Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo Michael,


    den TD 126 gab es ausserdem noch mit 2 Motortypen.

    Der MK 3 mit Gleichstrommotor und der MK2 und MK 4 mit Wechselstrommotor.


    Wenn Du einen findest, nimm den Wechselstrommotor.


    Für mich ist der TD 126 Spezial mit werksseitigen EMT 929 Arm der interessanteste.



    Leider sind die Preise dafür aber zwischenzeitlich sagen wir mal "abgehoben"....


    Wenn Du einen mit TP 16.III Arm bekommst (das ist der "Standard") gibt es dafür ein TMC 63 System, das im Prinzip eine weich aufghängte EMT Tondose TSD 15 ist.


    Diesen Arm / system muss man auch suchen und meistens ist auch eine Übeholung fällig....

    Derzeit wohl so um 800€ wenn alles gemacht werden muss.... und wenn es nicht "gemurkst" sein soll....

    http://www.thorens-info.de/html/systemwahl.html


    Diese beiden können aber mit der Ausstattung mbMn nahezu "fliegen"....


    Der TD 520 ist auch ein sehr schöner Plattenspieler, hast Du ja, die Zarge ist ein 2 Schichten System. Was der TD 126 nicht hat. CPT Difool hat dazu ja schon das Wesentliche gesagt. Der verbaute Berger Wechselstrom Motor ist sehr standfest (es gab wohl auch Valvo Motoren), während man die Gleichstrommotoren des 126-III Modelle zumindest mal nachschmierrn sollte .... Gelegentlich quietschen die .... Ersatz gäbe esi n einem "Spender" TD 105 und Konsorten.


    Der 520 ist sehr schön für Experimente geeignet, da er auch 12 Zoll Arme aufnehmen kann, was der TD 126 nicht kann.



    Welcher "besser" ist ?


    Die beiden sind sehr nahe beienander. Ich finde den TD 520 einen kleinen Tick ruhiger und die Möglichkeit 12 Zoll Arme zu verwenden ist (wenn Du das willst) eine feine Sache.


    Der TD 520 ist aber zwischenzeitlich auch leider sehr teuer geworden ....


    Gruss, Udo

    Hallo "Agent",


    den Tip von der Quelle für dne T4P Nadeleinschub mit HE Nadel für das V 15 V MR hatte ich mal von einem lieben Forumskollegen bekommen.

    Damals gab es diesen Einschub noch so um die 100€.


    Heute müsste man wohl mal bei den üblichen Verdächtigen nachfragen, ob die sowas noch am Lager haben. Das sind da meistens "Ladenhüter". Es lohnt sich auch mal bei US Anbietern nachzulesen.


    Gelegenlich stolpert man mal über ein Shure V 15 V zu einem noch annehmbaren Preis.


    Wenn die Systeme gut behandelt werden, hat auch der Nadeleinschub eine sehr lange Lebensdauer. Die Lagergummis wurden bei Shure vorgealtert. Das älteste V 15 V MR dass ich habe ist von 1984 und erfreut sich immer noch "guter Gesundheit" ;)


    Die HE-Nadeleinschübe der Firma Jico aus Japan (das ist die Firma die auch die SAS Nadeln herstellt) sind "ganz vernünftig", allerdings haben sie kein Beryllium (Micro Wall) Nadelträgerröhrchen.

    Dieses Beryllium Nadelträgerröhrchen ist ganz wesentlich für die wirklich ausgezeichnete Abtastfähigkeit dieses Shure Systems (geringste bewegte Masse und damit kleines Trägheitsmoment) .


    Ich möchte hier nochmals betonen, dass die original Micro Ridge Nadeln von Shure aber deutlich besser klingen (egal ob HE oder SAS Nadel welche auch nicht billig sind).


    Es lohnt sich allerdings nicht einen "popeligen Billigeinschub" für ein Shure V 15 V zu kaufen.

    Diese Einschübe erzeugen nur Enttäuschung wenn man das Original kennt und weiss wie es klingen könnte.


    Gruss, Udo .

    Hallo Fritz,


    dann hast Du ja ein schönes Spielfeld, was Phionostufen angeht,


    Die Yamaha C4 ist für MM Systeme ausgesprochen gut. Insbesondere da sie u.a. auch Impedanzen einstellen kann die oberhalb 47 kOhm liegen. Ich denke das Elac wird mit etwa 75 kOhm oder um die 96 kOhm noch "offener" spielen.


