Posts by Fohnoh

    ...die Kunstkopf-Hörbeispiele auf Lowbeats sind auch ganz interessant...

    da kann man S40, S25, Contour 1.3 SE & Contour 20 "vergleichen"....


    In "live" fand ich den Unterschied in der Abstimmung zwischen S40 & Contour 20 schon drastisch, das kommt über Kofhörer so nicht in der Deutlichkeit rüber....


    Viele Grüße

    Benjamin


    PS: @ Moderation: vielleicht könntet ihr meine überflüssige 2. Grußformel aus Post #190 löschen, ich komme da zum Editieren leider nicht mehr ran... merci !

    Zur Contour 20:

    Ich habe mich zwar anfangs auch etwas schwer mit den neuen Rundungen & manchen Furnieren bei Dynaudio getan, aber mir gefällt es auf Dauer immer besser.

    Wenn man den sauberen Bass & Grundton der Contour 20 einmal kennengelernt hat, versteht man auch den Zweck des kurvigen & aufwendigen Gehäuses. Da verzichte ich dann auch gerne auf ein eckiges Design.

    Zumal die Contour wirklich superb gefertigt ist. Mann sollte die neue ein paar Wochen auf sich wirken lassen, anfassen, hören.

    Dann muss man den Fortschritt zur alten Contour schon anerkennen (ich habe noch eine Contour 1.1 in wunderschönem Kirschfurnier).


    Zum Klang:

    Ich habe noch nie einen derart sauberen Grundton & Bass aus einem kompakten Speaker gehört.

    Auf diesem Fundament baut sich dann ein faszinierend durchhörbares Klangbild ohne Härten auf. Der Esotar 2 schafft dabei den Spagat, alles an Information zu liefern & zwar nicht nur im Superhochtonbereich, sondern vor allem auch an der unteren Grenze des Übertragungsbereichs.

    Im Bereich der oberen Mitten bzw. dem Übernahmebreich ab 2kHz und höher z.B. entsteht ein solch hohes Differenzierungsvermögen, dass selbst kritische LP´s Spaß machen.

    Die Auflöung ist derart hoch, dass vermeintliche Unsauberkeiten beim Abtastvorgang plötzlich in einem anderen Licht erscheinen. Das ist für mich ein erheblicher Mehrwert beim Plattenhören.

    Streicher erhalten dadurch ein echtes, fülliges Timbre. Klangfarben von Instrumenten werden hervorragend differenziert. Stimmen sind sowieso eine Klasse für sich & zwar auch tiefe Männerstimmen.

    Die Abbildung ist äußerst variabel: mal direkt & kompakt vor der Boxenlinie, mal weit nach hinten gestaffelt, mal als Panorama in die Breite gezogen...


    Der Fairaudio Testbericht hat diese Eigenschaften eigentllich sehr gut auf den Punkt gebracht.

    Die Stereophile-Berichte von Herb Reichert & John Atkinson sind auch sehr wertvoll, diese gehen auch etwas kritischer ins Detail. Insbesondere der Vergleich zur S40 ist auch sehr interessant.


    Liebe Grüße

    Benjamin


    Viele Grüße

    Benjamin

    Hi Michael,


    siehe mein Post #14...

    Der kräftige Gewichtsunterschied zwischen dem Zamak- und Aluteller liegt quasi auch ohne Waage auf der Hand ;) ...ich habe auch beide Teller bzw. TD2001 & 3001 zu Hause.


    Die Angaben in den Datenblättern bei Thorens sind mit Vorsicht zu genießen.

    Bspw. wird beim Tonarmgewicht für den 3001BC von 600g ausgegangen.

    Ich frage mich, welcher Arm hier damals als Standard gesetzt wurde. Der TP90S kann es nicht sein, der wiegt eher in Richtung 400g...

    Allenfalls ein Ittok oder Jelco bringt bei mir derart hohes Gewicht auf. Meine anderen Arme wiegen eher 300-400g, diese müssten dann ja erheblich zu leicht sein für den 3001, selbst mit Zusatzgewicht. Die leichten Arme laufen aber trotzdem prima.

