Beiträge von Volker Krings

    auch ein guter Ansatz, das sogenannte Rein/Rausspiel:P. Bringt immer frischen Wind in die Bude. Gut eingekauft, geht es auch wieder gut raus. Und wenn mal was richtig gut ist, bleibt es halt.

    Das wird in vielen Fällen so sein, nur oftmals werden noch Rechtfertigungsgründe für dieses Vorgehen konstruiert, damit die Familie mitspielt, oder man selbst kein schlechtes Gewissen bekommt... :)

    Der Kollege hört im Vergleich keine Unterschiede und bekommt dann den Rat, dass er länger mit der Neuerwerbung hören soll, weil dann die Unterschiede schon deutlich werden?


    Ist doch ok, wenn es in diesem Fall keinen Unterschied gibt. Wahrscheinlich können sowohl Denon als auch Audionet das Bedarfsprofil abdecken, kommen also problemlos mit dem Wirkungsgrad, Phasengang und Impedanzverlauf der Lautsprecher zu Recht.


    Mit einer fehlangepassten Röhre oder an einer Apogee Fullrange könnte das anders aussehen, das ist hier aber nicht der Ausgangspunkt.

    Mit dem was Du derzeit hast, wird die größte Veränderung mit anderen Lautsprechern zu erzielen sein.


    Im Grunde bist Du aber doch zufrieden mit den Komponenten die Du hast.


    Verstärkerseitig hast Du ja für Dich festgestellt, dass nicht wirklich klangliche Unterschiede auszumachen sind. Die Denon Kiste kann halt Deine Lautsprecher problemlos treiben. Daher haben sich für Dich auch nicht wirklich Unterschiede durch den Wechsel auf den Audionet ergeben.

    Da kannst Du Dich nur selbst fragen, ob Dir der Spaß EUR 2000,- wert ist, sich zukünftig an der Ausstrahlung des wertigeren Audionets zu erfreuen.


    Mit dem ART 9 hat ja auch ein Top System Einzug gehalten, so dass Du dort auch ganz sicher nicht weiter stochern musst.


    Wenn es meine Anlage wäre, würde ich mir einen anderen Plattenspieler kaufen. Nicht, weil der Dual in irgendeiner Form schlecht ist, sondern weil mich die Dual Geräte nie angesprochen haben.


    Mir scheint, dass Du nach Jahren der Zufriedenheit einfach Lust auf was Neues hast.

    Da würde ich einfach aus dem Bauch heraus entscheiden.


    Grüße


    Volker

    Auf die Fresse gibt es hier nichts, aber wir beide haben halt völlig andere Hör- und Kaufansätze.


    Mir käme kein Lampizator Gerät in die Bude, da es für mich einfach eine Garagenbastelei ist, keine Boutiqueware.


    Du hörst, oder meinst in Hörsessions Unterschiede zu hören, ich höre sie nicht.


    Einen Blindtest mit mehreren Leuten an meiner Anlage haben wir damals abgebrochen, da keiner einen Unterschied zwischen den Digitalgeräten hören konnte (Sony SCD-777ES mit Vacuum State Modifikation gegen einen billigen ELV DAC).


    Wenn es technisch mit vertretbarem Aufwand möglich gewesen wäre, hätte ich lieber zwei Laufwerke verglichen, da ich eigentlich deutlich mehr Platte höre.


    Von daher ist es einfach egal wenn wir bei diesem Thema nicht auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

    Eigentlich passt die Produkte auf die der K-Follower! verwiesen hat gut hier rein, da man sie spontan kaufen und gefahrlos in die Anlage integrieren kann. Nach dem Kauf wird sich nämlich nichts ändern! Eventuell habe ich aber vielleicht doch einen anderen Höreindruck, da ich durch das nun leere Portemonnaie nicht mehr so tief in die Polster gedrückt werde, sich daher mein Hörabstand geändert hat.


    Wahrscheinlich ist es aber einfach nicht seine Baustelle hier, da er sich an anderer Stelle schon begeistert über die Lampizator Produkte und Breitbänder geäußert hat.


