Posts by neukolln

    Hallo,

    nochmal zu Hellas #40:


    ich habe das AT 33 mono am Nottingham AceSpace Arm auf AceSpace Deck über den Monophonic Pre (was meines Erachtens sehr zur Qualität beiträgt). im Vergleich dazu lief bis vor kurzem das AT 33 PTG am Origin Live Encounter mk2 auf dem Musical Life Symphony lll über die Whest P30R.


    Während ich letzteres immer weniger "emotional" empfand als meine Vergleichssysteme von Phase Tech (P-3G) und Shelter (501 ll und 901) und deswegen erst dann richtig nutzte, als die anderen am Ende ihres Lebens waren, empfand ich das Mono immer als sehr zufriedenstellende Lösung - ich hatte das PTG mal im Vergleich mit (zumeist nach 1950 aufgenommenen) Monoplatten gehört und bin schnell zur Mono-Option zurückgekehrt, die einfach einen sehr "organischen, durchhörbaren" Klang hatte. Für meine nicht sehr zahlreichen Monoplatten hatte ich schon mal überlegt, ob ich dafür einen eigenen Mono-Zweig benötige; der direkte Vergleich hat mich darin bestärkt. Für die Qualität sehe ich auch keine Konkurrenz in der Preisklasse.


    Grüße

    Arnold

    Hallo,


    das Gerät aus der LP ist der Phonoserver von Transvinyl TVL1. Klingt schon ganz spannend, der Tonarm muss allerdings symmetrisch per XLR angeschlossen werden. Preis ist mit 4400€ angegeben. Beim Abspielen wird eine digitale Kopie im flac-Format erstellt.


    Gruß Arnold

    Hi Arnold,


    interessant - hab mal kurz in die Tracks der CD rein gehört. Tolle Musik (!) ohne Frage, es ist aber eine Art von Musik, die ich lieber in einem Konzert hören möchte. So ist es bei mir manchmal mit bestimmter Neuer Musik: Im Konzert kann ich die Aufführung genießen, auch wenn es heftig schmetternd und krachend zugeht, aber daheim vor der Anlage ist es mir zu krass. Ich weiß nicht, ob man das verstehen kann, diesen Unterschied zu machen.


    Sonst hätte ich mir die CD vielleicht gekauft...

    Hallo Jo,


    sorry für die späte Reaktion, ich lese so selten bei CD.
    Was du schreibst, kann ich schon nachvollziehen, aber bei mir hilft ein Konzerterlebnis, den Zugang zur Musik auch zu Hause zu bekommen. Ein rein praktischer Nachteil auch bei dieser Einspielung: der Dynamikumfang ist so groß, dass man entweder die leisen Passagen nicht ganz mitbekommt oder die Nachbarn die lauten...
    Im Konzertsaal hat das nicht so aufs Ohr. Daher höre ich zu Hause auch öfter kammermusikalische Neue Musik oder Free Jazz, da bedeutet laut nicht gleich wändeerschütternd.


    Gruß Arnold

    Hallo,


    ich kenne auch nur die passive, weil ich zum Probehören bei jemandem war, der sie eigentlich unbedingt kaufen wollte. nach ausgiebigem Anhören in einem 20m2-Raum hat er sie dann aber schnell zurückgegeben. Besonders der vordrängende, aufgeblähte obere Bassbereich lässt sich nicht eindämmen, worunter auch die Mitten und die Details leiden.
    Schön finde ich sie auch, die aktive müsste aber schon wesentlich besser sein.


    Wenn der Raum nicht so groß und die normale Abhörlautstärke nicht so groß sind, gibt es schon gute Monitorlautsprecher, z.B. von Dynauadio (auch aktiv).


    Gruß Arnold

    Hallo,


    ist die Kombi lediglich bei dir im Verkaufsangebot oder hast du sie auch zu deiner privaten erkoren? Wenn ja, würde mich sehr interessieren, welche Konkurrenten und Faktoren im Spiel waren. Das A95 ist schon eine Hausnummer...


