Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo zusammen,


    wie kann ich erkennen, ob eine Platte mit 15 Grad oder 23 Grad vertikalem Spurwinkel geschnitten wurde ?


    Es gibt ältere Tonabnehmersysteme, die einen vertikalen Spurwinkel von 15 Grad konstruiert wurden und neurere, mit etwa 23 Grad vertikalem Spurwinkel.


    Ältere Platten wurden wohl mit 15 Grad vertikalem Spurwinkel geschnitten, neuere mit 23 Grad.


    Die Norm (IEC 98) sagt 20 Grad -0 / + 5 Grad für ein TA - System.


    Wie erkenne ich, mit welchem vertikalen Spurwinkel eine Platte geschnitten wurde ?


    Dementsprechend sollte man das richtige Systen zum Abtasten einsetzen.


    Herr Fabritius (EMT / Fabtech) schreibt dazu:


    Quote:

    Kann ich einfach den Tonarm höher montieren, um von 15� auf 23� zu kommen? - Normalerweise nicht, da es sich nicht um den Winkel des Diamanten zur Platte, sondern um den Winkel des Nadelträgers handelt. Montieren Sie also den Tonarm höher, können Sie zwar den Winkel des Nadelträgers von 15� auf 23� ändern, aber Sie ändern auch den Winkel des Diamanten. Da die zuvor erwähnte Norm DIN IEC 98 eine gewisse Abweichung der Stellung des Diamanten erlaubt, können Sie mit der Höhe des Tonarmes ruhig ein wenig "spielen". Es wird sich im Klang bemerkbar machen.

    Kann ich meinen Tonabnehmer auf einen anderen Spurwinkel umrüsten lassen? - Jein. Eine Umrüstung von 15° auf 23° ist in der Regel immer möglich, weil alle neuen Systeme 23° haben. Eine Umrüstung von 23° auf 15° setzt voraus, dass ein Systemträger mit 15° vorhanden ist. Sollte durch eine Umrüstung auf 23° ein Systemträger mit 15° vorhanden sein, ist eine Umrüstung möglich. Erfragen Sie aber bitte sicherheitshalber die Möglichkeit und entsprechende Konditionen, da der Austausch des Systemträgers im "normalen" Reparaturpreis nicht vorgesehen ist.


    Unquote


    Quelle Fabtech Webseite



    Wer kann da helfen,und weiss wie man die Platten richtig erkennt ?


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    könnt Ihr vielleicht freundlicherweise mal beim Thema bleiben und nicht wieder anfangen irgendwelche Befindlichkeiten zu diskutieren ?

    ....


    Viele Jahre lang haben Händler Nadeln mit einem recht einfachen Dual Nadelmikroskop "geprüft" .


    Ich würde mich wundern, wenn diese Bilder deutlich besser gewesen wären, wie die mit den USB Mikroskopen ...


    Es hat kaum einer privat ein Elektronenmikroskop zur Verfügung um wirklich richtig gute hoch auflösende Aufnahmen mit großer Tiefenschärfe zu machen ...


    Hier sowas von Shure an einem Micro Ridge Schliff



    soo, was können wir denn nun mit den einfachen Mitteln die wir zur Verfügung haben an unseren Nadeln erkennen und was nicht ?

    Welche Schlüsse können wir daraus ziehen ?


    Gruss, Udo

    Hallo Remo,


    Du hast eine Mail von mir bekommen.


    Wenn Du wieder ein Video einstellst, stell bitte Deine Kamera fest (Stativ oder sowas) ansonsten kann man die Bewegungen der Nadel / des Headshells und die Kamerabewegungen nicht eindeutig unterscheiden.

    Auch ein anderer Aufnahmewinkel wäre hilfreich, bei dem man genau die Nadel im Bildzentrum sehen kann und vom Headshell einen kleine Teil.


    Als groben Überschlag zur Resonanz ist diese Grafik auch hilfreich:



    stammt aus einer SME Anleitung zum 3009-III.


    Allerdings ist die F res auch abhängig vom Gummialter (Nadelträgergummi) und der Temperatur im Raum. Die Testplatten sind auch nur "Schätzeisen", aber man weiss wo man ungefähr steht. Manche Resonanzen sind "recht flach", manche "spitz". Je nach Arm / System.


    Gruss, Udo

    Hallo Remo,


    der EMT 929 und die TSD 15 sind im wesentlichen für einander gebaut worden.

    Die beiden sind eine selten gute Kombination.

