Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo WestbahnKarl,


    was ich so den ganzen Tag höre, wenn ich Zeit dazu habe ?


    Hmm zur Zeit habe ich eine schlimme Grippe und bin zu Hause.


    Ich bin nicht mehr ganz taufrisch, habe bald ein halbes Jahrhundert "auf dem Buckel ", und habe so mit den Jahren einige Platten gesammelt, die mir gefallen haben. Es sind nicht besonders viele, aber es geht da ziemlich querbeet.
    Kommt auf die Stimmung an. Meine Frau hat für intensives Musikhören keinen besondern Faible und schaut lieber Filme. Unsere Musikgeschmäcker gehen da auch etwas auseinander. So habe ich meine Anlage im (Wohn-) Keller in meinem Amateurfunkzimmer.


    Da steht u.a. ein blaues 2- Sitzer Sofa und fast im Nahfeld dazu frei im verwinkelten ca. 15 m2 Zimmer aufgestellt 2 Revox Symbol B MK1(eigentlich viel zu gross für des Zimmerchen- die kommen eigentlich erst in einem 150 m2 Partysaal so richtig in Schwung) sowie als Gegensatz dazu 2 Canton Plus S. Die hängen an einem Revox B 251mit eingeschleiftem Equalizer und ein paar andere Revox Geräte in einem aus Dexion (Industrie-) Regalschienen und Tischlerplatte selbstgebautem sehr stabilen Rack. Ein Thorens TD 125 MK 2 , und alternativ ein Revox B 795, auf einem umgedrehten kaum bewegbaren mit Filz unterlegtem und mit Holzplatte beplanktem Beton U- Stein, ein paar Revox A 77HS , Uher Reports und noch so einige "antquiierte Spielsachen", die ich in den letzten 30 Jahren zusammen gesammelt habe. Aber ich habe auch einen kleinen DAT Recorder (ist ja auch schon wieder von Vorgestern, wie alles, das gut aufzeichnet...und keine Datenreduktion hat)

    - Heute kam mein kleiner Sohn mit einem MP 3 Memory Stick an, den ich erst mal ausgiebig mit brauchbaren Kopfhörern (Sennheiser HD 25) getestet habe ...na ja, das wär nicht mein Glück, aber doch irgendwie faszinierend das kleien Spielzeug ... .


    Ferner gibts da noch hinter dem Sofa einen kleinen alten analogen Audio Messplatz mit NF- mV Metern, Bewertungsfilter, Klirrfaktormressbrücke, Tonhöherschwankungsmessbrücke, NF Genarator, Oszillograf und allem was man so zum Einmessen für Tonbandgeräte braucht. Deswiteren noch ein bisschen zm Thema HF...
    In der anderen Ecke ist meine "andere Baustelle" Amateurfunk mit diversen Geräten.


    Also das Ganze hat hier den "Charme" eines Labors kombiniert mit Antiquariat. Dies ist mein Refugium in dem ich auch recht laut Musik hören kann. Auch können hier die Geräte die ich gerade "in Arbeit" habe offen stehenbleiben.


    Nun zu meinem Musikthemen:


    Mantovani, Ray Coniff, Paul Mauriat, Cliff Richard, Elvis, Beatles, Jede Menge amerikanischer Oldies aus den 50-er bis Anfang 70-er, etwas Country, Reinhrd Mei, Daliah Lavi, Frank Sinatra, Nancy Sinatra, Wes Montgomery, Doris Day, und und und ...z. T alte deutsche Schlager (aus meier Jugendzeitepoche), Hazy Osterwald Sextett und "Liebe kleine Schwarzwaldmarie " von einem der Tonbänder , die ich noch von meinem Vater habe (von 1959 ?) aus meiner Schnulzensammlung - mit dem Lied ziehen mich meine beiden Söhne (17 und 20 immer so gern auf...).


    Wenns denn zivilisierter als in der "Folterkammer " zugehen soll, haben wir noch ein Wohnzimmer in dem alle Geräte schön im Schrank versteckt sind und ich ggf. den DAT oder ein paar Casetten oder CDs mit- bringe .... ...Wenns denn mal schön und gepflegt zugehen soll im Stile meiner lieben Frau.


    So, das gibts zu meinen Musikgeschmack und zum Umfeld meiner "Spinneritis" mit alten Geräten zu sagen....


    Wie siehts denn bei Dir damit aus ?
    Die Sammlung hört sich ja auch schon nach vielen Jahren Aktivität an ?


    Viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)

    Hallo zusammen,


    vielen Dank für die Hinweise von WestBahnKarl zu seinem LAufwerk / Tonarm mit dem Shre Ultra 500 (der Preis bezieht sich doch wohl siche nicht auf das Ultra 500 oder gibts da iegendwo noch eine super Restposten davon ?) und den Testplatten. Im Prinzip gebe ich Dir da rech mit dem Testplattenwahn. Aber manchmal sind sie ganz nützlich zB für die Ermittlung der Resonanz, wie dubmaster bereits bemerkt hatte..


    Die dort aufgespielten "Torturen" kommen in der Realität wohl eher selten vor.


    Habe so meine Spezialplatten mit "Pauken und Trompeten" und Groß Orchester von Werner Müller z. B. "Golden Trumpets in Phase 4" oder "Gypsy" aus den 70-er Jahren. Diese Platten waren sehr gut aufgenommen. Da kommt schon eine ganz schöne Dynamik und Auflösung rüber und man hört sofort, wenn etwas nicht in Ordnung ist mit der Einstellung des Systems / Tonarm.
    Auch Dave Dudley hat so einige Stücke mit unheimlich filigraner Auflösung toller Stimme und tiefen Bässen (zugegeben sicher nicht jedermanns Geschmack). Dann "The very best of Bobby Gentry ". Wenn ich diese Stücke gehört habe, weiss ich, was mit dem System / Tonarm und den Einstellungen los ist und ob mir ein System gefällt .


    Die Schön Schablone habe ich auch.
    Nehme eine 0,5 mm Druckbleistiftmine (brechen gerne ab, habt ihr ein anderes dünnes Metallteil irgenwo gefunden, das dafür besser geht ? ) und klemme die (bei den Shures) zwischen den hochgeschobenen "Stylus Guard" und das Systemgehäuse. Dazu ein "Pepperl" Tesa-Film und das Ding bleibt auch hängen. Ganz leicht mit einem kleinen Schraubenzieher angedrückt, dann bleibts auch parallel zum Gehäuse.


    Viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    vielen Dank für die hohe Resonanz und Euren Input.


    Besonders freuen tut mich, dass Norbert jetzt mit seinem V 15 VxMR zufrieden ist. (Ich hatte mich doch sehr gewundert...)


    Meine Fragen die ich an WestBahnKarl stellen wollte habt ihr freundlicherweise zuvor gestellt.
    Ganz klar habe ich doch auch schon viele Jahre nach einem Ultra 500 geschielt. Dann gabs es nicht mehr...


    Interessant ist auch der Beitrag von dubmaster mit seinen Erfahrungen mit der neuen Nadel. Mein V 15 III mit dem ich den Test gefahren habe hatte auch eine neue Nedel. (VN 35 E - normal elyptisch, noch kein Micro Ridge, die es jetzt auch für das V 15 III gibt)


    Die Fragen von whg52 haben mich aber nicht in Ruhe gelassen, wollte es jetzt genau wissen und habe mich in meinen Amteurfunkkeller begeben und ein paar Messgeräte vom Staub befereit.


    Der Azimuth von meinem V 15 VxMR ist gehörmäßig mit einer Mono Platte OK . (Umschaltung Mono / Stereo). Habe dann die TTR 117 Shure Testplatte mit dem 1000 Hz Signalen direkt hinter dem Thorens TD 125 II an meinen Hameg HM 412 2 Kanal Oszilloskop angeschlossen und den Phasengang geprüft. Ist in Phase, Pegel nahezu gleich.

    Dann habe ich mit meinem Sennheiser UPM 550 die Ausgangsspannungen des Shure V 15 V xMR an den Anschlussteckern des Kabels des TD 125 gemessen.
    (Ich weiss, mit allen Fehlern des Signalkabels und der Steckverbindungen- Sind Goldkontakte am System, leider nicht am Arm Headshell- Tonarm Kontakt)

    Testsignal 1000 Hz, 5 cm / sec Schnittgeschwindigkeit (von TTR 117)


    Linker Kanal: 3,25 bis 3,3 mV
    Rechter Kanal:3,2 bis 3,25 mV


    Signal schwankt leicht zwischen diesen jeweils 2 Werten. Leider ist die Testsequenz mit den 1000 Hz Stellen nicht sehr lang.


    Dann hat mich noch die Übersprechdämpfung interessiert.


