Posts by 528

    Vielleicht könnte folgende Überschrift passen: "Wird die Talfahrt von DAB+ durch unfähigen Lobbyismus beschleunigt?". BG Konrad


    BG Konrad

    Das Einzige, was hier auf Talfahrt ist, ist das Niveau Eurer Beiträge. Kaum sperrt die Moderation einen Thread, weil sich schon wieder die selben 3-4 Leute nicht benehmen können, wird der nächste Thread zugemüllt. Und dann auch noch zu behaupten, man wisse nicht, warum man im anderen Thread nicht mehr antworten kann, ist doch sehr respektlos der Moderation gegenüber.

    Bin mal gespannt, wie viele Jahre das hier noch so weitergeht.



    Viele Grüße


    528

    Ach was, DAB+ funktioniert immer. Dumm nur, dass man das ausgerechnet auch noch in Bayern festgestellt hat, wo doch dort das Netz so hervorragend ausgebaut ist und keine Wünsche mehr übrig lässt... https://www.br.de/unternehmen/…led-leuchtmittel-100.html

    Einer meiner Rechner stört im UKW-Bereich. Ist jetzt UKW daran schuld?

    Ist UKW schlecht, weil es Geräte gibt, die die EMV-Grenzwerte nicht einhalten?

    Bitte um Aufklärung.



    Viele Grüße


    528


    PS. Mein tragbares DAB+-Radio hat ein Schaltnetzteil für stationären Betrieb und zum Laden des Akkus. Es erzeugt keine Empfangsstörungen auf DAB+.

    Hallo Reiner (?),


    Tomfritz hat hier sehr viel Sachkenntnis und fundiertes Wissen an den Tag gelegt. Du hingegen drehst einfach seine die Worte um und interpretierst Teile seiner Aussagen so, dass ein komplett anderer Sinn daraus wird. Vermischt oben mit unten, so wir es Dir passt. Diese Art der Argumentation zählt zu den Scheinargumente, und ist absolut unfair dem Anderen gegenüber!

    Und wieder nur Befindlichkeitsgeblubber von Dir und den anderen UKW-Verfechtern.

    Mal konkret: Bist Du der der Meinung, Frequenzen um 300MHz sind noch nicht im UHF-Bereich? Bist Du der Meinung, hohe Frequenzen sind in einem Frequenzband unten? Bist Du der Meinung, die Zeichnung mit den Seitenbändern aus dem Wikipedia-Artikel ist falsch und das untere Seitenband geht in den Frequenzbereich nach oben und umgedreht?



    Übrigens: Woran erkennt man Lobbyisten? Sie brabbeln Vorgegebenes nach und haben überhaupt keine praktischen Erfahrungen.

    Die Signalgüte bei Digitalaussendungen geht nicht nur wegen starker UKW-Pegel in den Keller, es reicht bereits eine LED-Lampe oder ein Schaltnetzteil in der Nähe.

    Wie ein Eichhörnchen springst Du von Ast zu Ast, bzw. von Thema zu Thema, wenn Du argumentativ nicht weiterkommst. Wenn unsachgemäß zusammengeschaltete Antennen nicht mehr ausreichen, um etwas Negatives über digitale Technik zu schreiben, müssen jetzt LED-Lampen und Schaltnetzteile zu Hilfe geholt werden.

    Einfach nur peinlich!



    Auf jeden Fall heißt hier die drama queen nicht Mensch Walter. Aber der Schwalbenkönig vielleicht Rainer Unfug?

    Unglaubwürdige Inszenierung von sterbender Schwan eines uns unter dem Namen DAB+ präsentierten Krächzvogels, der wie hinlänglich dargelegt in Wahrheit Polly heißt. Mit völlig unaufgeregtem und unpretentiösem Sachverstand auf dem Seziertisch filettiert von Tomfritz.

    Das sind genau die typischen Beiträge von Audiowala, die keinen sachlichen Inhalt haben und nur Öl ins Feuer gießen. Ihr habt echt den Schuß nicht gehört.

    BTW: Bei Deinem Wortspiel mußt Du Reiner mit "ei" schreiben. Unglaublich, daß man selbst das Dir erst erklären muß.



    Viele Grüße


    528

    Hallo Reiner (?)

    Alleine Deine Überheblichkeit und Selbstgefälligkeit ist das was hier tatsächlich nervt! :cursing:


    Viele Grüße,

    Walter

    Hallo Walter,


    wer oder was gibt Dir denn die Legitimation, für alle zu entscheiden, was hier nervt?


    Was mich nervt, habe ich oben beschrieben und begründet. Was daran überheblich sein soll, erklärst Du mir bitte mal.

    Davon abgesehen fällt auf, daß Dein Posting keine Argumente oder eine Begründung enthält, auf deren Grundlage man weiter diskutieren könnte. Es ist ein Absondern von Befindlichkeiten, deren vermutlich einziger Nutzen es ist, daß Du Dich besser fühlst.



    Viele Grüße


    528

    Hallo Eugen,


    das hast Du richtig beobachtet. Besonders nerven mich die unterschwellig manipulativen Beiträge eines Users, die durch Verdrehung und Weglassen von Tatsachen und physikalischen Grundlagen hier Stimmung gegen DAB+ machen wollen.

    Technische Parameter, z.B. Sendefrequenz und Gleichwellennetz, werden bei DAB+ kritisiert, bei 5G dagegen gelobt, da dem Beitragsschreiber klar ist, daß 5G-Broadcast seinem UKW erst in ca. 10 Jahren gefährlich werden kann, während DAB+ schon vor der Tür steht und aktuell ausgebaut wird.

