Posts by garrard401

    Hat jemand am DL 103r mal einen Hashimoto HM3 gehört?

    Ein Freund von mir denkt gerade darüber nach. Das DL103r im Graphitgehäuse hat er schon.

    LG Hubert

    Ein guter Kumpel hat gerade ein schönes SUT Vergleichstreffen veranstaltet. Als System diente ebenfalls ein Denon DL103R. Unter anderem waren ein Pärchen großer Audio Note, Telefunken und Audio Consulting Step Up Transformer am Start (die genauen Modellbezeichnungen gebe ich noch an). Mit großem Abstand, da waren sich alle Beteiligten einig, hat der Audio Consulting Transformer aus der Schweiz das Rennen gemacht. Selbst der Audio Note kam an die Performance des Audio Consulting nicht ran. Der große Vintage Telefunken fiel deutlich gegen die beiden anderen ab. Folgende Phono von DHTRob wurde genutzt.


    https://www.dhtrob.com/projecten/phono_cf50_ac2.php


    Gruß

    Mike

    Hallo Peter,


    ich hatte heute einen durchaus erfahrenen Hörer zu Besuch und wir zwei haben uns durch allerlei unterschiedliches Musikmaterial gearbeitet. Gearbeitet ist in Anbetracht der Tatsache, dass mit Röhrenequipment in einer Dachgeschoss Wohnung gehört wurde, durchaus der richtige Begriff. Es gibt angenehmere Tage um intensiv zu testen. Unabhängig davon, fiel sein Urteil höchst positiv aus. Eine gerade von ihm gehörte Audioplan Kontrast und Odeon Tosca an hochwertiger Elektronik, würden beide nicht an die Performance derAudio Note heranreichen. Der einzige leichte Kritikpunkt betraff den Bass. Hier würde er sich ein klein wenig mehr wünschen. Durch eine noch nähere Positionierung an der Wand ist da sicherlich noch was rauszuholen. Insgesamt scheine ich aber auf dem richtigen Weg zu sein.


    Diese mitgebrachte Al Di Meola CD klang traumhaft über die AN-E/LX


    IMG_20220512_134204.jpg


    Gruß

    Mike

    was genau sollen die verbessern?

    ich kann das Album um die Uhrzeit leider nicht mehr antesten, ich finde eben am MAC klingt es über Tidal so, dass mir das morgen mit meinen Lautsprechern auch das Blut aus den Ohren fließen lassen könnte.

    Gerade im Bassbereich wirkt es wenig präzise und aufgebläht. Hier wäre sicherlich durch Eckabsorber/Bassfallen noch einiges rauszuholen. Auch Versuche mit Ankopplung bzw. Entkopplung stehen noch aus. Ich bin mir sicher, dass ich hier noch einiges verbessern kann. Genauso sicher allerdings auch, dass ich bei diesem Musikmaterial mit bspw. einer Martion Bullfrog weitaus bessere Ergebnisse erzielen würde.


    Gruß

    Mike

    Heute St Germain - Boulevard gehört. Die erste Scheibe die mir über die AN-E nur mittelprächtig gefallen hat. Sicherlich kann man mit einer optimaleren Positionierung und Einsatz von Absorbern/Diffusoren noch einiges verbessern, dennoch kann man festhalten, dass es für solcherart Musik geeignetere Lautsprecher gibt. Da mir das aber schon vor dem Kauf der AN bewußt war, stellt das heute Gehörte keinen Beinbruch dar.


    Gruß

    Mike

    Hi Henner,


    ich arbeite mich gerade durch meine Musiksammlung. Das Hören macht mir momentan eine Menge Spaß. Auffallend ist dabei, dass das akribische Vergleichen in den Hintergrund getreten ist. Das ist eigentlich die größte Stärke der Audio Note. Ich seziere das klangliche Geschehen einfach nicht mehr in dem Maße wie vorher. Die Ständer sind noch nicht fertig. Ich behelfe mir mit einer Notlösung. Mein Bericht indem ich alles Wesentliche noch einmal zusammenfasse, ist fast fertig und wird in Kürze eingestellt. Wenn die AN komplett eingespielt ist, werde ich mit meinem UMIK ein paar Messungen durchführen und diese hier einstellen. Ehrlich gesagt gehen mir diese Messungen aber am Allerwertesten vorbei. Selbst wenn diese schlecht ausfallen sollten, höre ich äußerst zufrieden Musik. Deinem Besuch steht nach dem eingültigen Einspielen der AN nichts im Wege.


