Posts by Klein_Leo

    Das Holz habe ich beim Schreiner nach meinen Zeichnungen kleben, furnieren und fräsen lassen. Da ich keinen Hobbyraum mehr habe, der handwerklich genutzt werden kann, überlasse ich alle Tätigkeiten, die mehr als eine Handsäge oder den Akkuschrauber erfordern in der Regel den Profis, ich mach dann nur noch die Montage (da bleibt ja auch noch genug zu tun). Somit wurde auch das Furnier in der Presse aufgebracht.


    Danke schonmal für die posiiven Rückmeldungen!


    Gruss Leo

    Nachdem mir ein lieber Freund, den ich über das Forenleben einst kennen gelernt hatte, kürzlich die Notwendigkeit einer guten Gerätebasis nachgewiesen hatte, musste nun endlich ein "richtiges" Rack her.




    Finite Elemente etc kamen nicht in Frage, da einfach nichts passendes im Angebot war (Bauhöhe!). Da ich einen Schreiner als Freund bezeichnen darf, der mir auch schon bei meinen Lautsprechergehäusen half, lag es nahe, etwas optisch passendes von ihm anfertigen zu lassen.
    Ich bin bekennender Fan der sichbaren Multiplex-Strukturen. Drum sollte ein tragender Rahmen aus Multiplex entstehen, der als Gerätebasis Schieferplatten aufnehmen kann.




    Das Rack ist zweiteilig wie man sehen kann, die unterswte Ebene ist ebenfalls Multiplex, um die Säulen gemeinsam mit einer unter der obersten Schieferplatte liegenden Verstrebung zu verbinden.
    Die beiden oberen Platten waren als Aufnahme für den Welltempered und den Thorens 166 gedacht, die Platten liegen über Antispikes auf den Säulen auf.
    Die darunter befindlichen Schieferplatten liegen auf Filz um sie jeweils vom Rest zu entkoppeln.




    Die Säulen bestehen aus drei Lagen 21er Multiplex die fest verleimt sind, das Furnier ist Makassa, wie bei meinen Lautsprechern. Die Säulen stehen wiederum auf Antispikes.
    Die Rackhöhe beträgt 520mm, freier Raum zwischen den Säulen ist jeweils 480mm.




    Was man nun nach einer Woche sagen kann, zumindest die Analogsektion profitiert deutlich mit mehr Spielfreude während das CD-Laufwerk an Ruhe und Entspanntheit gewonnen hat.




    Gruss Leo




    Noch ein paar Bilder:




    Rohbau




    Die Schieferplatten sind da, Knotenpunkt zwischen den Rackhälften:




    So sieht das Ganze bestückt aus:

    Auch nach meiner Erfahrung sind die deutlichen Pegelunterschiede zwischen Studio-Weichen und Hifi-Krempel vor und hinter der Weiche das Hauptproblem, mit dem man sich Auflösungsverluste und vernehmbares Rauschen einhandeln kann.


    Entweder hilft die dauerhafte Pegelabsenkung zwischen Weiche und Endstufe (früher, in der guten alten Zeit gab es auch Endstufen mit Eingangspegelsteller) oder man integriert einen mehrkanaligen Pegelsteller als Lautstärkeregler zwischen Weiche und Endstufen.
    Sowas gibt es zum Beispiel von SPL, den Volume 8 guckst Du: www.spl.info


    Ich habe das für mein zweiwegiges Lautsprecherprojekt mit der in sich geschlossenen Lösung von Hifiakademie gelöst, dort ist die DSP-Weiche optionaler Bestandteil (Steckkarte) der Stereoendstufe und die Pegel somit auf einander angepasst.