    Deine klangliche Einschätzung bzw. Vermutung zu Ungunsten des 3001er kann ich nicht bestätigen. Der 3001 BC ist schon ebenbürtig bzw. mit manchem Arm im Gesamtergebnis für meinen Geschmack in Teilaspekten besser als der 2001er mit TP90.

    Der Teller vom LP12 besteht wiederum aus Zamak mit einer hauchdünnen Beschichtung aus angeblich Schellack, was dieses seidenmatte Finish ergibt und nochmal deutlich ruhiger beim Klopftest reagiert.


    Viele Grüße

    Benjamin

    ...der 3001er hat andere Teller.

    Sowohl Innen- als auch Außenteller sind mit feiner Struktur komplett abgedreht & sehen auch nicht nach einem Gussteil aus. Der Teller baut auch etwas höher als der Thorens-Standard.

    Vom Geräusch her deutlich dunkler bimmelnd beim Anklopfen. Etwas leichter vom Gewicht.

    Die 3001er wurden mit Filzmatte ausgeliefert.


    Grüße

    Benjamin

    Hallo Dietmar,


    also die Höhenverstellung ist beim TP 90 jetzt nicht so kompliziert.

    Da der Tonarmschaft mit 2 Schrauben gesichert ist, kann man die ganze Angelegenheit relativ sicher lösen & anziehen, ohne dass einem gleich der Arm abzustürzen droht.

    Einfach bei Lösen der Schrauben mit der freien Hand den Arm unter der Skatingeinheit abstützen.

    Bei einem Linn Ittok muss man z.B. erheblich mehr Fingerspitzengefühl bei der Höhenverstellung aufbringen, da finde ich das bei Thorens besser gelöst.

    Also nur Mut !


    Grüße

    Benjamin

    Also ich würde so schnell nicht aufgeben.

    Meine 25R hat schon einen hervorragenden Phonozweig, ist für mein Empfinden ebenbürtig bzw. in Teilaspekten besser als meine Sachen von SAC.

    Ich würde sagen, da ist wohl was faul mit deiner Riaa R... ich würde erstmal einen Austausch mit einem neuen Exemplar probieren...


    Viele Grüße

    Benjamin

    Hallo Rainer,


    zum Armproblem ist es aus der Ferne schlecht möglich, einen Tip abzugeben.

    Da hilft nur durchmessen aller 5 Leitungen von A nach B mit einem Multimeter.

    Wichtig wäre zudem noch, dass der Arm eine masseschlüssige Verbindung mit dem Subchassis hat (mal Bodenplatte abnehmen & prüfen, ob ein Kabel vom Arm zum Subchassis geht).


    Zum Teller hatte ich hier auch schon mal einen Faden:


    LP12 Teller reinigen


    Somit ohne Abrasion keine Entfernung von Tapsen möglich, diese verewigen sich leider dauerhaft in bzw. unter der Schellackbeschichtung.

    Die einfachste Lösung wäre, einen neuen Teller zu bestellen. Der ist neu vergleichsweise günstig zu bekommen (ca. 200 GBP).


    Grüße

    Benjamin

    Geiles System !
    Läuft bei mir am Lundahl 1678.

    Sowohl 1:32 als auch 1:16 funzen prima, je nach Kette & Laune.

    Übertrager ist empfehlenswert, rundet je nach Vorstufe/ Kette den manchmal gnadenlosen Zugriff des Virtus ab.

    Passt alles, spielt das Virtus enorm ausgewogen & hat keine wirklich ernsthaften Konkurrenten zu fürchten.

    Der DFA sollte super gehen, bei mir läuft es am Jelco 750D & TP90 zur vollsten Zufriedenheit.

    An leichteren Armen leider deutlich unter Wert.


    Grüße

    Benjamin

    Also bei mir wurde das PTG auch erst mit Röhre MM plus Übertrager richtig gut:


    Croft 25R

    + Lundahl 1678 (1:16)


    An meiner MC Stufe klang es mir zu nüchtern & künstlich.