    Gruß

    Mike

    Hallo Marc,


    sorry für die späte Antwort. Ich bin momentan auf Norderney und genieße das Nichtstun. Die Liste bzw. eine genauere Zusammenfassung werde ich nach dem Urlaub erstellen. In der Tat bietet Audio Note einem mannigfaltige Möglichkeiten sich seinen Lautsprecher nach Mass zusammenzustellen. Da du eine freiere Aufstellung bevorzugst, scheint dir ein größerer Raum zur Verfügung zu stehen. Audio Note gibt eine Mindestgröße von 18qm an. Die schwarze Papiermembrane bedarf nicht zwingend einer Eckpositionierung. Bei der blauen Membrane sollte dagegen schon relativ ecknah positioniert werden. Bei freier Aufstellung scheint die blaue Hanfmembrane eher in die Knie zu gehen. Die schwarze Membrane klingt erdiger und hat insgesamt den satteren wärmeren Sound. Dafür ist sie nicht ganz so präzise und die Gefahr das es in kleinen Räumen bei echknaher Positionierung dröhnt, ist bei der schwarzen Membran größer. In deinem Fall würde ich insofern eher zur schwarzen Papiermembrane tendieren. Ich habe aufgrund der klanglichen Ausrichtung zuerst auch die schwarze Membrane favorisiert. Da die schwarze Membrane in kleinen Räumen eher Probleme bereiten kann, habe ich mich für die blaue Membrane entschieden. Bereut habe ich diese Entscheidung nicht. Ausschließen daß die schwarze Membrane in meinem Raum aber auch funktioniert hätte, kann ich allerdings nicht.


    Gruß

    Mike

    Hallo Marc,


    die Liste werde ich in Kürze einstellen. Preislich liegt das Modell deines Bekannten schon weit oberhalb meiner AN-E/LX Hemp. Die Preise der AN Speaker variieren wohl zwischen ca. 5000 - 120000 €. Das von mir gewählte Modell AN-E/LX Hemp liegt wohl bei ca. 7000 € und wird als Einstieg in die Oberklasse angesehen. Ich stimme dir zu, der Grundcharakter und die klangliche Signatur bleibt ähnlich. Die teureren Modelle spielen selbstverständlich noch ein wenig subtiler und detaillierter auf. Dieses Mehr an Information muss aber nicht zwangsläufig auch jedem unbedingt besser gefallen. Der Selbstbauer kann glücklicherweise zwischen den unterschiedlichen Versionen auswählen. Ich persönlich habe mich bewußt für die LX mit Cooper Voice Coils entschieden. Der Thread richtet sich letztendlich an alle, die die Audio Note auf ihrem Habenwollen Zettel notiert haben, den aufgerufenen Preis aber nicht stemmen können bzw. wollen. Mit ein wenig Eigeninitiative ist es möglich den Preis deutlich zu reduzieren und sich gegebenenfalls einen Traum zu erfüllen.


    Gruß

    Mike

    Elektrostaten wären auch meine erste Wahl gewesen. Aufgrund der räumlichen Gegebenheiten bzw. deiner Bedenken entfallen die ja. Ein Lautsprecher der sowohl preislich paßt, wandnah positioniert werden kann und auch ansatzweise 35-40 Hz schafft, wäre beispielsweise die Audio Note AN-E. Gerade im Stimmbereich ganz hervorragend. Nicht ganz so klar wie ein Elektrostat dafür aber mit mehr Brustton.


    Gruß

    Mike

    Ja - unbedingt! Je nachdem, was mir die Zukunft dieses Jahr bringt, werde ich auch noch ein Selbstbau-Projekt starten und die AN-E ist im Moment der heißeste Kandidat...


    Viel Freude weiterhin!


    Grüssle Henner

    Wenn alles fertig aufgebaut und der Lautsprecher eingespielt ist, kommst du vorbei. Da auch noch ein paar weitere Forenkollegen Interesse bekundet haben zu lauschen, könnte man das ja mal in kleiner Gruppe dann umsetzen. Matthias S. wird das erste Höropfer sein ;)


    Gruß

    Mike

    Inzwischen habe ich weitere Stunden mit den Audio Note-E/LX Hemp Lautsprechern gehört und kann durchaus sagen, dass das Einspielen durchaus Früchte trägt. Die Audio Note wird wohl längerfristig bleiben dürfen (ohne jegliche Gewähr ;)). Sicherlich ist noch nicht alles Gold was glänzt, aber ich habe schon lange nicht mehr so zufrieden und entspannt Musik gehört. Der Spass am Musikhören war mir in letzter Zeit ein wenig abhanden gekommen.


