Posts by Udo (DL 8 WP)

    Hallo "Jungfrau",


    behalte beide Arme, die fressen kein Brot.

    Besorg Dir für den 2. Arm ein weiteres Laufwerk und experimentiere damit. Mit ein bisschen Suchen findest Du sehr schöne alte MM Systeme die ganz toll auf den Series III passen und traumhaft spielen .....


    Das Denon DL 103 ist nicht der Weisheit letzter Schluss und wenn Du voreilig was hergibst, ärgerst Du Dich später möglicherweise.... (wenn Du mit anderen Systemen experimentieren möchtest)


    Wenn Du einen Narren an dem DL 103 gefressen hast, such Dir vielleicht noch einen SME 3012.... oder besorg Dir die Zusatzgewichte und z. B. ein Stability Headshell für den 3009-II.....


    (Habe selber u.a. beide und würde davon keinen ohne Not hergeben wollen )



    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    an den Dingen die Pascal und Axel geschrieben haben ist absolut was dran.


    Wenn man ein bisschen Erfahrung hat mit den alten Geräten und weiss "was was taugt" und wovon man besser die Finger lassen sollte, kann man mit recht wenig Geld aus dem Gebrauchtmarkt eine Super Anlage zusammenstellen, die sich überhaupt nicht zu verstecken braucht.

    Plattenspieler sind eine schon gut ausentwickelte Technologie, die eine Hochzeit in den 70-er und 80 er Jahren des vergangenen Jahrhunderts hatte. Diese Geräte bekommt man mit ein bisschen suchen heute (noch ?) für "nen Appel und nen Ei". Darunter richtige "Pretiosen".

    Damit kann man verdammt glücklich werden....


    Die Spitzengeräte aus dieser Zeit hatten noch eine sehr solide (Präzisions-) Mechanik, die richtig behandelt, sehr lange leben kann...(und ggf. auch überholt werden kann).


    Ich treibe mich auf diesem Gebiet fast 50 Jahre umher und habe inzwischen fast alle Geräte, an denen ich mir früher an Schaufenstern die Nase platt gedrückt habe und damals nicht das Geld hatte sie zu kaufen....


    Hütet Euch vor vermeintlichen Experten und Händlern die Euch irgendwelchen ganz hochwertigen neumodischen Kram (natürlich in Hochglanzlack) aufschwätzen wollen.... nach dem Motto "Neu ist immer besser".....

    Meistens ist es dann beschichtete Spanplatte und man muss noch zur Geschwindigkeitsänderung einen Riemen händisch umlegen und hat einen primitiven Motor, sowie einen Tonarm an dem man nicht mal alle Parameter einstellen kann....


    ....


    Ein paar Besuche "Analog besucht Analog" kann einem da ganz schön die Ohren öffnen und die Lernkurve bei solchen Besuchen ist ausgesprochen hoch ....


    Weiterhin sollte einem auch klar sein, dass es auch viele schlecht aufgenommene Schallplatten gibt und man sein eigenes Portfolio an Platten braucht, mit dem man TA-Systeme, Phonostufen, Tonarme und Laufwerke beurteilen kann....


    Der Plattenspieler mit Tonarm, System und Phonostufe ist die "Quelle" der Musik (natürlich mit einer gut aufgenommenen und erhaltenen Platte) und verdient daher Beachtung.

    Frei nach dem alten Spruch "Garbage in, garbage out" .... Was nicht (hoqualitativ ) in die Anlage rein kommt kann auch nicht über die Lautsprecher ordentlich wiedergegeben werden....


    Suchen lohnt sich, es gibt viele schöne alte Pretiosen ! .... und das zu recht günstigen Kursen.


    Gruss, Udo

    Hallo Christian,


    bei richtig guten gebrauchten MM Systemen, guckst Du mal nach:


    Shure V 15 IV (möglichst Original HE-Nadel)


    Shure V 15 -III (möglichst Original HE-Nadel)


    Shure M 97 HE (möglichst Original HE- Nadel) (-> aber bitte kein M 97 der neuen Serie M 97 xe!)