    (Man sagt, dass die Arm-System Resonanz zwischen 8 und 12 Hz durchaus OK ist, gegen 10 Hz optimal. )


    Bei mir gibt es da absolut nichts zu beklagen. Das TSD 15 SFL hat eine sehr schöne Auflösung und ordentlich "Rums". Und zerren tut da gar nichts.


    Voraussetzung ist wie bei jedem hochwertigen System, eine gute Phonostufe.

    Die in meinem EMT 938 eingebaute war noch deutlich zu verbessern mit einer externen Phonostufe. Ich habe die Kombination EMT 929 und TSD 15 SFL seit 2008, hier hatte ich zunächst die Kombination in einem Thorens TD 126 Spezial.


    Irgendwann lief mir ein schöner EMT 938 über den Weg und ich konnte nicht widerstehen.


    Weiterhin habe ich schon sehr lange die Kombination SME 3009-III und Shure Ultra 500 in einem Thirens TD 125. Das ist zum Thema Abtastfähigkeit absolut der Himmel ....


    Meine beiden EMT 929 und die 2 TSD 15 SFL und ein XSD 15 die ich habe, befriedigen mich aber auch damit. Ebenso ein EMT HSD 6 in einem SME 3009-II.


    Allerdings hatte ich auch ein TSD 15 mit sphärischer Nadel, hier konnte ich auf den letzten Plattenbändern bei schnell geschnittenen Stücken Verzerrungen und Silibanten "SSSS" reissen hören.... Mit den SFL Nadeln passiert das (bei mir) allerdings nicht.


    Ich denke das Beste wird sein, Du fährst mit dem gesamten Plattenspieler, gut verpackt, zur Firma Dusch und lässt das richtig überprüfen. Führst Deine Probleme dort mit Deinen Platten vor. Und holst das Gerät auch wieder selbst ab.


    Wenn Du die "Kiste" in die Post packst, ist der nächste Ärger vor programmiert. Garantiert.


    Ich denke dann gibt es Ruhe und das wird dort sicher gut gemacht.


    Gruss, Udo

    Hallo Benedikt,


    wenn das alles gut funktioniert, lass das so.


    Lehmann bietet übrigens ein Update für den Black Cube an zu 119 € ....


    Guckst Du mal in der Werbeleiste Rechts.


    Ich weiss allerdings (noch) nicht was es bringt.


    Habe selbst 2 Black Cubes SE und das reizt mich schon es zu probieren....


    Gruss, Udo

    Hallo Remo,


    Die Schrauben sind die beiden Befestigungsschrauben der 1/2 Zoll Befestigung in der Headshell drin.


    die hier:



    (Da ist natürlich kein System drin)


    wenn Du ein TSD 15 bei Dusch oder Fabritius überholen lässt, werden die vor dem Versand im Betrieb überprüft und Du bekommst ein neues Frequenzgangdiagramm auf dem auch die Abtastwerte stehen.


    Wenn der Azimuth nicht stimmen würde, würde man das am Frequenzgangdiagramm sehen (Gleichmäßigkeit im Pegel beider Kanäle)


    Ich hatte eine alte TSD 15 mit weichem Gummi. die lief am Ende nur noch Verzerrungsfrei bei 1,8 g Auflagekraft. Versuch mal die Auflagekraft zu reduzieren. geh mal von 1,5 g bis 3 g durch und hör, was sich tut.


    Gruss, Udo

    Nachtrag:


    Fabritius ist für mich in Sachen EMT auch ein exzellenter Fachmann. Er und Dusch sind absolut erste Adressen.

    Ich denke kaum, dass seine Karten das Problem sein können....


    Hier im Forum haben einige Leute die Karten von Fabritius.

    Da habe ich sowas nie gehört.


    Was für ein System hattest Du denn vorher drin ?


    Sitzt das System denn absoltut fest (Überwurfmutter zum Arm) und sind auch die Schrauben unter dem Alu-Schutz-Blech fest ? (-> Aber nicht die Schraube die den Azimuth verstellt nachziehen ! Da ist ein kleines Kupferblech drunter. )


    Gruss, Udo

    Hallo Remo,


    ich habe das "externe Kabel" an den Arm angeschlossen und betreibe diesen Plattenspieler mit einem Lehmann Silver Cube.

    Damit habe ich keine Probleme weder als MM und auch nicht als MC Betrieb.

    Mit einem Black Cube dito.