    Dieses Projekt ist meinerseits u.a. mit der Intention gestartet worden, alle erforderlichen Informationen zum Nachbau der Audio Note-E Lautsprecher in komprimierter Form zusammenzutragen. Falls gewünscht, erstelle ich gerne noch einmal komplette Listen der benötigten Bauteile sowie aller weiterer benötigten Materialien für die Kupfer und Silber Ausführungen. Vielleicht ist der ein oder andere ja interessiert. Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang, dass auch Mitforisten aus diesem Forum bereitwillig Informationen an mich weitergeleitet haben. Danke dafür. So stelle ich mir eine Community von Usern die das gleiche Hobby teilen auch im Idealfall vor. Jetzt kümmere mich in einem weiteren Schritt um die Lautsprecherständer. Ich habe in einem vorherigen Posting darauf hingewiesen, dass mir bei der Bearbeitung der Vierkantrohre ein Fehler unterlaufen ist und das Material teilweise unbrauchbar war. Vollkommen überraschend traf gestern ein Geschenk von Henner (defektzero) bei mir ein. Nicht weniger als 17 Stück fertig bearbeiteter Edelstahl-Vierkantrohre lagen dem Paket bei. Ich sage nochmal :merci:

    Anbei auch noch ein Bild von der Rückseite der Frequenzweiche auf MPX-Brett und von den tollen V2A Vierkantrohren.


    Platte Rückseite_Fotor.jpg


    Weiche1_Fotor.jpg


    1646771457602_Fotor.jpg


    Edelstahl Vierkantrohr_Fotor.jpg


    Gruß

    Mike

    Mike, mit Cognac scheinst du es zu haben ;)

    HT und TMT sind an ein separates Buchsenpaar angeschlossen? Hat das einen besonderen Grund? Schwacher Verstärekr für den HT? Auf jeden Fall gibt es Potential den TMT mit einem zweiten Verstärker anzufahren. Hält die Verzerrungen von dem HT-Verstärker ab. Zwei XTZ A2-300 wären ein ganz heißer Tipp dafür. Wenn ich es aber richtig verstanden habe, arbeitest du aber lieber mit Röhren.

    Alles original von Audio Note übernommen. Dir steht als Möglichkeit Bi-Wiring und Bi-Amping zur Verfügung. Röhre ist gesetzt, vielleicht teste ich aber mal den Gesellen.


    https://www.audiophonics.fr/en…-2x90w-4-ohm-p-15654.html


    Gruß

    Mike

    Sehr schön, Mike. Du hast echt ein Händchen für schönes Furnier und dessen Verarbeitung.

    Und bei "real Fever level" kann ja kabelseitig auch nichts mehr schief gehen.

    Ich habe den Eindruck, dass ich mich mal selber einladen müsste zur Probe fiebern :P ... Aber erst, wenn sie eingespielt sind.

    Jürgen, gerne doch! Wenn die Hanfmembran schön weich geknüppelt ist, kommst du mal bei mich bei. Bring dann bitte auch deinen AD1862 DAC mit. Dann können wir den mit meinem neuen NOS AD1865 DAC vergleichen. Auf dem eingestellten Bild siehst du den Dac unten auf dem Pohden stehen. Das Kabelseitig nur "Real Fever Level" Ware in Frage kommt, versteht sich von selbst. Da bin ich eigen. Für mich und meine guten Froinde nur das Beste ;)


    Gruß

    Mike

    Mike, der Aufwand hat sich gelohnt! Sehr schön! Der Klang der "Schachteln" ( ;) ) würde mich auch sehr interessieren.

    Auch wenn das Foto es nicht vermittelt, handelt es sich eher um einen eleganten satten Cognac-Ton. Die Maserung wirkt zudem auf dem Foto sehr dominant. Real wirkt das viel dezenter. Klanglich hatte ich ja schon angemerkt, dass mir dieser Lautsprecher besser gefällt als alle bisher gehörten in diesem Raum. Es wirkt alles aber noch ein wenig ungelenk und spitz im Ton. Audio Note selbst gibt eine Einspielzeit von 200-300 Stunden an. Das scheint mir eine realistische Einschätzung zu sein. Insbesondere die Hanfmembran ist bretthart. Das Potenzial und das was mir in Krefeld so gut gefallen hat, ist aber schon klar erkennbar. Das Teil darf sich jetzt einspielen. Endgültige Aussagen treffe ich insofern noch nicht. Eine Schallwandabdeckung ist nicht geplant. Anbei auch ein Bild der Frequenzweiche.


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    Gruß

    Mike

    Ich bin in mich gegangen und habe mich fürs ölen entschieden. Das von mir eingestellte Bild vermittelt noch nicht einmal ansatzweise wie schön das Ergebnis geworden ist (links das noch unbehandelte Gehäuse). Zumindest ich bin sehr zufrieden und happy. Werde noch zweimal ganz dünn ölen und polieren. Streicht man sanft mit den Fingerkuppen über das Furnier, fühlt sich das aber auch jetzt schon wunderbar an. Passende schwarze M4 Schrauben für Woofer und Tweeter müssen noch gekauft werden. Die provisorischen silbernen aus dem Baumarkt sind nichts fürs Auge. Weniger erfolgreich war das Kürzen der Vierkantrohre für die Ständer. Da muss ich noch einmal ran.


    1646770730782_Fotor.jpg


    Gruß

    Mike