Posts by micha_bln

    Hallo Michael (Namensvetter),



    hatte lange Jahre einen Mk4 und bin letztens auf einen Mk5 "aufgestiegen".



    Optisch ist der 4er schon schön, das Bedienfeld kommt wirklich dem Ur-Delphi am nächsten. Der 5er hat aber auch seine Reize, vor allem die 2 schönen Schalthebel. Der 6er, soweit ich es von Fotos her sehe (stereophile), hat doch ein ziemlich klobiges Subchassis und dann noch die 3 "Stoßdämpfer" neben den Federbeintürmen. Ich weiß nicht .....


    Im Gegensatz zu manch anderen Firmen bekommt es Oracle aber schon seit Jahren hin eine richtige SME-Basis zu fertigen (mit Langloch und nicht nur einer etwas größer ausgeführten runden Öffnung .... ), keine Selbstverständlichkeit !



    Klanglich hatte ich mir den Spaß gemacht Stück für Stück von Mk4 auf Mk5 umzubauen. Erst das Turbo-Netzteil an den 4er dran, dann die Motorsteuerung dazu, als letzten Schritt dann Subchassis/Lager/Teller. Das paßte wirklich alles mechanisch sehr gut.


    Vor allem das Netzteil hatte schon einen sehr deutlichen Einfluß auf Klarheit und Durchsichtigkeit. Motorsteuerung und vor allem das Lager brachten dann noch mehr Transparenz dazu, die vielgeliebten neuen Details die man vorher nicht mitbekommen hat. Vielleicht ist der Anteil der einzelnen Schritte mit 40-25-35% einzuschätzen. Der 4er zeichnet hier insgesamt etwas unschärfer, undeutlicher, bleibt dabei aber trotzdem sehr musikalisch.



    Die Einstellung der Federn ist, meines Wissens seit der Mk3-Version, sehr bequem zu bewerkstelligen. Die Einstellschablone ist mittlerweile aus Metall, vorher war es Pappe. Bei der ersten Einstellung erst einmal ein paar Millimeterchen drüber bleiben. Feinabstimmung dann mit der eingebauten Dosenlibelle bei laufendem Motor und angeschlossenem Tonarmkabel. Bei letzterem sollte man sich die Mühe machen eine schöne Schleife hinzubekommen.


    Das Einzige wo man zur Verzweiflung kommen kann ist das Auflegen des Riemens. Mehr als einmal mußte ich die Aktion "Teller runter-Riemen saubermachen-Teller wieder rauf" wiederholen weil der Riemen nicht sauber auf dem Pulley lag und wieder herunterrutschte.



    Ansonsten ist der Oracle nicht nur hübsch sondern auch recht robust (so man ihn gut behandelt).


    Und wer einen guten 3er oder 4er erwirbt kann immer noch Schritt für Schritt upgraden.


    Mein einziger Traum wäre jetzt noch ein SME 5 in silber.



    Wer interesse an meinem alten 4er hat (mit einer optischen, keiner funktionellen, Beeinträchtigung) darf sich gerne per PN melden.



    Viele Grüße



    Micha

    Hallo @christidal,



    tröstet mich daß Du auch das Gefühl mit einigen eiernden Platten hast. Ich war letztens auch der Meinung daß mein Dreher (Oracle Delphi 5) irgendwie nicht rund läuft, konnte aber bestimmte "Verschmierungen" immer an derselben Stelle nachvollziehen, bei amderen LPs überhaupt nichts. Solche Unsauberkeiten waren mir mit einem Oracle 4 nicht so bewußt (was für den 5er spricht). Bin fast irre geworden und habe einige Leute, und mich selber vor allem, total verrückt gemacht (inklusive Tauschaktion mit einem anderem Oracle-Besitzer). Mittlerweile glaube ich daß es wirklich noch mehr (!!) schlecht gepreßte Platten gibt als ich dachte. Und das bezieht sich nicht nur auf unzentriertes Mittelloch und Höhenschlag (bei 80% der 180g Scheiben obligatorisch !!) sondern vielleicht auch schon auf den Mastering-Prozeß. Wer weiß. Da sollen zwar Profis an den Schneidemaschinen sitzen, aber manchmal staunt man schon wie mittelmäßig die Qualität oft ist.



