Posts by Brunolp12

    Der Basis-Golf von heute ist aber auch nicht mit dem Basis Golf von damals vergleichbar.

    Das macht den 1:1 Vergleich etwas ungenau (wobei es schwer sein dürfte, den Golf heute auf damaliges Niveau herunter zu bringen). Es zeigt aber, wie sich die Preise damals zu heute grob verhalten.

    Ich denke, man findet jede Menge HiFi / „HighEnd“ Produkte mit vergleichbarem Preis- Trend, besonders im analog Segment.

    - Ein LP12 Sondek kostete 1991 in der höchsten Ausbaustufe 1248.-GBP

    - Das waren ca. 3600.-DM damals.

    - 3600.-DM entsprechen 1840.-€

    - Heute kostet ein LP in der höchsten Ausbaustufe 22450.-€.

    - Der Preis für einen LP12 hat sich also etwas mehr als verzwölffacht!

    ... nur ist es nicht sachgerecht, die höchsten Ausbaustufen gegenüber zu stellen, denn die heute höchste Ausbaustufe gabs damals gar nicht in vergleichbarer Form.


    Mein Basis LP12 hat in den frühen 90ern in DEM etwa das gekostet, was man heute für einen Basis LP12 in EUR zahlt. Das verhält sich tatsächlich eben doch ziemlich genau wie der Basispreis des VW Golf!


    Und eine Betrachtung von unterschiedlichen Stückzahlen und Kalkulationen ist da noch garnicht drin (Oder ein Vergleich des Preises anderer HiFi Produkte damals zu heute).

    Da wird hin und her geschmissen, was das Zeug hält. Inkl. Linn's Preispolitik. Muß ich auch meinen Senf dazu geben:

    Preise macht der Markt, hauptsächlich. Wenn der Markt solche Preise hergibt, und man hat nur einen Bruchteil als Aufwand dafür, dann ist es eben schön für den Hersteller.

    Ich wundere mich, was manche für Vorstellungen haben. Im Vergleich müsste VW wohl immer noch den Golf II bauen und ab ca 9.000 Euro anbieten....

    Wir sind inzwischen beim Golf 7 und Einstiegspreisen von 19.500 Euro. Schreibt da jemand "immer diese Updates!" oder "Wucher! Wucher!"?


    Noch dazu gelten im HiFi Sektor und besonders in der analog- Welt etwas andere Gesetze. Man erreicht nun mal nicht mehr die Stückzahlen von vor 30 - 40 Jahren.

    Ich finde es gut, dass Linn immer noch an den Bestandteilen des LP12 entwickelt.

    Binn mal vor geschätzten 40 Jahren von so einem Priester des Vorführraums verwiesen worden

    nach dem ich mich erdreistete zu bemerken ,das sein Voodoo hafter Vortrag ,das man ein Papierschnitzel hinter einen Fuß des Linn legen müsste ,damit begründete ,das er dann erst richtig klingen würde , das das wohl nur an der krummen Zarge des LP12 liegen würde.

    Kann dir hier im Forum aber auch passieren, dass es Stunk gibt, aufgrund von Diskussion über das Material der Headshell Schrauben oder ähnlichem.

    Ich habe weder ein Problem, noch habe ich ein Fass aufgemacht!

    Auch habe ich nicht "mimimi gemacht".

    Ich hatte JoDeKos Post dahingehend interpretiert, dass er mehr über die

    Kalkulationsgrundlage bei Linn weiss. Dazu habe ich (aus ernsthaftem Interesse) eine Frage gestellt und hoffe nun eine Antwort zu bekommen.

    Sorry, aber nach dem Threadverlauf erschien mir das tatsächlich etwas unwahrscheinlich :D

    (Und mit „Fass auf“ meinte ich den Stand der Diskussion auf Seite 4, nicht speziell deinen letzten Beitrag)


    Ich finde, dass JoDeKo die von dir interpretierte Aussage nicht geliefert hat.

    Man könnte auch sagen, der Preis ist höher, weils fett (Edit: dezent stylish passt wohl besser) & schwer und aufwändiger ist und gut aussieht und sich gut anfühlt und weil manche dafür zahlen.

    Vielleicht wollen die Klimax Kunden auch einfach gleich aussehende Kästen im Regal haben. Das Geld scheint ja da zu sein und Linn wird die Version wohl zu dem Preis verkaufen können.

    Du kennst die Kalkulationsgrundlagen?

