Posts by Brunolp12

    Ich muss zugeben dass ich mir eigentlich nur noch Vinyl kaufe. Eigentlich egal wo ich etwas höre, Radio oder iTunes, wo auch immer, ich kaufe nur noch Vinyl. Ist zwar wahrscheinlich idiotisch, aber eine CD kann ich kopieren, ein Download ist auch nichts besonderes, aber Vinyl, du kannst es nicht kopieren, es hat nicht jeder, ich gebe zu verrückt, aber was soll’s.

    Öhm.

    Das mache ich seit 25 Jahren so.

    Ich gehe davon aus, dass dies in einem Forum der „analog audio association“ nichts total unerwartetes ist :P

    Oder man benutzt einen ordentlichen Plattenspieler? :P

    Ne, mal im Ernst. Wenn sich das Rillengeräusch eklatant unterscheidet oder leiser ist, dann muss das lautere Lager konstruktiver Müll sein. Die Einflüsse dürfen in dieser hohen Anspruchsklasse - und darin wähne ich den LP12 - niemals so groß sein, dass man es gleich hört. Ich hoffe stark auf Autosuggestion.

    Schade, dass du wieder diese Schiene fährst (wobei: man hat nichts anderes erwartet). Die Folge ist:

    Man verzichtet auf Schilderungen von Eindrücken, denn diese bieten Angriffsfläche und werden garantiert verdreht oder ins Lächerliche gezogen. Damit ist ein Erfahrungsaustausch deFakto ausgehebelt.


    Es ist schlicht Quatsch, was du schreibst. Das Abtasten einer Platte ist niemals frei von Störsignalen. Die Frage ist lediglich, in welchem Verhältnis Fremd- und Nutzsignale stehen. Es geht keineswegs um "Lager/Abtastung mit (=kaputt) oder ohne (=heil) Störsignal?" - dies kann man auch messen. Ob sich dies hörbar oder gar störend auswirkt, das ist dann wieder eine andere Frage und auch subjektiv.

    Inzwischen konnte ich das Karousel mal beim Händler Probe hören.

    Das Verschaffen eines Eindrucks ging aber schnell.

    In manchen Vorführungen hört sich schon die Einlaufrille anders an. Bei mir hat es bis zu den ersten Takten gebraucht.

    Fazit: ja, kann man machen ;) Im Moment scheint aber (wegen Corona und großer Nachfrage) eine gewisse Wartezeit zu bestehen.

    Mustasch/Silent Killer


    schönes Brett mit Gastsänger Hank von Helvete (u.a. Turbonegro). Die Scheibe hat leider einen Nachteil: mit knapp über einer halben Stunde ist sie viel zu kurz.

    Hank von Helvete hat kürzlich auch sein zweites Album (ohne turbonegro) veröffentlicht,


    HANK VON HELL – dead
    fragt mich nicht, wieso die Forensoftware diese von mir ungewollte Formatierung verwendet :(

    Hier ein Hörbeispiel:

    Natürlich wird probegehört. Geht wunderbar bequem dank Internet. Höre aber wegen der Musik vor, nicht wegen etwaiger Klangqualitäten.

    sehe ich auch so.

    Ob das Vinyl gut klingt, dass erfahre ich dann daheim, nach dem Kauf.
    Probehören mache ich, um zu checken, ob die Musik selber mir gefällt.

    ich höre Tips im Laden idR die CD. Das ist für alle Beteiligten einfacher & sicherer.
    Individuelle Merkmale des Vinyls, wie Pressqualität, kann ich auf der Händler Anlage eh nicht wahrnehmen (Technics 1210 mit DJ Mischpult) - mir gehts da nur um einen schnellen Eindruck von der Musik.

    Nur in Einzelfällen wird zur Schallplatte gegriffen (etwa wenn kein anderer Tonträger des Titels im Laden mehr verfügbar ist).


    Zuhause reichen mir youtube oder kleine Schnipsel, wie sie amazon, Plattenversender oder die Plattenfirmen oft selber anbieten.

    Bei mir veränderte sich die Wiedergabe (bzw Auffälligkeit) von Kratzern bspw mit anderem Tonarm (ich glaube auch mit anderem Abtaster).
    Die Elektronik kann auch eine Rolle spielen - wenn der Kratzer sehr schnell und kurz kommt, dann stört er weniger.

    (...) Man kann den Fehler allerdings erzeugen, indem man den VTA verstellt (Tonarm am Drehpunkt zu tief). Genau so, mit zu tiefem Tonarm hat mir mein Händler den LP12 auch hingestellt.
    (...)

