Beiträge von micha_bln

    Hallo Stefan,


    wäre ja schön, wenn es alles Montagsteile wären. Dann wäre mein Glauben an MCs wiederhergestellt ;) . Habe aber eher den Verdacht, das dem nicht so ist. Und das frustriert mich etwas.


    ESD-Einfluß war es definitiv nicht, denn genau darüber hatte ich an anderer Stelle schon einmal etwas gelesen, über genau denselben Hersteller. Und danach war mir einiges klar.


    Bin gespannt, was noch so an Erfahrungen kommt.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Egmont,


    oh, da hast Du recht (wer genau hinguckt ist im Vorteil :S ). Habe von meinen 3 St. 80µ/450V, von denen 2 Stck. im Phonoteil und eine im Line-Teil filtern, auf die insgesamt 6 orangefarbenen Spragues im anderen Foto geschlossen.


    Bei mir sind ansonsten 5 Stck. von CDE drin (40+40µF, 3 für Phono, 2 für Line) und 1 Stck. von JJ (40+20+20+20µF) drin.


    Was sind das eigentlich für silberne Elkos die man sonst immer sieht ?


    Als Schaltplan habe ich im Internet nur das schlecht zu lesende .gif-File gefunden.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Freunde von MC-Tonabnehmern,


    mal wieder eine prinzipielle Anfrage zu eurer Erfahrung mit der Fertigungsqualität von Tonabnehmern.
    Ich habe über die letzten Jahrzehnte den Eindruck gewonnen, dass Serienkonstanz nicht gerade eine Stärke der Hersteller von Tonabnehmern ist. Bei MCs scheint mir das deutlich stärker ausgeprägt zu sein als bei MMs.


    Meine, auch hier wieder allgemein gehaltenen, Erfahrungen:


    Tonabnehmer A:
    1. Exemplar nach 3 Jahren Drahtbruch
    2./3./4. Exemplar: jeweils Drahtbruch nach wenigen Wochen
    5. Exemplar lief, hatte aber mit den Exemplaren 1. bis 4. die Eigenschaft gemeinsam nicht besonders abtastsicher zu sein. Die Vermutung, dass dies am Tonarm liegen könnte, haben sich nach Tausch gegen einen SME5 nicht bestätigt. Daher Tausch zum
    6. Exemplar. Auch nicht viel besser.


    Tonabnehmer B:
    Vorführexemplar (für 1 Woche ausgeliehen) lief traumhaft und veranlasste mich zum Kauf.
    1. Exemplar sprang unmotiviert aus der Rille wenn ein kleiner Bassimpuls kam oder die Platte ganz leicht wellig war.
    2./3. Exemplar zeigten dieselbe Eigenschaft, wenn auch nicht mehr so stark ausgeprägt (Garantietausch)
    4. Exemplar lief endlich sauber, hat aber nur ca. 97-98% der Abtastsicherheit des Vorführexemplars


    Tonabnehmer C:
    2nd Hand Kauf eines über 15 Jahre alten Teils:
    Läuft durch alles sauber durch was ich ihm anbiete.


    Prinzipiell bin ich schon der Meinung, dass ein Tonabnehmer jede Platte sauber abtasten muss. Oft hört man das Argument, dass es halt "kritisch gepresste" Platten gibt (typischer Fall ist die "Esther" von ATR). Auch, dass es wohl schwer möglich ist Klang und Abtastsicherheit in Einklang zu bringen. Aber solange es nur einen Tonabnehmer auf dieser Welt gibt, der alles sauber abtastet, scheint das keine unmögliche Forderung zu sein.


    Das scheint mir alles vor allem ein Problem der Fertigung zu sein, kein konstruktiv bedingtes Problem (mir fällt z.B. ein, dass die AudioPhile einmal einen Nachtest mit einem Sao Win durchführen musste, weil das erste Exemplar für Uwe Kirbach leicht unsauber klang. M.E. Typisch).


    Bin ich da zu idealistisch ?
    Muss man mit einer gewissen Qualitätsstreuung einfach leben ?
    Bis zu welcher Preisgrenze muss man das akzeptieren ?
    Gibt es überhaupt eine Firma, die MCs herstellt, die fertigungstechnisch ausser jeglicher Diskussion sind ??


    Freue mich auf eure Erfahrungen und Meinungen (auch wenn es schwer fallen sollte ... ;) ).