    Dann erkläre doch mal bitte, warum das gleiche Gerät in einem anderen Gehäuse 2450.-€ mehr kosten muss.

    (Radikal Power Supply)

    Die Kritik ist doch gerade, dass man darüber „mimimi“ macht und meint, in die Kalkulation einsteigen zu können.


    Wir bewegen uns im HighEnd & Hobby Sektor. Seit wann gelten hier nur bei Linn andere Regeln der Preisfindung?

    Wer es nicht zahlen will, der lässt es ... aber jedes mal im Forum ein Fass auf machen? ... man, man, man :rolleyes:


    Übrigens- ich hab mich gestern mal nach Fahrradhelmen umgesehen (das ist auch der Hobby Bereich):

    Plastikschale mit Styropor Kern für beinahe 300 Euro. Auch da gibts Konkurrenz für einen Bruchteil des Preises, etwa ab 40 Euro. Son Ding hält viele Jahre - ich würde mir also trotzdem den kaufen, der mir gefällt...

    und nun?

    wo ist das Problem?

    Würde ich heute günstig einsteigen müssen, würde ich mir einen aktuellen Majik mit Ekos (darf auch ein gebrauchter 2er sein) und einem gebrauchten AKIVA hinstellen. Gebrauchte AKIVAS gibt einem der LiNN Händler noch zum späteren Eintauschpreis für ein Kandid.

    Ich würde beim Adikt bleiben und mittel- bis langfristig -nach Lust und Laune- Richtung Akito, Kore, Lingo denken (wie man die Schritte verteilt - das in Abhängigkeit von Geldbeutel und Prioritäten).

    Käme dann aber ein bisschen drauf an, was man wie hören möchte.


    Quote


    Aktuell hat LINN mit dem Urika II einen AD Wandler mit DSP direkt in den integrierten PhonoPre eingebaut und behauptet, das klinge noch besser! Das ist natürlich bullshit! Ein DSP kann ein Signal beliebig verändern, aber verbessern, im Sinne der reinen Lehre, kann er es nicht. Daher begründet LINN die Verbesserung auch mit der digitalen Rekonstruktion der Schneidkennlinie. Als wenn die LINNsche Glaskugel wüßte, welche analoge Schneidkennlinie gerade auf meinem Plattenteller liegt.

    Die Lösung ist vermutlich tatsächlich sehr "präzise". Ich denke mal, das kann man hören. Die Frage ist, ob man diese Richtung will, um mehr Spaß zu generieren. Mir ist das zu digital.


    Das Problem mit der RIAA- Kennlinie, die 1:1 zur Platte passen müsste, hat man ja analog eigtl auch, nur:

    Mit Linns Lösung könnte man tatsächlich eine Bibliothek anlegen, die auf Titel- Ebene die jew. passenden Entzerrkurven liefert (und zwar auf Wunsch jeweils individuell in unbegrenzter Zahl) und diese per Software vor dem Abspielen setzen (und den Abtaster kann man auch gleich noch berücksichtigen).

    Da hast Du recht! Der Hersteller kann natürlich Upgrades herausbringen. Das ist ja auch nicht unüblich. Machen andere Hersteller ja auch.

    Ich denke die Kritik wird allerdings weniger an der Tatsache geäussert dass es Upgrades gibt , sondern daran was diese kosten.

    Ich habe hier beides gelesen.


    Aber, um ein Beispiel zu nennen: wem das Keel Subchassis zu teuer ist (3165), der nimmt eben das Kore (976) oder bleibt in der Basisausführung.


    Die Kritik des Preises scheint auch zu sein, dass man den Preis des jew. teuersten Levels (bei Linn „Klimax“) nicht ausgeben möchte (bzw unangemessen findet).

    Zugleich will man sich aber weder mit dem mittleren Level („Akurate“) begnügen, noch scheint „einfach garnicht upgraden“ in Betracht zu kommen.

    Die ganze Diskussion fasst micht wenig an... erstens kenne ich die seit Jahrzehnten, zweitens glaube ich, dass sich jeder selbst entscheiden sollte, welcher Weg zu gehen sei.

    Ja. Aber dieser seltsamen, gern wiederholten Kritik, die darauf aufbaut, dass es bei Linn Upgrades für den LP12 gibt, folgen halt entsprechende Antworten. So ist es auch in diesem Thread.

    Auch das sollte möglich sein - und zwar ohne dass man mit Beleidigungen belegt wird, wie „Gehirnwäsche in Schottland“ oder „Linn Logo auf dem Hintern eingebrannt“.


