Posts by Hatti

    B+W Glasfaser TMT in 7 L passiv BR. Die Passivmembrane stammt von einer Celestion BR-Box.

    Als Hochtöner kommt ein Scanspeak D 2006 zum Einsatz. Getrennt habe ich bei 3200 Hz mit 12/18 dB.

    Hallo Herbert,


    obwohl ich persönlich ja grosse Lautsprecher ohne Korpus (OB) bevorzuge, finde ich das Konzept mit Passivmembran sehr spannend. Ich habe auf einem Treffen gute, überzeugende Lautsprecher mit diesem Prinzip hören dürfen und kann mir sehr gut vorstellen, dass Dir die Kleinen gefallen.


    Grüße, Hartmut

    Hallo Konstantin,


    bevor nun gar Keiner antwortet, versuche ich das mal:


    Nachdem ich mich in die Technik etwas eingelesen habe:

    Es handelt sich um einen Röhrenverstärker, der ohne Last nicht betrieben werden darf. Demzufolge sollte der Kopfhörer angeschlossen sein...

    Es sollten allerdings, gegen ein schädliches Hochlaufen der Spannung, wenn keine Last(Kopfhörer) angeschlossen ist, entsprechende Schutzwiderstände im Verstärker eingebaut sein. Diese liegen normalerweise am Ausgang des Verstärkers, jeweils vom + und - des Kopfhöreranschluss nach Masse. Wenn diese Widerstände in Deinem Verstärker vorhanden sind. spricht nichts dagegen, den Verstärker zum Messen, kurz ohne Kopfhörer zu betreiben.


    Ich vermute ein thermisches Problem: Bevor Du den Verstärker das nächste mal einschaltest und gerade wenn der Verstärker schon etwas älter ist, eventuell mal die Röhrenstifte reinigen... dabei auch schauen ob die Röhren stramm drin sitzen. Ausgeleierte Röhrensockel zurechtbiegen oder austauschen.


    Bedenke bitte, falls Du das Gerät öffnest: die Elkos im Netzteil können gegebenenfalls sehr lange ihre Spannung halten... das kann schmerzhaft sein!


    Gruss, Hartmut

    Danke dir Hertmut für deinen Tipp, den Hiwell08HF als Treiber zu verwenden. Mir ist dieser Hersteller absolut unbekannt.

    Danke

    Hallo Mo,


    ich habe den Hiwell aber aktiv mit miniDSP 2x4HD eingebunden und entzerrt.



    Die Messungen sind in 1 Meter Mikrofonabstand im Hörraum leiser aufgenommen als 1W/1m. Das wäre zu laut und kann ich weder meinen Ohren noch den Nachbarn zumuten. Die Einzelmessung vom Hiwell ist hier auch 5dB leiser ausgeführt, als die Gesammtmessung.


    Trennung Bass 280Hz 24db/BW
    Trennung Hiwell 320Hz 24dB/BW

    Der Hiwell läuft mit -2dB, zum Bass und die Überhöhungen sind breitbandig rausgefiltert. Oben, wo es optisch dezent fehlt habe ich etwas angehoben, obwohl akustisch hatte ich da nix vermisst.

    Der große Vorteil vom Hiwell; er hat keinen Schwirrkonus und dennoch einen schönen klaren Hochton.


    Schönen Abend, Hartmut

    Hallo Henry,


    mag ja sein. Geschmäcker sind ja verschieden. Ich habe ihn einmal gehört und war enttäuscht. Wie misst er sich denn bei Dir, in welcher Einbausituation?

    Grüße, Hartmut

    Moin,


    ich würde weder Visaton B200, noch BG20 als gut bezeichnen. Der erste ist einfach teuer und der Zweite hat einen Schwirrkonus; die Meisten, die ich kenne schneiden den früher oder später raus und bauen einen Hochtöner dazu. Beide Visaton klingen bescheiden (im oberen Frequenzband zu unruhig) und der CH250 ist ein ganz furchtbarer Scheihals/Treiber. Da hilft auch das vorgeschlagene Filter nicht wirklich, oder der Zusatzmagnet, der auch gelegentlich empfohlen wird. Aber Geschmäcker sind ja verschieden. Es gab auch mal den Vorschlag mit einem Zahnstocher den Schwirrkonus zu beruhigen.


    Wenn es denn unbedingt was von Visaton sein soll, dann könnte der B80 brauchbar sein.


    Bei einer aktiven Lösung ist der Hiwell08HF meine Empfehlung. aber nicht passiv, der Einbruch bei ca. 15KHz ist stärker ausgeprägt als auf dem angezeigten Amplitudenfrequenzgang!


    Wenn ein Chassis es zulässt würde ich es immer von Vorne einbauen, dass es bündig mit der Schallwandfront ist. Nur Chassis die explizit für die Montage von Hinten vorgesehen sind, sollten auch so eingebaut werden. Besonders die alten Radiochassis brauchen häufig die Schallwand, damit der Blechkorb stabilisiert wird. Bei abweichender Frontmontage verziehen sich die Chassikörbe ggf. sogar.

