Posts by vinylmaster

    Ob die Preise gerechtfertigt sind, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn man sich die Preise der bisherigen Modelle anschaut (Mittelklasse wie TD-350 ab knapp 3000€ und Oberklasse wie TD-550 ab 7000€), verwunden mich die aufgerufenen Preise nicht. Sowas kauft auch nicht der Thorens-Vintage-Fan mit seinem TD-125 aus den 70ern. ;)
    Was mich interessiert, ist, ob der abgebildete Tonarm eine thorenseigene Neuentwicklung ist.

    Hallo André,


    ich habe selbst keinen BL-91 besessen, aber u.a. die Micro Klassiker DDX-1000 und DQX-1000 sowie ein paar andere nette Vintage-Geräte. Insofern kann ich deine Schwäche für einen BL-91 etwas nachvollziehen. ;) Ich würde mir trotzdem die ein oder andere Alternative anschauen. Für 2000 Euro hätte man z.B. am Wochenende bei ebay einen fetten Technics SP-10 MkII mitsamt Technics EPA-100 bekommen (ich habe selbst einen ^^ ). Ein gepflegter Linn LP-12 mit guter Ausstattung wäre auch drin, oder...oder...;)

    Inoffiziell bekamen Händler diese Version auch ohne Tonarm.


    Endverbraucherpreisliste 1982 (s.thorens-info.de):


    TD 126 Mk. III ohne Tonarm (keine Liftsteuerung, keine Endabschaltelektronik)
    mit ungebohrtem Tonarmbrett DM 898
    mit Vacuum-Ansauganlage VCM DM 1848
    mit Tonarmbrett vorbereitet für SME DM 920
    mit Tonarmbrett vorbereitet für Dynavector DV 505 DM 968

    auf dem TP 60 hast du die Alublende mit dem Thorens Schriftzug, die Blende ist auf dem Headschell aufgeklebt und unter der Blende sind die Langlöcher für dei Befestigung des Tonabnehmers. Wenn du die Blende vorsichtig entfernst, kannst du das ortofon M2 von oben montieren, musst du dir mal anschauen wenn du das Headschell abgenommen hast.


    Die Anfrage ist zwar schon etwas her, aber hier kann man das oben beschriebene Vorgehen auch bebildert finden.

    In meiner Realität kann ein Diamant nur durch andere Diamanten geschliffen werden. Vinyl oder handelsüblicher Staub ist niemals in der Lage einen Diamanten anzukratzen.


    :rolleyes:


    Schon mal 'nen Abtastdiamanten nach mehreren 100 Std. unterm Mikroskop betrachtet? Wo kommen denn dann die Abnutzungsspuren her? Von Heinzelmännchen reingemeißelt? :wacko:


    Ich bin raus, mir wird's zu dumm.

    Und wozu dieser Aufwand


    Die Orientierung des Steins nach den härteren Seiten hin minimiert den Verschleiß des Abtastdiamanten. Bei gefassten Diamanten (zurechtgeschliffenen Diamantsplittern) ist nix mehr mit Orientierung erkennen und Ausrichtung nach den härteren Seiten hin. Somit droht hier früher einsetzender Verschleiß.


    Von Klang oder gar Ohrenkrebs schrob ich nun mal gar nichts. :rolleyes:


    Da waren ein paar Kollegen schneller...

    Hintergrund ist, ich brauche eine passende Phonovorstufe für mein Dynavector-20XL.


    Ich hatte mal einen P75 für mein DV-20X hier, war ganz ok, aber nicht überragend. Die Handhabung hat mir nicht so gut gefallen. Ich fand das Aufschrauben des Gehäuses nervig, wenn man vom Kurzschlussbetrieb in den Normalbetrieb wechseln wollte.
    Mittlerweile betreibe ich es sehr zufrieden an diesem kleinen Röhrenpre.