    Im Übrigen sehe weiterhin nicht, wieso ein Hersteller gezwungen wäre, das Produkt über 45 Jahre unverändert zu lassen. Insofern ergibt diese Standard-Argumentation der Kritiker für mich auch weiterhin keinen Sinn.


    Mein LP12 ist auch nicht mehr derselbe, wie er zur Erstauslieferung durch den Händler am Kaufdatum war. Aber ich sehe darin keinen Nachteil, sondern einen Mehrwert.


    Vielleicht hätte Linn dem LP12 den LP13, 14, 15, 16 ... folgen lassen sollen, um den Forenkritikern die Sache besser zu vermitteln :D

    Netzversorgung von Valhalla, Herkules, Lingo 1-4 und die aktuellen unfassbar teuren Neueren . Da wird mir einfach nur schlecht.

    Neben den verschiedenen schiefen Vergleichen finde ich besonders verfehlt, dass du die Linn- Modell & Preispolitik kritisierst und dabei ein After- Market- Produkt eines Fremdanbieters als Beispiel anführst.

    Mein letztes Upgrade am LP12 war vor 3 Jahren der PhonoPre und der Abtaster.

    Solche Updates machen Betreiber anderer Laufwerke ja nie, oder ;) 8o:/?


    Arm (Ekos) läuft bei mir seit Mitte (?) der 90er und die Zarge/„Base Unit“ ist immer noch die, die ich Anfang der 90er mal -in Erfüllung eines Wunsches- neu gekauft habe.


    Hätte ich das Laufwerk damals nur mit teuerstem Arm und Netzteil bekommen können, dann wäre es noch auf Jahre hinaus gar nicht erst zur Anschaffung gekommen. Wär doch schade, oder?

    ... oder andere geben halt den Player in Zahlung und kaufen sich ein neues, teureres Gerät. Ob das nun so viel besser ist, als die Upgrade- Möglichkeiten am LP12?

    Ich sehe diese nicht als Last, sondern als Möglichkeit. Wenn mir diese Möglichkeit „Unruhe“ einbringt, dann muss ich sowieso an der Erkenntnis arbeiten, dass es unmöglich ist, immer das Größte, Schönste, Beste zu besitzen.

    ich würde mir gerne einen Linn-Plattenspieler kaufen, habe aber Probleme damit, die verschiedenen Komponenten eines Linn-Plattenspielers zu kennen, sowohl die aktuellen wie auch die älteren. Wo gibt es denn eine kompetente Zusammenfassung über die verschiedenen Komponenten, welche Eigenschaften sie haben, usw.

    erste Info liefert wikipedia


    https://en.m.wikipedia.org/wiki/Linn_Sondek_LP12


    die aktuellen Varianten die Linn Homepage.


    Ansonsten: soo komplex ist die Vielfalt der Varianten auch wieder nicht.

    Ggf einfach hier konkretere Fragen stellen oder sufu nutzen.

    Kein Handlungsbedarf, ich werde es weitergeben. Obwohl ich finde, ein Paartausendeuro-Laufwerk sollte nicht quietschen.

    ehrlich: ich würd mir da erstmal keinen Kopf machen.

    Wenn er jetzt frisch vom Händler käme (und der um die Ecke wäre), dann könnte der das sicher beseitigen.


    Aber so ist der Aufwand doch recht hoch und wenn mans selber probiert, dann ist das Risiko, etwas zu „verschlimmbessern“ durchaus gegeben.


    Wie gesagt: es ist möglich/wahrscheinlich, dass ein Schwingen des Chassis im fürs Abspielen relevanten Bereich nicht nennenswert beeinträchtigt ist.


    Aber nach 6 Jahren kann man ihm eh mal wieder etwas Zuwendung gönnen (Riemen bspw., evtl auch Abtaster). Vielleicht liesse sich das ja mit einem Händlertermin verbinden (bei einem noch zu findenden, versierten LP12 Dealer).

    Danke für die Tipps. Ja, die Frage wäre, was da quietscht. Dazu müsste ich mal nachschauen und das Subchassis abnehmen. Wenn nur die Federn etwas gedreht werden müssten, wäre das ja eigentlich kein Problem.

    Frage: Wie geht das Subchassis vom Laufwerk runter, damit ich an die Federn rankomme?

    Vielleicht habe ich mich misverständlich ausgedrückt:
    Es gibt eigentlich kein Problem und keinen Handlungsbedarf.