Posts by Klein_Leo

    Hallo,


    ich bin etwas überraschend zu einem Well Temperd Record Player gekommen.
    Nun war leider kein Handbuch dabei. Kein Problem dachte. Leider hat meine Suche nach entsprechenden Anleitungen im Netz, sowohl beim Hersteller Stanalog (welltemperedlab.com, bislang keine Reaktion auf die Anfrage) als auch z.B. bei vinylengine keinen Erfolg gehabt.
    Die von mir gefundenen Anleitungen sind entweder vom teureren Reference-Arm, der sich vom einfacheren Modell an den entscheidenden Stellen unterscheidet (Gestaltung der Fadenaufhängung, Justage von Azimuth und Antiskating) oder eben gleich vom aktuellen Amadeus (der mit dem Golfball, welltemperedlab.net) der sich dann völlig unterscheidet.


    Kann mir da gegebenenfalls ein anwesender Besitzer eines solchen Spielers weiterhelfen, in Form einer Papierkopie oder eines PDFs?
    Oder kennt jemand eine Stelle im Netz, wo ich doch noch fündig werden könnte?


    Danke für Eure Unterstützung!


    Gruss Michael

    Warum muss man immer auf alles einprügeln, was nicht wie (man wähle seine Vorliebe):
    - eine Bohrinsel
    - ein LP12
    - ein Brettspieler
    aussieht?


    Na, und dann ein Hersteller, der sich einem gewissen Designanspruch verpflichtet fühlt...
    Der Eine findet Design per se verdächtigt und schimpft drum über eben diesen Hersteller.
    Der Andere schimpft, weil er das ach so dolle Design des Herrn Rams nicht getroffen findet.
    Beachtlich finde ich, dass es Hersteller gibt, die ein durchgängiges Design über die Jahre durchhalten, so dass man auch eine aktuelle Komponente wie den MP1260 in eine Anlage aus Anfang der 90er integrieren kann, optisch gefällig und in das Fernsteuerkonzept!


    Zum Analogen:
    T+A bietet nun doch schon einige Jahre einen Plattenspieler an und hat schon immer, auch in den trostloseren Jahren, die Möglichkeit geboten, in seinen Verstärkereinheiten einen Phonoverstärker zu integrieren.
    Damit hat sich dieser Hersteller durchaus der analogen Klientel geneigt gezeigt.
    Zudem soll der G10 sehr gut sein (ich persönlich hab weder Erfahrungen noch einen solchen Dreher). Zum G1260 dürfte es jedoch noch weniger Erfahrungen geben.


    Ja, ich habe Komponenten von T+A (seit 1993) und ich habe sie mir auch wegen dem Design gekauft :sorry:


    Und Design ist keine objektiv messbare Grösse sondern wird durchaus subjektiv beurteilt.


    Technisch dürfte der T+A G1260 sogar recht gut sein und verglichen mit so manchem hochgelobten Brett- oder Massespieler, der erst noch die verschiedensten Fussnetzteile und Unterstellfüsschen braucht, um Gefallen zu finden, wird es wohl eher ein Plugandplay-Gerät sein. Dann sind 2000 Euro garnicht soviel (da gibt es z.B. sonst meist nur einen Synchronmotor der blank mit Netzfrequenz läuft)


    Michael


    PS: der Vollständigkeit halber, bei mir dreht sich einer der üblichen renovierten Thorense, in Selbstbauzarge optisch abgestimmt auf den Rest des Setup

    Die Maschinen nennen sich Maschinen und nicht Vollautomaten.
    Prinzipiell ist die Gläss schon gut, aber wie schon öfter erwähnt, fehlt nicht nur mir die Funktion der Absaugung. Insofern is die Gläss höchstens ein Halbfertigautomat ;)

    Also bei unserem Waschvollautomaten wird die Wäsche nicht durch Absaugung getrocknet, somit passt die Analogie nicht so ganz...


    Die Absaugung einer Platte ist ja vielleicht auch nur ein möglicher Weg? Muss man wirklich mit einem nach und nach verschmutzendem Samtlappen am Saugrohr über die geschrubbte Oberfläche rutschen, wenn es vielleicht auch eleganter geht?

    Sag mal Milon,


    was schreibst Du hier eigentlich mit (aus den anderen Foren hast Du Dich ja nun endlich weitgehend zurück gezogen, die Werbesendung für Focal/Macintosh/Mehrkanal ist seitdem auf Standby)?
    Du hast keinerlei Bezug zu analogen Medien und über Geithain kennst Du sicherlich nur das Geschreibsel anderer.


    Brauchst Du Teilnehmer in Deinem neuen eigenen Forum? Oder warum verweist Du immer gerne in jeden Beitrag im Text auf Deine Signatur?