    Gruß und willkommen
    Arnold

    Hallo,


    der A1 hat, wenn ich mich recht erinnere, nur wenig Leistung (bei Hörnern wär das ja kein Thema). Außerdem ist bei dem voraussichtlichen Alter und besonders der hohen Betriebstemperatur mit Bauteileverschleiß zu rechnen.


    Ich würde dir dringend raten, in Ruhe und Schritt für Schritt vorzugehen. Also erstmal den Plattenspieler nebst Tonabnehmer zum Laufen bringen und über die Nubert anhören, abwarten ob der Tonabnehmer es tatsächlich noch tut. Einen Übertrager brauchst du für MM und MI nicht, aber ein Phonopre bzw. Phonoeingang für MM muss her.


    Die Frage wäre auch, wie groß der Hörraum und -abstand ist und welche Musik du wie laut hören möchtest. Mit 5000€ kannst du schon eine Menge machen (besonders wenn du auch gebrauchte Geräte in Betracht ziehen würdest), aber das will in Ruhe abgestimmt - und vielleicht unter den Komponenten ganz anders verteilt - werden. Für Hörner würde sich ja ein Röhrenverstärker anbieten, warum soll es denn ein Vorverstärker sein, wenn du voraussichtlich eh noch eine Endstufe brauchst?


    Nimm dir Zeit, sonst kostet es nur Qualität und Geld.
    Gruß Arnold

    Hallo,


    mich begeistert (guten Gewissens, da nicht auf Vinyl erhältlich) "Armonica" von Frankfurt Radio Symphony Orchestra unter der Leitung von Paavo Järvi. "Armonica" und weitere Kompositionen auf dieser CD sind von Jörg Widmann, erst diese Woche entdeckt bei einem Konzert der Staatskapelle Berlin unter Barenboim. Großartige Neue Musik - der Rest ist von Kagel / Furrer / Ruzicka.
    Außerdem ist das meine erste Begegnung mit einer Glasharmonika (gespielt diese Woche wie auch auf dieser CD von Christa Schönfeldinger).
    Erschienen ist das Ganze 2014 auf note 1 music.


    Gruß Arnold

    Herzlichen Glückwunsch Markus,


    ich hatte damals mit OL Encounter mk2 und Shelter 501mk2 bzw AT 33 PTG ähnliche Erfahrungen gemacht. Nur im direkten Vergleich zu meinem Nottingham fiel eine verbleibende "Gepresstheit" im Klangbild auf, die dann allerdings wirklich die Grenzen des Technics darstellen dürfte. Man kann das aber sehr gut überhören und glücklich werden mit der Kombination.


    Wie hast du es denn mit der Erdung gemacht?


    Gruß Arnold

    Hallo Markus,


    es ist schon eine Weile her, deshalb erinnere ich mich nicht mehr genau. Es gibt aber how to-Videos und Fotos irgendwo im Netz.
    Zur Montage habe ich den Technics-Arm ausgebaut (da musste ich glaube ich irgendein Kabel an einem Plättchen darunter lösen), dann die Basis von OL eingebaut und den Encounter darauf fixiert (mittels Kontermutter am Armschaft).Kabel dann unten rausgeführt, wozu ich aber erst eine Öffnung in die Basis schnitzen musste. Höhenverstellung gibt es nur, wenn der Arm diese mitbringt (die älteren Silver haben glaube ich keine). Der Verlust der komfortablen Original-Technics-Höhenverstellung ist aber der einzige Nachteil. Ansonsten gefiel mir der Encouter (zuerst mit DL 103, dann mit Shelter 501mk2) total gut auf dem Technics, wenn es auch keine Welten waren. Lief super stabil, und wer's braucht, kann damit sogar scratchen. Jetzt spielt er auf dem Musical Life Symphony ebenfalls überzeugend, wie auch vorher auf dem AceSpacedeck. Die 14g sind auch perfekt für viele Systeme (gerade bei den beiden genannten schon viel besser als 10-12g).