    In Posting 887 kann man folgendes lesen.

    Zitat:

    Schaltet man verschiedene Antennen zusammen, wie das früher in der Hausverteilung durchaus üblich war, kann man feststellen wie die Signalgüte bei DAB+, aber auch bei DVB-T2HD, in den Keller geht, wenn starke UKW-Pegel anliegen.

    Zitatende.


    Schaltet man Antennen für verschiedene Frequenzbereiche zusammen, muß man dafür sorgen, daß von jeder Antenne nur der gewünschte Frequenzbereich je Antenne durchgelassen wird. Der Grund dafür ist einfach: Antennen liefern auch aus den Frequenzbereichen, für die sie nicht gedacht sind, Signale. Dies zwar mit weniger Pegel und mit ggf. anderer Richtwirkung, aber völlig ausreichend, um die Signalqualität in der Empfangsanlage zu verschlechtern und ggf. sogar Störungen zu erzeugen.

    Beim Empfang von analogen Signalen (UKW/Analog-TV) entstehen dann Verzerrungen und Geisterbilder, beim digitalen Empfang erhöht sich die Fehlerrate.

    Es ist deshalb unbedingt nötig, jede Antenne über ein Filter zu führen, daß nur den Nutzfrequenzbereich der jeweiligen Antenne durchlässt.

    Diese Aufgabe hat früher i.d.R. ein Antennenverstärker für Empfangsstellen übernommen. Einfache Modelle hatten Eingänge für mindestens UKW, VHF und UHF. Wollte man zusätzliche Antennen für einen Bereich installieren, benötigte man z.B. Weichen, die einen Bandpass für einen gewünschten Kanal der Zusatzantenne hatte, sowie einen Sperrfilter für genau diesen Kanal auf der Hauptantenne.

    Beispiel: Eine Weiche für UHF-Kanal 59 sperrt für Antenne A den Kanal 59 und lässt für Antenne B nur Kanal 59 durch.

    Alternativ gab es auch Verstärker für Empfangsanlagen, die mit Kanalmodulen bestückbar waren. Für jede Antenne wurde ein Modul verbaut und auf die gewünschte Frequenz/Frequenzen eingestellt.


    Wie auch heute noch in BK-Netzen, ist es wichtig, daß die eingespeisten Signale möglichst gleichen Pegel haben und ggf. eine Frequenzgangentzerrung der Kabelverluste stattfindet.

    Beachtet man dies, ist ein Zusammenschalten von Antennen kein Problem, weder für analoge oder digitale Signale.


    Ob ein Empfänger großsignalfest ist oder nicht, entscheidet nicht die verwendete Modulationsart (UKW=W-FM, Analog-TV=Einseitenband mit Hilfsträger, DAB+/DVB-Tx=OFDM), sondern der Aufbau des Empfängers.

    In Posting 887 wird der Eindruck erweckt, alle Empfänger für DAB+/DVB-T2 seien nicht großsignalfest. Dies ist genau so falsch wie eine Behauptung, alle UKW-Empfänger wären nicht großsignalfest.


    Wenn jemand UKW nutzen möchte, so kann er das gerne tun. Mir ist das egal.

    Ab und zu läuft bei mir auch noch UKW, damit der Tuner was zu tun hat. Im Auto möchte ich auf DAB+ jedoch nicht mehr verzichten und deshalb stört es mich, wenn hier Falsches über DAB+ verbreitet wird, nur um die eigene Vorliebe für UKW zu rechtfertigen.

    Ich habe auch nichts gegen eine Parallelausstrahlung von UKW und DAB+. Es gibt so vieles, was ich mitbezahlen muß, z.B. die Kosten in der Gesundheitsversicherung durch Raucher und Extremsportler, dagegen sind die Kosten einer Parallelausstrahlung von UKW und DAB+ doch völlig unrelevant.



    Nö, das sehe ich anders Walter. 528 hat ein sagen-wir.mal gesteigertes Desinteresse an Threads, in welchen DAB+ die Butter vom Brot genommen wird. Zugegeben eine hoffnungslose Agenda, wenn von vornherein nichtmal welche drauf ist.

    Aber nicht nur aus diesem Grund ist das 'Duell' mit Tomfritz ein mehr als offensichtlich doch mehr als einseitiges.

    Es sind immer die gleichen 3-4 Leute, die hier regelmäßig ihre Befindlichkeiten (DAB+ ist doof) absondern und jede kritische Antwort darauf als Lobbyarbeit für DAB+ abtun. Aber was sind dann die Beiträge dieser 3-4 Leute?

    Glauben sie, sie seien im Auftrag des Herrn unterwegs und das rechtfertigt jedwedes Benehmen?

    Daß nun eine Richtigstellung von technischen und physikalischen Grundlagen ausgerechnet vom jemandem, der bis jetzt keine eigenen sachlichen Beiträge mit Argumenten zum Thema geschrieben hat, als "Duell" wahgenommen wird, zeigt die Geisteshaltung dieser Person deutlich.