    Viele Grüsse




    Micha

    Hallo Egmont,



    im Schaltplan (sofern ich das auf der Kopie die ich habe überhaupt erkennen kann X( ), sind für die Heizungen Elkos mit 4-stelligen µF-Werten (1000 µF ??) notiert, die 3 Sprague Atom hätten aber nur 3*80µF ?( .


    Aber ich bin ja froh, daß niemand das so verdrahtet hat wie es aufgeschrieben ist ... (Brückengleichrichter).



    Viele Grüße



    Micha

    Hallo,



    in der englischen HiFi World hatte ich von einer Netzteilmodifikation gelesen, die den 1210er auch deutlich voran bringen soll. Das Originalnetzteil soll wohl, typischerweise, eher schwach dimensioniert sein.


    Die anderen Modifikationen (SME 5 und Koetsu Rosewood) sind sicherlich arg dick aufgetragen, zeigen aber, was das Teil zu leisten imstande sein soll.


    Noch eine andere Plattentellermatte, und schon ist die Basis für weiteres gelegt.



    Viel Spaß



    Micha

    analog-forum.de/wbboard/gallery/index.php?image/39369/






    Hallo,






    hier noch ein Paragon 12 von innen.



    Im Gegensatz zu einem Bild vorher besteht die Siebung für die Heizungen aus 2 Elkos 2500µF / 25V. Die 3 zusätzlichen, orangefarbenen Sprague Atom Elkos (jeweils 80µF/450V) scheinen mir hier nicht die richtigen Typen zu sein. Kapazität zu klein, Spannungsfestigkeit für 12V heizspannung ziemlich überdimensioniert.






    Ansonsten ist das gar nicht so kompliziert (wenn man sich das Klangregelnetzwerk mal wegdenkt ;) ).






    Ganz erstaunlich, was mit dermaßen "unaudiophilem" Aufbau für Ergebnisse erzielen lassen, da kommt man schon ins Grübeln was andere Hersteller so treiben.






    Viele Grüße






    Micha

    Hallo Michael (Namensvetter),



    hatte lange Jahre einen Mk4 und bin letztens auf einen Mk5 "aufgestiegen".



    Optisch ist der 4er schon schön, das Bedienfeld kommt wirklich dem Ur-Delphi am nächsten. Der 5er hat aber auch seine Reize, vor allem die 2 schönen Schalthebel. Der 6er, soweit ich es von Fotos her sehe (stereophile), hat doch ein ziemlich klobiges Subchassis und dann noch die 3 "Stoßdämpfer" neben den Federbeintürmen. Ich weiß nicht .....


    Im Gegensatz zu manch anderen Firmen bekommt es Oracle aber schon seit Jahren hin eine richtige SME-Basis zu fertigen (mit Langloch und nicht nur einer etwas größer ausgeführten runden Öffnung .... ), keine Selbstverständlichkeit !



    Klanglich hatte ich mir den Spaß gemacht Stück für Stück von Mk4 auf Mk5 umzubauen. Erst das Turbo-Netzteil an den 4er dran, dann die Motorsteuerung dazu, als letzten Schritt dann Subchassis/Lager/Teller. Das paßte wirklich alles mechanisch sehr gut.


    Vor allem das Netzteil hatte schon einen sehr deutlichen Einfluß auf Klarheit und Durchsichtigkeit. Motorsteuerung und vor allem das Lager brachten dann noch mehr Transparenz dazu, die vielgeliebten neuen Details die man vorher nicht mitbekommen hat. Vielleicht ist der Anteil der einzelnen Schritte mit 40-25-35% einzuschätzen. Der 4er zeichnet hier insgesamt etwas unschärfer, undeutlicher, bleibt dabei aber trotzdem sehr musikalisch.



    Die Einstellung der Federn ist, meines Wissens seit der Mk3-Version, sehr bequem zu bewerkstelligen. Die Einstellschablone ist mittlerweile aus Metall, vorher war es Pappe. Bei der ersten Einstellung erst einmal ein paar Millimeterchen drüber bleiben. Feinabstimmung dann mit der eingebauten Dosenlibelle bei laufendem Motor und angeschlossenem Tonarmkabel. Bei letzterem sollte man sich die Mühe machen eine schöne Schleife hinzubekommen.


    Das Einzige wo man zur Verzweiflung kommen kann ist das Auflegen des Riemens. Mehr als einmal mußte ich die Aktion "Teller runter-Riemen saubermachen-Teller wieder rauf" wiederholen weil der Riemen nicht sauber auf dem Pulley lag und wieder herunterrutschte.