    Ist ja auch ok, wenn man einen anderen Ansatz beim Musikhören verfolgt. Mit meiner Anlage würde er wahrscheinlich nicht glücklich werden.

    Plattenspielerseitig fing bei mir alles mit Vaters altem Dual Midsize Dreher in Nussbaumzarge an. Es folgten noch zwei Dual Dreher der 80er Jahre, dann wurde mit dem Ariston RD40 das erste hochwertigere Gerät angeschafft. Zu einem Micro-Seiki RX/RY 1500 konnte ich dann nicht nein sagen und ein SME Serie 5 wurde für das Teil angeschafft. Die Zarge wurde durch einen Abguss aus Grauguss ersetzt, dann mussten die Füße gegen was Festes getauscht werden, da die alten das Mehrgewicht nicht tragen konnten. Mittlerweile habe ich mir noch einen Edelstahlteller für das Ding fertigen lassen und sehe kein weiteres Veränderungspotential. Da ja genügend Platz für Arme vorhanden ist, sind aus Spieltrieb noch ein Zeta und ein SME 3012 immer mal wieder auf dem Ding montiert. So wie es ist, spielt es für mich zufriedenstellend. Daher spare ich mir auch die Zeit für irgendwelches Kabelgefummel und Tuningversuche und verbringe meine Zeit lieber damit, Musik mit dem Teil zu hören.

    Bei den Tonabnehmern sehe ich das ähnlich wie Du.

    Klar gibt es da klangliche Unterschiede, aber wenn die Konstruktion sehr ähnlich ist, klingt es auch sehr ähnlich. Sind die Systeme vernünftig an die Vorstufe angepasst, so dass zumindest der Frequenzgang schon einmal vergleichbar ist, werden die Unterschiede schon geringer. Kommt dann noch eine ordentliche Kanaltrennung über den gesamten Frequenzbereich hinzu, dann passt es auch mit der räumlichen Darstellung. Gerade Tonabnehmersysteme zu vergleichen, halte ich daher für sehr schwierig. Viele der im Netz zu findenden großen Klangunterschiede dürften aus den oben genannten Parametern resultieren. Vielleicht war bei einem Probanden einfach nur der Frequenzgang in zufällig passender Form verbogen, und hat in der Anlage alles -hin zum Perfect Match- kompensiert.

    Als technisch denkender Mensch, dem die rein menschlichen Unzulänglichkeiten der Warhnehmung bewusst sind.

    Lange Zeit habe ich mich stark von den Infos in Zeitschriften beeinflussen lassen, obwohl vieles meinem technischen Verständnis widersprach. Kabelklang, Gerätebasen, Netzleisten, ...

    Vieles vermeintlich erhört und teilweise angeschafft. Zwar nicht aus vollster Überzeugung, aber ich habe mir die Klamotten schöngeredet.


    Ein paar Blindtests zeigten mir dann, wie groß die klanglichen Potentiale tatsächlich waren.

    Zwar ernüchternd, aber der Liebe zum Hobby hat es keinen Abbruch getan, denn irgendwas an der Anlage gibt es immer noch zu tun. Nun weniger aus klanglicher Überzeugung, sondern aus purem Habenwollen und Neugierde.

    Der Ariston RD40 im Avatarbild war auch so eine fixe Idee.

    Da er der erste hochwertigere Plattenspieler nach der Dual-Zeit war, habe ich es nie übers Herz gebracht ihn zu verkaufen.

    Jahre später stand ich dann vor dem gebrauchten Dynavector Arm und dachte mir, dass der optisch passt wie kein Zweiter. Ein wenig Fummelei mit der Acryl Tonarmbasis und später noch die originale Headshell aus Australien geordert, schon ein Staubfänger mehr, der mich durchs Leben begleitet.

    Hey, es gibt Leute die ähnlich ticken.


    DIY ist bei mir in Teilbereichen auch ein Thema geworden, denn wenn mir Dinge deutlich zu teuer vorkommen und ich sie selbst realisieren kann, dann fange ich auch an zu werkeln, oder bereite Dinge so weit vor, dass ich mir von Anderen helfen lassen kann. So ist zum Beispiel der Edelstahlteller für meinen ollen Micro Seiki entstanden.