    Auch wird es peinlich, wenn sich der "Anführer" des Kreuzzuges des heiligen UKW-Ordens verrannt hat und die anderen blind hinterher laufen. Der untere Bereich eines Frequenzbereiches ist immer die niedrigere Frequnez, weshalb UHF-TV-Kanal 21 (474MHz) im unteren Bereich ist und UHF-TV-Kanal 69 (858MHz) im oberen Bereich ist. Nach der gleichen Logik ist auch die Bezeichnung oberes und unteres Seitenband bei AM und SSB aufgebaut, wie man an der folgenden Zeichnung dieses Wikipedia-Artikels sehen kann:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Seitenband

    Seitenband.png


    Viele Grüße


    528

    Na, im Ernst, ein paar "Beweisfotos" mir recht genauen Daten kann ich schon liefern:

    IMG_0047.JPG

    Schmale Filterstellung (80kHz), Messergebnis in dBµV (Messgerätegenauigkeit und kalibriert)

    Mich hätte die Filterkurve interessiert, denn ohne die Werte bei wenigstens -6dB und -60dB ist völlig unklar, wie gut der Filter ist.



    Daran musste ich auch schon denken. Allerdings steht Tomfritz nicht um 06:00 Uhr auf, sondern legt sich um 06:00 Uhr hin. Die Uhr läuft bei ihm rückwärts und HR3 vom Feldberg/Ts. auf der Frequenz 89,3MHz findet er im oberen UKW-Bereich und FFH vom Feldberg/Ts. auf der Frequenz 105,9MHz im unteren UKW-Bereich. Seine Begründung: Weil FFH auf der Frequenz/Kanalliste unten steht, ist es der untere UKW-Bereich.



    Es könnte natürlich sein, dass ein BR-Mitarbeiter mehr Informationen hat, was aber auch nicht immer der Fall sein muss. Vielleicht hat er sich nur ungeschickt ausgedrückt? Wissen kann er auf gar keinen Fall, wie sich andere Marktteilnehmer, Landesmedienanstalten, die KEF oder die Politik bis 2030 verhalten oder positionieren werden. Auch ist deshalb noch längst nicht klar, ob DVB-T2 wegen 5G-Broadcast im Jahre 2030 beendet werden wird.

    Was soll denn das Gelaber? Das Ziel ist die Ablösung von DVB-T2. Je nach Ausgang der Tests wird dann entschieden, ob es dazu kommt.



    Die Beteiligte wollen logischerweise an DAB+ verdienen. Es wäre doch aus diesem Blickwinkel jammerschade, wenn gerade jetzt das kleine Pflänzchen wieder zertreten würde, also wird auf Teufel-komm-raus dieses Power-Marketing gefahren, was man nicht nur hier, sondern auch auf einschlägigen anderen Websites verfolgen kann. Und ganz ehrlich, mich beeindruckt der Mut und die Ausdauer mit der dies geschieht. Auf der anderen Seite ärgert mich, dass wir dies alles mit unserem Rundfunkbeitrag mitfinanzieren müssen.

    Es geht hier um den erstaunlichen Betrag von 0,09 EUR im Monat je Haushalt. Deshalb müllst Du schon wieder einen Thread mit immer dem gleichen Anti-DAB+-Geblubber zu?



    Viele Grüße


    528

    Kanal 21 (475 MHz) ist im UHF-Band IV ganz oben, Kanal 69 (860 MHz) ist im UHF-Band V ganz unten, freilich nur für den, der eine solche Kanalliste auch lesen kann.

    Jetzt wird es aber langsam peinlich!

    Ob eine Frequenz (bzw. ein Kanal) in einem Frequenzbereich oben oder unten ist, ist nicht von der Position auf dem Papier abhängig, sondern von der Frequenz. Deshalb hat die kleinere Frequenz auch die kleinere Kanalnummer und die größere Frequenz die größere Kanalnummer.

    Kanal 21 ist deshalb im unteren UHF-TV-Bereich und Kanal 69 im oberen UHF-TV-Bereich.

    BTW: Kanal 21 ist auf 474MHz und Kanal 69 auf 858MHz (DVB-Tx).



    Frequenzen ab 300 MHz liegen übrigens im sogenannten Hyperband, was zwischen Band III und Band IV liegt, sie werden hierzulande nur im Kabel genutzt, nicht für terrestrische Anwendungen. Aber geschenkt, hier nochmal zum nachlesen... https://www.itwissen.info/ESB-…h-extended-superband.html

    Was Du meinst sind TV-Sonderkanäle für Kabel-TV, die aber zum UHF-Bereich zählen.

    Vielleicht glaubst Du der ITU (International Telecommunication Union):

    https://www.itu.int/dms_pubrec…431-7-200005-S!!PDF-E.pdf



    Wie lange man DVB-T2 weiter führen wird, kann sicher niemand genau sagen, auch ein BR-Mitarbeiter nicht.

    Er wird sicherlich mehr Informationen darüber haben als Du.



    Vorstellbar ist aber bei einem positiven Testverlauf, dass der BR (und natürlich auch andere) das Thema 5G-Broadcast verfolgen werden. Bei einem erfolgreichen Netzaufbau könnte man möglicherweise ab 2030 auf DVB-T2 ganz verzichten.

    Das ist das Ziel: Die Ablösung von DVB-T2 in 2030.



    Was dann aus den Kanälen 21-48 passiert ist noch überhaupt nicht entschieden. Sollten diese dann auch für Mobilfunk Verwendung finden, würden sie ebenso zu ersteigern sein, wie das auch mit den anderen Frequenzen geschehen ist, die dem Mobilfunk heute zur Verfügung stehen.

    Ohne diesen Frequenzbereich könnte 5G-Broadcast nicht das ganze Land versorgen, da es nicht mit SFNs arbeitet.



    Ebenso denkbar ist, dass man in den nächsten Jahren nicht nur die TV-Ausstrahlung über 5G-Broadcast testet, sondern auch die Radioausstrahlung. das würde ich mir wünschen.

    Ich glaube, daß das in den letzten Monaten/Jahren jedem hier klar geworden ist.