    Der eingebaute Phono Pre im 938 hat mir nicht wirklich gefallen, es verzerrte aber auch absolut nichts.


    Gruss, Udo

    Hallo Remo,


    die eigentliche Platte von Sergio Mendes ist aber sehr zivil ausgesteuert. Da zischelt bei mir absolut nichts.

    ....


    An meinem EMT 938 ist auch ein 2 g Gewicht dran.

    Allerdings gemessen mit einer el. Waage, die nur 1 g Schritte kann und die kleine runde Plastik Scheibe ist noch dran am Nyonfaden.


    An den TD 126 Spezial komme ich derzeit leider sehr schwer ran, da könnte ich das ggf. aber auch noch mal checken was das Anti-Scating-Kraft Gewicht an dem wiegt, wenn es unbedingt sein müsste.


    Eines meiner TSD 15 wurde von Hr. Fabritius (vor ein paar Jahren) überholt. Dem vernehmen nach machte der die Arbeiten (damals) aber wohl auch bei EMT-Dusch (wird derzeit wohl alles in CH gemacht (?) ).


    Da fällt mir was ein: Was für eine Phonostufe hast Du denn da dran ?


    Das TSD 15 hat ja eine recht hohe Ausgangsspannung (ca. 1 mV) , ggf. übersteuert der Eingang ?


    Du schreibst Du hast den 948 schon sehr lange. Wie war das denn früher mit dem "Zischeln" ? War das auch mit der selben Phonostufe ?


    Ich habe eine externe Phonostufe dran.


    Metallspäne hast Du keine in den Generator rein bekommen (-> Lupe...)



    Gruss, Udo

    Hallo Albus,


    Sehr schön, danke für die Ergänzungen !


    Zum Vergleich liegt die Nadelmasse von einem Shure MR Stein mit 0,165 mg (Ultra 500) und Beryllium Nadelträger da um Welten drunter, was aber schon fast zu viel des Guten ist und eine Abtastfähigkeit ergibt, die in der Praxis auf Platten sehr selten vorkommt.

    ...

    Also ich habe mit dem TSD 15 SFL keine Probleme mit Sillibanten. Die Shure Test-Platte TTR 117 mit dem Sergio Mendes & Brasil 66 "Mais que Nada" Test mit verschiedenen Pegeln "geht" problemlos bis ins letzte Level. Auch bei sonstigen "praktischen" Platten die ich so habe. Das mit allen 3 meiner TSD 15 SFL, die aber alle schon einiges an Spielzeit haben.


    Vielleicht Ist das TSD 15 von Remo noch nicht vollständig eingespielt ?


    Gruss, Udo

    Den CA 1 vom SME 3009-III kriegt man mit etwas mechanischem Feingefühl durchaus auf und kann ihn neu verkabeln.

    Habe ich vor vielen Jahren mal gemacht.



    Wo ich dann aber seinerzeit nicht weiter gemacht habe, ist das Kabel im Armlager.

    Mir ist es damals irgendwie nicht gelungen den Anschluss zum CA 1 mit den Kontakten vernünftig runter zu bekommen und wollte den Arm nicht zerstören.

    Da gab es aber auch keine Notwendigkeit das Kabel zu wechseln, da noch OK.


    Im CA 1 war bei mir allerdings eine Leitung unterbrochen und ich hatte nichts zu verlieren. Ist sehr gut geworden aber mit viel "Gefreimle" das Balsaholz raus zu holen und Neues so anzupassen, das es in das Rohr einzubringen war....



    Time out oben ...




    Auch eine dünne Wildledematte für den Teller ist interessant und kostet nicht viel, wenn Du sie Dir selbst zuschneidest....


    Gruss, Udo

    Hallo Benedikt,


    schön zu sehen, dass sich die Thorense und die Shures bei Dir vermehrt haben und Du immer noch Spaß an dem Lehmann hast ....


    Wenn Du einen TD 126 noch mal richtig "aufrüsten" willst, denk mal über diese Version nach:



    Das TSD 15 mit SFL Nadel hat die Auflösung des Shure V 15 V MR und noch deutlich mehr "Rums" nach unten.


    Eine weitere Upgrading-Möglichkeit wäre, ein Shure Ultra 500 in den 3009-III einzubauen..... ;););)


    [image=1223,'original'][/imag





    Gruss, Udo

    Hallo Jürgen,


    vielen Dank !


    ....immer wieder die gleichen Kadetten die das Zeugs auch haben ;)


    Gruss in die frisische Karibik !


