Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo Christian,


    lass Dich nicht "Kirre" machen, die Cantons sind schon ganz ordentlich.

    (vor allem die Gewebekalotten sind gut ! )


    Warts ab und mach Dir selbst ein Bild davon.


    Ich habe hier die etwas größeren Canton Quinto 540 (3 Wege mit den 30 cm TT) für die Wohnzimmer Beschallung und die brauchen sich überhaupt nicht zu verstecken.


    Verstecken müssen sich allerdings die Geräte in einem Schrank wegen dem "WAF" .... Ein Revox B 750 MK 2 treibt die an, das geht absolut in Ordnung, die können zusammen Feingeist, schöne Stimmen und wenns denn sein muss, auch richtig "die Bude wackeln lassen" .....


    Der B 750 hat einen 3-Fach Klangregler (Höhen, Mitten, Tiefen), da kann man so einiges anpassen wenn man will, aber linear klingen die schon gut .... Mit einer Loudness Funktion können die aber auch schön "Taunussound" (Badewannekurve) der als Hintergrundbeschallung gar nicht so schlecht ist....

    Da kann man Stundenlang zuhören, ohne "Ermüdung in den Ohren".


    Dafür habe ich in meinem Kellerverliess ein "Mans Cave"... da kann ich machen was ich will...


    Bin mal gespannt, was das bei Dir am Ende in Kombination gibt.


    So ein kleiner Luxman Verstärker wird sicher einen ordentlichen Job machen, sofern Du da keine Disco aufmachen wiillst.


    Versuch mal die Cantons auf 2 Gestelle oder Stative zu bringen (notfalls tun es 2 Blumenständer für den Versuch), frei aufgestellt klingen die auch sehr "nett". Dann probier mal das aus, was ich Dir ein paar Beiträge vorher (Beitrag 8 ) empfohlen hatte...



    Gruss, Udo

    Bitte den vorigen Beitrag ignorieren, die Zeitfalle hat mal wieder zugeschlagen......



    Hallo Christian,


    die Firma Elac hat seit vielen Jahren Lautsprecher mit sogenannten "Jet " Hochtönern im Programm.

    Auf die Schnelle habe ich diese hier gefunden:


    https://www.hifi-schluderbache…elac-air-x-403-19490.html


    (hier als Aktivbox ausgeführt)


    Elac Lautsprecher mit diesen Hochtönertypen (air motion transformer ) gefallen mir sehr gut, ich hatte so eine Lautsprechertype vor mehr als 20 Jahren für meine Eltern ausgesucht, die relativ kleine Lautsprecher wollten.

    Die waren damals noch sehr teuer, aber klanglich wirklich gut !


    hier gibts eine schöne Beschreibung diese (ursprünglich von der Firma Heil entwickelten) "Jet" Hochtöner:


    https://www.hifi-regler.de/sho…0gYgGPEAQYASABEgIyY_D_BwE



    Findest Du heute sicher auch gebraucht.


    Hmm....


    Ach ja, wenn Du eine Aktivbox verwenden würdest, gäbe es da einen "sehr netten" Vorverstärker mit einer richtig guten MM Phonostufe, anpassbar nach allen "Regeln der Kunst"


    Yamaha C4


    Hier gibts ein schönes Bild davon:


    https://www.ebay.de/itm/Yamaha…nc&_trksid=p2047675.l2557


    Der Charme dieses Vorverstärkers ist die ausgezeichnete (MM) Phonostufe, hier kannst Du an der Fontplatte (!) diverse EIngangswiderstände einstellen (auch mehr als 47 k Ohm, bis zu 100 k Ohm) und auch diverse Kapazitäten schalten.

    Das ist eine ganz tolle Sache z.B. für alte Shure Systeme (V 15 V MR und Co.) und die guten alten Elac Systeme mit van den Hul Nadelträgern ( ESP 796 HSp...) die damit richtig gut aufspielen.


    Weiterhin kann man die Einsatzfrequenzen für die Höhen und TIefen Klangregler individuell einstellen.


    Allerdings solltest Du vorzugsweise nach einem revidierten Verstärker suchen bei den diverse Kondensatoren gewechselt wurden.


    Das ist ein richtig schönes altes Schätzchen, nach dem es sich zu suchen lohnt !

    (So einen habe ich selbst...)


    Wäre vielleicht eine Überlegung wert ? .....


