Posts by Bäh-Bär

    Moinsen,


    103 und 103R haben die gleiche Nadelnachgiebigkeit, die Angabe ist nicht statisch gemessen sondern bei 100Hz

    • Nadelnachgiebigkeit: 5 µm/mN (bei 100 Hz)

    Im Vergleich dazu ein AT440, bei dem beide Werte angegeben sind:

    • Nadelnachgiebigkeit: 40 µm/mN statisch, 10 µm/mN dynamisch (100 Hz)

    Statisch wird das 103 bei um die 15-20 liegen, das passt also zu einem mittelschweren Arm. Bei mir lief das einfache 103 u.a. an einem Rega 300, Technics 1210, 10,5“ Forumsarm ohne Probleme. Aktuell hängt es an einem Project Yellow Submarine, auch hier gibts kein Theater. Alles keine Schwergewichte. Natürlich holt man mit einem guten Arm da mehr raus.


    Gruß

    Christian

    Passt sogar in diesen Thread, falls Du einen Tipp zum SME V hast.

    Mein SME V gehört zur ersten Baureihe. Selbst Transrotor konnte nicht adäquat helfen, den Abstand zwischen Nadel und Plattenteller auf ein Maß zu bekommen, dass man den Stylus Cleaner ohne Bauchschmerzen dazwischen schieben könnte.

    schau mal hier:

    SME IV Höhenverstellung der Tonarmauflage

    Post 10



    Gruß

    Christian

    Hi Steffen,


    ich hab ein Sonata 2 Ref. (HO) am 10,5“ Forumsarm mit Carbonrohr, genau waagerecht, 1,9g AK, ehr niedriges magnetisches AS, auch an einer RE2030, auch auf 0pF eingestellt, habe aber weder Probleme mit der Auslaufrille noch ein höhenarmes „unluftiges“ Klangbild oder den Bedarf erst drei Plattenseiten zum Warmlaufen zu benötigen. Ja, organisch klingt es, nie nervend, kann aber bei Bedarf ordentlich und straff hinlangen.


    Vielleicht kontrollierst du mal ob die Liftbank den Arm am Plattenende berühren könnte. Sowas hatte auch ich mal und der Effekt war ein wie von dir beschriebenes gehüppel und verzerre. Eigentlich hat mein Grado beim Einstellen nie rumgezickt, was nicht heißt, dass ihm alle von mir probierten Arm-/Phonostufen-Kombinationen gefallen hatten.


    Gruß

    Christian

    ist der 2*115 V ein Trenntrafo?, die in Reihe mal 1,4 sind ca. 320 V, also bei etwas Belastung 300 V, da hast Du reichlich Lust, um mittels einer Siebkette spannungsmäßig weiter runter zu kommen.

    Jep, ist mir schon klar, vielleicht finde ich aber noch was passenderes. Wie gesagt, die Bauteilwerte sind recht unkonventionell, daher möchte ich nicht die halbe Schaltung umdimensonieren.

    Schaltplan? Ja den such ich auch noch....


    Ich werde mir, wie schon gesagt, eine provisorische Betriebshochspannung basteln, wenn ich denn was passendes im Fundus finde. Bis jetzt habe ich einen 2x115V Trafo entdeckt, der wird aber definitiv nicht ins Netzteilgehäuse passen. Das wird dann aber deutlich mehr als 150-170V für die Anode. Ich werde doch mal alles systematisch messen und dokumentieren müssen, schlimmstenfalls muss ich den Schaltplan aus dem 3D-Freihanddrahtverhau ableiten. *seuftz*


    Ich glaube, ich lade mir ein paar Freunde ein, die sich professionell mit Freiluftverdrahtung auskennen:


    31DA0441-DDB3-4FCE-86FC-D3E8E0101A93.jpg


    Für eine ausreichende Erdung hab ich dann auch mal gesorgt:


    FE6BBE0C-6786-4AF8-9321-57B28A9EC6F8.jpg


    Gruß und Dank

    Christian


    Ps.: Die Kiste ging mal, ist auch nicht abgeraucht, sollte man also eigentlich auch wieder hinbekommen.

    Vielleicht erledigt sich der Spuk, wenn ich die Anodenhochspannung neu baue. Ich habe auch genügend andere Phonostufen und muss keinen Hinger leiden, aber der Kleine ist mir ans Herz gewachsen und gerade bei alten Monoscheiben sehr hilfreich.

    Nö, die üblichen Verdächtigen mögen sich anscheinend nicht beteiligen. Die Nobbies sind ja dich nicht gar so selten, ich dachte da wüssten einige intimeres von.


