Posts by Shorty

    neeee, eigentlich interessiert mich nur der Nadelträger mit Diamant. Die großen TA-Hersteller müssen das ja irgendwo einkaufen....

    vielleicht weis jemand sowas: woher kaufen die ganzen TA-Hersteller ihre Nadelträger + Tip?


    Beispiel: https://www.hifistatement.net/…udio-exklusiv-103?start=2


    Woher haben die so einen Rubinträger + Tip? Denke, soviele Hersteller gibt es nicht.

    Mein Benz Ruby 3 wurde von VDH repariert, die haben das Gleiche gemacht, vorhandenen Träger abgeschnitten, und nen neuen Träger + Diamant reingesteckt.... klingt besser als damals neu... müsste bei einem DL 103 machbar sein.


    In der Suche hab ich nix gefunden. Oder hab das nicht passende Stichwort eingegeben.


    Danke vorab euer Shorty und Bastler

    das Ergebnis bei mir mit dieser Anordnung (Thread Magnetlager Extreme) ist zumindest bei mir eine Sensation. Die Doppelfadenanordnung war nach Umbau sofort ohne großes Einstell-Justage-Gedöns eine enormer Sprung in allen Disziplinen.


    Ich habe aber auch keinen Referenzpunkt - das heißt keine Erfahrung mit deinem Tonarm oder einem Rigit-Float. Da müsste mal jemand reinhören, der sowas gekauft hat, um eine neutrale Bewertung verfassen zu können.


    Mir ist auch sofort der Gedanke gekommen, dass die Auflagekraft in beide Richtungen noch mit Fadenvorspannung manpuliert werden kann. Hab ich bis jetzt noch nicht probiert.


    Hallo Frank,


    danke für die Infos. Freut mich dass du auf die Threads gestoßen bist.


    Hast du schon mal ein Lager so wie ich für vertikal und horizontal umgesetzt?


    Gruss,

    Shorty

    noch eine Anmerkung zum Preis eines Tonarms: da H. Schröder die Arme nicht in Serie produziert, ist ein Preis um die 2000 Euro angemessen. Wenn ich reinrechne, wieviel Zeit in Bau von CNC-Maschinen, Konstruktion des Magnet-Lagers-Extreme reingeflossen ist.... hm, selbst mit den CNC-Maschinen brauch ich wahrscheinlich eine Woche am Stück um so einen Arm herzustellen.

    Desweiteren hat z.B. Clearaudio einen Maschinenpark, hohes Verarbeitungsniveau - Verantwortung für Mitarbeiter etc. - dann kostet so ein Luxusprodukt halt auch was.

    also, das Patent Tietze find ich nicht (no results), ist aber auch net so wichtig.


    Da H. Schröder ja auf Nachbauten angeblich so empfindlich reagiert, warum darf dann Clearaudio das Fadenprinzip verwenden? Ist doch (zumindest jetzt noch) ein Patent drauf, oder ist es mit der Kombination schon umgangen und somit rechtlich problemlos????

    Ich finde es immer wieder erstaunlich, dass nur Frank Schröder bei Tonarmen mit magnetischer Lagerung und Faden für's Antiskating erwähnt wird.


    Die Idee dafür ist, wie es die Prinzen besangen, "alles nur geklaut". Der ursprüngliche Erfinder ist Hans-Jürgen Tietze aus Hamburg. Der hat seine Erfindung schon 1980 zum Patent angemeldet. Als es dann nach 20 Jahren abgelaufen war, hat Herr Schröder den Magneten herumgedreht und es erneut als sein weltweites Patent angemeldet. Da hat der Herr Tietze wohl nicht aufgepasst.


    Herr Tietze hat u.a. für Clearaudio den Magnify-Tonarm mitentwickelt. Die Schröder-Tonarme mögen sehr gut sein. Erfunden hat's jedoch ein Anderer.

    danke für die Info. Wusste ich nicht. Hast du darüber mehr Infos, Entwicklungen von H. Tietze und den Magnify von Clearaudio?


    Für mich ist es eine große Leistung, das der H. Schröder es geschafft hat, seine Tonarme als seine Erfindungsleistung zu vermarkten. Dann noch ein bisschen Mystikwürze dazu bzw. ein Nachbau kann niemals so gut sein wie das Original... was ja hier im Forum so manche denken, da ja der Aufbau so wahnsinnig komplex ist.... respekt!

    Moin,

    sehr schön das ganze. Du hast sehr viel Solo Alu verbaut, das hatte ich auch mal so.

    Probiere doch mal zwischen Arm und Basis MS Abstandsbolzen.

    werde eher den Player durch einen Eigenbau (z.B. Scheu Teller + Lager) ersetzen, und den Eigenbauantrieb damit kombinieren. Ich will bei der Aufstellung der Tonarme flexibler sein, und dabei Teller-Lager-Antrieb von den Tonarmen komplett entkoppeln. Im Klartext, Arm und Basis steht neben dem Plattenspieler. Somit keine Verbindung mehr.