    Gruss, Udo

    Hallo Christian,


    die Firma Elac hat seit vielen Jahren Lautsprecher mit sogenannten "Jet " Hochtönern im Programm.

    Auf die Schnelle habe ich diese hier gefunden:


    https://www.hifi-schluderbache…elac-air-x-403-19490.html


    (hier als Aktivbox ausgeführt)


    Elac Lautsprecher mit diesen Hochtönertypen (air motion transformer ) gefallen mir sehr gut, ich hatte so eine Lautsprechertype vor mehr als 20 Jahren für meine Eltern ausgesucht, die relativ kleine Lautsprecher wollten.

    Die waren damals noch sehr teuer, aber klanglich wirklich gut !


    Findest Du heute sicher auch gebraucht.


    Gruss, Udo

    Der Zeitteufel hat mich wieder erwischt....


    Also, wenn Du einen Verstärker nimmst für die Anordnung oben, der auftrennbar ist (Vor - und Endstufe), kannst Du da sehr schön einen Equalizer einschleifen.

    Wenn Du dazu einen parametrischen Equalizer nimmst, kannst Du jede gewünschte Frequenz beeinflussen, auf mehreren "Kanälen" , wie bei Deinen guten Hörgeräten.


    Mit so einer "Frequenzgangbügelmaschine" kannst Du wunderbar spielen und so ziemlich alles "ausbügeln" oder "anheben" was Du möchtest.

    Die einfach zu verstehende Version ist z.B. sowas :



    (der Kasten mit den vielen Reglern zwischen Vorverstärker und Endstufe.....)


    Oder da gäbe es noch einen modernen Sound Processor, mit dem Du sogar einen Raum erstaunlich gut mit einem Messmikrofon einmessen kannst ...


    https://www.thomann.de/de/behr…eq2496_ultracurve_pro.htm


    und das alles kostet keine Unsummen....


    Die Puristen werden mich jetzt steinigen, aber das Ding ist für sein Geld echt gut....


    Gruss, Udo

    Hallo Christian,


    also ich würde da was ganz Anderes machen.


    Du hast bestimmt schon einen gemütlichen Hörsessel (?)


    Neben den Hörsessel in "Greifweite" stellst Du einen soliden Stand für den Plattenspieler (in deinem anderen Thread habe ich Dir einen U Stein empfohlen und ggf. einen Sandkasten)

    ->

    Kaufberatung Plattenspieler 350- 550 Euro (Post 199)


    Dazu einen "brauchbaren" Verstärker und eine gute Phonostufe.


    Auf 2 Stabile Lautsprecherstative (aus de Beschallungstechnik) stellst Du Dir (frei stehend, genau in Ohrenhöhe) 2 (kleinere) Lautsprecherboxen, die Nahfeldentzerrt sind, so dass sich ein schönes Stereo Dreieck ergibt (-> Sweetspot) mit einer Schenkellänge von ca. 1....1,5 m.

    Besonderen Charme haben da ev. Koaxiallautsprecher.....

    Damit kannst Du ordentlich Schalldruck erzeugen und auch ohne Hörgeräte hören.


    Mit so etwas habe ich experimentiert, da gibt es z.B. von Canton eine kleine Koaxilabox, die mal zu einem "5. irgendwas" Surround System gehört hat .... Kriegst Du sehr billig gebraucht ....


    -> Canton Twin 700 und "Konsorten"


    canton twin 700


    2 Stück der eingentlich als Center Lautsprecher konzipierten AV 700 "Böxchen" mit 2 Mittel-Tieftönern und einer Kalotte in der Mitte machen sich da gar nicht übel....

    Das alles bekommst Du für ein Taschengeld und ist ein Experiment wert !

    GGf. kannst Du dazu noch einen "Dröhnkübel" aus dem Canton Regal nehmen (30cm Passiv Subwoofer), wenn Dir das unten herum noch nicht genug "Rums" gibt.

    Sowas solltest Du unbedingt in einem kleine Zimmer probieren.....in dem sonst nur schwierig "was gutes" hun zu bekommen ist ....


    Geht auch mit anderen kleineren Lautsprechern, die Du auf ein Stativ ordentlich fest kriegst....



    Weitere Alternative:


    Ein Ohrensessel mit 2 eingebauten Koaxiallautsprechern (da gibts aus dem Auto Hifi relativ brauchbares .....)


