Posts by citationfan

    Harbeth LF5 und LF8 haben ungefuellte milchigfarbene Polypropylen Membranen, nicht dieses durchsichtige TPX, das gabs bei SEAS.

    Ob es Ersatztypen gibt weiss ich leider nicht, klanglich wird das sicher auch schwer was aehnlich klingendes zu bekommen. Frag mal bei Hifisound nach, der Mann hat in den achtzigern bis anfang der neunziger mit diesen beiden Chassis verschiedene LS ,meist 2wege Monitore mit Audax und auch Dynaudio HTs entwickelt...

    Versuche doch mal mit einem Korkenzieher durch ein Schraubenloch hinter die Frontplatte zu kommen. Wenn du das schaffst, solltest du den Hochtöner einfach rausziehen können. Wenn er wirklich verklebt sein sollte (was ich mir kaum vorstellen kann), wird es schwierig...


    Viele Grüße

    Jörg

    Habe ich schon ohne Erfolg versucht, mir ist das auch zu grob.

    Habe gestern bei Dynaudio nachgefragt und bin gespannt auf die Antwort.

    Ich wollte die Tage mal hinter die Kulissen meiner Contour 1.1 schauen, also Schrauben raus und versucht den HT hoch zu bekommen, Fehlanzeige, der ist wie bombenverklebt, mit einem kleinen Hebel kann da nich ran gegangen werden wegen dem empfindlichen Funier und auch mit Hilfe eines Hammerstiels durch das BR Rohr rührt sich nichts. Wie bekomme ich die Chassis da raus?

    Jemand ne Idee? Ich kenne ja von all meinen vielen früheren Dynaudio Selbstbauten den LX -Leim, mit welchem die Chassis abgedichtet wurden, der war dauerelastisch und zog Bindfäden beim Ausbau, hier jetzt ist das anders, es rührt sich nichts.

    Habe damals alle Kondensatoren auf der Platine gewechselt.

    Bezüglich des Antiresonators des 721 Armes:

    glaube nicht daß nach 44 Jahren noch einer einwandfrei funktioniert.

    Bei Interesse:

    Ich besitze noch einen Revox EDS1000 Antrieb mit Björns entwickelter Steuer Elektronik, falls jemand Interesse hat.

    Bei mir dreht der EDS1000 immer, Tag und Nacht, seit vielen Jahren, nur wenn ich mal in Urlaub fahre wird der abgestellt. Anfangs, kurz nach Fertigstellung der Bambuszarge und Inbetriebnahme(2013) hatte der so seine Gleichlaufprobleme, aber der Dauerlauf hat dem Motorgleichlauf gut getan, kein Jaulen what so ever und lautlos, man hört nichts, absolut garnichts in der Nähe der Zarge.

    Dual hatte ja ab 77/78 deutlich Absatzprobleme wegen ihrer optisch eher rustikalen Art und der starken ostasiatischen Konkurenz, die natürlich viel moderner daher kam.Da fing sicher der ein oder andere Rotstift an zu streichen, der EDS1000 zB war Dual im Einkauf von Papst zu teuer geworden, deshalb sah man diesen Antrieb nach 1978 auch in keinem Dual mehr.

    Ich fand das auch immer enttäuschend bezügl. des Arms, aber seltsamerweise klangen teurere Systeme daran immer richtig gut.

    Ruhestromeinstellung ist in der Tat etwas zeitaufwändig, aber irgendwann hats dann funktioniert, hatte die Endstufe schon im Frühjahr fertig, und dann wegen Sommerzeit keine Zeit und Lust mehr auf Musikhören, aber pünktlich zum Herbst wurde der Amp wieder aufgestellt. Habe gleich nach Warmlaufphase den Ruhestrom an allen vier Stellen über den Widerständen gemessen, der stand noch genau so wie ich ihn im Frühjahr justiert hatte.

    Bezüglich Metallarbeiten:

    Die wirklich wuchtigen (ehemaligen) Industriekühlkörper hatten gottseidank diese 8 vorgeschnittenen Gewinde, wegen Transistorbefestigung habe ich mal versucht Löcher reinzubohren, auf halbem Wege ist mir der Bohrer abgebrochen, da endstand die Idee mit dem Aluvierkantrohr über dem MosFet.