    Ansonsten ist der Oracle nicht nur hübsch sondern auch recht robust (so man ihn gut behandelt).


    Und wer einen guten 3er oder 4er erwirbt kann immer noch Schritt für Schritt upgraden.


    Mein einziger Traum wäre jetzt noch ein SME 5 in silber.



    Wer interesse an meinem alten 4er hat (mit einer optischen, keiner funktionellen, Beeinträchtigung) darf sich gerne per PN melden.



    Viele Grüße



    Micha

    Hallo @christidal,



    tröstet mich daß Du auch das Gefühl mit einigen eiernden Platten hast. Ich war letztens auch der Meinung daß mein Dreher (Oracle Delphi 5) irgendwie nicht rund läuft, konnte aber bestimmte "Verschmierungen" immer an derselben Stelle nachvollziehen, bei amderen LPs überhaupt nichts. Solche Unsauberkeiten waren mir mit einem Oracle 4 nicht so bewußt (was für den 5er spricht). Bin fast irre geworden und habe einige Leute, und mich selber vor allem, total verrückt gemacht (inklusive Tauschaktion mit einem anderem Oracle-Besitzer). Mittlerweile glaube ich daß es wirklich noch mehr (!!) schlecht gepreßte Platten gibt als ich dachte. Und das bezieht sich nicht nur auf unzentriertes Mittelloch und Höhenschlag (bei 80% der 180g Scheiben obligatorisch !!) sondern vielleicht auch schon auf den Mastering-Prozeß. Wer weiß. Da sollen zwar Profis an den Schneidemaschinen sitzen, aber manchmal staunt man schon wie mittelmäßig die Qualität oft ist.



    Trotz alledem noch viel Spaß beim Plattenhören mit dem Rega,


    ein feines kleines Teil (hatte damals selber einen),



    Micha

    Hi Alexey,


    eine feine Retro-Anlage hast Du da beisammen. Der TR2080 war damals auch eines meiner Traumgeräte. Ich mag es wenn die Feldstärkeanzeige in µV oder dBf oder sonstwie anzeigt.


    Bzgl. Tonarmrevision kann ich auch nur gutes über Mario Grötzinger sagen. Jemand der sich an einen SME5 ´rantraut (das macht noch nicht einmal der SME-Vertrieb Transrotor selber !) hat schon was auf dem Kasten, ist also auch für den feinen Koshin eine gute Wahl.


    Was mir in Deiner Anlage fehlt ist ein Trafo vom Schlage eines Ortofon T20 oder T30. findet sich immer wieder mal im freien Markt.


    Viel Spaß noch


    Micha

    Hallo,


    ich glaube dieses Problem hatte jeder schon einmal, mich eingeschlossen.


    Meiner Meinung nach ist das eine Frage der Fertigungsqualität des Tonabnehmers, egal ob 400€ oder 4000€, egal ob MM oder MC. Es ist einfach lausig was einem da oftmals geboten wird. Und dazu noch diese ewigen Ausreden von Händlern und/oder Vertrieben daß das an der Platte liegt, schlecht -nein: kritisch- gepreßt klingt halt beruhigend. Aber solange es einen Tonabnehmer gibt der die üblichen Abtast-Marter-Platten sauber abtastet darf man das von allen Verlangen. Da hilft nur eins: Umtauschen bis es paßt, im Zweifelsfall Geld zurück.


    Das hat auch nicht immer etwas mit schlechter Justage zu tun. Ob Baerwald, Loefgren oder was auch immer. Ich glaube daß viele Nutzer dieses Forums schon recht gut Bescheid wissen und sorgfältig justieren.


    Ich sehe das Ganze letztendlich genauso wie Markus.


    So, jetzt geht´s mir besser.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Michael,



    die Dämpfung ist m.E. eine wirklich sinnvolle Sache. Bei einem Clearaudio Signature mußte ich seinerzeit stark dämpfen damit der Hochton einigermaßen sauber und bruchlos kam. Ein Dynavector XX-2 reagiert dagegen relativ unkritisch, ein wenig Dämpfung läßt es noch souveräner klingen. Für das Sumiko Virtuoso DTi ist auf jeden Fall ein wenig Dämpfung sonst klingt der Grundtonbereich zu voll, bei zuviel Dämpfung kann aber auch schnell etwas Dynamik verlorengehen. Es ist halt ein Kompromiß und die richtige Einstellung kann schon einmal einige Abende in Anspruch nehmen. Kleine Änderungen (1/4 bis 1/2 Umdrehung der Schraube) können hier schon hörbar sein (ich habe mir einen kleinen Punkt auf den Knopf gemalt damit die Einstellung reproduzierbar ist).