    Gruss, Udo

    Hallo Christian,


    überleg Dir mal, ob Du nicht einen "U-Stein" (aus dem Gartenbau) verwenden könntest , und da drauf noch mal einen kleinen Sandkasten, in dem dann Dein Plattenspieler steht (nicht auf dem Bild).

    Sowas gibt eine gute Entkopplung .



    WAF ? Bei mir in meinem Keller "Saustall" .... ;)


    und hier siehst DU so eine "Sandkasten Konstruktion"



    In dem Sand laufen sich störenden Schwingungen tot....



    Gruss, Udo

    Hallo Fassi,


    ich finde Dein Veto absolut in Ordnung !


    Sollte man auch nicht machen, wenn es nicht sein muss.


    Und wenn, dann eben so, dass alles hinterher so aussieht, wie im Original-Zustand.

    Da sollte auch kein "Lötmeister" dran gehen, der hier sein Erstlingwerk versucht, dann sind nämlich die Federstifte im Hedshellanschluss "verbraten".

    Und das Balsaholz raus zu kriegen (und ein entsprechendes wieder rein) ist auch so en Thema....


    Was macht Dein 3009-II Imp ? Ist der schon montiert ?

    Hast Du das V 15V schon mal gehört ?


    Gruss, Udo

    Fassi schrieb:


    anm. (in den Studios)


    Dort liegen kilometerlange Kabelstränge, ganz „normale“ Audiokabel! Keiner könnte das je bezahlen, wenn da ein Meter Kabel hunderte, sogar manchmal tausende Euros kosten würde.


    Also in den Studios hat man grundsätzlich eine symmetrische Verkabelung die weniger brummempfindlich auf EInstreuungen reagiert.


    Ausserdem haben Studiogeräte meistens Ausgangsstufen, die sehr niederohmig (im Gegensatz zu manchen Consumer Geräten) ausgelegt sind. Das hat Vorteile bzgl. (auch langen) Verkabelungs- möglichkeiten, kostet aber (im Gerät) Geld....


    (Höherer) Ausgangswiderstand und Kabelkapazität können in gewissen "Konstellationen" eine klangbeeinflussende Filterwirkung haben.

    Dies insbesondere, wenn man höherohmige Ausgangswiderstände an den Ausgangsstufen seine Geräten hat (Thema RLC Netzwerke) .

    Damit ist eine gewisse Voraussicht angebracht, was man da an Kabeln verbaut. Aber auch solche Kabel müssen nicht unbedingt teuer sein. Selbstlöten ist immer sinnvoll, Wer das nicht nicht kann, sollte das lernen.


    Zur Klarheit: Wir reden hier von Hochpegel-Kabeln (im Bereich AUX Pegeln) nicht von Kabeln zwischen Plattenspielern und Phonostufen !


    Die sollten IMMER in allen Fällen möglichst kurz sein und das Kabel niedrige Kapazität haben.

    Auch hier gibt es auch "Woodoo Kabel", die aber in einem Plattenspieler des 350 ..500 € Preisbereichs mbMn nicht unbedingt Sinn machen. Hier tut es ein solides (Mikrofon-) Kabel mit etwa 50 pF / m Kapazität und solider (ev. doppelter) Abschirmung.

    Sowas findet man um etwa 10 ...20 €/ m zum selber verlöten. Ein paar ordentliche Stecker dazu (z.B. von Neutrik, vergoldet oder Rhodiniert, die richtig fest sitzen und guten Kontakt geben) und man ist hier ordentlich brauchbar aufgestellt.... Bein Löten noch silberhaltiges Lötzinn verwenden ist auch nicht verkehrt.



    Alle anderen Steckverbindungen im Phonozweig sind nach Möglichkeit zu vermeiden, bzw, hochwertig und an den Kontakten absolut "sauber" (ohne hohe Übergangswiderstnde) auszuführen.

    Das gilt auch für Headshell-Käbelchen und Stecker, auch hier gibt es preiswert und ordentlich

    z.B. "sowas"


    https://www.ebay.de/itm/Audio-…ksid=p2060353.m1438.l2649


    .....und an den Steckverbindungen Headshell-> Arm. EIn kleiner Glasfaser Radierstift wirkt hier ggf. (kleine) Wunder....