    Vielleicht hat der Händler die Tonarmschraube nicht fest genug angezogen und der Arm ist beim Transport nach unten gerutscht?

    cool. Dann haben wir jetzt eine Testscheibe für die Tonarmhöhe/VTA in dieser Konfiguration :D

    Und: Grösseren Transport dürfte es eigtl nicht gegeben haben. Aber die Vorführ LP12s werden beim Händler im Laden sicher öfter herumgetragen und vllt. auch mal schnell Arme umgesteckt, so dass sie nicht mehr ganz auf dem Punkt sind. Kann sein.

    VirNides

    Whow, Danke für das Feedback und prima, dass Dir -neben dem „Experiment“- auch die Musik zusagt.

    Ja, die Platte ist ziemlich „laut“ (keine Ahung, wie es fachlich korrekt heisst), was ja allerdings auch Teil der Eingangsthese war.


    Das Problem fiel im Laufe der Zeit auf verschiedenen Händler- LP12s auf.
    aber:

    Richtig kritisch wurde es stets beim Stück „Kein Weg zurück“ (Edit, das müsste Lied B6 sein).

    Wenn das bei Dir mit Kandid sauber, ohne Störgeräusche spielt, dann heisst dies, dass die Erklärung (die mir der Händler gab) „Nadelträger setzt auf“ hier wohl (leider) Quatsch ist, muss man feststellen.
    Das wirft allerdings neue Fragen auf (zumal beim Kandid ja aufgrund der 3Punkt Befestigung in Linn Armen Fehljustage zur Erklärung praktisch ausscheiden sollte?)...

    Ich sorgte mich nur ob des aktuellen Zustand´s/ der Verfassung manches Foristen....vielleicht doch einmal Maske auf und an die frische Luft gehen, das entspannt im Allgemeinen ungemein und ist in jedem, wirklich jedem Falle zuträglich.

    Ich muss sagen, dass "häusliche Interessen", wie die Leidenschaft für Musik, auch und gerade derzeit unheimlich helfen, die "Krise" nicht unbedingt permanent als Krise wahrzunehmen.

    Dabei sollte man nicht vergessen, auch mal die Bude zu verlassen und sich zu bewegen, klar ;) :P

    Ich dachte eigtl. nicht, dass es ausgerechnet speziell am LP12 liegt, aber bei mir funktioniert das jedenfalls zum Glück recht gut.

    Da kann man eigtl allen Forenmitgliedern nur wünschen, dass sie es ähnlich wahrnehmen & erleben dürfen.

    Denke, du bist gut beraten deine (langwierigen) Probleme beim Plattenspielen selbst zu lösen, auch mit Hilfe von Foristen, gibt sicher auch den ein oder anderen Fachmann im Linn-Shop, aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Und grade dieser Linnbaukasten ist doch eine Einladung zum Selberschrauben. Dümmer wird man dabei nicht.

    Ich wollte dazu eigentlich gar nichts mehr schreiben.

    Muss aber vielleicht doch nochmal klarstellen, dass bei mir daheim das Problem mit dem Kandid nicht besteht und/oder nie bestand (ich habe kein Kandid), da ich die Beobachtung beim Händler in der Vorführung gemacht hatte. (Eigene Probleme betrafen das Dynavector, sind aber wohl rund 20 Jahre her).

    Das meint, du arbeitest für Linn, speziell für den Plattendreher? Dann kannst du sicher bestätigen, daß mein Regulator an der Wand komplizierter ist?

    nö. Das war die Antwort auf deine Aussage „nur Verkäuferinnen, die auch nur 5 Daumen an der Hand haben. Was haben die denn für Qualifikationen, außer einem Schnellkurs bei Linn, mit entsprechendem Schwerpunkt“

    Vielleicht bisschen hart, aber was ich sagen wollte, kein Bammel, das Geräte selbst in den Griff zu nehmen, in den Shop sind nur Verkäuferinnen, die auch nur 5 Daumen an der Hand haben. Was haben die denn für Qualifikationen, außer einem Schnellkurs bei Linn, mit entsprechendem Schwerpunkt.

    Mehrere Jahrzehnte praktische Erfahrung mit Aufbau, Montage und HiFi generell.
    Wahrscheinlich dutzende von LP12 im Jahr zerlegt & aufgebaut.

    Regelmässiges Training beim Hersteller, Erfahrungen aus erster Hand und Austausch mit anderen professionellen LP12 Schraubern.
    Nahezu täglichen Kontakt, welchen ich bspw schon rein zeitlich niemals aufholen könnte, da es bei mir Freizeitspass und bei denen Beruf ist, Musikwiedergabe zu betreiben.

    Danke Brunolp12 , die Platte habe ich bestellt, ich probiere das aus. Ich habe ja zwei LP12 mit Kandid.