    Links Signal, Recht keines, Rechts gemessen: 150 bis 200 Mikrovolt


    Rechts Signal, Links keines, Links gemessen 180 bis 220 Mikrovolt. (Signal schwankt leicht, s.o.)


    Das Signalschwanken erkläre ich mir durch den leichten Höhenschlag der Platte.


    Die dB-Rechnerei spare ich mir hier, ich will Euch damit nicht langweilen.


    Für mich sind diese Werte sehr in Ordnung.
    Die Differenzen kann ich gehörmäßig keinesfalls bemerken.


    Eine weitere Frage von whg 52 bezog sich auf die Abtastfähigkeit der Testplatten.


    Die alte TTR 110 (vom Shure V 15 III) schaft das V 15 V x MR Problemlos bis jeweils in Level 5 (= höhstes)
    (Bell test, Sibilance Test, Base Drum Test und Violin Test)


    Von der TTR 117 Testplatte schaft das V 15 V xMR auch alle 6 Level des total Trackability Index. (Das ist eine Mischung aus 3 Frequenzen (tif, mittel hoch) mit verschieden hohen Pegeln aufgenommen)


    Die Resonanzfrequenz der Tonarm - System Kombination liegt in meinem TD 125 II mit Tonarm TP 16 (MK1 ?) und Headshell TP 60. 1 Zwischenstück mit 1,2 mm wurde montiert bei ca. 8 Hz..


    Die Resonanzfrequenz de Shure V 15 III mit 2,5 mm Abstandsplättchen lag bei ca. 7 Hz.


    Wenn ich in meinem Original Bericht schreibe - die Unterschiede zwischen den Sytemen seien gering, bezieht sich das natürlich auf ein bereits (für meine Begriffe ) schon recht ordentliches Niveau.


    In der tat würde ich wieder ein V 15 V x MR kaufen, das es derzeit in D für 249 € gibt. (Ich habe ja schon seit vielen Jahren ein V 15 III und ein altes V 15 V MR) Aber auch die neure Version der AT OC9 II mit elyptischer Nadel würde mich reizen. (zu 329 € habe ich es gesehen).
    Ich habe noch das alte OC 9 (radiale Nadel) von 1995 in meinem Revox B 795 laufen.


    Das V 15 V x MR klingt, allein gespielt ohne A / B Vergleich mit dem alten OC 9 , hervorragend und man kann damit sehr glücklich sein. Es ermüdet nicht und spielt nahezu alles verzerrungs- und verfärbungsfrei ab. Stimmen kommen einen "kleinen Tick" wärmer.
    Mal sehen, was sich nach einigen Spielstunden tut.


    Hat jemand hier im Forum noch Vergleiche mit andern Systemen (vielleicht auch in höheren Preisklassen) gemacht ?


    West BahnKarl, vielleicht kannst Du noch etwas mehr zum Ultra 500 sagen ? In welchen Armen / Laufwerken betreibst Du das ?


    Es würde mich brenned intrressieren, wie da ein A / B Vergleich ausfällt (z. B. ein V 15 V xMR gegen ein Ultra 500 , die teuren van den Hul ? oder Benz ?


    Sind die Unterschiede in A / B Vergleich da auch nur Nuancen oder gibts da nochmals einen Quantensprung ?


    Fragt sich natürlich wo in meiner (oder der jeweiligen) Wiedergabekette der schwächste Punkt ist.


    Die letzte Frage ist eigentlich bis wohin lohnt sich der Aufwand und man sollte (und muss wohl auch leider) immer auch das / Preis / Leistungsverhältnis vor Augen haben.


    Ach ja, wo gibts noch Testschallplatten mit Frequenz -Testsequenzen 1/2/4/6/8/10/12/14/16/18/20 khz oder so ähnlich , sowie eine Klirrfaktormessplatte für K3 und Tonhöhenschwankungsmessplatte ?


    Weiss das jemand ? Ich glaube die dhifi Platten gibts nur noch 2 nd Hand, wenn überhaupt.


    Was ist auf der AAA Testplatte drauf ? l


    (Mein Monolog ist mal wieder lang geworden, bitte verzeiht mir....)


    Viele Grüße,


    Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    Nachdem Norbert mit seinem V 15 V x MR soviel Ärger hatte und ich bisher 2 Systeme aus der V 15 Serie besessen habe (die alle noch prima spielen- V 15 III von 1978 und V 15 V MR von 1984) bin ich damals 1995 mal fremd gegangen und habe mir ein AT AC 9 gekauft.