    Es fehlen noch Gewinde für Ober/Unter Deckel sowie Front/Rear, da werde ich professionelle Hilfe benötigen.

    Ich fand klanglich und optisch immer den CS714Q (731) herausragend gut,... bis auf die headshell nebst dem ständigen Adaptergefrickel, und das nichtmal höhenverstellbar.

    Und hier ist mein "Dual721":


    20211005_130946.jpg


    in Bambusvollzarge und einem anderen Tonarm...

    ist ein DIY Laufwerk mit dem Antrieb des CS721.

    Ich mochte die 721er klanglich immer, habe mehrere gehabt in den vergangenen 30 Jahren, aber die vielen Plastikteile und die billige Zarge und diese wackelige headshell hat mich letztendlich immer abgetörnt.

    Irgendwann lief mir für lau ein defekter 721 übern Weg, d.h. ohne Tonarm, Antrieb funktionierte, da habe ich den EDS1000 ausgebaut

    und die Reste noch im Dualboard Forum verkaufen können.

    Hatte zuvor von Goldmundumbauten auf eben diesen Motor in einem amerikanischen Forum gelesen, da hatte ich die Idee mir was eigenes mit diesem zu bauen.

    Eine F8 ist doch noch weniger und hat noch teureren Goldstaub verbaut ... ;-)

    ich weiß, die BJT-F5 hat aber immerhin weniger Bauteile als Pass F-5.

    Ist sicher nur ne kleine, preiswerte und schnell aufgebaute Endstufe, klanglich ist das für mich auf jedenfall ne Welt, die ich bisher zuhause noch nicht erlebt habe.

    Ziemlich genau 2 Jahre später und ich habe mir selber eine Endstufe ähnlich einer F-5 gebaut, aber simpler/reduzierter(vielleicht eher wie ne F8?) aber nicht mit teuren Toschiba FETs sondern mit BC550/560 und IRFP240/9240, es sind also ganze 4 Transistoren pro Seite.

    die BJT-F5 von Birger . Sie läuft bei mir an Riesen Kühlkörpern (300x120x80mm), das Gehäuse drumherum ist aber noch nicht

    fertig, da sich intern sicher noch das ein oder andere bezügl. Abstimmung ändert.

    BJT-F5halbfertig.jpg

    Netzteil ist doppelmono aufgebaut mit 2x 4x 15.000µF BHC Elkos und pro Halbwelle ein Gleichrichter(P600G). Spannung auf den Elkos +/-35V, Trafo ist ein 700VA Ringkern mit 4x27V von Schuro. Raus gehts über Rudolph Kupferklemmen, intern wurde mit Kupferlackdraht 1,0 und 1,4qmm verdrahtet.

    Ruhestrom liegt bei 480mV, also knapp ein 1A, d.h. rd 156W pro Std zieht sie im Leerlauf aus der Steckdose, die Kühlkörper werden ordentlich(mollig) warm, keine Verbrennugsgefahr an der Haut.

    Sie läuft jetzt seit knapp einer Woche jeden Tag 3-4Std. stabil,

    und der Klang nimmt täglich zu. Its amazing!

    Und wie die klingt, ich sitze oft mit offenem Mund beim hören vieler eigentlich vertrauter Platten, ich bekomme eine Ahnung von der Wichtigkeit des "ersten Watts",

    Leistungsmäßig kann ich nur sagen reicht völlig, meine 2Wege DIY LS haben rd. 89dB, vielleicht 2x30W?

    Wenn kein Musiksignal anliegt, ist sie dead silent, auch mit voll aufgedrehtem Poti. Als Vorstufe benutze ich Waynes Linestage aus 2018, saugeiler kickass Pre, aber obige Endstufe braucht das auch.

    Habe vor langer Zeit durch Hr. Schürholz einen K-18II Einschub mit einer AT150MLX Nadel bestücken lassen, klingt besser als der orginale MLSchliff des K18-2. Letzterer, welchen ich auch noch habe, ist aber immer noch nen bißchen lauter/dynamischer, dadurch auch grenzwertiger.