    Das obere Bild zeigt die Eliminierung eines Anschlussports (SME 3009) nach Einzug von Cardas Kabel in den Arm unter Verwendung der Abschirmung von RG 58 Koaxialkabel


    Dieses Kabel habe ich direkt an einen Aussenport geführt bei dem ein Stereo XLR Stecker die Verbindung übernimmt. So kann ich verschiedene Anschlusskabel benutzen und das Signal (auch symmetrisch) abzweigen für entsprechenden Phonostufen mit symmetrischen Eingang.



    Gruss, Udo

    Aber die Summe vieler Nuancen kann irgendwann gewaltig werden. .....


    Hallo zusammen,


    schaut Euch mal das Bild von "Defectzero" oben ganz genau an.

    Das gefällt mir ausserordentlich gut !


    Hier kann man sehr schön sehen, was nach allen Regeln der Kunst "geht"....


    Solche Experimente öffnen einem deutlich den "audiophilen Horizont" und dafür muss man nicht tausende von Euros auf den Tisch legen....


    Da ist Ideenreichtum / Kreativität der Schlüssel zum Erfolg....


    Ein alter Dual 721 kann nach so einer "Kur" sicher schon ganz schön "weit fliegen".


    Besonders gefällt mir die Modifikation des Headshells um hier auch 1/2 Zoll Systeme einsetzen zu können, sowie die aussenliegende Tonarmverkabelung.


    Damit lässt sich sehr schön checken, welche klanglichen Änderungen ein anderes Kabel "bringt", ohne gleich "sowas" zu machen...



    Und zu den Modifikationen des Tonarmrohrs würde ich gern noch etwas mehr von Dir hören !


    ..... und eine Aussage finde ich ganz besonders wichtig:


    ......die Summe vieler Nuancen kann irgendwann gewaltig werden.....


    -> daher kann ich nur jedem empfehlen mit ganz einfachen Modifikationen das Experimentieren zu beginnen und am Ende seine ganz individuellen Verbesserungen zu genießen....


    Gruss, Udo


    Defectzero hat geschrieben:


    ...Was bedeutet, daß es also duchaus klangliche Unterschiede zwischen den Geräten gab.


    Also ich möchte das mal so zusammen fassen, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.


    Wenn wir einen gewissen Qualitätsstandard einmal haben (d. h. keine Klapperkisten)


    1. Laufwerk: Gewisse (subtile) Unterschiede zwischen Reibradspielern, Riementrieblern und direkt Antrieben. Als da wären Rumpel-Niveau, "Timing" , "Schwärze" in den Leerrillen (wobei der Nadelschliff da auch noch was macht) Das alles sind mehr oder weniger große "Nuancen", die vordergründig erst mal nicht gravierend auffallen. Damit muss man sich intensiv beschäftigen und "reinhören". Dämpfung des Plattentellers und nicht zuletzt die verwendete Matte (Material) .....



    2. Tonarm: Zunächst mal eine Grob-Aufteilung in leichte, mittelschwere und schwere Arme.

    Standard Arme sowie Tangential Arme. Weiterhin die Länge 9", 10.5 " , 12 " .....

    Hier gibt er Systeme die nach allen Regeln der Kunst einstellbar sind und die sehr ausgefeilt konstruiert wurden mit Materialien die Resonanzarme Konstruktionen ermöglichen.

    Weiterhin gibt er verschiedene Methoden von Eigen-Resonazunterdrückungen (Balsaholz im Rohrinneren, Schaum, Rohr in einer Art Schrumpfschlauch eingeschlossen, Holzarme, Carbonarme... usw ......, Dämpfungswannen, diverse unterschiedlich schwere Headshells aus diversen Materialien mit unterschiedlichem Resonanzverhalten.... untershiedliche Lager z.T. Luftlager bei Tangentialarmen.... die Lagerreibung muss möglichst gering sein....


    Die Unterschiede kann man wiederum in Nuancen hören, als da wären darstellbare untere Grenzfrequenz (Tiefbass), räumlich Darstellung, Lagerreibung in allen Achsen, Queaität der Resonanzunterdrückung an unterschiedlichen Stellen z.B. an der Headshell Befestigung, Qualität der verbauten Kabel im Innenren , Qualität der Kontakte. Dies wirkt sich auf wahrnehmbare bzw. nicht mehr wahrnehmbare Details aus. Wobei die Unterschiede "sehr subtil" sein können und auch mit der Justage und sehr in Kombination mit den TA Systemen zu sehen sind!