    Trotz alledem noch viel Spaß beim Plattenhören mit dem Rega,


    ein feines kleines Teil (hatte damals selber einen),



    Micha

    Hi Alexey,


    eine feine Retro-Anlage hast Du da beisammen. Der TR2080 war damals auch eines meiner Traumgeräte. Ich mag es wenn die Feldstärkeanzeige in µV oder dBf oder sonstwie anzeigt.


    Bzgl. Tonarmrevision kann ich auch nur gutes über Mario Grötzinger sagen. Jemand der sich an einen SME5 ´rantraut (das macht noch nicht einmal der SME-Vertrieb Transrotor selber !) hat schon was auf dem Kasten, ist also auch für den feinen Koshin eine gute Wahl.


    Was mir in Deiner Anlage fehlt ist ein Trafo vom Schlage eines Ortofon T20 oder T30. findet sich immer wieder mal im freien Markt.


    Viel Spaß noch


    Micha

    Hallo,


    ich glaube dieses Problem hatte jeder schon einmal, mich eingeschlossen.


    Meiner Meinung nach ist das eine Frage der Fertigungsqualität des Tonabnehmers, egal ob 400€ oder 4000€, egal ob MM oder MC. Es ist einfach lausig was einem da oftmals geboten wird. Und dazu noch diese ewigen Ausreden von Händlern und/oder Vertrieben daß das an der Platte liegt, schlecht -nein: kritisch- gepreßt klingt halt beruhigend. Aber solange es einen Tonabnehmer gibt der die üblichen Abtast-Marter-Platten sauber abtastet darf man das von allen Verlangen. Da hilft nur eins: Umtauschen bis es paßt, im Zweifelsfall Geld zurück.


    Das hat auch nicht immer etwas mit schlechter Justage zu tun. Ob Baerwald, Loefgren oder was auch immer. Ich glaube daß viele Nutzer dieses Forums schon recht gut Bescheid wissen und sorgfältig justieren.


    Ich sehe das Ganze letztendlich genauso wie Markus.


    So, jetzt geht´s mir besser.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Michael,



    die Dämpfung ist m.E. eine wirklich sinnvolle Sache. Bei einem Clearaudio Signature mußte ich seinerzeit stark dämpfen damit der Hochton einigermaßen sauber und bruchlos kam. Ein Dynavector XX-2 reagiert dagegen relativ unkritisch, ein wenig Dämpfung läßt es noch souveräner klingen. Für das Sumiko Virtuoso DTi ist auf jeden Fall ein wenig Dämpfung sonst klingt der Grundtonbereich zu voll, bei zuviel Dämpfung kann aber auch schnell etwas Dynamik verlorengehen. Es ist halt ein Kompromiß und die richtige Einstellung kann schon einmal einige Abende in Anspruch nehmen. Kleine Änderungen (1/4 bis 1/2 Umdrehung der Schraube) können hier schon hörbar sein (ich habe mir einen kleinen Punkt auf den Knopf gemalt damit die Einstellung reproduzierbar ist).



    Viel Freude mit dem SME


    Micha

    Hallo,


    die CS-Teilchen sind einmal in einer HiFi-Exklusiv getestet worden (als es noch im kleinen Format herausgegeben wurde). Der Vorverstärker hatte nur einen Line-Eingang, daher gab es noch eine passive Umschalteinheit. Die Komponenten gab es in Schwarz oder Weiß. Es gab noch einen CS23 prepre. Den hatte ich damals selbst einmal weil der MC-Eingang meines Musical Fidelity A1X doch verbesserungswürdig war. Die Teile waren sehr kompakt aufgebaut, die Schaltungen sehr einfach und sehr gut ausbalanciert.


    Den prepre hatte ich damals auch beim Offenen Ohr gekauft. Hatte mich damals für den A1X entschieden obwohl die CS-Komponenten objektiv schon besser waren, aber auch teurer. Aber der prepre war klasse (bis der Gryphon kam, aber das ist ja nun eine völlig andere Liga).


    Kleine sehr feine Komponenten.