    Viel Freude mit dem SME


    Micha

    Hallo,


    die CS-Teilchen sind einmal in einer HiFi-Exklusiv getestet worden (als es noch im kleinen Format herausgegeben wurde). Der Vorverstärker hatte nur einen Line-Eingang, daher gab es noch eine passive Umschalteinheit. Die Komponenten gab es in Schwarz oder Weiß. Es gab noch einen CS23 prepre. Den hatte ich damals selbst einmal weil der MC-Eingang meines Musical Fidelity A1X doch verbesserungswürdig war. Die Teile waren sehr kompakt aufgebaut, die Schaltungen sehr einfach und sehr gut ausbalanciert.


    Den prepre hatte ich damals auch beim Offenen Ohr gekauft. Hatte mich damals für den A1X entschieden obwohl die CS-Komponenten objektiv schon besser waren, aber auch teurer. Aber der prepre war klasse (bis der Gryphon kam, aber das ist ja nun eine völlig andere Liga).


    Kleine sehr feine Komponenten.


    Gruß


    Micha

    Hallo,


    die mechanischen Eigenschaften eines Systems Tonarm/Tonabnehmer elektrisch darzustellen ist sehr schwierig, vielleicht gibt es deswegen keine vernünftigen Betrachtungen hierzu.


    Zu den vielen mechanischen Einflüssen auf die elektrischen Eigenschaften gehört sicher die Resonanz der Aufhängung und deren Bedämpfung, die Resonanz des Nadelträgers selbst, die Resonanzen im Tonarmrohr im mittleren und hohen Frequenzbereich. Nicht zu vergessen die Resonanzen im unteren Bereich durch Exzentritäten der Platte, Höhenschlag, Arm/Abtaster Resonanz, bei Subchassis noch deren Schwingfrequenz ...... puuh. Das gibt ein ziemlich komplexes Ersatzschaltbild. Mehr als nur ein L und ein R in Reihe.


    Ein Lautsprecher beispielsweise ist ja auch nicht nur eine Spule mit Widerstand. Da kommt das Gehäuse als Resonanzkreis dazu, ganz zu schweigen von Mehrwegelautsprechern oder speziellen Gehäusekonstruktionen.


    Ich befürchte da reicht unser Wissen nicht ganz aus ...... schade.


    Eigentlich sollten TA-Hersteller eine ideale Abschlußimpedanz nennen (und nicht so ein lapidares 100 .. 47kOhm). Von Dynavector weiß ich es und das paßt auch (30 Ohm für das XX-2).


    Viele Grüße


    Micha

    Hi Jörg,


    einfach probieren und dann posten. Die Spikes sind wohl, im Zeitalter der "Antispikes" und anderen Wunderfüßen, etwas aus der Mode gekommen. Aber eine preisgünstigere Methode für erste Tuningversuche gibt es m.E. kaum. Einem Rega 3 tat das damals sehr gut, einen Dual CS-505 ebenso.


    Viel Spaß


    Micha

    ... oh ja, ein ähnliches Gerücht gab es vor vielen Jahren auch einmal bei Clearaudio-Tonabnehmern. Da waren es glaub´ ich die Bornadelträger. Hätte mir damals fast ein Reservesystem hingelegt. Bullshit.


    Supex ! Das war vor langer Zeit schuld daran daß ich mich anfing mich für exotische Firmen und Geräte zu interessieren. Eine erste Erwähnung eines SD901E in einem "Dream set" aus dem Jahr 1976 in einem Special in der "auto, motor und sport", dann ein SDX1000 in einer Anzeige von "Absolute Sounds" in Berlin, der erste Test in "Das Ohr" Nr.1 (hab ich leider nie gelesen). Ich hatte nie eins, kann die Begeisterung und das Interesse daran aber sehr gut verstehen. Das Supex muß auf einem alten Linn Sondek/Ittok ganz gut gehen, das alte Linn Asak ist ja wohl ein Supex.


    Freut mich jedenfalls daß das "alte Eisen" so gut spielt und auch gegen jüngere, neuere Konkurrenz bestehen kann.