    Falls du noch keine OL-Montageplatte hast, würde ich meine ungenutzte vielleicht abgeben, liegt eh nur rum.


    Gruß Arnold

    Hallo,


    ich mache immer sauber, wenn es schwer wird, mit der Nadel zwischen den Fusselbatzen zu landen. Für die schnelle Reinigung ist mir das Gelkissen immer noch am liebsten. Einmal alle paar Wochen dann Schwämmchen plus Last 4+5.


    Zur Information: Man kauft sich einen großen Schmutzradierer-Schwamm (z.B. in einschlägigen Drogeriemärkten). Kostenpunkt: ein paar Euro. Man schneide sich handliche Streifen ab und fahre waagrecht unter der Nadel durch (von hnten nach vorne und zurück, ein paar mal). Wenn man das vorsichtig macht und die Nadel so gerade eintaucht, kann eigentlich nichts passieren.


    Gruß Arnold

    Hallo,


    ich hatte einen OL Encounter auf dem Technics 1210 mk2 und einfach dessen Massekabel mit dem Tonarmkabel nach außen geführt. Es war alles ganz einfach, nur muss man unten die Schwergummiwanne mit einem Cutter etwas aufschnippeln. An ein nötiges zweites Massekabel kann ich mich nicht erinnern.


    Gruß Arnold

    Hallo,


    mir geht es ähnlich wie Rob. Da am Ende meiner Monate nicht sehr viel Geld übrig bleibt, muss ich als Selbstständiger auf Sicht planen, und da ist HiFi eben erst am Luxusende der Wünsche möglich.
    Nachdem ich schon bei Forumslaufwerk und -tonarm mk1 passen musste, sieht es im Moment auch nicht so rosig aus. Erhofft hatte ich, mit 850€ hinzukommen, nun geht es auf die 1200€ zu, obwohl ich schon auf den VTA-Turm verzichten würde (seufz).
    Klar ist das immer noch mehr als preiswert - bei mir heißt die Alternative dieser oder keiner.


    Ende Januar kann ich hoffentlich besser planen, und dann auch entscheiden. Mit einer Fristverlängerung bis Mitte Februar wäre mir persönlich gedient.


    Gruß mit gedrückten Daumen
    Arnold


    Bei mir war es ein 501, dass ich habe retippen lassen. Danach hatte ich ein ähnliches Gefühl, dass es anderes, aber durchaus noch gut spielt. Ein richtig netter Forenkollege hat sich dann mit einem originalen 501 zu mir auf den Weg gemacht, weil er auch neugierig war, was beim Retippen passiert. Das Ergebnis der Hörprobe war ernüchternd, aber auch beruhigend.


    Ernüchternd, weil sich heraus gestellt hat, dass das ritppte 501 nichts mehr von der - ich sage jetzt mal provozierend - Aura des originalen Systems hatte.

    Hallo,


    sorry für das Abdriften: wenn ich das richtig interpretiere, hast du das 501 nicht bei einem der Gurus der Zunft, aber auch nicht bei Shelter retippen lassen? Aber auch nicht mit "besserem Schliff", d.h. erneut elliptisch? Ich warte schon bang auf mein retipptes 901, immerhin von einem anerkannten Guru.


    Was die ATs betrifft, so gehören sie im Budget-Bereich auf jeden Fall zu den besten, vor allem auch wegen der verlässlichen Verarbeitungsqualität und der großen Auswahl. Und es soll ja sogar Leute geben, die mit einem AT-95 glücklich sind, welches ja bei vielen Plattenspielern bis in den vierstelligen Bereich zur Grundausstattung gehört.