    Grundidee ist da zunächst mal dass die Compliance des TA-Systems zur bewegten Masse des Armes passt und möglichst eine F res irgendwo zwischen 8 und 12 Hz haben sollte, Optimum bei etwa 10 Hz. So die Theorie.

    In Endeffekt gilt aber auch hier: Versuch macht Klug.


    Das TA System: Hier sehe ich die primär größten Klangunterschiede. Von einem einfachen immer gescholtenen AT 95 bis zum System für 10.000€ gibt es "Welten".

    Mit der Höhe der Preise werden die Unterschiede allerdings deutlich kleiner.

    Ich wage mal zu behaupten dass ein System in der ca. 1000€ Klasse (wie ein EMT TSD 15 z.B.) ein recht gutes Niveau darstellt, um so etwas zu "toppen" muss man schon sehr viel mehr Geld ausgeben und ggf. sind dann die Fortschritte wiederum "Nuancen".

    Ob einem diese "Nuancen" besser (oder ggf. "anders") den finanziellen Aufwand wert sind muss man allerdings selbst entscheiden

    Es ist auch ganz deutlich ein Augenmerk darauf zu richten, dass Arm und System gut zusammen passen.

    Im Mittelpreisigen Bereich fallen mir da spontan Kombinationen ein wie ein SME 3009-III 3009-II Improved mit einem Shure Ultra 500 System (oder V 15 V MR) oder der EMT Arm 929 und das EMT System TSD 15 ..... ein Decca Intenational Arm mit einem Decca System....


    Weitere klangbeeinflussende Dinge sind die Tellermatte, ggf. Unterlagen in die Headshell zur Systemmontage, die Zarge und je nach Konstruktion die Aufstellung (Spikes, Gummi, Tennisbälle....)

    Hier gibt es diverse Möglichkeiten sich auszutoben ....


    Um zum eigentliche Thema Plattenspieler zum Preis um 350 ...500 € zurück zu kommen:


    Die gesamte Konstruktion sollte solide und langlebig sein. Wenn das gegeben ist, kann man mit kleinen Überholungen an gebrauchten Geräten sehr viel Spaß haben. diese werden in Mengen angeboten. Je nach vorhandenenm System ggf. eine (hochwertige!) Nadel erneuern, ein System überarbeiten lassen oder ein neues kaufen. Mit so einem "alten Schätzchen" kann man noch viel Freude haben ....


    Ich sage da mal Dual 701 und Nachfolger, Thorens TD 160 und Co. mit ein bisschen Glück Thorens TD 125 und 126. Kenwood KD 700 und KD 900 ... und das berühmte Discotheken Laufwerk Technics 1210....und diverse andere... sind mit ein bisschen Zuwendung, ein Garant für guten Klang für eigentlich wenig Geld....


    Ein Plattenspieler ist ein sehr schönes Experimentierfeld, wenn man daran Spaß hat ....


    Und "last but not least" unbedingt eine gute Phonostufe !!!


    Gruss, Udo

    Also, dann will ich hier auch mal....


    Such Dir einen alten Revox B 750 MK 2 Verstärker.


    Der hat alles was man so braucht, ist auftrennbar und hat auch noch eine passable und anpassbare MM Phonostufe an Bord...


    Das war damals das Gerät mit dem Revox den "Transienten Intermodulationen" den Kampf angesagt hatte.... Das war kein "Einsteiger Verstärkerchen" und den musst Du, wenn er denn gut funktioniert, nicht gleich wieder verkaufen.... Sollte er mal irgendetwas haben, kann man den auch noch gut reparieren, einen gut funktionierenden Werksservice dazu gibt es auch noch....


    Als Lautsprecher würde ich etwas nehmen das Du preiswert bekommst, eine Box aus dem Regal der Firma Canton aus de Quinto Serie, 3 Wege System und zwar eine mit 30 cm Bassystem und Seidenkalotten HT und MT.


    Wenn Du etwas mehr ausgeben kannst, die Revox Boxen BR 530 oder Nachfolger. Hier solltest Du auf die Sicken der Bassysteme schauen.


    Mit so einer Kombination kannst Du schon "ganz gut" Musik hören und wenn es sein muss, richtig Rums in die Bude bringen....


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen Ihr Streithähne !


    Am besten und am ergiebigsten ist es hier in Forum, wenn man ein Thema hat, bei dem jeder seine "Meinung" sagen kann und wenn möglichst keine objektiven Kriterien und entsprechende Messungen dazu möglich sind .... Das gibt die meisten Beiträge ....


