Posts by micha_bln

    Hallo zusammen,


    interessanterweise habe ich das beim HTA-Einstellen schon oft intuitiv so gemacht: Die Schablone gaaaaanz vorsichtig in Drehrichtung bewegt. Der Winkel des Nadelträgers zur Plattenoberfläche verringert sich dabei etwas und das könnte genau das Stückchen sein das Allen Wright meint. Bei laufender Platte ist es ja der Zug durch die Plattenrille der dies bewirkt.


    Die genannten Nullpunkte sind übrigens mit der dB-systems Schablone identisch, IEC-Norm halt.
    Aber es gibt ja sooo viele Einstellvorschläge daß ich fast der Meinung bin daß man zwar einigermaßen genau einstellen aber dabei nicht neurotisch werden muß. Wer hat mal geschrieben daß es auf Zehntelgrad ankommt ?? Sorry, aber das halte ich für Schw...sinn da sich schon beim Festziehen der Schrauben etwas verändern kann. Und die ruhige Hand möchte ich sehen ...


    Viel Spaß beim Justieren


    Micha

    Hi Thargor,


    der Hiraga-Prepre müßte, wenn ich meine Theoriekenntnisse mal etwas auffrische, einen Eingangswiderstand von ca. 50 Ohm haben. Das dürfte mit niederohmigen Systemen unter 10 Ohm ganz gut zusammenspielen, also alle relativ leisen Low Output MCs. z.B. Ortofon, Dynavector, Zyx, Lyra , Koetsu, Transfiguration, Shelter.
    Aber auch für hochomigere Systeme wie Clearaudio, van den Hul, Benz, EMT, Denon sollte man es auf einen Versuch ankommen lassen. Beim DL 103 mit 40 Ohm Innenwiderstand liegt fast Leistungsanpassung vor, mehr Leistung ist einem Tonabnehmer nicht zu entlocken (und ich schätze mal darauf kam es Jean Hiraga an).
    Für den korrekten Abschluß eines MC-Systems gibt es viele Meinungen: von Leistungsanpassung bis 47 kOhm findet sich fast alles ....


    Das geniale am Hiraga ist meiner Meinung nach, daß nahezu die gesamte Energie des Tonabnehmers in die verstärkenden Transistoren geht und nicht in einem Parallelwiderstand, wie bei den meisten MC-Stufen, "verbrannt" wird. Ein ähnliches Konzept scheint es nur noch bei der Audio Physics Strada zu geben.


    Noch was zum lesen:
    http://methe-family.de/phonopre.htm


    Da der Hiraga Prepre ja ein Selbstbaukonzept ist dürfte das Teil nicht allzu teuer sein. Schlag zu.


    Viele Grüße nach Hamburch


    Micha

    Hi Jürgen,


    ist doch klasse wenn der KA80 wieder vernünftig läuft. Ich finde schon daß "der Kleine" ein gutes Beispiel für "Budget High End" ist und somit ähnlichen Stellenwert hat wie z.B. ein NAD 3020. Auch von Japanern gab es vernünftige, gutklingende Einstiegsgeräte mit minimalstem Bedienkomfort und somit geringem Preis.


    Viel Freude, vielleicht findest Du noch einen Tuner KT80 dazu.


    Micha

    Hallo,


    hab meinen Oracle mitsamt SME vor ca. 12 Jahren 2nd Hand gekauft, und da war er schon etwa 2 Jahe alt. Der Delphi war schon immer mein Traumgerät seit ich in den frühen 80ern eine Anzeige "Verkaufe: Oracle/Koshin/Supex" gelesen habe und einfach wissen wollte was das für ein Teil ist .... 3 Jahre später, bei einem STEREO-Test, wußte ich es und wollte Ihn dann auch irgendwann haben. Ein optischer Traum der auch noch gut klingt.
    Der SME, so toll er auch ist, ist eher ein Zweckteil. Ein silberner 5er wäre es ...
    Den Lenco L500/AT95E hab ich seit etwa 15 Jahren.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo zusammen,


