Posts by Udo (DL 8 WP)

    Do-it-self :


    Das verstehe ich aber nun gar nicht.


    Wenn Du ein Elac 796 H 30 meinst (mit der original van der Hul Nadel und nicht mit irgendeiner billigen Nachbaunadel), ist das nach meiner Erfahrung alles andere als "Langweilig".


    Das rangiert ziemlich an der Spitze unter den absolut besten verfügbaren MM Systemen....


    Oder hat Dein Nadeleinschub irgend eine Macke ?


    So wie ich weiss, bietet Jico hier auch SAS Nadeln für an, oder ein Retipping bei Aart van den Hul in Holland, so wie ich vor längerer Zeit mal gelesen habe, sind dafür aber wohl etwa 500 € fällig ;)


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/12610/


    (so in etwas sollte die v.d.Hul Nadel aussehen, schnapp Dir mal eine Lupe und schau, ob das bei Dir so ist)


    Das System wäre es mir aber durchaus wert ....


    Hast Du eine in der Kapazität einstellbare Phonostufe ?


    Gruss, Udo

    mike48 :


    Die Elac Systeme mit v.d.Hul 1 und 2 Schliffen waren auch ganz ausgezeichnete MMs.

    Ich habe das 796 HSp und das 896 HSp.


    Das 796 HSp reagiert deutlich sensibler auf unterschiedliche Kapazitäten als das 896 HSp.


    Die Elacs gab es ja später als H 24, H 30 und H 40. Super Sache für ganz leichte Arme.....


    Diese Systeme sind "filigrane Feingeister", die sehr nahe an die Shure V 15 V Systeme kommen. Ganz tolle Systeme, die man auch gut hüten sollte.

    .....


    Auch ich hatte irgendwann ein AT OC 9 (erste Version) gekauft, das ich zunächst "ganz toll" fand , das aber letzten Endes für mich eher den Klang eines "Messgeräts" hat.

    Es ist schwer zu beschreiben, da fehlt für mich ein bisschen "Charme" (oder sowas.

    Ich vergleiche das mal mit einen wunderschönen Mädchen, das aber irgendwie stocksteif wirkt und nicht ansatzweise schmeichelnd / ein wenig freundlich ;) ....


    Die oft heiss gelobten AT 180 und 150 MMs konnte ich leider noch nicht hören. Wie machen die sich gegen eine Shure V 15 V MR ?


    Das Shure V 15 - III mit der original Super Track Plus Nadel (E-Schliff) fehlt deutlich etwas die Auflösung der Elacs mit van dan Hul Schliff (oder der Shure V 15 V MRs) , wird aber wohl in Japan (laut Jürgen / "Shakti") in diversen Clubs / Kaffeehäusern heiss geliebt.... Jico hat dazu EInschübe entwicklet die u.a. auch einen Holz Nadelträger und andere Exoten haben. Sahkti bietet die jetzt auch an....


    Das V 15-III würde ich aber keinesfalls als "langweilig" bezeichnen. Das V 15 III war ein "Meilenstein" gegen mein Stanton 500 aus meiner Studentenzeit....

    Die Tonbandaufnahmen (A 77) von damals kann man immer noch mit Freude anhören


    RaceDoc :


    DeI Transplantation der Shure V 15 -III in den Holzbody würde mich sehr interessieren, bitte beschreibe doch mal die klanglichen Veränderungen (und mit welchen Nadeleinschüben) .


    Ich habe auch noch ein V 15-III TM mit dem ich sowas mal versuchen könnte....


    Gruss, Udo

    Heizfaden :


    Die Jico SAS Nadeln waren nach meiner Erfahrung die einzig wirklich brauchbaren Ersatznadeln, obwohl sie nicht ganz die Qualität des Originals erreichten.

    Ich habe allerdings nur eine alte Jico Nadel (2009) testen können, inzwischen gibt es da noch neuere wie NEO SAS, die möglicherweise besser sind (?). Dann noch Nadeln mit Rubin und Holz Nadelträgern.


    Ich verspreche mir dazu etwas von den Tests von Jürgen (Shakti) zu erfahren, der zwischenzeitlich auch Shure V 15 V MR Systeme ergattern konnte und dabei auch wohl eines mit Original Shure MR Nadel.


    mkoerner :


    Ein VST -V habe ich auch.