    Aha, Konkaver und konvexer Frequenzgang. Also, eine konvexe bzw. konkave Funktion in der Mathematik sieht so aus:


    [Blocked Image: http://statistik.wu-wien.ac.at/~leydold/MOK/HTML/img986.gif]


    Die abgebildeten Frequenzgänge sehen - mehr oder minder - alle wie ein konvexer Funktionsgraph aus. Zumindest erkenne ich keinen Mittenbuckel. ;)


    Und noch mal zu einem (einigermaßen) ausgewogenen Frequenzgang bei TAs, der sieht für mich eher so aus:


    Clearudio Talismann (Testbericht aus der LP)


    [Blocked Image: http://img.hifitest.de/tonabnehmer_clearaudio_talismann_v2_gold_bild_1278923472.jpg]


    oder EMT Tondose


    [Blocked Image: http://www.stefanopasini.it/images/EMT%20TSD%2015%20VdH-risposta.jpg]


    Wie sieht denn die Messkette aus?

    Und Einspielen sollte es an die 300 Stunden.


    Mit welcher Standzeit des Diamanten kann man denn rechnen? Bei einigen Systemen ist nach 500 bis 1000 Std. schon mit (erhöhtem) Verschleiß zu rechnen. Da ist ja die Phase, in der es "perfekt" spielt schon ziemlich begrenzt. :huh:


    Es ist ein sehr ausgewogenes System, was alle Bereiche gleichermaßen gut darstellen kann. Das belegt ebenfalls eine Messung.


    Öh, unter ausgewogen verstehe ich aber was anderes, als das, was der Messschrieb abbildet. Bis 8 kHz einen Abfall um 4 dB und dann einen rasanten Anstieg um über 6dB. 8|

    ...die Übertrager, die in der Monk Vorstufe ist-kann jemand dazu etwas sagen ?


    Hallo,


    ich betreibe ein DV-20X. Früher hatte ich es immer an Solid State Phonovorstufen betrieben. Seit kurzem verwende ich den kleinen Röhren-Monk mit Übertrager und muss sagen, dass das sehr gut zum DV-20X passt. Gefällt mir besser als an meinem früheren Luxman-Vollverstärker oder PS-Audio GCPH. Auch sehr gut hat gefallen hat es mir an der internen Phono meines alten Bryston-Vorverstärkers, der mit Hammond-ÜTs ausgestattet war.
    Die Monk-ÜTs sind sehr breitbandig ausgelegt und man bekommt sie auch auf Anfrage separat in einem Gehäuse geliefert.

    Uwe, der Horst hat doch schon ein Valencia als TA, da würde ich nicht notgedrungen downgraden. :P ;) Auch wenn das DL-110 schon ganz ok ist. ;)


    So richtig verstehe ich manches hier nicht. Da wird ganz klar nach einer Kaufempfehlung für ein bestimmtes (begrenztes!) Budget gefragt und dem armen Horst werden nur Flausen in den Kopf gesetzt. Jetzt soll er sich am besten noch ein SPU und einen Schick-Tonarm zulegen. :wacko:


    Horst : beim Musik hören mit einem Jelco muss man sich nicht angewidert abwenden. ;) Kauf dir so ein Teil und höre erst mal zufrieden Musik. In der Zwischenzeit kannst du ja ein paar Mark auf Seite legen, für den Fall, dass der Wunsch nach mehr aufkommen sollte. ;)


    Nachtrag: Stell doch einfach eine Suchanzeige nach 'nem DFA-105 oder SA-750 irgendwas in den Kleinanzeigenteil hier im Forum.

    Sehr hilfreich ist immer, wenn der Tonabnehmer und Phono erwähnt werden, wobei so ein Jelco als Einstieg auf dem Raven schon ok ist (wenn das mit Tonabnehmer und Phono passt).


    TAs: hauptsächlich Dynavector DV-20X, dann noch FR-1Mk3F, Ortofon MC20 MkII, Ortofon MC25FL; Phonopre: PS Audio GCPH, hauptsächlich aber die interne Phonostufe der Bryston BP25 MM/MC.