    Gruß


    Micha

    Hallo,


    die mechanischen Eigenschaften eines Systems Tonarm/Tonabnehmer elektrisch darzustellen ist sehr schwierig, vielleicht gibt es deswegen keine vernünftigen Betrachtungen hierzu.


    Zu den vielen mechanischen Einflüssen auf die elektrischen Eigenschaften gehört sicher die Resonanz der Aufhängung und deren Bedämpfung, die Resonanz des Nadelträgers selbst, die Resonanzen im Tonarmrohr im mittleren und hohen Frequenzbereich. Nicht zu vergessen die Resonanzen im unteren Bereich durch Exzentritäten der Platte, Höhenschlag, Arm/Abtaster Resonanz, bei Subchassis noch deren Schwingfrequenz ...... puuh. Das gibt ein ziemlich komplexes Ersatzschaltbild. Mehr als nur ein L und ein R in Reihe.


    Ein Lautsprecher beispielsweise ist ja auch nicht nur eine Spule mit Widerstand. Da kommt das Gehäuse als Resonanzkreis dazu, ganz zu schweigen von Mehrwegelautsprechern oder speziellen Gehäusekonstruktionen.


    Ich befürchte da reicht unser Wissen nicht ganz aus ...... schade.


    Eigentlich sollten TA-Hersteller eine ideale Abschlußimpedanz nennen (und nicht so ein lapidares 100 .. 47kOhm). Von Dynavector weiß ich es und das paßt auch (30 Ohm für das XX-2).


    Viele Grüße


    Micha

    Hi Jörg,


    einfach probieren und dann posten. Die Spikes sind wohl, im Zeitalter der "Antispikes" und anderen Wunderfüßen, etwas aus der Mode gekommen. Aber eine preisgünstigere Methode für erste Tuningversuche gibt es m.E. kaum. Einem Rega 3 tat das damals sehr gut, einen Dual CS-505 ebenso.


    Viel Spaß


    Micha

    ... oh ja, ein ähnliches Gerücht gab es vor vielen Jahren auch einmal bei Clearaudio-Tonabnehmern. Da waren es glaub´ ich die Bornadelträger. Hätte mir damals fast ein Reservesystem hingelegt. Bullshit.


    Supex ! Das war vor langer Zeit schuld daran daß ich mich anfing mich für exotische Firmen und Geräte zu interessieren. Eine erste Erwähnung eines SD901E in einem "Dream set" aus dem Jahr 1976 in einem Special in der "auto, motor und sport", dann ein SDX1000 in einer Anzeige von "Absolute Sounds" in Berlin, der erste Test in "Das Ohr" Nr.1 (hab ich leider nie gelesen). Ich hatte nie eins, kann die Begeisterung und das Interesse daran aber sehr gut verstehen. Das Supex muß auf einem alten Linn Sondek/Ittok ganz gut gehen, das alte Linn Asak ist ja wohl ein Supex.


    Freut mich jedenfalls daß das "alte Eisen" so gut spielt und auch gegen jüngere, neuere Konkurrenz bestehen kann.


    Eine ähnliche Erfahrung mache ich selber gerade, aber mit einem Sumiko DTi. War eigentlich mehr so Sentimentalität. Nun ist es die Hauptquelle geworden. That´s life.


    Noch viel Spaß


    Micha

    Hallo,


    benutze zwischen Prepre und MM-Eingang der Vorstufe dasselbe Kabel wie bei allen anderen Verbindungen (pre-power, cd-pre, tuner-pre), ein Isoda HA08PSR. Vom Tonarm zum prepre eine Nummer kleiner, ein HC05PSR (wg. Subchassis). Bin ein Verfechter der Homogenitätstheorie, also möglichst alle Kabel von einem Hersteller. Bei mir paßt es ganz gut. Meine zweite Theorie ist: keine Kästchen, alles was zusätzlich im Signalweg ist kann nur stören.


    Vielleicht habe ich mir das Kabelaussuchen mit diesen beiden "Theorien" aber auch nur etwas leichter gemacht .... ;)


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    mein erster war, wie bei so vielen hier, der Mister Hit von Telefunken. Schön daß einige das Teil erwähnt haben, mir wäre der Name nicht mehr eingefallen. Das war die Zeit wo die Pumuckl-Platten und Wum´s "Ich wünsch mir ´ne kleine Miezekatze" die Favoriten waren.


