Posts by Herat

    Grado Benutzer berichte, dass wenn sie das Grado Verlängerunskabel (4.3m, 49€ bei verschiedensten Händlern) verwenden, keinerlei Klangveränderung durch das Kabel wahrnehmen können. Wird bei etlichen anderen Kabeln genauso sein, es stellt für Dich (es wird bei anderen Kopfhörern keine andere Wirkung zeigen) eine weitere , günstige und leicht erhältliche Option dar.

    Das verlinkte in-acustic finde ich optisch ansprechender und etwas günstiger ist es auch.


    LG


    Ronald

    Ich denke, es ist der Loudnessschalter, der die Funktion so in Verruf brachte. Man hat ja auch keinen Lautstärkeregler, der nur 2 Stufen ermöglicht. Und Loudness sollte eben die defizite der Wahrnehmung lautstärkeabhängig ausgleichen. Die Yamaha aus den 80er/90er jahren waren da besser, die Quad 34 wahrscheinlich am praxistauglichsten. Vielleicht gibts/gabs noch andere Umsetzungen, die kenne ich nicht, vielleicht sin da noch tauglichere dabei.

    Daneben gibts natürlich auch das Problem, dass die Tonträger unterschiedlich abgemischt worden sind bzw werden. Manche sind ausgeglichener, manche kompensieren die Beschränkungen des Küchenradios. Letztere auf einer vernünftigen Anlage abgespielt macht wenig vergnügen, ersteres klingt am Küchenradie etwas dünn. Auf welcher Elektronik hört die Zielgruppe mehr? Entsprechend kann der Tonträger abgemischt werden.


    LG


    Ronald

    Lieber Josef,


    dass eine Anlage mit dem Raum so interagiert, dass ein lineares Signal messbar wird, ist eine wichtige und anstrebsame Sache, eine andere ist, zusätzlich zur Linearitätsbedinung, dass die Schallwahrnehmung von der Lautstärke abhängig ist. Wenn also die Lautstärke so gering ist, dass man zB den Bassbereich um 6dB anheben müsste, dann setzt das weiterhin voraus, dass Elektronik, lautsprecher und Raum aufeinander abgestimmt sind und genu das eingestellte im Ohr ankommt.

    Auf den ersten Seiten des Threads wurde das erklärt, es ist schon lange her und wohl untergegangen.

    LG

    Ronald

    Er wurde zwischen 74 und 79 hergestellt würde ich sagen. Der "neuere" rote Schalter und die Haube stellen die Eckpunkte für meine Vermutung dar. Also noch keine 50 Jahre alt, wie oben unterstellt.

    Das ist ein historisches Gerät. Irgendwas aus den 70er jahren. Und ich spekuliere: da sogar der erste basic noch drauf ist, wird der komplett in Originalzustand vom Kauf sein. Inklusive dem "Netzteil", das später als basic bezeichnet wurde. Das erwähnte AT System wird dann wohl das durchaus passende AT95 sein (ich glaub, nicht einmal ein AT-VM95, also eines aus dem altbestand, nichts schlecht für seine 30€, aber...). Wenn ich dran denke, dass LP12 mit cirkus, valhalla und ittok inzwischen um 12-1400€ zu haben sind, sind die 1000 oder gar die 1400 mit akito (der erste?), gelinde gesagt, etwas übertrieben. Vielleicht ein Museumszuschlag für den 50 jährigen Originalzustand?


    Mit den Neupreisen zu argumentieren ist schwierig, aber ich erwarb meinen akito 1 beim Händler um umgerechnet 360€. Dem hat inzwischen des Schicksal fast aller 1er Akitos ereilt: die Lager sind hinüber (ein Tausch war auch nicht dauerhaft zielführend, warum auch immer). Der akito 1 war ein Einstiegsarm und ist es heute immer noch. Eine zeitlang war der basic LVV recht gesucht. keine ahnung warum. Wegen des Wechselheadshells? Da ging er um gut 100 oder etwas darüber weg. Die 100 mit den 400 für den akito. Buh. Ich weiß nicht. Da wäre ein historischer Grace, mit dem die ersten LP12 auch angeboten wirden wohl besser. Ein neuer Rega Rb330 kostet beim Händler 580. Nur als Orientierung. Bei einem akito 2 gilt das geschriebene nicht. Da dürfte auch der Preis passen, der war relativ teuer.