    Da man ja ab und zu ein neues Spielzeug will, und ich seinerzeit kein Ultra 500 als Sondrangebot mehr bekommen habe, habe ich mir bei dem supergünstigen Musikhaus T... auch ein V 15 V x MR bestellt, das heute morgen wohlbehalten bei mir ankam.


    Über die schöne Alu Schachtel (die nach dem Einbau in irgendeiner Schublade verschwindet) hat sich ja auch der Norbert schon gefreut.


    Ich zunächst auch.


    Das alte kam in einem sehr gut gemachten Plastik- Kistchen, in dem System und Nadeleinschub getremmt und ganz sicher aufgehoben (festgeschraubt) waren.


    Zum Alten gabs ein Frequenzgang Diagramm, Eine Blättchen mit den individuell gemessenen Daten und mit dem Kanalgleichlauf bei 11 Frequenzen. (Alle Daten waren meilenweit besser als die Prospektangaben)


    Ferner war da eine sog. "Duo Point Alignment Gauge" dabei, in die man das am Tonkopf/ Arm leicht angeschraubte System (ohne Nadeleinschub) hineinstecken konnte und über den Mitteldorn an 2 Punkten ohne große Fummelei optimal ausrichten konnte.
    Ferner gabs dazu eine Nadeleinschubatrappe aus Plastik, mit der man alle Einstellungen machen konnte, ohne den teuren Nadeleinschub zu gefährden.


    All diese Dinge sind beim neuen nicht mehr dabei.


    Beim neuen gibts eine ganz billige Papp-Schblone, mit der man das System an 2 Punkten optimieren kann.


    An den Technischen Daten hat sich folgendes geändert :


    Impedanz am alten war nominell 815 Ohm, am neuen jetzt 1000Ohm, Induktivität alt: 330 mH / 1 kHZ, beim neuen 425 mH / 1 kHz.


    Die Ausgangsspannung wurde von damals 3,2 mV auf 3 mV (bei 1 kHz und 5 cm /s) reduziert.


    Der Microridge Nadelschliff ist identisch geblieben.
    3,8 x 75 my.


    Die Angaben zun Total Trackability Index in der Betriebsanleitung sind entfallen, ebenso der Gutschein für eine Testschallplatte.


    Das neue System ist Made in Mexico, das alte Made in USA.


    Soviel zu den Unterschieden im Erscheinungsbild.


    Jetzt wollte ich aber mal wissen, ob man wirklich auch einen Unterschid hört.


    Dazu hab ich zunächt mal mit meinen alten Thorens TD 125 II mit TP 16 Tonarm /TP 60 Headshell, in dem ich mein altes Shure V 15 III mit einem guten VN 35 E Nadeleinschub drin habe mit der Schön-Schblone überprüft und anschließend einige meiner Lieblings- Tonabnehmer-"Quälstücke" auf DAT aufgenommen.
    Auflagekraft 1,1 p).
    Dieses alte System spielt übrigens noch erstaunlich gut.
    (Mein altes Shure V 15 MR habe ich derzeit leider nicht hier, so dass das V 15 III zum Vergleich herlauten musste).
    Da ich leider keinen 2. TP 60 Hearshell auf die schnelle bekommen habe, wurde also das V 15 III ausgebaut und das V 15 V x MR eingebaut (mit ca. 1,2 mm Abstandsplättchen) mit der Thorens Lehre grob justiert und mit der und mit der Schön Schblone "schön richtig" justiert.
    Arm ausbalanciert und mit Tonarmwaage auf 1 p Auflagekraft eingestellt. Skatingkraft grob entspreched. (Mitlaufbesen ingefahre)
    Dann meine ersten Schallplatten, klingt alles recht gut, wie ich das eben von Shure schon gewöhnt war.
    Einige letzte Bänder von schwierigen Schallplatten gehört, kein "Problem" festzustellen, alles sehr sauber.


    Dann habe ich meinen Revox B 251 Verstärker auf Phono und DAT gleich eingepegelt und im direkten A / B Vergleich V 15 III über DAT und V 15 V xMR per Platte gehört.
    Ergebnis : was glaubt Ihr wohl ?


    Zunächst mal war ich enttäuscht, das klang nicht so total spektakulär besser gegenüber dem V 15 III. (Das eben schon sehr ordentlich ist).


