Posts by micha_bln

    Hi Christoph,


    als robusten Player, der m.E. guten Gewissens auch gebraucht gekauft werden kann, würde ich den Rega Planar empfehlen. Lieber den 3er als den 2er weil der 3er den besseren Arm hat. Habe selber mit einem Rega 3 meine "analoge Laufbahn" gestartet und habe damals meinen Rega auch viel transportiert. Hatte nie irgendwelche Probleme. Einen einfacheren Plattenspieler der trotzdem sehr gut klingt gibt es kaum. Vor allem der Tonarm ist klasse. Vom Goldring/reson/AudioNote MM-Systemen über Dynavector/Denon 103,110,160 MCs in der mittleren Klasse bis zu höherpreisigen MCs wie Goldring, van den Hul "frisst" dieser Arm fast alles. Getunt werden kann später, so Du willst, über Motorsteuerung, Aufstellung, Plattentellermatte. Aber bis es soweit ist kann man mit einem Rega sehr zufrieden Musik hören.


    Viel Spaß bei der Suche


    Micha

    Hallo,


    irgendwie tröstet es mich daß es viele LP-Hörer gibt die mit den 180er Platten Probleme haben. Habe ähnliche Erfahrungen gemacht. Von 10 Flohmarlt-LPs ist vielleicht eine dabei die irgendwie schlecht gepresst oder behandelt wurde. Akzeptabel. Bei neuen LPs ist die Rückgabe-und-Umtausch-Quote definitiv höher. Schlimmerweise besonders bei den renommierteren Labels (was hab ich an RCA-Neupressungen zurückgebracht ...). Hätte mein Oracle nicht dieses geniale Klemmsystem wäre ich manchmal ziemlich aufgeschmissen (wobei ich bei manchen welligen 180ern schon Angst um das Gewinde in der Klemme hatte: knirsch, ächz ... :( )


    Viel Glück beim Plattenkauf


    Micha

    Hallo Rainer,


    toller Beitrag. Genau so macht es Spaß. Hören, hören und nochmal hören. Und Tests und Bewertungen, von wem auch immer, nur als Denkanstoß (besser: Höranstoß ...) nehmen. Ich kann mich auch noch erinnern daß ein Bekannter auch einmal das vielgelobte Benz Ruby probierte und relativ enttäuscht war. Trotz guter Besprechungen (nebenbei: wann ist zuletzt einmal etwas in der Fachpresse NICHT gut besprochen worden ?? Da bietet dieses Forum schon mehr Information, wenn auch logischerweise sehr subjektiv. Egal.).


    Mit dem DL103 und dem Grashopper habt Ihr aber wirklich die extremsten Gegenpole gegeneinander gehört die man sich im Tonabnehmerbau denken kann. Mit meinen bisherigen TA, Clearaudio Signature und aktuell Dynavector XX-2 habe ich immer sehr gerne alte und neue Platten gehört. Gerne habe ich Hörabende immer mit neuen Platten angefangen und bin dann zeitlich immer weiter in die Vergangenheit gegangen. Viele haben manchmal gar nicht bemerkt daß zwischendurch einmal eine Mono-Platte lief. Klasse. Das sollte den 5.1-Freaks mal zu denken geben.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo zusammen,


    ich finde auch daß das eigene Hören durch nichts zu ersetzen ist. Ich wollte mich vor ein Paar Jahren dem Glanz eines Koetsus hingeben (auch wenn es nur das kleine Black sein sollte). Der Vergleich mit meinem XX-2 war, auch laut Meinung meiner Mittester und -hörer, bei mir zuhause einfach eindeutig. Dabei hatte ich niemals an das XX-2 gedacht, eher an Frog, Venice, Allaerts oder eben dem Black. Das mit den Klangbeschreibungen ist halt immer so ´ne Sache, da spielt viel Subjektives wie die Kette und der eigene Geschmack rein.
    Also: ´nen netten Händler suchen der einem solche Vergleiche ermöglicht (bei mir: phonophono).