    In meinem war aber eine standard Shure VN 5 MR Nadel drin (Gebraucht gekauft) .


    Meinst Du ev. diese Nadel im Beitrag 17 ?

    P1010249.jpg


    Das ist dann wohl eine Ultra 500 S Nadel die Du da hast. Das waren selektierte VN 5 MR Nadeln und die hatten noch ein Diamant-Stäbchen eingebaut.

    Wenn dem so ist, ergibt das sicher nochmals eine Verbesserung im Klang gegenüber der Standard Shure VN 5 MR Nadel.

    Hüte diese Nadel wie Deinen Augapfel !


    charlyschwarz :


    Probieren geht über studieren.... ;)


    Mit dem SME 3009-III hat man mit einem Shure V 15 -V MR oder einen Ultra 500 eine Arm-System Resonanz sehr nahe an 10 Hz.

    Shure und SME haben damals bei der Entwicklung wohl schon zusammen gearbeitet (zur Zeit des Shure V 15 III), ich habe einen 3009-III Arm da steht noch "SME-Shure" auf dem Typenschild.... ;)


    Gruss, Udo

    Hallo Jan,


    wenn da nichts auf dem Visier drauf steht ist das wohl ein Nachbau.


    Es gibt auch bescheidene Nachbauten auf denen "Special Tracking" steht ....


    die ersten V 15 IV hatten eine HE Nadel (VN 4 HE) später gab es auch die MR Nadel (VN 4 MR) .


    Der Unterschied ist "enorm".



    Gruss, Udo

    Hallo Micha, Peter und Kollegen,


    freut mich, dass Euch meine Zusammenstellungen zu den alten Shure "Pretiosen" gefallen.


    An MC Systemen gefallen mir sehr gut die EMT TSD 15 SFL, HSD 6 und HSD 006. Auch das Dynavector 20x2 (mit MR Nadel) macht mir einen sehr guten Eindruck.

    Die EMTs sind von der Auflösung in etwa auf Augenhöhe mit dem Ultra 500, wobei die EMTs noch ein bisschen mehr "Rums" nach unten haben, was mir sehr gut gefällt.


    Wie meistens, sowohl bei den Shures als auch bei den EMTs, ist eine richtig gute (minutiös einstellbare) Phonostufe hier mindestens die "halbe Miete".

    Ich habe in den letzten 15 Jahren auch mehr als ein Dutzend (gebrauchte) Phonstufen durchprobiert und verglichen, wobei mit der Lehmann Silver Cube ganz ausgezeichnet gefällt, danach Lehmann Black Cube SE und der Aqvox 2 CI (MK 2) dieser aber hauptsächlich für MC Systeme (hier automatische Anpassung möglich und auch symmetriescher Eingang).


    Man kann mit vielen alten Protiosen noch Enorm Hörspaß haben !

    Allerdings braucht man viel Zeit bis man das alles in " noch bezahlbar" auftreiben kann....

    Die Preise sind leider bei vielen schönen Sachen "durch die Decke" gegangen....


    Gruss, Udo

    Hallo Peter,


    also, zunächst mal die Daten der verschiedenne Shure V 15 Kandidaten (alle mit Originalnadeln) und soweit ich sie ergattern konnte auch die unteren Ränge der Shure Systeme sowie ein paar Andere die ich damals auch noch hatte.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/7539/


    Dazu noch diese interessanten Untersuchungen von Shure zu Klirr (k2) und Intermodulation von verschiedenen Nadeltypen analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/9791/


    Ich hatte im Laufe der Jahre alle V 15 V Systeme zusammen bekommen bis auf das Erste V 15 ohne (Nummer).


    Das V 15 -II fand ich nicht wirklich spannend, daher habe ich nicht nach dem ersten gesucht.


    Mein erstes V 15-III habe ich 1978 neu gekauft (mit original E Nadel) und es im den Thorens Armen TP 13 a, TP 16 III und auch in dem TP 16 "MK nix", sowie in den SME Armen 3009-II Improved, 3009-II (non improved) und in 3009-III betrieben.


