Posts by lini

    Alfred: Ich teil zwar einerseits die geometrische Analyse in puncto Unterkompensation, aber in der Praxis scheint die Methode mit der blanken Platte nicht selten auch zu Überkompensationen zu führen. Das veranlasst mich zu der Annahme, dass man da mit der "vereinfachten Schulbuch-Gleitreibung", die wimre im Grunde nur vom Idealfall (also quasi von polierte Fläche auf polierte Fläche) ausgeht, nur noch bedingt weit kommt.


    Und ich würd auch fast davon ausgehen, dass beim Reibungskoeffizienten fürs Szenario "Nadel in Rille" womöglich noch die ein oder andere Variable mehr eine Rolle spielen könnte. Denkbar schiene mir z.B. eine Abhängigkeit von Schnelle und Frequenz je nach Nadelform. Sprich, es schiene mir nicht unwahrscheinlich, dass sich der Reibungskoeffizient etwa dann ein gutes Stück verändern könnte, wenn eine dickere Nadelflanke auf Kombinationen aus Schnelle und Frequenz stößt, in deren entsprechende Modulationen sie nicht mehr reinpasst...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Später Nachtrag: Vielleicht mag's ja jemand überprüfen, aber ich meine nach nochmaligem Überdenken, ich lag mit der Behauptung in Post #23, die AK schrumpfe mit dem Cosinus des Armwinkels nicht ganz richtig, sondern es müsste stattdessen das Quadrat des Cosinus des Armwinkels sein.


    Sollte sich diese Annahme als korrekt erweisen, änderten sich die Werte aus Post #31 entsprechend - heraus kämen dann ein Armwinkel von gut 18,43° und entsprechend auch eine ein gutes Stück geringere Höhenänderung von ca. 72,72 mm.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Dieter: Ortofon baut meine Wissens gar keine MMs, sondern "nur" VMS-MIs. Und zumindest bei den OMs/SuperOM-, 5x0II/VM- und 2M-Bodies sieht's danach aus, als würden sie die Generatorhülle über einen kleinen Massestreifen rückseitig auf einen der Minus-Pins legen wie die meisten anderen Hersteller von MMs und MIs auch. Dann gilt: Streifen entfernen/durchtennen -> Problem gelöst.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Werner: Ja, das schiene freilich sinnvoller. Allerdings hab ich auf die Schnelle nichts zur Eingangskapazität des Kenwood-Receivers gefunden, kann also keine Vermutungen anstellen, wie gut der mit dem AT440MLb zurechtkommen müsste...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    André: Es gab ein 500EEE? Wär mir neu. Ich mein, beim 500er ging's nur bis zum EE - und wimre war das auch nur eine mittelscharfe, gebondete Ellipse.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Andreas: Nadeln gäb's schon noch, denn Thevoiceofmusic hätte u.a. noch die Pickering D1500AME2 und -ATE2/3/4 fürs baugleiche Pickering V15 für US$ 50 bzw. 32. Aber der Euro steht aktuell gegenüber dem Dollar ja nicht allzu gut da, also wär man mit Versand, Zoll und Einfuhrumsatzsteuer mit rund 60 bzw. 40 Euro dabei - für meinen Geschmack zuviel für die gebotene Qualität.



    Werner: Anbieten würden sich da z.B. das Denon DL110, wenn's ein High-Output-Modell werden soll, oder das Audio Technica AT-F7, wenn's ein Low-Output-Modell werden soll. Letzteres gäb's z.B. beim ollen Thakker derzeit für m.E. schon sehr günstige 209 Euro.



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Werner: Ich denk, wenn Du schon Besseres wie etwa das erwähnte AT440MLb gewohnt bist, kannst Du Dir Versuche mit dem Stanton 500 wahrscheinlich schenken. Allerdings gilt natürlich immer, dass die Geschmäcker verschieden sind - somit ist nicht ausgeschlossen, dass Du, wenn Du's mit einer brauchbaren Nadel versuchen würdest, das Ding vielleicht für eine bestimmte Art von Platten als genau richtig/Deinem Geschmack entsprechend ansehen könntest. Insofern: Vielleicht nicht wirklich für die Tonne.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Hat sich eigentlich inzwischen in Sachen Validität der Stereoplay-Messungen noch was Neues ergeben? Letzter Stand war, mein ich, dass sich Panasonic diesbezüglich nochmal mit der Stereoplay in Verbindung setzen wollte...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Sam: Jetzt wo Du's sagst, stimmt. Ich hab die Doppeltasten auf dem Bild nicht erkannt, daher meine Annahme, es sein ein 3300er oder 3400er und nicht ein 3500er oder 3600er.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    P.S.: Dabei hätt ich eigentlich nur die Tasten zählen müssen, ich Horst - da hätten die sieben Eingangswahltasten zusammen mit den sechs Tasten links nebem dem Display eh eindeutig auf den HK3500 hingewiesen...