    Leo


    PS und eher zum Thema: es gibt eigentlich keinen Unterschied zwischen aktiv und passsiv, es gibt nur jeweils gute und schlechte Umsetzungen. Die Geithains gehören technisch zu den guten, sie müssen allerdings klanglich gefallen. Aber das gilt für passive B+W oder Maggies genauso.
    Ich höre mit selbst gebauten Aktiven (Manger + Ripol an Hifiakademie)

    Sehen toll aus - deine Dipol-Manger -
    Frage: laufen die Mangers auch als Dipole? Hast du auch andere Wide-Ranger probiert? Welche TTs verwendest du?
    gruß
    sascha

    Die Manger sind geschlossen eingebaut. Andere Breitbänder hab ich nicht probiert, die Manger betreibe ich schon seit 2004 in einer anderen Konstellation (mit Bass im geschlossenen Gehäuse, zunächst passiv, dann aktiviert über Behringer-Weiche, seit 2006 mit Hifiakademie-Verstärker und integrierter analoger Weiche). Der Manger ist letztes Wochenende umgezogen :D
    Als TT kommen je Kanal 4 Stück 12"-Peerless zum Einsatz (ausgelegt von Axel Ridtaler).


    Michael

    Ich freu mir hier grade ein Loch in den Bauch beim Musik hören mit den neuen Tröten!




    Zweiwege-Aktivlautsprecher
    - Mittelhochton ist ein Manger-Schallwandler
    - Bass kommt aus einem Ripol-Abteil mit je 4 12"-Bässen
    - die Aktivelektronik ist von Hifiakademie




    Gruss Michael

    Das passende Öl bekommt man übrigens, wenn man bei E..y "well tempered" eingibt. Dann erscheinen neben ein paar Neugeräten und vielleicht dem einen oder anderen Oldie auch diverse Fläschchen mit Silikonöl für diese Geräte. Achtung, auf Audiogeräte eingrenzen, sonst hat man tausende Aufnahmen des Wohltemperierten Klaviers :rolleyes:


    Das Teil hat echt was, ich bin auf der highEnd auch um das Ausstellungsstück rumgeschlichen, leider war es nicht in Betrieb, man scheute wohl, das Öl einzufüllen nur um es nach der Messe wieder ablassen zu müssen.


    Falls Dich der Golfball fasziniert hat, dann solltest Du Dir auch noch die Teller-Lagerung anschauen :D


    Im Netz findet man übrigens die "alten" und das "neue" Modell unter getrennten Adressen, die doch fast identisch sind. Da hat sich wohl mal wieder jemand im Lauf der Zeit zerstritten 8)


    www.welltemperedlab.com und www.welltemperedlab.net



    Gruss Leo

    Der englische Verkäufer meinte er würde auch in Zukunft eine Version aus Titanium herausbringen.

    Achtung für die Interessierten, Titanium klingt so "leicht"... :D


    Titan ist jedoch bei gleichem Volumen ca. doppelt so schwer wie Aluminium. Die "Leichtigkeit des Seins" stellt sich bei Titan nur ein, wenn man, z.b. im Flugzeugbau die Festigkeitseigenschaften nutzt und die Wandstärken des Bauteils entsprechend verringert.


    Ausser der Anbieter meint mit "Titanium" eine Aluminiumlegierung, die auch kleine Beimengungen von Titan enthält 8o das ist ein gerne genommener Marketinggag :thumbsup: hebt Preis, Wertschätzung und Marge ohne wirkliche Mehraufwendungen und Kundennutzen


    Michael

    Ich hab an meinem TD166 ein Wächter WSS Silverline eingesetzt. Das Kabel ist sehr dünn und damit recht gut geeignet für die Verwendung an einem Subchassis-Dreher. Das WSS ist recht kapazitätsarm, lässt einem also etwas mehr Spielraum bei der Anpassung von Systemen wie den Goldring, die gerne mit etwas weniger Kapazität abgeschlossen werden.


    An meinem alten TD318 hatte ich den Fehler gemacht, das Original-Kabel durch die Empfehlung eines Onlinehändlers aus Berlin zu ersetzen. Das Ding war dick und sehr unflexibel, vom frei schwingenden Chassis blieb auch bei grosszügigster Verlegung nichts mehr über.


    Gruss Michael

    Jetzt wollt ich mir grade die "Yesterdays" bestellen. Das lass ich wohl lieber.
    Mit ECM-Platten aus den alten Beständen hatte ich jedoch bislang keine Probleme, die sind tadellos!


    Bei JPC hab ich von den Neupressungen knapp die Hälfte wieder reklamiert. Seitdem kaufe ich aktuelle Neupressungen nur noch im Laden vor Ort, wenn möglich. Da kann man vorab mal ins Cover rein kucken.

    nicht jeder möchte sich eine Antares leisten...

    Stimmt ja, Thomas,


    nur, meine Antares der ersten Generation kostete gebraucht auch nur ca. 60% mehr, als der reine T+A-Phonoeinschub ab Werk, und bietet deutlich mehr Flexibilität!


    Und die Antares war ein zuu deutlicher Klangunterschied, da gibt es auch andere externe Stufen zu günstigerem Preis, die immer noch besser sein dürften. Der T+A-Dreher hat sicherlich mehr Potential, als die hauseigenen Vorstufen offen legen. Meine Erwartung, nicht meine Erfahrung!