    Die Project Tube Box ....hmm kommt daruf an was da hinter steht....


    Wenn da ein Transistor Verstärker mit einer Eingangsimpedanz von 47 kOhm dran hängt, kann das ggf. etwas "seltsam" klingen.

    Die Röhren hätten ganz gern sowas um 100 k Ohm "gesehen", ich denke da sind wohl ECC 83 aus "Chinesien" drin.... aber warten wir mal ab, wie das klingt....

    Diese Stufe hatte ich noch nicht in den Fingern nur eine von Antique Sound Labs (ASL) mit 2 ECC 83 und da hatte ich genau diesen Effekt 47 kOhm zog Strom von den Röhren, bei 100 k Ohm klang das deutlich besser.... Kommt aber auf die Schaltung an.


    Alte (NOS) Telefunken Röhren bringen da in der Regel noch einen deutlichen Zugewinn.


    Meine ASL hatte aber gegen einen Lehmann Black Cube keine Chance, auch nicht mit Telefunken Röhren.

    ......


    Zu dem "neuen" System: Mit 300 € findest Du nicht wirklich was "richtg gutes".


    Ein Kompromiss wäre für mich noch ein Shure V 15 V Systenkörper in das man eine HE (Hyperelyptische) Nadel von Jico Japan einbringen könnte. Die bekommst Du noch nach. Ist nicht ganz so "seidig" in der Höhenwiedergabe wie die MR Nadel aber immer nch sehr gut. (Habe ich selbst probiert)

    Und möglicherweise in dem EInpunkter Arm auch einfacher zu justieren..... ;)

    Shure hatte diese Kombination auch in einem T4P System zu dem es wohl noch original Ersatznadeln gibt. Die passen auch in den V 15 V MR Systemkörper rein. Haben aber keinen Besen.




    Auch eine Radio Shack Version des V 15 V wurde mit der HE Nadel (günstiger) angeboten.


    Wir sollten mal hören, was die Kollegen noch für Vorschläge an aktuellen Systemen für Deinen Arm hätten....


    Gruss, Udo





    Gruss, Udo

    Hallo Fritz,


    also unter Deinem Musikprogramm kann ich mir durchaus was vorstellen.


    Dein Verstärker und die Lautsprecher würde ich erst mal als gut brauchbar ansehen wollen.

    Die Seidenkalotten der Braum Lautsprecher versprechen ein stressfreies Hören im Hochtonbereich. Der 25 cm Basslautsürecher macht auch im Bass "schon was her"


    Über die Aufstellung der Lautsprecher sollten wir uns später mal unterhalten, vielleicht stellst Du uns mal ein Foto ein, wie Du das derzeit aufgestellt hast.


    Das Sommer Kabel ist schön, hat 52 pF / Meter und ist doppelt abgeschirmt.

    Benutze ds erst mal, damit machst Du nichts verkehrt.


    Wie lang ist das Kabel, das aus Deinem Arm raus kommt ? Ich denke da müsste es im Thorens irgendwo einen "Übergang" geben, mit einer Lötleiste, an der jetzt die Phonokabel dran sind und mit dem Armkabel verlötet (?)


    Es stellt sich mir die Frage, ob Du irgendwann mal mit anderen Phonokabeln experimentieren willst, dann könntest Du Dir hinten am TD 126 ein kleines Aluminium Kästchen mit einer Buchse anschrauben, wenn Du magst.

    Wenn Du das wolltest, muss ich mal schauen wo ich ein Bild habe, wie ich das an meinem TD 124 und TD 520 gemacht habe, sag Bescheid ob Du das sehen willst.


    Zum System:


    Ich würde die Sache folgendermaßen angehen:


    Zunächst montierst Du mal ein Elac ESG 793E aus Deinem Bestand und hörst mal, ob das anders klingt, wie mit Deinem TD 165.


    Ich möchte mal behaupten dass die Phonostufe die in Deinem JVC Vollverstärker drin verbaut ist, so in Richtung "mittlere Qualität" geht, damit will ich sagen nicht "total schrottig", wie das in neueren Vollvestärkern verbaut wurde. In den Jahren war Phono noch wichtig und CD war gerade in den Jugendjahren.