    extreme Fehlkäufe hatte ich selten. Hatte zum Glück oft die Chance zum Probehören (Kabel, Zubehör). War bis dato eigentlich mit jedem Gerät sehr zufrieden, eine Ausnahme:
    Micromega Duo CD-Laufwerk + Audio Alchemy DDE1.0
    Mein Traum war immer ein Leedh CDF-1, der erste CD-Player bei dem mir der Gedanke kam "schau an, CD kann ja DOCH gut klingen, sogar räumlich ...". Ein guter Freund hat auch einen. Tolles Teil, auch heute noch. Der Duo, 2nd Hand gekauft, sollte dem Erlebnis nah kommen. Die Optik war auch okay, nur der Klang leider nicht. Bin beide Teile aber sehr gut losgeworden. Mein YBA CD2 hat mich dann auch mir der CD versöhnt. Was nützt toller analoger Klang wenn es die Lieblingsmusik, Jazz, nicht mehr aktuell auf LP gibt.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    ich würde es auch pragmatisch betrachten und kein Prinzip draus machen.
    Bei High-Output-MCs sehe ich den theoretischen Nachteil der höheren bewegten Masse was aber, wenn man an das legendäre Sumiko Virtuoso Dti denkt, wohl nicht so kritisch ist.
    Bei MMs fällt mir noch ein, daß sich die Induktivität in Abhängigkeit der Nadelträgerauslenkung geringfügig ändert was, in Verbindung mit der Verstärker-Eingangskapazität, zu einem variablen Resonanzkreis führt. Amplitudenmodulationen können die Folge sein.
    Low-Output-MCs haben leider sehr oft diese gräßliche Resonanz bei 15-20 KHz.


    Ansonsten ist es wirklich eine Preisfrage: Bis ca. 150€ MM, 150-500€ MM oder MC und ab 500€ bis zum gehtnichtmehr nur noch MC.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Gerhard,


    kann Deine Begeisterung sehr gut nachvollziehen. Habe vor über 10 Jahren, als ich auf den Tausch eines defekten MCs gewartet habe, mal getestet was mit extrem wenig Geld so geht. Resultat war ein Lenco L500 (195 DM) mit einem AT95 (59 DM) und selbstausgeschnittener Filzmatte (5 DM). Hat damals an meinem A1X richtig Laune gemacht und ich habe mich zwischendurch gefragt was das ganze teure High-End-Zeugs eigentlich bringt. Besserer Klang will leider überproportional hoch bezahlt werden.
    Werde den Lenco/AT95 mal wieder aktivieren ....


    Viel Freude beim Musikhören (denn das isses eigentlich worauf´s ankommt)


    Micha

    Hallo Jörg,


    ich habe noch das erste XX-2.
    Die älteren Karats kenne ich leider nicht. Das Konzept für diese Systeme stammt ja noch aus den 80er Jahren. So gesehen ist das XX-2 sicher der, vielleicht auch klanglich ??, etwas modernere Abtaster. Ob das XX-2 warm abgestimmt ist vermag ich nicht zu sagen. Ich würde es eher als neutral und unauffällig einstufen ohne dabei zu langweilen. Mir gefiel damals im Vergleich zu einem Koetsu Black (ich hätte es sooo gerne gehabt ..... aber es wollte im SME5 wohl nicht so recht) die Präzision, Luftigkeit und Sauberkeit in der räumlichen Darstellung. Das sind meine Kriterien. Mein langgeliebtes Clearaudio war mir auf Dauer doch etwas zu hell abgestimmt.
    Beide Abtaster konnte ich, phonophono in Berlin sei Dank, 1 Woche ausführlich zuhause testen. Frag doch dort einfach mal nach was sich arrangieren läßt.
    Übrigens hat ein Bekannter mittlerweile auch ein XX-2 in seiner Brinkmann/SME5 Kombi. Seine "Laufbahn" war Audio Technica ART 1 (hat er geschlachtet, schade), Benz Ruby (war Ihm und auch mir zu lahm), Clearaudio Insider (toll aber fast schon zu transparent) und jetzt eben das Dynavector. Wir sind aber unabhängig voneinander dazu gekommen.


    Viele Grüße


    Micha

    Hi SirVival,


    ohne daß ich es jemals gehört habe wären DECCA-Systeme doch noch eine Hörversuchung wert.
    Kann Deine Probleme aber gut nachvollziehen. Aus genau diesem Grund habe ich mich nach langjährigem, begeistertem Clearaudio-Hören (unerreicht diese Transparenz und Dynamik) für das Dynavector XX-2 entschieden.