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo zusammen,


    aus meiner audiophilen Anfangszeit (so Ende der 80er) weiß ich noch, wie gut ein Rega Planar 3/RB300 ist. Die Unterschiede zwischen Clearaudio Gamma, Delta und Signature waren klar ´rauszuhören. Und einen Xerxes/SME 5 mit v.d.Hul DDT fand ich damals nicht besser ! Klar daß mein erster "guter" Plattenspieler dann eben ein v.d.Hul-Verkabelter 3er mit Signature und einem CS-prepre war. Vom der Kombination her sicherlich Unfug, aber es hat mir (und auch anderen Hörern) sehr gut gefallen. Will aber nicht verschweigen daß ich den Rega im Laufe der Zeit noch ziemlich aufgebrezelt habe (Taurus Matte+Klemme, CS Netzteil, Rikeit-Wandregal).
    Daß ein Oracle/SME 5 dann doch noch eine andere klangliche Liga ist habe ich später gemerkt. Ist aber auch leider preislich eine andere Liga ....
    Ob ich das heute noch so machen würde ? Bestimmt, denn ich habe damals nur auf meine Ohren gehört (?!?) :) .


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    wo ich diese Frage gerade lese und in meinem Gedächnis krame fällt mir auf, daß mir Lautsprecher mit schräger Front immer am besten Gefallen haben. Insbesondere da ich ein "Luftigkeits- und Räumlichkeitsfanatiker" bin. Ob das meine eigenen YBA Gala sind, die Vecteur Premiere, die Ensemble-Lautsprecher, die Progressive-Audios oder, wie zuletzt gehört, die Avalons.
    Vielleicht spielt mir aber nur die schönere Optik hier einen Streich, man weiß ja nie was einen so alles beeinflußt ... ;) .


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo,


    also ich kenne den Denon nicht, weiß aber daß der Dual viel Potenzial hat. Das übliche Tuning, Filz- statt Gummimatte und Spikes statt der serienmäßigen Füße, macht er auch mit dem Standarttonabnehmer gut hörbar.
    Auf der High End in Frankfurt, irgendwann Anfang der 90er, hat Yves Bernard Andre einen 505er mit YBA-Spikes, mit Knetmasse bedämpfter Klemme (ich glaub´ Transrotor) und Knete an einigen kritischen Punkten am Tonarm getunt. An der Headshell war das MC YBA-Diva montiert, ein getuntes AT33. Damit wurde der gerade neuerschienene YBA Integre vorgeführt. Y.B.Andre wollte beim Frontend im preislichen Rahmen bleiben, daher der 505er. Und es klang sehr gut.
    Also: bleib beim soliden Made in Germany.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo zusammen,


    der erste Plattenspieler .....
    zu meiner Pumuckl- und Der Mäusesherriff-Zeit hatte ich so einen Telefunken mit Lautsprecher im Deckel. Hatte wohl jeder damals, so Anfang der 70er.
    Der erste vernünftige war dann ein Braun PS550, den ich vom ersten Einsegnungsgeld zusammen mit einem Braun regie 350 und 2 billignonameboxen für 1000 DM erstand.
    Erstes Tuning war dann nach 2 Jahren eine neue ED- statt der G-Nadel am Shure M95.
    Wegen eine kaputten Haube und fehlender Möglichkeit zum TA-Wechsel folgte der Verkauf (ich Riesenidiot) und ein Dual CS617Q kam ins Haus.
    Nach Upgrade mit einem AKG P8 Supernova folgte dann später ein total aufgebrezelter Rega Planar 3.
    Und irgendwann dann eben der Oracle, seither ist vorerst einmal Ruhe.


    Viele Grüße


    Micha

    Hallo SME V user,


    ich denke es kommt wirklich auf den Tonabnehmer an. Mit einem Clearaudio Signature brauchte ich viel Dämpfung um vernünftig zu hören, mein Dynavector XX-2 braucht keine. Ein Bekannter hat dasselbe mit einem Clearaudio Insider erlebt.


    Frage an alle die eine andere Innenverkabelung haben: Wie habt Ihr das gemacht ? In Eigenregie, beim Händler des Vertrauens oder bei SME ?
    Mein Ideal wäre nämlich eine Verkabelung bei der die Schnittstelle an der Headshell wegfällt und die Drähtchen direkt aus dem Rohr kommen. Noch besser wäre es wenn man ohne den 5-pol-Stecker an der Basis direkt in den Prepre gehen könnte. Spart immerhin 4 Lötstellen ...


    Viele Grüße


    Micha