    Witerhin behaupte ich mal, dass eine ordentliche externe Phonostufe (die nach allen Regeln der Kunst anpassbar ist, wenn Du das willst) für Dich sicher ganz neue Höreindrücke mit dem vorhandene Elac System bringen würde (und einem richtig minutiös justiertem Arm / System).


    Mein Vorschag würde in die Richtung gehen Lehmann Black Cube SE in der Version nach 2006 (da gab es ein wesentliches Update) mit dem großen PWX Netzteil.

    Die Stufe hat zwar kein Riesiges "Mäuseklavier", hat aber absolut gute "innere Werte" und kann intern mit Jumpern verändet werden und Du kannst auch zusätzliche Kapazitäten einbauen.

    Sowas würde ich mir gebraucht suchen. Solltest Du für die veranschlagten 300 € mit ein bisschen suchen bekommen.

    Wenn es Dich später reizt, kannst Du die für um die 100 € bei Lehmann Audio auf die neueste Version "updaten" lassen.

    Zum Thema Anpassung (mit) der Phonostufe:



    Lies Dir das mal durch. Die Systemwerte sind zwar für ein Beispielsystem, aber damit weisst Du wohin die Reise (mit dem Frequenzgang) geht, wenn Du höhere oder niedrigere Kapazitäten an Dein MM System hängst. Hier ist die Gesamtkaüazität massgebend Armkabel + Phonokabel + Eingangskapazität der Phonostufe.

    .....

    Ein weiteres sehr shones "Spielzeug" mit einer sehr guten Phonostufe für MM Systeme wäre eine Yamaha C4. Da kannst Du von vorn die Impedanzen und auch die Kapazotäten anpassen. Ist richtig was zum Spielen in toller Qualität. Auch ein altes Schätzchen.

    ......


    Solttest Du doch noch ein anderes System wollen würde ich Dir 2 Vintage Systeme anraten, das Shure V 15 V MR (mit Original Micro Ridge Nadel) oder eine Elac ESG 796 HSp (mit van den Hil 1 Schliff Nadel) Bitte aber nur Original Nadeleinschübe.


    Obwohl diese beiden Systeme schon nicht mehr ganz jung sind, brauchen sie sich nicht zu verstecken und werden in Deinem Arm, richtig justiert, grandios aufspielen. Die lassen ein neues System, für heute 300 €, absolut alt aussehen.....


    Versprochen.


    Das waren (mit) die besten MM-Systeme die man für Geld kaufen konnte.


    Was ich Dir da erzähle kommt nicht aus der Theorie, sondern dieser "alte Edelschrott" (so sagt meine Frau dazu) ist auch in meinem Bestand.... ;)


    Ich Hoffe das hilft Dir einbisschen weiter.


    Gruss, Udo

    Öffnen des TD 126:


    Schraube den Boden ab und stell den Plattenspieler mit den Kanten auf 2 Bretterstühle.

    Dann legst Du Dich drunter und kannst gut (von unten) dran arbeiten - so wie ein Auto auf der Hebebühne. Ist das klar verständlich ?


    Hat Dein TD 126 schon ein "Anschlusskästchen" für die Phnokabel hinten dran ?


    Zu den Kabeln: benutze bitte Kabel mit geringer Kapazität. Die gibt es schon recht preiswert und sollten optimalerweise so im Bereich um die 50 - 60 pF pro Meter (Länge) haben. Gibt es so ab 10 € pro Meter. EIn gutes Mikrofonkabel ist erst mal absolut im Ordnung. Dazu ordentliche Stecker z.B. von der Firma Neutrik.

    Halte Das Anschlusskabel an die Phonostufe so kurz wie es geht.

    Verlöte die Anschlüsse mit silberhaltigem Lötzinn.


    Wenn ich weiss welche Phinostufe Du hast, komme ich da drauf noch mal zurück. Die Kapazität des Anschlusskabels, des Armkabels und der Eingangs der Phonostufe ergeben einen Gesamtkapazität die einen großen Einfluss auf die Höhenwiedergabe hat.