    Dann aber nach genauem Hinhören kann ich sagen kommen Stimmen "einen Tick" wärmer, die Geräusch e in den Zwischenrillen sind beim V 15 V x MR wesentlich geringer. (Micro Ridge Schliff gegen konventionell Elyptisch) Höhen etwas weniger aggressiv / etwas sauberer (nur eine kleine Nuance).


    Das sind aber alles Diffrenzen, die man nur im direkten A / B Vergleich raushören kann (ich zumindest).


    Da die Differenzen "soo unerwartet klein" waren und ich auch DAT (mit SBM) Aufnahmen dieser meiner Liebslingsplatten habe, die ich mit dem Revox B 795 (Tangential Tonarm) und dem alten AT OC 9 von 1995 (Moving Coil System in ähnlicher Preislage, aber noch mit radialer Nadel)
    gemacht habe, musste dieser Vergleich einfach auch sein !


    Nun ja, ich erwartete eigentlich einen "Quantensprung" . MC soll doch um soviel besser sein.
    (Diese DAT - Aufnahmen erfolgten alle über den nachrüstbaren Serien - Revox MC-Vorverstärker der, der jeweils 4 Transistoren in jedem Kanal hat und wohl nicht zu den ganz schlechten gehört, sowie Sony TCD 8 mit Super Bit Mapping Adapter).


    Abgehört wurde wieder über den Revox B 251 im A / B Vergleich (Eingänge einpegelbar) und verschiedenen Kopfhörern (AKG K 500, Sennheiser HD 25 und HD 250 letzterer ist mein " Liebling").


    Nun ja, auch in diesem Vergleich konnte ich nur kleine Nuancen feststellen wie (leicht) besere Höhenauflösung und (leicht) präzisere Bässe.
    Stimmen gab das V 15 V xMR etwas wärmer wieder, das OC 9 eher neutraler.

    Das gab mir aber zu denken . Höre ich denn wirklich so schlecht ?


    Ich erinnere mich noch an die Zeiten als ich ein Dual Kristall Sytem (CDS 630 im Dual 1010F) hatte, bei dem jede "schnelle Höhe" verzerrtte.
    Ein Stanton 500 in meinem ersten Thorens 150 II war da ein richtiger Quantensprung. Und Später das Shure V 15 III das heute wieder zun Test angetreten ist. Das war wiederum ein Quantensprung.


    Diese "gravierenden Verbesserungen" habe ich hier nicht mehr feststellen können.


    Hier handelt es sich (meiner Meinung nach) um eher filigrane Nuancen.


    Zum Schluss noch ein Radikalvergleich.


    Da muss man doch einen Unterschied hören !


    Vor vielen Jahren hatte ich auf einem Flohmarkt mal einen Lenco L 78 gekauft, der viele Jahre Dienst bei meinem "kleinen "Sohn (jetzt 17) getan hatte zum Märchenplatten hören.Den bekam ich irgendwann zurück mit dem Konnentar: Sowas altes brauch ich nicht mehr...
    In den hatte ich auch vor Jahren mal eben schnell ein gebrauchtes geschenkt bekommenes Ortofon VMS 20 E MK II eingebaut und ohne Schblone (nach dem alten System) justiert.
    Der musste jetzt mal ran....so wie er ist.


    Angeschlossen, Tonarm gechekt, 1,25 p Auflagekraft mit Tonarmwaage eingestellt, Skatingkraft nach " Gefühl". Verstärker für den A / B
    - Vergleich eingepegelt. Klang eigentlich auch nicht schlecht. Aber bald hörte man doch an den schwierigen Passagen wie es "aneckt". Und die Räumlichkeit fehlt.
    Ist natürlich nicht ganz fair ohne ein richtig justiertes System.


    Das hörte ich aber ganz deutlich, besonders in den letzten Bändern und bei hohen Pegeln. Bässe auch mehr als Nuancen unsauber.


    Ja, das war mein heutiger Samstag,


    Diese persönlichen Erfahrungen und Eischätzungen wollte ich gern mit Euch teilen.


    Fazit : Das neue Shure V 15 VxMR ist gut, Norberts Probleme hatte ich nicht. Wer ein gut spielendes V 15 III oder wohl auch IV oder V hat braucht meiner Meinung nach nicht unbedingt das Neue.


    Werde mir demnächst meinen TD 126 III von meinem Vater holen (da ist mein V 15 V MR von 1984 drin ) und den direkten Test V 15 Alt gegen neu machen.