    Im Web ist so rein gar nichts zu finden, die Webseite von Norbert Krobisch existiert nicht mehr. Eine 3-Röhrenphono mit ECC 83 und 82 sollte keine Raketenwissenschaft sein, aber die Schaltung mit Bauteilen, welche alle mit den selben Werten gesegnet sind , geben mir einige Rätsel auf. Im Web habe ich nichts vergleichbares gefunden. Einstellbare RIAAs gibt es jetzt auch nicht wie Sand am Meer.

    Dann halte ich halt einen Monolog.


    Folgende Erkenntnisse habe ich:

    Der Fehler ist auf beiden Kanälen, also gehe ich von einem Netzteilproblem aus.


    Möglichkeit 1:

    Motorboating oder Blubbern soll meistens ein Problem der Anodenspannungsversorgung sein, welche zu hochohmig geworden ist, genauer ist zu vermuten, dass der dynamische Innenwiderstand der Spannungsquelle zu groß geworden ist. Den ersten der beiden Trafos in Reihenschaltung für die Heizspannung hatte ich ausgetauscht, wie auch Gleichrichter und Ladeelkos. Der unbekannte zweite Trafo erzeugt die Anodenhochspannung aus der 12V Wechselspannung des Heiztrafos. Der wäre also verdächtig, die Frage ist wie hoch die Anodenspannung für ECC83 und 82 sein sollte. Also Datenblatt googeln, 200-250V sollten ja kein Problem sein, damit verschiebe ich dann natürlich auch die Arbeitspunkte.


    Möglichkeit 2:

    Defekter Kondensator im Ausgangsfilter. Bei mangelnder Kapazität entsteht eine Feedback-Spannung durch den Anodenstrom der durch die Impedanz der Stromversorgung fließt und mit dem Gitter der nächsten Stufe gekoppelt wird und so zur Oszillation führt. Die kleinen Folien-Cs an den RCA-OUT Buchsen sollte ich dann wohl auch besser austauschen.


    Möglichkeit 3:

    Offener Gitterkreis. Ist das Gitter nicht vorgespannt oder geerdet, dann baut sich hier langsam eine Ladung auf, welche die Röhre abtrennt die damit ihre Ladung verliert. Dann wiederholt sich dieser Zyklus. ... soweit so gut, nun soll man die „Kontinuität der DC-Rückführung zwischen den Gittern und der negativen Betriebsspannung prüfen.“ ....was genau prüfe ich da? Betrifft das nicht hauptsächlich Batteriebetriebene Geräte? Aber die Gitterableitwiderstände könnte ich durchmessen. Entladen die Gitter sich dann über den Isolationswiderstand? Auch hier wären Referenzwerte hilfreich.


    Möglichkeit 4 und ff?

    Es noch Hinweise auf Motorboating durch einen fehlerhaften Masseanschluss. Das kann ich auch nochmal überprüfen.


    Hab ich was vergessen? ....oder liege ich mit meinen Betrachtungen gänzlich falsch?


    Also suche ich mal fröhlich weiter. Vielleicht mach ich mal einen Lasttest mit dem Netzteil um den Innenwiderstand zu bestimmen.


    Gruß

    Christian

    Operation gelungen, Patient tot. Ich hoffe auch, dass das wieder wird. Mir wäre wohler wenn ich ein paar Eckwerte vom Netzteil hätte.


    Danke für die Besserungswünsche.

    Moin zusammen,


    ich habe einen Norbert Dreimaster (MM-Phono) mit dem Standardnetzteil (ohne Gleichrichterröhre). Der Arme ist ziemlich krank, hat einen fürchterlichen Anfall von Motorboating, er rattert also fröhlich auf beiden Kanälen mit ca. 0,5 Hz vor sich hin. Die Freqenz ändert sich wenn ich die Low/high-Regler auf Extremwerte verstelle. Die Röhren habe ich natürlich als erstes ausgetauscht. Dann habe ich eine defekte Gleichrichterbrücke gefunden und natürlich beide ausgetauscht, wie auch alle Ladeelkos, danach alle Koppel-Cs und auch noch die verbleiben Elkos außer die für die entstellbare Entzerrung, welche ich aber probehalber überbrückt habe. Hat alles nicht so wirklich geholfen. Daher habe ich das Netzteil zerlegt und die Heizspannung über einen externen Trafo erzeugt. Sogar Heizspannung taktet trotzdem vor sich hin sobald alle drei Röhren eingesteckt sind. Die Anodenhochspannung liegt belastet nur bei 170 V. Die Heizpannung ist vom Betrag her mit 12,7 V soweit ok. Ich habe irgendwie die (in Reihe geschalteten) Trafos im Verdacht, leider ist keine Beschriftung mehr lesbar. Kann mir jemand mit den Bauteilwerten oder gar einem Schaltplan aushelfen?


    Gruß

    Christian