Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hmm, Super "Upgrade" von ehemals einer A 700 2- Spur auf die kleinste 1-motorige Akai in 4-Spur....


    Irgendwas muss ich da verpasst haben..... ;)


    ....trotzdem viel Spaß damit !


    + Gruss, Udo


    Höhere Viscosität dämpft mehr und bringt die Resonanz in andere Frequenzbereiche.


    Niedrige Viscosität dämpft nicht so stark.


    Insbesondere wird die Amplitude der Vertikal-Nadelauslenkung ("hoch / runter") gedämpft. S. Diagramme oben.


    Im Wesentlichen bringt die Dämpfung einen betriebssicheren Arm, der sich im praktischen Betrieb nicht aufschaukelt.


    Optimum der Resonanz liegt um 10 Hz.


    OK Bereich etwa 8 Hz bis 12 Hz.


    In der Praxis muss man das probieren, da geht ggf. auch ein deutlich weiterer Bereich. Kommt auf die Arm / TA Kombination an.


    SME hatte aber 3 Paddle angeboten mit denen man schon eine gute Spielwiese hat.


    SME hatte auch 2 unterschiedliche Viscositätenn angeboten FD 2019 und FD 2013. Welche Viscositäten die hatten, weis sich aber nicht genau.

    Ich denke in den alten Beiträgen von Tom Schmitz oder bei Holger "Thorens lebt" findet sich das aber noch.

    Ich hatte vor Jahren mal Silikon Material von Wacker Chemie von einem Forumskollegen bekommen.


    Gruss, Udo

    Hallo Crane,


    das Thema mit der Tonarmresonanz ist nicht "in Stein gemeisselt". Da geht oft ein ziemlich großer Bereich. Einfach mal versuchen.


    Die Aufhängungsgummis in den TA Systemen altern und haben auch bei unterschiedlichen Temperauren leichte Differnzen in der Nachgiebigkeit. Das ist nicht absolut exakt festzumachen.


    Ich würde mir eine ordentliche Messchallplate besorgen mit der Du diese Resonanzen sehen kannst.

    Das Maximum ist aber oftmals nicht sehr scharf ausgeprägt....


    Gruss, Udo

    Hallo Joachim,


    ist das ein altes Becker Autoradio ?


    Also wenn Du das richtig machen willst:


    Bau das Autoradio aus, mach den Deckel auf und putz den Kopf mit einem Wattestäbchen. Dabei machst Du auch die Capstanwelle sauber, reinigst die Andruckrolle und inspizierst die, ob die Risse hat (dann auswechseln) und guckst Dir auch den Antriebsriemen an (ausgeleiert, schmiert der ?). Weiterhin holst Du jeder Art Dreck aus der Mechanik.


    Wenn Du das Radio schon draussen hast, checkst Du mit einer einwandfrei aufgenommenen Casette, ob der Azimuth der Tonkopfs (Höhenwiedergabe !) stimmt. Ggf. einstellen.


    Alles Andere ist nur Murkserei.


    Gruss, Udo




    Gruss,

    Hallo zusammen,


    das mit den "Wert Null" am Basis-Kapazität, wie Nadja schreibt, ist leider Wunschdenken.


    Die Phonostufen haben oftmals schon Eingangskapazitäten von 47 bis 100 pF.


    Ein gutes Kabel Ende Tonarm bis Phonostufe nochmals etwa 50 pF bis 100 pF pro Meter. Dazu die Arm internen Kabel ca. 30 bis 50 pF. Das sind die Bestwerte. Also insgesamt mindestens schon mal knapp 130 pF als Basis. Es macht Sinn die Gesamtkapazität am eigenen Arm einmal zu messen (dazu die Kabelchen am System abziehen und ohne Berührung baumeln lassen) .


    Da kann man mit den Mäuseklavieren oder Eigenbauten (s.o.) nur drauf stocken.

    Sinnvoll wäre es bis etwa 400 ...500 pF Gesamtkapazität schalten und probieren zu können.

    Die 50 pF Schritte eindeutig heaus zu hören ist oft nicht leicht.

    Es gibt Systeme die auf Kapazitätsänderungen "feinfühliger" reagieren als Andere.


    Die prizipiellen Zusammenhänge hatte ich schon öfter mal gepostet, Stereoplay hatte dazu von langer Zeit was interessantes geschrieben:



    Viele ältere MM Systeme spielen auch besser bei höheren EIngangswiderständen als die 47 kOhm.

    Es gibt aber leider nur noch wenige Phonostufen bei denen man das serienmäßig noch so einstellen kann.


    Gruss, Udo


    Edit: @ Martin: Drehkondensatoren nur für Versuche. Sollten später durch Festwerte ersetzt werden.

    Bei Einstreuungen hilft nur ein abschirmendes Gehäuse.

    Hallo zusammen,


    zum Experimentieren kann man sich "sowas" bauen mit kleinen Zusatzkondensatoren in Steckern (natürlich für jeden Kanal einen).


    Sehr schön gehen da auch Drehkondensatoren (dann stufenlos ! ) .




    Wenn man die optimale Kapazität so experimentell ermittelt hat, kann man sie fest einbauen. So hat es z.B. auch SME in den Steckern zu den Tonarmen gemacht.


    Gruss Udo

    Hallo Marcel,


    nimm mal ein Q -Tip (Ohrenputzer) und drücke damit ganz leicht im laufenden Betrieb das Band an den A/W-Tonkopf. Fahr damit über das Band von oben nach unten direkt in der Mitte am Kopfspiegel (über dem Spalt). Dazu musst Du aber erst die Brummklappe wegklappen oder abbauen.


    "Kommt" dann (beim Andrücken mit dem Q-Tip) die leisere Spur auf den richtigen Pegel ? (das ist ev. der Rechte Kanal der leiser spielt ? -> der Rechte Kanal liegt in etwa nahe der Bandmitte)


    Ich wette Du hast den Kopf nicht richtig eingetaumelt und zwar nicht den Azimuth ("Links- Rechts" Richtung - > der beeinflusst die Höhenwiedergabe und die Phase der beiden Kanäle zueinander), sondern die "hinten - vorn" Richtung.

    Wenn die nicht stimmt, hast Du unterschiedlichen Bandandruck an den beiden Spuren des Bandes....


    Mit dem Q-Tip kannst Du diesen Druck an der "richtigen Stelle" (->der "Problemspur") leicht erhöhen und damit sollte dann der Pegel im schlechteren Kanal höher werden (?).


    Probier das mal und berichte.


    Gruss, Udo