    Das V 15 -III ist ein schönes System, das man auch heute noch gut anhören kann, für mich spielt es mit der Original Nadel VN 3 HE am stimmigsten, die original E Nadel hatte nach meinem Geschmack etwas wenig Höhen.

    Die Original Shure MR Nadel gefällt mir im V 15-III nicht, sie hat mir eine zu große Höhenbetonung.


    Das V 15 IV bringt sowohl mit der HE Nadel als auch mit der MR Nadel für mich einen "Quantensprung" zum V 15-III, wobei ich mit diesem System nie so richtg "warm" geworden bin, obwohl es eigentlich serh schön spielt.

    Das V 15 V MR mit der MR Nadel gefällt mir von der V 15 Serie am besten. Es hat eine sehr gute Stimmwiedergabe, "seidige" Höhen mit wenig Klirr und eine tolle Auflösung. In dne leichten SME Armen erreichte ich damit 100 mü Abtastfähigkeit. Damit gibt es keinerlei Sylibantenprobleme auch nicht in den letzten Bändern einer Platte..... Und auch eine schöne Basswiedergabe ist gegeben.

    Irgendwann kaufte ich das V 15 V x MR als es kurz vor dem Ende war und Shure die hochwertigen Systeme aufgegen hat.


    Wenn man in die Tabelle oben schaut, sieht man, dass Shure bei diesen "x" System den Generator zum originalen V 15 V MR geändert hat (Impedanz und Induktivität).

    Der Effekt war für mich, dass man mit dem "x" System keine so gute Anpssung an unterschiedliche Eingangskapazitäten der Phonostufen erreichen konnte.


    Irgendwann bekam ich ein Shure Ultra 500. In dieses System hatte Shure alles eingebaut, was möglch war, so dass hier nochmals ein "Quantensprung" zum V 15 V MR möglich war. Das Ultra 500 (mit der original selektierten Nadel ist einfach grossartig.


    Vor vielen Jahren bekam ich von Thomas (livingvinyl) einen Jico SAS Einschib geliehen, den ich im Ultra 500 und einem SME 3009-III Arm in einem Trens TD 125 mit dem Origin

    al Shure Einschub verglichen habe.


    Es erreicht nicht ganz die Qualität der Original Shure Nadel .


    Ich hatte dazu damals was geschrieben:


    ........












    Hallo zusammen,




    ist schon wieder ein ganzes Weilchen her...




    Thomas (livingvinyl) war so freundlich mir seine Jico SAS Nadel, die in das Shure V 15 V MR oder Ultra 500 passt zu schicken.

    Inzwischen habe ich endlich die Zeit und Muße gefunden die Jico SAS Nadel gegen die Original Shure VN 5 MR Nadel zu hören und ein bisschen zu messen.




    Testbedingungen:




    Thorens TD 125-II, ein SME 3009-III (mit 2 Loch Headshell /Arm) und ein Shure Ultra 500. Der TD 125 hat eine dünne Wildledermatte als Tellerauflage und der Boden ist offen. Der Arm ist von mir Cardas Kabel verkabelt worden . VV ein Lehmann Black Cube 2006 mit PWX Netzteil, Revox B 252 VV, A 740 Endstufe und Symbol B Lautsprecher.




    VN5MR gegen Jico SAS 011-lr.jpg




    VN5MR gegen Jico SAS 012-lr.jpg




    Auflagekraft für das Jico 1,25 Pond und für das VN 5 MR 1 Pond.




    Was fällt zunächst auf ?




    Mit dem Klebstoff zum Nadel einkleben auf den Träger waren die Jico Leute mMn ain bisschen zu großzügig. Trotzdem klingts gut.




    Jico SAS - Nadel




    VN5MR gegen Jico SAS 005-lr.jpg




    Shure VN 5 MR Nadel




    VN5MR gegen Jico SAS 006-lr.jpg






    Messungen:




    Die Messwerte des Jico SAS sind ausgezeichnet, die Shure Testschallplatte vom V 15 -III schafft es alle (Musikbeispiel-) Level, da kann ich überhaupt nichts mit machen mit der Platte. Einschub ist zu gut...