    Alternativ könnte man in diesen Systemen auch eine Original Jico (HE) Nachbaumadel akzeptien. Aber bitte keine "Schrott" Nachbaunadeln zu 30 € oder sowas !


    das Shure V 15 V MR (mit Original MR Nadel) wird wahrscheinlich zu Deinem Budget kaum zu finden sein. Aber vielleicht hast Du ja Glück ? (Jico SAS Nadel wäre darin auch gut brauchbar)


    Zu einem guten Preis auch ein Stanton 681 eee oder 881eee . (ist aber ein MI, geht aber gut am MM Eingang) Aus dem gleichen Konzern Pickering XV 15 Serie ....


    Das sind alles "alte Schätzchen", die es aber in sich haben......


    Die habe ich alle im Bestand und würde sie jederzeit wieder kaufen, wenn ich in der Region /für so eine Anwendung was suchen würde. (aber nichts zu verkaufen)


    Gruss, Udo

    Bei mir:


    Shure / Ultra 500, Shure V 15 V MR, V 15 V x MR, V 15 IV HE, V 15 -III HE, Elac ESD 796 HSp ....


    die gehen darin alle sehr gut ("passt, wackelt und hat Luft") , sind aber alles "alte Schätzchen" die man heute suchen muss und die auch gesucht bzw. zwischenzeitlich "gehypt" werden....


    warum die wohl alle diesen alten "Edelschrott" wollen ???? ;)



    .....

    Edit:


    Ach ja, solltest Du Lust auf Röhrenexperimente haben, frag mal unseren Moderator "livingvinyl" der hatte vor einiger Zait mal ein größeres Konvolut Röhren im Angebot.... ausserdem hat es ein schönes Röhrenprüfgerät....


    Der ist unheimlich nett und kann Dir bestimmt irgendwie weiter helfen.


    Gruss, Udo

    Hallo Filip,


    OK, dann schau mal, was sich tut, wenn Du das Sommer Cable und die neuen Cinch Stecker eingebaut hast. Diese DIN / Cinch Adapter sind manchmal "nicht so toll". Jede Steckverbindung bringt ausserdem Verluste.

    Mit "Neutrik Steckern" meinte ich Cinch Stecker, Neutrik ist nur der Hersteller.

    Jede andere Steckermarke, die gute Kontaktgabe (Rhodinierte oder vergoldete Kontakte) hat und stramm in der Buchse sitzt, ist aber auch OK. Da gibt es dann auch noch je Menge Voodoo... aber lass das erst mal. "Solide" reicht.


    Vielleicht solltest Du auch mal in der Headshell schauen, wie die Anschlussstecker (am System) dort aussehen, ggf. ein paar neue Käbelchen (mit Steckerchen) besorgen und einlöten.


    Am System die Anschlüsse mit einem Glasfaserstift säubern. Auch die Steckkontakte der Headshell zum Tonarm so säubern und die Buchsenseite am Arm mit Balistol oder Kontakt 60 und einem Q Tip, Zahnstocher o.ä. säubern (irgendwas womit Du da rein kommst) , so dass hier auch eine gute Kontaktgabe sicher gestellt ist.


    Dann gibt es da noch einen Kurzschlussschalter im Plattenspieler drin, dem ggf. auch mal "auf den Zahn fühlen", wenn Du Dir das zutraust und Du da dran kommst.


    Dann hättest Du an Kapazität in der Phono Sektion:

    Tonarm Innenverkabelung 50 -75 pF, Sommer Kabel ca.50 pF, Eingang Phonostufe 100 pF gibt einen Gesamtwert um 200 ..... 225 pF. Das ist OK.


    Hör einfach

    erst mal, ob diese Maßnahmen etwas an Klangverbesserung bringen.

    Dann erst ggf. weiter machen.


    Zu der Croft Phonostufe: Wenn da 2 ECC 83 drin sind, wird das eine Standard Schaltung sein.


    Hier könnte man mal schauen, welche Röhren verbaut sind. Wahrscheinlich China- oder Russen- Ware (?) Ein Bild in Internet sieht so aus, als wären das Svetlana Röhren (?)


    Wenn Du hier ein bisschen experimentieren willst, könntest Du mal auf die Suche gehen nach guten ECC 83 Röhren von Telefunken, Siemens, oder Valvo (möglichst ähnliche Emissionswerte).

    Die sind allerdings heute (neu / neuwertig) auch nicht mehr billig und so wäre es sinnvoll, wenn Du das mit einem Forumskollegen das mal ausprobieren könntest, bevor Du da was teuer kaufst.