    Viel Spaß bei der Suche


    Micha

    Hallo,


    als absoluter YBA-Fan bleibt mir als Traum nur noch die Signature-Linie. Besonders der 6-chassis-preamp muß ein Traum an Auflösung und Luftigkeit sein. Die Qualität der Phonostufen bei der Linie 1 und 2 sind m.E. sehr hoch.


    Gäbe es meine lieben Franzosen nicht (grausame Vorstellung) wäre es sehr schwer. Vielleicht Ensemble-Elektronik, die Klyne-Vorstufe wg. dem tollen Phonoteil, Tom Evans Vorstufe, Convergent SL1, Audio Note (dann aber nur komplettes Set Tonabnehmer/Trafo/Vorstufe), vielleicht auch noch Ayre. Traumendstufen: die kleinen Omtecs, Rowlands , Outsider (gibt´s die eigentlich noch ??), nur keine Monsterteile.
    Oder Vollverstärker von Lavardin, Unison, Audio Note. Schwer, sehr schwer sich was neues zu überlegen.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Freunde des Dampfradios,


    auch mein Accuphase T-103 hat sich sehr über diese Nachricht gefreut. UKW-Radio ist immer noch eine der besten Quellen, vorausgesetzt das Signal wurde nicht exzessiv begrenzt (oder wenn dann bitte richtig, so wie beim AFN damals. Ein ganz eigener Sound). Aber mal ehrlich: Für den "Dudel- und Gewinnspielfunk" sind unsere alten Tunerschätzchen fast zu schade.


    Hat eigentlich jemand einen guten Tip wie ich das Innenleben (insbesondere den Drehko) am besten, also ohne etwas zu verstellen, sauberbekomme ? Vernünftiges Sendereinstellen geht manchmal nur nach heftigem "sauberdrehen". Vielen Dank schon einmal.


    Viele Grüße


    Micha

    Hi,


    für mich schaut das auch nach Koetsu/Kiseki-Schule aus.
    Da waren die Vorgänger, zumindestens optisch, einfallsreicher.
    Hat jemand Erfahrungen mit dem Virtuoso Boron, dem Virtuoso Dti und dem SHO sammeln können ? Das Dti habe ich noch in ganz guter Erinnerung.
    @JayK: Die Talisman-Reihe war, wenn ich mal die Tests aus "Das Ohr" zugrunde lege, nicht soooo berühmt. Eher schon die erwähnten Boron und Dti.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo zusammen,


    hier meine Hitliste:


    Braun PS550 (Danke kbernau für das schöne Foto und daß Du mich an meinen ersten Plattenspieler erinnert hast), so schön wie alles aus dem Hause Braun, egal zu welcher Zeit.
    Transrotor AC+, m.E. der erste der nicht mehr oder weniger nach "Kiste" aussah. Die meisten späteren Modelle sind regelrecht einfallslos dagegen, irgendwie nur reine Materialschlachten.
    Audio Linear TD4001, der "Transrotor für arme Leute", schön schlicht
    Oracle Delphi, die ewige Schönheit. Die ersten Versionen sahen fast noch schöner aus als die aktuellen.
    Rega Planar 3, schlichter geht´s kaum noch, vor allem in schwarz oder weiß ein echter Klassiker im Bauhausstil.
    Simon Yorke S7, tja was soll man dazu noch sagen. Wenn ich mal wieder zuviel Geld haben sollte ...
    Linn Sondek LP12, irgendwie mag ich dieses no-nonsense-Design. Vielleicht macht aber der jahrzehntelange Ruf des Gerätes auch einen Teil des Reizes aus, denn eigentlich finde ich Ihn, nun ja, häßlich. Aber andererseits .....
    Audiolabor Konstant, schönes, pechschwarzes Teil und Vorbild für vieles was später kam.
    Platine Verdier, wie schon beim LP12 ist das keine Schönheit, aber der legendäre Ruf macht es eben aus daß man Ihn doch eine eigene Eleganz zugestehen muß (wobei ich die Nouvelle Verdier optisch gelungener finde).


    Sicher gibt es auch heute noch viele schöne Dreher, aber die meisten lassen sich doch m.E. auf die obengenannten zurückführen (z.B. Brinkmann-Audiolabor, reson-Rega).
    Subjektiv wie das Klangempfinden.


