurteilung meiner bisherigen Tonabnehmer höre ich (gewisse) Unterschiede zwischen V 15 III und V 15 V MR mit den von Shure migelieferten Testschallplatten und anspruchsvolleren Schallplatten..
    Das AT OC 9 gefällt mir im Vergleich zum V 15 V MR "einen Tick" besser, wenn ich das alles von der "analytischen Seite" und "Offenheit" her sehe. (Ist eben MC)
    Wobei das V 15 V MR insgesamt sehr ausgeglichen spielt. Kann man stundenlang hören, klingt nicht aufdringlich oder ermüdend )
    Die o.g. Shure Systeme und das OC 9 sind im Vergleich zu den alten Stanton 500 und dem Stanton 681 E Systemen, die mal sereinmäßig in den Laufwerken waren als ich sie damals gekauft hatte und meiner Meinung nach "um Längen bessser" und werten die Laufwerke wesentlich auf . Mit diesen "Spielzeugen" habe ich seit Mitte der 70-er experimentiert (auch mal TD 150, Lenco L 78 und andere Dual LW besessen) und den Spaß daran eignetlich nie verloren.


    Ich liebe sehr saubere und klare, verzerrungsfreie Höhen, aber auch druckvolle Bässe. Bin nicht mehr ein "ganz junges Semester" und höre keine extreme Musik wie Tecno oder ähnliches ganz modernes.
    Meine Vorliebe geht da eher Richtung US-Oldies, Country, alte Schlager, Mantovani, Vivaldi, Mozart ... mag eine klare Stimmenzeichnung (Frauenstimmen) gute Räumlichkeit und filigrane, verzerrungsfreie Höhenzeichnung, klare Kanaltrennung und Phasentreue. Bin aber kein "Linearfreak", habe den B 251Verstärker aufgetrennt un einen 2 x 10 Band Equalizer eingeschleift.


    Ach ja, Zum Abhören verwende ich einen alten Revox B 251 (Serien MM + MC Eingangängen) und Revox Symbol B MK I. (diverse "Cantons" habe ich auch noch)Kopfhörer Sennheiser HD 25 und HD 250, AKG K 501.
    Auch eine kleine Rogers Cadet II Röhre steht noch da...
    So, jetzt kennt Ihr einen Teil meiner "Edelschrott"- Sammlung in bisschen.


    Bin mal auf Eure Meinungen und Kommentare zu meinen "Problemchen " gespannt. Wer kann mir mit seinen Erfahrungen helfen oder hat sowas schon mal probiert ? ...


    Danke für Eure Antworten und viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)

    Hallo Ingo,


    Das Problem ist bekannt. Probleme bereiten meistens Bänder, die eine Polyurethan Mischung enthalten. Das Problem gab es früher auch bei Computerbändern und hat den Herstellern viel Geld gekostet.
    Zum einmaligen Abspielen eines solchen Bandes hilft das (leichte) Aufheizen in einem Backofen.
    Revox hat früher auch spezielle Leihmaschienen angeboten mit denen unwiederbringliche Aufnahmen gerettet werden konnten.
    Eine sehr gute Übersicht über Tonbänder und ihre Eigenschaften bietet (oder bot) die Firma Bluthard (Bluthard.de) in Stuttgart. Der alte Herr Bluthard hat einige hochinteressante Broschüren über das Thema Tonband geschrieben, insbesondere über Einmessen und mechanische Voraussetzungen.
    Mal dort anrufen und bitten, ob noch Kopien gemacht werde können. Aus diesen Schriften habe ich viel gelernt und mir sukzessive über die Jahre für wenig Geld einen kompletten Messpark auf Elektronik- flohmärkten zugelegt. Eine gut eingemessene und gewartete Tonbandmaschine ist besser als neu.
    Ich meine hier aber keinen Konsumschrott, sondern Semistudiomaschinen vom Schlage Revox A 77, B 77, B 700. Die laufen auch nach 30 Jahren noch gut (oder sind leicht zu reparieren) und es gibt noch die wesentlichen Ersatzteile zu kaufen.
    Bei Bluthard sind übrigens auch relativ preiswerte Rohwickel zu bekommen, aus denen man sich selbst entsprechende Bänder konfektionieren kann.
    Gebrauchte Bänder bergen immer die Gefahr des übermässigen Schmierens. Weiterhin sind Dropouts vorprogrammiert. Dies besonders bei 4-Spurtechnik im linken Kanal, wenn die Bänder an den Spulen geschliffen haben. Das macht auf Dauer keine Freude. Wenn Gebrauchtbänder gekauftz werden, dann rechne damit nur die Spule und den Archivkarton zu behälten. (-> zum Rohwickel einziehen).
    Spulenbänder sind in den letzten Jahren sehr teuer geworden. Vermeintliche Schnäppchen machen in der Regel keine Freude. Ein Revox Band 27(601 / 621) cm hat früher einmal um die 50 DM gekostet. Heute ist man da mit 50 € dabei.
    Preiswerter kann man auf Dauer mit einem DAT Recorder archivieren. Dabei keine Biligprodukte kaufen, sondern gute Laufwerke.
    Habe selbst noch Revox A 77 auch 19/ 38 Version , sowie Uher Report Monitor. Die Geräte sind selbst im Digitalzeutalter noch immer Spitze, wenn gut gewartet und bänderspezifisch eingemessen.


    Hoffe das hilft ein bisschen weiter
    Schau auch auf die Links bei Bluthard, da gibt es viele interessante Infos für Newcomer!


    Gruss,
    Udo