    Oder auf einem (Elektronik) Flohmarkt welche zusammen kaufen und ggf. auf ein Röhrenprüfgerät bei einem Forumskollegen bringen, oder einfach ausprobieren "was sich tut". Solche Röhren leben ziemlich lange, sie sollte aber noch nicht innen schwarz beschlagen sein.


    Ich habe mit solchen Phonostufen (2 x ECC 83) vor vielen Jahren mal experimentiert (hauptsächlich ASL Mini Phono) und habe mit den Telefunken Röhren den für mich "stimmigsten" Klang hin bekommen.


    Allerdings hatte diese (relativ billige) Phonostufe keine Chance gegen "solidere" Transistor / IC Technik

    der Klasse wie z.B. dem Lehmann Black Cube. Da gibt es auch nach oben dann noch deutlich Luft, aber mit sowas hast Du etwas was man nicht gleich wieder ersetzen muss....


    Da Dein Arm offensichtlich auch (etwas?) schief steht würde ich keine sehr scharfen Nadelschliffe wie (Jico) SAS, (Shure) Micro Ridge oder Shibata Nadeln einsetzten, da die "Nadelstellung" über den Verlauf der Schallplatte wahrscheinlich nicht konstant bleibt. (Hinweis: Guck im Forum mal nach den Themen "Azimuth" und "VTA" (Vertical Tracking Angle) ).


    Auch unterschiedliche Plattenmatten beeinflussen den Klang (Gummi, Filz, Kork.... Ring Mat )....


    Probier mal diese Dinge mal nach und nach und hör, was sich tut.


    Gefallen muss der Klang letzten Endes Dir ganz persönlich, lass Dir erst mal nichts an teurem Voodoo aufschwätzen.


    Gruss, Udo

    Hallo Filip,


    die meisten billigen Nachbaunadeln taugen nichts.


    Hat die Jico "ED- Nadel", die Du da gekauft hast einen SAS Schliff oder welchen anderen Schliff ?


    Feinere Schliffe wie HE (Hyperelyptisch), MR (Micro Ridge), SFL (Super Fine Line) oder Shibata, SAS (von Jico) .... haben meistens eine deutlich bessere Höhenauflösung.

    Die bekommst Du aber nicht für wenig Geld.


    Ein Standardsystem mit einem richtig teuren Nadeleinschub zu "Pimpen" bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. Manchmal geht da die "Ausgeglichenheit" etwas verloren (ev. etwas Richtung "Schrill")

    Die Shure Leute hatten damals durchaus (original) Einschübe wir z.B. die HE-Nadeln im Prgramm die die Wiedergabe deutlich verbessern konnten. Die waren aber noch nie billig und da die nicht mehr produziert werden haben die zwischenzeitlich Liebhaberpreise bzw. werden "gehypt" (-> V 15 Typen).


    Für ein M 95 oder M 97 finden sich aber durchaus noch NOS Nadeleinschübe zu akzeptablen Preisen.


    Die Jico Nadel die Du da hast ist eigentlich von der besseren Sorte und sollte eigentlich OK sein.


    Ich würde zunächst mal ein kapazitätsarmes (und möglichst kurzes) Phonokabel und ein paar "brauchbare" Stecker empfehlen. Das bevor Du da mit anderen Nadeleinschüben oder teuren Systemen experimentierst.


    Ca. 10 € für ein Meter Mikrofonkabel mit einer Kapazität um 50 pF/m und ein Pärchen Neutrik Stecker z.B. auch noch mal für etwa 10 €, selbst verlötet.... bringt Dir sicher schon Verbesserungen gegenüber den alten (etwas maroden ?) Kabeln und den alten (korrodierten ?) Steckern.

    Wenn Du das Thema "Wiedergabe deutlich Verbessern" und Höhenwiedergabe "detaillierter" angehen willst, würde ich Dir weiterhin eine gute separate Phonostufe empfehlen, mit anpassbaren Eingangskapazitäten (für MM Systeme) und anpassbaren Impedanzen (für MC Systeme).

    (Meistens können die besseren Phonostufen beides).


    Gebraucht gibt es sowas ab um 300€. (Lehmann Black Cube (SE) oder sowas in der Richtung)


    Ich kann die eingebaute Phonostufe in dem Croft Verstärker nicht einschätzen und weiss nicht, ob die Phonostufe auch mit Röhen betrieben wird.

