Posts by Shorty

    hier im Forum mit Sicherheit einigen bekannt, mir war das Projekt vor 3 Wochen per Zufall durch einen Forumskollegen zugeflogen.


    Vernünftige Lötausstattung bei der Umsetzung finde ich zwingend notwendig. Das Netzteil lässt sich hervorragend auf den jeweiligen Motor (bei mir sind aktuell am Impact zwei Motoren in Betrieb) anpassen.



    Werde diese Woche mal intensiver reinhören, das Alpha-Netzteil von ACUSI bleibt erst mal außen vor.


    Für Nachbauer und interessierte warte ich auf einen Post von Daniel, ob dieser noch Platinen hat.

    das reine Magnetlager, für vertikal und horizontal hat aus meiner Sicht einen großen Nachteil: du musst die Auflagekraft exakt auf Plattenhöhe einstellen, sonst variiert die Auflagekraft nicht unerheblich.... deshalb hab ich ich eine Tonarmwaage, mit der ich exakt auf Höhe der Nadel einstellen kann. Hab grad Stuttgarter Kammerorchester Karl Münchinger - Brandenburgische Konzerte - mit so einem gehört.... die Musiker waren anwesend!

    , der Tonarm war vor ca. 5 Wochen er erste Wurf..... und dann hat mich das mit der abgeänderten Lagerung einfach interessiert.......

    habe zuerst eine manuelle Fräse auf CNC umgebaut (Wabeco) und dann eine CNC Drehmaschine gebaut.


    Die Keramiklager sind Miniaturlager, aussen 7mm und innen 3mm. Das Tonarmrohr ist Carbon, Wandstärke ca. 1.6mm.


    Die Konstruktion CAD.

    Daraus dann die entsprechenden CAM-Sessions abgeleitet, CNC-Programme erstellt und ab in den Keller... sieht alles immer recht einfach aus, ist aber halt ein großer Zeitaufwand......

    Das oben ist von Ringmat. Muss man halt eben ausprobieren. Bei mir funktioniert allgemein Ringmat-Tellerauflagen und die Ringmat-Kork-Domes.....


    Die Materialbegründung begründet sich nur aus Tests und Bauerfahrung. Metall hat einfach ne starke Resonanzneigung, das umgehe ich mit Acryl bzw. Delrin. bzw. einen Mix aus Kunstoff und Metall. Jetzt werden andere sagen, ne ne, grad andersrum.....


    Ich denke im High-End will der Kunde fett Metall für sein vieles Geld sehen. Und das kriegt der dann auch.


    Der Arm + TA hat mich aber gestern wirklich komplett weggehauen. Klarheit, Präzision, Auflösung, Ortbarkeit, riesen Bühne...... und trotzdem musikalisch.... werd heut Abend nochmals intensiv reinhören, wenn sich die erste Euphorie gelegt hat, ob das von gestern in der Dimension nochmals reproduzierbar ist.


    Horizontale Lagerung Magnet + Faden, vertikale Lagerung mit zwei Keramiklagern. Headshell mit Ausfräsung für Dämpfungsmasse. Somit kleine eingebaute Isolation bzw. Vibrationsdämpfung. Erfahrung aus mehreren Tonarmprojekten: wenn möglich, Metall vermeiden.

    das ruby 3 ist richtig viel gelaufen, nadel wurde mit last stylustreatment 5 nach einer hörsession gereinigt...... keine ahnung ob das nen positiven einfluss auf den verschleiss hat


    ich hör grad mit meinem zweiten prototyp tangentialtonarm, ich hab das gefühl, das system spielt besser als neu, ist subjektiv, egal, mein transfiguration temper wird dort auch mal hingeschickt wenns zeit wird

    bei mir 600euro


    mir fehlt die erfahrung mit anderen systemen, aber nachdem ich auf youtube von einem angeblichen reparaturprofi ein filmchen gesehen hatte, dann wusste ich, dort auf keinen fall hin, das sah nach extrem gemurkse aus...... nicht für ein hochwertiges system geeignet


    die politik von benz ist absolut nicht zu verstehen, der generator geht ja nicht kaputt, nach über 10 jahren nutzung würd ich nen 1000er hinlegen, gummi und nadelträger wir getauscht und gut ist...... wenn ein produkt vekauft wird, dann will ich es auch dort reparieren lassen

    mein ruby 3 hatte angefangen zu verzerren, gleiches alter wie dein lp, erst dann würde ich aktiv werden


    war bei van den hul, wurde gereinigt, eingestellt, diamant scheint ok zu sein


    es spielt sensationell, würde die aktion wieder machen....