    Falls eine gute MM Stufe vorhanden ist, würde ich definitiv den Lundahl-Übertrager ausprobieren.


    Grüße

    Benjamin

    Zustimmung, ein Holz-Grado hat mit einem Prestige nicht viel gemein.

    Die Holzgrados klingen dynamisch, machen verdammt guten, beweglichen Bass & bestechen durch sehr facettenreiche Mitten. Im Vergleich zu anderen Systemen etwas schwächer in der Abtastung, aber die Stimmigkeit gleicht dieses Defizit m.M. nach aus.

    Im Akito geht ein Holzgrado sehr gut. Etwas eng von der Montage (Sonata 1), aber es geht.

    Wie sich das im engen Akito-Headshell mit dem riesigen Gehäuse des Sonata 2 verhält, keine Ahnung.


    Grüße

    Benjamin

    Sehe grad das laut preisliste Subchassis und armboard dabei sind.

    Das wäre sehr gut, aber ich kann das so in der 2020er Liste nicht finden...

    „Deck Only“ ist ja nur bei Akurate & Klimax verfügbar, dann kommt aber Kore oder Keel noch dazu.

    Ich glaub das Laufwerg kostet nackt um die 2000€. Ne neue Zarge ,TopPlate und Arbeitslohn kosten schätze ich 900€. Bei einem neuen Laufwerk ist dann ja jetzt zumindest das neue Lager drin. Ob man das jetzt unbedingt braucht vermag ich allerdings nicht zu sagen.

    Moin,


    das Subchassis fehlt bei „deck only“ aber noch, oder ?



    Viele Grüße

    Ich habe die letzten 3 Wochen nebenbei eine kleine Wechselorgie am Ittok LVII durchgezogen....


    Benz Ref3 (Wood) & Ortofon Virtus spielten weit unter ihren Möglichkeiten.
    Ein Denon 103 war zu nervös.


    Überragend dagegen:


    Goldring Eroica LX — sehr ausgeprägter Rythmus, lebendig, Glut in den Mitten, optimal eingebundene Feinauflösung ohne Analytik


    AT33PTG — hervorragende Feinauflösung, ungemein abtastsicher, tonal sehr ausgewogen


    Dynavector Karat 17D2 — leichtfüßig, dynamisch, tonal leicht abgedunkelt



    Mein Favorit ist derzeit das Goldring, kommt dem Charakter des LP12 / Ittok am meisten entgegen.


    Viele Grüße

    Benjamin

    ...ich bin ein großer Fan der Gyger-Schliffe, ich meine da bei allen Systemen eine gewisse Kernigkeit zu hören, unabhängig vom Hersteller, welche ein MR-Schliff so nicht bietet.

    Vielleicht auch mal beim Goldring Elite schielen, das ist m.W. das einzige aktuelle System auf dem Markt mit dem hochwertigen Gyger S- Schliff.


    Viele Grüße

    Benjamin

    Moin,


    also beim mkII bzw. Virtus funzt der Lundahl LL1678 schon prima.

    Ich habe das Virtus (mkII) & da würde ich den Eindruck von Honsl bestätigen.

    Das MC30 Super, welches ich mal leihweise testen durfte, habe ich etwas natürlicher / relaxter in Erinnerung.

    Das MK2 geht schon recht heftig & unverblümt zur Sache, je nach Tonarm.


    Grüße

    Benjamin

    Kleine Bemerkung zur Auslenkung des Chassis:

    Es sieht in deinem Video danach aus, als ob du auf die Tellersachse tippst...das wäre falsch.

    Du musst das Subchassis an seinem zentralen Schwerpunkt auslenken & dieser befindet sich, je nach Tonarmgewicht, zwischen Tellerachse & Mittepunkt Tonarmlager.

    Siehe das Video oben mit dem Ekos SE, so is richtig.


    Grüße

    Benjamin