    Eine ähnliche Erfahrung mache ich selber gerade, aber mit einem Sumiko DTi. War eigentlich mehr so Sentimentalität. Nun ist es die Hauptquelle geworden. That´s life.


    Noch viel Spaß


    Micha

    Hallo,


    benutze zwischen Prepre und MM-Eingang der Vorstufe dasselbe Kabel wie bei allen anderen Verbindungen (pre-power, cd-pre, tuner-pre), ein Isoda HA08PSR. Vom Tonarm zum prepre eine Nummer kleiner, ein HC05PSR (wg. Subchassis). Bin ein Verfechter der Homogenitätstheorie, also möglichst alle Kabel von einem Hersteller. Bei mir paßt es ganz gut. Meine zweite Theorie ist: keine Kästchen, alles was zusätzlich im Signalweg ist kann nur stören.


    Vielleicht habe ich mir das Kabelaussuchen mit diesen beiden "Theorien" aber auch nur etwas leichter gemacht .... ;)


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    mein erster war, wie bei so vielen hier, der Mister Hit von Telefunken. Schön daß einige das Teil erwähnt haben, mir wäre der Name nicht mehr eingefallen. Das war die Zeit wo die Pumuckl-Platten und Wum´s "Ich wünsch mir ´ne kleine Miezekatze" die Favoriten waren.


    Dann ein Braun PS550 mit Shure M95G, damals im Paket mit einem Braun regie 350 gekauft, vom Einsegnungsgeld. Was war ich doch für ein Idiot den PS550 zu verkaufen. So eine sahnige Automatik habe ich nie wieder gesehen. Und das Design war einfach klasse. Den danach folgenden Dual CS617Q hatte ich damals mit einem AKG P8 SuperNova aufgerüstet bevor der Rega Planar 3 mit dem Clearaudio Signature kam. Getunt bis zum gehtnichtmehr und doch irgendwann dem Oracle Delphi 4 mit SME 5 gewichen. Als Reserve steht noch ein Lenco L500 mit AT95E im Keller.


    Den Braun regie 350 habe ich übrigens letztens mal wieder aus dem Keller geholt. 2 Acron 110C dran und ´nen Discman im audiophilen Akkubetrieb ;) . Toll, macht irgendwie Spaß das alte Teil .....


    Viel Spaß und nicht sentimental werden


    Micha

    Hi Balazs,


    hmmmm, beim ersten Punkt gebe ich Dir zum Teil recht. Ein Paar Monate wären m.E. noch angemessen, aber fast ein Jahr ist klar zu lange. Hier muß man bei Elektronik schon etwas relativieren.


    Mit den Zuliefererfirmen ist das so eine Sache. Wenn ein dicker Auftrag eines großen Konzerns ´reinkommt geht das oft zu Lasten der Kleinen ("Dann such Dir doch ´nen anderen Lieferanten". Und das dauert dann auch wieder. Oder "In 2 Wochen ? Kostet aber xx% mehr". Auch nicht schön für die Kalkulation). Kleine Firmen haben es da m.E. schwerer. Besondes wenn es für bestimmte Schlüsselkomponenten nur wenige oder sogar nur einen Lieferanten gibt.


    Ich weiß nicht was bei Omtec alles selber hergestellt wird und wo MB selber noch Hand anlegt. Einiges läßt sich doch delegieren. Gerade bei Elektronik.


    Als Resümee: Lieferzeiten sind okay wenn sie im Rahmen bleiben. Lange Lieferzeiten sind nur bei außergewöhnlichen Komponenten mit hohem Selektions- oder Abgleichaufwand und vielen handgefertigten Einzelteilen okay.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    sicherlich sind lange Lieferzeiten nicht schön. Andererseits ist es letztendlich schon etwas anderes ein Gerät aus einer kleinen Manufaktur als beim M....Markt zu erwerben. Handarbeit dauert halt etwas Zeit. Und die Qualität ist ja auch auf einem anderen Niveau. Und bei den kleinen Stückzahlen ist MB bestimmt froh wenn er den Preis seiner Komponenten auf dem jetzigen Niveau halten kann.


    In anderen Bereichen, z.B. Instrumentenbau, muß man auf sehr gute Teile auch 6-8 Monate warten. dafür ist der Besitzerstolz hinterher umso größer.


    Viel Spaß mit den Omtecs (gäb´s YBA nicht hätte ich die vielleicht auch)


    Micha