    es sagt ja niemand, das ein motor defekt ist, nimm ein stethoskop


    jeder motor macht ein laufgeräusch


    leider mit den pech, das es über die kombi arm wahrscheinlich übertragen wird

    geh mit nem stethoskop an beide armbasen ran, bei mir gibts deutliche unterschiede


    mit sehr hoher wahrscheinlichkeit sinds die motoren, und dummerweise verstärkt der kuzma das geräusch


    teste ne externe motordose wenn möglich

    Hey shorty,


    so wie du schreibst bin ich mir sicher, dass bei dir der "rest" auch stimmt. Einzig mit deiner Tastatur scheint was nicht zu stimmen. Da hängt wohl die Punkt-Taste.

    so hat halt jeder seine marotte..............................................


    der rest stimmt bei mir für meine verhältnisse. da hat jeder ne andere vorgehensweise und preisliche schmerzgrenze.


    ich kauf komponenten die mein hifihändler aus erfahrung empfiehlt. mit dem ergebnis, dass ich ganz selten was kaufe, da die geräte auf viele jahre befriedigend klingen.


    sonntägliche grüsse

    shorty

    Mich würde mal interessieren was technisch gesehen das vdH Colibri Stradivarius für 5000€ von einem Audio Technica AT33 PTGII für weniger als 500€ unterscheidet.


    Gibt es überhaupt etwas messbares was die höhere Qualität erklärt und den Faktor 10 im Preis rechtfertigt?

    nein, nur hörbares....... mein transfiguration temper klingt realistischer als mein benz ruby, keine ahnung was die heute kosten............


    das ziel für mich ist es, die illusionsmaschine hifi-anlage dort hinzubringen, dass du glaubst, das klangeschehen ist real..... und da hört subjektiv jeder anderst......


    richtig eingesetzt können top tonabnehmer die schwelle zur perfekten illusion überschreiten.....


    da muss halt der rest auch stimmen.....

    ich wiederspreche energisch...... und zwar mit vorspannung


    ohne skatingkompensation wird nix vorgespannt am gummi, die reibungskräfte stützen sich an der rillenflanke bzw. am boden etc. ab, dein gummi juckt überhaupt nix, die nadel führt den arm


    bei antiskating zieht das moment welches über den arm eingeleitet wird über den gummi an der nadel.......


    dein fall 2b bezieht sich auf mein balkenbeispiel, du kannst links und rechts 1 tonne gewicht drannhängen, die momente heben sich auf, dumm ist nur, dass dazwischen der dämpfungsgummi hängt und schön auf biegung belastet wird....... und noch ein torsionsmoment


    du kriegst hier nix geschenkt, um das system in ruhe zu bringen, handelst du dir ein schönes biegemoment ein....... das muss der gummi auffangen.

    ich glaube nicht, dass vor jahrzehnten sich darüber jemand gedanken gemacht hat, die antiskatingkomponente sollte verzerrungen und ungleichmäßige abnutzung des diamanten verhindern........ es hat damals halt niemanden gestört, dass dadurch der dämpfungsgummi etwas vorgespannt wird......


    jetzt hat sich halt der phonostufenbereich, und die abtaster weiter entwickelt, plötzlich werden dinge hörbar, die vorher kein mensch je geahnt hatte.......


    wenn wir dein gedankenspiel aufnehmen, und von vorne auf die nadel blicken, dann wird die skatingkraft von der rillenflanke abgestützt, dein dämpfungsgummi juckt das überhaupt nicht, der hat damit nix zu tun, muss nix machen, da verspannt sich nix, die kraft tritt ja an der reibungsstelle diamant und rille auf, und will von dort deinen tonarm nach innen ziehen....... bei kürzeren tonarmen kann eine nichtkompensation eventuell zu verzerrungen führen, deshalb klingen ja die längeren meist besser..... da lässt man oft die kompensation einfach weg......

    zum abschluss bring ich nochmals ein gedankenspiel:


    der tonarm ist ein balken, ohne masse, wie eine balkenwaage, das system ist in ruhe....., wir tun so, als wenn der tonarm an einer senkrechten wand montiert ist....


    auf der linken seite sitzt der tonabnehmer, als skatingkraft bring ich ein gewicht an der nadel an, theoretisch könnte ich einen faden an der nadel anbringen, und ziehe mit der gleichen kraft nach oben, alles ist gut das system ist in ruhe


    ich nehm den faden weg, und bringe auf der rechten seite ein gewicht an, um das system wieder in die waage bzw. ruhe zu bringen


    die summe der linksdrehenden und rechtsdrehenden momente ist null (sonst wärs ja net in ruhe)


    euer gedankenfehler ist folgender: ihr tut so, als wären links und rechts die gewichte bzw. kräfte komplett durch die kompensation weg.... "levitation"


    ihr habt euch mit der antiskatingkompensation ein biegemoment eingehandelt, dieses muss der tonarmbalken + dämpfungsgummi aushalten......


    wenn mans genau nimmt, und den hebelarm von der nadel bis zur mittleren linie betrachtet, haben wir sogar ein torsionsmoment, welches auch der dämpfungsgummi auffangen muss.........


    möge nun die heilge antiskating-inquisition das urteil fällen, wer die schlacht gewonnen hat.............