    Gruss, Udo

    Hallo Fritz,


    zu den Schablonen aus dem Internet:


    Du musst sicher stellen, dass Dein Drucker das auch richtig skaliert, das will heissen, dass die Maße auch alle stimmen.....

    Weiterhin solltest Du ein dickes Papier (im Drucker) haben, in den Originalschablonen gibt es z,B. Löcher in die man (optimalerweise ein Nadeldummy anstatt der richtigen Nadel ) reinstecken kann..... Das geht natürlich nur bei MM Systemen mit Nadeleinschüben ....

    Und das Mittelloch muss exakt gelocht werden .....


    Zu Deinen Elac 793 E Systemen: Die waren eher aus der mittpreisigen Ecke , der Neupreis war mal bei etwa 248 DM. Ein ESG 796 HSp lag bei 480 DM.

    Zwischen diesen beiden Systemen z.B. liegt ein deitlicher "Quantensprung" an Klangqualität.


    Zu den Nadelschliffen solltest Du noch etwas wissen:



    In der obigen Grafik siehst Du Ergebnisse einer Untersuchung der Firma Shure.


    Daraus kannst Du entnehmen, dass der Klirrfaktor (hier K2) bei der Rundnadel am höchsten ist und zu den feineren Schliffen ganz massiv abnimmt. Einher geht auch noch die Intermodulation, das sind Interferenzen, die entstehen, wenn mehrere Töne unterschiedlicher Frequenz gleichzeitig wiedergeben werden sollen (wie bei Musik immer). Hier sind die feineren Schliffe deutlich besser (d. h kleinere Werte).


    Ich würde gern erst mal wissen, welche Musik Du hauptsächlich hörst, welche Phonostufe Du hast, ist diese einstellbar bzgl. Impedanzen und Kapazität (des / zum TA- System) ?

    Welche Lautsprecher hast Du und welchen Verstärker ?

    Hörst Du es lieber "Rumsen", oder liebst Du es ausgelichen aber auch mit feinen Details oder eher analytisch mit feinsten Details ?

    Damit kann ich mir ein besseres Bild Deiner Wiedergabekette machen und was sich da ggf. als System vernünftig eignet (auch vom Preis her).


    Gruss, Udo

    Doch noch ein letzter Satz:


    Fritz, du wirst um das Experimentieren nicht herum kommen.

    Beginne unbedingt damit auf die Original Kabel neue gute Kabelschuhe (mit Silberlot, gibts u.a auch von Cardas) ) anzulöten und mach unbedingt den Vergleich Original mit dem "Kabel Deiner Begierde"....


    "Geschwätzt" wird viel, an Deiner Anlage kommt es nur darauf an, dass Dir der Klang gefällt und nicht einem Anderen.


    Probier die Dual Kabel ruhig aus, aber rückbaubar !


    Ach ja, Klang bleibt nicht lange in der Erinnerung.

    Ich habe zum Vergelich einen DAT Recorder verwendet, am Anfang ein 1 kHz Signal aufgenommen und damit 2 Eingänge der Vorstufe gleich eingepegelt (Platte / DAT).

    Die Platte und der DAT Recorder werden nahezu synchron gestartet mit der Test Musik und mit einer Fernbedienung kann man beide Quellen vom Hörplatz sehr schnell umschalten.... ;)


    Gruss, Udo







    Gruss, Udo

    Zu dem Elac System 793 das Du da hast.


    Das ESG 796 HSp hatte (im Vergleich zum 793) anders aufgebaute Polschuhe bekommen.

    Wenn Du da eine SAS Nadel rein steckst, hast Du wahrscheinlich tendentiell mehr höhen und eine feinere Auflösung, allerdings möglicherweise "Zuviel des Guten"


    Firmen wie Shure oder auch Elac haben damels viel Arbeit in die Abstimmung der Systeme gesteckt, um sie in jeder Hinsicht angenehm/ ausgeglichen klingen zu lassen.

    Wenn Du da eine andere Nadel benutzt, ist diese Ausgelichenheit möglicherweise "nicht so gut".


    Ähnliche Effekte bekommst Du wahrscheinlich auch, wenn Du Systeme mit anderen Nadeln wie Shibata oder Micro Ridge retippen lässt .....