    Gruß Arnold

    Hallo,


    nachdem alle meine besseren Systeme langsam dem Ende ihrer Lebenserwartung entgegengingen, habe ich das nach neugierigem Ausprobieren als "nicht soo toll" empfundene PTG wieder aus der Reserve gekramt. Und siehe da: wenn nichts Anderes da ist, kann ich auch damit zufriedenstellend hören. Aber zum glücklichen Hören reicht es nicht, und das anderweitig so gefeierte AT150MLX noch weniger (ein DL 103 gefiel mir aber noch viel weniger). So lese ich den obigen Vergleich auch.


    Dazu braucht es m.E. keinen direkten Vergleich: bei Tonabnehmern, die man über Jahre hört, kann man schon einschätzen, ob sie einen glücklich machen können. Und obwohl das Shelter 901 eines der teuersten Systeme sein dürfte, die "nur" einen elliptischen Schliff haben, hat es viele Liebhaber. Auch Axel Schürholz meinte zum Retippen, dass ein anderer Nadelschliff und ggf. -nachgiebigkeit natürlich Einfluss auf den Klang hätten, aber eine gewisse Wiedererkennbarkeit im Klangcharakter auch von der Bauweise und dem Generator beeinflusst werde.


    Der Vergleich der technischen Daten hat nur begrenzte Aussagekraft: Das ist, als wenn man einen Ersatzwagen aussuchen müsste, der auch eine gewisse Leistung, Antriebsart, Platzangebot bietet - als Ersatz reicht das schon, wie sich darin fährt, weiß man aber mitnichten.


    Bei so etwas Empfindlichem wie den schwachen Signalen eines Tonabnehmers haben dann selbst die Zahl und Art der Spulenwicklungen, die Drahtstärke, das Material von Draht, Magneten und Gehäuse, dessen Oberflächenbehandlung usw. einen Einfluss. On einem wichtig ist darauf zu lauschen, ist eine rein subjektive Entscheidung. Vielen blutet sicher das Herz, vierstellige Summen für ein Verschleißteil auszugeben, und wenn es da praktisch keinen Unterschied gäbe, gäbe es sicher viel mehr Konkurrenz unter 500€ und viel weniger darüber.


    Gruß Arnold

    Hallo,


    also mein Shelter 901 klingt so viel involvierender als das AT 33 PTG und sieht natürlich auch viel schöner aus... und war der Nadelträger nicht aus Boron? Außerdem macht es den besten Tiefton aller meiner bisherigen Systeme. Nun wage ich ein Retipping mit einem schärferen Nadelschliff und hoffe, ich werde es noch wiedererkennen. Zur Not hole ich mir sonst ein AT-F2 und kann mir sagen - immerhin fast die gleichen technischen Daten :thumbsup:


    Gruß Arnold

    Hallo,


    was meiner Meinung nach das Beste an der goldenen Vinyl-Ära war, war die Tatsache, dass niemand so einen Kult darum gemacht hat, und auch die Abspielgeräte einfach als zweckdienliche Maschinen angesehen wurden. Die religiöse Inbrunst, mit der die Moralkeule geschwungen wird, ist schon ein bisschen weltfremd.


    M.E. wird auch heute die Mehrheit der schon so massiv geschrumpften Hi-Fi-Gemeinde am liebsten eine Anlage aus einer Hand kaufen (und dabei z.B. oft überteuerte unterqualifizierte Lautsprecher abbekommen). Wer den Vorstellungstext genau liest, wird dem auch entnehmen können, dass Bryston weder so tut, als hätten sie das Rad neu erfunden, noch so, als seien sie seit dem Mutterschoß große Vinylverfechter gewesen. Im Gegenteil klingt das angenehm bescheiden und passt ganz gut zu dem markentypischen "no bullshit-approach". Sympathisch.


    Lieber amüsiere ich mich mit der Vorstellung, wie die zartbesaiteten GoldNote-Designer vielleicht geschluckt haben bei den kanadischen Designvorlieben: "Nich ein kleines bisschen Holz? Oder vielleicht wenigstens Glitzer?" :D


    Gruß Arnold