    Dann ein Braun PS550 mit Shure M95G, damals im Paket mit einem Braun regie 350 gekauft, vom Einsegnungsgeld. Was war ich doch für ein Idiot den PS550 zu verkaufen. So eine sahnige Automatik habe ich nie wieder gesehen. Und das Design war einfach klasse. Den danach folgenden Dual CS617Q hatte ich damals mit einem AKG P8 SuperNova aufgerüstet bevor der Rega Planar 3 mit dem Clearaudio Signature kam. Getunt bis zum gehtnichtmehr und doch irgendwann dem Oracle Delphi 4 mit SME 5 gewichen. Als Reserve steht noch ein Lenco L500 mit AT95E im Keller.


    Den Braun regie 350 habe ich übrigens letztens mal wieder aus dem Keller geholt. 2 Acron 110C dran und ´nen Discman im audiophilen Akkubetrieb ;) . Toll, macht irgendwie Spaß das alte Teil .....


    Viel Spaß und nicht sentimental werden


    Micha

    Hi Balazs,


    hmmmm, beim ersten Punkt gebe ich Dir zum Teil recht. Ein Paar Monate wären m.E. noch angemessen, aber fast ein Jahr ist klar zu lange. Hier muß man bei Elektronik schon etwas relativieren.


    Mit den Zuliefererfirmen ist das so eine Sache. Wenn ein dicker Auftrag eines großen Konzerns ´reinkommt geht das oft zu Lasten der Kleinen ("Dann such Dir doch ´nen anderen Lieferanten". Und das dauert dann auch wieder. Oder "In 2 Wochen ? Kostet aber xx% mehr". Auch nicht schön für die Kalkulation). Kleine Firmen haben es da m.E. schwerer. Besondes wenn es für bestimmte Schlüsselkomponenten nur wenige oder sogar nur einen Lieferanten gibt.


    Ich weiß nicht was bei Omtec alles selber hergestellt wird und wo MB selber noch Hand anlegt. Einiges läßt sich doch delegieren. Gerade bei Elektronik.


    Als Resümee: Lieferzeiten sind okay wenn sie im Rahmen bleiben. Lange Lieferzeiten sind nur bei außergewöhnlichen Komponenten mit hohem Selektions- oder Abgleichaufwand und vielen handgefertigten Einzelteilen okay.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    sicherlich sind lange Lieferzeiten nicht schön. Andererseits ist es letztendlich schon etwas anderes ein Gerät aus einer kleinen Manufaktur als beim M....Markt zu erwerben. Handarbeit dauert halt etwas Zeit. Und die Qualität ist ja auch auf einem anderen Niveau. Und bei den kleinen Stückzahlen ist MB bestimmt froh wenn er den Preis seiner Komponenten auf dem jetzigen Niveau halten kann.


    In anderen Bereichen, z.B. Instrumentenbau, muß man auf sehr gute Teile auch 6-8 Monate warten. dafür ist der Besitzerstolz hinterher umso größer.


    Viel Spaß mit den Omtecs (gäb´s YBA nicht hätte ich die vielleicht auch)


    Micha

    Hallo liebe Tonabnehmerjustierer,


    zu meinen Rega RB300-Zeiten habe ich immer mit einer db-Systems-Schablone justiert. Die zeigt einem ganz gut welche Optimierungsschritte man als nächste vornehmen muß. Das Hauptproblem ist, leider, das auch praktisch umzusetzen. Mal ehrlich: wer hat schon das Feingefühl einen Tonabnehmer bewußt und eindeutig reproduzierbar um Zehntelgrad- und Zehntelmilimeter-Schritte zu justieren (bei Langlöchern in der Headshell). Spätestens beim Anziehen der Befestigungsschrauben ist doch wieder ein minimaler Fehler drin. Wenn es irgendwann paßt ist immer auch ein wenig Glück dabei (nicht das Glück des Dummen sondern das Glück des Tüchtigen der schon 20 Iterationsschritte hinter sich hat ;) ). Am Ende hat man einfach die Montagetoleranzen der Nadel im Nadelträger (auch die gibt es !) geschickt ausgeglichen.