    Ich habe vor Jahren eine SAS Nadel für ein Shure V 15 V MR /bzw. Ultra 500 von einem Freund geliehen bekommen und diese gegeneinander gehört.

    Die Original Nadel ist die Original Nadel....

    Wenn man allerdings die Original Nadel nicht zum Vergleich hat, ist man damit ev. sogar zu Frieden.... ;)


    Beobschte mal, (z.B. im Biete Bereich) was mit vielen neu Shibatisierten Systemen passiert (die früher kein Shibata drin hatten) und warum die wohl mit ganz wenigen Betriebsstunden zum Verkauf angeboten werden.... ;) -> "Noch nicht eingespielt"....


    Du solltest auch unbedingt, wenn Corona vorbei ist, andere Foris bei Dir in der Gegend besuchen bei denen Du Syteme und auch Phonostufen hören kannst, mit denen Du ggf. liebäugelst.... So eine "gepflegte Dröhnung" öffnet die Ohren und gibt einem ganz neue Erkenntnisse, so schwimmt man nicht nur in der eigenen Audio-Suppe ;)


    So, ich lass Dich erst mal machen und hör auf dich zu belabern.....


    Gruss, Udo

    Ach ja, noch was:


    Wenn Du mit Tonarmkabeln experimentieren willst, bring die erst mal von Aussen an mit Tesafilm und vergleich die (vom Klang her) mit den Original Kabeln.... so machst Du Dir nicht die Arbeit und bist hinterher "nicht so sehr begeistert".


    Cardas Kabel hatte ich mal in einen SME 3009-III Arm (CA I) rein gefriemelt.

    Aber an dem musste man auch nicht gegen ein Ein-Punkt Lager kämpfen an den es gilt "es nicht mit Torsionskräften zu beeinflussen" von tendentiell steifen Drähten.

    Kleb mal die Drähte die Du vielleicht rumliegen hast um das Lager an, und beobchte mal was da passiert. Dann wirst Du die Einwände von "Megaheinz" wahrscheinlich nachvollziehen können....

    Ein Einpunktlager hat "fast" keine Lagerreibung und wenn Du es mit einm zu steifen Draht tendenziell "festlegst" ist das tendentiell kontraproduktiv...


    Vielleicht versuchst Du mal Lack-isoliertes HF Kabel aus Hochfrequenz Spulen, wie man sie früher in alten Röhren Radios verwendet hatte ....die sind haardünn und gibt es Rollenweise bei Elektronik Versendern.


    Auch Slberkabel sind vielleicht interessant, wobei diese etwas in Richtung "Hell" klingen.


    Wenn Du das "richtig systematisch" machen willst, baust Du eine Verkabelung ohne jede Stecker-Stelle.

    Ich meine Heiko Wingender hatte sowas angeboten, wobei ich nicht weiss, ob das Kabel für eine Einpunkt gelagerten Arm brauchbar ist.


    Gruss, Udo

    Hallo Fritz,


    11,8 g / 8 c.u. gibt im Kreuzungspunkt etwa Fres 17 Hz.


    Rechner geht natürlich auch, hier kannst Du aber ganz gut mit nur 2 Linien jede Menge Hypothesen aufstellen und im Diagramm Bereiche festlegen in denen Du Dich mit einem System theoretisch bewegen solltest.


    Wenn Du von etwa 12 g nach oben fährst, bis Du etwa die 10 Hz Resonazlinie triffst und dann nach Links auf die Compliance, landest Du bei etwa 22 c.u. .

    Dieser sehr leichte Arm ist mbMn eigentlich prädestiniert für die alten MM Pretiosen wie Shure V 15 V MR oder Elac 796 HSp .... und diverse Andere sehr schöne Systeme aus der Zeit....die allerdigs zwischenzeitlich gehypt werden... und für die Orignal NOS Nadeleinschübe übelst teuer sind, wenn überhaupt noch zu bekommen.


    Du kannst natürlich auch Gewichte unter das System einbringen (gibt es von SME oder selbst bauen -> Messing ! ) , solange Du das hinten mit dem Gegengewicht noch ausbalancierern kannst.


    Ich finde es aber nicht so wrklich spannend einen mit viel Aufwand leicht konstruierten Arm mit einem "Hinkelstein" zu beschweren.