    Konnte soeben in Ruhe reinhören... Stuttgarter Kammerorchester - Karl Münchinger Brandenburgische Konzerte 1-6 / es passt alles, Klangfarben, Auflösung, Größe.... einfach ein Dabei-Feeling. So klar die Instrumente, so echt die Interpretation... und immer noch das Rätsel, warum so wenig Hintergrundgeräusch... kaum wahrnehmbar. Und das mit Kopfhörer!!!!8|


    Anschlusspins aus reinsilber Folie gebaut / jedes induzierte Elektron wird per Handschlag durch das Silbertor reingelassen / von dort aus gehts weiter mit einem reinsilber Lackdraht, kryogenisiert + C37 Lack obendrauf, dann Silber-WBT-Buchsen - natürlich mit Silber-Chinch-Kabel zur Phono.....

    Gestern 1h reingehört, völlig frisch alles, uneingespielt... mehr Details hörbar, auch wenn man sich vorher gefragt hat, ob noch mehr möglich ist... eindeutig geht da noch was... mehr Infos und Bilder am Mittwoch.

    vielleicht hat die vertikale Lagerung etwas Spiel bekommen. Die Magnetkräfte sind normalerweise so stark, dass sich da eigentlich durch das Abspielen nix verschiebt.

    Umbau Tonarmlager Hybrid (siehe Thread "Kombination Magnetlager + Rikula") auf Magnetlager Extreme:


    Wieder Reduzierung Hintergrundgeräusche auf ein absolutes Minimum. Hier schlägt das Lager + Tonarmlitze (Clearaudio Solid-Core-Silber) + WBT-Silber-Buchsen komplett zu.


    Das Ergebnis ist ohne Justage-Häckmeck der totale Wahnsinn. Der Tonabnehmer ist jetzt seit 3 Wochen nicht gelaufen und es klingt aus dem Stand heraus sensationell.

    Armlängen sind bei mir 9 und 10.5 Zoll


    als nächstes werde ich den anderen Arm umbauen, auf Magnetlager-Extreme, zwecks Vergleich und Reproduzierbarkeit. Hat das Lager wirklich so einen großen Einfluss wie ich im ersten Versuch festgestellt habe?


    Dann wird ein Arm mit einem Reinsilberkabel kryogenisiert + Reinsilber TA-Schuhe + C37-Lack + Baumwollgedöns + WBT-Buchsen-Silber aufgemotzt. Wenn schon Extreme, dann richtig..... das dauert etwas, werde dann berichten.


    Tonarmrohr lasse ich erstmal aussen vor.

    die Fäden gehen ja nicht komplett durch......... Bsp. horizontale Lagerung: der Faden geht bis zum Aufnahmekäfig der das vertikale Lager aufnimmt. Viellecht muss ich mal ein Bildchen aus dem CAD einfügen.....

    zur Fertigung: 2016 hab ich eine konventionelle Fräse Wabeco F1210 auf CNC umgebaut. 2017 folgte eine selbst konstruierte CNC-Drehmaschine. Die Fräse wird mit CAD-CAM befeuert, die Drehmaschine hauptsächlich mit den Zyklen von Mach3. Die Drehmaschine wurde letztes Jahr mit einem Encoder versehen, somit sind Teilungen und Gewinde möglich.


    Die Idee mit dem Shortyprinzip besteht glaub ich schon seit 2009.


    Material Plexi bzw. Acryl weil ich Metall vermeiden möchte. Nicht weils einfacher zu zerspanen wäre, es ist schwieriger, da man mit Kühlemulsion arbeiten muss.


    Bezüglich Abtastung stelle ich nochmals folgende Vermutung an: die Nadel stützt sich an der Massenträgheit des Tonarms+Headshell+Tonabnehmer ab. Jeglicher Stick-Slip-Effekt oder auch Losbrechmoment überlagert sich der Abtastung.


    Nochmals Vermutung: vielleicht ist dies der Grund, weshalb die Nebenabtastgeräusche extremst leiser zu dem was ich sonst so kenne sind. Oder durch die doppelte Unterbrechung durch das Lagerprinzip werden weniger Resonanzen hervorgerufen. Weis ich nicht. An meinem zweiten Tonarm werde ich das nochmals überprüfen durch einen Umbau.


    Ob das Ganze irgendwie noch anzubieten ist, weis ich auch nicht, da jeder der Teile selbst fertigt weis, wie Zeitintensiv das ist.


    Ich habe diese Diskussion hier gestartet, weil das Ergebnis zumindest in meinen Ohren mehr als außergewöhnlich ist. Und es soll auch zum Nachbau anregen.


    Außerdem kann dann glaub ich niemand ein Patent drauf anmelden, wenns vorher öffentlich diskutiert wurde. Was hier an Ausdruck und Emotionalität geboten wird, soll allen Analogverrückten zugänglich gemacht werden können. Wenn das dann jemand herstellt, oder mehrere Firmen, dann ists doch gut für uns.

    der Vorteil liegt in der „vertikalen“ — das Einfadenprinzip hat durch die Auslenkung ein Problem, da die beiden gegenüberliegenden Magnete nicht mehr parallel zueinander sind. Bei Höhenänderung ändert sich die Lage der Magnete ständig relativ zueinander. Das Einfadenprinzip reagiert deshalb mit einer Änderung der Auflagekraft, zusätzlich muss diese zwingend exakt auf Höhe der Schallplatte eingestellt werde. Das Shortyprinzip hat dieses Problem nicht, da sich die Magnete nicht in ihrer Lage zueinander ändern. Es ist eine klassische Lagerung vertikal und horizontal, halt ohne nennenswerte Reibung.