    Zu bedenken ist auch der Zug am Nadelträger durch die laufende Plattenrille. Das macht noch einmal ca. einen Millimeter aus und sollte bei der Justage beachtet werden (ist glaube ich schon einmal gepostet worden).


    So gesehen ist es fast egal ob Baerwald, Loefgren oder von wem auch immer die Nullpunkte sind. Die genante dB-Systems-Schablone hat auch die klassischen 66,04 und 120,9 mm.


    Mir ist bei meinem SME5 durchaus bewußt daß die Geometrie nicht 100%ig paßt. Dazu müßte der Abstand Nadel-Mittelpunkt der Befestigungsschrauben 9,5 (z.B. mein altes Clearaudio) und nicht 8,5 mm sein (mein XX-2). Es kratzt mich aber nicht sonderlich weil es trotzdem gut klingt.


    Ich glaube die Fertigungsgüte des Tonabnehmers hat einen größeren Einfluß auf die Verzerrungsfreiheit als die ultimative Justagepräzision. Oder ?


    Viel Freude beim Justieren und nicht irre machen lassen


    Micha

    Hi Björn,


    interessante Seite. Vor allem weil ich dort die Schaltung meiner "ersten High End Liebe", dem Musical Fidelity A1, entdeckt habe. Ach war das Leben damals schön ..... ;) Ist aber auch interessant für l´Audiophile- und NAD 3020-Liebhaber.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    bei phonophono stehen ein Paar Avalons die ich einmal über einen Simon Yorke mit Koetsu Rosewood gehört habe. War etwas irritiert was aber m.E. an der Verstärkerkombi (Tom Evans Groove, Spectral-pre und Air Tight Röhren-power) liegen dürfte. Die Röhre gefällt mir (und meinem Mithörer) wohl nicht. Mit einer Spectral-power zum Beispiel erwarte ich hier viel mehr.
    Mit meinen YBAs dürfte das gut zusammenpassen.
    Müßte ich mich neu orientieren (ist zum Glück nicht nötig) und hätte das Geld dann würde ich mir auf jeden Fall eine Avalon anhören. Eine "luftige" Bühnenabbildung und ein sauberes, entspanntes Klangbild sind meine Lieblingsattribute und das scheinen Avalons ganz gut draufzuhaben. Horn- oder Breitbandsysteme wären nicht mein Ding.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile:
    Vollverstärker: kürzere Signalwege (kein Pre-Out Treiber), keine Verkabelung Pre-Power nötig (mit all den lästigen Kabeln, steckern, Lötstellen)
    Vor-/Endstufe: bessere räumliche Trennung der schwachen Phonosignale vom Leistungsteil/Trafo, separate Netzteile, Flexibilität.


    Bis ca. 4000-5000 € scheint mir ein Vollverstärker sinnvoller zu sein. Die Aufstellung spielt aber auch eine Rolle dabei (Länge der LS-Kabel). Ebenso das Zusammenspiel Lautsprecher-Endstufenteil. Keine leichte Entscheidung.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    als Anhänger der Homogenitätstheorie habe ich, wo es möglich war, immer denselben Kabel- und Steckertyp gewählt. Nur das Tonarmkabel ist dünner (Subchassis), aber wenigstens vom selben Hersteller.


    Ob es nun unbedingt besser klingt weiß ich nicht (irgendwann ist man des Kabeltestens überdrüssig), aber es macht die Auswahl einfacher .... ;)


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    ich habe seinerzeit ein Stück von meinem Tonarm-Prepre-Kabel (Isoda HC05) organisiert, auseinandergenommen und daraus Headshellkäbelchen selbst gelötet. Als Stecker haben sich die Clearaudios bewährt.
    Meiner Meinung nach ist eine Lötverbindung besser als eine gecrimpte (hat auch R. Kraft irgendwann mal geschrieben), gerade bei diesen dünnen Drähtchen, und schon einmal ein guter Weg zu besserem Klang.


    Viele Grüße

    Micha