    Es gruselte mich jedesmal wenn ich sah wie z.B. Saba Greencones von Vorne einfach auf ein Brett geschraubt wurden... Für ein Blaupunkt Suprakustik, mit punktgeschweisstem Chasssikorb, ist das ein Todesurteil...


    Schönen Abend, Hartmut

    Moin,


    ich habe da noch was zur Lautsprecher Dämmung. Ich nutze Isoblue Baumwollflies von alchimea in meinen Bassreflexkisten in 50mm Stärke. Schon beim Bauen kommt Freude auf - das juckt nicht, wie das bei Stein- oder Glaswolle üblich ist.


    um beim eigentlichen Thema zu bleiben:


    Meine Bassreflexkisten:

    Altec 614 mit 70er Jahre WigoBass plus Isophon1318cu am Horn


    Mini Altec 614 mit Westra KW180 in der Entwicklungsphase


    Meine Hauptlautsprecher sind weiterhin meine OpenBaffle, aktuell mit Hiwell08HF plus 2xKenford HW1206. Aktiv angesteuert über miniDSP2x4HD und kleinen lüfterlosen PA-Endstufen.




    Grüsse, Hartmut

    Um so näher ein Rand am Chassis, so eher der akustische Kurzschluß, daher sollten die Chassis immer in der Mitte sein, sonst sind die großen Flächen sinnlos.

    ja und nein, im Bassbereich mag das noch ansatzweise so gelten, aber im MIttel-Hochtonbereich bewirkt eine asymetrische Montage einen etwas ruhigeren Frequenzverlauf.

    Eine OB funktioniert auch komplett ohne Holz, dann wird es halt ein 3 oder 4Weger, im Bassbereich gerne 2 oder 4 grosse Chassis und die Trennfrequenzen sind höher.


    meine Modulschallwände haben auch sehr wenig Holz, mit Doppelbass und dezenter Anhebung bei 40Hz (DSP) spielen diese entspannt bis 33Hz/-3dB einen klaren trockenen Bass.


    Allerdings überlege ich für meine Bässe ein N-Dipol zu bauen, wie sie in dem Lautsprecher von Eternal Arts verbaut sind. Dann komme ich wohl auf ca. 25 Hz. Ich bin mir nur nicht sicher ob sich der Aufwand tatsächlich lohnt.


    Schönen Abend, Hartmut

    Moin,


    ich war von den Omnes Audio OB etwas enttäuscht, auf der Vorführung bei den Norddeutschen Hifitagen 2020. Das geht besser...


    Ich empfehle für die Schallwände eine Aktivlösung. Die Weiche von Omnes Audio trennt mir persönlich zu hoch... bei der Passivversion würde ich den Breitbandlautsprecher näher an das obere Basschassis bringen.


    Die Bässe HW1006, die auch im Dipol10 Bausatz Verwendung finden, habe ich auch in einer Schallwand verbaut.


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    Schallwandgröße und Position des Eigenbaukoax wurden mit edge berechnet.

    Der Koax ist passiv verschaltet, Trennung zu den Bässen und Entzerrung per miniDSP 2x4HD.


    Meine nächste Schallwand wurde als Modulsystem aufgebaut, um ganz viele Breitbandchassis oder Mittel-Hochton.Kombinationen auszuprobieren. Hier bin ich auf die etwas größeren 12"/30cm Chassis HW1206 umgestiegen, die auch Omnes Audio verwendet.

    Mittlerweile waren Saba, Blaupunkt Suprakustik, alte Philips, RFT, Sica, modifizierter Sica mit Westra HT und Hiwell08HF (aktuell) auf der OB.

    Der Vorteil mit DSP ist die unkomplizierte Anpassung. Einzig die Blaupunkt Suprakustik benötigten keine zusätzliche Entzerrung per DSP!

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    Auf die Seite von Rudolf Finke wurde schon verwiesen. Da stehen die Besten Informationen.

    Breite der Schallwand möglichst max. doppelte Chassisbreite. Die aussermittige Montage mache ich auch, bringt aber nicht wirklich sehr viel. Das ist marginal, kann man aber mitnehmen.


    Den Monacor 205 hatte Wolfgang von Spectrum Audio in eine sehr schmale kleine handliche OB verbaut mit je 4x 20cm Basschassis. Da kommt richtig Freude auf. Eine riesige Schallwand ist nicht notwendig! Der Bausatz heisst MIniDIP. Aktuell wird der Bausatz mit Sica Breitbandlautsprecher angeboten, den Sica mag ich persönlich aber nicht. Ich fand den Monacor besser in der Kombination.