    Das V 15V x MR werde ich behalten. Mal sehen was sich nach einer Einspielzeit so tut.



    Ach ja, wer hat ähnliche Versuche gemacht und was waren Eure Erfahrungen ?


    Wie verhält sich das mit Sytemen der 2000 Euro Klasse, die lt. Stereoplay als Absolute Spitzenklasse rangieren ?


    Würde das gern diskutieren und dazu Meinungen hören, von Leuten, die mal Gelegenheit hatte solche Vergleiche zu hören, aber keine Pflichten einer Industrelobby gegenüber haben.


    Viele Grüße von Udo (DL 8 WP)

    Hallo zusammen,


    würde gern mal wissen, ob so eine universal Headshell, wie hier z. B angeboten bei


    http://stores.ebay.de/Williams…llQQsotimedisplayZ2QQtZkm


    anstelle eines TP 60 Thorens Headshell einigermaßen vernünftig im Thorens Arm TP 16 (dürfte wohl Version I sein) funktioniert.


    Kann z. Zt leider keine TP 60 Headshells auftreiben.


    Oder hat jemand noch eines oder mehrere rumliegen, die er mir verkaufen würde ?


    Möchte mehrere Systeme miteinander vergleichen und mit nur 1 Headshell ist das so eine Sache.


    Würde auch einen defekten Arm mit TP 60 Headshell oder gazen Plattenspieler nehmen.


    Oder gibts die ev auch noch neu ? weiss das jemand ?


    Besten Dank und Gruss,


    Udo (DL 8 WP)

    Hallo zusammen,


    wenn ihr die ursprungliche Performance der sehr guten Shure Systeme erhalten wollt, kauft keine billigen Nachbauten. Shure hat ein sehr dünnes Beryllium Rohr und ganze sehr präzis geschliffene Diamanten mit speziellen Geonetrien z. B. Micro Ridge und keine Diamanten "Tips" verwendert.
    Denke da gibts noch andere Details auf die es ankommt, z. B. auf die Shore-Härte der Lagergummis und deren Langzeit - Beständigkeit..
    Es sei denn ihr wollt nur "das was rauskommt", dazu sind aber die V 15 Systeme eigentschlich zu schade !
    Für die meisten Shure Systeme gibts übnrigens Original Einschübe bei der deutschen Shure Vertretung , Firma Audio Export in Heilbronn, Tel. 07131 / 2636-0


    Preise müsst ihr natürlich wie überall vergleichen.


    Gruss,


    Udo (DL 8 WP)

    Also,


    dieses Nadel-Dummy war u.a. auch bei meinem Shure V 15 V MR von 1984 dabei. Ausserdem ein eigener Frequenzgangschrieb zum System.sowie die Einbaulehre.


    Habe mir letzten Samstag auch ein neues V 15 VxMR betellt. Mal sehn was da kommt.


    Habe übrigens eine intressante Entdeckung gemacht. In meiner Anleitung vom alten V 15 V MR ist ein Frequenzgangdiagramm mit einer Streubreite von +/- 2 db dei 20 kHz angegeben (S. 19).
    Auf der Shure Homepage unter V 15 Vx MR wird diese Streubreite inzwischen auf +/- 4 dB "aufgebohrt"...
    Mal sehn, was das neue Sytem kann.
    Habe auch keinen Vergleich zum TTR Index gefunden V 15 V MR zu V 15 VxMR. Den hatte Shure bein V 15 V MR noch angegeben zu den älteren V 15 ...



    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    Also, die Shure TTR 117 Platte:
    für diese gabs früher einen Gutschein mit dem V 15 V MR System



    Seite A:
    1.- Introduction
    2.-Channel Identification
    -Level and Channel Balance
    3.Phasing: Crtridge and Speakers
    4 Skating Compensation (letzter Streifen )


    Seite B.