    Ebenso kann aber zum Beispiel auch die Politik vorgeben, dass über DAB+ weiter zu senden ist. Das fände ich schade.

    Ich glaube, daß auch dies in den letzten Monaten/Jahren jedem hier klar geworden ist.



    Man sollte lieber jetzt die Kräfte bündeln und die finanziellen Resourcen in Richtung Zukunft lenken und nicht weiter für DAB+ verpulvern, was keinen Mehrwert bringt, schwieriger zu empfangen ist, mieser klingt und darum kaum akzeptiert ist.

    Echt jetzt? Das hattest Du noch gar nicht erwähnt. ;-)


    DAB+ bietet mir und anderen einen Mehrwert und ich möchte nicht darauf verzichten, nur weil vielleicht 2030 ein neues System für Radio kommen könnte.

    Hatten wir doch schon alles diskutiert. Was willst Du mit dieser Endlosdiskussion erreichen?



    Viele Grüße


    528

    Eigentlich fällt mir nur noch der Spruch von Dieter Nuhr ein, ...

    Dann halte Dich doch mal daran.



    Analoges Fernsehen fand hierzulande in den VHF-Bändern I (Kanäle 2-4) und III (Kanäle 5-12) statt, sowie im UHF-Band IV (Kanäle 21-37) und V (Kanäle 37-69) statt. Wer noch einen alten Fernseher kennengelernt hat, kennt diese Kanäle... https://tvhelfer.de/dvbt/kanalraster


    Zwischen dem VHF-Band I und Band III liegt das Band II, in dem noch immer UKW gesendet wird. Band I liegt brach. Im Band III sendet man mittlerweile DAB+. In den oberen Teil des UHF-Bandes IV/V hat man das digitale terrestrische Fernsehen DVB-T2 verschoben, es findet nunmehr nur noch in den Kanälen 21-48 statt.

    <Loriot>

    Ach was!

    </Loriot>



    In diesem neuen unteren Teilbereich des UHF-Bandes findet nun im Kanal 56 (754 MHz) der Test des BR mit 5G-Broadcast statt, also in dem dafür vorgesehenen Frequenzbereich und nicht in dem für Rundfunk. So gesehen kann man bei 5G-Broadcast auch nicht von Rundfunk sprechen, er ist Teil des Mobilfunks und in diesem implementiert.

    Aufgrund einer Frequenzzuweisung für einen Test eine solche Aussage zu treffen, ist sehr kreativ. 5G-Broadcast ist Rundfunk und kein Mobilfunk. Das bestätigt auch die Aussage des Mitarbeiters des BR, siehe: https://www.golem.de/news/fern…abloesen-1904-140937.html

    Zitat:

    Der Rundfunk soll sich frühzeitig in die Standardisierung von 5G einbringen und die Weichen auch für eine zukünftige Verfügbarkeit der bestehenden UHF-Frequenzen für 5G Broadcast stellen. Bis 2030 bleiben diese Frequenzblöcke für die terrestrische, digitale Fernsehversorgung mittels DVB-T2 in Benutzung." Der Frequenzbereich von DVB-T2 liegt bei 470 MHz bis 690 MHz.


    5G-Broadcast soll, sofern es eingeführt wird, 2030 DVB-T2 ersetzen und den Bereich 470MHz bis 690MHz nutzen. Dies geht aus der Aussage klar hervor.



    Abgesehen davon liegen im UHF-Band auch keine Frequenzen um 300 MHz, es ist daher völliger Unsinn diese als unteren Bereich des UHF-Bandes bezeichnen zu wollen.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Frequenzband und https://de.wikipedia.org/wiki/Dezimeterwelle

    UHF beginnt bei 300MHz und endet bei 3GHz. Das ist allgemeine Lehrmeinung. Das UHF-TV-Band in Deutschland beginnt bei 470MHz.

    Für DVB-T2 vom Wendelstein werden Frequenzen von 514MHz bis 690MHz genutzt, die für den Test von 5G-Broadcast genutzte Frequenz ist 754MHz.

    Deine Aussage ...

    Aber zurück zum Wendelstein. Von dort kommen UKW, DVB-T2 (oberer UHF-Bereich) und 5G-Broadcast (unterer UHF-Bereich) mit je 100 kW ERP Strahlungsleistung.

    ... ist falsch, da die für DVB-T2 genutzten Frequenzen niedriger sind als die für den Test von 5G-Broadcast. Es kann also nicht sein, daß die Aussendung von DVB-T2 im oberen UHF-Bereich und die von 5G-Broadcast im unteren UHF-Bereich stattfindet.



    Desweiteren waren meine Aussagen zum Wendelstein korrekt, ...

    Falsch, siehe oben.


    ..., in dem von mir verlinkten Reichweitenplot konnte man übrigens schön sehen, welch großes Gebiet man mit nur zwei leistungsstarken UHF-Sendern abdecken kann, selbst wenn diese im unteren UHF-Bereich senden.

    Was nichts an der Tatsache ändert, daß das versorgte Gebiet bei der Verwendung von nur 200MHz deutlich größer wäre.

    BTW: Auch das ist allgemeine Lehrmeinung.



    Ebenso irreführend ist es von einem 700 MHz-Band zu sprechen, da es suggeriert es handele sich nur um einen kleinen Frequenzbereich um 700 MHz.

    Das steht so in der von Dir verlinkten Mitteilung der Bundesnetzagentur:

    Zitat:

    Räumung des 700 MHz-Bandes für den Mobilfunk abgeschlossen.