    Der Calvin dürfte sich auch noch dunkel an mich erinnern, da er mir mal in einer Nachtaktion die Frequenzweichen meines Dynaudio Selbstbaus abgestimmt hat. Die Lautsprecher begeistern heute noch in der Zweitanlage. Hat Laune gemacht, damals in Köln!


    Gruß


    Volker

    Hallo Zusammen!


    Seit längerem frage ich mich, ob hier im Forum auch andere Technikbegeisterte sind, die sich ihre Gerätschaften eher aus rationalen und technischen Gesichtspunkten anschaffen, also sich zum Beispiel Wirkungsgrad, Impedanz- und Phasengang ihres Lautsprechers anschauen, vorab über den gewünschten Maximalpegel nachdenken und sich dann für eine ins Profil passende Endstufe entscheiden.


    Also Typen, die nicht über klangliche Signaturen nachdenken, für die ein Kabel einfach ein Kabel ist, sich nicht in endlosen Hörsessions an fremden Ketten selbst was einreden und die nicht irgendeinem Guru folgen, da sie glauben, dass ihr Hörverhalten seinem ähnlich ist.


    Meine beiden Micro Seiki Laufwerke habe ich mir beispielsweise angeschafft, da sie mir einfach optisch gefielen, einen soliden und damit langzeitstabilen Eindruck machten und flexibel mit unterschiedlichsten Tonarmen bestückbar sind.

    Kein Hörtest, kein Rat einholen bei Anderen - Kohle auf den Tisch, fertig und seit Ewigkeiten glücklich mit den Dingern.


    Würde mich über einen regen Austausch hier mit anderen eher pragmatischen Zeitgenossen freuen!

    Das wäre sicher interessant, wird der Dieter aber wahrscheinlich nicht machen. Irgendein Signal über eine Anti-RIAA einzuspeisen ist dann wieder nicht die reine Lehre, oder andere Totschlagargumente werden sich sicher finden...


    Im übrigen finde ich es schade, dass er seine Beiträge zwischenzeitlich editiert hat.
    Die persönlichen Beleidigungen in Richtung Pianoforte in Sachen "Eiern" lasen sich doch so schön.


    Plötzlich liest sich alles so handzahm, von wegen "Gruß und Namen".
    Da hat ihn dann wohl die eigene Traute über Nacht verlassen.


    Gruß


    Volker

    Kaufen, einbauen und eigene Erfahrungen sammeln...


    Oder, wenn man augenscheinlich wirklich null Ahnung von der Abstimmung hat, Lautsprecherladen aufsuchen und die Weiche abstimmen lassen!


    Da gebe ich Winfried und High5 uneingeschränkt Recht.


    Warum es für erste Bastelversuche unbedingt das Top of the Line Produkt sein muss, erschließt sich mir übrigens auch nicht, aber 3,3µF Silber-Gold-Folie in Salzlake sind sind sicher der richtige Ansatz für ein Produkt dieser Güte.
    Die Güte des eingesetzten Kondensators und die vorgeschaltete, musikalische Endstufe wird die groben Fehler in der Abstimmung schon wieder rausreißen.


    Sinnvoll betreiben lässt sich das Teil an einer Aktivweiche mit Trennfrequenzen jenseits der 10.000Hz mit einer Flankensteilheit von 24dB.


    Bevor hier irgendwelche Zweifel aufkommen: Ja, ich besitze ein Paar T500A MKII, die ich einfach gekauft, angeschlossen und behalten habe...


    Auch ich habe Spaß am Hobby, aber wenn ich hier so manches Gewurschtel und Selbstbeweihräucherung lese, dann... :)

    Ein "Ei" ist mit dem Dreikantschaber nicht zu machen, da er dreischneidig ist, damit dies eben nicht passiert.


    Mit so einem Teil lässt sich das Mittelloch problemlos aufreiben. Um aus dem 7 mm ein 12 mm Loch zu machen, muss man schon sehr grobmotorig veranlagt sein.


    Ideal für solche Zwecke ist ein ordentlicher 7,2 mm Bohrer, der mehr als zwei Schneiden aufweist.