    Du wirst für den Rega wahrscheinlich noch einen Vorverstärker für MM benötigen.


    Konrad: Schaut mir eher nicht danach aus, denn vom ersten Bild oben scheint zwei Stockwerke darunter ein HK3300 oder HK3400 zu stehen (den CD-Player dazwischen erkenn ich nicht wirklich, aber er erinnert mich etwas an meinen ollen Philips CD480...) - und die haben beide einen sogar noch diskret aufgebauten, durchaus brauchbaren MM-Eingang (mit laut Schaltplan 120 pF Kapazitätsbelag, also auch recht sinnvoll ausgelegt...). Wenn der Receiver noch in Ordnung ist, denk ich, wär da mit einer der üblichen, separaten Phono-Vorstufen bis rund 150 Euro wohl kaum was zu verbessern, sondern wahrscheinlich nur noch (je nach Modell) Low-Output-MC-Kompatibilität hinzuzugewinnen.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini


    P.S.: Von den geringen Nennleistungen beim HK3300 und HK3400 sollte man sich übrigens nicht täuschen lassen - das sind eher solide Worst-Case-Watt als beispielsweise optimistische 80er-Jahre-Technics-Watt...

    Sam: Hmja, sieht so aus, als fehlte bei Deinem Exemplar die Steg-Konstruktion, die die Nadelbewegungen an die Kristalle weiterleitet, und als sei die vordere Vernietung nicht mehr ok.


    Mei, und was die Kristall/Keramik-Systeme an sich angeht - da hat Dein Fachmann generell schon recht: Die Dinger sind überwiegend nicht wirklich Hifi-tauglich, benötigen gern noch recht hohe Auflagekräfte über 2,5 g, und die zugehörigen Nadeln sind oft nur mit Saphir- statt Diamantspitzen ausgestattet und somit recht flott verschlissen (sodass dann auch billig mit der Zeit teuer kommt...).


    Tja, und was einen neuen Spieler betrifft: Wenn Du möglichst hohe Klangqualität für möglichst wenig Geld rauskitzeln willst, wär's wahrscheinlich sinnvoller, einen guten Gebrauchten zu nehmen und dem dann - je nachdem, was sich eher anbietet - entweder eine bessere Nadel fürs bereits vorhandene oder gleich ein besseres, neues System zu verpassen. Denn auf neuen Spielern bis 300 Euro wirst Du sonst auch nur Magnet-Systeme der einfachen Art vorfinden (die sich allerdings nicht selten durchaus noch mit besseren Nadeln aufrüsten ließen...). Sprich, für ein ordentliches System mit einigermaßen hochwertiger Nadel musst Du heute allein schon mit rund 100 bis 200 Euro rechnen. Entsprechend weniger bliebe für den Spieler selbst.


    An Deiner Stelle würd ich also erstmal damit anfangen, bei Verwandten, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen & Co. rumzufragen, denn nicht selten steht da noch irgendwo ein anständiger, aber mittlerweile nicht mehr genutzer Plattenspieler rum, mit dem sich was anfangen ließe...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Wie neulich schonmal in einem anderen Thread erwähnt, sollen es auch vermehrte Probleme mit der Befestigung des Steins auf dem Bor-Träger gewesen sein, die AT zur Einstellung des AT150MLX bewogen haben. Schade eigentlich - aber da lob ich mir meine alten ATN150Es und ATN152LPs (ATN152LP = wie ATN155LC, nur in der T4P-Variante), denn da war die Befestigung noch anders gelöst (was auch visuell deutlich hübscher wirkt, denn da gibt's diese eher hässlich wirkenden Bapp-Kegel um die Steine nicht...).