    Bitte habe Verständnis für die Tatsache, daß ich nicht der verantwortliche Ansprechpartner für die Mitteilungen der Bundesnetzagentur bin und nicht ich, sondern Du diese Meldung verlinkt hast.

    BTW: Wieso verlinkst Du hier Meldungen, wenn Du sie für irreführend hälst?



    Viele Grüße


    528

    130 kHz-ZF-Filter: Diese Filterbreite benötige ich zum Empfang meines Wunschsenders. Damit kann ich keine nennenswerte Verzerrungen feststellen. Allerdings handelt es sich hierbei um einen Rocksender, bei dem man nicht unbedingt jedes einzelne Instrument heraushören muss :D

    Hier würde mich mal das Diagramm des Filterverlaufes und/oder die Daten interessieren (Breite bei z.B. -3, -30 und -60dB).



    Viele Grüße


    528

    Der untere UHF-Bereich wurde bereits für Mobilfunk geräumt...https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2019/20190704_700MHZ_Raeumung.html

    5G-Broadcast ist also nicht vom Wohl oder Wehe von DVB-T2 abhängig.

    Da nur das 700MHz-Band geräumt wurde, würde ich nicht vom unteren UHF-Bereich sprechen, dieser beginnt bei 300MHz.

    Auch ist das 700MHz-Band für Mobilfunk freigegeben worden, um die Versorgung im ländlichen Raum zu verbessern. 5G-Broadcast ist jedoch Rundfunk!

    Es ist also so, wie es der Experte vom BR dargestellt hat. Vor dem Ende von DVB-T2 wird es kein 5G-Broadcast im Regelbetrieb geben.



    Der BR testet derzeit auf 754 MHz (UHF-Kanal 56)... https://www.br.de/presse/inhal…0c81647.jpg?version=10861 .Das ist übrigens der erste weltweite HTHP-Test, allerdings soll demnächst auch in anderen Regionen getestet werden.

    Genau, es ist der weltweit erste Test von 5G-Broadcast und 5G-Broadcast ist noch nicht fertig entwickelt, während DAB+ im Regelbetrieb ist und weiter ausgebaut wird.

    DAB+ kann man heute schon nutzen, während 5G-Broadcast nicht vor 2030 starten kann.



    So wie nicht alle UKW-Sender eine Strahlungsleistung von 100 kW ERP haben, so hatten auch nicht alle analogen TV-Grundnetzsender im VHF-Band III eben diese 100 kW ERP, schon gar nicht hatten die analogen UHF-Sender in Gänze 500 kW ERP. Freilich es gab welche, aber im Schnitt lagen die Strahlungsleistungen doch oft nur zwischen 200-350 kW.

    Dann mal ein konkretes Beispiel:

    Vom Großen Feldberg/Ts. wurde die ARD auf VHF Band III mit 100kW Strahlungsleistung ausgestrahlt, ZDF und Hessen 3 auf UHF mit 500kW.

    Für den Ort Schwalheim (bei Bad Nauheim) war, wegen Abschattungen, ein Füllsender für die UHF-Signale (ZDF, Hessen 3) nötig, während VHF (ARD) trotz 400KW weniger Strahlungsleistung keinen Umsetzer benötigt hat.

    Das ist auch, wenn man sich mit Wellenausbreitung beschäftigt, keine neue Erkenntnis.



    Aber zurück zum Wendelstein. Von dort kommen UKW, DVB-T2 (oberer UHF-Bereich) und 5G-Broadcast (unterer UHF-Bereich) mit je 100 kW ERP Strahlungsleistung.

    Hör doch bitte auf, solche Falschinformationen zu verbreiten. Für DVB-T2 vom Wendelstein werden Frequenzen von 514MHz bis 690MHz genutzt, die für den Test von 5G-Broadcast genutzte Frequenz ist 754MHz.



    Physikalisch bedingt werden die tieferen UKW-Frequenzen eine geringe Raumdämpfung erfahren und deshalb weiter als die UHF-Frequenzen reichen, das ist so. Jedoch hat eine UHF-Antenne bei gleicher Länge bauartbedingt einen höheren Antennengewinn (besonders in den unteren UHF-Frequenzen) als eine UKW-Antenne und somit kann dieser Nachteil wieder wett gemacht werden

    Sofern keine Hindernisse, wie z.B. Berge, die es in Bayern vereinzelt geben soll, die Ausbreitung auf UHF stören. ;-)



    Aber entscheidender für die Reichweite ist letztlich die Strahlungsleistung und da kommt bei DAB+ (VHF-Bereich) der Bayern-Mux 11D nur mit 4 kW ERP vom Wendelstein und der Bundesmux 5C gar nur mit 2 kW ERP. Und genau das ist der Knackpunkt bei vielen Sendern für DAB+. Die Strahlungsleistungen bei DAB+ sind zu gering, bewegen sich oft nur zwischen 2-5 kW ERP, hin und wieder bei 10 kW ERP und nur in vereinzelten Fällen liegen sie bei 25 kW ERP. Nochmal zum Vergleich, Sender mit Strahlungsleistungen zwischen 2-5 kW ERP waren in der analogen Welt Füllsender!

    Mal abgesehen davon, daß bei einem Gleichwellennetz die Reichweite eines Senders nicht maximal sein muß, er ist ja Teil eines ganzen Sendernetzes, weshalb der Vergleich ziemlich sinnfrei ist, möchte ich Dich daran erinnern, daß Du DAB+ wegen der doppelt so hohen Frequenz zu UKW kritisiert hast und mehrfach die größeren Abschattungen durch Berge, bei der doppelt so hohen Frequenz, als Grund genannt hast. Bei 5G-Broadcast sind wir nun aber bei einer sechsfach höheren Frequenz als bei UKW und hier soll nun angeblich die Sendeleistung die Ausbreitungsnachteile kompensieren, entgegen physikalischen Gesetzen?