    DhiFi 2 Platte: Abtasttest horizontal 90 mü absolut sauber bei 1,25 pond. Die 100 mü hätte es mit 1,5 pond sicher locker geschafft, aber das ist rein akademisch... Vertikal. 50 mü das ist auch kein Thema. Übersprechen Li nach Rechts, Rechts nach Links liegt ganz ähnlich zun VN 5 MR Einschub. Prima

    Frequenzgang Super linear, ähnlich VN 5 MR. Prima.




    Ach ja, die Ausgangsspannung des Jico SAS Einschubs liegt ~ 2 dB unter dem des Shure VN 5 MR.




    Daher ist es müßig hier irgendwelche Messwerte zu posten detaillierter zu besprechen, die Unterschiede sind absolut nicht aussagefähig.




    Und trotzdem hört man einen Unterschied...




    Hörtest :




    Musikalisch gibt es aber ein paar kleine aber feine Unterschiede.




    Habe folgende Platten gehört:




    Andre Braseur "Sattelite"

    Carterina Valente - Excellente alte Decca Platte " Das Mädchen von Piräus"

    Alfred Hause "Guitar Serenade"

    Nancy Sinatra "Step Aside"

    Ted Heath "Nights in white satin"




    Wenn ich diese Platten / Stücke gehört habe, weiss ich immer "was mit einem System / Plattenspieler los ist"






    Also Ansatzweise die SAS Nadel hat:




    - Etwas weniger breite Bühne

    - Höhen leicht aggressiv

    - Geigen neigen ganz leicht zum "Sägen"

    - SAS zeigt (etwas ) weniger Dynamik und Aflösung als das VN 5 MR.




    Fazit:




    Bevor man ein Ultra 500 oder ein V 15 V MR nicht mehr betreiben kann, ist das ein ganz ausgezeichneter Kompromiss - Ersatzeinschub.

    Wenn man das Original nicht kennt, kann man damit sehr gut leben.

    Allerdings ist das Original (für mich deutlich) besser ....






    Hoffe das hilft hier einigen Kollegen ev. weiter.


    ........


    Von Arnold (Findus) bekam irgendwann ich eine retippte VN 5 MR Nadel mit Shibata Schliff zum testen geliehen.


    Dagegen war die SAS Nadel deutlich besser.....


    ..........


    Alle kleinen Shure Systeme haben gegen ein V 15 V Systen und auch gegen die kleineren V 15 Systeme objektiv gesehen kaum eine Chance.

    Auch nicht mit irgenwelchen "Vodoo" Nadeln .....


    Jürgen / (Shakti) hat aus Japan exotische Jico Nadeln aufgetrieben, die in dieverse Shure Systeme passen. U.a. mit Holz und Rubin Nadelträgern .....

    Er hat wohl nicht alle Hörtests

    beendet.....


    Das Gehemnis der guten Ergebnisse der Original Shure MR Nadeleinschübe ist letztenendes wohl das Nadelträgerröhrchen ( Beryllium) das extrem dünnwndig ist (dünner als en meschliches Haar) dazu die Maser polierten Micro Ridge Nadeln.... ( = extrem geringe bewegte Masse)

    Schade dass es diese schönen Sachen nicht mehr gibt.....


    Gruss,


    Udo (DL 8 WP)


    Und hier gibts es diverse Details zu den V 15 V Systemen, auch mit einer P Mount HE Nadel (original Shure)



    Wer Lust hat, kann sich das durchwühlen, da gibt es enorm viele Details zu den Shure Systemem und "welche Nadeln passen und welche nicht".....


    ;)

    Hallo Hans-Jürgen,


    guckst Du mal hier:


    https://www.revox-online-shop.…-revox-a77-r0025-00?c=125


    und inklusiver der Relais:


    https://www.revox-online-shop.…7-mit-relais-r10085?c=125


    und hier gibt es auch die "Knallfrösche", sowie kleinere Reparatursätze, sowie auch die Lager, Motorkondensatoren, falls Du die wirklich mal brauchen solltest....

    Scroll Dich da mal durch.


    Das ist zwar nicht ganz billig, aber ordentlich und Du suchst nicht lange herum.


    Gruss, Udo

    hajott :


    schön, dass Du Dich für eine A 77 entschieden hast.