    Ich habe eine T+A-Phonovorstufe (MM) in meinem T+A-Vorverstärker eingebaut, zwar nicht schlecht, aber ich würde es heute nicht mehr machen. Ich würde davon ausgehen, dass man mit einem Black Cube oder ähnliche externe Vorstufen klanglich weiter kommen kann, zumal wenn man sie ebenfalls gebracuht ersteht.
    Zudem entfällt die Bastelei, bis der Einbausatz auch wirklich funktioniert. Ich höre heute über eine Antares 8)

    Goldring 1042 an die Antares CP1 angeschlossen und war überrascht wie gut die Antares mit MM geht.

    Mein Reden... kannst Dich noch an unsere Diskussion im HuL-Forum erinnern? Mein Goldring 1022 hat sich an der Antares V1 ja auch überraschend weiterentwickelt.
    Schön, dass Du es auch mal getestet hast!


    Gruss Leo

    Also wenn Du eh noch ein Goldring 1006 hast, würde ich einfach eine Ersatznadel besorgen, das Gehäuse bei Goldring kann ja mit unterschiedlichen Qualitäten bestückt werden. Ich würde Dir entweder die Ersatznadel des 1022 oder gleich des 1042 empfehlen. Eine Ersatznadel bringt sicherlich mehr als ein Neusystem zum selben Preis.

    Manchmal sind es einfach nur "Verschiebungen" im Netz durch ungleichmässige Belastungen der Phasen. Wir haben hier leider nicht weit (Sichtweite) einen Kunststoffverarbeitenden Betrieb, der wohl jede Menge Strom zieht und seine Rückspeisungen der Maschinen mehr oder weniger gleichmässig ins Netz einstreut... (bestimmt unfachmännisch beschrieben).


    Jedenfalls treten unter der Woche immer mal wieder z.B. grössere Gleichspannungskomponenten im Netz auf, die insbesondere die Trafos der Endstufen (kurzfristig, im Minutenbereich) zum Brummen bringen. Zudem tritt mal mehr mal weniger ein Ausschaltknacks beim Trennen der Endstufen auf. Eine Zeitlang hatte ich einen herstellerseitigen Filter drin, der z.B. die Gleichspannungsanteile und andere Schw.... unterdrückt. Den muss ich wohl wieder einbauen. Den Vergleich mit/ohne Filter hatte ich leider Sonntags gemacht (da war der Betrieb nebenan im WE, woran man immer denken sollte :rolleyes: :rolleyes: )


    Von daher, ein (geeigneter) Filter kann wirken, zum Guten, aber ggf. auch zum Bösen...


    Kommt wie immer, auf den Einzelfall an.


    Der Schaffner-Filter in der Steckdosenleiste hat z.B. die Bildwiedergabe des Fernsehers deutlich klarer gemacht,OT, ich weiss 8)

    hatte sich wohl erledigt, daher gelöscht...


    den Performance hab ich mir noch nicht angehört, er gefällt mir aber vom Design her und wegen dem Magnetlager.
    Ich höre mir Geräte aus reinem Interesse an, wenn ich sie mir nicht leisten kann, dann ist die Gefahr nicht so gross...


    Geräte, die in Reichweite liegen höre ich mir nur bei intensiver Kaufabsicht an. Derzeit bin ich mit dem Thorens glücklich...


    Michael

    Hallo Sebastian,


    ich habe den Schritt auch vor 3 Jahren gemacht und da es damals nur für ein paar alte analoge Restbestände sein sollte, hab ich meinen T+A-P1220 auch der Einfachheit halber mit dem MM-Modul nachgerüstet. Mittlerweile ist doch etwas Ernsthafteres draus geworden, der Bestand an schwarzen Scheiben ist durch diverse Gebraucht-Zugänge rasant auf über 400 Scheiben angewachsen.
    Klanglich habe ich mittlerweile durch einen überarbeiteten Thorens TD166 mit TP16 und Goldring 1022 etwas aufgerüstet. Den MM-Einschub empfinde ich als recht gut, zumindest war er bislang immer in der Lage, Veränderungen in der Justage, Verkabelung etc. auch klanglich zu vermitteln.


    Und zur digitalen Sektion liegt das Ganze auch gut auf einem Niveau (T+A CD1200 mit Benchmark DAC)


    Für die 250 Euro kriegt man als externes Gerät halt nur bedingt was Vergleichbares. Schau doch mal im Auktionshaus, da werden die Phonoeinschübe öfters mal angeboten und gehen zwischen 100-150 Euro weg.


    Ansonsten wäre eine externe Alternative ein Lehmann Black Cube, als Plattenspieler gefällt mir z.B. der Clearaudio Performance in Schwarz recht gut.
    Mit beiden wärst Du auch noch bei einer deutschen Kette. Alternativ ein Dreher von AcousticSolid.


    Wäre der Benchmark und das Goldring-System nicht, hätte ich auch eine rein deutsche Kette :D


    Michael

    Also ein Goldring ist auch nicht zu verachten, zumal an einem Thorens-Tonarm. Ich kene nur die alte Serie, 1022 und 1042, die wären auf jeden Fall zu empfehlen, denke ich.



    Michael