    Wie sieht es mit den ersten Haubengelenken aus? Das waren doch andere als die jetzigen (die auch noch brechen...)


    Optisch sieht er gut aus. Ich mag das alte Design. In einer entsprechenden Umgebung, zB eine NAC12-NAP160 Kombi, sicher fein.


    LG


    Ronald

    Bei meiner Anlage habe ich zwar kein Loudness, aber einen Subwoofer. Was ich da alleine schon wegen der unterschiedlichen Aufnahmen nachregeln muss, ist wenig komfortabel. Loudness sollte die bei unterschiedlichen Lautstärken unterschiedlich wahrgenommenen Frequenzen ausgleichen. Diese Funktion fände ich grundsätzlich gut. Bei manchen Anlagen wird der Klang erst ab einer gewissen Lautstärke plastisch, ich kann mir gut vorstellen, dass das auch eine Folge der weniger wahrgenommenen tiefen und hohen Frequenzen ist. Leider sind bei all den Anlagen, die mir in den letzten Jahren unterkamen, keine Loudnessregeler mehr vorhanden und so konnte ich meine Hypothese nicht überprüfen. Und wenn Loudness, dann sollte es eine stufenlose Regelung sein.

    Seitdem ich mehr mit Kopfhörern höre bin ich den nachträglichen Verändern der Frequenzkurven aufgeschlossener geworden.


    Früher war ich, weils Mode war und ich es so "lernte", auch auf den Standpunkt, weniger ist mehr und lehnte zusätzlichen Schalter und Klangbausteine im Signalweg ab. Dann erweiterte ich mit einem Subwoofer und bemerkte, wie notwendig aufgrund der verschiedensten Vorgaben der jeweiligen Aufnahme ein Nachregeln notwendig wurde. Die Aufnahme war nichts mehr absolutes, sondern eine individuelle Entscheidung einers Toningenieurs aufgrund unterschiedlicher vorgaben (optimiete er es für ein Küchenradio oder für eine High End Anlage usw). Dann lernte ich die Wahrnehmungskurven kennen und hinterfragte den "less is more" Ansatz und schließlich das Hineinkippen in die Kopfhörerwiedergabe. Damit kamen die Frequenzkorrekturen am PC und dann noch das Crossfeed am KHV. Weiter weg von der reinen Lehre gehts fast nicht mehr, aber es klingt einfach besser und entspannter für mich.


    LG


    Ronald

    Vielleicht ist das für den einen oder anderen von Euch interessant: Ein Browser Plug in der Fake Shops erkennt. Ist noch in einer beta Version, aber immerhin ein Ansatz. Es stammt aus einer seriösen Quelle, dem

    https://help.orf.at/stories/3209639/

    Und der Link zum Plug in

    https://www.fakeshop.at/


    Bei dem hier verlinkten Shop dauert die Überprüfung zumindest auf meinem Rechner ewig... Ich hoffe, die KI lernt bald schneller denken. Trotzdem, es ist ein erster Ansatz und ich hoffe, er funktioniert bald richtig.


    LG


    Ronald

    Ich fuhr extre in die nächste Ikea Filiale, als ich die Serie online (Katalog gibts ja keinen mehr) entdeckte. Ich hätte schwierigkeiten sie daheim unterzubringen. Sie sind darauf hin entworfen, dass sie in Büroräumen funktionieren. Dementsprechend die Monatelöcher usw. Vielleicht noch geeignet für jemanden, der sie in die Ecke hinter die Lautsprecher stellen will. Eine Zeckentfremdung als Deckensegel usw wird schwierig. Und dann, noch wichtiger, fehlen die Informationen zu Absorbtions- und Reflektionsverhalten. Kaufen, messen, Versuch und Irrtum wären angesagt, Planung hingegen ist ausgeschlossen.


    LG


    Ronald

    Es wäre gut zu wissen, ob es der Akito 1 ist oder ein neuerer. Lingo 1 oder spätere Version. Kore ist sicher ein Plus und Klyde ebenfalls. Aktuell gibts LP12, Cirkus, Valhalla, Ittok und eeinfaches MC um 1400€. Lingo 1 ist zwar besser als Valhalla, aber anfälliger. Ittok besser als Akito 1. Und jetzt noch die 1000€ dazu fürs Kore und wir haben diesen Preis. Marktkonform.