    1 Sound of Mistracking
    2. Introduction to Trackability Test
    3.Trackability Test , Levels 1 to 6
    4. Resonance Test


    TTR 110


    Gabs mal als Gutschein mit dem V 15 III


    Seite A:


    1.- Introduction
    2.- Level, Balance, Phasing Tests
    3. -Musical Bells Test
    4.- Sibilance Test
    5.- Bass Drum Test



    Seite B:


    1. Violin Test
    2. Musik zum Verlieber (Günter Kallmann Singers)
    3. Excerpt from Orpheus - Music by Lee Holdridge
    4. Mais que Nada Sergio Mendes& Brasil '66



    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Jock,


    das ist Joel alias Violette, der das im E Bay anbietet. Habe ich gerade letzte Woche bestellt und ist gekommen. Sieht alles sehr gut aus und ist nicht teuer. Hatte aber noch keine Zeit es auszuprobieren.
    V 15 V xMR gibts hier


    http://www.netzmarkt.de/thoman…FF=shure+V+15+V&x=10&y=11


    für 249 €., habe das Vorgängermodell seit 1984. und ein V 15 III seit 1978. Kann ich für das Geld uneingescränkt empfehlen. Habe gestern noch ein "X" geordert.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    Ich habe mein altes V 15 V MR auch im TD 126 III mit TP 16 . Das habe ich damals mit der Shure Schablone eingebaut "Plug and Play" sozusagen.


    Um die Höhe (Menge der Thorens Unterlegplättchen) zu ermitteln habe ich die Thorens Lehre genommen.


    Alles Andere allein mit der "idiotensicheren" Shure Schablone. Klingt hervorragend. Tastet alle Shure Testplatten sehr gut ab.


    Leider habe ich den Spieler bei meinem Vater
    ( ca. 60 km von hier), sonst könnte ich Dir ein paar Bilder schicken.
    Die Armneigung ist eher unkritischer gegenüber den anderen Parametern (Überhang und vertikaler Spurfehlwinkel). Versuch die Armneigung annähernd zu optimieren.
    Das Shure passt sehr gut zu dem Thorens Arm.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    hast Du das System mit der original mitgelieferten Schablone justiert ?
    Du schreibst das System saß "ganz schon schief". Wenn Du das mit der Shure Schablone richtig justiert muss es schief sitzen !


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Norbert,


    Zu Deinem Problem hätte ich zunächst folgende Fragen:


    1. In welchen Laufwerk / Arm hast Du das V 15 x MR eingebaut ?


    2. Hast Du die Resonanzfrequenz der Arm / Systemkombination schon ermittelt ?
    -> wo liegt sie ?


    3a. Hast Du das System mit der mitgelieferten Montageschablone nach Vorschrift mit dem Justier Nadeleinschub eingebaut ? (So eine Justage Schablone war zumindest bei meinen V 15 V MR von 1984 dabei, damit ersparst Du Dir eine Menge Fummelei - das System steht übrigens "relativ komisch" im Headshell (in Abweichung zu den Armhersteller Justage- Vorschriften), wenn es mit dieser Schanblone "richtig" eingebaut wurde )


    3b. Wenn da keine Schablone mehr dabei ist, hast Du eine anständige Justierschablone (z.B. die Schön Schablone) zum justieren benutzt ?


    3c. Hast Du den Überhang richtig eingestellt, dann den rel. Spurfehlwinkel an verschiedenen Stellen der Platte kontrolliert (iterativ minimiert ) ? Wenn der nicht stimmt bekommst Du Verzerrungen !


    3 d. Hast Du den Kröpfungswinkel kontrolliert, bzw. eingestellt ? (= Verdrehung des Headshell, das S Y S T E M (nicht Headshell) muss parallel zur Platte stehen.


    3e. Hast Du die richtigen (original) Höhenkompensations-Unterlagenplättchen zum Arm verwendet ?
    -> Das System muss voll auf dem Headshell aufliegen(sonst schwingt es) , der Arm muss parallel zur Schallplatte stehen ! Ansonsten Armhöhe anpassen.


    6. Hast Du bedacht, dass die effektive Auflagekraft mit und ohne Stabilizer um 5 mN variiert ?
    -> Optimale Auflagekraft sollte so um 10 - 12,5 mN liegen (ohne Stabilizer) Mit Stabilizer jeweils 5 mN dazugeben.


    7. Hast Du die Verzerrungen immer in linken Kanal ?


    -> Versuch dann mal mit der Skatingkreft zu spielen.
    Hast Du eine Platte mit Leerteil (ohne Rillen )
    wo Du das prüfen kannst ? Die Einstellskalen haben oft "Mondskalen" - Übrigend der Stabiliser beeinflusst auch die Skatingkraft.