    .....


    Remo


    100 mü ist ein Wert, der in der Praxis auf eine Schallplatte absolut nicht vorkommt.


    Meine TSD 15 SFL steigen irgendwo bei 80 bis 90 mü aus, wenn ich das richtig im Erinnerung habe.

    (Das war glaube ich mit der DHiFi Platte gecheckt)


    Für die Praxis ist das allerdings absolut OK.




    Die Shure Leute haben das mit der Abtastfähigkeit vor vielen Jahren zusammen mit den sehr leichten Armen bis zum Excess getrieben (Shure Ultra 500 und Shure V 15 V MR) . Die Grafik oben zeigt Dir aber was wirklich drauf ist auf den Platten....



    Der EMT 929 ist ein wunderbarer "Prügel", der mit einem ordentlich gewarteten TSD 15 oder was immer da an EMT Studio Abnehmern dran passt, ohne großes Hin- und Her an Einstellerei sofort abspielbereit war (und ist). Mach Dich da nicht Kirre. Guck Dir auch mal die Einstell-Rillen an, für die Scatingkraft, das wurde nicht homeopathisch betrieben.... ;) (Klein Mittel, Groß). Die EMT Leute wussten durchaus, was sie gemacht haben....


    Wenn Du absolut viel einstellen willst, kauf Dir einen SME 3009-III Arm.


    Und kennst Du dieses Bild ?


    EMT in Betrieb....


    http://www.stefanopasini.it/EMT929-Dynamic_balancing.htm


    (von Stefano Pasini) ;)


    Gruss, Udo

    OK Time over


    Da gab es so eine Schallplatte mit einem Kanonenschuss 18XX irgendwas, damit kannst Du jedes System aus der Rille schmeissen.... ;)

    ....


    Du solltest auf Deinen Testplatten auch Antiscating Test-Bänder haben mit Modulation.

    Die Scatingkraft musst Du so einstellen, dass es auf beiden Kanälen relativ gleichmäßig beginnt zu verzerren.


    Gruss, Udo

    Hallo Remo,


    OK, dann verstehe ich das, was Du meinst.


    Ich habe wohl 20 Testschallplatten und habe mich gewundert... die sind alle nur "Schätzeinsen" ...

    Aber alles was um die 10 Hz liegt ist prima.


    Eine Resonanz hat im Normalfall eine gewisse "Breite". Wenn Du Dir das "Aufschaukeln" ansiehst und das Maximum ("mit dem Auge") suchst.

    Mit einem Messwertaufnehmer und einem Messschreiber schafft man es die Werte genau zu messen, aber mit dem "Ansehen des Aufschaukelns" ist das fast unmöglich.


    Guckst Du mal hier z.B. (ist zu einem ganz leichten SME Arm)



    Der EMT 929 hat eine bewegte Masse von irgenwas um 35 g und eine ganz andere Massenträgheit, so dass die Spitzen sicher nicht so spitze "Peaks" haben, wie die in den Diagrammen (Arm-Masse 4,5 g + System)


    Ich denke im praktischen Betrieb fliegt die Nadel nicht aus der Rllle oder ?


    Gruss, Udo

    Hallo Remo,


    die SFL Nadel sollte eigentlich auf den letzten Bändern der Schallplatte nicht verzerren.

    Das macht die EMT Rundnadel allerdings.


    Das kann aber auch an der Platte liegen. Probier mal andere Platten aus.

    ....

    Hast Du mal mit einer guten Wasserwaage gecheckt, ob der Arm richtig "sitzt" ?

    Möglicherweise hat den mal jemand ausgebaut und leicht schief wieder eingesetzt ?


    Am EMT Arm ist ja unten am Lagerbock eine Buchse dran (für das Phonokabel), da sollte eigentlich das Armkabel nicht wirklich verdreht worden sein, es sei denn jemand hatte den mal zerlegt (?)


    Wenn Du Dir ein paar Karton Stückchen besorgst und aussen an den Gerätefüßen unterlegst, kannst Du ev. das Zurückgehen des Arms kompensieren. Dann kannst Du mit einer Wasserwaage sehen "wie schief" das ggf. sitzt. Einmal auf dem Teller und einmal auf dem Armboard messen.


    Ansonsten hast Du ja hervorragende Werte mit dem Arm.

    Wie Du allerdings 9,7 Hz Armresonanz gemessen hast, würde mich interessieren.....


    Gruss, Udo