Posts by jonas@psychedelic

    Das meinte ich nicht, sondern alte Originalpressungen.


    Wobei - das gebe ich zu - die DCC Sachen wirklich gut sind. Die DOORS Veröffentlichungen auf DCC gefallen mir sehr gut, ebenfalls die Fresh Cream Ausgabe (zumal I Feel Free drauf ist). Mehr Körper hat hier allerdings die deutsche Pressung auf Polydor International.

    Das Lagerprinzip ist der Unterschied. Bei der "großen" PV mit minimaler Reibung, bei der NV mit einer definierten, höheren Reibung, also einer permanenten Gegenkraft.


    Zur Ursprungsfrage:

    Ich habe seit jeher Riementriebler bei mir in Betrieb und kenne Reibradplattenspieler nur aus der Kette von Freunden.

    Bei meinem Micro RX5000 (mit einem Revox Tonbandmotor) nutze ich ein Tape. Erst ein gelbes Vorlaufband, seit zwei Jahren einen gummierten Geweberiemen von Sperling. Der Unterschied im Schlupf macht sich sowohl in der Geschwindigkeitseinstellung als auch im Klang bemerkbar.

    Mit weniger Schlupf klingt es klarer und aufgeräumter. Die Unterschiede waren für mich allerdings nicht im "Welten" Bereich, sondern "gering, aber deutlich nachvollziehbar".


    Eine große PV kenne ich aus Ketten von Freunden auch. Mangelnde Dynamik konnte ich diesen Ketten nicht attestieren - allerdings gab es auch keinen direkten Vergleich mit einem anderen Dreher.

    Das Cadenza Black ist KEIN höhenbetontes System. (Mittel)schwerer Tonarm (bei mir Audiocraft AC4000) sind hilfreich. Ich habe sehr gern damit gehört und mag körperhafte Wiedergabe. Lief bei mir an Fidelity Research XF1 M Übertrager.

    Feldstärkeänderungen beim 555 Treiber haben einen nur unwesentlichen Einfluss auf seinen Klang.

    Manche messen, manche hören. Ich habe im Bereich zwischen 6,5V und 7,2V experimentiert.


    Und selbst die Filterkapazität und die Auswahl der Kondensatoren hört man. Beziehungsweise "höre ich". Ob sich dies messteschnisch auch darstellen lässt, kann ich aber nicht sagen.


    Auch nix für Ungut.

    Bin immer wieder mal am Experimentieren mit Aufstellung und auch Bekämpfung.

    Schöner Verschreiber. Bekämpfen bleibt leider manchmal auch nicht aus.


    Das mit den Ständern ist kein Problem, hatte nur spontan an dein schönes Projekt gedacht. Aber es ist definitiv so, dass man bei so einer großen Änderung dann gleich wieder bei Null anfängt mit dem Abstimmen.


    Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie eklatant die Unterschiede sein können, wenn man nur minimale DInge ändert. Und leider bedingt sich alles irgendwie gegenseitig (z.B. das Verhältnis von Hornneigung zur als optimal wahrgenommenen Einstellung der Feldstärke am 555 Treiber).

    Hallo Gerhard,


    wie kommst du mit deiner neuen Freizeitbeschäftigung voran? Ich hoffe das mit dem Brumm hat sich lösen lassen. Hast du mit der Bedämpfung des Horns noch experimentiert?


    Ich habe mein System umgestellt und habe die WE Schallwand für den Bass durch ein angepasstes WE 7396 Cabinet ersetzt. Ich hatte für das WE15A Horn seinerzeit wirklich gute Ständer gebaut, welche einen sicheren und resonanzoptimierten Stand gewährleisten. Die Neigung des Horns ist stufenlos verstellbar.


    Diese sind nun allerdings obsolet und lagern kann ich sie nicht. Hättest du Interesse daran oder hast du dich auf die seitliche Platzierung festgelegt? Kosten würden sie dich nichts, außer eine Aufwandsentschädigung für die Anlieferung, die ich ggf. übernehmen könnte. Wäre schön, wenn die Ständer weiter eine Verwendung hätten. Die Ausgestaltung hat viel Mühe gekostet.


    Anbei ein Bild.IMG_5835.JPG

    Theoretisch ist es natürlich nicht optimal. Ob es praktisch wirklich Auswirkungen hat, wage ich zu bezweifeln. Der Hub, den das Chassis im Eckhorn macht, dürfte minimal sein.


    Im Carlson Coupler wird ein 15 Zoll Chassis ebenfalls schräg eingebaut betrieben und dies funktioniert nachweislich. Ich weiß nur gerade nicht, ob die verwendeten Chassis ähnlich hart/weich aufgehängt sind wie im 18 Zoll Eckhorn.

    Holger, Dein Einwand spricht dafür, die Tonabnehmer digital aufzunehmen und die Aufnahmelautstärken zu normalisieren. Dann kann fair verglichen werden. Erstaunlich übrigens, wie klein dann die Klangunterschiede oft unter solchen Bedingungen werden.

    Am besten noch mit DSP entzerrten Lautsprechern samt Digitalverstärker.

    Ich wette: Am Ende klingen dann alle Tonabnehmer gleich.


    Und ein AT95 klingt besser als ein Lyra Atlas, wenn man einfach ein klein wenig lauter macht. :24:

    Hallo zusammen,


    ich habe einen Ortofon RMA 309 aus den 1970ern erstanden. Original aus Japan in sehr schönem kosmetischem Zustand samt Zubehör.


    s-l1600.jpg


    Allerdings hat das Lager horizontal ein wenig Spiel (also quasi auf der Azimuth-Achse). Ist das normal? Kann jemand eventuell ähnliches berichten?


    Falls nicht, kann man hier selbst Hand anlegen? Oder besser einen Spezialisten aufsuchen? Wer käme da in Frage? Beim ersten Googlen kam "Tonmechanik Berlin" heraus. Gibt es Alternativen (in Deutschland)?


    Vielleicht kann wer helfen... Danke im Voraus!