    8. Ist der Nadeleinschub ganz drin ?


    Ich habe seit 1978 ein Shure V 15 III in Betrieb, das heute noch gut spielt. 1984 habe ich mir ein V 15 V MR gekauft, das ebenfalls noch einwandfrei funktioniert.
    Ein AT OC 9 ( alter, biradialer Nadelschliff - das ich seit 1995 habe) schafft dazu im Vergleich nicht die Abtastgeschwindigkeiten der Shure V 15 V MR auf den Shure Testplatten. (hat aber eine leicht detailliertere Auflösung -> "luftiger" )


    Ich denke das V 15 V ist über jeden Qualitätszweifel erhaben und muss bei richtigem Einbau deine Platte einwandfrei abtasten können, sofern die Platte nicht eine Macke hat (hat si ja offenbar nicht, da das andere System es besser kann- ist dieses in einem 2. Headshell montiert ? ).

    Habe mir übrigens heute angesichts des super günstigen Preises - Danke Christoph (Vinylmaster) für den guten Tipp- auch ein V 15 xMR bestellt. Bin mal neugierig um wieviel das besser das x ist .


    Lass uns wissen wie Du weiterkommst.


    Gruss, Udo (DL 8WP)

    Hallo wgh52,


    hast Du an Deinem Verstärker mal versuchsweise die Anschlüsse an Phono Eingang L + R vertauscht ? vielleicht liegt es an VV ?


    Den Anschluss am Tonarm könntest Du mit einer kleinen Ultraschall Reinigungsanlage sauber bekommen.


    Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    Jeder bessere Casettenrecorder kann vernünfitg eingemessen werden.(Vormagnetisierung, EQ, Dolby Pegel) Ferner lassen sich die Pegel Vor / Hinterband ebenfalls einstellen.
    Man benötigt dazu ein NF- Millivoltmeter mit Bewertungsfilter, einen NF Generator und zum Abgleich des Dolby Systems eine Dolby Pegel Casette. Eine K 3 Klirrfaktormessbrücke und ein Oszillograf bieten weitere Möglichkeiten. Diese Messgeräte lassen sich in analoger Ausführung (gebraucht) heute billig erwerben.
    Mit dieser kleinen Messausrüstung lässt sich jeder Recorder (oder Tonbandgerät) auf jede beliebige Bandsorte einmessen. Die Original Service Anleitungen sind entweden beim Hersteller oder als Kopie bei darauf spezialisierten Firmen zu bekommen.


    Wer sich für Details interessiert (wies gemacht wird) kann unter Bluthad.de unter "Literatur" und "Casettenrecorder Messtechnik "einige interessante Schriften erwerben, (auch Tonbandgeräte Messtechnik sind sehr gut gemacht)
    Aus diesen Schriften habe ich seinerzeit viel gelernt.
    Offensichtlich hat er die Schriften wieder aufgelegt.


    Viele Grüße Udo (DL 8 WP)

    Liebe Analogfreunde,


    wer hat diese beiden Systeme gehört (oder besitzt sie) und kann mir Auskunft geben, ob sich da gravierendes (hörbares) getan hat ?
    Habe ein altes V 15 V MR von 1984, das noch sehr gut spielt, aber das V 15 Vx MR reizt mich. Wollte mal hören, ob jemand schon herausgefunden hat ob es da gravierende hörbare Unterschuede gibt.


    Mit hörbar meine ich nicht, ob das neue jetzt einen Level 10 von Audio obstacle course schafft und das alte "bloß" level 9. Das ist für die Praxis eh eher unbedeutend.


    Any comments ?


    Danke + Gruss, Udo (DL 8 WP)

    Hallo Thorsten,


    da hast Du prinzipiell natürlich recht, das man wissen muss, wie die Nadel aussieht, wenn sie neu ist.


    Aber ein Mikroskopbild zeigt zumindest die gravierenden Fälle ganz deutlich.


    Zum "richtig beurteilen" braucht man ja eigentlich ein Auflichtmikroskop. Sowas haben meistens gute Fachhändler, die auch Ersatznadeln verkaufen. In der Regel bekommst Du da Diene Nadel auch kostenlos gechekt. Di esollten eigentlich wissen, wie die NAdel aussehen sollte, oder (???)


    Wenn Du sagst Du ersetzt Deine Systeme alle 5 Jahre meinst Du damit den Nadeleinschub oder lässt Du bei einem teuren MC's das Systen (prophylaktisch) überarbaiten ?


    Oder bist Du der Meinung dass nach 5 Jahren ein komplett neues System besser ist, da sich technologisch gravierende Fortschritte ergeben haben ?


    Gruss, Udo