    Michael


    PS: vor der Hifiakademie-Lösung hatte ich Hifi-Vorstufe, Hifi-Endstufe mit einer Behringer DCX2496 zu verheiraten versucht. Klanglich hat MIR das garnicht gefallen, auch wenn an anderer Stelle die Behringer als die Superlösung gehandelt wird, kostengünstig und weil digital ohne Klangbeeinflussung 8)8o


    Edit: Rechtschreibfehler raus und PS hinzu

    Schöne Maschine, mein Schwager hatte die selbe, mit Dolby, oder?


    Ich hab mir dann deshalb 1976 eine GX630D gekauft. Die wurde aber vor knapp 8 Jahren abgegeben. Die Zeit des vom Radio mitschneidens war einfach durch...
    Mit der GX630D hatte ich nur ein Problem, das war die Andruckrolle auf der Capstanwelle, in der nach jeweils ein paar Jahren Gebrauch die Bandkontur eingelaufen ist. Aber sonst :thumbsup:


    Viel Spass mit dem Teil!


    Michael

    Ein Freund hat kürzlich mein eher holzohrig-technokratisches Hifi-Weltbild mit Stillpoints und HRS-Dämpfungsplatten ins Wanken gebracht.


    Und zwar nur durch drei Stillpoints unter dem CD-Laufwerk und eine HRS-Platte auf dem Gehäusedeckel.


    Gruss Leo

    Nur zur Richtigstellung, der Manger geht ab dem Bereich um 300 Hz ins kolbenförmige Schwingen über, nicht erst unter 100 Hz.
    Das macht dann auch gerne Probleme beim passiven Trennen, da damit ein Anstieg in Frequenzgang einher geht.


    Die Hübe sind allerdings recht klein in dem Bereich, der Herr Doppler kommt dann mit seinem Effekt wohl nicht mehr so richtig aus dem Quark...


    Bei der aktuell besten Manger-Kiste, der aktiven MSM C1 erfolgt die Trennung bei 330 Hz. Bei meinem eigenen Konzept trenne ich aktiv bei 150 Hz. Der Dopplereffekt hat mir dabei bislang aber die geringeren Probleme bereitet. Wenn ich mir mal darüber den Kopf zerbreche, bin ich wohl ziemlich am Ziel ;)


    Gruss Leo

    Danke, André...


    Etwas Toleranz und Verständnis für die Position der Gegenseite hilft gegebenenfalls weiter, auch wenn es manchmal schwerfällt.


    Man muss auch aufpassen, dass man sich nicht in was verrennt, von dem man nicht mehr runter kommt. Der nächste Stammtisch kommt bestimmt und eigentlich wollten wir uns doch über das Hobby unterhalten...


    Als dann, bis zum nächsten Mal!


    Leo

    Ja und drifteten dann stark in die Ecke Kabelklang und Klang von Widerständen etc.


    Immerhin haben wir geklärt bekommen, was genau ein Hoch- und Tiefpass ist... Über "Oben oder Unten" unterhält man sich in der Stuttgarter Gegend aktuell weitaus nebulöser wenngleich mit sehr viel Engagement :rolleyes:

    Beinahe hätten wir den Herrn Geissler auch in Fellbach als Schlichter gebraucht. S21 überdeckt auch analoge Themen, man muss es nur mal kurz erwähnen, schon rückt das letzte Anlagen- oder Raumtuning in den Hintergrund ;(


    War trotzdem nett und wir haben ja doch noch die Kurve zurück zum Hobby gekriegt :D


    Gruss Leo

    Ich hab nur den banalen Record Player, reicht aber auch schon. Ob der Amadeus wirklich besser ist? Er ist zumindest deutlich primitver aufgebaut. Nur ein MDF-Brett als Chassis, recht simpler Motor, allerdings mit integrierter Steuerung. Der Teller mit der dünnen Lagerachse. Könnte besser sein, muss aber nicht...
    Mein Record Player hat gebraucht 650 Euro gekostet, das ist eher preiswert zu nennen.
    Der Motor ist sehr robust, läuft aber nicht ganz ruhig, wenngleich viel ruhiger als mein Thorens


    Leo