    Ich habe u.a. einen SME 3009-III mit Shure Ultra 500 in einem TD 125 als Leichttonarm mit einem System passender Compliance.


    Als "schweres" Gegenstück einen TD 126 Spezial mit dem EMT 929 Arm und TSD 15 SFL.


    Einen Lenco L 78 habe ich mit einem Decca International (Einpunkter) Arm und ein Shure V 15 V MR drin.


    Dann habe ich einen Revox B 795 (Tangential EInpunkter) in den ich ein Audio Technica OC 9 "vergewaltigt" habe, Gegengewicht vergrößert und eigentlich viel zu niedrige Compliance des Systems ... F Res bei etwa 13 Hz mit Messplatten ermittelt.

    Klingt aber gar nicht schlecht....


    Deshalb meine ich "Versuch macht Kluch"


    Probier das einfach auch mal mit Systemen die Du hast.

    Wenn Du Dir etwas Plastik Fermit besorgst, kannst Du problemlos experimentell das Headshell beschweren und wenn es sein muss auch das Balanciergewicht.... ;)

    Aber warten wir mal, was die Leute sagen, die diesen Arm haben / hatten....und welche Systeme die darin gut finden / fanden.....


    Gruss, Udo

    "Time Over", kann meine Tippfehler oben nicht mehr korrigieren, tut mir leid.... :(


    In der Regel sollte der VTA (Sytemhöhe / Armbasishöhe) so eingestellt werden, das die Nadel senkrecht auf der Platte steht.



    Das ist bie Basiseinstellung von der aus man ein bisschen Spielen kann. Arm nach hinten runter (biite immer nur gaaanz wenig !) = "mehr Bass". Nach vorne runter "mehr Höhen". Das gilt für Rundnadeln oder elyptische Schliffe.

    "Scharfe Schliffe" wollen für den besten Klang in der Regel "einrasten" (sowas wie (Micro Ridge, SAS, Shibata, van den Hul ....)


    Das ist zusammen mit einem Einpunkter Arm "ein Geschäft", denn auch der Teller muss "im Wasser" stehen, genau so, wie der Arm. Dazu musst Du den Thorens "Schwabbler" auch gut an den Federn (im Wasser) einstellen...... ;)


    Dann noch die Skatingkraft die zieht ggf. den Einpunkter-Arm schief und damit den Azimuth....

    Da hast Du erst mal richtig was zu tun. Nach einem Posttransport stimmt da wohl erst mal gar nichts mehr.... ;)


    Wenn Du das nicht richtig einstellst, steht die Nadel auf der Platte schief ("Links-Rechts und Hinten- Vorn) ...) und alles klingt suboptimal....


    Wenn Du das richtig kannst, hast Du erst mal Deine "Schwabbler-Lehre" und "Einpunkter Lehre" bestanden.... ;)


    Am besten besorgst Du Dir erst mal ein gute Lupe, mit der Du die NAdel richtig sehen kannst, dazu eine gute Lampe.


    Und natürlich die Original Bedienungsanleitung sowie die Original Justier-Schblonen.

    Damit machst Du erst mal die richtigen Basis Einstellungen.


    Viel Erfolg !


    Gruss, Udo

    Fritz hat gefragt:


    Bei anderen Ärmen gibt es das 5. Kabel ja auch nicht und da gibts keine Probleme.


    Da kocht jeder Hersteller sein eigenes Süppchen.


    Auf jeden Fall muss ein Arm aus Metall "irgendwo" auf Masse gelegt werden (sonst brummts beim Anfassen) .

    Dazu gibt es meistens irgendwo in der Armverkabelung eine entsprechende Verschaltung.


    Die Version mit den 5 Kabeln ist die unuversellste, denn damit kannst Du sehr leicht von Symmetrisch auf Unsymmerisch umbauen oder umgekehrt.


    Dein System ist aus Kunststoff:


    Dann solltest Du mal schauen, ob es so eine Brücke gibt, wie in mienem 2. Bild von RG auf "Masse" = Headsehllschräubchen- Gewindelöcher.

    GGf. mit einem Ohmmeter checken zwischen den Systemanschlüssen und den Headshellschrauben. Aber NIE mit einem Ohmmeter in dem hohe Ströme laufen die Spulen des Systems durchmessen !

    Das könnte den Exitus einer Systemspule bedeuten !