    Meine erste kam 1973 zu mir, die habe ich immer noch, und irgendwie ist die mutiert, inzwischen sind es 4 geworden.... und 2 x A 700 .....


    Ich möchte Dir folgendes empfehlen:


    Als erstes besorgst Du Dir die Service Anleitung für die A 77.


    Dann 2 (dicke) Bananstecker, die brauchst Du für die Stromabschaltung, die im Gehäuse untergebracht ist, wenn Du unter Strom an der Maschine arbeiten willst.


    Dann solltest Du Dir die "Knallfrösche" (Störschutzkondensatoren) besorgen (die gibts günstig im Internet) und die ggf. auswechseln, wenn das noch nicht passiert ist.


    Weiterhin schaust Du Dir den Riemen des Zählwerks an und ggf. die Riemen, die um die NAB Adapter für die Matall Spulen 26 cm gelegt sind.

    Die werden gern brüchig.


    Auch die Andruckrolle solltest Du kritisch ansehen, ob die noch elastisch ist.

    Wenn Du die wechseln solltest. wäre es sinnvoll zu schauen, ob da 2 Teflonscheiben auf der Achse sind und ein Tropfen Sinterlageröl sollte in das Lager der Andruckrolle/ Achse gegeben werden (weniger ist mehr - nicht "baden" ! ) Wenn Du eine neue Andruckrolle kaufst, vermeide die "grüne" Type.


    Ein paar von den Glassockelbirnchen solltest Du haben und das Lämpchen für die rote Betriebsanzeige.


    Um die Köpfe ordentlich zu reinigen, besorgst Du Dir ein Fläschen Alkohol, Q-Tips und sogenannte Rehlederstäbchen (-> Bluthard https://www.bluthard.de/index.php?reinigungsprodukte-1 ) , mit denen Du auch den Kopfspiegel bearbeiten kannst, ohne ihn zu zerstören.

    Ein Zahnarztspiegel (möglichst Plastik Gehäuse) und eine kleine Taschenlampe ist auch nicht verkehrt.


    Bei der Gelegenheit schaust Du mal den Abschliff der Köpfe an.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/10736/


    Im Zusammenhang mit Tonköüfen wäre ein Entmagnetisierdrossel nicht verkehrt.

    Ist das Lager in der Bandführung von der Abwickelspule kommend freigängig ?


    Jetzt schaust Du noch auf den Netzspannungswähler und stellst diesen, falls noch nicht passiert, auf 240 Volt.


    Mit etwas Ballistol auf einen Q-Tip reinigst Du die Kontakte der Cinch Stecker und beseitigst allen Dreck unter der großen Klappe an der Front (ggf. Staubsauger).


    Wenn Du die Maschine ausgebaut hast, kannst Du an der Front ein Blech sehen, hinter den die einzelnen Steckkarten sitzen.

    Hier gibt es einen Aufkleber, der im "unverbastelten" Zustand keine Löcher zu den einzelnen Einstellpotentiometern haben sollte.

    Wenn das vom Revox Service eingestellt wurde, gibt es da einen neuen Aufkleber und ggf. ein Kürzel des Technikers der das gemacht hat, mit Datum.


    Das wäre erst mal die "kleine Inspektion" mit den allerwichtigsten Sachen.


    Wenn die Maschine regelmäßig in Betrieb war und der Pegel Vor / Hinter Band im Kopfhörer auf ungefähr dem selben Pegel ist und Du Vor-/ Hinterband kaum Unterschiede im Frequenzgang hörst, freu Dich erst mal an dem Maschinchen. ("never change a running team")


    Willst Du sie revidieren - ich habe verstanden Du hattest mal eine Elektronik Ausbildung / Studium und weisst welches das gefährliche Ende des Lötkolbens ist ;) besorgst Du Dir zu allerserst mal ein paar Schriften der Firma Bluthard Tonstudiobedarf, darin steht in einfachen Worten und gut verständlich die Technik von Tonbandgeräten beschrieben (Mechanik / Elektronik) und wie man ggf. ein Tonbandgerät auf eine bestimmte Bandsorte einmessen kann.