    Hinzu kommt, daß Du die Vorteile eines SFN (Gleichwellennetz) völlig ignorierst.

    Es verdichtet sich der Verdacht, daß Du aus Prinzip dagegen bist, sobald DAB+ draufsteht.



    Viele Grüße


    528

    Der Broadcast-Mode ist auch bei 4G möglich.

    Wo ist der 4G-Broadcast-Mode im Einsatz und welche Programme sind darüber verfügbar?



    Wichtig für die Nutzer ist, dass sie es auf ihren Endgeräten nutzen können. Ich wage zu behaupten, dass ein Verbreitungsweg nur Akzeptanz finden wird und massenhaft genutzt wird, wenn er „smartkompatibel“ ist. Genau das ist DAB+ eben nicht. Welches Smartphone kann DAB+? Mir ist mit dem LG Stylus II nur ein einziges bekannt und das ist nicht mal ein aktuelles Handy.

    Vor 2030 wird das nichts mit 5G-Broadcast.

    https://www.golem.de/news/fern…abloesen-1904-140937.html

    Zitat:

    Fernsehen über 5G wird in Bayern so erfolgreich getestet, dass der Leiter Verbreitung beim Bayerischen Rundfunk weitermachen will. 2030 werden die Frequenzen von DVB-T2 frei.


    Ganz klar, der Fokus liegt bei TV, nicht beim Hörfunk.

    Bis 2030 ist es jedoch noch eine lange Zeit, vorher passiert da nichts. Auch werden einige Hersteller Handys mit DAB+ anbieten, wenn die Nutzerzahl steigt.


    Möchte man digitalen terrestrischen Rundfunk nutzen, kann man jetzt DAB+ verwenden, oder bis 2030 warten. Ob es 2030 dann 5G-Broadcast gibt, ob es nur TV oder auch Radio überträgt und in welcher Qualität, ist heute nicht absehbar.


    Und sorry, aber 100kW ERP des Wendelstein im 5G-Broadcast haben eine eindeutig höhere Reichweite als die lächerlichen 4 kW ERP vom gleichen Standort im 11D, auch wenn sich das eine im UHF-Band V und das andere im VHF-Band III abspielt.

    Darauf würde ich, gerade in dieser Topografie, nicht wetten.

    Beim Vergleich UKW vs. DAB+ hast Du mehrfach die ca. doppelt so hohe Frequenz (200MHz statt 100MHz) kritisiert. Jetzt auf einmal sollen 600MHz statt 200MHz kein Problem sein? Das hört sich nicht glaubwürdig an und widerspricht auch meinen Erfahrungen beim Vergleich der Reichweite auf 145MHz gegen 435MHz, sowie im Vergleich der Reichweite der damaligen analogen TV-Sender auf VHF und UHF. Die VHF-Grundnetzsender im Band III hatten i.d.R. 100KW, die auf UHF 500KW. Trotzdem brauchten die UHF-Sender schon bei kleinen Abschattungen Füllsender, während der Empfang im VHF-Band III problemlos möglich war.



    Viele Grüße


    528

    Genau so ist es: http://www.mediavilm.at/5G_Broadcast.mp4


    Viele Grüße,

    Walter

    5G-Broadcast ist etwas anderes als 5G!

    5G-Broadcast soll, wenn es denn wirklich irgendwann mal eingeführt wird, von hoch gelegenden Sendern mit viel Leistung, Daten an die Empfänger senden.

    Das macht DAB+ auch. Der Vorteil von DAB+ hierbei ist, daß die Parameter an die Audioübertragung angepasst sind (5G-Broadcast wird optimiert für TV-Übertragungen) und daß der Frequenzbereich um 200MHz verwendet wird und nicht der in der Reichweite begrenzte Bereich ab 500MHz, der für 5G-Broadcast vorgesehen ist.


    Mit 5G-Broadcast ist es nicht möglich, Internetradio zu hören.



    Viele Grüße


    528

    Den Herstellern war es damals viel wichtiger in den Hochglanzmagazinen mit guten Klirrfaktoren zu brillieren, als mit einer guten Trennschärfe. Deswegen würde ich Dir, und auch Michael raten, zumindest eine Filterstufe, auf <130 kHz modifizieren zu lassen. Wer Spaß daran am DX hat, der kann sich gleich einen 80er verbauen lassen, allerdings klingt der Stereoempfang dann etwas kratzig.

    Hallo Walter,


    die Bandbreite von FM ist 2x die höchste Modulationsfrequenz + 2x der Frequenzhub. Allein durch Stereo (L-R bei 38kHz +- 15kHz) und das RDS (57kHz) benötigt man eine Mindesbandbreite. Eine zu kleine ZF-Bandbreite führt zu deutlichen Verzerrungen bei FM. Für "HiFi" und "DX" kommt man also mit zwei ZF-Filterbandbreiten nicht wirklich aus.

    Deshalb meine Frage, ob Du für DX schon mal über einen SDR nachgedacht hast? Ich selbst haben keinen hochwertigen SDR, es jedoch mal mit dem DAB+-Stick versucht.

    Im SDR ist die ZF sehr variabel einstellbar.

    Hier läuft HR 2 (97,6MHz) und man sieht sehr schön den 19kHz Pilotton (halbierter 38kHz-Träger von L-R), L-R und das RDS.