    Welche Werte (Gewicht, Bauhöhe und Nadelnachgiebigkeit) sollten ein System für den Idealfall haben?



    Die Armdaten für diesen Arm habe ich leider nicht.


    Die gibt es aber normalerweise in der Anleitung -> Bewegte Masse des Arms ) .


    Diese und die Masse des Systems addierst Du und dann hast Du die gesamte bewegte Masse der Arm / Systemkombination. Dazu noch etwa 1 Gramm für die Anschlusskäbelchen am System un die Schrauben

    Weiterhin solltest Du die "Compliance" (NAdelnachgiebigkeit) des Systems im Datenblatt des Sytems finden.


    Mit diesen beiden Werten kannst Du die Resonazfrequenz der Arm / System Kombination berechnen, oder aus einem genialen Diagramm von SME ermitteln.

    Diese Resonazfrequenz sollte zwischen 8 und 12 Hz liegen. Optimum liegt theoretisch bei 10 Hz. Aber: "Versuch macht Kluch"




    Die "Systemhöhe" (den richtigen VTA) kann man in der Regel an der Armbasis einstellen / ausgleuchen oder mit kleinem Plättchen unter dem System.


    Du solltest mal mit Leuten reden,die diesen Arm schon haben, welches System darin gut spielt. Manche EInpunkter sind da etwas "wählerisch".


    Gruss, Udo





    Gruss, Udo

    Hallo Fritz,


    ich glaube ich kann Dir ein bisschen was um das Geheimnis des "ominösen" Massekabels verraten.


    Thorens hatte normalerweise so ein Anschlussterminal im Plattenspiler verbaut, an dem die (Cinch/ DIN / XLR) Anschlusskabel angelötet wurden.




    Wenn Du im Headshell ein System eingebaut hast, dass eine Masse-Brücke, wie im Bild zu sehen (an RG) hast, hast Du damit die Arm-Masse auf einem der Kanäle mit drauf. /Wenn die Befestigungsschrauben des Systems leitend mit dem Headshell verbunden sind und das aus Metall ist)



    Wenn Du diese Masse-Brücke am System nicht hast, brauchst Du dieses 5. Kabel und kannst es an dem Anschklussterminal konfigurieren, wie Du es brauchst. Damit kannst Du auch ein System Symmetrisch anschließen, oder Asymmetrisch. Je nachdem was für eine Phonostufe Du verwendest.

    XLR Anschluss = Symmetrisch.

    Cinch / DIN Anschluss = Asymmetrisch


    Möglicherweise hat ein Vorbesitzer dieses Anschlussterminal entfernt, oder es war gar nicht verbaut. Dann lötet man einfach die entsprechenden Kabel zusammen.


    An dem Anschlussterminal siehst Du auch wie die Gerätemasse mit verschaltet werden soll (A oder B) . Ein getrenntes Massekabel (C) kann auch diskret zusätzlich an die Phonostufe geführt werden, ja nachdem, wie A ,B und die Gerätemassen verschltet ist (D).


    Je nach dem was Du für einen Typ Phonostufe verwendest, musst Du möglicherweise auch beide Systemspulen (L +R) zusammen einseitig auf Masse legen (B) .
    Ansonsten gibt es eventuiell eine Brummschleife weil Du ev. keine eindeutigen Masseverhältnisse hast.

    Hoffe das hilft Dir ein bisschen weiter.


    Gruss, Udo


    Bem.: Da ich nicht weiss, wo ich Fritz mit seinen Vorkenntnissen "abholen" soll, habe ich absichtlich nicht die Terminologien Masse und Schirm getrennt behandelt.

    Hallo Marcel,


    Das Elac ESP 796 HSp ist ein System, das, wenn richtig eingebaut und alles gut justiert (Hast Du die explizit richtigen SME (eigenen) Schablonen für diesen "Improved" Arm ? Und entsprechend damit justiert? ), schon sehr, sehr gut klingt.