    Bliebe zu hoffen, dass AT diese Probleme wieder in den Griff bekommt, denn es schiene mir sehr schade, wenn ein in puncto Preis-Leistung so attraktives MC deshalb vom Markt verschwände. Ist ja schon schade genug ums AT150MLX...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    ...und wir sind alle Weißbrote!


    Nicht wirklich - aber Langnasen. :D


    Zum eigentlichen Thema: Wimre lagen die alten SAS-Nadelvarianten zuletzt größtenteils bei US$ 133. Wobei einige Shure-Versionen schon US$ 167 erreicht hatten. Nicht mehr ganz sicher bin ich mir bei der SAS-MM1-Nadel - aber ich meine, die wäre der letzte noch verbliebene Ausreißer nach unten gewesen und hätte zuletzt US$ 111 gekostet. Und so ganz und gar nicht mehr sicher bin ich mir beim Aufpreis für die paar Japan-Lack-veredelten SAS-Nadelversionen - aber die erschienen mir von der visuellen Anmutung her eh eher als Zumutung...


    Auch nicht so ganz sicher bin ich mir übrigens, ob die alten SAS-Versionen wirklich deshalb eingestellt werden mussten, weil keine Bor-Träger mehr erhältlich wären. Mein AT-Fachhändler erzählte mir neulich nämlich, dass AT das 150MLX nicht deswegen hätte auslaufen lassen, sondern weil sie mit Schwierigkeiten bei der Fertigung zu kämpfen hatten: Angeblich gab's aufgrund nachlassender Teilequalität immer mehr Schwierigkeiten mit der Befestigung des Steins auf dem Träger, sodass bei der letzten Charge einige Ausfälle durch ab-/ausgefallene Diamanten zu beklagen waren - wovon offenbar auch ein paar von den Exemplaren betroffen waren, die er verkauft hat.


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Ole: In der Tat... Und was mich halt besonders nervt an dem Schmarrn: Da wirft man schwerlich nachrüstbare Analog-Features hinaus - und rein nimmt man dann stattdessen eine DAC-Sektion, als ob's an externen DACs aller Preisklassen irgendeinen Mangel gäbe und als ob nicht ohnehin so gut wie alle Digital-Zuspieler eh schon ihre eigene DAC-Sektion mitbrächten.


    Und leider bleiben halt im leistbaren Segment inzwischen wirklich immer weniger Geräte übrig, wenn man noch eines mit klassischer Tape-Schleife oder gar Record-Out-Selector haben will - unter 500 Euro sind's aktuell meines Wissens gerade noch so um die fünf bis zehn...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Michael: Seh ich ähnlich, auch wenn ich zur Not auch mit einer klassischen Tape-Schleife zufrieden bin...



    Winfried: Ist zwar bei Digital-Rekordern ein seltenes Feature, aber es gibt tatsächlich auch Modelle, die Confidence-Monitoring unterstützen, z.B. Tascam HS-2000.


    Besitzer klassischer Dreikopf-Rekorder seh ich übrigens gar nicht mal so besonders von dem Problem betroffen, denn da gab's/gibt's ja gerne noch einen regelbaren Kopfhörerausgang an den Geräten selbst. Wer die Tape-Schleife hingegen wirklich als Insert-Schleife für allerhand Prozessoren und/oder Filter braucht (und einen Equalizer würd ich übrigens vorzugsweise grundsätzlich eher per Tape- oder, falls (zusätzlich) vorhanden, per Prozessor-Schleife einbinden als via Pre-Out/Main-In-Schleife...), kann auf die Monitoring-Funktion nicht verzichten - und der mag dann sehr überrascht sein, wenn er sich bei den aktuellen Geräten umschaut, denn da sind insbesondere bei den preisgünstigeren Vor-/Vollverstärker- und Receiver-Modellen kaum noch welche mit richtigen Tape-Schleifen mit Monitor-Funktion zu bekommen...



    Grüße aus München!


    Manfred / lini

    Nervt's Euch eigentlich auch, dass immer mehr aktuelle Vor- und Vollverstärker- wie auch Receiver-Modelle keine vernünftigen Tape-Schleifen mit Monitor-Funktion mehr mitbringen, sondern meistens nur nur noch einen Record-Out? Ich find das irgendwie ziemlich doof, denn so eine klassische Tape-Schleife als schaltbare, analoge Insert-Schleife zur Verfügung zu haben, scheint mir doch recht nützlich...


    Grüße aus München!


    Manfred / lini