    Wenn das (wahrscheinlich?) eine relativ einfache Röhrenschaltung ist, kann ich mir gut vorstellen, dass das möglicherweise keine richtig gute Höhenwiedergabe rüber kommt. Dann ist das möglicherweise eher eine "Alibi" Phonostufe. Sind die Kapazitäten und Impedanzen der Phonostufe am Croft einstellbar ?


    Ggf, sowas (externe Phonostufe) auch mal von einem Händler ausleihen und hören, was sich tut gegen die eingebaute.


    Der Braun PS 500 ist an sich kein übles Gerät, wird aber irgendwann an seine Grenzen gelangen.


    Zur TA-Justage solltest Du Dir vielleicht eine "Schön Schablone" besorgen (ggf. mal ausleihen).

    Damit habe ich meine Shure Systeme gut einstellen können.


    Weiterhin solltest Du auch mal prüfen, ob der Aluminiumguss der Tonarmplatte nicht geschrumpft ist und somit der Arm leicht schief steht....


    Guckst Du mal hier:


    Hilfe: Braun PS 500 Tonarm schief!


    Ab Beitrag 32 / 33


    (Vielleicht liest Du aber doch mal alles ab Beitrag 1, bevor Du da viel Arbeit investierst ....)


    ....


    Auch ein Besuch bei einem Forumskollegen bringt einen oft auf neue Ideen ....


    OK das ist länger geworden als ich das eigentlich machen wollte....hoffe ich habe Dich nicht "erschlagen"... ich weiss auch nicht, welche Vorkenntnisse Du hast und wo ich Dich "abholen" soll...


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    es gibt so kleine Ratschenkästen mit allerlei "Sicherheits" Bit-Einsätzen. (die sind diese "seltsamen" Schrauben an Netzteil Gehäusen usw. die der gemeine Consumer nicht aufschrauben können soll...)


    Darunter gibt es auch Einsätze wie den oben (in Beitrag 3) gezeigten Dreher mit den 2 Spitzen aussen.


    So einen Bit-Einsatz würde ich mir hernehmen und in der Mitte ein Loch durch bohren (Bohrständer und Maschinen-Schraubstock verwenden), so kann man noch einen Schlitz Schraubendreher da durch die Bohrung durchführen zum Kontern. Für die eigentliche Einstellung einen kleinen RIng- Schraubenschlüssel (um den EInsatz rum) verwenden (keine Ratsche) .

    Diesen Ringschlüssel ggf. mit etwas Plastik Fermit an diesem Bit fixieren, so dass er nicht dauernd ab fällt...


    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    also etwas schwerer geht z.B. so:



    und hinten z.B. so: (hat mir mein Freund "Klausi" gedreht... :) :):) )



    auch das läuft gut ! (XSD 15)



    und diese beiden wurden für einander gemacht.... ;)



    Diese EMT Systeme faszinieren mich nun schon eine ganze Weile und ich habe noch nichts gefunden, was mich wirklich zum Wechseln motivieren kann.....


    ach nein, stimmt nicht ganz...


    Da ist irgendwann noch was gekommen, da steht auch EMT drauf und 938 ;)




    Gruss, Udo

    Hallo zusammen,


    ich denke es spielt da auch deutlich die "Geschmackssache" mit.


    Vorausgesetzt man hat eine "gute" Arm - System Kombination, sowie auch "gute" Phonostufen, sind die Unterschiede kaum wirkliche "Quantensprünge".


    Wobei man gewisse "grazile" Unterschiede in der Wiedergabe auch den Antriebsarten (Reibrad , Riemen, Direkt..) zurechnen kann.


    Meine TD 125, 126 und 520 und der EMT laufen deutlich "leiser" in den Zwischen-Rillen als der TD 124.

    Trotzdem liebe ich diese alte Kiste irgendwie und würde ihn nicht hergeben....


    Den Vogel abgeschossen in dieser Disziplin (leise in den Zwischenrillen) hatte eine Derenville "Platten-Abspiel-Maschine", die ich vor etwa 1,5 Jahren mal sehr intensiv über 2 Tage mit eigenen Platten, die ich sehr gut kenne, bei Reiner hören konnte. Die konnte das regelrecht "schwarz" wiedergeben.... Aber da sind wir ja bei ganz anderen "Dimensionen" in den Finanzen.


    Gruss, Udo