    Hier wird auch beschrieben welche Messggeräte Du dazu brauchst.


    https://www.bluthard.de/index.php?literatur


    Du kaufst Dir erst mal die Schriften IF 9, IF 10 und IF 10a .

    Auch dei Schrift IF 7 (über die A 77) ist für Dich nicht verkehrt.


    Wenn Du das gelesen hast, weisst Du "was Du brauchst und wie das geht".


    Auch brauchbare Messbänder findest Du bei Bluthard.


    Ich denke mal Du hast einen Grundstock an Messgeräten, ansonsten begibst Du Dich auf die Suche nach (mindestens) einem ordentlichen NF Millivoltmeter von Sennheiser oder Grundig (mit Bewertugsfiltern)


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/99184/


    einem NF Generator und einem brauchbaren 2 Kanal Oszilloskop. GGf. noch eine Klirrfaktormessbrücke mit K3 Filtern.


    Bevor Du anfängst die alten Trimmpotis zu verstellen, solltest Du möglichst Ersatz haben, die brechen ggf......


    Im E.... gibt es ganze Überholungssätze für die A 77, da brauchst Du nicht rumsuchen, ist zwar ein bisschen teurer, aber Du hast (fast) alles, wenn Du es brauchen solltest.


    Revoxonline ist auch ein gute Quelle für viele Verschleissteile. Der Betreiber ist auch hier im Forum unterwegs.


    Ach ja, zu gebrauchten Bändern: Da gibt es diverse Typen, die ggf. grausam schmieren. Guck mal hier im Forum, da gibt es einige Beträge zu dem Thema und welche Typen besonders anfällig sind.


    Ich wünsche Dir viel Spaß mit Deiner neuen alten A 77 !


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    habe den Beitrag erst jetzt entdeckt....


    Ich denke es wäre sinnvoll das ganze Thema mit jemandem zu besprechen, der schon mal solche Entwicklungen und Tests durchgemacht hat.....


    Es gibt hier im Forum einen, der damit viele Jahre aktiv war und immer noch ist.....


    Das hier ist eines seiner herausragenden Ergebnisse:


    IMG_0029.jpg


    Das ist zwar eine ganz andere "Hausnummer", aber wer weiss, vielleicht hätte Rainer Lust hier ein bisschen als Berater mitzuwirken ?


    Sozusagen für eine "ultralight Version" ;)


    Dann müsstet Ihr das Rad nicht neu erfinden.... und würdet eine Menge Irrwege vermeiden können.....


    und "sowas" hat er auch im Programm (auch Eigneintwicklung mit Freunden...)


    IMG_0035.jpg





    Gruss, Udo

    Hallo Hermann,


    ich würde da ein bisschen mehr anlegen, damit es am Ende auch wirklich Spaß macht. Der WMD 6 ist gar nicht so übel (habe ich auch im Arsenal) , der sollte was ansatzweise "brauchbares" bekommen.


    Dieses Mikrofon ist schon recht brauchbar.


    Damit lassen sich eingentlich schöne Aufnahmen machen, das geht vom Bassfundament nicht ganz nach unten und etwas windempfindlich ist es auch (das sind aber die meinsten Electret Mikrofone). Windschutz sollte verwendet werden.


    Ich habe das selbst und es mit einem kleinen DAT Recorder eingesetzt, für das Geld absolut in Ordnung.


    https://www.ebay.de/itm/304395…2P7wcLEAQYASABEgJA_vD_BwE


    Im Griff ist eine AA Batterie drin, Du solltest beim Anbieter nachfragen, ob diese Batterie nicht ggf. ausgelaufen ist. Dann bekommst Du das Gewinde des Griffs uns verr...... nicht mehr auf.


    Gruss, Udo

    FrankG :


    Da fällt mir noch was ein:


    Zum Experimentieren ist eine Revox A 77 Dolby B ganz nett.


    (hier der A 77 Encoder Pegelgang - Pegelabhängig...)


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/11171/


    Ausserdem gab es von der Firma Toshiba / Aurex ein adres Rausch-Reduzier-System, das man einfach vor ein beliebiges Tonbandgerät vorschalten konnte (Kästchen) .