    Viele Grüße


    Micha

    Hi,


    klar, rein akademisch betrachtet sollte es nicht viel ausmachen. Wobei es hier m.E. nicht um Laufzeit und die Blindanteile L und C geht sondern um den veränderten Dämpfungsfaktor. Aber trotzdem sind es oft diese Kleinigkeiten die, wenn sie nicht stimmen, für unterschwellige Irritationen beim Hören sorgen. Sehe es daher genau wie willich, also: was ohne Aufwand machbar ist möglichst konsequent umsetzen.

    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Thomas,


    ich glaub´das ist ein ganz feiner Plattenspieler. Wenn mein Gedächnis mich nicht ganz im Stich läßt dann sind diese Laufwerke seinerzeit von Kurt Hecker vertrieben worden. Meistens in Verbindung mit einem Toho Tonarm aus Japan, so eine Art Baukastensystem. Ist Hr. Hecker der AAA nicht irgendwie verbunden ?? Wäre vielleicht eine Idee an Informationen zu kommen. Mir hat er, auch als er längst nicht mehr den YBA-Vertrieb hatte, bei Fragen sehr weitergeholfen. Klasse, sowas ist selten.


    Was persönliches: Als ehemaliger Vertrieb von Audionote, Vecteur, YBA, LeTallec, Leedh, Isoda, Classé Audio, L´audiophile und bestimmt vielen anderen feinen Marken hat Hr. Hecker ´ne Menge für High End in Deutschland getan und so auch "meinen Weg" mitbeeinflußt.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo Wolfgang,


    klar, das Ortofon MC25 gehört natürlich auch dazu.
    Vielleicht spielen diese "alten" Tonarme am liebsten mit "alten" Tonabnehmerkonzepten zusammen, siehe auch die Erfahrung von Karlheinz.
    In dem, sehr interessanten wie auch polemischen, Artilel von RLA in der hifi-scene wird auch darauf hingewiesen (wobei dann das v.d.Hul DDT wieder aus der Liste gestrichen werden müßte ... naja). Die Spitze wäre sicherlich ein altes Supex SD900 oder SDX1000.
    Einer meiner, damals für mich leider unbezahlbaren, Träume war ein Audio Linear 4001 mit SME 3009 und, genau, MC10. Da bist Du mit Deinem Dreher sehr nah dran. Ein schönes Teil mit Charakter.


    Viel Spaß


    Micha

    Hallo Christoph und alle anderen Analogis,


    den Rega 200 Arm kenne ich nicht (bzw. auch nur aus dem Test in "Das Ohr"), würde aber trotzdem eher für einen Rega 3 mit dem hauseigenen RB300 plädieren. Nicht umsonst wird/wurde dieser Arm von vielen Herstellern als optimaler Einstiegsarm gesehen (u.a. Roksan, Transrotor, Reson, AudioNote bietet eine eigene Version an, und viele die im Laufe der Jahre gekommen und gegangen sind, z.B. Systemdek). Das Konzept mit dem einteiligen Armrohr und den guten Lagern scheint sehr gut zu funktionieren.


    Meinen Rega 3 war damals auch schrittweise getunt biszumgehtnichtmehr: Spikes statt der Gummifüße (schön daß hier viele auch diese positive Erfahrung gemacht haben), v.d.Hul-Verkabelung innen u. außen, Taurus-Vinylmatte mit Klemme, CS-Netzteil (damit entfiel auch das Riemenumlegen bei 45er-Scheiben), Sigi Rikeit Wandregal. Am Ende war der Rega fast 2,5-mal so teuer. Aber es hat sich gelohnt, Spaß gemacht und auch Erkenntnisse gebracht.


    Viele Grüße


    Micha

    Hi Wolfgang,


    zu so einem schönen, klassischen Teil könnte ich mir auch noch ein Ortofon MC10 vorstellen. Neben dem Denon DL103, dem Dynavector Karat und dem van den Hul DDT eines der wenigen Systeme die es schon sehr lange gibt und die damit schon fast Klassiker-Status besitzen. Wobei auch ein Koetsu seinen Reiz hat, wenn es paßt und einem Gefällt ...


    Viele Grüße


    Micha