    LG


    Ronald

    Das Lingo 1 hat eben auch Logikbausteine, die nicht mehr hergestellt werden und nicht jedes kaputte Lingo 1 leidet an kaputten Kondensatoren. Ja, es bleibt jeden selbst überlassen ob man ein gebrauchtes bzw sogar altes Gerät kauft. Nur ist es eben nicht allgemein bekannt, dass die ersten Lingos nicht mehr von Linn repariert werden und nicht alle möglichen Bauteile sind ersetzbar. Dieses Unwissen zeigt sich auch in den Gebrauchtpreisen. Ich werfe Linn nicht vor, dass das Service eingestellt wurde. Das ist leider üblich. Und für mich nachvollziehbar, dass ein Hersteller nicht für 30 Jahre exotische Bauteile bunkert.

    Abend,


    "LIngo1: Schöne schlanke Kiste, relativ günstig zu bekommen. Ich würde dennoch davon abraten, da es nicht mehr repariert werden kann."

    Wieso kann das Lingo1 nicht mehr repariert werden?

    Viele Grüße Tobias

    Kann sein, dass einzelne Werkstätten wie Class A (http://hifi-repairs.com/) noch das Lingo 1 reparieren, Linn selbst repariert es schon etliche jahre nicht mehr. Ich wundere mich daher über die Gebrauchtpreise, denn das "Ablaufdatum" ist schon längst überschritten und jeder tag, an dem es funktioniert ist ein Geschenk. Es gibt zwar immer wieder so Tipps, dass duch Austausch verschiedenester (handelsüblicher) Kondensatoren das Netzteil wieder funktionieren sollte, bei mir hat es leider nicht zum Erfolg geführt. Welche Teile auch immer für den Defekt verantwortlich sind, sie halten nicht ewig und auch keine 20 Jahre. Beim Lingo 2 ist es wahrscheinlich ähnlich. Angeblich gab es 2 Versionen davon. Eines mit dem breiten Gehäuse und den gleichen Innereinen wie dem 1er und dann eine mit neuer Platine. Bei welcher Seriennummer der Wechsel war, weiß ich nicht. Am sichersten ist man mit dem 3er dran oder dem 4er. Zum 4er gibts Meldungen im Netz (pfm Forum), dass es Einstreuungen gibt und es extern besser funktioniert. Extern ist aber nicht vorgesehen und bedarf garantiebeendeter Umbauten. Also besser das Radikal, also 5000€ statt 1800€. Oder eben ein Lingo 3 um gebraucht 700.


    LG


    Ronald

    Die erste Serie der Linn Kan wurde in LS3/5a Gehäuse gebaut, die von einem Hersteller aufgekauft wurden (Konkursmasse?). Des weiteren der gleiche Tiefmitteltöner T110. Die Gemeinsamkeiten bewirken einen Familienklang, die Unterschiede bleiben trotzdem bestehen. Ein anderer Hochtöner und andere Frequenzweiche sind nicht unwesentlich. Ein wenig gehören sie also hierher.


    LG


    Ronald

    Mir gefallen die kleinen neat ebenso wie die großen, die aber außerhalb des Preisramens sind. Very british und die ultimatum sind für mich die legitimen Nachfolger der Linn Isobarik ^^ Und einen Händler dafür gibts sogar in Köln https://hifi-atelier-koeln.de/s-t-a-r-t.html (falls das noch aktuell ist)

    Die motive SE1 oder SE2 (wurden durch die entsprechenden SX ersetzt) und die ultimatum XL6 kenne ich. Die kleinen sind einfach angenehm und schön anzuhören, die ultimatum beeindruckend, aber weit über dem Preilimit. Dazuwischen gäbe es noch die Momentum 4i, ein Auslaufmodell, 25% über dem Limit, aber mit Isobarik Tieftönerkonfiguration.


    Ganz was anderes, wenn der Raum wie so viele WAF Wohnzimmer nicht akustisch optimal ist, die ganzen Shahinian-artigen Lautsprecher. Shahinian dürfte inzwischen schwer zu bekommen sein, aber vielleicht Ohm Walsh. Vor kurzen war ein anderer omnidirektionaler LS hier Thema, weiß aber nicht mehr welcher Typ und welcher Thread, kann mich nur an die begeisterten Postings dazu erinnern.


    LG


    Ronald

    Ohne Facebook dazwischen

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    LG

    Ronald