    (hier habe ich noch eines gefunden...)


    https://www.ebay-kleinanzeigen…h-end/2007452076-172-2125


    Es hatte einen Pegelton Generator und 2 Lämpchen, anhand derer man die Aussteuerung am Tonbandgerät einstellen und kontrollieren konnte. Wenn man am Bandanfang einen kurzen Pass mit dem Pegelton aufgenommen hat, konnten man später die Decodierung wieder vernünftig einpegeln.

    Diese adres Systeme hatten allerdings keine Möglichkeit der Hinterbandkontrolle, dazu brauchte man dann ggf. 2 "Kästchen", dann ging das auch.

    Die machten gehörmäßig einen recht brauchbaren Job, in den 80-ern hatte ich damit und Revox A 77 Geräten experimentiert. Das Bandrauschen war damit fast nicht mehr hörbar.


    Wenn Du experimentieren willist, ist das vielleicht eine gute Basis, die Plug and Play einsetzbar ist. Die Geräte waren im Gegensatz zu den externen Nakamichi NR 200 (Dolby B und C) Systemen auch gebraucht nicht sehr teuer.


    Bühler Electronic in Karlsruhe hatte (in den 80-ern) auch mal einzelne Dolby Platinen in Angebot. Hatte ich auch mal gekauft, aber nie eingesetzt. Muss mal schauen, ob ich die noch finde....


    Gruss, Udo

    FrankG :


    Hallo Frank,


    die "billigen" Dolby Systeme produzierten damals ganz ekelige Rauschfahnen. Versuch mal einen Wellensittich mit "sowas" aufzunehemen....


    Ich habe mir irgendwann in den 80-er Jahren ein (portables) Uher CR 160 Casetten Gerät gekauft das auch Dolby C hatte.

    Damit wollte ich was kleineres, wie die klassischen Uher Report (13 cm Batterie Spulentonbandgerät).

    Ich bin damit nie glücklich geworden (Rauschfahnen und immer Knacken beim Anstückeln einer neuen Aufnahme).


    Wenn Dir eine Mono Aufnahme reicht, versuch mal ein Vollspurgerät.... das ist qualitativ absolut beeindruckend.... GGf. auch eine 1/2 Spur Studiomaschine mit Schmetterlingsköpfen und auf richtig gutes Band eingemessen....


    Ausserdem hast Du bei diesen Amateur Dolby Systeme immer das Problem, dass der Bandaustausch (verschiedene Geräte) wegen oft unterscheidlich eingestellter Dolby Pegel nicht stimmt (Höhen weg).


    Das lohnt mbMn nicht die Arbeit....


    Gruss, Udo

    Laotse :


    Danke für die Bilder.



    Ok das ist eine hyperelyptische Nadel.

    Ich finde die gar nicht mal so schlecht.


    Die MR Nadel ist einen Tick filigraner, aber mit der MR Nadel kann man sehr schön Musik hören, wenn die richtig eingestellt ist.


    Der Nadelträger scheint innen irgendwie korrodiert zu sein (?)

    Was ist denn das an der Bürste irgendwelcher "Plattendreck" ? Oder ist das Schimmel ?


    Ich würde erst mal folgendes machen:


    Die Nadel mit einer Lupe untersuchen, wieviel Dreck da dran "klebt".


    Die Nadel sollte sauber so aussehen:


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/39991/


    Wenn das nicht der Fall ist, gibt es einen schönen Nadelreiniger von Audio Technica


    https://www.ebay.de/itm/164815…3UfgxwEAQYBSABEgKkdvD_BwE


    Da ist ein Bürstchen dran mit dem Du ganz vorsichtig die Nadel säubern kannst (mehrmals einweichen !). Dann hörst Du noch mal, die Nadel sollte auch ziemlich genau senkrecht in der Plattenrille stehen.


    So:


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/27150/


    Diesen Winkel verstellst Du, in dem Du das Armlager höher oder niedriger einstellst. Bei der richtigen Auflagekraft (etwa 1,2 g) sollte die Nadel senkrecht auf der Platte stehen.


    Das kann man mit einem Vergrößerungsglas sehr schön anschauen.