    Gerhard

    Ui. Top.

    Vielleicht gefällt sie Dir ja auch musikalisch.

    Ich weiss jetzt gar nicht, ob ich mir wünsche, dass du hörst, was ich meine oder ob ich mir wünsche, dass die bei dir sauber & schön spielt.


    Das genannte Stück liegt auf den Innenrillen. Aber es war neben den Verzerrungen der Stimme auch noch so ein "ratschen" zu hören, wo der Abtaster "scheitert". Tatsächlich hat mich dies fast ein bisschen geschockt, da ich dieses Lied in anderen Konfigurationen sonst als ziemlich sauber & geradezu besonders "wohlklingend" wahrnehmen konnte.

    Ach ja, noch der Hinweis: Mein Exemplar wurde nach Kauf gewaschen (Keith Monks mit l' Art du Son).

    Es wäre hilfreich, wenn es etwas genaueren Angaben zu den "Problemplatten" gäbe, vielleicht sogar einen Link zu Discogs, dann könnte man die Platte besorgen und das ganze nachprüfen. Die Angabe, dass das Kandid bestimmte "Problemplatten" prinzipbedingt nicht abtasten kann, bestreite ich zunächst einmal, da ich und andere (s.o.) diese Erfahrung nicht gemacht haben. Ich gehe daher davon aus, dass das System, egal von welchem Guru, falsch justiert war/ist.

    Ein Beispiel hatte ich vor ca 1 Std gepostet (das war aber mit DV 10x4 MKII).

    Eines mit Kandid war weniger "fetter" Bass, das war von Alin Coen Band ‎– We're Not The Ones We Thought We Were,

    davon das Stück "Kein Weg zurück"

    https://www.discogs.com/de/Ali…ht-We-Were-/master/629730

    Die dversen Elektroscheiben falllen mir im Einzelnen nicht mehr ein.


    Ich persönlich brauche die Analyse aber weniger. Ich bleib beim Krystal, weil das kanns ja - und schiele aufs Karousel, dann bleibt alles wie es soll, nur besser ;) (um nochmal den Bogen zu schlagen, wie ich solche -hier kritisierten Formulierungen- sehr wohl nachvollziehen kann).

    Ich habe auch keine Lust, beim Hören immer auf die Fehler zu warten... das ist das Schlimmste / Spaß raubendste überhaupt (und in der Tat ist das Forum hier voll damit, ganz unabhängig von der Linn- Welt).

    Nun sind Dynavector und Linn (Lyra)-Systeme ja preisklassenunabhängig nicht unbedingt als Abtastwunder bekannt. Und wenn es dann extrem wird, fliegen die schon mal aus der Rille.

    Vielleicht wars auch das.

    Ich wollte nur sagen:

    Es kann gute Gründe geben, beim Abtaster bei (für einen selbst) Bewährtem zu bleiben und bspw erst am Laufwerk das Lager (oder auch Chassis) aufzurüsten, wenn sich so etwas für einen selbst klanglich nachvollziehen lässt.

    Sollten die aufgrund des Pegels nicht eher ein große Rillenbreite haben, so dass ein Aufsetzen eher unwahrscheinlich ist?

    Nach meinem Verständnis wird die Rille ggf breiter (und sozusagen "tiefer") dann kommt es halt auf die Form an, was Diamant / Nadelträger dann tun.
    Mit dem Dynavector konnte ich die "Unreleased & Revamped" EP von Cypress Hill ‎jedenfalls nicht mehr entspannt durch hören, B1 "Hits from the Bong" erinnere ich noch als "Knackpunkt" (im Wortsinne).

    https://www.discogs.com/de/Cyp…vamped-EP/release/1259438


    Wer also mit dem Track von der Scheibe in der Pressung andere Erfahrungen mit dem Dynavector DV-10X4 MKII hatte (obwohl es ja im Thread schon Bestätigung bzgl des Dynavector gab), der kann mich gern eines besseren belehren.

    Aber das ist über 20 Jahre her. Ich habe damals -etwas später- meine Lösung dazu gefunden (hiess dann Linn Adikt). Ich hoffe, ihr kommt damit klar.

    Hast du das beäugen können?

    Nein. Dazu müsste man den abgesenkten Abtaster mit dem Diamanten in der Rille mikroskopieren können.

    Ich kann nur sagen, es passierte mit unterschiedlichen Exemplaren, aber bestimmten Geräte- Typen - und zwar reproduzierbar.

    Allerdings habe ich eben auch keinen "Zirp Zirp- HiFi Hörer Musikgeschmack", sondern entsprechend "heikle" Demoscheiben aufgelegt.