    SDR_HR2_97-6.jpg



    Hier mal ein Beispiel für extreme ZF-Filter.

    Im ersten Bild sieht man Antenne Frankfurt (95,1MHz) im Rauschen und durch Nachbarkabalstörungen untergehen. Im zweiten Bild mit ca. 64kHz ZF-Bandbreite verzerren zwar die Bässe total, jedoch wäre der "DX-Empfang" und ein Verstehen der Senderkennung möglich.


    SDR_Antenne_Frankfurt_01_ZF_192kHz.jpg


    SDR_Antenne_Frankfurt_02_ZF_64kHz.jpg



    Viele Grüße


    528

    Um auf das Ausgangsthema zurück zu kommen, mehr denn je sehe ich ein Abschaltszenario von UKW zugunsten von DAB+ in weite Ferne gerückt. In der politischen Diskussion ist Dank der Initiative des niedersächsischen Landtags mittlerweile auch die Erkenntnis gereift, dass uns mit 5G demnächst interessante technische Möglichkeiten zur Verfügung stehen werden ...

    Ground Control to Major Tomfritz!

    Ground Control to Major Tomfritz!


    Welche Diskussion? Welche Erkenntnis?

    Der Ministerpräsident Niedersachsen hat am 06.06.2019 einer Verlängerung bis 2035 zugestimmt.

    Die ARD hat sich nach dem Antrag der FDP klar zu DAB+ bekannt und baut DAB+ weiter aus.

    Zitat:

    Die ARD hat nochmal das klare Bekenntnis des Senderverbunds zum terrestrischen Digitalradio untermauert: DAB+ erlaube Wachstum in der Gattung Radio und trage dem Umstand Rechnung, dass 5G noch in vielen Jahren keine verläss­liche Übernahme von Radioangeboten ermöglicht.



    ... dass uns mit 5G demnächst interessante technische Möglichkeiten zur Verfügung stehen werden, die einerseits die Radiomacher in dem Wunsch nach einem Rückkanal und andererseits die Nutzer nach dem Wunsch alles in einer App auf einem mobilen Endgerät (Smartphone, Tablet, etc.) nutzen zu können, befriedigt.

    Ja super. Radiohören in einer App, die dann auch noch Zugriff auf Standortdaten, Telefonbuch, Kamera usw. fordert.

    Wenn schon Internetradio, dann offene Streams, die mit jedem Player abspielbar sind.



    Da die DAB-Nutzerzahlen zwar regional durchaus gestiegen sind, aber im Verhältnis bundesweit nach all den Jahren immer noch sehr niedrig liegen (ca. 10%), wird man zunächst auf UKW nicht verzichten können.

    Ground Control to Major Tomfritz!

    Bitte am 5. September 2019 auf keinen Fall das Radio einschalten, das ist der bundesweite DAB+-Thementag.

    https://www.teltarif.de/ard-de…-dab-plus/news/77432.html

    Zitat:

    "DAB+ wächst weiter und die Dynamik auch im europäischen Rahmen ist beachtlich", sagt Martin Wagner, Vorsitzender der ARD-Hörfunkkommission. "Die Vorteile von Digitalradio überzeugen immer mehr Menschen. Wir sorgen mit Akti­onstagen wie diesem und weiteren Aktionszeiträumen für eine große Aufmerksamkeit. Es freut uns, dass alle Sender im ARD-Verbund mitmachen und auch die privaten Veranstalter sich dieser Gattungsaktion anschließen."



    Natürlich versucht die DAB-Lobby dies zu negieren und würde es am liebsten wegdiskutieren, solche Versuche erleben wir ja hier sogar im Forum. Tatsächlich stellt sich aber zurecht die Frage, ob man die Förderung nicht besser in den Ausbau von schnellem Internet stecken sollte.

    Es gibt keine Förderung, hatten wir doch schon alles in den anderen Threads. Der Ausbau wird aus dem Rundfunkbeitrag bezahlt und ist nicht dafür vorgesehen, Mobilfunkanbieter zu unterstützen.

    Lege doch bitte mal eine andere Platte auf.



    Viele Grüße


    528

    Das wird man sehen, zuletzt hat sich der niedersächsische Landtag dafür ausgesprochen an UKW festzuhalten und DAB+ abzuschalten. Also es gibt durchaus auch auf politischer Ebene unterschiedliche Ansichten... https://meedia.de/2019/06/20/g…ung-von-digitalradio-dab/

    Es ist sehr auffällig, wie Du durch das Weglassen von Informationen wiederholt mit dieser Meldung manipulieren willst, obwohl Dir die folgenden Informationen bekannt sind:


    https://www.teltarif.de/digita…ersachsen/news/77039.html

    Zitat:
    Der niedersächsische Landtag hat in seiner Sitzung am 19. Juni 2019 die Digi­talradio-Notbremse gezogen und den von der FDP eingebrachten Antrag zur Radioverbrei­tung einstimmig ange­nommen, ohne Enthaltungen oder Gegenstimmen. Darin wird die Landesregierung dazu aufgefordert, sich für eine Beendigung von Hörfunkübertragungen im DAB+-Stan­dard einzusetzen.


    Also ist der Inhalt des Antrags, daß der Lantag von Niedersachsen die Landesregierung auffordern soll, sich für die Beendigung der DAB+-Betriebes einzusetzen.

    Das hat in etwas die gleiche Auswirkungen, als ob der Landtag Niedersachen beschließt, aus der EU auszutreten.