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/20972/


    Das was mkoerner geschrieben hat bzgl. Verzerrungen denke ich, ist nicht wirklich die Ursache. Eine hyperelyptische Nadel ist mit den Verzerrungen und der Intermodulation schon recht gut ....

    Schaust Du mal hier:


    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/9791/


    die hyperelyptische Nadel ist die 2. von Rechts....


    Ich vermute, so wie das System aussieht, das entweder die Nadel enorm dreckig ist, ggf. auch eine Havarie hatte ( Nadelträger verbogen ?) dann bekommst Du die Senkrechtstellung nicht hin mit der Justaga des VTA am Armlager (rauf oder runter), oder das Nadelträgergummi ist tatsächlich verhärtet.


    Das V 15 -IV sollte deutlich besser klingen wie ein M 91 mit Shibata Nadel.

    M 91 war ein Mittelklasse System zu seiner Zeit, das V 15 IV war ein Spitzensystem, das, wenn alles stimmt, auch heute noch sehr gut klingt. Der Generator ist deutlich besser, was sich auch in der "Auflösung" und "Filigranität" auswirkt.


    Schau mal nach den Dingen, die ich Dir empfohlen habe und dann sehen wir weiter.



    Ich habe selbst ein Shure V 15 -IV in meiner Sammlung und auch eine HE Nadel.


    Gruss, Udo









    Könnte

    Laotse Du hast u.a. geschrieben :


    V 15 -IV hat einen

    "Hang zum künstlichen/schrillen"....


    Da ist was Faul !


    Mit der MR Nadel (i.O.und gut) klingt absolut nichts schrill / künstlich, eher mit der Tendenz seidig und fein aufgelöst....


    Nochmal: Stell bitte ein Bild ein.


    Welche Phonostufe hast Du ? Und welche Kapazität hast Du eingestellt ?


    Gruss, Udo

    Hallo Gerhard,


    welche Originalnadel hast Du denn im V 15-IV ? ( HE oder MR ?)

    Ist die Nadel pingelig sauber und kein verhäteter "Dreckbollen" dran ?

    Lupe -> ggf. flüssigen Nadelreiniger zum Putzen verwenden.


    Das V 15 IV hat gegenüber dem M 95 ED beträchtlich bessere Abtastwerte im gesamten Frequenzbereich, bei 5 und 10 kHz ist es fast "doppelt so gut". Das hört man durchaus bei anspruchsvoller Musik.


    Das V 15 IV will allerdings gegenüber dem M 95 geringere Last-Kapazitäten für eine ausgeglichenen Frequenzgang sehen (V 15 IV: 200 - 300 pF das M 95 400 -500 pF) (Arm + Anschlusskabel + Phonostufe addieren sich)

    Welche Phonostufe betreibst Du und wie hoch ist ihre EIngangskapazität ?


    Zum Thema Leichter Arm / mittelschwerer Arm: Das sollte das V 15 IV durchaus "wegstecken" bei mir lief es auch noch an einem Thirens TP 16 MK nix (16 g bewegte Masse) sehr ordentlich.

    Ein SME 3009-III mit 4,5 g bewegter Masse kann das mit dem Shure V 15 IV durchaus "etwas besser".


    Die Jico Nadeln sind dem Vernehmen nach mit Nadelträgergummis ausgestettet, die wohl um 15 c.u. liegen (Jico macht da leider keine Angaben "Shakti"/ Jürgen sieht das auch so, dass die Jico Nadeln ganz ordentlich in mittelschweren Armen laufen. Er hat vor kurzem diverse Jico Nadeln (auch mit exotischen Nadelträgern) gehörmäßig getestet und fand die recht gut ).

    Die Shure Gummis die im Original hatten mal was zwischen 24 und 32 c.u. hatten (je nach Messsystem). Stell mir doch mal ein Bild von der Shure Nadel ein, damit ich shen kann, ob die auch wirklich Original Shure ist.....

    Er gibt gut gefäschte NAdeln, die aber "grottenschlecht" klingen.

    Die Compliance Werte der M 95 ED Nadel habe ich leider nicht.

    Die Shure Nadelträgergummis waren vorgealtert, so dass eine Verhärtung sehr selten vorkommt.


    Hoffe das hilft ein bisschen weiter.


    Gruss, Udo