    Die Höhenjustierung des Tonarms ist für die scharfen Schliffe wie v.d. Hul i oder II,Micro Ridge oder auch Jico SAS Schliffe enorm wichtig. Damit solltest Du experimentieren, nach oben und auch nach unten. Diese Schliffe müssen förmlich in die Platten-Rille "einrasten", damit es richtg gut klingt, "so wie es soll". Besorg Dir eine gute Lupe mit der Du die Nadel ansehen kannst. Voraussetzung ist natürlich das die Informatioon auch auf der Platte drauf ist. Es gibt verdannt viele schlecht geschnittene Platten.....

    Die elyptische Nadel des Shure M 97 xe ist dagegen deutlich einfacher zu justieren.

    Ein bisschen Schiefstellung macht da nicht so viel aus.

    Guck Dir mal diese Schriften von Jico an. Hast Du die schon ?





    Hast Du an der Vekabelung des Arms / Systems irgendwas verändert gegenüber dem, wie es im TD 160 war ? -> Möglicher Falschnaschluss eines Kanals, was eine Phasendrehung verursachen könnte ?


    Was hast Du denn als Phonostufe da dran ?


    Du solltest auch mal an das Phonokabel gehen, Du hast geschrieben Du hast noch das Original SME Kabel. Da waren im Original in den Cinch Steckern des Kabels kleine Kondensatoren verbaut.

    Wenn die noch drin sind, trenn die mal (rückbaubar) ab und hör, ob sich da was tut bezüglich des Klangs. Weiterhin solltest Du das Kabel kürzen auf die unbedingt notwendige Länge.

    Wenn Du ein Vielfachmessgerät hast, mit dem Du pF (Picofarad) messen kannst, mach mal das Hesadshell mit dem System runter und mess mal welche Kapazität Du im Anschlusskabel + Armkabel hast.

    Die Anschlüsse des Headshells an den Arm solltest Du mit einem Glasfaserstift (Radierer) sauber machen und für das Headshell solltest Du Dir neue Anschlusskäbelchen besorgen, die an das System gehen. Die sind garantiert schon korrodiert.

    Der SME 3009-II Improved ist auch kein schlechter Arm, das Elac passt da sehr gut dazu.

    Ich hatte diesen Arm auch auf einem Thorens TD 125 mit einem Shure V 15 V MR (Dein Elac System ist dem Shure System nur wenig unterlegen) und damit konnte ich 100 mü verzerrungsfrei abtasten.

    Lass Dir da nichts erzählen.

    Der TD 124 mit dem SME 3009 -II Imp. und dem Elac ESP 796 HSp ist eine richtig gute Kombination. Die gehört aber erst mal richtig eingestellt !

    Du brauchst erst mal auch keinen anderen Arm !


    Bevor Du das nicht gemacht hast (alles absolut richtig eingestellt und optimiert) , kauf Dir nicht irendwelche anderen Sachen.

    Du brauchst für das Elac System auch kein anderes Headshell.


    Wenn Du unbedingt etwas machen willst, besorg Dir die Original ELac HSp Nadel mit dem van den Hul Schliff. Die ist noch eine Tick besser sls die Jico SAS Nadel.

    Defekte van den Hul NAdeln kann man übrigens in Holland bei min Herr van den Hul retippen lassen... koste aber so um die 500 "Talerchen" ;)


    Wenn Du irgendwann noch mehr experimentieren willst, besorg Dir die Headshell Gewichte, die es für den SME 3009-III gab. Die kannst Du unter das System schrauben. Aber bitte nicht für das Elac System !
    .....

    Für den magnteischen Eisenteller des TD 124 kannst Du Dir übrigens eine Zwischelage aus Glas besorgen, dann brauchst Du auch keinen antimagnetischen Teller, solltest Du doch noch mal irgendwann Lust auf ein MC System bekommen.....


    OK, jetzt beantworte bitte erst mal meine Fragen von oben, dann sehen wir weiter.

    Wir bringen diesem alten Thorens schon "das Fliegen" bei .... ;)


    Gruss, Udo







    .....

    Time over: Kann nocht mehr editieren....


    Fang mit der Tonarmhöhe an. Die Nadel muss (nahezu) senkrecht in der Rille stehen


    So ist das RICHTIG



    Stimmt auch der Überhang ?, ...der Arm sitzt jetzt auf einem anderen Tonarmbrett ....

    Die Löcher im Brett sind ev unterschiedlich gebohrt worden....

    Geh die ganze Grundeinstellung nach Bedeinungsanleitung durch.