Posts by mike48

    Habe mir das Ethos als junges gebrauchtes hier im Forum

    gekauft. Es soll als „Alltags MC“ auf meinem großen Dreher seinen Dienst tun. Seit Freitag montiert, heute nochmal den VTA korrigiert.

    Mein Eindruck, es „schüttelt“ sich nach seiner Nichtbenutzung durch und gewinnt von Platte zu Platte.

    Phonovorstufen:

    Symphonic Line integriert mit und ohne Wiederstandsstecker

    Sowie

    Lehmann BC SE II 100 Ohm und minimale Subsonicfilterung.


    Die große Stärke: es macht keine „Show“, d.h. Keine Höhenbetonung, schöne farbige Mitten. Jazz: Tenorsax kommt ausgezeichnet. Auch Klassik (Concierto de Aranjuez, Academy of St.-Martin-in-the-Fields) wird sehr ausgewogen, gut durchhörbar, klar und mit guter Dynamik gespielt.

    Mit dem Symphonic Line wirkt das Ethos gering heller. Die Lehmann wirkt etwas „dunkler“ aber bietet mehr Dynamik und mehr „gefühlte Raumtiefe“. Saiteninstrumente bieten eine schöne nicht übertriebene Wärme. Streicher sind schön präsent. Das zackige Dirigat von Neville Marriner lässt sich gut nachvollziehen.

    Flöten und Gitarren klingen in meinen Ohren mit SL klarer umrissen. Blechbläser funkeln mehr mit SL.


    Ich habe die gleiche Platte mit Dynavector 20X2 H und Audio Technica Art 7 gehört.


    Mit DV sehr ausgewogen, macht mehr Laune bei Jazz, Pop und Rock.


    Das Art 7 ist ein eher filigranes spielendes System, aufgrund der niedrigen Ausgangsspannung muß man den Pegel deutlich mehr aufdrehen was direkte Systemvergleiche immer schwierig macht. Die integrierte Phonovorstufe ist m.E. Zu leise. Mit einer Trichord Phono kann man das Pegeldefizit besser ausgleichen.


    Meine Meinung: das Ethos kann in seiner Preisklasse gut mithalten. Es fehlt nichts, aber es hat keine besondere Stärke. Es ist nicht analytisch, hat keine Höhenanhebung, es ist kein „Analytiker“. Einfach ausgewogen.

    Mein ganz großes Dynavector XV-1S kann mehr ist aber auch sehr viel teurer.

    Das Goldring Ethos ist m.E. Ein MC mit guter Ausgangsspannung und Klangeigenschaften, die an sehr gute MM denken lassen - für mich kein Nachteil.

    Leider nicht so erfolgreiche:

    Habe eine neue unbenutzte Kassette gleichen Typs genommen

    und das Band eingesetzt. Bei einlegen des Bands in das Gerät

    noch alles gut. Lässt sich jetzt nicht mehr auswerfen und spielt nicht ab.

    Jetzt muß der Recorder zum Serice :(

    Ich weiß, dass wir hier im Analog Forum sind :))

    Beim Abspielen einer DAT Kassette fing mein DAT Recorder an zu rattern

    und spielte das Band nicht weiter ab (Sony DAT ZA 5 ES - gut gewartet)

    Als ich die Kassette heraus nahm sah ich, dass die Bandschutzklappe seitlich gebrochen ist

    siehe Foto. Wie kann ich die Aufnahme retten?

    Habe nur diesen DAT-Recorder


    (

    Das trifft den Nagel auf den Kopf!

    @Jo

    Der Supernait 3 war eine Entscheidung im "lock down".

    Zuvor hatte ich T+A Elektronik.

    Daher kann ich über Naims Vorgängerversionen nichts sagen.

    Auf jeden Fall ist die Contour 20 mit

    dem Supernait 3 ein wirkliches Hörerlebnis (Raum ca. 24 qm):

    Bass, Mitten und Höhen in meinen Ohren alles homogen und sehr überzeugend.

    Meine bisherige ProAc D2 kann da am Supernait 3 nicht mithalten.

    Hubert T


    Bin eher zufällig zu Dynaudio gekommen - derzeit aber anhaltend zufrieden

    mit der Entscheidung. An Naim Elektronik wirklich gut, raumfüllend ohne

    überbetonten Bass. Hervorragende Mitten und Höhen.

    Ich denke auch, dass sich der "Klanggeschmack" im Laufe der Jahre verändert.

    Dass Holzoberflächen / Furniere modischen Trends von Möbeln folgen

    liegt irgendwie auf der Hand.

    Lese den Thread erst seit gestern.

    Ich höre die Contour 20 an Naim Supernait 3.

    Klingt für mich sehr überzeugend.

    Tolle Mittel-Hochtonwiedergabe, kräftiger Bass ohne jegliches Dröhnen

    Nutze Dynaudio 6 Stand.