    Grüße, Hartmut


    Ps.: größere Bilder sind in meiner Galerie

    Ich hatte ihn auch. Er lief auch paar Monate, aber jetzt schwingt und pfeift er wenn ich den DUAL anschließe :wacko::(


    mit meinem selbst zusammengebratenem VSPS läuft mein DUAL einwandfrei8)


    Wenn den tubeland jemand zum Basteln möchte, verschenke ich den gerne. Er möchte +-24 Volt Versorgungsspannung. Beschreibung lege ich bei.



    Grüße, Hartmut

    Hartmut,


    Wie kannst du nur?? 😁

    Kannst du mir schreiben welche PA Endstufen du nutzt?

    "Er hat Jehova gesagt!"


    Die Endstufe gibt es nicht mehr, zuletzt wurde sie bei Völkner und Conrad für 60 Euro verramscht. Verbaut sind 2 TDA7294.


    Sie rauscht absolut nicht, aber mechanisch brummen 2 von 3 dezent, der Trafo ist billigste Massenproduktion. In 2 Meter Entfernung höre ich dieses Brummen jedoch nicht mehr, daher habe ich da noch nix geändert.


    Fertiglautsprecher kommen mir nicht ins Haus, ich baue lieber selber und mitlerweile klingt das sogar gut.

    Moin,


    letztes Jahr hatte ich hier schon mal meine Modulschallwände vorgestellt. Damals mit Saba-Bestückung über den 2 12"Bässen, danach mit Blaupunkt Suprakustik.


    ich habe dann noch weitere Chassis ausprobiert... viele alte Chassis sind echt eine Sünde wert, Doch es macht keinen Spaß mehr bei Ebay zu kaufen, denn ich hatte jetzt mehrfach den Fall dass 1 von 2 Chassis fehlerhaft war.


    habe dann mal ein "modernes" Breitbandchassis von Sica probiert. Grausam! EIne matschige Snaredrum... Es brauchte 1 Monat, bis ich den Skrupel verlor und dem Sica mit dem Skalpell den Hochtonschwirrkonus beraubte.


    Ich habe zwar auch eine Holzplatte für 8" Chassis, aber wohin mit dem Hochtöner? Davor, als Koax, gibt Probleme bei ca.6 kHz. Das kann aber der Sica noch, darüber fällt er nun sanft ab. Bei http://www.dipolplus.de hatte ich eine interessante Mittelhochtonmontage ohne Holz gesehen. Tja, wenn Rudolf, der OB-Meister das macht...


    Den kastrierten Sica direkt an die Alumontageschiene geschraubt und den Hochtöner direkt an den Sica. Der Westra wird über 4,7µF angekoppelt.


    Der Sica wird kurz unterm bafflestep (Wort passt nicht so ganz, da keine baffle da ist, aber der Schalldruckabfall ist ja nun mal da) nach unten getrennt. Das dezente Loch wird per miniDSP 2x4 HD ausgeglichen.


    Die 2 Kenford Bässe werden auch per DSP im unteren Bassbereich dezent angehoben, spielen runter bis 30Hz/-3dB



    In der besinnlichen Weihnachtsbastelzeit hatte ich nun endlich Zeit vernünftig zu verkabeln und mein Plattenspieler spielt auch wieder am selbstgebauten Phonopre.


    Schöne Feiertage, Hartmut

    Moin,


    ich habe lange Zeit mit Röhren gehört und die schönfärbenden Klänge genossen. Meine ersten Röhrenverstärker waren von Saba und Körting. Dann kamen EL84, Selbsgebaute mit ECC88 und EL80 und zuletzt KT88SE, mit dicken AÜ und einem versprochenen Frequenzgang ab 10Hz....

    Parallel habe ich immer wieder Digitalamps probiert, die mir meist nicht zusagten, durch den spitzeren Klang. Was mir jedoch bei den Digitalverstärkern öfter auffiel, war die Dynamik im Bassbereich. Wenn Leistung gefordert wurde, wurde diese auch adäquat umgesetzt.


    Die Folge ist, dass ich nun kleine lüfterlose Transistorendstufen, aus dem PA-Bereich vorziehe. Diese färben nicht schön und bieten ausreichen Leistung für präzisen Bassbereich. Dabei ist das sogar noch unverschämt preiswert (kann ja nix taugen ;) ) ...ja, ich muss nun nach 2 Jahren die billigen Potis und Buchsen wechseln


    Mein persönliches Fazit; Röhre war ganz schön, aber mir gefällt das so besser =O;):)

    Mein schlechtes Ökogewissen: ich habe meine Hauptlautsprecher teilaktiviert und brauche 4, statt 2 Endstufen :/


    Schöne Weihnachtszeit, Hartmut

    Ich finde das ganz spannend.

    Durfte dieses Jahr ein Projekt mit Biegewellenwandler auf der Vorführung in Rendsburg hören:

    Aluminiumplatte auf MDF-Platte, angetrieben durch den VISATON Exiter. Dank DSP funktionierte das erstaunlich gut.


    Grüße, Hartmut