    Zitat:

    Offen ist noch, wie die niedersächsische Landesregierung den Beschluss des Landtags umsetzen wird. Um dem Norddeutschen Rundfunk (NDR) die Verbreitung über DAB+ zu untersagen, müsste der NDR-Staatsvertrag geändert werden. Bei Deutsch­landradio als nationalem Hörfunk hat man wohl gar keine Chance, die DAB+-Ausstrah­lung zu stoppen.



    Wer zu spät kommt ...

    https://www.teltarif.de/dab-pl…ersachsen/news/77044.html

    Zitat:

    Nieder­sachsen hat das Aus für DAB+ beschlossen. Aller­dings kommt die Entschei­dung im Parla­ment knapp zu spät. Der Minis­terprä­sident hatte Anfang Juni bereits einer Verlän­gerung bis 2035 zuge­stimmt.



    https://www.teltarif.de/dab-pl…ltung-ukw/news/77051.html

    Zitat:

    Der Privatradioverband APR hat den Beschluss des niedersächsischen Landtags zur Abschaltung des Digitalrsdios DAB+ kritisiert. Die Politik dürfe den Sendern nicht Vertriebswege vorschreiben oder diese einfach abschalten.


    https://www.teltarif.de/ard-di…us-ndr-hr/news/77155.html

    Zitat:

    ARD: Klares Bekenntnis zu Digitalradio DAB+

    Die ARD hat nochmal das klare Bekenntnis des Senderverbunds zum terrestrischen Digitalradio untermauert: DAB+ erlaube Wachstum in der Gattung Radio und trage dem Umstand Rechnung, dass 5G noch in vielen Jahren keine verläss­liche Übernahme von Radioangeboten ermöglicht.


    Die Niedersachsen sehen in 5G die Zukunft des Hörfunks, stehen aber damit inzwischen ganz alleine da. Auch die Politik in Nordrhein Westfalen hat in einer Landtagsdebatte nochmal untermauert, dass man ungeachtet des Beschlusses im Nachbarland an der Einführung von DAB+ auf regionaler Ebene festhalte.


    ARD baut DAB+ weiter aus:

    Die ARD-Anstalten bauen unterdessen DAB+ weiter aus: Der Hessische Rundfunk (hr) überträgt seinen Multiplex (Kanal 7B) jetzt auch über den Standort Dünsberg in Mittelhessen und ermöglicht damit unter anderem eine optimale Indoor-Versorgung in den Städten Wetzlar, Gießen und Marburg.


    Selbst in Niedersachsen wird DAB+ weiter ausgebaut: der NDR nimmt am 24. Juli den Sendestandort Stade in Betrieb (Kanal 9B). Von dort wird die Region zwischen Freiburg (Elbe), Wischhafen, Drochtersen, Grünendeich, Jork, Buxte­hude, Harsefeld, Bremervörde, Lamstedt, Hemmoor und Cadenberge versorgt. In Stade, Himmelpforten, Horneburg und Fredenbeck ist der NDR-Mux dann indoor zu empfangen.



    Viele Grüße


    528

    Die Fragen, die sich für mich stellen sind, brauchen wir neben UKW in DAB+ einen weiteren terrestrischen Verbreitungsweg, der tatsächlich keinerlei Vorteile (weder für die Programmmacher noch für die Nutzer) bietet und kann dieser am Ende UKW ersetzen? Diese Fragen kann ich eindeutig mit Nein beantworten.

    Und ich kann diese Fragen eindeutig mit "ja" beantworten. Und jetzt?



    Dass diese Haltung Menschen nicht erfreut, die an DAB+ partizipieren, ist irgendwo verständlich. Das ficht mich aber nicht an, selbst wenn dieses Klientel dann beleidigend wird oder unter die Gürtellinie geht. Selbst dann würde ich nicht mit "Nix mehr" antworten. So kommen dadurch insgesamt tatsächlich deutlich mehr Antworten zustande, als ursprünglich in dem von Tomfritz gestarteten Thread "Die Wahrheit über DAB+" angedacht waren.

    Daß diese Haltung Menschen nicht erfreut, die an UKW partizipieren, ist irgendwo verständlich. Das ficht mich aber nicht an, selbst wenn dieses Klientel dann beleidigend wird oder unter die Gürtellinie geht. Selbst dann würde ich nicht mit "Nix mehr" antworten. So kommen dadurch insgesamt tatsächlich deutlich mehr Antworten zustande, als ursprünglich in dem von Tomfritz gestarteten Thread "Die Wahrheit über DAB+" angedacht waren.


    Der zweite Teil dieses Beitrags wurde erstellt mit dem Tomfritz Anti-DAB+-Textgenerator (™) V0.1. ;-)



    Viele Grüße


    Reiner Wein


    Achtung: Der zweite Teil dieses Beitrags kann Spuren von Ironie und Satire enthalten.

    Genau, also sprechen wir lieber vom glasklaren Klang, von rauschfreiem Stereo, störungsfreiem Empfang und vielen weiteren Vorteilen, die DAB+ angeblich zu bieten hat und weswegen wir das unbedingt brauchen und das alte Dampfradio abgeschaltet gehört. :/

    Sprechen wir doch lieber wieder vom glasklaren Klang, vom rauschfreien Stereo, störungsfreiem Empfang und den vielen weiteren Vorteilen, die UKW angeblich zu bieten hat und weswegen wir das unbedingt brauchen und weshalb DAB+ abgeschaltet gehört.


    Beitrag erstellt mit dem Tomfritz Anti-DAB+-Textgenerator (™) V0.1. ;-)



    Viele Grüße


    Reiner Wein


    Achtung: Dieser Beitrag kann Spuren von Ironie und Satire enthalten.