    Es gab aber eine Zeit, (das ist länger als 10 Jahre her) als hier im Forum noch genügend Leute präsent waren, die es eben gerne noch "genau" wissen wollten.


    Und zu dieser Zeit wurden Tonabnehmer und Palttenspieler Shootouts mit viel Aufwand veranstaltet, dabei hatten wir Blindtests und minutiös eingepegelte Anlagen, sogar Mastertapes zu einigen Teststücken ....


    Und dazu wurden denn auch mal eben besondere Plattenspieler gebaut ....



    und auch Auswertungssysteme erdacht....



    lang lang ists her....


    Nun, warum erzähle ich das hier ?



    "Ausser Konkurrenz" wurde am Ende so einer Veranstaltung ein Plattenspieler dazu gegeben, den wir beurteilen sollten.


    Diesem haben wir sehr hohe Meriten gegeben.... und hatten die tollsten Vermutungen.... Da standen eben auch so Kaliber rum wie KD 07 und Co. ....


    Als wir am Ende erfuhren, was es für ein Plattensopieler war, waren wir alle sehr überrascht....


    Es war ein "Plastik- Thorens TD 105", mit einem TMC 63 Arm-System (einem EMT Derivat, für Thorens modifiziert....)


    Soviel zur Qualität eines eigentlich "billigen" Plattenspielers und den ganzen Theorien, die hier in diesem Thread schon gesponnen wurden....


    Ich sage dazu nur, man lernt nie aus !


    ......


    Christian, ich bin mir absolut sicher, dass Du in den Riesen Mengen von verfügbaren Gebrauchtgeräten sehr gute Verstärker und Lautsprecher findest, zu einem "Spottgeld", nämlich

    Sachen, die heute nicht mehr den "Schönheitsidealen" und dem "Zeitgeist" entsprechen.

    Ein großes Thema ist auch der "WAF" ....


    Wenn Du da Kompromisse machen kannst, bist Du absolut auf der Gewinner Seite....


    Gruss, Udo

    Also, ich möchte jetzt mal behaupten, dass ein "alter Fuchs" auf dem Gebiet Audio, dazu ein bisschen Zeit, auf dem Gebrauchtmarkt recht schöne Sachen finden kann.


    Wenn dieser dazu noch weiss, wie man ggf. etwas "Hand anlegen" kann, sowieso.


    In so ein Gerät ggf. ein schönes (ev. auch gutes gebrauchtes System) und ggf. einen (guten) neuen Nadeleinschub extra (wenn MM) oder ggf. eine Übeholung bei einem Spezialisten.


    Das alles an einer ordentlichen Phono Vorstufe, damit kann man durchaus seinen Spaß am Musik hören haben.


    Ich muss zugeben, dass mich die heute angebotenen, sogenannten "preiswerten" Plattenspieler überhaupt nicht reizen....und auch das meiste sogenannte "High End" Zeugs nicht....


    Derzeit ziehen allerdings leider die Preise auf den Gebrauchtmarkt ziemlich an....


    Vor ein paar Jahren konnte man öfter noch einen Dual 701 & Co mit einem Shure V 15 -III für 100€ auf dem Flohmarkt finden.

    Auch einen Thorens TD 125 mit SME 3009 habe ich für 120 € ganz früh morgens auf dem Flohmarkt bekommen und einen blau angestrichenen TD 125 für 50 €..... Lenco L 75 und 78 gabs so um 20 €....

    Ein TD 126 mit EMT Arm und defekter Tondose 15 für 200 €....

    Ein TD 124 für 600 € in einer wunderschönen Zarge....hier im Forum....

    Ein EMT 938 .... Ein EMT HSD 6.... diverse TSD 15.... verrate ich nicht....


    Was muss man dafür heute zahlen ?

    Und was muss man da heute finanziell ausgeben um das qualitativ und klanglich zu toppen ?


    Long Long ago....


    Aber es gibt sie noch die Schnäppchen....


    Gruss, Udo

    Hallo Fassi,


    ich meine mich zu erinnern dass Du mal von einem Brummproblem mit diesem Plattenspieler /Arm geschrieben hattest ?


    Stell den mal von demVerstärker runter, der Trafo der da drin ist, kann in der Anordnung sehr schön inin Dein System und Verkabelung streuen....



    Gruss, Udo