    (Leider stehe mit dem Bilderhochladen auch Kriegsfuß - irgendetwas hat sich geändert bei Bilder posten)

    Lese seit längerem hier mit:

    Meine Erfahrungen mit britischen BBC-Monitoren:

    bis vor ca. 10 Jahren: Harbeth SHL5

    immer noch HL P3 ES2


    Die Spendor BC-1 war/ist legendär, auch weil sie beim WDR

    als Aktiv-Variante im Studio über Jahre Anwendung fand.

    Importeur Püllmanns ist inzwischen Geschichte.

    Heute ist Harbeth der "Platzhirsch" als Nachfolgerim Markt der BBC Monitore.

    Die aktuellen Spendor-Modelle spielen nur noch eine untergeordnete Rolle

    in der Wahrnehmung von Hifi-Fans hier zu lande.

    Hingegen erscheinen etliche kleine Manufakturen mit angeblich sehr

    originalgetreuen Nachfolgern der BBC Lautsprecher.


    Kann es Spendor nicht mehr?

    Oder liegt der Erfolg einer Marke am deutschen Vertrieb?

    Warum ist Harbeth so beliebt und erfolgreich?


    (Höre auch gern britische Lautsprecher: ProAC Resp. 1SC und D2

    aber auch Geithain RL 940)

    Berndt

    Du hast schon recht!

    Mir fällt auf, dass trotz "Corona shut down" und Wirtschaftskrise, die Preise sämtlicher

    BBC Lautsprecherderivate (3/5, 5/9, 5/5...) gerade das laufen lernen.

    Bei Harbeth sind die neuen XD Modelle empfindlich teurer.

    Alle anderen BBC "Epigonen: Falcon, Stirling, Rogers, Graham, Chartwell rufen ebf. saftige Preise auf.

    Bei ProAC (die neue TabTen ist ebf. der 3/5a sehr ähnlich - verzichtet auf Bassreflex und hat die Maße einer 3/5a) wurde kurzerhand der Preis von 1300 auf 1800,--€ erhöht - ohne eine Änderung an der Technik. Mich beschleicht das Gefühl, dass hier kluge Kaufleute den wichtigen deutschen Mark abschöpfen wollen.

    Ich bin ein großer Fan dieser klassischen Lautsprechekonzepte. Besitze selbst eine Harbeth HL P3 ES2, eine ProAC Response 1 SC und eine ProAC D2

    Hatte die Aria-R einige Jahre in meiner Nebenanlage.

    Vorteil ist die Umschaltbarkeit bei 2 Tonarmen, wenn man MM und MC bestückt.

    Ich hatte im MM Zweig nun wahrlich keine "Leichtgewichte": Audio Technica AT ML 180OCC und 760 VM SLC. MC Zweig: AT OC-9 III Limited Edition.

    Die mangelnde Schaltmöglichkeit für Kapazität oder Verstärkung hat (nach meinem Höreindruck) keine negativen Auswirkungen.

    Das 2m black müsste eigentlich gut mit der Aria harmonieren.

    (Habe die Aria mal spaßeshalber gegen Uphorik und Ayre P5xe laufen lassen: der Abstand ist nicht groß.)

    Bei mir hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen:

    Ich fand blackcube SE klanglich leicht besser als blackcube decade.


    Ansonsten Fertigungsqualität und Funktion einwandfrei.

    (Bestitze 2 Lehmann KHV)

    Wenn es ein update vom Hersteller gibt ist das sicher eine gute Option.

    Zumal Lehmann weiß, was er tut.

    Ich finde aber auch, daß die Phonovorstufe in der ganzen Kette passen sollte.

    Hatte dereinst sehr gute Erfahrungen mit Blackcube SE, die mir besser gefallen hat als Blackcube Statement. (Was nach der Lehmannschen Produkthierarchie eigentlich nicht sein kann)


    Kleiner Exkurs:

    Bei der Suche nach neuen Lautsprechern habe ich in einem Hifi Studio

    die Kombination aus Funk Firm LSD, mit Zyx Bloom am Lehmann Blackcube gehört

    Verstärkung (meine eigene) PS Audio Trio Vor- / End Kombi. Lsp ProAC Resp- db1.

    Diese kleine bis mittlere Anlage hat so viel Rhyhtmus und Freude verbreitet, dass

    ich nachdenklich werde über eine große Anlage mit viel Gewicht.

    (Meine Kette: Feickert Triple (einer von 5 je gebauten) mit 2 Tonarmen (DFA 105/Jelco mit Dynavector 20xH und Dynavector 507/II mit DV DRT XV1s), Vorstufe Linn Uphorik umschaltbar HO-MC /low output MC. Pre-Amp: Bryston 26 BPS per XLR zu PS-Audio Stellar S300, Lsp: ProAC Response 1SC

    oder aktiv: Geithain RL 940)